Teil 3: Das gesamte TV-Interview von Roman Protasewitsch auf Deutsch | Anti-Spiegel

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05-06-21 06:23:00,

Da das Interview von Roman Protasewitsch im Westen Schlagzeilen macht und als “erzwungen” bezeichnet wird, habe ich das gesamte Interview in drei Teilen übersetzen. Hier ist Teil 3.

Die Übersetzung des Interviews ist schwierig, weil es kein Transkript gibt. Aber auf YouTube wurde es in Fragen aufgeteilt. Ich werde alle Fragen übersetzen und die Antworten von Protasewitsch mal wörtlich zitieren, mal zusammenfassen. Dabei werde ich immer die Zeitstempel der Frage beifügen, sodass jeder sich das anschauen kann und zum Beispiel Mimik und Körpersprache sehen und für sich entscheiden kann, ob Protasewitsch gezwungen oder natürlich wirkt. Die Übersetzung des ersten Teils finden Sie hier, den zweiten Teil finden Sie hier.

Das Thema der Finanzierung von Nexta war auch weiterhin Thema. Protasewitsch wies darauf hin, dass Nexta ab Herbst 2020 praktisch keine Werbung mehr geschaltet hat. Früher wurden die Einnahmen gebraucht, um Technik für die wachsende Redaktion zu kaufen und Gehälter zu bezahlen. Nun sei die Redaktion noch größer, aber es gibt keine Reklame mehr. Protasewitsch stellt daher fest, dass Nexta ganz offensichtlich von irgendwem finanziert wird. Wenn man bedenkt, dass es in den vorherhigen Fragen um die Rolle der westlichen Geheimdienste bei der Finanzierung der Opposition ging, ist klar, worauf Protasewitsch anspielt.

Der Journalist geht dann ausführlich darauf ein, wie perfekt die Proteste orchestriert waren, wie immer genau zum psychologisch richtigen Zeitpunkt die nötigen Posts bei Nexta veröffentlicht wurden und wie die Massen damit gelenkt wurden. Er meint, dass die wenigen jungen Leute bei Nexta für eine so generalstabsmäßige Planung weder die nötige Ausbildung noch die nötige Erfahrung hatten und fragt:

1:04:30 Könnte Putilo Anweisungen empfangen haben?

Protasewitsch sagt, dass das sein könnte. Der Moderator macht weiter und zählt auf: Putilo hatte die Macht über das Geld, bestimmte darüber und hatte Personenschutz. Das „Weißrussische Haus“ bekam eine Villa mit geheimen Zimmern und auch einen Sicherheitsdienst. Protasewitsch durfte da nicht einmal mehr rein, er bekam kaum Geld und keinen Personenschutz. Da dränge sich die Frage geradezu auf:

1:05:13 Wer profitiert von der Unterstützung der Proteste in Weißrussland?

Protasewitsch: „Polen und Litauen profitieren davon, die Proteste und die Opposition und die geflohenen Politiker zu unterstützen, weil das – wir sehen es am Beispiel Litauen – ihnen ermöglicht, laute politische Forderungen zu stellen,

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