Selensky gegen alle | Anti-Spiegel

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07-06-21 06:23:00,

Der ukrainische Präsident Selensky macht sich weiterhin Feinde im eigenen Land. Bei so ziemlich allen Themen regiert er nicht nur gegen die Opposition, sondern gegen die Mehrheit der Menschen im Land.

Das russische Fernsehen hat am Sonntag einen Beitrag über die Ukraine gebracht, der die aktuellen Streitpunkte im Land gut zusammenfasst. Da die Ukraine und die Verhältnisse dort nicht jedem bekannt sind, will ich – bevor ich den Beitrag des russischen Fernsehens übersetze – einige Anmerkungen zum Verständnis machen.

In dem Beitrag geht es zu Anfang um das unsterbliche Regiment, das in Deutschland nur wenigen bekannt sein dürfte. Dabei handelt es sich um eine Gedenkveranstaltung am Tag des Kriegsendes, die in Russland jedes Jahr abgehalten wird. Dabei ziehen Menschen in Massen durch ihre Stadt und halten Fotos ihrer Vorfahren hoch, die im Krieg waren. Es ist eine beeindruckende Veranstaltung, bei der in St. Petersburg (wo ich lebe) Millionen auf der Straße sind und der Zug der Menschen über Stunden dauert, obwohl sie dichtgedrängt über eine achtspurige Straße ziehen. Die Atmosphäre ist unbeschreiblich, irgendwo zwischen Gedenken und Volksfest.

In Russland gilt es als Straftat, an diesem Tag und zu diesem Anlass Fotos von Nazis zu zeigen, das wird als Beleidigung an die Veteranen verstanden, darum geht es zu Beginn des Beitrages.

Die Ukraine ist zu einem waschechten Nazistaat geworden. Gerade hat Präsident Selensky einen Gesetzentwurf eingebracht, der in „bester Tradition“ zu den Nürnberger Rassegesetzen steht, denn in Zukunft sollen die Ukrainer nach ihren Ethnien „sortiert“ werden, wobei einige Ethnien mehr Rechte haben, als andere. Ich habe darüber berichtet, den Artikel finden Sie hier.

Selensky macht sich im Land auch deshalb unbeliebt, weil er ein Gesetz durchgebracht hat, das der IWF gefordert hat. Die Ukraine gilt als das fruchtbarste Land der Welt, der Grund sind die extrem fruchtbaren Böden, die Schwarzerde. Die soll nach dem neuen Gesetz und nach dem Willen des IWF privatisiert – also an westliche Konzerne – verkauft werden, was im Land extrem unpopulär ist, denn die Schwarzerde ist das letzte von Wert, das dem nach dem Maidan verarmten Land noch geblieben ist.

Und noch etwas muss ich zum Verständnis der Ukraine vorwegschicken. Im Donbass herrscht zwar Krieg, aber trotzdem findet Handel zwischen dem Donbass und der Ukraine statt. Das ist absurd,

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