Wie in Russland über die Tendenzen in den USA gedacht wird | Anti-Spiegel

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07-06-21 06:23:00,

In der russischen Sendung “Nachrichten der Woche” drehte sich der Kommentar um die Lage in den USA, über die in Deutschland kaum berichtet wird.

Die USA versinken im Chaos. Black Lives Matter und die Folgen davon haben die Kriminalität in den USA explodieren lassen, die Zahl der Schießereien und Schusswaffenopfer geht durch die Decke, viele Städte sind im Chaos versunken, weil ganze Stadtteile von bewaffneten Milizen regiert werden und die Polizei sich kaum mehr traut, einzugreifen. Von all dem hört man in Deutschland kaum etwas.

Der Moderator der Sendung „Nachrichten der Woche“ hat das kommentiert und es ist interessant, sich den Beitrag des russischen Fernsehens auch anzuschauen, denn er unterlegt das, was gesagt wird, mit den entsprechenden Bildern, die man im deutschen Fernsehen nicht zu sehen bekommt. Daher habe ich den Kommentar übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

Die neue politische Kultur in den USA: Banden anstatt Polizei

Die Demokraten der neuen US-Regierung, die nicht nur die Kontrolle über das Weiße Haus, sondern auch über beide Häuser des Kongresses erlangt haben und die Medien und die sozialen Medien kontrollieren, beanspruchen nicht mehr und nicht weniger als eine neue Kultur – sowohl eine neue politische Kultur als auch eine Kultur der Führung und der Kontrolle im Staat. Das zeigt sich in den verschiedensten Bereichen, von der neuen gender- und rassengerechten Sprache bis beispielsweise hin zur Kürzung von Mitteln für die Polizei, als wäre sie eine schädliche Institution. Das ist alles genial revolutionär.

Im Ergebnis schrumpft die Zahl der Polizeibeamten, vor allem in den von den Demokraten kontrollierten Bundesstaaten. Die, die übrig bleiben, haben Angst, in Uniform herumzulaufen und in Konfliktsituationen verwickelt zu werden. Unter diesen Bedingungen übernehmen bewaffnete Banden, die unter dem Banner der neuen demokratischen Kultur Menschen von geringer Intelligenz in ihren Reihen versammeln und die oft von Gier und Neid getrieben sind, die Sicherung der Ordnung auf den Straßen. Ein solcher Hegemon tritt in Amerika auf den Plan. Geschossen wird schnell. Im Ergebnis hat sich in dem Jahr des demokratischen Aufbruchs die Zahl der Morde in amerikanischen Großstädten um genau ein Drittel und die Zahl der Schießereien um fast 40 Prozent erhöht. Das Gefühl der Angst in amerikanischen Städten ist durch die Decke gegangen. Das kulturelle Experiment wird derweil immer weiter ausgeweitet.

Es muss gesagt werden, dass Russland damit seine eigenen Erfahrungen hat.

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