Das vorstellbare Glück

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08-06-21 08:25:00,

dann gäbe es vielleicht zu Beginn noch eine Rest-Elite, bestehend aus Psychopathen, welche für sich selbst und vor allem für alle anderen Menschen lebensgefährlich sind. Doch in einer idealen Welt würden das sehr viele Menschen sofort bemerken. Niemand würde sich mit ihnen abgeben oder mit ihnen zusammenarbeiten wollen, würde ihnen irgendetwas abnehmen oder abkaufen. Sie würden keinen Kredit bekommen, sie könnten keine Verträge abschließen, das würde allen potenziellen Vertragspartnern zu unsicher sein, zu unmoralisch oder einfach nur zu blöd.

Bald schon würden Polizisten, Anwälte und mindestens jedoch Ärzte feststellen, dass das tickende Zeitbomben sind. Man würde sie einfach irgendwo gut unterbringen, liebevoll umsorgen, gut auf sie aufpassen, um sie vor sich selbst und vor allem andere vor ihnen zu beschützen.

… dann würden alle Eltern und Lehrer und sowieso alle Mitmenschen gut auf alle Kinder achten, damit sie sich frei und ohne Zwang entfalten können.

Die Menschen würden wieder instinktiv wissen, was Kinder wirklich brauchen, würden von ihnen fernhalten, was sie quält oder beleidigt oder in ihrer Entwicklung hemmt oder stört.

Sie hätten alle die größte Freude ihres Lebens, lachende, spielende Kinder zu betrachten, und wären dankbar, ihnen gute Wegbegleiter sein zu dürfen. Sie würden wissen, wie sie den Kindern gute Vorbilder sein können, wie sie ihnen vorleben könnten, was es ist, das einen Menschen glücklich und zufrieden macht.

Sie würden jederzeit gern den Kindern zeigen, was sie können, ihnen beibringen, es auch zu können. Die Kinder würden es ihnen auf ihre Weise danken, mit ihrem Lachen, mit ihrem Singen, mit ihrem Staunen. So würden sie die Erwachsenen immerzu daran erinnern, was Leben bedeutet, wie kostbar und wunderbar das Leben ist.

… dann würden Ärzte davon leben, dass sie den Menschen dienen und nicht umgekehrt. Sie hätten kein Bedürfnis, reicher und immer reicher zu werden, sie hätten ihre Freude an glücklichen und gesunden Menschen. Sie würden den ihnen anvertrauten Menschen helfen, ein gesundes Leben zu führen. Sie wüssten um deren Lebensumstände Bescheid und würden sich dafür einsetzen, dass diese Menschen das haben, was sie benötigen, damit sie sich wohl fühlen.

Wissend darum, dass Krankheit, Leid, Schicksal und Tod zum Menschenleben dazugehören, würden sie in solchen schweren Zeiten ihren Menschen beistehen, sie oft besuchen, deren Hand halten, Trost sprechen und Zuversicht verbreiten. Vor allem bei den Sterbenden würden sie oft sitzen,

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