Der Finanz-Prometheus

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09-06-21 08:38:00,

Im Schatten der Corona-Krise wurden unsere freiheitlich-demokratischen Grundrechte gezielt unter Beschuss genommen. Nun haben jedoch scheinbar die meisten die Menschheitsverbrechen der Regierungen vergessen oder verdrängt. Die psychisch angeschlagenen Bürger lassen sich mit dem zaghaften Übergang in den Sommer und den sanften Lockerungen der Zwangsmaßnahmen gerne von warmen Gedanken verführen, dass eine Rückkehr in die Normalität bevorstünde.

Doch so surreal wie das aktuelle Wettergeschehen ist auch die Vorstellung, eine wohlwollende Obrigkeit würde dafür Sorge tragen, dass wir nun unsere Wunden lecken und erholt in die Zukunft aufbrechen können.

Zu keinem Zeitpunkt ging es den Berliner Politdarstellern des Großkapitals um unsere Sicherheit oder Gesundheit — und die Hoffnung, dass sie jetzt ihre helfende Hand ausstrecken würden, um uns vor dem finanziellen Ruin zu bewahren, ist äußerst naiv. Denn die Corona-Agenda und ihr Zwangsregime hatten schon von Anfang an das Ziel, die letzten Reste unserer Demokratie zu beseitigen und den „kleinen Mann“ finanziell zu zerstören, damit niemand mehr auf dem Weg in die neue Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung nennenswerten Widerstand aufbauen kann.

Wer sich nun Gedanken darüber macht, wie er das eigene Vermögen vor dem drohenden Knall auf den globalen Märkten schützen kann, jammert nicht auf hohem Niveau oder macht einen Kniefall vor dem Kapitalismus. Vielmehr geht es hier um Gerechtigkeit und darum, das zu erhalten, was man sich über die Jahre hart erarbeitet hat.

Seien es die Millionenbeträge einer gemeinnützigen Organisation oder auch nur die paar tausend Euro eines Sparers, die sich auf dem Sparkonto bei der Stadtsparkasse oder einer anderen Bank in Luft auflösen.

Sich für den harten Winter zu rüsten, der unweigerlich auf uns zukommt, ist ein widerständischer und revolutionärer Akt zugleich. Widerständisch, weil die Herrschaftsstrukturen von der Ausbeutung unserer Arbeitskraft und Lebenszeit zehren. Je besser wir also unser Vermögen schützen und aus dem System ziehen, desto weniger Lebenssaft kann das parasitäre Finanzsystem aus ihm saugen.

Revolutionär wird zudem das intelligente Vermögensmanagement, wenn wir unser Kapital beim Investieren gleichzeitig zum Treibstoff eines gerechteren Wirtschafts- und Gesellschaftssystems werden lassen. Wir haben die Wahl, ob wir den Mehrwert unserer Arbeit dem totalitären Korporatismus zum Fraß vorwerfen — beispielsweise in Form von Sparbüchern, Lebensversicherungen, Aktien von Großkonzernen — oder ob wir ihn aus dem System ziehen.

Hier geht es nicht etwa um eine Vermögensberatung mit dem Ziel, den DAX zu schlagen oder auf das viel versprechendste Pferd im NASDAQ zu setzen.

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