Corona: Das angebliche „Nichtwissen“ ist politisch gewollt

corona:-das-angebliche-„nichtwissen“-ist-politisch-gewollt

10-06-21 09:04:00,

Das ZDF stellt nun (viel zu spät) Fragen zu Corona-Daten, für die man gestern noch in die „rechte“ Verschwörungsecke gestellt wurde. Einmal mehr muss man zu dem Schluss kommen, dass das offizielle angebliche „Nichtwissen“ bezüglich der zentralen Frage der Corona-Daten politisch gewollt ist. Ein Kommentar von Tobias Riegel.

Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.

Podcast: Play in new window | Download

Die Fragen zur Erhebung der Daten und zu ihrer Interpretation gehören zu den wichtigsten Fragen zur Corona-Debatte. Denn wenn diese Daten als falsch identifiziert würden – etwa jene zu den „Neuinfektionen“, zur „Überlastung des Gesundheitssystems“, zur „Trefferquote“ der PCR-Tests oder zur Definition der „im Zusammenhang mit Corona Verstorbenen“ – dann würden sich zahlreiche Folge-Fragen erübrigen: Weil dann potenziell bereits die Basis für die darauf fußenden Maßnahmen infrage steht und darum Details dieser Maßnahmen möglicherweise gar nicht erst leidenschaftlich diskutiert werden müssten.

Daten, die ignoriert oder falsch interpretiert oder gar nicht erst erhoben werden, können die offizielle Deutung der Corona-Politik nicht in Gefahr bringen. Ein korrekter Umgang mit den Corona-Daten könnte umgekehrt die Panik-Kampagnen schwächen. Das spielt auch im Zusammenhang mit der möglicherweise bald noch einmal vom Bundestag festgestellten „epidemischen Lage von nationaler Tragweite“ eine Rolle.

Vorsätzliches „Nichtwissen“?

Im Kontrast zu einer teils festzustellenden offiziellen Verweigerung der Erhebung wichtiger Daten bzw. zur Verzerrung vorhandener Daten steht eine regelrechte „Bombardierung“ der Bürger mit fragwürdigen täglich vermeldeten „Daten“ – etwa zur „Inzidenz“ oder zu „im Zusammenhang mit Corona“ Verstorbenen. Dabei wird bereits die genaue Definition dieser Begriffe medial vernebelt oder gar nicht mehr nachgefragt. Hier gilt das Gleiche wie bei den Lockdown-Maßnahmen: Wenn die Basis-Daten dieser täglich präsentierten „Informationen“ nicht seriös erhoben bzw. zentrale Begriffe schwammig definiert sind, dann sind auch die täglich wiederholten Folgerungen daraus nicht seriös.

Die Vermutung drängt sich auf, dass die Unterlassung der Daten-Erhebung bzw. die Ignoranz oder die falsche Interpretation vorliegender Daten politisch gewollt ist. Ein mutmaßliches Ziel davon ist die vorsätzliche Verlängerung eines formbaren Zustands des Ungefähren und des „Nichtwissens“, auf dem ein „unberechenbares“ Bedrohungsszenario aufgebaut werden kann. Auf das angebliche offizielle „Nichtwissen“ kann (oder „muss“) dann „prophylaktisch“ mit extremen Mitteln, etwa Lockdowns, reagiert werden.

Corona, das ZDF und die „Daten-Erhebungs-Katastrophe“

Das ZDF hat nun in einem Beitrag einige Teile der Daten-Basis der Corona-Politik massiv infrage gestellt: Es wird im Beitrag etwa von Professor Rainer Schnell im Zusammenhang mit Corona von einer „Daten-Erhebungs-Katastrophe“ gesprochen.

 » Lees verder

%d bloggers liken dit: