11. Sicherheitsbericht des PEI: 79.106 Fälle von Impfnebenwirkungen, Blutungen und fehlende, logische Folgerungen

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13-06-21 09:12:00,

Am 10.06.2021 ist nach über vier Wochen Wartezeit nun der 11. Sicherheitsbericht des Bundesinstituts für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel (Paul-Ehrlich-Institut, PEI) veröffentlicht worden. Er enthält Daten bis zum 31.05.2021 – das PEI brauchte also ganze 10 Tage zum Erstellen dieses Berichts.

Der Bericht handelt von thrombolischen Ereignissen über alle Impfstoffe verteilt. Außerdem von 859 Blutungen über alle Organsysteme verteilt, welche erst in diesem Bericht erwähnt werden. Genauso wie zum ersten Mal in einem extra Abschnitt auf Myokarditis (Herzmuskelentzündung) und Perikarditis (Herzbeutelentzündung) eingegangen wird. Auch das Guillain-Barré-Syndrom spielt in diesem Bericht eine wesentliche Rolle.

Die Anzahl der erwartbaren Impfnebenwirkungen entspricht allen Einwohnern einer Stadt wie Aachen, Mainz oder Kiel! Aufgrund der Dunkelziffer wird allerdings die realistische Anzahl nochmal deutlich größer ausfallen.

Allgemeine Daten zur Impfung

Die nachfolgende Tabelle zeigt die verimpften Dosen der verschiedenen Impfstoffhersteller im Berichtszeitraum:

Impfstoff1. Dosis2. DosisBioNTech-Pfizer24.120.06312.745.213AstraZeneca8.530.534699.569Moderna2.880.5171.092.247Johnson & Johnson472.941–Gesamt36.004.05514.537.029 79.106 Fälle von Impfnebenwirkungen – 8.134 davon schwerwiegende

Bis zum 31.05.2021 wurden dem PEI 79.106 Fälle von Impfnebenwirkungen gemeldet – 8.134 davon wurden als schwerwiegend eingestuft. Schwerwiegend meint dabei eine Reaktionen, bei denen die betroffene Person im Krankenhaus behandelt werden muss oder die als medizinisch „bedeutsam“ eingeordnet wurde – wer auch immer festlegt, was „bedeutsam“ ist. Die Verteilung der Fälle von Impfnebenwirkungen auf die Impfstoffe stellt sich wie folgt dar:

ImpfstoffFälle mit Impfnebenwirkungendavon schwerwiegendMelderate pro 1.000 ImpfdosenMelderate schwerwiegendBioNTech-Pfizer34.7354.2830,90,1AstraZeneca34.8703.3293,80,4Moderna8.3193802,10,1Johnson & Johnson733141,60,03Unbekannt449128––Gesamt79.1068.1341,60,2

Der Vektorimpfstoff von AstraZeneca „führt“ die Melderate an Impfnebenwirkungen ganz klar an – bei 1.000 geimpften Personen meldeten hier offiziell 3,8 eine Impfnebenwirkung und 0,4 Personen sogar eine schwere.
Die Zahlen klingen für den Laien zunächst nicht alarmierend. Was sind schon im Schnitt 1,6 Impfnebenwirkungen bei 1.000 Geimpften? Ist das Ganze denn jetzt wirklich so schlimm, oder überdramatisiert der Corona Blog einfach?
Nun ja, rechnet man bei der Melderate den Impfstoff von Johnson & Johnson heraus, kommt man ebenfalls auf eine Melderate von 1,6 bzw. 0,2 (schwerwiegende) Fälle pro 1.000 Impfdosen. Im Jahr 2019 lebten in Deutschland 71.018.629 Personen, die älter oder gleich 16 Jahre alt waren. All die müssten laut der Logik der Bundesregierung geimpft werden – und zwar mit 2 Impfdosen (deshalb haben wir Johnson & Johnson herausgerechnet). Insgesamt müsste dann folgende Anzahl an Menschen eine Impfnebenwirkung erwarten:

    begin{equation*} frac{2 cdot num{71018629}}{1000} cdot num{1.6} = num{227260} end{equation*}

Das entspricht allen Einwohnern einer Stadt wie Aachen,

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