Wenn es um Lukaschenko geht, sind Migranten für den Spiegel eine “Waffe” und “hybride Attacken” | Anti-Spiegel

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16-06-21 11:22:00,

Wenn es dem aktuellen politischen Ziel dient, stellt der Spiegel schon mal seine üblichen Narrative um. In einem Artikel über Weißrussland und irakische Migranten hat der Spiegel einen neuen Gipfel der Absurdität erklommen.

An der Berichterstattung der „Qualitätsmedien“ kann man immer deutlich die Hierarchie der aktuellen Bösewichter erkennen. Das war zum Beispiel 2015 besonders deutlich zu sehen, als der IS in Syrien für die westlichen Medien der böse Feind war, den die Bundeswehrtornados unbedingt bekämpfen sollten. In Wahrheit wurde der IS trotz des angeblichen Kampfes der Nato gegen ihn immer stärker.

Als aber plötzlich Russland in Syrien eingegriffen hat, da wurde der IS schlagartig zu sympathischen „syrischen Rebellengruppen“, die der böse Putin bekämpft. So hat der Spiegel am 9. September 2015 in einem Artikel über die Gründe, warum so viele Syrer nach Europa flüchten, unter anderem geschrieben:

„Vormarsch der Dschihadisten: In Syrien rückt der „Islamische Staat“ in der Provinz Homs vor. Dort leben viele Syrer, die religiösen Minderheiten angehören.“

Damals gab es viele Artikel über die Gräueltaten, die der IS in Homs verübt hat. Als Russland wenige Wochen später in Syrien eingegriffen hat, da durfte der deutsche Leser natürlich nicht wissen, dass Russland den IS bekämpft. Russland bekämpfte natürlich die demokratische Opposition.

Am 30. September, also 21 Tage nachdem der Spiegel berichtet hat, wie stark der IS in Homs vorrückt und wenige Tage nach dem Beginn des russischen Eingreifens in Syrien schrieb der Spiegel unter der Überschrift „Intervention in Syrien – Russland bombardiert Rebellen – nicht den IS“ daher folgendes:

„Das Assad-treue syrische Staatsfernsehen berichtete ebenfalls von insgesamt sieben russischen Angriffen bei Homs und Hama in Koordination mit syrischen Kampfjets.
Kämpfer des „Islamische Staats“ wird man in dieser Region kaum finden, wohl aber verschiedene syrische Rebellengruppen.“

So schnell sind aus IS-Terroristen „syrische Rebellengruppen“ geworden, und das nur, weil Russland in den Krieg eingegriffen hat. Der Spiegel hat sich auf die Unachtsamkeit seiner Leser verlassen, die nicht wissen, wo oder was Homs ist und daher auch nicht bemerkt haben, wie der IS in Homs in wenigen Tagen zu „syrischen Rebellengruppen“ wurde. Quasi wie von Zauberhand.

Wie Migranten für den Spiegel zur „Waffe“ werden

Derzeit ist der Hauptfeind des Spiegel – neben Putin natürlich – der weißrussische Präsident Lukaschenko.

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