Die britische Provokation, die zum dritten Weltkrieg hätte führen können | Anti-Spiegel

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24-06-21 08:40:00,

Inzwischen stellt sich heraus, dass die russischen Berichte über den gestrigen Vorfall vor der Krim der Wahrheit entsprechen: Ein britisches Kriegsschiff hat bewusst die russische Grenze verletzt und die Aufforderungen ignoriert, die russischen Gewässer zu verlassen.

Am Mittwoch ist der britische Zerstörer HMS Defender vor der Krim in russische Gewässer eingedrungen, woraufhin der russische Grenzschutz das Schiff aufgefordert hat, die russischen Gewässer zu verlassen. Nachdem diese Aufforderungen ignoriert wurden, hat ein russisches Schiff Warnschüsse abgeben und ein russisches Flugzeug hat Bomben auf den Kurs des Schiffes abgeworfen.

Das hat Russland gestern berichtet, während das britische Verteidigungsministerium das zunächst abgestritten, dann aber indirekt zugegeben hat. Dort meldete man eine „unschuldige Durchfahrt durch ukrainische Hoheitsgewässer.“ Großbritannien erkennt die Krim nicht als russisch an, sondern als ukrainisch. Daher habe ich in meinem ersten Artikel über den Vorfall schon vermutet, dass die russische Version der Wahrheit entspricht, die Details inklusive der Erklärungen des britischen Verteidigungsministeriums finden Sie hier.

Die brandgefährliche Provokation

Inzwischen ist klar, dass diese erste Einschätzung von mir korrekt war, denn auf den britischen Kriegsschiff waren Journalisten unter anderem der BBC, die den Vorfall bestätigt haben und den Angaben des britischen Verteidigungsministeriums widersprechen. Nach Angaben der Journalisten war das Schiff so nah an die Krim herangekommen, dass die Krim schon zu sehen gewesen sei. Sie haben auch die Warnschüsse bestätigt und mitgeteilt, dass bis zu 20 russische Flugzeuge über dem britischen Zerstörer geflogen sind.

Die BBC-Journalisten haben den Vorfall gefilmt und aus den Aufnahmen geht eindeutig hervor, dass es sich bei der Aktion um eine geplante Provokation gehandelt hat. Der Journalist sagt selbst, dass sich das Schiff der Krim genähert habe und dass die russische Küstenwache das Schiff daraufhin aufgefordert habe, den Kurs zu ändern und sogar gewarnt hat, man werde ansonsten das Feuer eröffnen. Den Bericht der BBC finden Sie hier.

Selbst wenn man die Krim nicht als russisches Gebiet anerkennt, sind die Fakten, wie sie nun einmal sind. Bewusst ein Nato-Kriegsschiff in diese Gewässer zu schicken, bedeutet, einen bewaffneten Zwischenfall mit Russland nicht nur zu riskieren, sondern sogar zu provozieren und man muss fragen, ob dieses Thema einen bewaffneten Zwischenfall zwischen Kriegsschiffen der Nato und Russlands wert ist, der zum dritten Weltkrieg führen kann. Denn nichts weniger hat das britische Schiff getan.

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