Lukaschenko erhebt schwere Vorwürfe gegen Bundeskanzlerin Merkel persönlich | Anti-Spiegel

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02-07-21 02:18:00,

Der weißrussische Präsident Lukaschenko hat schwere Vorwürfe gegen Deutschland und gegen Bundeskanzlerin Merkel persönlich erhoben. Wir dürfen in nächster Zeit weitere Enthüllungen aus Minsk erwarten.

In Weißrussland wird anscheinend immer noch an den Folgen des vereitelten Putschversuches gearbeitet, über den westliche Medien praktisch kein Wort berichtet haben. Bei dem von den USA unterstützten Putsch sollten Lukaschenko und seine Söhne erschossen, innerhalb einer Stunde die gesamte Führungsspitze des Landes interniert, das Stromnetz des Landes abgeschaltet und ein bewaffneter Aufstand gegen die Regierung entfacht werden. Dazu waren aus der Ukraine Waffen nach Weißrussland geschmuggelt und in Wäldern versteckt worden.

Außerdem gab es – ebenfalls unbeachtet von den westlichen Medien – nach den Präsidentschaftswahlen im August versuchte Terroranschläge in Weißrussland, zum Beispiel gegen die Eisenbahn. Nun hat Lukaschenko mitgeteilt, dass sein Geheimdienst eine weitere Anti-Terror-Operation abgeschlossen habe und gesagt, dass die Erkenntnisse zu Vorwürfen gegen Bundeskanzlerin Merkel persönlich geführt haben. Details nannte er nicht, kündigte aber an, dass demnächst weitere Informationen veröffentlicht werden.

Ich habe die Meldung der russischen Nachrichtenagentur TASS zu dem Thema übersetzt, die Lukaschenko korrekt zitiert hat.

Лукашенко заявил о проведённой в Беларуси масштабной антитеррористической операции!

Beginn der Übersetzung:

Lukaschenko verkündete das Ende einer groß angelegten Anti-Terror-Operation in Weißrussland

Nach Angaben des Staatschefs der Republik erheben die Behörden Vorwürfe gegen „die Bundeskanzlerin selbst und einige der deutschen Spitzenpolitiker“

MINSK, 2. Juli. /Der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko sagte am Freitag, dass eine groß angelegte Anti-Terror-Operation im Lande abgeschlossen wurde, wie die Nachrichtenagentur BelTA berichtet.

„Heute endete eine groß angelegte Anti-Terror-Operation im Land. Es schien uns, dass sie uns wirtschaftlich erwürgen würden. Nein. Der inländische Terror gegen Menschen und Objekte geht in größerem Umfang weiter. Demnächst werden wir darüber berichten“, sagte er bei einer Ordensverleihung in Minsk.

Ihm zufolge werden die Behörden nach dem heutigen Ende der Aktion der Spionageabwehr keine Vorwürfe gegen „irgendeinen Heiko Maas, den deutschen Außenminister,“ sondern gegen „die Bundeskanzlerin selbst und einen Teil der deutschen Führung“ erheben. „Darüber berichten wir später“, fügte Lukaschenko hinzu.

Das Staatsoberhaupt ist der Meinung, dass versucht wurde, die weißrussische Gesellschaft „von innen zu erschüttern.“ Ihm zufolge haben die Ereignisse in der Republik nach den Präsidentschaftswahlen am 9. August letzten Jahres „Geschwüre und Tumore in der Gesellschaft offenbart,

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