Die wahren Gründe für die anti-chinesische Politik der USA | Anti-Spiegel

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06-07-21 01:53:00,

Während Politik und Medien ihre zunehmend anti-chinesische Politik und Agitation mit den Fragen von Menschenrechten und Demokratie begründen, wird in Washington Klartext gesprochen.

Politik und Medien im Westen begründen den Kampf gegen China, dem sich nun neben den USA auch Nato und EU verschrieben haben, mit dem Kampf für Menschenrechte und Demokratie in China. Wer sich jedoch anschaut, was in Washington besprochen und vor allem welche Gesetze dort in Vorbereitung sind, der versteht, dass Themen wie die angebliche Unterdrückung der Uiguren, der Mangel an Demokratie in China oder die Fragen rund um Hongkong und Taiwan nur Sand sind, den man der Öffentlichkeit im Westen in die Augen streut, um die anti-chinesische Politik zu begründen.

In den USA werden derzeit gleich mehrere Gesetze behandelt, die den Kampf gegen China zum Ziel haben. Auch hier berichtet die amerikanische Presse natürlich über Menschenrechte und ähnliches, dabei sind die Gesetzestexte und Diskussionen im US-Repräsentantenhaus viel ehrlicher. Es geht – so steht es teilweise sogar in den Gesetzen geschrieben – um nicht weniger als den Weltmachtsanspruch der USA. Das umfangreichste Gesetz, das derzeit diskutiert wird, ist der so genannte Eagle Act. Eagle ist dabei die Abkürzung für Ensuring American Global Leadership and Engagement (Globale Führungsrolle und Engagement der USA sicherstellen). Deutlicher kann man nicht sagen, worum es in Wahrheit geht.

Die USA sehen sich als Herrscher der Welt an und ihr größtes Ziel ist, diese Weltherrschaft zu bewahren. Nur darum geht es in den von den USA mit China vom Zaun gebrochenen Streitigkeiten: Die USA sehen die Gefahr, ihre Weltherrschaft zu verlieren und in einer multipolaren Welt nur noch eine Großmacht unter mehreren zu sein.

Aus diesem Grund hat US-Präsident Biden auf seiner Europa-Tour auch bei allen Treffen dafür gesorgt, dass der Kampf gegen China in die Abschlusserklärungen gekommen ist. So war es bei Nato-Gipfel und auch beim G7-Gipfel, und auch die EU geht auf Druck aus Washington und zum eigenen wirtschaftlichen Schaden zunehmend auf Konfrontationskurs gegen China.

Die russische Nachrichtenagentur TASS hat dazu eine interessante Analyse veröffentlicht, die die anti-chinesischen Gesetzesvorhaben der USA beleuchtet. Wer des Englischen mächtig ist, kann die genannten Gesetze googeln und sich anschauen, worum es bei ihnen und den Diskussionen dazu in den USA geht. Daher habe ich die Analyse der TASS übersetzt.

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