Was der Spiegel über den “Katastrophenfall” New York verschweigt | Anti-Spiegel

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08-07-21 07:50:00,

In New York und anderen US-Städten ist die Kriminalität regelrecht explodiert und die Zahl der Opfer von Waffengewalt ist in die Höhe geschossen. Der Spiegel berichtet über den “Katastrophenfall” New York, verschweigt aber die Gründe für die Entwicklung.

Im Spiegel ist ein Artikel mit der Überschrift „Wegen zunehmender Waffengewalt – New York erklärt »Katastrophennotfall«“ erschienen, in dessen Einleitung wir erfahren können:

„Die Zahl der Tötungsdelikte in New York ist stark gestiegen, mehr Menschen sterben durch Waffen und Verbrechen als an Covid-19. Gouverneur Cuomo will die Gewalt mit einer Spezialeinheit bekämpfen – und mit Vorbeugung.“

In dem Artikel geht es dann um die gestiegene Gewalt mit Schusswaffen und darum, wie der New Yorker Bürgermeister reagieren will. Im Grunde ist der Artikel nicht allzu interessant, denn er reiht sich ein in die Artikel deutscher Medien, die immer mal wieder darüber berichten, dass in den USA eben viele Menschen erschossen werden. Die Botschaft dieser Artikel ist eine unterschwellige Kritik an den lockeren Waffengesetzen in den USA. Und nun ist die Waffengewalt eben weiter angewachsen.

Die interessante und entscheidende Information kommt erst im vorletzten Absatz des Spiegel-Artikels:

„In New York war seit vergangenem Sommer wie in den gesamten USA ein starker Anstieg der Kriminalität verzeichnet worden. In den Großstädten des Landes stieg die Zahl der Tötungsdelikte 2020 um 30 Prozent.“

Bloß keine Zusammenhänge zeigen

Eine der Grundegeln der Mainstream-Medien ist es, den Lesern bloß keine Zusammenhänge aufzuzeigen. Als interessierter und kritischer Journalist müsste man doch nach dem Grund fragen, warum in den gesamten USA die Kriminalität und die Waffengewalt so explodiert ist. Aber diesen Zusammenhang aufzuzeigen, würde eines der wichtigsten Narrative der „Qualitätsmedien“ zerstören.

Was also war letzten Sommer in den USA los? Richtig, es war der Sommer von Black Lives Matter. Diese Bewegung wurde von den deutschen Medien aber durchweg als „weitgehend friedlich“ und überhaupt als friedlicher und gerechtfertigter Protest der unterdrückten Schwarzen bezeichnet. Und als Trump die Nationalgarde gegen BLM in Marsch setzen wollte, haben die „Qualitätsmedien“ das als Maßnahmen eines Polizeistaates bezeichnet.

Leider war BLM nicht „weitgehend friedlich“. Ich habe erst bei der Aufzeichnung einer Tacheles-Sendung bemerkt, dass in Deutschland überhaupt nicht über die Gewalt von BLM berichtet wurde und habe dann spontan Bilder aus einem russischen Fernsehbericht gezeigt. Die Bilder haben Robert Stein ehrlich schockiert und auch in den Kommentaren war zu sehen,

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