Der Krieg gegen die Realität | Von C.J. Hopkins | KenFM.de

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13-07-21 02:43:00,

Der Krieg gegen die Realität läuft also hervorragend. Überall auf der Welt wurden Gesellschaften in gegensätzliche und unversöhnliche Realitäten gespalten. Nachbarn, Freunde und sogar Familienmitglieder sind verbittert in zwei feindliche Lager gespalten, die sich gegenseitig als paranoide Psychotiker, wahnhafte Fanatiker, gefährliche Idioten und in jedem Fall als Todfeinde betrachten.

In Großbritannien, Deutschland und vielen anderen Ländern sowie in zahlreichen Bundesstaaten der USA gilt weiterhin der „Notstand“. Ein apokalyptischer Virus treibt sein Unwesen. Mutierte Varianten breiten sich wie ein Lauffeuer aus. Der größte Teil der Gesellschaft ist immer noch lahmgelegt oder unterliegt gesundheitlichen Notstandsbeschränkungen. Die Menschen laufen weiterhin mit Plastikgesichtsschutz und medizinisch aussehenden Masken in der Öffentlichkeit herum.

Die Polizei taucht bei Menschen zu Hause auf, um sie wegen „illegaler Versammlungen im Freien“ zu verhaften. Jede Abweichung von der offiziellen Realität wird von den Internetkonzernen zensiert. Die Grundrechte sind nach wie vor außer Kraft gesetzt. Ganze Bevölkerungen werden gezwungen, sich experimentelle „Impfstoffe“ injizieren zu lassen. Pseudomedizinische Segregationssysteme werden eingeführt. Und so weiter … Sie kennen ja die Einzelheiten.

Währenddessen gibt es in Schweden und einigen anderen Ländern sowie in verschiedenen US-Bundesstaaten keine apokalyptische Pandemie. Die Menschen gehen einfach ganz normal ihrem Leben nach. Okay, sicher, es geht ein fieser Virus um, also treffen die Menschen vernünftige Vorsichtsmaßnahmen, wie sie es normalerweise bei jedem fiesen Virus tun. Aber es gibt keinen „Notstand” und keinen Grund, die Gesellschaft radikal in eine paranoide, pathologisierte, totalitäre Dystopie zu verwandeln.

Dieser Zustand, in dem zwei widersprüchliche, sich gegenseitig ausschließende Realitäten existieren, ist … nun, er ist unhaltbar, und so kann es nicht weitergehen. Entweder gibt es eine verheerende globale Pandemie, die einen globalen „Ausnahmezustand“, die Aussetzung der Grundrechte und die anderen totalitären „Notfallmaßnahmen“ rechtfertigt, denen wir seit März 2020 unterworfen sind, oder es gibt sie nicht. Das ist eigentlich ganz einfach.

Nur, dass es eben doch nicht so einfach ist. Angesichts der zurückliegenden 16 Monate vergisst man leicht, dass die Menschen seit fünf Jahren bitter gespalten sind, in sich gegenseitig ausschließenden Realitäten leben und Menschen, die nicht ihren Realitäten angepasst sind, als Feinde betrachten. Ich spreche nicht von politischen Meinungsverschiedenheiten oder gar soziokulturellen Unterschieden. Ich spreche von widersprüchlichen Realitäten. Dinge, die tatsächlich passiert sind, oder nicht passiert sind. Dinge, die existieren oder nicht existieren.

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