Bitcoin: Crash vorprogrammiert

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14-07-21 01:13:00,

Der permanent steigende Stromverbrauch zwingt Bitcoin in ein Ponzisystem. Verebben die Geldzuflüsse, kommt der Absturz. Der Bitcoin verbraucht seit seiner Einführung 2009 immer mehr Strom. Derzeit entspricht der Stromverbrauch etwa demjenigen der Schweiz oder der Niederlande oder dem von 30 Millionen deutschen Haushalten. Bis jetzt wurden die dramatisch steigenden Stromkosten und die enormen Gewinne der früheren Einsteiger über neu hinzukommende Anlegergelder finanziert, die den Preis der Kryptowährung immer höher trieben. Das Ganze beruht auf einem Schneeballsystem. In dem Moment, in dem keine oder nicht mehr ausreichend viele Neugelder in Bitcoin-Anlagen fließen, bricht das Ponzi-Schema zusammen und der Bitcoin crasht. Der permanent wachsende Stromverbrauch ist ein Konstruktionsfehler von Bitcoin. Ein Absturz ist einprogrammiert. Von Christian Kreiß.

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Stromverbrauch

In den letzten Jahren erscheinen immer mehr Artikel, die auf den hohen Stromverbrauch von Bitcoin hinweisen. Die Schätzungen, die auch von Bitcoin-Anhängern nicht angezweifelt werden[1], gehen von einem derzeitigen Stromverbrauch zwischen knapp 70[2] und 135[3] Terawattstunden aus. Eine Terawattstunde (TWh) entspricht tausend Gigawattstunden (GWh) oder einer Million Megawattstunden (MWh) bzw. einer Milliarde Kilowattstunden (KWh). Zum Vergleich: Ein mittleres Atomkraftwerk produziert jährlich etwa 11 Terawattstunden Strom. Das reicht für etwa 3,5 Millionen deutsche Haushalte.[4]

Bitcoin verbraucht also momentan ungefähr so viel Strom, wie 6 bis 12 Atomkraftwerke produzieren oder 22 bis 42 Millionen deutsche Haushalte benötigen, oder beansprucht, je nach Schätzung, so viel Strom wie Österreich (68 TWh) oder Schweden (133,5 TWh)[5]. Eine Untersuchung von April 2021, die bei nature erschien, prophezeit dem Bitcoin bis 2024 gar einen Stromverbrauch von deutlich über 300 TWh, was ebensoviel wäre, wie ganz Italien benötigt.[6]

Das klingt nach einem absurd hohen Stromverbrauch. Und das ist er auch. Man kann die Absurdität noch anders ausdrücken. Eine einzige Bitcoin-Transaktion, also umgangssprachlich eine Bitcoin-Überweisung, hat einen so großen CO2-Fußabdruck wie 1,88 Millionen VISA-Überweisungen und verbraucht so viel Strom wie ein durchschnittlicher US-Haushalt in 61 Tagen.[7] Bereits 2017 erzeugte eine Bitcoin-Transaktion in etwa den CO2-Ausstoß einer 200-Kilometer-Fahrt mit einem Hummer-Geländewagen.[8] Mittlerweile ist es ein Vielfaches davon.

Die Deutsche Bank verbrauchte 2019 0,508 Terawattstunden Strom,

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