Das Todesursachen-Mysterium

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19-07-21 09:51:00,

Das Bundesamt für Statistik arbeitet in der Datenerhebung anders als das Robert Koch-Institut und die Gesundheitsämter. Während diese sich auf die Meldungen nach dem Infektionsschutzgesetz berufen, beruhen die Zahlen von Destatis auf den Angaben in den Totenscheinen. Diese werden nach dem Tod eines jeden Menschen von einem Arzt ausgefüllt. Laut dem Bundesamt wurde hier im Jahr 2020 bei 36 291 verstorbenen Menschen COVID-19 als Erkrankung vermerkt. „In 30 136 Fällen war dies die Todesursache, in den anderen 6 155 Fällen war es eine Begleiterkrankung“, so Destatis. In Prozentzahlen bedeute dies, dass 83 Prozent der Fälle an Corona und 17 Prozent mit Corona verstorben seien. Diese Zahl widerspricht allem, was man bis dato von Pathologen hörte.

Vorab zur Einordnung: Insgesamt sind laut diesen ersten und vorläufigen Daten von Destatis im Jahre 2020 in Deutschland insgesamt 985 620 Menschen gestorben. Die an und mit Corona Verstorbenen machen laut Destatis ingesamt einen Anteil von 3,7 Prozent aller Verstorbenen aus. Dass positive PCR-Tests medizinisch nichts beweisen, lassen wir außen vor.

Dass das Krankheitsgeschehen mit Corona nur einen kleinen Anteil an den Todesfällen hat, ist mittlerweile bekannt. Nun soll es um die Methodik von Destatis gehen. Haben wir es hier mit zuverlässigen Zahlen zu tun?

Todesbescheinigungen beziehungsweise Totenscheine sind schon seit Jahren in Deutschland als unzuverlässige Quelle bekannt. So fand der Rostocker Rechtsmediziner Dr. Fred Zack 2017 in einer Studie heraus, dass sich mindestens 90 Prozent aller Totenscheine schon beim bloßen Studieren und ohne eine Obduktion als fehlerhaft herausstellten. 10 000 Dokumente habe er demnach geprüft, wobei ihm nur 223 Urkunden als tadellos erschienen seien. „Es müssten mehr Obduktionen erfolgen, denn die Leichenschaudiagnosen — Totenscheine — werden in etwa 50 Prozent aller Fälle nach einer Sektion korrigiert. Deshalb ist die gegenwärtige amtliche Todesursachenstatistik in Deutschland (von Destatis), die lediglich auf Angaben der Todesbescheinigungen beruht, Augenwischerei.“ Auch 2020 und 2021 äußerten sich immer wieder Pathologen, dass nur eine Obduktion Klarheit über die Frage nach dem „an oder mit“ erbringen könne.

Dies liegt auch an der Form des Totenscheines selber, denn auf diesem soll nach Vorgaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) eine Kausalkette niedergeschrieben werden, die schlussendlich zum Tod geführt hat. Im Totenschein-Formular steht als Ausfüllhilfe: „Direkt zum Tode führende Krankheit oder Zustand“ und darunter „Vorangegangene Ursachen: Krankheitszustände,

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