OSZE-Vorsitzende redet offen über Unterstützung für die russische Opposition und Nawalny

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30-07-21 03:59:00,

Die russischen Pranker haben wieder zugeschlagen und mit der derzeitigen Vorsitzenden der OSZE telefoniert, die dachte, sie würde mit Nawalnys Frau und einem seiner Mitarbeiter sprechen. Natürlich wird darüber in westlichen Medien mal wieder nicht berichtet.

Über die russischen Pranker, die sich auf Telefonstreiche mit Politikern spezialisiert haben, habe ich schon oft berichtet. Bevor wir zu dem aktuellen Telefonstreich kommen, muss ich für alle, die noch nie davon gehört haben, auf die Vorgeschichte eingehen.

Ihre Telefonstreiche sind keineswegs einfach nur lustige Unterhaltung, sie decken sehr oft auf, wie westliche Politiker und Medien arbeiten. Am deutlichsten wurde das sichtbar, als sie den Venezuela-Beauftragten der US-Regierung reingelegt haben. Der hat nach dem Telefonat dafür gesorgt, dass ein von ihnen fabrizierter Artikel im Auftrag des US-Außenministeriums von Bloomberg als „Recherche“ veröffentlicht wurde. So funktioniert die „freie und kritische Presse“ im Westen: Sie veröffentlicht bei Bedarf genau das, was eine westliche Regierung gerade für ihre politische Propaganda benötigt, die Details finden Sie hier.

Von westlichen Medien ignorierte Enthüllungen

Alleine 2021 sind den Prankern noch zwei weitere aufschlussreiche Streiche gelungen. In einem haben sie als angeblicher Nawalny-Mitarbeiter Leonid Wolkow mit der Leitung von Amnesty-International gesprochen und dabei hat sich gezeigt, dass es Amnesty-International keineswegs um Menschenrechte geht, sondern dass Amnesty-International klar gegen Russland arbeitet, die Details finden Sie hier. Noch interessanter war der Telefonstreich mit dem National Endowment for Democracy, dessen Führung bei der Videokonferenz glaubte, mit der selbsternannten weißrussischen Wahlsiegerin Swetlana Tichanowskaja zu sprechen und dabei ganz offen über die westliche (nicht nur finanzielle) Unterstützung für Oppositionelle in Russland und Weißrussland geredet hat. Wer sich dafür interessiert, wie die Regime-Change-Spezialisten arbeiten, findet die Details hier.

Diese Beispiele zeigen mehr als deutlich, dass der Westen das Völkerrecht bricht, indem er die Opposition in anderen Ländern unterstützt, denn solche Einmischungen in die inneren Angelegenheiten anderer Länder sind laut UN-Charta verboten. Daher berichten die westlichen Medien auch nicht über diese Enthüllungen, denn dann müssten sie ja zugeben, dass die angeblichen Volksaufstände (zum Beispiel der Maidan, der arabische Frühling und so weiter) nichts anderes waren, als vom Westen organisierte und bezahlte Putsche.

Hinzu kommt, dass die westlichen Medien dann auch über eigene Rolle dabei berichten müssten, die alles andere als rühmlich ist, wie das Beispiel des vom US-Außenministerium bei Bloomberg platzierten Artikels zeigt.

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