Warum die Amerikaner der Biden-Administration nicht mehr vertrauen

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04-08-21 10:00:00,

Von Ron Paul. Er ist ein US-amerikanischer Arzt und Politiker. Er ist Mitglied der Libertarian Party und war zwischen 1976 und 2013 (mit Unterbrechungen) als Republikaner Abgeordneter im Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten. Paul war bei der US-Präsidentschaftswahl 1988 Kandidat der Libertarian Party und bewarb sich parteiintern um die republikanische Kandidatur zu den US-Präsidentschaftswahlen 2008 und 2012.

Für Libertäre – und sogar viele Nichtlibertäre – ist es nicht schockierend zu entdecken, dass eine US-Regierung die Wähler lügt und betrügt. Für Regierungen auf allen Ebenen ist das Belügen des amerikanischen Volkes so amerikanisch wie Apfelkuchen. Manchmal werden die Lügner für ihre Täuschung zur Rechenschaft gezogen, meistens aber nicht.

Wenn man sich diese ersten Monate der Biden-Administration ansieht, fällt es schwer, nicht zu glauben, dass Lügen, Täuschung und Manipulation auf ein ganz neues Niveau steigen.

Nehmen wir zum Beispiel „Ende des endlosen Krieges“ in Afghanistan. Präsident Biden wurde dafür bejubelt, dass er erreicht hatte, was nicht einmal Donald Trump liefern konnte: ein Ende des sinnlosen 20-jährigen – und mehrere Billionen Dollar schweren – Krieges in Afghanistan. Es wurde uns gesagt, dass am 20. Jahrestag von 9/11 der Krieg vorbei wäre.

Die einzigen Leute, die über diese Entscheidung wütend waren, waren die Bombenbauer von Raytheon und der Rest des militärisch-industriellen Komplexes und die Laptopkrieger in den Beltway-Denkfabriken. Es stellte sich heraus, dass sie sich wirklich keine Sorgen machen mussten.

Die USA lassen das afghanische Volk nicht endlich allein, um ihr Land nach eigenem Gutdünken zu regieren. Erst diese Woche gab General Frank McKenzie, Chef des US Central Command (CENTCOM), bekannt, dass die USA ihre Luftangriffe auf Afghanistan verstärken – nicht beenden. Die USA würden reguläre Militärtruppen aus dem Land abziehen (obwohl sie wahrscheinlich CIA, Spezialeinheiten und Söldner vor Ort halten werden), aber sie würden Afghanistan weiterhin von Einrichtungen „hinter dem Horizont“ vom Persischen Golf aus bombardieren.

Ich bin sicher, dass sich die afghanischen Opfer von US-Bomben dadurch viel besser fühlen.

Dann kündigte Biden letzte Woche ein „Ende des US-Kampfeinsatzes“ im Irak bis Ende des Jahres an. Obwohl wir diese Zeile schon einmal gehört haben, schien sie dennoch eine gute Nachricht zu sein. Doch wie immer steckte der Teufel im Detail. Während die „Mission“ beendet sei, würden die US-Truppen in einer „beratenden Rolle“ im Land bleiben. Dies trotz der Tatsache,

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