Das leise Schwinden der Effektivität

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27.08.2021

Von Julius Felix

Die Corona-Impfstoffe werden ineffektiver, Geimpfte tragen eine ähnliche Viruslust mit sich herum wie Ungeimpfte. So nutzen sie noch wenig bei der Lösung eines ohnehin überwundenen Problems.

Immer mehr zeigt sich: die Impfung bringt nicht, was sich einige offenbar zwischenzeitig davon versprochen hatten. Sie führt nicht zu einer sterilen Immunität und man kann Sars-Cov-2 eben nicht wegimpfen. Davon war ursprünglich auch nie die Rede. Ziel der Impfstoffe war es, schwere Verläufe zu verhindern. Ein Haufen Marketingsprech der Hersteller gemischt mit den Phantasien der No-Covid-Aktivisten führte erst zu der Idee, die sich nun als Luftschloss herausstellt.

Was allerdings vielen fehlt, sind konkreten Zahlen zur Effektivität der Impfstoffe – nicht, weil es die nicht geben würde, sondern weil über sie, zumindest in Deutschland, nicht prominent berichtet wird. Das soll an einem Beispiel klar werden.

Eine aktuelle Preprint-Studie vom Imperial College, die sich mit der Delta-Variante auseinander setzt, wurde von deutschen Medien enthusiastisch rezipiert: Geimpfte hätten angeblich ein geringeres Risiko sich zu infizieren. Das ergebe sich aus der so genannten Prävalenzrate, die letztendlich, wenn man die Berechnung betrachtet, eine Test-Positiv-Rate ist. Wer in die Studie schaut, ist dann schnell enttäuscht: Der Unterschied zwischen Geimpften und Ungeimpften beträgt lediglich 0,81 Prozent Vergleicht man das mit in der Studie auch bezifferten ethnischen Unterschieden, so ist der Unterschied zwischen so genannten „Schwarzen” und so genannten „Unbekannten” ähnlich hoch. Vergleicht man „Schwarze” mit „Weißen” macht das allein einen Unterschied von über 0,6 Prozent aus.

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