Die Hegemonie des US-Dollars ist vorüber • Anthroblog

08-04-22 03:02:00,

Zuletzt aktualisiert am 8. April 2022.

Michael Hudson ist Finanzanalyst und Forschungsprofessor für Wirtschaftswissenschaften an der Universität von Missouri in Kansas City. Er ist Autor zahlreicher Bücher und hat kürzlich seine Publikation »Super Imperialism: The economic strategy of American Empire« in dritter Auflage herausgebracht. Margaret Flowers von »Clearing the Fog« hat mit ihm ein Gespräch zum Thema »Die Hegemonie des US-Dollars ist vorüber« geführt. Das Interview fand am 29. März 2022 statt.

Die Hegemonie des US-Dollars ist vorüber

Super-Imperialism. The economic Strategy of American Empire, dritte Auflage 2021.

MF: Michael, Sie haben viel über die Hegemonie des US-Dollars gesprochen und geschrieben. Können Sie zunächst erklären, was die Hegemonie des US-Dollars ist und wie sie der wohlhabenden Klasse in den Vereinigten Staaten zugute kam?

MH: Die Hegemonie des US-Dollars scheint die Position zu sein, die in dieser Woche sehr abrupt beendet wurde. Die Hegemonie des US-Dollars entstand, als Amerikas Krieg in Vietnam und die Militärausgaben der 1960er und 70er Jahre die Vereinigten Staaten vom Gold wegbrachten. Das gesamte US-Zahlungsbilanzdefizit bestand aus Militärausgaben, und das begann, die Goldvorräte zu erschöpfen. Also hob Präsident Nixon 1971 die Goldbindung des Dollars auf. Jeder dachte, dass Amerika seit dem Ersten Weltkrieg die Weltwirtschaft kontrolliert, weil es das meiste Gold besitzt und der Gläubiger der Welt ist.

 » Lees verder

%d bloggers liken dit: