Sebastian Heinzel: – Versöhnung mit dem Osten: Brücken bauen statt Kriegstreiberei

heinzelfilm

5,46K abonnees

ABONNEREN

Interview mit Sebastian Heinzel, Regisseur und Autor des Films “Der Krieg in mir”: http://www.derkrieginmir.de.

Das Radiointerview wurde ausgestrahlt im Deutschlandfunk am 15.4.2022, Moderation: Änne Seidel. Videocollage mit Ausschnitten aus dem Film: “Durch die Filme, die ich in den letzten zwanzig Jahren in Osteuropa gedreht habe, bin ich mit den Menschen dort sehr verbunden. Deshalb betrifft mich das, was dort gerade passiert, persönlich. Jetzt wird wieder stark polarisiert. Ganze Bevölkerungsgruppen werden diskrediert. Es findet eine Lagerbildung, eine Spaltung innerhalb der Gesellschaft statt. Die Angst vor “dem Russen” ist etwas, das tief in unserer Gesellschaft verankert ist. Jetzt wird Russland zum Feindbild erklärt. Das halte ich für falsch.” (Sebastian Heinzel)

Im Film reist Sebastian an jene Orte in Weissrussland , an denen sein Großvater als junger Soldat im 2. Weltkrieg stationiert war. Dabei stösst er auf ungeahnte Verbindungen zu seinem eigenen Leben und auch zu seinen Kriegsträumen, die ihn seit vielen Jahren verfolgen. Der Film zeigt, wie sich Knoten in der eigenen Familiengeschichte lösen lassen und tiefen persönlichen Veränderungen Raum geben. Das Thema Transgenerationales Trauma , also Trauma das über Generationen weitergegeben wird, hat mit den Herausforderungen der Ukraine-Krise sehr viel zu tun. Gute Erkenntnisse beim Zuhören!

Der Film und das gleichnamige Buch sind erhältlich unter: https://www.heinzelfilmshop.de

Wir sind eine unabhängige Produktion und Ihr könnt uns direkt UNTERSTÜTZEN: Bankverbindung: Sebastian Heinzel DE25642910100032644000 Paypal: paypal.me/heinzelfilm89 Unsere Webseite: http://www.heinzelfilm.de

%d bloggers liken dit: