Apolut:ㅤGeschichten aus Namibia | Von Jochen Mitschka

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19-05-22 12:28:00,

Langsam hält der Alltag Einzug

Ein Standpunkt von Jochen Mitschka.

Wer die Heuchelei, die Lügen der Medien und Politik und die Bekämpfung von Andersdenkenden, gerne auch als Querdenker beschimpft, nicht mehr erträgt, überlegt, Deutschland zu verlassen. Da wir schon in Asien viele Jahre verbrachten, und ein Land suchten, in dem wir keine neue Sprache lernen müssen, ein Land, welches, jedenfalls zur Zeit grundlegend Meinungsfreiheit gewährleistet, wählten wir Namibia. Nachdem wir nun langsam im Alltagsleben von Namibia ankommen, hier einige Geschichten, die vielleicht für jene, welche in Deutschland über das Weggehen nachdenken, hilfreich sein können.

Warum Namibia?

Namibia, das sollte man nicht vergessen, ist, von der Größe der Bevölkerung und der Wirtschaftskraft her gesehen, ein winziges Land, das immer noch eindeutig ein Entwicklungsland ist. Es spielt praktisch keine Rolle im geopolitischen Schachspiel der Eliten, wenn doch, höchstens als Bauernopfer. Es ist weit weg von Deutschland, auch wenn gefühlt jeder dritte Gesprächspartner, egal welche Hautfarbe er hat, Deutsch spricht, wird die Distanz zur deutschen Politik erleichtert. Auch und gerade weil hier andere Probleme bestehen, hilft es, das, was in Deutschland passiert, leichter zu ertragen. Ganz besonders, wenn man sieht, welche Lebensumstände viele Menschen in Namibia haben, wovon man etwas mehr in diesem Beitrag hören wird.

Auch die Tatsache, dass es in Namibia, wie überall auf der Welt, Vetternwirtschaft und Korruption gibt, ist leichter zu ertragen. Namibia ist ein sich erst entwickelnder Staat, während Deutschland zu jenen heuchlerischen Ländern gehört,

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