NachDenkSeiten:ㅤIn Frankreich werden vor den Wahlen dreckige Tricks angewandt

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20-05-22 06:47:00,

Frankreichs Wahlschlammschlacht nimmt Fahrt auf, die Handlanger Macrons haben begriffen, wenn man den Wahlkampf so laufen lässt, wie es legitim und ordentlich ist, dann hat die Konkurrenz berechtigte Chancen auf einen Erfolg bei den bevorstehenden Parlamentswahlen. Also? Man bastelt schon mal an einer perfiden Strategie – die des Verschweigens auf Wahlmeldeformularen. Das wird aus Frankreich berichtet. Lesen Sie selbst. Von Frank Blenz.

Es ist eine Geschichte, die aus erster Hand aus unserem Nachbarland Frankreich weiterzutragen ist. Und zwar deshalb, um zu zeigen, wie schlecht es um die Demokratie in Europa bestellt ist, hier eben am Beispiel der Grande Nation. Der Politologe Sebastian Chwala beobachtet seit Jahren aufmerksam die gesellschaftlichen Entwicklungen bei unseren Nachbarn und ist erzürnt, was in der nun heißen Phase der Parlamentswahlen vonseiten der französischen Behörden wohl im Auftrag des Präsidenten Macron und seiner Gefolgschaft versucht wird: Betrug durch Verschweigen.

In wenigen Wochen finden die Parlamentswahlen in Frankreich statt. Das erfordert auch entsprechende logistische Vorbereitungen im organisatorischen wie bürokratischen Bereich. Sebastian Chwala sagt gegenüber den NachDenkSeiten: „Das französische Innenministerium arbeitet offenbar daran, die Wahlergebnisse frisiert darstellen zu können. So liegt eine Handreichung des Ministeriums für die Präfekturen in den Départements vor, welche das neue linke Bündnis NUPES explizit nicht erwähnt. Jenes von den Macroniten (“Ensemble!”) dagegen schon.“

Skandalös sei die Kategorisierung der linken Kandidaten nur nach der jeweiligen Partei- oder Organisationszugehörigkeit. Die Kandidaten würden nicht als Block, als Bündnis gezeigt, was aber den Gegebenheiten entspricht.

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