RubikonNews:ㅤPolitische Überwältigung

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21-05-22 01:00:00,

„Schuster, bleib bei deinen Leisten.“ Dieses alte Sprichwort kommt immer dann zum Tragen, wenn Menschen und Institutionen Themenfelder betreten, die mit ihrer Profession oder ihrer Tätigkeit nichts gemein haben und von denen sich sich auch fernhalten sollten. Die wenigsten dürften heute noch einen Schuster aufsuchen, dieser Berufsstand gilt als nahezu ausgestorben.

Zu der Zeit, als sich dieser Berufszweig noch eines florierenden Geschäfts erfreuen konnte, wäre es vollkommen undenkbar gewesen, dass der Kunde durch den Schuster mit politischen Statements behelligt werden würde. Vielmehr wäre der Schuster schief angesehen worden, hätte er seinen Kunden freudig berichtigt, wie klimaneutral das Material sei, welches er für die Schuhreparatur verwendet. Mit einem eher verstörten Blick würde man einen anderen Schuster aufsuchen, hätte er an seine Werkstatt-Schaufensterscheibe einen ein politisches Statement zum Ausdruck bringenden Halbsatz gepinselt und diesen linksseitig mit dem Rautezeichen verziert.

Doch die Zeiten haben sich geändert. Die Schuster — stellvertretend für sämtliche öffentliche wie private Branchen — sind seit Kurzem nicht mehr bei ihren Leisten. Teils treten die Leisten — obwohl Teil des Kerngeschäfts — in den Hintergrund, während sich der Vordergrund mit politischen Kampagnen und Agenden füllt, die mit den Produkten und Dienstleistungen selbst rein gar nichts mehr zu tun haben. Gendersprache, Regenbogenfarben, Bekundungen zur Klimafreundlichkeit, Ukraine-Flaggen — in immer kürzeren Abständen wird die nächste politische Sau durchs Dorf und in die Geschäfte und Dienstleistungsgewerbe getrieben.

„Wie kommt das, dass man jetzt immer, überall, laut, schrill und ohne gefragt zu werden, mit Bekenntnissen und ‚Haltung‘ bedrängt wird?“,

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