Kaliningrad: Provokation der NATO oder Teil der Agenda des Großen Neustarts?

22-06-22 07:59:00,

22. Juni 2022 · 217 Aufrufe

Kaliningrad - Bildquelle: Pixabay / zoosnow; Pixabay License

Kaliningrad – Bildquelle: Pixabay / zoosnow; Pixabay License

Die internationale Gemengelage verschärft sich weiter. Mit der jetzt durchgeführten Eisenbahnblockade der russischen Enklave Kaliningrad (Königsberg) wurde gezielt ein neuer “Schauplatz” bzw. Brandherd durch die NATO erzeugt, um Russland zu einem “Angriff” auf ein NATO-Mitglied (Litauen) zu provozieren, damit die NATO und die USA einen umfassenden militärischen Angriff auf Russland rechtfertigen können. Wobei aus meiner Sicht anzumerken ist, dass ich (Stichwort “Falsches Ost-West-Paradigma”) nicht ausschließen kann, dass beide Seiten dieses “Spiel spielen”, um diktatorische Kontrolle über die natürlichen Ressourcen und das Geldsystem der Welt zu behalten. Dazu aber am Ende des Artikels mehr.

Um die ganze Dynamik des Geschehens zu verstehen, muss man sich zunächst mit der Geografie von Kaliningrad vertraut machen. Dieses russische Territorium liegt an der Ostsee und bietet Russland den einzigen ganzjährigen Zugang zum Meer, der nicht während eines Teils des Jahres zugefroren ist. Das Kaliningrader Gebiet ist jedoch vom litauischen Gebiet eingeschlossen und nicht mit dem russischen Festland verbunden. Eine Eisenbahnlinie führt durch Litauen und verbindet das Kaliningrader Gebiet mit dem russischen Festland. Diese Eisenbahnverbindung besteht schon seit Jahrzehnten und wurde von Litauen stets als Vorrecht Russlands zur Versorgung des Kaliningrader Gebiets anerkannt.

Lage Kaliningrad - Bildquelle: Encyclopedia Britannica

Lage Kaliningrad – Bildquelle: Encyclopedia Britannica

Litauens Eisenbahnblockade

Auf Druck der NATO und der USA hat Litauen (ebenfalls ein NATO-Mitglied) nun etwa die Hälfte des Güterverkehrs auf dieser Eisenbahnstrecke blockiert und damit im Grunde eine illegale Kriegsblockade gegen Kaliningrad verhängt.

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