Israel verliert die Kontrolle über seine Grenzen

25-01-24 10:00:00,

Khalil Harb

In früheren Kriegen war Israel in der Lage, Puffer- oder Sicherheitszonen innerhalb des feindlichen Gebiets einzurichten. Doch Tel Avivs Gegner haben die Karte heute umgedreht und zwingen den Besatzungsstaat, seine eigenen Grenzen zu räumen – vielleicht für immer.

Einst herrschte Israel auf dem Rücken einiger unverrückbarer Erzählungen: weitverbreitete Mythen vom “gelobten Land”, einem “Land ohne Volk”, der “einzigen Demokratie im Nahen Osten” und dem “einzigen sicheren Ort für Juden in der Welt”. Heute liegen diese hochtrabenden Worte in Scherben, und der Besatzungsstaat taumelt von einem noch nie dagewesenen Schlag gegen seine grundlegenden Ideen.

Dieser Wandel hat sich seit der Widerstandsaktion “Al-Aqsa-Flut” vom 7. Oktober und Israels verheerendem, völkermörderischem Krieg gegen den Gazastreifen mit unerwarteter Intensität vollzogen.

Aber es ist nicht nur die Herausforderung der Narrative, die Israel auf die Palme bringt. Zum ersten Mal in seiner 76-jährigen Geschichte ist Israels gesamtes Sicherheitskalkül auf den Kopf gestellt worden: Der Besatzungsstaat muss sich heute mit Pufferzonen innerhalb Israels auseinandersetzen.

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