Reichskrise des 3. Jahrhunderts: Die Geschichte, die sich reimt?

30-01-24 10:44:00,

30. Januar 2024 · 106 Aufrufe

Colosseum - Bildquelle: Pixabay / elizabethaferry; Pixabay License

Colosseum – Bildquelle: Pixabay / elizabethaferry; Pixabay License

Als Publius Licinus Valerianus (bekannt als Valerian) im September 253 n. Chr. römischer Kaiser wurde, dürften die Menschen im ganzen Reich erleichtert aufgeatmet haben.

Das Römische Reich befand sich zum damaligen Zeitpunkt mitten in seiner berüchtigten “Krise des dritten Jahrhunderts”. Das Reich erholte sich gerade von einer schlimmen Pandemie, der Antoninischen Pest. Die Inflation schoss in die Höhe. Die Konflikte mit den Feinden – insbesondere im Nahen Osten – verschärften sich.

Die sozialen Spannungen nahmen zu. Die Kriminalität nahm zu. Der Handel ging zurück. Die Wirtschaft hing in den Seilen. Die Steuern stiegen.

Und vor Valerians Aufstieg hatte es im Reich viel zu viele Jahre der politischen Instabilität, Korruption und des Machtmissbrauchs gegeben.

Aber Valerian war ein Mann mit jahrzehntelanger Erfahrung. Er war ein langjähriger Senator und hatte zuvor eines der höchsten Ämter in der römischen Exekutive inne. Daher dachten die Menschen natürlich, dass er der solide Führer sein würde, den Rom brauchte.

Leider entpuppte sich Valerian als völliges Desaster.

Valerian fuhr fort, die römische Staatskasse in den Ruin zu treiben und himmelhohe Defizite zu verzeichnen. Er verlangte eifrig ideologische Konformität und verfolgte jeden (vor allem die Christen), der philosophische oder intellektuelle Differenzen äußerte.

Er beförderte seinen Sohn Gallienus – einen verschwenderischen Playboy – in eine hohe Machtposition.

Und was vielleicht am wichtigsten ist: Valerian war völlig inkompetent,

 » Lees verder op de site ‘Konjunktion’…