Transition News:ㅤAustralier trotzen dem Trend zur bargeldlosen Gesellschaft

29-01-24 11:03:00,

Veröffentlicht am 30. Januar 2024 von AR.

Trotz der Bestrebungen für eine «bargeldlose Gesellschaft» halten die Australier an der Sicherheit von physischem Geld fest. Die Australische Zentralbank (Reserve Bank of Australia, RBA) hat einen überraschenden Anstieg der Nachfrage nach Banknoten festgestellt, wie Rebel News berichtet.

Im Gegensatz zur weltweiten Abkehr von Bargeldtransaktionen gab die RBA kürzlich bekannt, dass der Gesamtwert der Banknoten in Australien zwischen März 2020 und Dezember 2022 um 22 Prozent in die Höhe gegangen ist. Das bedeutet einen Anstieg um 19 Milliarden Australische Dollar. Die Bargeldmenge erreichte damit einen Rekordwert.

Die Gesamtnachfrage nach Bargeld sei zwar anschliessend gegenüber dem Höchststand leicht zurückgegangen, liege aber immer noch in der Nähe historischer Höchstwerte, so das Medienportal.

Das weise auf einen erheblichen Wandel in der Wahrnehmung und Verwendung von Bargeld durch die Australier hin. Die RBA vermute, dass die Australier Banknoten horteten, um ihr Vermögen aufzubewahren oder vorsorglich zu sparen.

Diese Enthüllung stelle Vorhersagen in Frage, wonach Australien bis 2025 «funktional bargeldlos» sein werde. Sie wecke ausserdem bei Ökonomen und in der Politik Besorgnis bezüglich einer schwindenden Kontrolle über finanzielle Vermögenswerte.

Banknoten mit niedrigerem Nennwert, die für persönliche Transaktionen verwendet werden, nahmen nur langsam zu, wie die RBA bei der weiteren Analyse feststellte. Dagegen verzeichneten die Banknoten mit höherem Nennwert, insbesondere die 50- und 100-Dollar-Scheine, einen deutlichen Anstieg. Dies spreche für den wachsenden Wunsch der Bevölkerung, Bargeld als Vorsichtsmassnahme bei wirtschaftlichen Unsicherheiten zu halten,

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