UN-Gericht weist die meisten Klagen der Ukraine gegen Russland ab

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UN-Gericht weist die meisten Klagen der Ukraine gegen Russland ab

31-01-24 07:04:00,

Kiew hat Moskau vor dem Internationalen Gerichtshof der UNO verklagt. Das Gericht hat fast alle Klagen abgewiesen.

Der Internationale Gerichtshof der Vereinten Nationen hat fast alle Klagen gegen Russland im Rahmen der Konvention gegen Rassendiskriminierung abgewiesen. Das gab die Vorsitzende des Gerichts, Joan E. Donoghue, bei der Verlesung des Urteils über die Klage der Ukraine gegen Russland wegen der Anwendung der Internationalen Konvention zur Bekämpfung der Terrorismusfinanzierung und der Internationalen Konvention zur Beseitigung jeder Form von Rassendiskriminierung bekannt.

Das Gericht hat nur entschieden, dass Moskau bei der Organisation des Schulunterrichts in ukrainischer Sprache auf der Krim nach 2014 Fehler gemacht habe. Das Gericht „weist alle anderen Vorwürfe der Ukraine in Bezug auf die Konvention zurück“, so Donoghue.

Nachdem die Krim 2014 mit Russland wiedervereinigt wurde, hat Russland dort mit Russisch, Ukrainisch und Krim-Tatarisch (das in der Ukraine keine Amtssprache war) drei Amtssprachen eingeführt. In Schulen auf der Krim wird wahlweise in allen drei Sprachen unterrichtet,

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