Transition News:ㅤGeneral Syrskyj, Held von Kiew oder Schlächter von Bakhmut?

09-02-24 11:05:00,

Der neu ernannte Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte wurde in den Mainstream-Medien als moderner von Clausewitz und «Held von Kiew» gefeiert. «Sputnik» wirft einen kritischeren Blick auf seine Führungsfähigkeiten.

Veröffentlicht am 10. Februar 2024 von KD.

Die Mainstream-Medien hätten Oleksandr Syrskyj, den neu ernannten Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, als modernen von Clausewitz gefeiert, der für die Verteidigung von Kiew gegen Russland verantwortlich ist, schreibt Sputnik. Hinter den Schlagzeilen verbirgt sich laut dem Portal jedoch eine andere Realität.

Syrsyj sei als «Held von Kiew» und als brillanter Stratege gefeiert worden, nachdem russische Truppen die Hauptstadt verlassen hatten, so Sputnik. Die militärischen Erfolge des Generaloberst seien jedoch eher durch geopolitische Überlegungen und Russlands Friedensbemühungen beeinflusst worden.

Der Rückzug der russischen Truppen aus der Kiew-Region im März 2022 sei politisch motiviert gewesen und hätte den Friedensprozess vorantreiben sollen. Als die Truppen abgezogen wurden und Syrskyjs Streitkräfte sie ersetzten, seien die Verhandlungen aber von der Ukraine abgebrochen worden.

Die tatsächlichen Führungsfähigkeiten des «Helden» Syrskyj zeigen Sputnik zufolge gemischte Ergebnisse. Sein Vorgehen habe zu beträchtlichen Verlusten für die ukrainischen Streitkräfte geführt, insbesondere während der Kämpfe in der Stadt Artemowsk (Bachmut) im Frühjahr 2023. Seine aggressive Taktik habe sinnlose Verluste gebracht und einen Mangel an strategischer Vision gezeigt.

Syrskyjs Reputation unter den Truppen sei deswegen wenig schmeichelhaft: «Schlächter» werde er genannt, und «General 200», eine Anspielung auf «Cargo 200», einen sowjetischen, russischen und ukrainischen Codebegriff für den Transport gefallener Soldaten.

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