Bauernproteste und Desinformation

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Bauernproteste und Desinformation

12-02-24 11:38:00,

Eine zynische, käufliche, demagogische Presse
wird mit der Zeit ein Volk erzeugen,
das genauso niederträchtig ist wie sie selbst.
Joseph Pulitzer

Liebe Leserinnen und Leser

Die spanischen Mainstream-Medien haben sich letzte Woche alle Mühe gegeben, die landesweiten Proteste der Landwirte, Viehzüchter, Fischer und Transporteure in die rechtsextreme Ecke zu drücken – ebenso, wie es ihre Pendants in anderen europäischen Ländern tun.

Einige Bauern hatten darauf die korrekte Antwort:

«Wir sind weder links noch rechts. Wir sind die, die unten sind, und wir sind hinter denen her, die oben sind.»

Screenshot: Plakat auf einem Bauerntrecker

Besonders übel präsentierte sich einmal mehr El Diario. Schon vor Jahren – zu Beginn der Medienkrise – hat sich das Portal den Slogan «Periodismo a pesar de todo» (Journalismus trotz allem) auf die Fahne geschrieben. Womit die Journalisten wohl zum Ausdruck bringen wollten, dass sie Kämpfer für die Wahrheit sind und sich hehren Prämissen verpflichtet fühlen.

Während der «Pandemie» war davon nichts zu sehen. Auch bei den Bauernprotesten zeigt El Diario nur eines: blinde Regierungstreue. In einem Artikel beweihräucherte das Portal die Agenda 2030 und betonte, dass die Bauernbewegung nicht nur von rechtsextremen Strömungen unterwandert sei – sondern auch durch Fake News befeuert werde (hier und hier).

Als Beispiele nannte El Diario Aussagen in sozialen Medien wie «Spanien könne Gefahr laufen, seine Nahrungsmittelversorgung zu verlieren» und die Regierung lasse die «willkürliche Zerstörung von Staudämmen» oder Wettermanipulationen durch «Chemtrails» zu.

Für El Diario sind das Desinformationen. Doch immer mehr kleine und mittelständige Höfe werden durch zunehmende bürokratische und phytosanitäre EU-Vorschriften im Sinne der Agenda 2030 in den Ruin getrieben. Währenddessen kommen marokkanische Produkte ohne Kontrollen dieser Art ins Land. Auch wurde schon darüber berichtet, dass korrupte Politiker die Wasserrechte an multinationale Firmen verschachern, das betrifft auch Stauseen (hier und hier).

Obendrein hat die staatliche Wetteragentur AEMET im April 2023 zugeben müssen, dass seit vielen Jahren Wettermodifikationen durchgeführt werden. Was landwirtschaftliche Organisationen seit langem anprangern. Beim Cloud Seeding werden nach offiziellen Angaben Silberjodid, Natriumchlorid oder Trockeneis versprüht, aber auch experimentelle Nanotechnologien eingesetzt, um Niederschläge zu provozieren oder zu unterdrücken (hier und hier).

AEMET liess in ihrem Artikel über die Wettermanipulationen mehrfach durchblicken, dass die Auswirkungen der Sprühaktionen auf die Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt nicht so genau bekannt sind. Auch weiss man nicht, wie sie das Klima in angrenzenden Gebieten beeinflussen. Zudem wurde eingeräumt, dass Geoengineering-Projekte an Bedeutung gewonnen haben. Ziel sei es, mit einer «breiten Palette von Methoden und Technologien (…) das Klimasystem gezielt zu verändern».

Bei El Diario, das seinen Verriss der Bauernproteste mit dem Foto einer Frau bebilderte, die ein Plakat mit dem Satz «Die Dürre wird provoziert» in die Kamera hält, scheinen solche Meldungen noch nicht angekommen zu sein. Doch mit Cloud Seeding, Geoengineering und HAARP (High Frequency Active Auroral Research Project) kann man laut Kritikern sogar «Klimaterror» betreiben (wir berichteten hier, hier und hier).


Screenshot: Artikel El Diario

Was El Diario auch nicht auf dem Schirm hat: Die Vereinten Nationen (UN), die der Agenda 2030 huldigen, machen sich für diese experimentellen Eingriffe in die Natur stark. 2021 kündigte die dubiose Weltorganisation zum Beispiel an, man erwäge, Sulfataerosole in die Stratosphäre der Erde zu sprühen, um dem Klimawandel entgegenzuwirken. Kritiker warnen dagegen vor «katastrophalen Risiken» und fordern ein Moratorium, wie The Guardian im September 2023 kundtat (hier, hier und hier).

Über die UN-Geoengineering-Propaganda berichtete die internationale Nachrichtenagentur Reuters schon im August 2021. In diesem Artikel teilte ein Experte mit, dass der Einsatz dieser Sulfataerosole die durchschnittlichen Niederschläge verringern könnte. Sein Fazit: Die Folgen dieser Experimente seien «ungewiss» und der Einsatz dieser Technologie werfe «moralische, ethische und politische Fragen» auf.

«Das liegt daran, dass jede Region anders betroffen wäre. Während einige Regionen von einer künstlich kühleren Welt profitieren, könnten andere darunter leiden, weil sie beispielsweise keine Bedingungen mehr für den Anbau von Pflanzen hätten.»

Zur Horizonterweiterung würde ich den Journalisten vom El Diario den Dokumentarfilm «The Dimming» empfehlen. Darin lässt der Klimaforscher Dane Wigington ehemalige Militäroffiziere, Politiker und Wissenschaftler zu Wort kommen. Für Wigington sind die Risiken des Geoengineering «immens». Diese Technologie sei eine Bedrohung für die Menschheit – und das Zeitfenster für unsere Rettung schliesse sich rasch.


Screenshot: Dokumentarfilm «The Dimming»

Dass Multimilliardäre und vermeintliche «Philanthropen» wie Bill Gates oder Jeff Bezos, die sich schon während der «Pandemie» enorm bereichern konnten, grosszügig in diese militärischen Technologien investieren, sollte Mainstream-Journalisten auch zu denken geben.

Herzlich

Wiltrud Schwetje

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