Telepolis distanziert sich von früheren Texten

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Telepolis distanziert sich von früheren Texten

05-04-24 05:08:00,

Mehr als 20.000 Artikel betroffen / Online-Magazin verweist auf journalistische Grundsätze / Ex-Chefredakteur äußert Kritik (Update 14.3.)

26. Februar 2024

Hannover.

(multipolar)

Das zur Heise-Gruppe gehörende Online-Magazin Telepolis setzt seit kurzem vor alle Artikel, die vor dem Jahr 2021 erschienen sind, eine Warnmeldung, wonach diese Texte „möglicherweise in Form und Inhalt nicht mehr den aktuellen journalistischen Grundsätzen der Heise Medien und der Telepolis-Redaktion“ entsprächen. Die Warnmeldung („Disclaimer“) betrifft insgesamt geschätzt mehr als 20.000 Artikel, die seit Gründung 1996 bis 2020 erschienen sind.

Der bis 2020 als Chefredakteur tätige Telepolis-Gründer Florian Rötzer kommentiert das als „Abschied vom mündigen Leser“. Es sei „selbstverständlich und muss nicht dokumentiert werden“, dass ein neuer Chefredakteur für das, was vor seiner Zeit veröffentlicht wurde, „nicht geradestehen kann und auch nicht muss“. Es sei aber „absurd“ und entspreche dem Zeitgeist,

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