Transition News:ㅤ«Ärzte müssten ihr Vergehen irgendwann selbst einsehen»

22-03-24 11:48:00,

Veröffentlicht am 23. März 2024 von SMA.

Sie gehören zu den Ärzten, die nicht mitmachten. In Ihrer Praxis in Recklinghausen in Nordrhein-Westfalen schützten Sie Ihre Patienten und waren dafür 16 Monate in Untersuchungshaft. Der Haftbefehl ist derzeit nur «ausser Vollzug gesetzt», weil Sie sich auf einen Vergleich («Transition News» berichtete hier und hier) eingelassen haben. Wie ist es Ihnen seither ergangen?

Seit dem 21. September 2023 bin ich sozusagen nur vorübergehend frei, es wird sich ja noch herausstellen. Aber sagen wir mal, ich bin guter Dinge. Mein Anwalt Wilfried Schmitz hat fast 1000 Seiten Revision geschrieben. Da muss sich der Bundesgerichtshof ja erst mal durcharbeiten. Und bei meinem Prozess gibt es ja auch formal einige Fehler, wie zum Beispiel Teilurteil eins und zwei. So was ist in so einem Verfahren eigentlich überhaupt nicht üblich. Das ist sozusagen die Geschichte, die man auch schon rein äusserlich anprangern kann. Da sind viele formale Fehler gemacht worden: Ausschluss der Öffentlichkeit, Kontrolle von Ausweisen und so weiter. In der Revision können sie nicht anders als den Prozess einzustellen, mich freizusprechen oder die Sache an eine andere Strafkammer des Landgerichts zurückzuverweisen.

Jeden Tag kommt Neues ans Licht. Selbst das Europäische Parlament hat zugegeben, dass es im Zusammenhang mit der Herstellung und der Zulassung Probleme gegeben hat. Nur die deutsche Regierung lässt sich davon irgendwie überhaupt nicht beeindrucken.

Na ja, und ansonsten … Ich habe auf der einen Seite natürlich die Freiheit genossen.

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