Gesellschaft: Der “toxische”, alte weiße Mann

26-03-24 08:22:00,

26. März 2024 · 168 Aufrufe

Gesellschaft - Bildquelle: Pixabay

Gesellschaft – Bildquelle: Pixabay

Wären Frauen in Schlüsselpositionen, wäre alles besser. So oder so ähnliches konnten wir in den vergangen Jahr(zehnt)en immer wieder lesen. Dass dieser Grundgedanke genauso falsch ist, wie der, dass mit Männern in Schlüsselpositionen alles besser ist, zeigen nicht nur die Beispiele Merkel, von der Leyen, Ardern (ehemalige Premierministerin Neuseelands) oder Lagarde und Georgiewa (geschäftsführende Direktorin des IWF). Es wäre zudem genauso falsch davon zu sprechen, dass diese Frauen nur “ein männliches Revierverhalten und Agieren nachempfinden”, um ihre Position a) zu erreichen oder b) “am Tisch der Macht Platz nehmen zu können”. Es sind aus meiner Sicht sowohl bei Frauen wie auch bei Männern die gleichen Antriebsmechanismen (Macht, Gier, Narzissmus, …), die wir hier sehen.

Ich möchte im Folgenden näher auf diese Feststellung eingehen:

Dieser Tage hört man viel über das Konzept der “männlichen Machtphantasie”, meist in Verbindung mit dem Vorwurf der “toxischen Maskulinität” des “alten weißen Mannes”. Mit anderen Worten: Feministinnen und “Woke”-Aktivisten argumentieren, dass die männliche Machtfantasie ein soziales Konstrukt ist, das Männer aggressiv macht, und dass die männliche Aggression angeblich die Ursache für die meisten Übel der Gesellschaft ist.

Ich möchte jedoch darauf hinweisen, dass wir heutzutage kaum noch Männer sehen, die über Macht reden oder davon “besessen” sind. Stattdessen sind es die Frauen (meist Feministinnen),

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