Transition News:ㅤKrieg und Frieden – Magazin «Hintergrund» betrachtet zwei Krisenherde aus unterschiedlichen Perspektiven

27-03-24 11:14:00,

Veröffentlicht am 27. März 2024 von AR.

Innerhalb weniger Jahre sind in Europa und im Nahen Osten zwei Brandherde entstanden. Die Eskalationsspirale dreht sich schneller und schneller, so dass das Kriegsfeuer sich auszubreiten droht. Die Welt brodelt und kocht. Es fehlt nicht viel, bis die Verhältnisse denen in Tolstois Hauptwerk «Krieg und Frieden» ähneln. Den gleichen Titel hat das Magazin «Hintergrund» seiner aktuellen Ausgabe gegeben. Hinter «Frieden» steht jedoch ein Fragezeichen. Damit ist die gegenwärtige Stimmung gut eingefangen. Konjunktur hat derzeit der Krieg. Überall ist von «Wehrhaftigkeit» die Rede, von Aufrüstung und anstehenden Bodenoffensiven.

Welche Interessen dahinterstecken, veranschaulicht unter anderem der Publizist Hermann Ploppa in einem Beitrag, der die europaweiten Bauernproteste in einen Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg bringt. Erklärt wird dieser nach Clausewitz: Der Krieg ist wirtschaftlicher Konkurrenzkampf mit anderen Mitteln. Ploppa erklärt, wie grosse Agrarkonzerne nicht nur die kleinen Bauern verdrängen wollen, sondern dass sie es auch auf die überaus fruchtbaren Ackerböden in der Ukraine abgesehen haben.

Dass es bei der Kriegseuphorie wieder einmal um die Interessen der Reichen und Mächtigen geht, keineswegs aber um die Belange einfacher Leute, unterstreicht Susan Bonath in ihrem Beitrag. Sie akzentuiert den Aspekt des Sozialabbaus, mit dem in Deutschland die sogenannte Zeitenwende erkauft wird. Während die Politik Rüstungsausgaben in die Höhe schnellen lässt, kürzt sie seit Jahren bei «Rentenzuschüssen des Bundes», den «Fördermitteln für soziale Träger» oder bei den «Hilfen für Erwerbslose».

Gefahr eines Dritten Weltkriegs

Ergänzt wird dieser Beitrag durch die Ausführungen des Friedensaktivisten Lühr Henken,

 » Lees verder op ‘Transition News’: …