Transition News:ㅤKreml warnt Telegram-Chef nach Terroranschlag in Moskau

28-03-24 03:04:00,

Wladimir Putins Sprecher wies darauf hin, dass die Plattform «für terroristische Zwecke» genutzt werde. Russland habe derzeit aber keine Pläne, Telegram zu verbieten.

Veröffentlicht am 28. März 2024 von KD.

Der Messaging-Dienst Telegram kommt zunehmend unter Beschuss. Anfang Woche wurde dessen Sperrung in Spanien abgewehrt, da eine Klage gegen den Richter eingereicht wurde, der eine vorübergehende Blockade angeordnet hatte (wir berichteten). Kurz darauf änderte der Richter sein eigenes Urteil und bezeichnete es als unverhältnismässig.

Die Büros von Telegram befinden sich zwar in Dubai, doch dessen Gründer und CEO Pawel Durow ist Russe. Nach dem Terroranschlag in Moskau kommt nun auch eine Rüge aus seinem eigenen Land. Wie Politico berichtet, wurde er von Wladimir Putins Pressesprecher aufgefordert, die App genauer zu überwachen, da sie von Terroristen genutzt werde. Dmitri Peskow erklärte in einem Interview mit der regierungsnahen russischen Zeitung Life:

«Wir hätten mehr Aufmerksamkeit von Pawel Durow erwartet. Denn diese aus technologischer Sicht einzigartige und phänomenale Ressource, die vor den Augen unserer Generation entstanden ist, wird immer mehr zu einem Werkzeug in den Händen von Terroristen, das für terroristische Zwecke genutzt wird.»

Peskow fügte aber hinzu, dass Russland derzeit keine Pläne habe, Telegram zu verbieten.

Politico zufolge nutzten in Russland im Jahr 2023 bis zu 49 Millionen Menschen Telegram , was 40 Prozent der russischen Internetnutzer entspricht.

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