Federal Reserve: Das Doomsday Book

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Veröffentlicht 1. April 2024 · 50 Aufrufe

Fed - Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt www.federalreserve.gov

Fed – Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt www.federalreserve.gov

Banken sind gefährlicher als stehende Armeen. – Thomas Jefferson

Emre Kuvvet, Journalist beim Wall Street Journal, hatte im Dezember 2023 per Freedom of Information Act das sogenannte “Doomsday Book (in etwa Weltuntergangsbuch)” der US-Notenbank Federal Reserve eingefordert und anschließend auch veröffentlicht. Kuvet hatte ebenfalls im Dezember vergangenen Jahres einen kurzen Artikel zu diesem Doomsday Book im Wall Street Journal geschrieben – ein längerer Artikel soll in der Frühjahrsausgabe 2024 des Independent Review erscheinen.

Beim Doomsday Book handelt es sich um “ein internes Dokument, das als Leitfaden für die Maßnahmen der Federal Reserve in Notfällen dient (an internal document used to guide the Federal Reserve’s actions during emergencies)”. Es enthält vor allem rechtliche Vereinbarungen und andere Dokumente, mit denen die Fed ihr Handeln rechtfertigen kann. Es ist kein Leitfaden für die Geldpolitik, sondern dient dazu, die Autorität der Fed zu verteidigen, wenn sie in Krisen ganz neue Dinge tut/tun muss.

Kuvvet fasst das Doomsday Book selbst folgendermaßen zusammen:

Das Dokument offenbart eine faszinierende Geschichte divergierender Ansichten über die Notfallbefugnisse der Federal Reserve. Anstatt sich strikt an klare gesetzliche Grenzen zu halten, um ihre Maßnahmen während Finanzkrisen zu rechtfertigen, scheint die Zentralbank viele ihrer Entscheidungen auf den Glauben der New Yorker Fed an die Ermessensbefugnis der Fed zu gründen.

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