Eskalation im Iran-Konflikt: Wie der Spiegel objektiv belegbar über das Atomabkommen lügt | Anti-Spiegel

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17-06-19 05:01:00,

Der Spiegel berichtet heute darüber, dass der Iran ankündigt, „schon bald gegen das internationale Atomabkommen zu verstoßen“. Das ist eine glatte Lüge, wie ein Blick in den Text des Abkommens zeigt.

Im Spiegel erschien heute ein Artikel unter der Überschrift „Atomdeal vor dem Aus – Iran kündigt höhere Anreicherung von Uran an„. Dort kann man in der Einleitung lesen:

„300 Kilogramm angereichertes Uran binnen zehn Tagen: Iran droht, schon bald gegen das internationale Atomabkommen zu verstoßen – und erhöht damit den Druck auf die EU.“

Weiter schreibt der Spiegel in seinem Artikel:

„Voraussichtlich am 27. Juni werde das Land die Menge von 300 Kilogramm angereichertem Uran erreicht haben, sagte der Sprecher der iranischen Atomenergiebehörde, Behrus Kamalwandi. Laut dem internationalen Atomabkommen (JCPOA) von 2015 darf Iran diese Menge eigentlich 15 Jahre lang nicht überschreiten. (…) Kamalwandi betonte jedoch, die europäischen Vertragspartner – Deutschland, Frankreich und Großbritannien – hätten noch immer Zeit, das JCPOA zu retten.“

Der Iran hatte am 8. Mai, genau ein Jahr, nachdem die USA das Atomabkommen mit dem Iran gebrochen haben, der EU 60 Tage Zeit gegeben, endlich ihre Verpflichtungen aus dem Abkommen zu erfüllen. Die EU tut das jedoch bis heute nicht. Die deutschen Medien geben sich seit dem alle Mühe, den Vertragsbruch der EU nicht zu erwähnen und stattdessen wahrheitswidrig den Iran zu beschuldigen.

In diesem Zusammenhang muss man auch den heutigen Spiegel-Artikel sehen, der mit den Worten endet:

„Die Mitunterzeichnerstaaten wollen zwar an dem Abkommen festhalten. Doch haben sie nicht verhindern können, dass sich die meisten ihrer Firmen aus Angst vor den US-Sanktionen aus Iran zurückgezogen haben.“

Genau dazu hatten sie sich aber verpflichtet. Sie haben sich in dem Abkommen ausdrücklich verpflichtet, die Bedingungen für eine Normalisierung des Handels mit dem Iran zu schaffen. Sie hätten sich also nachdrücklich gegen die USA stellen müssen und ihre Firmen vor den US-Sanktionen schützen müssen. Das haben sie nicht getan.

Außerdem haben sich die Staaten dazu verpflichtet, den Zahlungsverkehr mit dem Iran sicherzustellen. Auch das ist nicht geschehen, nachdem europäische Banken sich aus Angst vor den USA weigern, den Zahlungsverkehr abzuwickeln. Die EU hat zwar Instex geschaffen, um Zahlungen zu ermöglichen, aber Instex funktioniert bis heute nicht.

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Ist der Golf von Oman der Golf von Tonkin des Jahres 2019?

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17-06-19 10:19:00,

Am Freitagmorgen wurden zwei Chemikalientanker im Golf von Oman wenige Kilometer vor der iranischen Küste unter bislang noch ungeklärten Umständen attackiert. Die US-Regierung gab bereits wenige Stunden später Iran die Schuld und präsentierte ein verschwommenes „Beweisvideo“. Beweisen lässt sich mit diesem Video jedoch nichts und Staaten wie Japan und auch Deutschland haben ihre Skepsis bereits verlautbart. Vieles spricht dafür, dass das Video selbst eine Fälschung ist. Dann würden sich jedoch Fragen stellen, deren Konsequenzen die Weltöffentlichkeit sehr ernstnehmen müsste, will man einen drohenden Flächenbrand am Persischen Golf verhindern. Von Jens Berger.

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Für US-Außenminister Mike Pompeo ist die Sache glasklar. Er habe „keinen Zweifel“ daran, dass Iran den Angriff auf die zwei Tanker begangen hat. Es gäbe „viele Beweise“, die von den Geheimdiensten gesammelt wurden und die Weltöffentlichkeit werde viele davon auch noch zu Gesicht bekommen. Man darf gespannt sein. Der erste angebliche Beweis sollte das vom U.S. Central Command veröffentlichte Video sein, das jedoch selbst bei wohlwollender Betrachtung schwerlich mehr als ein schwaches Indiz für eine unterstellte iranische Täterschaft sein kann. Warum ist das Video, das immerhin gute 12 Stunden nach dem ersten Anschlag aufgenommen wurde, eigentlich von derart schlechter Qualität? Man sollte doch annehmen, dass die modernste und hochgerüstetste Armee der Welt in der wohl weltweit am besten überwachten Seestraße zwölf Stunden nach einem derartigen Vorfall im Stande sein sollte, ein scharfes Video zu drehen. Aber das ist nur eine Frage am Rande. Die eigentlichen Zweifel am Video und damit der US-Version sind gravierend.

Die US-Version ist unwahrscheinlich

Im Video soll gezeigt werden, dass ein zehnköpfiges Team der Revolutionären Garden auf einem Patrouillenboot an der mittlerweile manövrierunfähigen und evakuierten Kokuka Courageous anlegt und eine nicht explodierte magnetische Haftmine entfernt. Zwei weitere Haftminen sind demnach in den Morgenstunden explodiert und haben das Schiff schwer beschädigt. Dies widerspricht jedoch den Aussagen der Besatzung und auch die japanische Reederei[*] widersprach der US-Erklärung im japanischen Staatsfernsehen massiv. Demnach habe die Crew kurz vor den Explosionen anfliegende Objekte gesehen. Dies könnten Raketen oder aber – was wahrscheinlicher ist – eine Drohne gewesen sein.

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Tear gas in Toulouse as Yellow Vests protests continue for 31st straight weekend

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16-06-19 08:10:00,

Police in Toulouse, France, deployed tear gas and charged demonstrators, as Yellow Vests protesters took to the streets for the 31st consecutive weekend. It comes as the Elysee Palace pushes for a controversial reform package.

Saturday saw crowds of protesters turn out all over France. The demonstrations in Toulouse were among the largest, with more than 1,000 showing up, and police responded by firing tear gas to disperse the activists. The crack of police weaponry could be heard as the streets filled with the choking gas.

Riot cops moved against the demonstrators in force, plowing through the massed Yellow Vests. Newspaper La Dépêche reported at least 14 arrests in the city.

Similar scenes played out in Paris, with police tear-gassing droves of protesters.

The various turnouts at Saturday’s protests is still unknown, though enthusiasm has been withering in recent weeks. Last weekend’s protests saw just over 10,000 protesters march across France, a slight uptick on the previous weekend, but down from the near 100,000 who marched in January, with all figures coming from the French Interior Ministry. The Yellow Vests themselves often accuse the ministry of downplaying attendance.

Originating as a protest against a planned fuel tax hike last November, the Yellow Vests movement has since evolved into a wider display of anger at the policies of French President Emmanuel Macron. Though Macron promised several rounds of tax cuts and benefit hikes so far this year, the protests continued.

However, with turnout dwindling, French Prime Minister Edouard Philippe announced on Wednesday that the government would push a controversial reform package. Though the package will cut income tax for middle-class workers, its inclusion of welfare cuts to encourage the jobless to get back to work, as well as incentives for workers to stay on the job past retirement age, may stoke public anger again.

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New York Times: USA führen “aggressive Operationen” gegen Russland im Cyberspace aus | Anti-Spiegel

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16-06-19 08:04:00,

Die New York Times berichtet heute, dass die USA gegen Russland einen Cyberkrieg führen.

Die USA sind ein Land, das verkündet hat, dass es Cyberangriffe als Kriegsgrund ansehen würde, auch die Nato hat mitgeteilt, das Cyberangriffe als Grund für das Ausrufen des Verteidigungsfalles nach Artikel 5 des Nato-Vertrages angesehen werden. Die USA führen aber selbst solche Angriffe gegen andere Länder durch. Die USA haben, wie wir seit Snowden wissen, Schadprogramme, die sie in die Infrastruktur anderer Länder eingebracht haben. Damit können sie die Stromversorgung lahmlegen oder auch Krankenhäuser usw. „abschalten“. In Venezuela haben sie das vor kurzem vorgeführt.

Nun schreibt die New York Times darüber, dass die USA solche Programme auch in Russland eingeschleust haben. Die Zeitung berichtet von Interviews mit Regierungsmitgliedern, die sagten, dass die USA in den letzten Jahren ihre Bemühungen in diese Richtung noch verstärkt haben und schon seit 2012 Schadprogramme in Russlands Infrastruktur einschleusen. Dann heißt es:

„Aber nun ist die amerikanische Strategie mehr in Richtung Offensive gerückt, wie Offizielle mitteilen, und es wurde potenziell lähmende Malware in russischen Systemen platziert und zwar in einer Tiefe und Aggressivität, wie es nie zuvor versucht worden ist.“

Der Befehlshaber des US-Cybercommand, General Paul M. Nakasone, sprach von einer „Vorwärtsverteidigung“. Das Cybercommand wurde von Trump erst im Sommer per Dekret gegründet, wobei der genaue Inhalt des Dekretes bis heute geheim ist. Weiter zitiert die Zeitung einen Regierungsbeamten mit den Worten:

„Es ist in den letzten Jahren viel weiter gegangen und viel aggressiver geworden. Wir machen Dinge in einem Ausmaß, die wir uns vor wenigen Jahren noch gar nicht vorstellen konnten.“

Wie tief die USA in russsische Systeme eingedrungen lässt sich nicht sicher sagen, denn das ist geheim. Die Zeitung fragt jedoch, ob die USA sogar im Stande sind, das russische Militär zu lähmen. Das aber, so die Zeitung, weiß man erst, wenn der „Code aktiviert“ wurde.

General Nakasone hat bei anderer Gelegenheit bereits mitgeteilt, es gäbe einen Plan mit dem Namen „Nitro Zeus“, mit dem Iran im Falle eines US-Angriffes „abgeschaltet“ werden kann. Die Bemühungen im Cyberkrieg nannte ein Professor der Universität Texas die „Kanonenbootpolitik des 21. Jahrhunderts“. Die USA wollen ihre Fähigkeiten ganz bewusst auch als Drohung einsetzen, um Länder einzuschüchtern oder ihre Politik zu beeinflussen.

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Gelbwesten schuld? Französische Polizei setzt immer häufiger Granatwerfer gegen Demonstranten ein

gelbwesten-schuld?-franzosische-polizei-setzt-immer-haufiger-granatwerfer-gegen-demonstranten-ein

15-06-19 06:25:00,

Panorama

16:49 15.06.2019(aktualisiert 17:07 15.06.2019)

Zum Kurzlink

Der Einsatz von Granatwerfern und Granaten mit Gummigeschossen durch die französische Polizei hat sich 2018 im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdreifacht. Dies meldete die Nachrichtenagentur AFP unter Verweis auf die Generalinspektion der Nationalen Polizei.

Dies meldete die Nachrichtenagentur AFP unter Verweis auf die Generalinspektion der Nationalen Polizei.

Proteste der Gelbwesten in Paris am 1. Juni

©
AFP 2019 / FRANCOIS GUILLOT

Der Anstieg sei vor allem auf die Massenproteste der „Gelbwesten“ zurückzuführen, die im November 2018 begonnen haben.

Insgesamt schossen die französischen Polizisten im vergangenen Jahr 19.000 Mal mit Granatwerfern LBD. Dies sei um 203 Prozent mehr, als im Vorjahr. Dabei seien sowohl Gasgranaten als auch große Gummikugeln als Munition eingesetzt worden.

Die Verwendung von Granaten mit Gummischrot sei 2018 um 296 Prozent gestiegen. Insgesamt seien sie im vergangenen Jahr 5400 Mal verwendet worden.

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STANDPUNKTE • Sunniten vs. Schiiten: Ein Glaubenskrieg im Nahen Osten? | KenFM.de

standpunkte-•-sunniten-vs-schiiten:-ein-glaubenskrieg-im-nahen-osten?-|-kenfm.de

15-06-19 06:24:00,

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Ein Standpunkt von Tyma Kraitt.

Es ziehen sich tiefe Bruchlinien durch den Nahen und Mittleren Osten. Sie werden angetrieben von der unerbittlichen Feindschaft zwischen den beiden Regionalmächten Saudi-Arabien und Iran. Ihr Hintergrund reicht jedoch weit zurück in die frühislamische Geschichte. Gemeint ist der Konflikt zwischen Sunniten und Schiiten, der in Krisenherden wie Irak, Syrien oder Jemen traurige Aktualität erfährt. Doch haben wir es tatsächlich mit einem Glaubenskrieg zu tun, oder ist der Griff in die religionsgeschichtliche Mottenkiste nur ein taktisches Manöver der politischen Eliten dieser Region?

Bereits in seinen historischen Anfängen hatte der Gegensatz zwischen Sunniten und Schiiten mehr mit Politik als mit dem Glaube zu tun. Nicht theologische Widersprüche waren Stein des Anstoßes sondern der Führungsanspruch zweier unterschiedlicher Lager nach dem Tode des Propheten und Religionsstifters Muhammed im Jahre 632 n. Chr. Dieser Streit mündete schließlich in die Spaltung der jungen Islamischen Gemeinschaft. Schiiten entwickelten sich aus jener Gruppe, die den vierten Kalifen Ali, einem Cousin und Schwiegersohn Muhammeds, unterstütze und zugleich forderte, dass nur ein direkter Verwandter auch dessen Nachfolge antreten darf. Diese sogenannte Schiat Ali (Dtsch. Partei Alis) blieb jedoch eine Minderheit. Es setzte sich jenes Lager durch, aus dem die Sunniten hervorgingen. Dieses trat dafür ein, dass der neue Anführer zwar vom Stamm des Propheten, aber kein direkter Nachkomme sein musste. Rund um diesen Gegensatz bildeten sich in den darauf folgenden Jahrhunderten unterschiedliche Theologien heraus.

Damals wie heute zeigt der Konflikt zwischen Sunniten und Schiiten eine politische Dimension auf, in der es um die Führung innerhalb der Islamischen Welt geht. Das wahhabitische Königreich Saudi-Arabien und die schiitische Islamische Republik Iran wetteifern um politischen, ökonomischen und auch ideologischen Einfluss in dieser Region. Dabei handelt es sich auch um konkurrierende geopolitische Formationen. Auf der einen Seite haben wir mit Riad einen der wichtigsten Verbündeten der USA bzw. des Westens. Auf der anderen Seite mit Teheran, genau jene Kraft, die diese pro-westliche Ordnung infrage stellt.

Schreckgespenst „schiitischer Halbmond“

Im Jahre 2004 warnte Jordaniens König Abdullah erstmals öffentlich vor der Entstehung eines schiitischen Halbmonds – gemeint war eine Achse der Schiiten im Nahen und Mittleren Osten.

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Paris: „Gelbwesten” gehen in 31. Protest-Runde

paris:-„gelbwesten”-gehen-in-31.-protest-runde

15-06-19 01:43:00,

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Wohnungen – Grundrecht oder Ware?

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15-06-19 08:18:00,

Cuvrystraße 50-51 in Berlin-Kreuzberg. Bild: Babewyn/CC BY-SA-4.0

Die Diskussion um den Berliner Mietendeckel ist ein weiter Grund für Aufregung für die Eigentümerlobby

“Nach dem 17. Juni 2019 werden Sie in Berlin womöglich Ihre Miete nicht mehr erhöhen können. Für lange Zeit!” Was für viele Mieter eine gute Nachricht ist, passt dem Berliner Eigentümerverband Haus und Grund überhaupt nicht ins Konzept. Deshalb werden die Mitglieder aufgefordert, bis zum 17.Juni noch schnell die Miete zu erhöhen.

In der Begründung polemisiert der Interessenverband der Wohnungseigentümer nicht nur gegen den vom Berliner Senat geplanten Mietendeckel, sondern versucht sich auch, als gutes Kapital hinzustellen.

Der Berliner Senat will für fünf Jahre die Mieten “einfrieren” – egal wie hoch sie sind. Damit bestraft der Senat vor allem die Vermieter, die in der Vergangenheit nicht alle Möglichkeiten der Mieterhöhung ausgeschöpft haben. Einmal mehr wird deutlich, wie die linke Wohnungspolitik ganz bewusst nicht zwischen renditeorientierten Wohnungsunternehmen und privaten Kleineigentümern unterscheidet.

Haus- und Grund, Berlin

Nun ist dieser Text auch eine ideologische Konstruktion, die Anleihen an reaktionäre Kapitalismuserklärungsmuster nimmt. Die Gegenüberstellung von “renditeorientierten Unternehmen” versus dem deutschen Mittelstand stammt aus dem Fundus einer rechten Kapitalismuskritik, die auch die NSDAP bediente. Damals ging die Stoßrichtung gegen die großen Kaufhäuser, gegen die der deutsche Mittelstand verteidigt wurde. Dabei geht es bei allen Unternehmen um Verwertungsinteressen. Entscheidend ist letztlich nicht, ob ein mittelständisches oder ein Großunternehmen die Wohnung besitzt, sondern ob mit den Wohnungen Gewinn gemacht werden soll oder nicht.

Es gibt in Berlin noch Mietsenkungen

Das zeigt sich konkret an einem Genossenschaftshaus in Berlin-Friedrichshain, in dem Wohnungen keine Ware sind. Die Mieter in der Rigaer Straße 77 bekamen zu Jahresbeginn die Mitteilung, dass ihre Miete gesenkt wird. Sie zahlen seit Januar 2019 nur noch 3,50 Euro nettokalt. Schräg gegenüber der Rigaer Straße 77 fürchten Mieter, dass sie bald mehr als das Doppelte für ihre Wohnungen zahlen müssen. Daher protestieren sie seit März 2019 gegen ihre drohende Verdrängung. Ihr Haus wurde von der Fortis Group erworben. Hier wird deutlich, dass es entscheidend ist, ob eine Wohnung profitabel verwerten soll oder als für alle bezahlbares Grundrecht betrachtet wird.

Rückgriff auf die sozialdemokratische Wohnungspolitik

Soweit geht der Berliner Senat mit seinen Mietendeckel nicht.

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Wie reagieren die Staaten außerhalb der westlichen Welt auf den Vorfall im Golf von Oman? | Anti-Spiegel

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14-06-19 10:07:00,

Der gestrige Angriff auf zwei Tanker im Golf von Oman hat international hohe Wellen geschlagen, daher wollen wir mal einen Blick auf die internationalen Reaktionen werfen.

Die USA beschuldigen den Iran, die Tanker angegriffen zu haben, jedoch sprechen die präsentierten „Beweise“ eine andere Sprache. Das hindert aber die deutschen Medien nicht daran, die US-Meinung weitgehend nachzuplappern. Aber wie reagiert die Welt außerhalb des Einflussbereiches der westlichen Medien auf den Vorfall?

Die russischen Medien machen sich über die „Beweise“ der USA lustig, bei Expertenrunden im Fernsehen herrscht Sarkasmus vor und es wird darauf hingewiesen, dass die USA jeden Krieg der letzten hundert Jahre mit Lügen begonnen haben. Ein Experte zählte die Beispiele der Reihe nach auf und begann mit dem in Havanna von den USA gesprengten US-Kriegsschiff USS Maine, was die USA 1898 als Vorwand für den Krieg gegen Spanien nahmen. Er sprach auch über die Lusitania, ein Passagierschiff, dessen Versenkung einer der Vorwände für den Eintritt der USA in den Ersten Weltkrieg war. Auch die in Deutschland wenig bekannte Tatsache, dass die USA von dem Angriff auf Pearl Harbour vorher wussten und ihn geschehen ließen, um einen Vorwand für den Eintritt in den Zweiten Weltkrieg zu haben, zählte er auf. Dann kam er über den Vorfall im Golf von Tomkin, die Brutkastenlüge und das weiße Pulver von Colin Powell bis in unsere Tage.

Danach kam dann nur noch die rhetorische Frage, wer den USA glauben würde, wenn nun wieder ein ähnlicher Vorfall als Vorwand für einen neuen Krieg herhalten muss? In Russland glaubt der US-Version niemand, man ist sicher, dass dieser Vorfall, der den USA nützt, dem Iran aber schadet, kaum vom Iran provoziert wurde.

Derzeit findet in Bischkek das Gipfeltreffen der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit statt, in der neben China, Indien, Russland und Pakistan auch die asiatischen ehemaligen Republiken der Sowjetunion organisiert sind. Der Iran hat dort Beobachterstatus, weshalb auch der iranische Präsident dort ist. Bei seinem Gespräch mit Putin hat der russische Präsident die besonderen Beziehungen zum Iran herausgestrichen, Kritik wegen der US-Vorwürfe gab es nicht, sondern Solidarität wegen des Bruchs des Atomabkommens durch die USA.

Auch der chinesische Präsident scheint den USA kein Wort zu glauben. In Bischkek sagte er heute über das chinesische Verhältnis zum Iran:

„Unabhängig von den Veränderungen der internationalen und regionalen politischen Lage ist China entschlossen,

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Italiens neue Schatzscheine: Eine Parallelwährung zum Euro?

italiens-neue-schatzscheine:-eine-parallelwahrung-zum-euro?

14-06-19 02:30:00,

02.06.2019, Italien, Rom: Matteo Salvini (M), Innenminister von Italien, kommt zu den Feierlichkeiten im Rahmen des Tags der Republik. Italien begeht den 73. Jahrestag der Gründung der Republik. Foto: Vincenzo Livieri/LaPresse via ZUMA Press/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ |

02.06.2019, Italien, Rom: Matteo Salvini (M), Innenminister von Italien, kommt zu den Feierlichkeiten im Rahmen des Tags der Republik. Italien begeht den 73. Jahrestag der Gründung der Republik. Foto: Vincenzo Livieri/LaPresse via ZUMA Press/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ |

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Versailles – Ursache und Folgen | KenFM.de

versailles-–-ursache-und-folgen-|-kenfm.de

14-06-19 01:04:00,

Willy Wimmer interviewt von Alexander Sosnowski

Eine Buchbesprechung von Wolfgang Bittner.

Versailles – das ist heute unter Historikern nahezu einhellige Meinung – war schicksalhaft für Deutschland. Mit dem demütigenden und ruinösen Vertrag von Versailles, der Hitler zur Macht verhalf, begann der Untergang des Deutschen Reiches. Die Militärführung hatte, vertrauend auf den 14-Punkte-Plan des amerikanischen Präsidenten Wilson, der einen „gerechten Frieden“ versprach, nach dem Waffenstillstand vom 11. November 1918 sämtliche Waffen an die Alliierten abgegeben und sich damit auf Gedeih und Verderb in die Hände der Siegermächte begeben. Der französische Marschall Ferdinand Foch triumphierte, jetzt sei Deutschland den Siegern auf Gnade und Ungnade ausgeliefert. Erpressung und Drohungen, in Deutschland einzumarschieren hatten zur Folge, dass den Vertretern des Deutschen Reichs nichts anderes übrig blieb, als am 28. Juni 1919 den Versailler Vertrag mit seinen übermäßig harten Bedingungen (unter Protest) zu unterschreiben und damit die Alleinschuld Deutschlands am Ersten Weltkrieg zu bestätigen.

Der Publizist Alexander Sosnowski und der Sicherheitsexperte und Staatssekretär a. D. Willy Wimmer haben jetzt einen Interview-Band mit dem Titel „Und immer wieder Versailles“ veröffentlicht, der Untertitel lautet: „Ein Jahrhundert im Brennglas.“ Schon in seinem Vorwort schreibt Wimmer, das Jahr 2019 lade zur Rückbesinnung ein: „Erster Weltkrieg, Zweiter Weltkrieg, Kalter Krieg – alles Geschichte, oder was? Nein, denn Gras darüber wachsen zu lassen wäre nur angebracht, wenn uns die Entwicklung den Frieden beschert hätte. Doch die Konferenz von Versailles vor genau einhundert Jahren sollte diesem Zweck nicht dienen.“

Auf die bedeutsame Frage Sosnowskis nach dem angelsächsischen Einfluss „auf die Geschichte und Geschicke Deutschlands“ sagt Wimmer, das sei ein zentraler Punkt. Deutschland sei angeblich „ein Hort des Militarismus“ gewesen, doch im Vergleich zu den Briten und Franzosen „waren wir die friedlichste Nation in Europa.“ In der Zeit zwischen 1871 und 1919 habe Deutschland eine Geistesblüte erlebt, von der Europa „etwa in den Bereichen Medizin und Technik noch immer zehrt. Auch sozial waren wir mustergültig und zeichneten uns zudem durch eine bewundernswerte Wirtschaftsleistung aus.“ Das aber habe „die angelsächsischen und französischen Kreise offenbar so sehr gestört, dass sie meinten, diesem prosperierenden kaiserlichen Deutschland etwas entgegensetzen zu müssen“.

Darauf geht Wimmer später noch genauer ein. Bereits lange vor 1914 sei eine Koalition gegen das Deutsche Reich und Österreich-Ungarn gebildet worden,

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Brasilien – Generalstreik gegen Bolsonaro-Regime und für die Freiheit Lulas

brasilien-–-generalstreik-gegen-bolsonaro-regime-und-fur-die-freiheit-lulas

14-06-19 01:02:00,

Bankangestellte, Lehrer, Angestellte der Bundes- und Landesuniversitäten, Arbeiter der Gesundheitsbehörden, Wasserwerke und Abwasserdienste, Postarbeiter, Bundesgerichte, Chemie- und Landarbeiter, Hafenarbeiter, Kleinbauern, Transport-, Bus- und LKW-Fahrer, Papiersammler, Landes- und Bundesbeamte, Arbeiter in der Ölindustrie, Krankenschwestern, U-Bahn-Betriebe, Rentner und Hausbesetzer streiken: Brasilien soll an diesem Freitag, den 14. Juni 2019, lahmgelegt werden. Ein Bericht von Frederico Füllgraf.

Das Regime Jair Bolsonaro wird von einem Generalstreik herausgefordert, dessen Hauptforderung eine Kampfansage gegen die geplante Zerstörung des Jahrzehnte alten, funktionierenden, solidarischen, staatlich regulierten Rentensystems war. Die Lage im Lande ist allerdings derartig katastrophal, dass der Widerstand gegen die Privatisierung des Rentensystems durch zahlreiche Zusatzforderungen ergänzt wurde, wie im nachstehenden Video und im Auszug aus dem “Brief an das brasilianische Volk – Charta zum Schutze des Landes, des Territoriums und der Vielfalt der Kämpfe“ anschaulich dargestellt ist, der in der vergangenen Woche von 40 Gewerkschaftsvorständen und sozialen Bewegungen verabschiedet wurde.

Das Manifest begründet den Generalstreik mit der Zunahme der Arbeitslosigkeit (derzeit 12,7 Prozent, mit rund 13 Millionen Arbeitslosen), der Lohnsenkung, dem Abbau von Arbeitsrechten, der prekarisierten Arbeit, dem Anstieg der Sklavenarbeit, der Kürzung des Sozialschutzes und der Mindesteinkommenspolitik, ferner der Liquidierung von Familienzuschüssen, Wohnungsbauprogrammen, Beeinträchtigung von Frauen- und Jugendrechten, Etatkürzungen in der öffentlichen Bildung und einem brutalen Angriff auf die soziale Sicherheit als zentrale sozioökonomischen Folgen der ultraliberalen Agenda des Jair-Bolsonaro-Regimes.

Ferner warnt die Streikleitung vor der Aushöhlung der Institutionen des Rechtsstaats und der Gesetzgebung zum Schutz von Menschenrechten, Umwelt, Landbesitz, nationaler Souveränität und Ernährungssicherheit. Die autoritäre institutionelle Demontage bedroht außerdem den Fortbestand des Ministeriums für Agrarentwicklung, Arbeit und Kultur, des Sekretariats für Aquakultur und Fischerei, des Nationalen Instituts für Agrarreform (Incra), der Indianerbehörde Funai, des staatlichen Instituts für Umweltschutz (Ibama), der Behörde für Artenvielfalt ICMBio, der Stiftung Palmares zur Pflege des Sklavenbefreiungskampfes und mindestens ein Dutzend weiterer Organisationen, die während der 13-jährigen demokratischen Regierungszeit Luiz Inácio Lula da Silvas und Dilma Rousseffs aufgebaut und gefördert wurden.

Nachforschungen der öffentlichen Arbeitsrechts-Inspektorin Marina Sampaio zufolge sind katastrophale soziale Auswirkungen der Privatisierung des Rentensystems zu erwarten.

Die Gegenüberstellung von Regierungsplan und brasilianischen Arbeitsmarktdaten des offiziellen Instituts für Geografie und Statistik (IBGE) zeigt, dass die angepeilte private Kapitalisierung angesichts der alarmierenden Arbeitslosen-, Entmutigten- und Unterbeschäftigungsrate von über 40 Millionen Menschen ein enormes Bevölkerungskontingent ohne Existenzsicherung im Alter zur Folge haben und individuelle Einsparungen unmöglich machen wird.

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Tagesdosis 14.6.2019 – Schwedens selbstverschuldetes Migrations-Chaos | KenFM.de

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14-06-19 01:02:00,

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Ein Kommentar von Rainer Rupp.

In unzähligen Talkshows und anderen Propagandaaufführungen, die im Rahmen des unkontrollierten Massenzustroms von Migranten der deutschen Bevölkerung die Aufnahme vornehmlich junger Männer schmackhaft machen wollten, haben Politiker und Medien uns immer wieder Schweden als leuchtendes Vorbild an Humanität, Nächstenhilfe und sozialer Verantwortung vorgehalten. Dieser skandinavische Wohlfahrtsstaat zeige wie kein anderer, dass auch die Integration weitaus größerer Zahlen von Zuwanderern aus komplett anderen Kulturkreisen und Wertesystemen, – z.B. die Stellung der Frau in Familie und Gesellschaft – problemlos von den Einheimischen zu bewältigen sei.

Wir schaffen das“, hieß das von „Mama Merkel“ im Auftrag der Konzerne verbreitete Mantra. Das wurde ausgerechnet von vielen, sich selbst als Linke bezeichnenden jungen Leuten begierig aufgegriffen. In ihrer weltfremden Wahnvorstellung von einer Art „Mutter-Theresa-Kommunismus“ forderten diese zumeist jungen Linken die Abschaffung aller Grenzen und Nationen (No Border – No Nation). Auf diese Weise wollten sie noch mehr Migration ermöglichen, um – mit Manna vom Himmel – Wohlstand für alle zu schaffen.

Vielleicht könnte es all jenen, die noch nicht vollständig in ihrem zwanghaften Helferwahn gefangen sind, die Augen öffnen, wenn sie einen Blick nach Schweden werfen, wo sich das leuchtende Vorbild für gelungene Integration inzwischen zu einem Alptraum entwickelt hat. Allerdings kann sich Schweden rühmen, dem negativen Bevölkerungswachstum in anderen europäischen Ländern erfolgreich gegengesteuert zu haben. Die Einwohnerzahl von Schweden erhöhte sich Dank der Migration innerhalb der vergangenen Dekade, vor allem aber in den letzten Jahren um über 10 Prozent auf 10.2 Millionen Einwohner. Aber der wirtschaftliche und gesellschaftliche Preis dafür ist hoch.

Im Jahr 2018 erlebte Schweden eine Rekordzahl von tödlichen Schüssen. 45 Menschen wurden dort landesweit getötet (1). Die meisten Schießereien fanden im Raum Stockholm statt, und die meisten Todesfälle ereigneten sich in der Region Süd, wo sich Malmö befindet. „Es ist auf einem schrecklich hohen Niveau“, sagte Stockholms Polizeipräsident Gunnar Appelgren über die Schießereien. Zuvor hielt das Jahr 2017 den Rekord mit 43 Menschen, die durch Schüsse zu Tode gekommenen waren. Die Zahl der gemeldeten Schießereien insgesamt ging jedoch leicht zurück: von 324 im Jahr 2017 auf 306 im Jahr 2018.

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Todenhöfer zu Tankerzwischenfall: „Für wie blöd hält die US-Regierung die Welt?“

todenhofer-zu-tankerzwischenfall:-„fur-wie-blod-halt-die-us-regierung-die-welt?“

14-06-19 12:20:00,

Politik

13:36 14.06.2019(aktualisiert 14:49 14.06.2019)

Zum Kurzlink

Die USA werfen dem Iran vor, für die mutmaßlichen Angriffe auf zwei Tanker im Golf von Oman verantwortlich zu sein und legen ein Video als Beweis vor. Der Iran streitet eine Beteiligung ab und spricht von haltlosen Vorwürfen. Nahostkenner Jürgen Todenhöfer vermutet hinter den Vorwürfen den „ältesten und miesesten Trick aller Kriegstreiber“.

„Es ist der älteste und mieseste Trick aller Kriegstreiber“, schreibt der Publizist und Nahostexperte auf Facebook. „Sie arrangieren über Mittelsmänner, dass sie oder ihre Verbündeten ‚beschossen‘ werden. Oder sie täuschen eine solche Beschießung vor. Um endlich ‚zurückschießen‘ zu können und das als ‚Verteidigung‘ darstellen zu können.“

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Gastbeitrag: Alternativlose Logik des Verbrechens! Kontrolle der Kreisläufe von Wasser und Kohlenstoff durch Geoengineering! | www.konjunktion.info

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14-06-19 08:41:00,

Gastbeitrag von Enkidu Gilgamesh – Verantwortlich für den Inhalt und dessen Richtigkeit ist alleine der Gastautor. Der Inhalt muss nicht zwingend die Meinung des Betreibers von www.konjunktion.info wiederspiegeln. Eventuelle Anfragen, Ansprüche, o.ä. sind direkt an den Gastautor zu stellen. Eine Veröffentlichung auf einer anderen Plattform als www.konjunktion.info ist zuvor mit dem Gastautor Enkidu Gilgamesh abzuklären. Urheberrechte usw. liegen allein beim Gastautor Enkidu Gilgamesh.

Geehrte Leser,

wenn Ihr noch nicht Eurer Auslieferung an die Klimakontrolle bewusst seid, dann seid Ihr ahnungslose Opfer und dringend auf Wissen und Erkenntnisse darüber angewiesen, wie der Hungernde auf Nahrung und der Dürstende auf Wasser!

Seit 1960 wird eine gigantische globale Klimakontrol-Industrie auf- und ausgebaut. Warum merkt Ihr das nicht?

Euch fehlen die Grundlagenkenntnisse und zudem werdet ihr spätestens seit den 1970er Jahren systematisch verblödet. Die gesamte schulische und wissenschaftliche Bildung in den sog. “westlichen Ländern” wird dem Diktat des Marketings der Klimakontrolle und aller anderen Ebenen des Geoengineering unterworfen.

Ich stelle hier eine kurze Abfolge von Aussagen zusammen. Für Details müsst Ihr die Artikel lesen, die an Schlüsselwörtern verlinkt sind. Manche Artikel mögen mehrfach verlinkt sein, da sie einen Temenkomplex behandeln. Die Reihenfolge entspricht in etwa dem Ablauf der Klimakontrolle!Bitte lest die Absätze stückweise und nehmt Euch Zeit zum Weiterlesen, Nachdenken und Recherchieren, bis Ihr ausreichend aufgeklärt seid, um weiterzumachen.

  1. Das Grauen beginnt mit dem “Ozonloch“. Chlor wird mit spezifischen Raketen auf 20 bis 30 km Höhe in die Stratosphäre versprüht, um den Sauerstoff auszufällen und die Bildung von Ozon drastisch zu verringern, damit mehr UV-B-Licht die Troposphäre durchringt, ihre Absorbtionsfähigkeit für Wasser erhöht und die Oberfläche der Ozeane & Landmasse erreicht, um mehr Wasser verdampft und in die Troposphäre gehoben werden kann.
  2. Feinstaub wird in Unmengen schichtweise in die Troposphäre versprüht, damit die Feinstaubpartikel durch verfrühte Kondensation & Desublimation Wasser binden. Die sogenannten Chemtrails markieren also nur den Anfang der Troposphärischen Aerosol Injektion! Die resultierenden Wolken sind nichts als Smog.
  3. Diese Smog-Schichten werden durch systematische Bestrahlung mit Radiowellen und Hyper-Sonar getrimmt und optimal verteilt, so dass die mittlere und obere Troposphäre dadurch in geschlossene Smog-Decken verwandelt werden.

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Golfregion: Warum sollte der Iran zwei Öltanker angreifen? False Flag? | www.konjunktion.info

golfregion:-warum-sollte-der-iran-zwei-oltanker-angreifen?-false-flag?-|-wwwkonjunktion.info

14-06-19 08:34:00,

Soldaten - Bildquelle: Pixabay / Defence-Imagery; Pixabay LisenceSoldaten - Bildquelle: Pixabay / Defence-Imagery; Pixabay Lisence

Soldaten – Bildquelle: Pixabay / Defence-Imagery; Pixabay Lisence

Erst vor wenigen Wochen gingen vier Öltanker in der Straße von Hormus, auf Höhe der Vereinigten Arabischen Emirate, in Flammen auf. Gestern kam es zu einem erneuten “Zwischenfall” auf der wichtigsten Ölschiffahrtsroute der Welt.

Natürlich wird medial und aus US-Kreisen sofort auf Teheran gezeigt, dass dort der Schuldige für zwei erneut in Flammen stehende Öltanker (diesmal in Höhe des Oman) zu finden sei. Wie beim ersten Mal gibt es auch aktuell (bis auf ein paar mehr als dürftige wacklige Videobilder auf denen wenig bis nichts zu erkennen ist) keinerlei Beweise für die gemachten Vorwürfe durch Washington.

Dass der Iran nicht das geringste Interesse daran haben dürfte, dass in der Region noch größere Spannungen auftreten, weil Öltanker angegriffen werden, scheinen unsere Vertreter aus Politik und Medien nicht zu interessieren. Genauso wenig wird die Rolle der USA und Israels in diesem Szenario beleuchtet. Warum sollte Teheran aber wahllos irgendwelche Öltanker angreifen, wenn gleichzeitig das US-Regime das Momentum für einen bewaffneten Konflikt in der Golfregion immer mehr forciert?

Letztlich gibt es nur eine Gruppierung, die davon profitiert. Und diese ist uns allen bekannt.

Ein Krieg mit dem Iran ist aus meiner Sicht einer der letzten benötigten Auslöser (und gleichzeitig Schutzmantel für die Hintergrundmächte), damit der gewollte ökonomische Crash los getreten werden kann. Es ist kein Zufall, dass der (bislang hauptsächlich mediale) Aufmarsch gegen den Iran und diese “Öltankerangriffe” just zu dem Zeitpunkt stattfinden, zu dem die Fundamentaldaten der globalen Ökonomie immer mehr gen Süden drehen.

Zwei Öltanker wurden am frühen Donnerstag bei einem mutmaßlichen Angriff im Golf von Oman getroffen, wodurch die Ölpreise in die Höhe schnellten und die bereits verschärften Spannungen im Nahen Osten zunahmen.

Die Tanker wurden in der gleichen Gegend angegriffen, in der die USA den Iran beschuldigten, bei einem Angriff im vergangenen Monat Seeminen eingesetzt zu haben, um vier andere Öltanker zu sabotieren.

Einer der Tanker befördert “japanische” Fracht und der iranische Oberste Führer Ayatollah Ali Khameneni trifft sich mit dem japanischen Premierminister Shinzo Abe in Teheran.

Als die Nachrichten aus dem Golf eintrafen, twitterte der iranische Außenminister auf Englisch: “Misstrauisch fängt nicht an zu beschreiben, was sich heute Morgen wahrscheinlich abgespielt hat.”

Ein US-Verteidigungsbeamter sagte gegenüber dem hochrangigem nationalen Sicherheitskorrespondenten David Martin von CBS News,

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Britischer Minister unterzeichnet US-Auslieferungsgesuch für Assange

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13-06-19 01:50:00,

Screenshot von RT-Video von der Festnahme.

Entscheidung ermöglicht Gerichtsverhandlung. WikiLeaks-Gründer wird in den USA nach Anti-Spionagegesetz angeklagt

Großbritanniens Innenminister Sajid Javid hat nach eigenen Angaben einen Antrag auf Auslieferung von WikiLeaks-Gründer Julian Assange an die USA unterzeichnet. Dort ist der 47-Jährige unter anderem wegen Computer-Hackings angeklagt. Die US-Staatsanwaltschaft gründet ihre Anklage auf ein fast 100 Jahre altes Anti-Spionagegesetz, nach dem sogar die Todesstrafe verhängt werden kann (Julian Assange in USA offiziell der Spionage angeklagt).

Gegenüber der BBC sagte Javid am heutigen Donnerstag, Assange sei “zu Recht hinter Gittern”. Es gebe einen Auslieferungsantrag der USA, über den am morgigen Freitag vor Gericht verhandelt werde. “Gestern habe ich den Auslieferungsantrag gegengezeichnet und damit bestätigt, und das wird morgen vor Gericht gehen”, so Javid.

Die formelle Entscheidung des britischen Innenministers ermöglicht ein Gerichtsverfahren über den Fall. Möglich wäre eine Auslieferung an die USA. Assange ist dort wegen 18 Delikten angeklagt, wie das US-Justizministerium inzwischen eingestanden hat. Darunter befinden sich auch Anklagen nach dem Anti-Spionagegesetz, das auf das Jahr 1917 zurückgeht. Ihm wird auch vorgeworfen, geheime Informationen zusammengetragen und veröffentlicht zu haben. Assange sei zudem an einer Verschwörung beteiligt gewesen, um einen Regierungscomputer zu hacken.

Die Entscheidung werde letztlich von den Gerichten gefällt, sagte Javid: “Aber der Innenminister hat in dieser Sache ein Wort mitzureden und ich möchte, dass das Recht herrscht. Wir haben einen legitimen Auslieferungsantrag, also habe ich ihn unterzeichnet, aber die endgültige Entscheidung liegt jetzt bei den Gerichten.”

Im vergangenen Monat war der 47-jährige Australier zu krank, um an einer Anhörung vor dem Amtsgericht Westminster zum Antrag der USA zu erscheinen. Diese Anhörung wurde auf Freitag verschoben und kann – je nach Zustand Assanges – auch im Hochsicherheitsgefängnis Belmarsh im Osten von London stattfinden, wo er inhaftiert ist.

Javids Entscheidung erfolgte eine Woche, nachdem die schwedische Justiz einen neuen Haftbefehl gegen Assange abgelehnt hatte. Das zuständige schwedische Bezirksgericht in Uppsala entschied, die Voruntersuchungen in Ermittlungen wegen Sexualdelikten zwar weiter zu verfolgen. Allerdings müsse Assange dafür nicht ausgeliefert werden, sondern könne in Großbritannien befragt werden. Die Ermittlungen aufgrund von Vergewaltigungsvorwürfen gegen Assange waren in Schweden seit Mai 2017 mehrfach eingestellt und wieder aufgenommen worden (Schweden ermittelt zum zweiten Mal in gleicher Sache gegen Julian Assage).

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Finanzsystem: Der Dritte Weltkrieg wird ein Wirtschaftskrieg sein | www.konjunktion.info

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13-06-19 12:43:00,

Geld - Bildquelle: Pixabay / artbaggage; Pixabay LicenseGeld - Bildquelle: Pixabay / artbaggage; Pixabay License

Geld – Bildquelle: Pixabay / artbaggage; Pixabay License

Seit vielen Jahren beschäftige ich mich mit den verschiedenen Strategien und Vorgehensweisen der Internationalisten/Globalisten/Eliten (IGE) und wie sie es schaffen, dass sie die Massen von ihren echten Plänen ablenken bzw. wie sie es schaffen einen bestimmten Einfluss auf die sozialen und politischen Strukturen zu bewahren. Krieg ist eine dieser Strategien, um den Status Quo und die genannten Zustände aufrecht erhalten zu können. Gerade die großen Kriege wurden von den IGE ausgebeutet, um ihre globalistische Agenda umzusetzen. Insbesondere indem sie die Denkweisen und -strukturen der Bevölkerungen veränderten. Das Ziel dabei? Dass die Menschen die Konzepte des Individualismus, Nationalismus, der freien Märkte und der Souveränität von sich aus ablehnen und gleichzeitig Kollektivismus und die totale Zentralisation einfordern sollen.

Die IGE haben die Ideale der Menschen, die sie selber hassen, als Ursache für die von ihnen losgetretenen Kriege “identifiziert” und anschließend ihre “Lösung” der Zentralisierung präsentiert. Und auch Handelskriege folgen diesem Muster.

In den USA gibt es einige Unterstützer für den Handelskrieg, den Trump mit zahlreichen Staaten vom Zaun gebrochen hat. Ein Großteil dieser “Euphorie” ist jedoch nur medial aufgebauscht, quasi künstlich erzeugt. Von Kabinettsmitgliedern wie Wilbur Ross (Ex-Rothschildbanker), Robert Lightizer (Council on Foreign Relations-Mitglied), Steve Mnuchin (Ex-Goldman Sachs) oder Mike Pompeo (Bilderberger) angefeuert, was mich zu dem Schluss kommen lässt, dass es eine gezielte Eskalation der Spannungen gibt.

Ob man nun dem Rational hinter dem Handelskrieg zustimmt oder nicht; der Punkt ist, dass die einzigen Menschen, die davon profitieren werden, diejenigen sind, die die vehementesten Verfechter der Globalisierung sind.

Um die Zentralisierung auf einem weltweiten Niveau institutionalisieren zu können, benötigen die IGE eine allumfassende Krise, deren Ursache man dann dem Nationalismus, Protektionismus und der Dynamik der freien Märkte in die Schuhe schieben kann. Die IGE brauchen eine Gefahr, ein Schreckgespenst, das Milliarden von Menschen bedroht; so dass diese selbst ein Eingreifen der internationalen Organisationen wie dem IWF und der BIZ einfordern, sowie Maßnahmen, um das Geldsystem “neu zu starten” – wie der Einsatz des Korbsystems der Sonderziehungsrechte (SZR) des IWF als Ersatz für den US-Dollar als Weltreservewährung.

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Repost: False Flag Operation Voraus? Iran soll Schlag gegen US-Interessen in der Golfregion planen | www.konjunktion.info

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13-06-19 12:37:00,

Angesichts der aktuellen Entwicklung in der Straße von Hormus von heute, hole ich diesen Artikel noch einmal nach vorne. Geliefert wie bestellt?

Soldaten - Bildquelle: Pixabay / Defence-Imagery; Pixabay LisenceSoldaten - Bildquelle: Pixabay / Defence-Imagery; Pixabay Lisence

Soldaten – Bildquelle: Pixabay / Defence-Imagery; Pixabay Lisence

Das Gespenst von mehr Zöllen auf chinesische Waren und größere Rohölförderungen in den USA beunruhigt die Ölhändler, aber nichts ist so besorgniserregend wie die Möglichkeit eines iranischen Schlags gegen US-Interessen.

Die Ölpreise fielen am Montag um 2%, nachdem Axios den diplomatischen Korrespondenten Barak Ravid von Channel 13 zitiert hatte, dass Israel den USA Informationen über einen angeblichen iranischen Plan übermittelt habe, die Interessen der USA im Persischen Golf anzugreifen.

“Dies war, bevor der amerikanische Sicherheitsberater John Bolton letzte Nacht den Iran mit ‘unnachgiebiger Gewalt’ gedroht hat, sagten mir hochrangige israelische Beamte”, äußerte Ravid in dem von Axios.com übertragenen Bericht.

Rohöl hatte einen volatilen Tag und fiel in Asien und Europa um mehr als 1 USD pro Barrel, als US-Präsident Donald Trump die Drohung ausstieß, China mit neuen Zöllen zu belegen, bevor er sich angesichts der Berichte über die Spannungen in der Golfregion stark erholte.

West Texas Intermediate Futures, die Benchmark für US-Rohölpreise, lag bei 31 Cent oder 0,5% bei 62,25 USD pro Barrel. WTI war im asiatischen und europäischen Handel um mehr als 2% gefallen und sank auf 60,06 USD (den niedrigsten Stand seit April), während er an der wichtigen Unterstützung von 60 USD festhielt.

Die Londoner Brent-Futures, die globale Benchmark für Öl, sanken um 39 Cent oder 0,55% auf 71,24 USD. Wie der WTI brach auch Brent um mehr als 2% ein und erreichte ein Ein-Monats-Tief von 68,69 $, bevor es am Nachmittag höher stieg.

(The specter of more tariffs on China and larger U.S. crude builds are worrying to oil traders, but nowhere as worrying as the possibility of an Iranian strike on U.S. interests.

Oil prices went from 2% down to settling up on Monday after Axios quoted Israel’s Channel 13 diplomatic correspondent Barak Ravid as saying that Israel has passed information to the U.S. about an alleged Iranian plot to attack U.S. interests in the Persian Gulf.

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STANDPUNKTE • Welchen Medien kann man noch trauen? | KenFM.de

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13-06-19 12:35:00,

Dieser Artikel ist auch als kostenlose MP3 für Dich verfügbar!

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Ein Standpunkt von Jochen Mitschka.

Die zunehmende Unsicherheit der Medienkonsumenten – Chance zur Selbstbestimmung.

Immer häufiger taucht in den Sozialen Medien die Frage auf, welchen Medien man denn überhaupt noch trauen könne. Nun will ich die Antwort vorwegnehmen: Niemanden darf man heute noch trauen. Was sich wie eine Endzeit-Verschwörungstheorie anhört, sollte aber der Beginn einer Informations-Selbstbestimmung der Menschen begründen. Dieser Artikel will erklären, warum man keinem Medium vertrauen darf, aber auch, wie man für sich selbst die größte Annäherung an die Wahrheit findet. Vergessen Sie nun zuerst einmal, was sie glauben zu wissen, und lassen Sie sich auf eine neue Sicht ein, mit der Sie die Welt betrachten sollten.

Wie kam es zu der Unsicherheit?

Die Unsicherheit bei den Medienkonsumenten entstand in den letzten Jahren aus einer Vielzahl von Einflüssen. Da waren zunächst die vielen Nachweise in Internetseiten, die Falschberichterstattung der so genannten Qualitätsmedien entlarvten. Dann aber die Gegen-Reaktion des Establishments mit massiver Propaganda gegen Nachrichten und Meinungen, die nicht über die „offiziellen“ Medien verbreitet werden. Und dabei hat das Establishment leichtes Spiel. Denn es muss nur aufzeigen, dass es auch im Internet Lügen, lückenhafte Berichterstattung oder falsche Interpretationen gibt, um dem Medienkonsumenten zu zeigen: „Sieh her, die sind auch nicht ohne Fehler“. Und schon neigt der Medienkonsument dazu, sich dann doch auf das „Bekannte“ zu verlassen. Ohne aber wirklich mit der Antwort befriedigt zu sein, denn es bleibt bei ihm ein fader Beigeschmack.

Besonders wenn er beginnt, die diversen „Faktenchecker“ zu hinterfragen. Sie stürzen sich in der Regel auf kontroverse Themen, von denen man fast mit Sicherheit annehmen kann, dass sie „Fakes“ sind, was die meisten Internetnutzer schon rein intuitiv bemerken. Damit haben sie ein „Grundrauschen“ erzeugt, und erklären dann (oft unausgesprochen), von diesen Fällen auf die Allgemeinheit im Internet schließen zu müssen. Sie verstärken und entlarven sich aber auch dadurch, dass sie es nicht sein lassen können, statt Faktencheck auch „Gesinnungscheck“ zu betreiben. Ein Beispiel dafür ist die Correctiv.org (). 

Im Internet wiederum geschieht oft das Gleiche in die andere Richtung.

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Wenn Julian Assange doch nur ein Russe wäre: Die Medien und das Messen mit zweierlei Maß

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13-06-19 12:32:00,

Die Solidarität westlicher Medien mit dem russischen Journalisten Iwan Golunow ist zu begrüßen. Vergleicht man diesen Aufwand jedoch mit dem dröhnenden Schweigen zu Julian Assange, so ist dieser Kontrast skandalös und nur ideologisch zu erklären. Von Tobias Riegel.

Die Freilassung des russischen Journalisten Iwan Golunow ist rundum zu begrüßen. Auch die große Anteilnahme westlicher Medien an dem Fall ist prinzipiell positiv. Bedenklich wird die breite Berichterstattung zugunsten eines bedrängten pro-westlichen Journalisten erst, wenn man diesen Aufwand mit der ausbleibenden Solidarität vergleicht, die Julian Assange von seinen medialen „Kollegen“ erfährt.

Die Unterscheidung nach Freund und Feind beschädigt Solidaritäts-Aktionen

Hier wird nicht unbesehen von Person und Ideologie Unterstützung geboten, das macht der Vergleich Assange/Golunow deutlich: Wer wie Julian Assange journalistisch das eigene (westliche) Bett beschmutzt, sollte auf die Hilfe großer westlicher Medien nicht bauen – auch wenn diese Medien auf den Leistungen von Assange ihre größten Stories der jüngeren Vergangenheit aufgebaut haben, wie die NachDenkSeiten hier beschrieben haben.

„Viele Medien verdanken mutigen Akteuren wie Julian Assange die größten Storys der letzten Jahrzehnte. Medien wie „Spiegel“, „Guardian“ oder „New York Times“ haben Assange und Edward Snowden jedoch erst für ihren Ruhm benutzt, dann teils als „Staatsfeinde“ diffamiert und sie weitgehend – in ihren jeweiligen Asylen in London und Moskau – medial begraben.“

Die Ungleichbehandlung zwischen Assange und Golunow und die vorgenommene ideologische Unterscheidung nach Freund und Feind entwertet teilweise auch Solidaritäts-Aktionen wie die nun erlebte: Der Verdacht, hier solle einmal mehr die Floskel von der Pressefreiheit gegen die russischen „Machthaber“ instrumentalisiert werden, droht den sehr positiven Akt der Solidarität zu beflecken.

Golunow kann nichts für die westliche Instrumentalisierung

Für diese mutmaßliche Instrumentalisierung kann der bedrängte Journalist Golunow nichts – er ist bei dem Vorgang Spielball beider Seiten: Die russischen Offiziellen wollten ihn mutmaßlich zunächst einschüchtern, können sich nun aber (nach der „Begnadigung“) positiv als einsichtig präsentieren. Geklärt werden muss noch, von wem genau die Verhaftung ausging. Die russlandkritischen Medien im Westen dagegen fanden in der Causa Golunow eine Vorlage, um das gewohnte Feuerwerk an moralisch aufgeladenen und heuchlerischen Phrasen von der Pressefreiheit und dem „Kampf der Zivilgesellschaft“ in Russland abzubrennen. Für beide Handlungen kann und darf man Golunow nicht verantwortlich machen.

Hintergrund: Wenige Tage nach seiner Festnahme und nach einer Welle internationalen Protests ist der russische Journalist Iwan Golunow am Dienstag aus seinem Hausarrest entlassen worden.

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Im Persischen Golf brennen zwei Öltanker – Angriff durch den Iran oder False Flag Operation? | Anti-Spiegel

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13-06-19 12:30:00,

Im Persischen Golf brennen zwei Öltanker, die Schuld wird unterschwellig dem Iran gegeben. Was ist der Hintergrund?

Der Persische Golf ist spätestens seit der Iranischen Revolution 1979 ein Pulverfass. Aber es gab dort trotzdem in den letzten 40 Jahren keine Angriffe auf Tanker, egal wer dort gegen wen Krieg geführt hat oder wer von wem mit Sanktionen belegt wurde. Der Ölexport ist für alle dort wichtig, es gab zwar Drohungen, aber nie ist etwas geschehen. Bis vor einem Monat.

Wir erinnern uns. Anfang Mai 2018 hat Trump das Atomabkommen mit dem Iran gebrochen. Die EU-Staaten sprechen sich in blumigen Worten für den Erhalt des Abkommens aus, tun aber nichts, um es einzuhalten, denn sie haben sich in dem Abkommen verpflichtet, den Handel mit dem Iran wieder aufzunehmen, was sie jedoch auf Druck der USA nicht tun, denn sie stellen kein Abrechnungssystem zur Verfügung, über das der Handel abgewickelt werden könnte. Und ohne Bezahlung gibt es bekanntlich keinen Handel. Auch die EU verstößt also gegen das Abkommen.

Der Iran war sehr geduldig und hat sich ein Jahr lange die Sanktionen der USA und die Tatenlosigkeit der EU gefallen lassen, bevor er Anfang Mai angekündigt hat, nun Teile des Abkommens nicht mehr zu erfüllen. Das ist übrigens sein gutes Recht, denn im Abkommen ist ihm genau das erlaubt worden, falls ein Staat wieder Sanktionen verhängen sollte. Statt aber darauf hinzuweisen, sprechen Politiker und Medien in Europa von einem „inakzeptablen Ultimatum“ des Iran.

Die USA hatten schon im April eine zweite Flugzeugträgergruppe in den Golf geschickt und dem Iran im Falle von „Provokationen“ mit Krieg gedroht. Wie die Geschichte mehrmals gezeigt hat, finden solche Provokationen meist genau dann statt, wenn die USA gerade mit Krieg gedroht haben. So war es zuletzt in Syrien, wo Obama seine rote Linie gezogen und mit einem US-Angriff gedroht hatte, falls Assad Giftgas einsetzen sollte. Und siehe da, es kam kurz darauf zum ersten Einsatz von Giftgas. Wie man heute weiß, war es nicht Assad, der es eingesetzt hatte.

Und das gleiche geschah im Iran. Kaum hatten die USA ihre Drohung ausgesprochen, kam es zum ersten Mal zu Sabotage an Tankern im Golf. Und wieder fragt man sich,

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Journalismusdämmerung? Für Online-Nachrichten will kaum jemand zahlen

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13-06-19 08:32:00,

Eine international Reuters-Studie sieht sinkendes Vertrauen in Medien, steigende Abo-Müdigkeit und Nachrichtenabstinenz. Statt Nachrichten werden Unterhaltungsangebote wie Spotify oder Netflix abonniert

Schlechte Nachrichten für Nachrichtenmedien. Nach dem Digital News Report des Reuters Institute for the Study of Journalism, für den 17.000 Menschen in 38 Ländern von YouGov online befragt wurden, sinkt die Bereitschaft, für Online-Nachrichten zu zahlen. Smartphones und mobile Internetzugänge hätten die Geschäftsmodelle vieler Nachrichtenmedien während der letzten 20 Jahre zerstört und zu sinkenden Einkünften und Entlassungen geführt. Und dann wollen die Menschen angeblich nicht für Online-Nachrichten bezahlen, es habe in den letzten Jahren bestenfalls einen kleinen Zuwachs der Zahlungswilligen gegeben.

Nach einem “Jahrzehnt der digitalen Disruption” würden Nachrichtenmedien zunehmend versuchen, Zahlschranken einzuführen und Bezahlmodelle über Abos, Mitgliedschaften oder Spenden zu entwickeln. Zudem gebe es einen Hype über Podcasts und Sprachnachrichten etwa über Amazon Echo und Google Home. Aber es würde auch in einigen Ländern darüber nachgedacht, ob Qualitätsjournalismus in Zukunft noch machbar sein wird. Zwar würden in nordeuropäischen Ländern mehr Menschen bereit sein, für Online-Nachrichten zu zahlen, ein Problem aber ist, dass in der Regel nur ein Online-Abo gezahlt wird. In Deutschland sagen 70 Prozent von denjenigen, die für Online-Nachrichten zahlen, dass sie nur ein Abo haben, nur 10 Prozent sind bereits für drei oder mehr zu zahlen. Das fördere große Medien und benachteilige kleinere.

Die Rede ist auch von einer sich ausbreitenden Abo-Müdigkeit in vielen Ländern. Die könnte gerade bei Online-Nachrichtenmedien verstärkt werden, wenn die Nutzer zunehmend auf mehr Bezahlschranken stoßen und davon abgeschreckt werden bzw. zu Angeboten von Nachrichtenaggregatoren wie Apple News gehen, von denen sie gegen ein Abo auf mehrere Nachrichtenmedien zugreifen können.

Unterhaltung statt Nachrichten

Wenn Abos noch begonnen werden, dann eher im Unterhaltungsbereich wie bei Netflix oder Spotify. Von den Unter-45-Jährigen würden sich nur 7 Prozent für ein Abo von Online-Nachrichten entscheiden, wenn sie nur ein Online-Abo auswählen könnten. 37 Prozent würden sich für Online-Video wie Netflix und 15 Prozent für Online-Musik wie Spotify entscheiden.

In neun Ländern, in denen die Zahl der für Nachrichten zahlenden Nutzer (Abos, Mitgliedschaften, Spenden, Einmalzahlungen) seit 2013 erhoben, ist deren Zahl bei 11 Prozent stabil geblieben: “Die meisten Menschen sind nicht bereit, für Online-Nachrichten zu zahlen. Nach den gegenwärtigen Trends werden sie wahrscheinlich auch nicht in der Zukunft zahlen,

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Zum Wegwerfen. Warum das Geschäftsmodell der großen Textilkonzerne in die Mülltüte gehört

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13-06-19 08:32:00,

Die irische Billigbekleidungskette Primark begeht heute ihr 50-jähriges Firmenjubiläum. Kein Grund zum Feiern. Als Wegbereiter der „schnellen Mode“ hat der Konzern maßgeblich dazu beigetragen, dass Schuhe, Röcke und Hosen zum Massenkonsumartikel verkommen sind und ihre Produktion schlimmen Schaden für Mensch, Gesellschaft und Natur anrichtet. Leiden müssen darunter vor allem die Ausgebeuteten in den „Armenhäusern“ der Welt, die entrechtet, schutzlos und zu Hungerlöhnen in den Fabriken Asiens und Afrikas die Sneaker der westlichen Wohlstandsteenies zusammennähen. Eine Studie der Christlichen Initiative Romero zeigt das Elend am Beispiel Sri Lankas auf. Von Ralf Wurzbacher.

Herzlichen Glückwunsch! Der irische Bekleidungsdiscounter Primark wird 50. Am 13. Juni 1969 erblickte die erste der weltweit inzwischen bald 400 Filialen in Dublin unter dem Namen Penneys das Licht der Welt. Wenn das kein Anlass ist, Danke zu sagen. Danke für: das T-Shirt zu 2,50 Euro, das kurze Schwarze zu acht Euro oder die Herrenjeans zu 14 Euro. Danke dafür, dass Einkaufen keine lästige Pflicht mehr, sondern mit dem Shoppen zum tollsten Hobby geworden ist. Danke für alle Teenies, die ihr Taschengeld heute für Klamotten verpulvern, die morgen schon wieder out sind. Deshalb Danke auch für monströse Müllberge, chemieverseuchte Böden, faserdurchtränkte Ozeane, zig Millionen Tonnen Treibhausgase und vieles mehr, was sich mit Geld gar nicht bezahlen lässt – schon gar nicht mit kleinem.

Nicht in Feierlaune ob des runden Firmenjubiläums ist die Christliche Initiative Romero (CIR). Am Dienstag legte der Menschenrechtsverein aus Münster eine Art Schwarzbuch Primark vor. Auf knapp 80 Seiten breitet das „Dossier Fast Fashion“ ein gewaltiges Sündenregister aus, angefangen mit den erbärmlichen Produktions-, Lohn- und Arbeitsbedingungen, unter denen der Konzern in Fernost seine „Wegwerfmode“ fertigen lässt, über seine auf schnellen und maximalen Profit ausgerichtete Einkaufspolitik bis hin zu den ökologischen Verheerungen, die die westliche Textilindustrie global und insbesondere in den „Armenhäusern“ dieser Welt anrichtet.

„Achtung vor dem Menschen“?

Man erinnert sich: Nach dem Einsturz des Fabrikgebäudes Rana Plaza in Sabhar in Bangladesh vor sechs Jahren, bei dem über 1.100 Menschen zu Tode kamen, war in der Branche hektische Betriebsamkeit ausgebrochen. In der Folge versprach eine Reihe US-amerikanischer und europäischer Unternehmen, die ihre Schuhe und Kleider von Auftragnehmern aus der Region produzieren lassen, sich stärker für die Einhaltung grundlegender Menschen- und Beschäftigtenrechte auf allen Stufen der Lieferketten zu engagieren.

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MH17: Nach der Kritik von Malaysias Regierungschef am JIT

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13-06-19 08:08:00,

Rekonstruiertes Cockpit der MH17. Bild: Dutch Safety Board

Malaysia wollte man von Anfang nicht dabei haben. Bestätigt ein Marschbefehl der 53. Luftabwehrbrigade von Juni 2014 deren Beteiligung am Abschuss?

Im Fall des Abschusses der malaysischen Passagiermaschine MH-17 lief alles seinen Gang. Das schon kurz nach dem Abschuss ausgegebene Narrativ, dass die von Russland unterstützten Separatisten oder Russland direkt dafür verantwortlich waren, schien sich Schritt für Schritt zu bestätigen, zumal aus Russland verschiedene Hypothesen angeboten wurden, die sich kaum halten ließen, und erst einmal auch keine Radarbilder. Dann legte sich das Gemeinsame Ermittlungsteam JIT fest, dass die Buk-Rakete, mit der MH17 abgeschossen wurde, aus Russland kam, gestützt weitgehend auf Bellingcat. Kurz darauf beschuldigten die niederländische und australische Regierung Moskau direkt, für den Abschuss verantwortlich zu sein. Es wurde allerdings bislang noch immer keine Anklage gegen die mutmaßlichen Verantwortlichen vor einem Gericht erhoben.

Am 17. Juli vor 5 Jahren wurde die MH17 abgeschossen. In der Ukraine gibt es einen neuen Präsidenten, der offenbar irgendwie versuchen will, eine Verständigung mit Russland zu erreichen, während der Ukraine-Konflikt, der weiter schwelt, schon länger kein Top-Thema mehr ist. Die Frage ist zunehmend, zu welchem Ergebnis das JIT kommt, wenn es denn überhaupt gerichtsfeste Beweise geben sollte.

Die Ukraine war auffällig schnell aus dem Schussfeld genommen worden, obgleich Kiew trotz Erkenntnissen und vermutlich aus Gründen, keine Einkünfte zu verlieren, den Flugraum über dem umkämpften Gebiet nicht gesperrt hatte. Kritisch war schon, dass die Ukraine überhaupt ins JIT aufgenommen wurde, mit der Folge, die Untersuchung beeinflussen zu können, zumal Kiew behauptet, dass just an dem Tag des Abschusses keine Radarstation aktiv war, was bestritten wird. Beschuldigungen der Separatisten basierten zunächst vorwiegend auf Informationen des ukrainischen Geheimdienstes SBU, der alles andere als objektiv ist. Vor allem aber wurden nicht verschiedene Möglichkeiten verfolgt oder auch nur erwogen, sondern lediglich nach Hinweisen auf die Verantwortung der Separatisten und Russland. Darauf deutet einiges hin, aber Alternativen wurden erst gar nicht in die Ermittlungen einbezogen.

Malaysias Rolle im JIT

Bislang hatten nur Russland und einige Journalisten und Blogger Zweifel am Narrativ erhoben, auch wenn klar war, dass das JIT gespalten war, schließlich sind nur die Niederlande und Australien vorgeprescht, um direkt Russland zu beschuldigen, nicht aber Belgien und Malaysia. Die Ukraine macht sowieso Russland verantwortlich,

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Italien wagt den Aufstand gegen den Fiskalpakt

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13-06-19 07:58:00,

Der bevorstehende Konflikt zwischen der italienischen Regierung und den europäischen Institutionen hat es in sich. Lega-Chef Salvini fühlt sich gestärkt durch das gute Abschneiden seiner Partei bei den Europawahlen. Als erster Politiker seit Griechenlands glücklosem Premier Tsipras wagt er nun den offenen Konflikt mit der EU-Kommission. Es geht um Neuverschuldung, um eine angekündigte Parallelwährung, um das Brüsseler Austeritätsdogma und vor allem um die Frage, wie viel Handlungsspielraum eine gewählte Regierung innerhalb des ideologischen Korsetts von EU und Eurozone überhaupt haben kann. Der Herbst könnte heiß werden. Von Jens Berger.

Zur „Vorgeschichte“ lesen Sie bitte die Artikel „Italien hat kein Schulden-, sondern ein Wachstumsproblem“ und „Brüssel vs. Italien – wenn die Ideologie die Demokratie entmachtet, hat Europa keine Zukunft“.

Oberflächlich geht es beim drohenden Defizitverfahren gegen Italien um eine Differenz von 0,4 Prozentpunkten bei der Neuverschuldung. Eigentlich geht es aber um eine viel elementarere Frage: Kann die EU-Kommission den EU-Mitgliedern über den Umweg der Staatsfinanzierung die Leitlinien der Politik diktieren? Oder zugespitzt: Wie souverän ist ein Staat eigentlich, der Mitglied der EU und der Eurozone ist?

Seit der Finanz- und Eurokrise leidet Italien unter einer andauernden Wachstumsschwäche. Ein „Nebeneffekt“ der schwachen Wachstumsraten, die Jahr für Jahr leicht unter der Neuverschuldung liegen, ist die fortlaufend steigende Staatsschuldenquote. Die bemisst sich aus dem Verhältnis der Staatsverschuldung zur Wirtschaftsleistung eines Landes. Wenn eine Volkswirtschaft schrumpft, steigt also die Staatsschuldenquote auch dann, wenn das Land gar keine neuen Schulden aufnimmt. Aus volkswirtschaftlicher Sicht hat Italien ein Wachstumsproblem. Aus Sicht der Brüsseler Austeritätsideologie hat Italien jedoch ein Schuldenproblem, das durch das Kürzen von Staatsausgaben behoben werden soll. Doch dieser Ansatz hat in der Realität noch nie funktioniert. Aus einer fortdauernden Wirtschaftskrise kann sich eine Volkswirtschaft nicht „heraussparen“. Der Staat müsste vielmehr Geld in die Hand nehmen, um die Wirtschaft wieder anzukurbeln.

Nachdem die Mitte-Rechts- und Mitte-Links-Regierungen seit Berlusconi sich der Brüsseler Austeritätsideologie mehr oder weniger freiwillig untergeordnet haben, ist es nun die Anti-Establishment-Koalition aus Fünf Sternen und der rechten Lega, die mit Nachdruck ihr Recht auf die politische Gestaltung des Landes verteidigt. Konkret geht es um ein zentrales Wahlversprechen – die Einführung einer 15% Pauschalsteuer für alle Einkünfte unter 50.000 Euro pro Jahr, die vor allem die mittleren Einkommen deutlich entlasten würde und den Staat rund 30 Milliarden Euro kosten würde.

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5G-Mobilfunkauktion vorbei: Deutscher Staat bekommt von Firmen knapp 6,6 Milliarden Euro

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12-06-19 08:44:00,

Wirtschaft

18:52 12.06.2019(aktualisiert 19:50 12.06.2019)

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Die Auktion von 5G-Mobilfunkfrequenzen ist abgeschlossen. Die vier teilnehmenden Firmen bezahlen für die Frequenzblöcke insgesamt knapp 6,6 Milliarden Euro an den deutschen Staat, wie die Bundesnetzagentur mitteilte.

Das ist deutlich mehr als erwartet, Fachleute hatten eigentlich nur mit drei bis fünf Milliarden Euro gerechnet.

Insgesamt hat die Auktion der Frequenzen für das ultraschnelle mobile Internet (5G) mehr als zwölf Wochen gedauert, weil sich die vier Provider immer wieder überboten. Nun ist der Hammer gefallen.

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Elektronische Ersatzgehirne

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12-06-19 08:31:00,

„Gut gefüllte Schulsäcke“ hätten wir Kinder. So lobte uns der kantonale Schulinspektor nach dem Schlussexamen in der fünften Klasse. Für den weiteren Lern- und Lebensweg seien wir genügend gerüstet. Da sei er ganz sicher, fügte er augenzwinkernd bei. Der Lehrer lächelte, und die Eltern nickten erleichtert. Wir Kinder waren zufrieden; wir hatten gezeigt, was wir können: sicheres Kopfrechnen, laut lesen, ein Lied singen, und zwar auswendig, etwas Schweizer Geographie. Dazu helvetische Heldengeschichte, eingeordnet am Zeitstrahl. Manches war eingeübt, einiges vorbesprochen, vieles gar auswendig gelernt. Ein bisschen Show gehörte dazu. Das störte niemanden. Das Leben kennt ja die Anklänge an die Theaterbühne.

Die alpine Rucksack-Metapher für die schulischen Inhalte? Das Bild scheint überholt. Es entlockt den Zuhörern vom Fach höchstens ein mildes, müdes Lächeln. Eine Vorstellung aus der pädagogischen Mottenkiste! Was sollen da der Schulsack und sein Inhalt, das Wissen? Er beschwere nur und hindere am zügigen, leichtfüssigen Vorwärtskommen. Darum: keine unnötige Last, kein überflüssiger Ballast.

Der Ruf ist allgegenwärtig: Mit der Digitalisierung lasse sich leichter lernen. Lernen 4.0 brauche keinen Rucksack mehr. In Zeiten von Alexa und Siri sei Wissen jederzeit und überall abrufbar, Faktenwissen darum überflüssig. So die Botschaft der Technikkonzerne und ihr unentwegtes Mantra. Die Digitalisierung revolutioniere den Unterricht und verändere alles.

Für bestimmte Bereiche mag das zutreffen: für die Arbeitswelt und die Industrie beispielsweise. Die technische Innovation wälzt vieles rasant um. Doch der digitale Lockruf verkennt eines: Es gibt anthropologische Konstanten. Die menschliche Evolution ist nicht mit der digitalen Revolution gleichzusetzen (1). Lernen bleibt Lernen, ob digital oder analog. Und damit Lernen gelingen kann, braucht es nach wie vor Anstrengung und Einsatz, gezieltes und ausdauerndes Üben und Wiederholen sowie den menschlichen Kontakt mit positiven Beziehungen.

Die Technik in der Schule braucht den Menschen, damit sie wirken kann. Das galt für die bisherigen Medien wie Lehrbuch und Taschenrechner; das gilt auch für den Einsatz von Computer, Tablet und Smartboard. Bildung ereignet sich in der Interaktion zwischen Menschen, in Lehr-Lern-Prozessen. Bildung braucht Beziehung. Eben: Pädagogik vor Technik (2).

Doch wo liegt die Wahrheit? Im alten Bildungsrucksack oder im neuen Tablet? Weder da noch dort allein. Wir stehen vor keinem Entweder-Oder. Effektives Lernen resultierte stets aus der Dynamik eines Sowohl-als-Auch.

Gute Lehrerinnen und Lehrer unterschieden schon immer zwischen notwendigem Faktenwissen als Voraussetzung des Denkens und verstehender Einsicht als Grundlage des Könnens.

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„Digitale Verdummung“ – wie sie in der Schule veranlagt wird und in der Politik schon angekommen ist

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12-06-19 01:45:00,

In ungeheurem Maße werben einschlägige Wirtschaftsunternehmen für breite „Digitale Bildung“ in Kitas und Schulen. Und die Bundes- und Landesregierungen treiben mit einem „Digitalpakt“ intensiv die Ausstattung der Schulen mit digitalen Medien voran, wofür der Bund über einen Zeitraum von fünf Jahren insgesamt fünf Milliarden Euro zur Verfügung stellt. Es bahnt sich eine technologische Neuausrichtung des Erziehungswesens an, eine weitgehende Übernahme des Unterrichtsgeschehens durch Computer-gesteuerte Bildungs-Einheiten und Programme – mit weitreichenden und verheerenden Folgen für die Entwicklung der Kinder.

Ziel und Bedeutung der „Digitalen Bildung“

Ein „Netzwerk Digitale Bildung“, von Wirtschaftsunternehmen getragen, beschreibt Digitale Bildung als einen Prozess, den u.a. folgende Elemente ausmachen:
–  „Der Umgang mit digitalen Medien, die für den Lernprozess in einer digitalisierten Welt grundlegende Voraussetzungen mitbringen: Sie ermöglichen eigenständiges sowie kollaboratives Lernen (d.h. in Gruppen), zeit- und ortsunabhängig, geben dem Lernenden unmittelbar Feedback und lassen sich an individuelle Lernvoraussetzungen und -bedürfnisse anpassen.
–  Eine veränderte Beziehung zwischen Lernenden und Lehrenden, in der die Rolle der Lehrkräfte sich wandelt von allwissenden Wissensvermittlern zu Lerncoaches, die den Erwerb von Wissen begleiten und unterstützen.“ 1

Stefan Aufenanger, Professor für Erziehungswissenschaft und Medienpädagogik an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, hält es auch für ein wichtiges Ziel, „dass Kinder mit digitalen Medien selbstständiger und mobiler arbeiten können – und man wegkommt von einem lehrerzentrierten Unterricht.“ 2

So diagnostiziert der Pädagoge Peter Hensinger, der sich kritisch und umfassend mit der Materie befasst hat: „Was versteht man unter „Digitaler Bildung“? Damit ist nicht gemeint, dass Lehrer nach eigenem Ermessen digitale Medien und Software als nützliche Hilfsmittel im Unterricht einsetzen, dass Schüler z.B. Word, Power Point oder Excel lernen, Auswertungen von Versuchen mit Programmen vornehmen, statistische Berechnungen durchführen oder lernen, Filme digital zu drehen und zu schneiden. Das gehört heute zu Grundfertigkeiten, die man ab der Oberstufe lernen sollte. Und dazu genügen stationäre PCs.
Es geht um eine schleichende Neuausrichtung des Erziehungswesens, nämlich bereits ab den KiTas die Übernahme der Erziehung durch digitale Medien. … So wie bei der Industrie 4.0 Roboter die Produktion selbständig steuern, sollen Computer und Algorithmen das Erziehungsgeschehen autonom steuern.“

Um aufzuzeigen, welche Entwicklung damit eingeleitet werden soll, zitiert Hensinger den in den USA lehrenden Kognitionswissenschaftler und Publizisten Prof. Fritz Breithaupt: „2036 werden Eltern schon für ihre fünf Jahre alten Kinder einen virtuellen Lehrer abonnieren.

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Gestern in London: unterschiedliche Bewertung der Situation von Julian Assange

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12-06-19 01:34:00,

Der gestrige Dienstag war wieder einer der seltenen Tage, an denen der Kautionsauflagendelinquent Julian Assange zweimal im Monat Besuch in seinem Haftort Belmarsh-Gefängnis in London empfangen kann. Dieses Mal waren es ein Rechtsbeistand, sein Vater John Shipton und der chinesische Künstler Ai Weiwei, der Gefängnis und Hausarrest auch von innen kennt. Die beiden Letztgenannten gaben vor dem Gefängnis einige Statements ab. Ein Bericht von Moritz Müller.

Wenn man die Station Plumstead, weit in den südöstlichen Vororten Londons, nach einer halbstündigen Bahnfahrt vom London-Bridge-Bahnhof erreicht, empfängt einen zuerst eine zweigeschossige englische Hauptstraße, von der dann eine vierspurige Ringstraße in Richtung Belmarsh-Gefängnis abzweigt. Man geht an einem riesigen Brachgelände vorbei, auf dem das Thameside-Gefängnis stand, bevor man die Gefängnisstadt, bestehend aus HMP Belmarsh und HMP ISIS erreicht. HMP steht im Vereinigten Königreich für „Her Majesty‘s Prison“, wo sogar die Gefangenen der Königin persönlich zu unterstehen scheinen, und bei Isis handelt es sich nicht um die gleichnamige Terrororganisation oder eine ägyptische Göttin, sondern um den Quellfluss der Themse. Insgesamt ist es nicht der gastlichste Ort auf Erden, aber die im Frühsommer wuchernde Vegetation mildert den Eindruck spürbar.

Bei meinem Eintreffen haben sich schon ca. zehn Journalisten an der Einfahrt zum Gefängnisparkplatz versammelt, wo sie auf Ai Weiwei und John Shipton warten. Unter den Pressevertretern befinden sich einige Freelancer, ein Journalist des Sydney Morning Herald, eine Crew von Russia Today und ein Team des australischen Senders ABC, der es selber kürzlich in die Schlagzeilen schaffte. Aber dies ist ein weiterer Justizskandal, den es sicher noch zu beleuchten gilt. Auf jeden Fall ist es gut, dass mittlerweile mehr Mainstream-Journalisten Interesse an der Assange-Geschichte haben.

Als erstes erscheint Ai Weiwei mit zwei Gefährten und ist bereit, einige Fragen der anwesenden Journalisten zu beantworten. Er ist sommerlich-leger gekleidet und berichtet uns, dass er und John Shipton erst einmal unerklärlicherweise 45 Minuten warten gelassen wurden, bevor sie Julian Assange treffen konnten. Alle anderen Gefangenen hatten während dieser Wartezeit schon Kontakt mit ihren Besuchern. Ai Weiwei berichtet, dass er die Situation als sehr zugespitzt betrachtet und Julian Assange ihm vorkam, als klammere er sich an den letzten Strohhalm. Dies im Kontrast zu ihrem letzten Treffen vor 3 Jahren, wo Julian Assange optimistisch und zuversichtlich war.

Er erzählt, dass Julian Assange ca.

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Tagesdosis 12.6.2019 – Ich will eure Hoffnung nicht! | KenFM.de

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12-06-19 01:03:00,

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Ein Kommentar von Rüdiger Lenz.

Papst Franziskus, Alexis Tsipras, Zoran Zaev, Reporter ohne Grenzen, das UNHCR, Jacinda Ardern und Greta Thunberg. Was haben diese Personen miteinander zu tun? Sie alle stehen hoch im Kurs, was den diesjährigen Friedensnobelpreis(1) angeht. Greta Thunberg, die vor gar nicht all zu langer Zeit ein Schildchen malte, die Schule schwänzte und sich gegen den Klimawandel aufstellte, ist heute eine der populärsten Schülerinnen, die die Menschheit je hervorgebracht hat. Sie wird, glaubt man den Buchmachern in England, den Preis bekommen. Greta Thunberg erhielt erst kürzlich die Goldene Kamera und wird im Oktober eine Ehrendoktorwürde(2) in Belgien bekommen. Hunderttausende Schüler streikten den Schulunterricht, weltweit, so schreiben die Medien. Sie verschweigen dabei natürlich, dass nur die Medien der westlichen Hemisphäre darüber berichten.

Zufälle gibts

Erinnern wir uns- trotz des Frames, in dem viele die Klimaheilsgöttin verehren und für ihre eigenen, ganz privaten Ideologien zurechtbiegen- an folgende Realität: Greta Thunberg sitzt mit einem Schild an einer schwedischen Hauswand auf dem Boden. Dort trifft Ingmar Rentzhog sie und macht so ganz nebenbei ein paar Fotos von einer bis dato unbekannten Schulschwänzerin. Diese werden plötzlich überall gedruckt, weil Ingmar Rentzhog nicht nur exzellente Kontakte zu der Denkfabrik global Challenger besitzt, dessen Vorsitzender er zufällig auch ist. Ein paar Tage später bringt Gretas Mutter, Malena Ernman, ein Buch über die Familiengeschichte und ganz besonders über die Klimavisionen ihrer Tochter heraus. Das Buch liest sich wie ein Psychogramm der Familie, in der der Stellvertreterkampf Klimawandel für die Liebesarmut in der Familie steht. Aber egal, alles Spekulationen. Zur gleichen Zeit werden zahlreiche Bilder von Greta Thunberg überall in den Medien gedruckt und gepostet. Spendengelder gehen ein und Greta hält eine furiose Rede im schwedischen Fernsehen. Einen Tag später kommen Fotos ins Internet, die zeigen, dass dort nur ein klitzekleines Grüppchen in einem quasi leeren Raum saß. Dann gehen die Aktien der schwedischen Firmen Ernman Produktion AG und Northern Grace AG durch die Decke. In beiden ist Svante Thunberg, Gretas Vater, Geschäftsführer. Die Kaskade weiterer Zufälle in Greta Thunbergs Umfeld und Schaffen reißen nicht ab.

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Der Geheimdienst-Putsch

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12-06-19 12:39:00,

Stattdessen führt man einen von Moral getränkten Kampf gegen seine Gegner — unter der Gürtellinie, an rechtsstaatlichen Prinzipien vorbei. Der Skandal wird zudem an der Rolle deutlich, die die Medien als willige Umsetzer von Machtinteressen wahrnehmen. Damit zeigen diese Medien auch, das sie Eines nicht sind: unabhängig.

Um das deutlicher zu machen, beginnen wir mit ein wenig Gehirnwäsche:

Strache ist ein Rechtspopulist, Rechtspopulist, Rechtspopulist, Rechtspopulist …. (1).

Haben Sie es endlich geschluckt?

Wenn alternative Medien ab sofort jede Erwähnung des Spiegels erweitern würden auf „transatlantische Propagandaschleuder Spiegel“? Dann wäre das sachlich zumindest teilweise richtig — wie hier bereits oft thematisiert — und hätte damit einen rationalen Kern. Diese einseitige „Diffamierung“ würde der Spiegel natürlich zurückweisen — ganz nach dem Motto: „Gegen den Hass“.

Für die Bezeichnung „Rechtspopulist“ lässt sich ein rationaler Kern nicht nachweisen. Wenn, dann ist er so rechtspopulistisch wie sämtliche Lautsprecher der regierenden Parteien in Deutschland. „Rechtspopulist“ ist vielmehr eine hässliche Marke, die man nach Belieben auf Unbeliebte klatscht, auf Leute die im Politikzirkus nicht wie gewünscht mitspielen.

Oder wie wäre es damit: Die geheimdienstlich gesteuerte Süddeutsche Zeitung (SZ) (a1) hat eine weitere von ihren Strippenziehern in Auftrag gegebene Veröffentlichung an den Mann und die Frau gebracht. Mir fällt das ein, weil vor nicht allzu langer Zeit die so gesteuerte SZ ein weiteres in Auftrag gegebenes Projekt brav umgesetzt hatte. Erinnern Sie sich? Es waren die Panama Papers (2). Ja, klar, die Story — erzählt von einem „seriösen Whistleblower“, genannt John Doe, dessen wahre Identität natürlich unter allen Umständen zu schützen ist. Und da kämpfen die „guten“ Medien — zu denen sich die SZ zählt — wie die Löwen (3). Kommt Ihnen, liebe Leser, bereits jetzt etwas spanisch vor?

„Transatlantisch“ und „geheimdienstgesteuert“ in ständiger Wiederholung zur gezielten Abwertung des Objekts ist natürlich üble Propaganda — ich weiß. Doch meine ich, dass es sich die Frontblätter Spiegel und SZ mehr als verdient haben, auch auf diese Weise mal über einen ganzen Artikel hinweg gewürdigt zu werden. Ihre Inszenierung eines Skandals, um Menschen für politische Zwecke bloßzustellen, geht viel zu sehr unter. Sehr wohl jedoch steckt „transatlantisch“ und „geheimdienstgesteuert“ mit Sicherheit hinter dieser Posse um einen als moralisch verkommen dargestellten Vizekanzler — im Unterschied natürlich zum im Chor singenden Rudel hehrer, vor Ethik kaum laufen könnender Politiker,

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