Trauriger Tiefpunkt

trauriger-tiefpunkt

12-08-20 05:01:00,

Lange haben meine Frau und ich uns gegen den Ausdruck „Lügenpresse“ gewehrt, da er durch die Demonstrationen von Rechten einen unangenehmen Beigeschmack hatte. Wir waren fest davon überzeugt, dass uns die „Qualitätsmedien“ auf keinen Fall belügen würden. Im Laufe der Coronakrise mussten wir immer öfter feststellen, dass die öffentlich-rechtlichen Medien nicht nur durch Weglassen, sondern eben auch durch bewusste Verbreitung von Halbwahrheiten die Bevölkerung manipulieren. Die Großdemo in Berlin am 1. August hat uns jetzt hautnah und dadurch auch beklemmend deutlich vor Augen geführt, wie massiv und gnadenlos nicht nur tendenziös berichtet, sondern tatsächlich von diesen Medien offen gelogen wird. Und das, obgleich hunderttausende Teilnehmer wie auch Zuschauer am Rande die wahren Dimensionen mit eigenen Augen ermessen konnten.

Vor etlichen Jahren sind wir gegen Springer in Hamburg, die Notstandsgesetze oder die Atomkraft auf die Straße gegangen. Tatsächlich hat sich damals ganz wenig bewegt, einige Änderungen haben gedauert, aber trotzdem wurden immer wieder auch kritische Berichte in den Medien veröffentlicht. Viele Jahre wurde unsere ganze Kraft und Aufmerksamkeit dann durch Beruf und Familie absorbiert. Hat uns das blind gemacht für die Veränderungen in den Medien? Im Nachhinein müssen wir wahrscheinlich sagen, das trifft wohl leider zu.

Erst seit wenigen Jahren haben wir wieder die Zeit und die Kraft, uns verstärkt für soziale und politische Themen zu engagieren. So haben wir zum Beispiel die Fridays-for-Future-Bewegung unterstützt und sind auch bei Demos mitgelaufen. Bereits bei diesen Demonstrationen traten große Unstimmigkeiten zwischen den tatsächlichen Zahlen, Teilnehmern sowie Abläufen und den Berichten in den „Qualitätsmedien“ auf. Wir haben das zunächst mit „schlecht recherchiert“ oder „unbewusst verdreht“ entschuldigt.

Als Immunologe beziehungsweise Biologin war uns schnell klar, dass die Daten vom RKI nicht vernünftig dargestellt wurden, aber zu Beginn waren wir noch der Meinung, dass der Spuk Ostern vorbei sein würde.

Doch nach und nach mussten wir feststellen, dass die öffentlich-rechtlichen Medien — bis hin zu den normalerweise kritischen Magazinen und Kabarettsendungen — ausschließlich Regierungspropaganda verbreiteten.

Als dann auch noch bekannte Wissenschaftler lächerlich gemacht und verunglimpft wurden, haben wir gedacht, tiefer könnte man als Journalist nicht sinken. Aber weit gefehlt, bei den Berichterstattungen über die Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen wurde es immer schlimmer und der traurige Tiefpunkt ist jetzt am Samstag, dem 1. August in Berlin, erreicht.

Uns war beim ersten Aufruf zu der Demo klar,

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Covid-19 in Nembro (Italien)

covid-19-in-nembro-(italien)

12-08-20 05:00:00,

Publiziert: 12. August 2020
Sprachen: DE, EN

Die Ortschaft Nembro bei Bergamo in Norditalien war einer der am frühesten und am stärksten vom neuen Coronavirus betroffenen Orte in der westlichen Welt.

Nembro hatte im Januar 2020 rund 11,500 Einwohner. Von Mitte Februar bis Mitte April kam es zu einer Übersterblichkeit von circa 150 Personen oder 800%, die vermutlich größtenteils durch das Coronavirus ausgelöst wurde. Bei 85 Todesfällen wurde das Virus durch einen Test bestätigt.

(Viele Personen konnten damals noch nicht getestet werden. Einige Personen könnten auch durch den lokalen Pflegekollaps und den Lockdown selbst gestorben sein.)

80% der Verstorbenen (ca. 120 Personen) waren über 75 Jahre alt; 15% (ca. 20 Personen) waren 65 bis 74 Jahre alt; 5% (ca. 10 Personen) waren 15 bis 64 Jahre alt. Kinder und Jugendliche starben in Nembro keine. Genaue Angaben zu Intensivpatienten liegen bisher nicht vor.

Die Bewohner vermuten, dass das Coronavirus aufgrund der engen industriellen Kontakte zu China schon seit Dezember oder Januar zirkulierte, als die Sterblichkeit bereits etwas erhöht war. Ab Mitte Februar kam es dann zum raschen und starken Ausbruch, der Anfang März den Höhepunkt erreichte. Das lokale Krankenhaus könnte dabei eine verstärkende Rolle gespielt haben.

Unter den Männern von Nembro war zuvor Krebs die häufigste Todesursache, und darunter Lungenkrebs die häufigste Krebsart, was auf eine gesundheitliche Vorbelastung durch das verbreitete Rauchen und die hohe norditalienische Luftverschmutzung hindeutet.

Nembro wurde vom Coronavirus überrascht und hatte keine Chance, seine umfangreiche Risikogruppe der Senioren zu schützen. Die positivere Seite ist, dass auch in Nembro die Menschen im Schul- und Arbeitsalter das neue Coronavirus vergleichsweise gut überstehen konnten.

Siehe auch: Use of all cause mortality to quantify the consequences of covid-19 in Nembro (BMJ)

1) Nembro: Mortalität in den Altersgruppen 65-74 und 75+ Jahre

2) Nembro: Monatliche Mortalität von 2012 bis 2020

Siehe auch

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Das Prinzip Ahnungslosigkeit

das-prinzip-ahnungslosigkeit

12-08-20 04:45:00,

Ich wünschte, wir wären wieder so naiv, wie wir als Achtjährige waren. Wobei ich nichts gegen Achtjährige gesagt haben möchte; schließlich bin ich Pädagoge. Das Gute an noch nicht verbildeten Kindern ist aber, dass sie es fertigbringen, sich ein Ding genau zu betrachten und anschließend Fragen zu stellen, um es zu verstehen. Manchmal kommt es sogar vor, dass sie ein zweites Mal fragen, dann nämlich, wenn ihnen die Antwort zu dürftig oder gar unverständlich war.

Dies könnte sich beispielsweise so anhören:

Du, Mama, was sind das eigentlich für Leute, die am 1. August in Berlin demonstriert haben?

Ach, die. Das sind rücksichtslose, asoziale, aggressive, aufmüpfige Extremisten.

Extre… was?

Naja, so Leute halt, die auf die Straße gehen und allen in die Schnauze hauen, die nicht so sind wie sie. Man nennt sie Nazis oder Faschos oder Judenhasser oder Demokratiefeinde, ganz grauslige Gestalten halt.

Woher weißt du das?

Man muss sich dieses Gesindel nur ganz genau anschauen, dann weiß man Bescheid.

Aber ich schau‘ ja schon ganz genau.

Moment mal, was guckst du dir da an?

Einen Livestream von der Demo. Davon gibt‘s ganz viele im Internet.

Öhm, ok …

Da, Mama, schau, dieses Mädchen da, ist das ein Extrist?

Extremist, Schatz. Äh … nicht wirklich. Aber es wird von den Extremisten benutzt, damit wir denken, sie seien liebe, normale Menschen, so wie wir.

Das arme Mädchen. Und die alte Frau da, die mit den Blumen auf dem Hut?

Die alten Frauen sind die Schlimmsten.

Echt jetzt?

Naja, du weißt doch, wie Oma ständig von 1968 erzählt und dass sie da so viele Steine geschmissen hat und all das.

Sind das die Geschichten, wo du und Papa nachher immer sagt, wie stolz ihr auf die Oma seid?

Weißt du was? Die Lego-Burg ist doch noch gar nicht fertig. Willst du die nicht noch zu Ende bauen vor dem Abendessen?

Wieso können wir nicht wieder so jung im Geiste sein?

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Systemfrage: Warum wir Bill Gates entlarven müssen #ExposeBillGates | www.konjunktion.info

systemfrage:-warum-wir-bill-gates-entlarven-mussen-#exposebillgates-|-wwwkonjunktion.info

12-08-20 04:41:00,

Bill and Melinda Gates Foundation - Bildquelle: www.konjunktion.info - Wikipedia / Bill & Melinda Gates Foundation; Wikipedia / Kjetil Ree (CC 3.0); Pixabay / qimono (Pixabay License)

Bill and Melinda Gates Foundation – Bildquelle: http://www.konjunktion.info – Wikipedia / Bill & Melinda Gates Foundation; Wikipedia / Kjetil Ree (CC 3.0); Pixabay / qimono (Pixabay License)

Die wenigsten dürften bislang von der #ExposeBillGates-Bewegung gehört haben. Dabei ist sie extrem wichtig, denn sie hat das Ziel, die Öffentlichkeit auf die realen Gefahren der Welt aufmerksam zu machen, die sich wie folgt darstellen: eine Welt der Schließungen und Quarantänemaßnahmen in immer schnellerer Abfolge, Maskenpflicht und Impfzwang, Kontrollpunkte und Immunitätspässe, bargeldlose Zahlungen und biometrische Ausweise.

Die erste Frage, die man sich in diesem Kontext stellen muss, lautet meist: Warum Bill Gates? Warum versuchen all diese Leute im Internet, inmitten dieser globalen P(l)andemie vor Bill Gates zu warnen? Ist Gates nicht ein Philanthrop, der versucht, der Welt zu helfen, indem er sein Vermögen für gute Zwecke spendet?

Um genau diese Frage zu beantworten, hat James Corbett seinen Dokumentarfilm in Spielfilmlänge zu diesem Thema gedreht: Who Is Bill Gates? (Wer ist Bill Gates?)

In dieser Dokumentation wird alles wichtige aufgeführt, aber nachfolgend soll noch einmal in Schriftform darauf eingegangen werden, warum es so wichtig ist Bill Gates zu entlarven (#ExposeBillGates).

Bill Gates ist kein selbstloser Philanthrop

Als Gates Ende der 1990er Jahre zusammen mit seiner Frau und seinem Vater die Bill & Melinda Gates Foundation gründete, wurde Bill Gates in der öffentlichen Vorstellung scheinbar über Nacht vom Bösewicht zum Superhelden. Gates war nicht länger ein geschmähter Monopolist, der sein Microsoft-Imperium auf dem Rücken fehlerhafter Software und aus dem rücksichtslosen Wunsch heraus, seine Konkurrenz zu zerquetschen, aufbaute, sondern galt plötzlich als selbstloser Philanthrop, der sein Vermögen großzügig zum Wohle der Welt verschenkte.

Was wenige erkennen, ist, dass Gates’ Philanthropie kaum selbstlos ist. Er spendet “großzügig” für Zwecke, die direkt seiner Familie (wie seine 80 Millionen Dollar Spende an die angesehene Privatschule, die seine eigenen Kinder besuchen) und seinen Geschäftsinteressen zugute kommen. Seine Stiftung hat sogar Hunderte von Millionen Dollar in Form von Zuschüssen an Unternehmen wie Merck, Novartis, GlaxoSmithKline, Vodafone, Sanofi, Ericsson, LG, Medtronic und Teva gespendet, an denen sein Stiftungstrust Unternehmensaktien und -anleihen hält und entsprechende Dividenden einstreicht.

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Behördliche Kindesmisshandlung

behordliche-kindesmisshandlung

12-08-20 04:35:00,

Als Vorständin unseres Vereins „Aus Liebe zum Grundgesetz“ sammle ich seit Mai 2020 Gelder, damit wir auf juristischem Wege gegen Maßnahmen vorgehen können, die uns Menschen in unseren Grundrechten beeinträchtigen. Wir sind glücklich, denn uns hat eine große Zahl an Menschen mit Spenden und auf mentaler Ebene großartig unterstützt. Daher sind wir heute liquide genug, um Anwälte und Gerichtskosten finanzieren zu können.

Wir wollten dort anfangen, wo es am meisten weh tut: in den Alten- und Pflegeheimen und in Kindergärten und Schulen. Damit eine Klage zulässig ist, bedarf es der „Betroffenheit“ des Klägers. Dies machte es uns möglich, zumindest gegen Verordnungen vorzugehen, die in Schulen Anwendung finden. So wollten wir bis Mitte Juli 2020 einen Normenkontrollantrag anstrengen, der sich mit der Rechtmäßigkeit von Maskenpflicht und Abstandsregelungen an Schulen auseinandergesetzt hätte. Mit der Klarstellung des Staatsministeriums für Unterricht und Kultus, die uns im letzten Moment erreichte, entfiel diese Möglichkeit.

Das Ministerium stellte fest, was wir aus der bis dato geltenden Hygieneverordnung sowie einem internen Schreiben des Regierungsschuldirektors an die Lehrer in Bayern bereits wussten, was an Bayerns Schulen jedoch keinen Niederschlag fand — eine Rechtsgrundlage für die Maskenpflicht an Schulen war gar nicht gegeben. Nicht einmal das Hausrecht der jeweiligen Schule bot einen Spielraum zur Einführung einer solchen Pflicht (1).

Dass unsere Kinder de facto aber täglich zum Maskentragen genötigt wurden und bei Verstößen durchaus erzieherisch bestraft werden konnten, hat das Bayerische Staatsministerium auf seiner Seite zum Stand 20. Juli 2020 bestätigt (2).

Welchen dramatischen Verfall in Richtung Wahnsinn diese Maßnahme aus pädagogischer Sicht darstellt, habe ich bereits ausgeführt (3).

Spielt der folgende Fall eine Rolle, von dem ich Kenntnis besitze? Es geht um ein Vorschulkind, welches nach dem Besuch einer Grundrechts-Demonstration auf Initiative einiger Eltern vom Wald-Kindergarten-Abschiedsfest ausgeschlossen werden sollte — per demokratischer Abstimmung, immerhin. Dass das Kind seine letzten Tage im Kindergarten mitunter alleine im Wald fristete, nachdem die mehrmalige Ansage von Kindergarten-Kolleginnen, gefälligst „Abstand“ zu halten, doch Wirkung gezeigt hat: Ist das relevant im Gesamtkontext der Maßnahmen, denen unsere Kinder seit März ausgesetzt sind?

Neben der Pflicht zum Maskentragen oder der Schönschrift-Arbeit bei Nichtbefolgung, in der das Kind seine Verantwortungslosigkeit gegenüber Leib und Leben seines Umfelds noch einmal vor Augen geführt bekommen soll, wären da ja auch noch die Isolationsmaßnahmen für Kinder zu erwähnen,

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Aufregung um russischen Corona Impfstoff: Die Fake News der deutschen “Qualitätsmedien” | Anti-Spiegel

aufregung-um-russischen-corona-impfstoff:-die-fake-news-der-deutschen-“qualitatsmedien”-|-anti-spiegel

12-08-20 03:36:00,

Die Registrierung (nicht Zulassung!) des ersten Corona-Impfstoffs durch Russland hat die Medien in Deutschland in Aufruhr versetzt. Russland wird vorgeworfen, eine vorgeschriebene Testphase übersprungen zu haben. Dass ist jedoch nicht wahr, wie ein Blick in die Originalquellen zeigt. Stattdessen übersetzen die deutschen Qualitätsmedien (bewusst?) falsch.

Ich habe gestern schon auf den entscheidenden Unterschied hingewiesen. In Russland wurde der Impfstoff nicht zugelassen, sondern registriert. Das ist ein wichtiger Unterschied. Die Registrierung ist in Russland formaljuristisch nötig, um die dritte Testphase durchzuführen. Erst danach wird der Impfstoff zugelassen.

Wie die Zulassung von Impfstoffen funktionert

Impfstoffe werden in drei Phasen getestet. In den Phasen I und II und werden kleine Gruppen von einigen Dutzend Menschen in Krankenhäusern isoliert und geimpft. Dabei werden sowohl Gesunde (Phase I), als auch mögliche Risikopatienten (Phase II) mit verschieden hohen Dosierungen geimpft und sie werden medizinisch rund um die Uhr beobachtet. Diese Testphasen werden oft parallel durchgeführt, auch im Westen, wie wir gleich sehen werden. In Russland wurde das im Sommer ebenfalls parallel durchgeführt.

Dabei sind nach russischen Angaben außer leichtem Fieber und Rötungen an den Einstichstellen keine Nebenwirkungen beobachtet worden und die Ergebnisse wurden auch in den entsprechenden internationalen Fachmagazinen veröffentlicht, auch das werden wir gleich noch sehen.

Danach werden in Phase III mehrere hundert oder tausend Freiwillige „in freier Wildbahn“ geimpft. Sie bekommen also die Impfung und leben währenddessen ihr normales Leben weiter, werden aber medizinisch begleitet und Nebenwirkungen und Wirkung des Impfstoffs werden genau registriert. Damit will man auch seltene Nebenwirkungen, die vielleicht nur bei einem von tausend Menschen auftreten, finden. Diese dritte Phase soll Russland – wenn man den deutschen „Qualitätsmedien“ glaubt – übersprungen und den Impfstoff bereits nach Phase II zugelassen haben.

Das allerdings ist nicht wahr, denn sowohl in der Regierungskonferenz, die gestern im russischen Fernsehen übertragen wurde, als auch in der heutigen Pressekonferenz wurde deutlich gesagt, dass nun – nach der Registrierung – der Weg frei ist, mehrere hundert Freiwillige zu impfen. Das ist die Phase III, die Russland angeblich übersprungen haben soll. Dabei sollen in Russland Freiwillige bevorzugt werden, die als Mediziner oder Lehrer arbeiten. Erst nach den Ergebnissen dieser Impfungen wird der Impfstoff zugelassen und der breiten Masse zur Verfügung gestellt.

So steht es übrigens auch auf der offiziellen Seite des Impfstoffs zu lesen:

„Phase 3 clinical trial involving more than 2,000 people in Russia,

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Ein kleiner Schritt

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12-08-20 03:35:00,

Der alte Schwindler wähnt sich seines Sieges sicher. Schon erscheint ihm sein Ziel in greifbarer Nähe. Nichts scheint seinen Plänen mehr im Wege zu stehen. Die Maschine läuft. Zufrieden schaltet er an Knöpfen und Hebeln. Wie geschmiert greifen die Räder ineinander und schnurren in leisem, rhythmischem Takt. Mit eisernen Fingern greift die Maschine nach dem Lebendigen, ein nimmersattes Ungeheuer, das allen alles nimmt und ganz wenigen immensen Reichtum zuschiebt.

Immer mehr spitzt sich die Pyramide zu, immer steiler wird der Aufstieg, immer enger der Platz ganz oben. Nur wenige sammeln sich an der Spitze und nehmen sich das Recht, über das Los aller zu bestimmen. Zufrieden blickt der gerissene Gauner auf sein Werk. Gleich wird er ganz oben sein, während unter ihm einer nach dem anderen von der Wucht und der Willkür seiner Machenschaften niedergemacht wird.

Kein Umarmen ist mehr möglich, kein Händeschütteln. Die Leitungen sind gekappt, die Verbindungen unterbrochen. Kein gemeinsames Essen, Singen, Tanzen, kein Willkommen beim Eintritt in das Leben und keine Hand, die beim Abschied die andere hält.

Tief frisst sich die Angst durch die Köpfe der Menschen und verschließt ihre Herzen. Niemand wagt es mehr, sich die Maske vom Gesicht zu nehmen und sich zu zeigen, wie er ist.

Wissen sie denn noch, wer sie sind? Das Gewissen, das sich regte, nachdem Millionen vergast wurden, schaut weg, wenn Milliarden die Freiheit und die Existenz verlieren. „Es ist eben so“, sagen die einen. „Was soll man da machen“, fragen die anderen. Tut man nicht alles für unser Bestes? Strengt man sich nicht gewaltig an? Wird nicht alles für unsere Sicherheit unternommen?

In einer Welt, in der mit Krieg für Frieden gekämpft wird, ist die Rechnung aufgegangen. Die Verwirrung ist komplett. Auf der großen Bühne kommen die Verbrecher als Wohltäter daher und die Warnenden als Narren. Niemand weiß mehr, was wahr ist und was gelogen. Gebannt starren die Menschen auf die Schattenspiele und lassen sich Geschichten erzählen von einem Universum, das aus einem Knall entstand, von Zufall und Sinnlosigkeit, von Konkurrenz und dem Gesetz des Dschungels, vor allem aber von ihrer eigenen Nichtigkeit.

Schlecht ist der Mensch von Anfang an, schuld daran ist die Frau. Verbrennen muss das alte Wissen, bestraft werden die Sünder. Als die Wissenschaft die Religion ablöste und evolvierte Affen begannen,

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Millionen Demokraten in Berlin erwartet | Von Anselm Lenz und Batseba N’Diaye | KenFM.de

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12-08-20 02:51:00,

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Am 29. August lädt die Demokratiebewegung erneut nach Berlin ein, um den umfassendsten Angriff der Menschheitsgeschichte auf die Zivilgesellschaft abzuwehren. Das Fest der Liebe, des Friedens, der Freiheit und der Gleichwertigkeit aller Menschen markiert den vorläufigen Höhepunkt des „Sommers der Demokratie“ und den Beginn einer längst überfälligen Umwälzung.

Ein Standpunkt von Anselm Lenz und Batseba N’Diaye. (Herausgeber der Wochenzeitung Demokratischer Widerstand)

Nachdem sich am 1. August 2020 in Berlin nach unterschiedlichen Angaben über den Tag verteilt, bis zu 1 Million Menschen in Berlin versammelten, ist klar, dass die historische Wahrheit nicht bezwingbar sein wirdi.

„Corona“ wird als größter Angriff auf Demokratie, Wissenschaftlichkeit und Grundrechte in die Menschheitsgeschichte eingehen, die, ähnlich dem historischen Faschismus, jahrzehntelange Aufarbeitung nach sich ziehen wird.

Zum Samstag, den 29. August, laden die Demokratie- und Aufklärungsbewegungen um Nicht ohne uns! und Querdenken nun erneut nach Berlin ein. Der Stuttgarter Oberbürgermeisterkandidat und Vorsitzende der Initiative Querdenken 711, Michael Ballweg, erwartet nach eigenen Angaben, Zitat: „10 Millionen Menschen“.

Eine Zahl, die nach dem weltweit durchschlagenden Erfolg der ersten Massenversammlung nicht unrealistisch ist, zumal die Initiativen unter dem Motto „Berlin invites the World“ auch große oppositionelle Delegationen aus Frankreich, Skandinavien, den Niederlanden, Polen, Spanien, Österreich, Serbien, Italien und Portugal erwarten.

Ein großes Gewicht wird die Demokratiebewegung dabei wieder auf schulmedizinische Aufklärung der Vorgänge um Corona legen. So führen etwa die Ärzte für Aufklärung aus, wie mit dem unwissenschaftlichen PCR-Test und absichtlicher Fehlinterpretation der Infektionszahlen ein Schreckensszenario propagiert wurde, das weder der vergleichsweisen Harmlosigkeit des Grippeinfektes entspricht, noch einer wissenschaftlichen Verwendung von Statistiken.

Von Anfang an bekannt: Corona ist keine Seuche

Die Erkenntnisse sind nicht neu: „Corona“ als bedrohliche Seuche zu klassifizieren, ist von Anfang an als Lüge enttarnt worden. Schulmedizinische Stimmen meldeten sich bereits vernehmbar im März 2020, oppositionelle Journalisten deckten den Schmu auf. Seriöse wissenschaftliche Interpretationen zum Grippeinfekt-Virus lagen von Anfang in großer Zahl und allgemein verfügbar vor. Spätestens seit Einführung des menschenquälerischen Maskenzwangs ist indes klar,

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Querdenken 711 | Von Rüdiger Lenz | KenFM.de

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12-08-20 02:51:00,

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Ein Kommentar von Rüdiger Lenz.

Dieser Beitrag ist ein Appell an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer aller Querdenken-Demos, die der Idee von Michael Ballweg, nämlich der bedingungslosen Gewaltlosigkeit folgen zu wollen und jeden Tag bemüht sind, an ihr zu wachsen und der Gewaltlosigkeit weiter zu folgen. Ich fühle mich dazu berufen, weil meine tägliche Arbeit die Gewaltlosigkeit, der innere Frieden und das Ausblühen von Menschlichkeit in jedem Menschen sind, die mir anvertraut werden oder die sich mir von sich aus anvertrauen.

Es gibt ein Schauspiel, das großartiger ist als das Meer, das ist der Himmel; es gibt ein Schauspiel, das großartiger ist als der Himmel, das ist das Innere der Seele. Victor Hugo (1802-1885)

Die Hirten-Lämmer-Strategie

Der größte Schaden entsteht durch die schweigende Mehrheit, die nur überleben will, sich fügt und alles mitmacht, sagte einst die Widerstandskämpferin gegen den deutschen Faschismus Sophie Scholl. Ich bin in meinem Buches Die Fratze der Gewalt zu einem ähnlichen Resümee gekommen: Die größte Form der Gewalt ist die Ignoranz der Massen. Und die Propaganda-Experten, die heute als Berater fast aller großen Medienhäuser, in Politik, Wirtschaft und Sozialem unterwegs sind, machen den besten Job, den sie je gemacht haben. Die Masse ignoriert fast komplett die kriminellen Handlungen derer, die sie Regierung nennen. Ja, wie ich schon vor dem Lockdown schrieb, loben sie Frau Dr. Merkel als tolle Konfliktlöserin. Und das tun gerade auch die, die zuvor die christliche Partei niemals gewählt hätten. Schick die Meute in eine Überlebensstrategie und sie werden ihre Peiniger anhimmeln, denn diese sagen ihnen, dass nur sie einzig allein die Lösung haben. In der Psychopathologie nennt man dies das Stockholm-Syndrom. Es ist der älteste Trick der Politik, die damit schon seit Jahrtausenden ihre löchrige Haut zu sichern weiß. Das Christentum selbst wurde auf diese Weise damals in Rom als Staatsreligion eingeführt. Eine echte Hirten-Lämmer-Strategie, die immer wirkt.

Sich für das Gute einzusetzen ist heute schwieriger denn je, denn die Gehirne derer, die nicht oder noch nicht selbst ihre Informationen recherchieren können oder wollen, sind Fakten gegenüber stark ignorant.

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US-Wahlen: Biden setzt auf Kamala Harris als Vizepräsidentin | www.konjunktion.info

us-wahlen:-biden-setzt-auf-kamala-harris-als-vizeprasidentin-|-wwwkonjunktion.info

12-08-20 01:46:00,

Zaun - Bildquelle: Pixabay / PublicDomainPictures; Pixabay License

Zaun – Bildquelle: Pixabay / PublicDomainPictures; Pixabay License

Eigentlich war die Wahl des Vizepräsidenten unter Joe Biden bei dieser wohl in Chaos und Gewalt versinkenden US-Wahl 2020 vorhersehbar. Kamala Harris, die von Biden benannte kalifornische Senatorin, soll die Stimmen der Social Justice Warriors und Linken hinter Biden bringen. Strategisch dürften die Demokraten davon ausgehen, dass diese Wählergruppe nicht Biden selbst wählt, weil sie ihn mögen oder gar denken, dass er ein guter Präsident wäre, sondern weil Bidens offensichtlich zunehmende Demenz die Chancen erhöht, dass dann mit Harris die erste schwarze Präsidentin im Oval Office sitzen könnte.

Es ist davon auszugehen, dass bei einer Wahl Bidens genau jene Forderungen nach einer “Wachablösung” Bidens durch Harris in den sozialen Netzen und in der Hochleistungspresse kolportiert werden.

Letztlich ist das aber alles nebensächlich, denn Wahlen sind im Grunde genommen bedeutungslos, da am Ende immer der Kandidat der Internationalisten/Globalisten/Eliten (IGE) im Weißen Haus residiert. Und die IGE eh beide Seiten des Spiels kontrollieren. Nichtsdestotrotz ist es interessant zu sehen, was bis zum November in diesem Kontext noch alles passiert. Nach wie vor gehe ich aktuell von einer 2. Amtszeit Trumps aus – falls die Wahlen wirklich stattfinden -, was zu massiven Unruhen in den USA führen wird, die wiederum das Ausrufen des Kriegsrechts nach sich ziehen werden.

Kamala Harris, die politisch kluge kalifornische Senatorin mit einem Strafverfolgungshintergrund, was für einige Spannungen mit der progressiven Linken gesorgt hat, wurde am Dienstag als Joe Bidens Vizekandidatin angekündigt.

“Ich habe beschlossen, dass Kamala Harris die beste Person ist, die mir helfen kann, diesen Kampf gegen Donald Trump und Mike Pence zu führen und dann ab Januar 2021 diese Nation zu führen”, sagte Biden in einer E-Mail an die Anhänger.

Sie schreibt Geschichte als die erste schwarze Frau, die als Vizepräsidentin einer großen politischen Partei gewählt wurde.

“Ich fühle mich geehrt, mich ihm als Kandidatin unserer Partei für das Amt des Vizepräsidenten anzuschließen und das zu tun, was nötig ist, um ihn zu unserem Oberbefehlshaber zu machen”, twitterte Harris.

In der Biden-Kampagne hieß es, dass Biden und Harris am Mittwoch in Wilmington, Delaware, gemeinsam eine Stellungnahme dazu machen werden.

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Hitze, Dürre, Monokulturen – der deutsche Wald stirbt

hitze,-durre,-monokulturen-–-der-deutsche-wald-stirbt

12-08-20 01:40:00,

Grüne dichte Fichtenwälder, satte Hochmoore und zwischendrin ein röhrender Hirsch. Von diesem Bild in unseren Köpfen müssen wir uns verabschieden. Die Monokulturen, die seit Jahrhunderten als „Kunstwald“ unser Bild vom deutschen Wald prägen, wären auch ohne Klimawandel nicht überlebensfähig. Hitze, Stürme und langanhaltende Dürren greifen jedoch mittlerweile auch die vergleichsweise natürlichen Mischwälder an. Deutschlands Wälder sterben. 245.000 Hektar Wald gelten laut aktuellem Waldschadensbericht als tot und müssen wieder aufgeforstet werden – eine Fläche, so groß wie das Saarland. Vor unseren Augen, aber dennoch kaum beachtet, spielt sich zur Zeit eine ökologische Katastrophe historischen Ausmaßes ab und wir sind mangels konkreter Handlungsspielräume zum Zusehen verdammt und müssen uns nun die Frage stellen, welchen Wald wir in Zukunft haben wollen. Von Jens Berger.

Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.

Podcast: Play in new window | Download

Die Jahre 2018 und 2019 waren laut einer Studie des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung die beiden schlimmsten Dürrejahre seit Beginn der Erhebung durchgängiger Klimadaten im Jahre 1766. Und auch das Jahr 2020 ist im Vergleich zum langjährigen Schnitt zu niederschlagsarm. Regional reichen die Niederschläge bestenfalls für eine Durchnässung der oberen Bodenschichten. Für ältere Bäume mit teils mehrere Meter tiefen Wurzeln reicht dies nicht. Der aktuelle Dürremonitor des UFZ verzeichnet für weite Landstriche eine „außergewöhnliche Dürre“. Dabei ist nahezu das gesamte Bundesgebiet von der Dürre betroffen.

Für die Bäume hat die Dürre oft tödliche Folgen. Sie „verdursten“ zwar nicht, schalten aber in einen Stressmodus, der es Schädlingen wie Borkenkäfern und Pilzen leicht macht, das ansonsten robuste Abwehrsystem der Bäume zu überwinden und ihrerseits die Bäume derart zu schädigen, dass sie absterben oder dem nächsten Sturm zum Opfer fallen.

Sturmschäden im Januar 2018 – Bild: Niedersächsische Landesforsten

Der Harz ist ein tragisches Beispiel für diese Geschehnisse. Im Januar 2018 war es der Orkan Friederike, der binnen weniger Stunden flächendeckend ganze Fichtenwälder umknicken ließ. In exponierten Lagen vernichtete der Orkan so viele Bäume wie der reguläre Einschlag sonst in zwei Jahren. Was folgte war der Dürresommer und der Borkenkäfer. Das Katastrophenjahr 2018 endete mit einem schneearmen Winter und das Folgejahr brachte nicht nur eine erneute Dürre,

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TREE.TV 10 mit Klaus Herkommer: “Buddha kocht – Heilkunst vom Dach der Welt” | KenFM.de

treetv-10-mit-klaus-herkommer:-“buddha-kocht-–-heilkunst-vom-dach-der-welt”-|-kenfm.de

12-08-20 09:46:00,

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Welcher Food-Typ bist du? Wind. Galle. Oder vielleicht Schleim? Was zunächst seltsam oder vielleicht unappetitlich klingt, entwickelt sich im neuen Baumhaus-Gespräch zu einer spannenden Ernährungsberatung mit leckeren Rezeptideen.

Natürlich essen wir alle, aber immer mehr kommt es darauf an, was, wann und wieviel davon. Fast-Food oder Karotte? Das ist heute viel zu selten die Frage, denn die Volkskrankheit Stress wirkt sich auch auf das tägliche Brot aus, das immer mehr aus Geschmacksverstärkern, Treibmitteln und aus Lebensmittel-Imitaten besteht.

Klaus Herkommer ist Heilpraktiker für tibetische Medizin. Mit seinem Buch „Buddha kocht – Heilkunst vom Dach der Welt“ hat er weit mehr als ein buntes Kochbuch geschrieben. Es ist eine Aufforderung zum gesunden Leben, eine Hilfestellung für bewussten Konsum, eine Anleitung für die ganzheitliche, sinnvolle Ernährung, abgestimmt auf die verschiedenen Menschentypen. Damit muss keiner zum Veganer werden, ganz im Gegenteil: Jeder darf das essen, was ihm schmeckt. Eine bewusste Ernährung, abgestimmt auf jeden Typ, funktioniert auch mit Fleisch.

Herkommer wollte nicht einfach noch ein Kochbuch mit extravaganten Rezepten auf den Markt werfen. Seine persönliche Intention ist eher die, dass sich Menschen wieder mehr mit sich selbst beschäftigen, ihre innere Mitte wiederfinden. Das kann durch Essen, durch bewusstes Atmen oder auch durch intensive Meditation erfolgen. Mit Herkommer kann man wunderbar über das Essen reden – noch besser aber über Gott und die Welt philosophieren. Typisch für ein TreeTV-Gespräch ist auch, jemandem zuzuhören, der kein neues Dogma in die Welt tragen möchte, sondern den kulinarischen Weg zurück zur Natur und natürlichem Konsum aufzeigt.

Achtung Appetizer: Es folgt ein spirituelles Gespräch mit 108 Rezepten. Schlicht und einfach: Köstlich. Kostbar. Wunderbar.

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Veröffentlicht am: 11.

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Die USA starteten Minuteman III Testrakete

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11-08-20 04:50:00,

Die USA starteten Minuteman III Testrakete

weniger als 48 Std. vor dem 75. Jahrestag des Atombombenabwurfes auf Hiroshima

von Nuclear Age Peace Foundation, USA / übersetzt von Silvia Sander

Minuteman-III-Start-Raketentest-unbewaffnete-Interkontinentalrakete-Global-Strike-Command-US-Air-Force-Base-VAFB-Kritisches-Netzwerk-Vandenberg-Hanah-AbercrombieDie US Air Force starteten in der Nacht zum 4. August um 00.21 Uhr Ortszeit eine waffenlose Minuteman III Interkontinentalrakete von der Vandenberg Air Force Base (VAFB), sie liegt 14,8 km nordwestlich von Lompoc im Bundesstaat Kalifornien. Die Rakete flog 4200 Meilen zum Kwajalein-Atoll bei den Marshallinseln.

Während das ‘Air Force Global Strike Command’ (Luftwaffenkommando der USA für den weltweiten Schlag) angibt, dass die Raketentests Jahre im Voraus geplant werden, fällt es schwer, den Zeitpunkt dieses Tests außer Acht zu lassen: weniger als 48 Stunden vor dem 75. Jahrestag des Atombombenabwurfs der USA auf Hiroshima.

Rick Wayman, der Präsident der ‘Nuclear Age Peace Foundation’ (NAPF), einer gemeinnützigen Organisation mit Sitz in Santa Barbara, deren Anliegen die Lösung der gefährlichsten technologischen, sozialen und psychologischen Probleme unserer Zeit, einschließlich der Abschaffung von Atomwaffen ist, äußerte sich zu diesem Raketentest. Er sagte:

„In dieser Woche gedenkt der größte Teil der Welt des 75. Jahrestages der Atombombenabwürfe der USA auf Hiroshima und Nagasaki und gelobt, dass sich ein solches Ereignis nie wiederholen wird. Hunderttausende unserer Mitmenschen wurden im August 1945 willkürlich von zwei primitiven Atombomben der USA vernichtet. Die Waffe, die heute Morgen getestet wurde, ist für eine weitaus größere Vernichtung konzipiert“.

Wayman führte weiter an, dass

„[..] der heutige, unnötig provokative Test der USA eine wichtige Mahnung daran ist, dass die nukleare Bedrohung weiter sehr real ist und dass es Menschen in diesem, wie auch in einigen anderen Ländern gibt, die gewillt sind, uns alle in einem Kampf zu opfern, der nie gewonnen werden kann und deshalb nie ausgetragen werden darf.“

Minuteman-III-Startphase-Interkontinentalrakete-Vandenberg-Air-Force-Base-Global-Strike-Command-Kritisches-Netzwerk-Aubree-Owens-Lompoc-California-Testrakete

Die Mission der ‘Nuclear Age Peace Foundation’ (NAPF) ist es, Menschen aller Altersgruppen und Herkunft zu bilden und zu befähigen, die gefährlichsten technologischen, sozialen und psychologischen Probleme unserer Zeit für ein Überleben und Gedeihen im 21. Jahrhundert zu lösen. NAPF ist eine überparteiliche gemeinnützige Organisation mit Beraterstatus für die Vereinten Nationen. Sie ist Partnerorganisation der ICAN (‘International Campaign to Abolish Nuclear Weapons’,

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Maidan 2.0 bisher erfolglos – Die Lage in Weißrussland | Anti-Spiegel

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11-08-20 04:31:00,

In der Nacht zum Dienstag ist es in mehreren weißrussischen Städten erneut zu Unruhen gekommen. Wie üblich ist interessant, was im Westen lieber nicht berichtet wird. Auch die Reaktionen des Westens sind bemerkenswert.

In der Nacht ist es in Weißrussland wieder zu Straßenschlachten gekommen. Die Unruhen, die in mehreren Städten stattfinden, wurden von verschiedenen Aktivisten im Internet angefeuert, über deren Hintergründe, Finanzierung und Partner man kaum etwas erfahren kann. Es gibt jedoch erste Hinweise.

Wieder einmal Soros

Der Spiegel berichtete in einem Artikel darüber, dass das Internet in Weißrussland gestört sei. Das bestätigen alle Seiten, nur über die Gründe gibt es unterschiedliche Theorien. Während die Opposition der Regierung vorwirft, das Internet gesperrt zu haben, um Protestaufrufe in sozialen Netzwerken zu unterdrücken, spricht die Regierung von einem Angriff aus dem Ausland. Beides ist möglich: die Regierung hätte allen Grund, nach den Erfahrungen bei anderen Farbrevolutionen das Internet zu sperren. Aber auch die Opposition könnte davon profitieren, wenn sie die Behinderungen des Internets als eine Unterdrückungs-Aktion der Regierung darstellt.

In dem Spiegel-Artikel wurde ein offener Brief von regierungskritischen NGOs erwähnt, in dem diese sich an das Büro des Hohen Kommissar der Vereinten Nationen für Menschenrechte wenden. Die Liste der NGOs, die den Brief unterschrieben haben, ist vielsagend. Zu den Unterzeichnern gehören gleich mehrere Helsinki-Kommitees aus verschiedenen Ländern, es sind keineswegs mehrheitlich weißrussische NGOs. Der Spiegel hat zwar nicht gelogen, aber das Entscheidende verschwiegen. Dort hieß es:

„Von den Störungen seien unter anderem Social-Media-Dienste wie YouTube, Instagram, Twitter, Facebook, Viber, die russische Facebook-Alternative Vkontakte und der Messengerdienst Telegram betroffen, heißt es in einem offenen Brief an mehrere Sonderberichterstatter der Vereinten Nationen, den zehn belarussische Nichtregierungsorganisationen verfasst haben.“

Was der Spiegel verschweigt ist, dass auch noch 20 NGOs unterschrieben haben, die nicht aus Weißrussland kommen. Der offene Brief belegt, dass die Proteste in Weißrussland keineswegs ohne Unterstützung aus dem westlichen Ausland auskommen, im Gegenteil. Das bestätigt, was Präsiden Lukaschenko gestern sagte: Er sagte, dass die Geheimdienste die Kommunikation der Organisatoren mit ihren „Chefs“ abgehört haben und dass diese in Warschau, Prag, Litauen und London sitzen. Und die Helsinki-Kommitees, von denen mehrere den offenen Brief unterschrieben haben, sind de facto Tochterorganisationen von George Soros´ Open Society Foundation.

Über die weißrussischen NGOs, die den Brief unterschrieben haben,

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Gesichtserkennung in Madrid – Videokameras überwachen unbemerkt Millionen Fahrgäste

gesichtserkennung-in-madrid-–-videokameras-uberwachen-unbemerkt-millionen-fahrgaste

11-08-20 04:30:00,

Südlich der Stadtmitte Madrids liegt einer der größten Busbahnhöfe Spaniens, rund 20 Millionen Fahrgäste werden in „Méndez Álvaro“ jährlich abgefertigt. Was bislang aber kaum jemand wusste: Die biometrischen Gesichtsdaten der täglich mehr als 50.000 Passagiere werden seit 2016 automatisch aufgenommen, ausgewertet und eine Zeit lang gespeichert. Ziel der Überwachung ist es Personen aufzuspüren, die von der Polizei mit Haftbefehl gesucht werden oder in der Vergangenheit am Bahnhof durch Diebstahl aufgefallen sind.

Die Zusammenarbeit zwischen dem privaten Betreiber des Busbahnhofes, dem Hersteller der Gesichtserkennungs-Software und der spanischen Polizei ist charakteristisch für die Einführung neuer Überwachungswerkzeuge. Über persönliche Kontakte werden so immer wieder neue Technologien implementiert und erst im nach hinein auf eine gesetzliche Grundlage gestellt.

Kooperation zwischen Polizei und Überwachungsindustrie

Die Journalistin Naiara Bellio López-Molina rekonstruiert in ihrer Reportage, wie der Hersteller der Gesichtserkennungs-Software den damaligen Chef für den Bereich Sicherheit an der Busstation umwarb und von dem Einsatz der Gesichtserkennung überzeugte. Später tritt der Sicherheitschef sogar in einem Werbevideo von Herta Security auf, dem spanischen Software-Unternehmen.

Fahrgäste und Ladenbesitzer:innen, deren biometrischen Profile – „Gesichtsabdrücke“ – seither erhoben und analysiert werden, wurden nicht benachrichtigt. Im Live-Einsatz werden seit vier Jahren die sich an der Station aufhaltenden Besucher:innen mit Fotos aus polizeilichen Datenbanken sowie einer Liste an Personen abgeglichen, die in der Vergangenheit dem Sicherheitspersonal negativ aufgefallen sind. Gibt es einen Treffer, wird ein Alarm ausgelöst.

Das rund um die Uhr aufgezeichnete Videomaterial und die daraus gewonnenen Gesichtsprofile werden laut dem Einsatzteam in der Regel für 30 Tage gespeichert. In dieser Zeit ist eine Recherche nach einzelnen Person anhand eines Fotos möglich, erst danach wird gelöscht.

Fehlende Überprüfbarkeit

Das Projekt sei ein voller Erfolg, behauptet das Unternehmen, das die Hardware installiert hat. Es sei ein deutlicher Rückgang an „Vorfällen“ verzeichnet worden, heißt es in einer Werbebroschüre. Überprüfbare Zahlen und Vergleichswerte lieferte das Unternehmen auf Nachfrage von López-Molina jedoch nicht.

So weist die Journalistin etwa darauf hin, dass zwischen 2014 bis 2016 das gesamte Sicherheitskonzept an der Busstation überarbeitet und unter anderem die Beleuchtung verbessert wurde. Zugleich war mehr Sicherheitspersonal als früher anwesend, was ebenfalls zu angeblich geringeren Fallzahlen beigetragen haben könnte.

In der Öffentlichkeit wurde der Einsatz von Gesichtserkennungs-Software am Busbahnhof von Madrid bisher kaum diskutiert.

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Die Jahrhundertrezession | Von Christian Kreiß | KenFM.de

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11-08-20 03:46:00,

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Wie die Corona-Lockdowns in den schlimmsten Wirtschaftsabsturz der Neuzeit führen

Ein Standpunkt von Christian Kreiß.

Der Wirtschaftsabsturz

In den letzten Tagen wurden die neuesten Zahlen zur Wirtschaftsentwicklung in den USA und Europa veröffentlicht. Der Internationale Währungsfonds spricht von einer „Krise wie noch nie“ und das Institute for International Finance betitelte eine Studie „Covid-19 zündet die Lunte an“.

Die US-Wirtschaft schrumpfte im zweiten Quartal (April bis Juni) 2020 um 9,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das war „die größte Kontraktion, die es jemals gab“. Europa traf es noch deutlich schlimmer. Der Euroraum schrumpfte im zweiten Quartal 2020 gegenüber dem zweiten Quartal 2019 um 15 Prozent. Das heißt: Mehr als ein Siebtel der Wirtschaftsleistung ist einfach verschwunden. Jedes siebte Produkt oder Dienstleistung sind heute nicht mehr da. Dabei traf es in der Regel diejenigen Länder mit den härtesten staatlichen Corona-Zwangsmaßnahmen auch am härtesten beim Wirtschaftsabschwung: Die Wirtschaft Spaniens schrumpfte um 22 Prozent, Frankreich um 19 Prozent, Italien um 17,3 Prozent. Die deutsche Wirtschaft ging um 11,7 Prozent zurück, die schwedische um 8,2 Prozent.

Gleichzeitig haben die Industrienationen ihre Staatsausgaben zur Abmilderung des tragischen Wirtschaftsgeschehens über Neuverschuldung in einem geschichtlich noch nie dagewesenen Ausmaß erhöht. Auf dem Arbeitsmarkt sind daher die katastrophalen ökonomischen Entwicklungen erst zu einem kleinen Teil angekommen. Praktisch alle Regierungen der westlichen Welt geben gewaltige Geldsummen aus, um betroffene Arbeitnehmer vor dem Abschwung abzuschirmen, beispielsweise durch Kurzarbeitergeld. Daher werden die offiziellen Arbeitslosenzahlen in fast allen Ländern sehr viel niedriger ausgewiesen als die tatsächliche Arbeitslosigkeit bzw. Unterbeschäftigung in Wirklichkeit ist. De facto betrug in den meisten Industrieländern im zweiten Quartal die Arbeitslosigkeit mindestens 20 Prozent, das heißt mindestens jeder fünfte erwerbsfähige Mensch hatte keine oder zu wenig Arbeit.

Schulden auf neuem Höchststand

Gleichzeitig sind die Schulden auf neue Rekordhöhen gestiegen. Bereits im Januar 2020, vor den staatlichen Corona-Zwangsmaßnahmen titelte der US-Sender CNN: „Die Welt ertrinkt in Schulden“. Im ersten Quartal 2020 beliefen sich die Schulden weltweit auf 258 Billionen US-Dollar bzw. 331 Prozent vom Welt-Sozialprodukt. Im zweiten Quartal haben sie sich nochmals dramatisch erhöht,

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Die Weltbank will, dass inmitten der Pandemie Slumbewohnern das Wasser abgestellt wird | Von Norbert Häring | KenFM.de

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11-08-20 03:46:00,

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Ein Kommentar von Norbert Häring.

Entwicklungsländer versuchen unter widrigsten Bedingungen, die Corona-Pandemie einzudämmen. Da propagiert die Weltbank, den Bewohnern von Slums, wo die hygienischen Bedingungen am schwierigsten sind, das Wasser abzustellen, wenn ihre Vermieter die Wasserrechnung nicht bezahlen. Dahinter steckt eine menschenverachtende Grundphilosophie von Entwicklungsarbeit.

Die Philosophie der Weltbank heißt seit etwa zwei Jahrzehnten “nachhaltige Entwicklung”; “nachhaltig” im Sinne von auf Dauer gewinnträchtig. Die Entwicklungsarbeit soll, wo immer möglich, in Partnerschaft mit privaten Unternehmen und ihren Stiftungen geschehen, denn nur wenn jemand an Entwicklungspolitik nachhaltig Geld verdienen könne, fließe genug Geld hinein, um nachhaltig etwas zu bewirken. Die Ableitung davon lautet, so viel wie möglich zu privatisieren und zu kommodifizieren, also zur handelbaren Ware zu machen.

Und so ist es durchaus folgerichtig, dass die Weltbank im Juli 2020, mitten in der Corona-Pandemie, den wissenschaftlichen Aufsatz mit dem Titel veröffentlicht: „Enforcing Payment for Water and Sanitation Services in Nairobi’s Slums“, zu Deutsch: „Zahlung für Wasser und Abwasserdienste in Nairobis Slums erzwingen“.

Die vier Autoren, darunter ein Weltbank-Ökonom, ein ehemaliger argentinischer Vize-Finanzminister, und der bekannte Experimentalökonom Paul Gertler von der University of California, haben dafür eines der berüchtigten Randomized Controlled Trials (kontrollierte Zufallsexperimente) an armen kenianischen Slumbewohnern exerziert.

Strikte Durchsetzung mittels Wassersperren verbessert die Zahlungsmoral und die finanzielle Position der Versorger, ohne politische Kosten nach sich zu ziehen.

In den Slums Nairobis wohnen die meisten Menschen als Mieter auf Grundstücken mit einem gemeinsamen Wasseranschluss für alle. Die Grundbesitzer sind für die Wasserrechnung zuständig. Die Regierung hat durch Subventionen geschafft, die meisten Haushalte wenigstens an solche Sammel-Endpunkte fließenden Wassers anzuschließen. Aber sehr viele Vermieter bezahlen die Rechnung nicht und das Wasser wird – auch deshalb – oft streng rationiert.

In Einklang mit der konzernnahen Weltbank-Philosophie testeten die vier fast grenzenlos zynischen Autoren nun in Zusammenarbeit mit der Wassergesellschaft, was passiert, wenn man den Grundstückseigentümern mit Wassersperre droht, und diese dann wenn nötig auch durchzieht. Direkte Leidtragende sind dabei die Mieter, die kein Wasser mehr bekommen.

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Die Jahrhundertrezession

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11-08-20 03:41:00,

In den letzten Tagen wurden die neuesten Zahlen zur Wirtschaftsentwicklung in den USA und Europa veröffentlicht. Der Internationale Währungsfonds spricht von einer „Krise wie noch nie“ (1) und das Institute for International Finance betitelte eine Studie „Covid-19 zündet die Lunte an“ (2).

Die US-Wirtschaft schrumpfte im zweiten Quartal (April bis Juni) 2020 um 9,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das war „die größte Kontraktion, die es jemals gab“ (3). Europa traf es noch deutlich schlimmer. Der Euroraum schrumpfte im zweiten Quartal 2020 gegenüber dem zweiten Quartal 2019 um 15 Prozent. Das heißt: Mehr als ein Siebtel der Wirtschaftsleistung ist einfach verschwunden. Jedes siebte Produkt oder Dienstleistung sind heute nicht mehr da. Dabei traf es in der Regel diejenigen Länder mit den härtesten staatlichen Corona-Zwangsmaßnahmen auch am härtesten beim Wirtschaftsabschwung: Die Wirtschaft Spaniens schrumpfte um 22 Prozent, Frankreich um 19 Prozent, Italien um 17,3 Prozent. Die deutsche Wirtschaft ging um 11,7 Prozent zurück (4), die schwedische um 8,2 Prozent (5).

Gleichzeitig haben die Industrienationen ihre Staatsausgaben zur Abmilderung des tragischen Wirtschaftsgeschehens über Neuverschuldung in einem geschichtlich noch nie dagewesenen Ausmaß erhöht (6). Auf dem Arbeitsmarkt sind daher die katastrophalen ökonomischen Entwicklungen erst zu einem kleinen Teil angekommen. Praktisch alle Regierungen der westlichen Welt geben gewaltige Geldsummen aus, um betroffene Arbeitnehmer von dem Abschwung abzuschirmen, beispielsweise durch Kurzarbeitergeld. Daher werden die offiziellen Arbeitslosenzahlen in fast allen Ländern sehr viel niedriger ausgewiesen als die tatsächliche Arbeitslosigkeit bzw. Unterbeschäftigung in Wirklichkeit ist. De facto betrug in den meisten Industrieländern im zweiten Quartal die Arbeitslosigkeit mindestens 20 Prozent, das heißt mindestens jeder fünfte erwerbsfähige Mensch hatte keine oder zu wenig Arbeit.

Gleichzeitig sind die Schulden auf neue Rekordhöhen gestiegen. Bereits im Januar 2020, vor den staatlichen Corona-Zwangsmaßnahmen titelte der US-Sender CNN:

„Die Welt ertrinkt in Schulden“ (7).

Im ersten Quartal 2020 beliefen sich die Schulden weltweit auf 258 Billionen US-Dollar bzw. 331 Prozent vom Welt-Sozialprodukt (8). Im zweiten Quartal haben sie sich nochmals dramatisch erhöht, vor allem der Schuldenstand im Verhältnis zum stark gesunkenen BIP. Die bis Juni angekündigten Erhöhungen der schuldenfinanzierten Staatsausgaben beliefen sich laut IWF auf 11 Billionen US-Dollar (9). Bei Ausbruch der Finanzkrise 2008 betrugen die weltweiten Schulden 168 Billionen US-Dollar bzw. etwa 282 Prozent vom Welt-BIP (10). Das war damals bereits viel zu viel, sodass dadurch eine Finanzkrise ausgelöst wurde,

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Dortmund: Polizist kritisiert bei Corona-Demo staatliche Schutzmaßnahmen – und wird suspendiert

dortmund:-polizist-kritisiert-bei-corona-demo-staatliche-schutzmasnahmen-–-und-wird-suspendiert

11-08-20 03:40:00,

Politik

16:56 11.08.2020(aktualisiert 17:07 11.08.2020)

Zum Kurzlink

Ein Polizist aus Hannover ist nach seiner Rede bei einer Demonstration gegen die staatlichen Сorona-Schutzmaßnahmen in Dortmund vorerst vom Dienst entbunden worden. Das teilte die Pressestelle der Polizeidirektion Hannover am Dienstag mit.

Der Mann hatte sich bei der Kundgebung „Querdenken“ am vergangenen Sonntag in Dortmund mit seinem vollen Namen als Kriminalhauptkommissar vorgestellt und die aktuellen Corona-Regeln hinterfragt.

Dabei forderte er seine Kollegen auf, sich in der aktuellen Corona-Situation mehr ihrem Gewissen als dem Gehorsam verpflichtet zu fühlen. Der Polizist zog dabei auch Parallelen zur Nazizeit, wie in einem auf Youtube veröffentlichen Mitschnitt der Rede zu hören ist.

„Im dunkelsten Kapitel unserer deutschen Geschichte haben Regierende ihre Sicherheitskräfte schon einmal bedingungslosem Gehorsam unterworfen und sie für die abscheulichsten Verbrechen missbraucht, die anderen Menschen je angetan wurden.“

Er habe Angst, denn „mein Bauch sagt mir, dass sich gerade alles wieder in dieselbe Richtung entwickelt“, sagte der Polizist. Die „Hannoversche Allgemeine Zeitung“ berichtete am Dienstag, der Kriminalhauptkommissar sei seit Jahren bei der Zentralstelle technische Prävention der Polizei Hannover tätig.

©
AFP 2020 / Ina Fassbender

Der Sprecher des niedersächsischen Innenministeriums, Philipp Wedelich, sagte, Beamte, die nicht auf dem Boden der freiheitlich demokratischen Grundordnung stünden, hätten keinen Platz in der niedersächsischen Polizei. Dem Innenministerium sei aktuell kein vergleichbarer Fall eines Polizeibeamten aus der jüngsten Zeit bekannt.

Die Sprecherin der Polizeidirektion Hannover erläuterte, es werde nun geprüft, ob der Mann gegen die gebotene Neutralität und die sogenannte Wohlverhaltenspflicht verstoßen habe. Bis dies geklärt sei, sei es dem Beamten verboten, seine Dienstgeschäfte auszuüben. „Das Verbot erlischt, wenn nach drei Monaten kein Disziplinarverfahren eingeleitet wird“, teilte die Sprecherin mit.

Corona-Lage in Deutschland

Nach jüngsten Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) beträgt die Gesamtzahl der Corona-Fälle 217.293 (Stand: 11.8.2020 ). Davon sind bislang 9.201 Corona-Patienten gestorben. Die meisten Ansteckungsfälle sind bisher in Bayern und Nordrhein-Westfalen registriert worden (51.946 beziehungsweise 52.175 Infizierte).

sm/dpa/gs

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Beweis ohne Beweiskraft

beweis-ohne-beweiskraft

11-08-20 03:36:00,

Gensing sieht sich deshalb genötigt, auf seinem privaten Twitter-Account („Ein Thread über Verifikation und Misstrauen“) Stellung zu nehmen. Es gelingt ihm, die Wirrnis noch zu steigern.

Dabei startet er mit einem kleinen Rückzieher:

„Für den Beitrag habe ich mit Reporterinnen und Reportern gesprochen, die vor Ort waren und unabhängig sowie übereinstimmend die Zahl der Teilnehmenden auf gut 20.000 geschätzt haben. Vielleicht 25.000, als Maximum.“

Es folgt ein schlagender Beweis:

„Die gezielt verbreitete Behauptung von 1,3 Mio. ist grotesk, man bräuchte eine vollkommen andere Infrastruktur für eine solche Massenveranstaltung (Bühnen, Toiletten, Versorgung, Ordnungskräfte, Platz).“

Diese tolle Argumentation weitet sein SPD-Follower Dirk Bachhausen noch aus: Da wäre ja auch viel mehr Polizei nötig gewesen!

„Die Behauptung von Hunderttausenden oder sogar Menschen am Samstag war damit widerlegt. Aber es geht natürlich weiter. Nun tauchen Vorwürfe auf, das Bild rechts sei VOR der Veranstaltung aufgenommen worden.“

Hier bezieht er sich auf das Foto in seinem „Faktencheck“, von dem im übrigen natürlich niemand behauptet, es sei vor der Veranstaltung entstanden. Das war ja einfach zu klären:

„Wir hatten am Sonntag den Fotografen kontaktiert, der uns mitteilte: Das Bild wurde um 15:39 Uhr aufgenommen. Ich habe nach Anfragen von Medien noch einmal nachgefragt und mir die Daten der Bilddatei schicken lassen. Es bleibt dabei: 15:39:20 Uhr, um ganz genau zu sein.“

Er hat sich also die Daten der Bilddatei schicken lassen. Besser wäre es gewesen, sich die Bilddatei selbst geben zu lassen. Darin lassen sich insbesondere bei Fotos von Berufsfotografen u.a. detaillierte Informationen zur Aufnahmezeit ablesen — wenn sie nicht gelöscht wurden.

Man kann das Bild bei der Agentur imago kaufen:

Bild

www.imago-images.de

Man erhält dann tatsächlich das hoch auflösende Bild. Allerdings sind die Daten gelöscht, die Auskunft über den Zeitpunkt der Entstehung geben könnten. Aus den Metadaten ist ledig-lich zu erfahren:

photoshop:Creditimago images/Christian Spicker/photoshop:Credit
photoshop:DateCreated2020–08-01/photoshop:DateCreated

Es handelt sich also nicht um das Originalfoto, sondern um eine von der Agentur verarbeitete Version. Das Originalbild dagegen wird Daten enthalten wie

exif:DateTimeOriginal2014–09-09T17:05:40/exif:DateTimeOriginal

Und nur die wären aufschlußreich.

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Der ignorierte Krieg

der-ignorierte-krieg

11-08-20 03:13:00,

Der Beginn des offiziellen Kriegs im Jemen fällt mit dem Beginn des Arabischen Frühlings im Jahre 2011 zusammen, als die Machtkämpfe im Land entfachten und neue Machteinflüsse den Jemen destabilisierten. Jemens geopolitische Lage ist von großer Bedeutung, und es dauerte somit nicht lange, bis die Interessengruppen in dieser Region die Unruhen und internen Kämpfe ausnutzten, um dort ihre eigenen politischen Ziele zu verfolgen. Die Lage im ärmsten der arabischen Länder war schon immerzu heikel. Die schiitische Minderheit der Huthis, die sunnitische saudi-freundliche Regierung Jemens und die jahrelange Spaltung des Landes in Nord und Süd gaben immer wieder Anlass für eine schwierige Lage — umso mehr, da seit Kriegsbeginn gewisse Parteien von externen Interessengruppen unterstützt, bewaffnet und beeinflusst werden.

Festzustellen ist, dass die Meerenge an der südwestlichen Küste Jemens Bab al-Mandab (deutsch: Das Tor der Tränen), die lediglich 27 Kilometer breit ist, geopolitisch schon immer sehr wichtig war. Sie verbindet das Rote Meer mit dem Golf von Aden, trennt die Landmasse der Arabischen Halbinsel von der Afrikas und ist eines der Nadelöhre des europäischen Erdölmarktes (1). Solch eine strategisch wichtige Lage möchten die sunnitischen Akteure Saudi-Arabiens und ihre Verbündeten keineswegs in den Händen der Huthis sehen.

Jemen war stets von Kriegen, Intrigen und verschiedenen Interessengruppen beeinflusst worden, beispielsweise im 20. Jahrhundert von den Briten und den Sowjets (2).

Bei näherer Betrachtung der Geschichte des Jemens erkennt man schnell, wie kompliziert die Lage von Nord- und Süd Jemen immerzu war und die Spannungen nicht nur auf den Arabischen Frühling zurückzuführen sind. Der meist zitierte Satz des früheren Präsidenten Ali Abdullah Saleh: Wer Jemen regieren wolle, müsse über den Köpfen der Schlangen tanzen, verdeutlicht, wie kompliziert die Machtverteilung gewesen sein muss (3).

Die internen Intrigen lassen sich anhand Präsident Salehs politischem Kurs sehr schön aufzeigen. Saleh war von 1978 bis 2017 Präsident der Jemenitischen Arabischen Republik (Nordjemen) und von 1990 bis 2012 Präsident des geeinten Jemens, der Jemenitischen Republik. Gleich zu Beginn des Arabischen Frühlings verbündete er sich mit seinen früheren Feinden, den Huthi-Kämpfern, als seine eigene Macht zu schwinden begann. Die Huthi waren es dann auch, die Saleh 2017 töteten, als er die Allianz kündigte, um sich stattdessen wieder Saudi-Arabien politisch anzunähern (4).

Die Huthi spielten jedoch nicht nur in diesem Zusammenhang eine bedeutende Rolle. Im Westen liest man von einem Bürgerkrieg im Jemen zwischen den Huthi-Rebellen und der jemenitischen Regierung.

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In Russland wurde weltweit erster Impfstoff gegen Corona registriert (nicht zugelassen) | Anti-Spiegel

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11-08-20 03:00:00,

In Russland wurde der weltweit erste Corona-Impfstoff registriert, das hat Putin heute in einer Videokonferenz mit der Regierung mitgeteilt. Im Spiegel durfte Julia Merlot darüber berichten. Lesern des Anti-Spiegel ist sie für ihre fantasievollen Artikel bekannt, aber ihr Artikel ist eine gute Gelegenheit, über den russischen Impfstoff zu berichten.

Erst am 4. August habe ich anhand eines Machwerks von Frau Merlot aufgezeigt, wie sie arbeitet. Von ihr stammen zum Beispiel Lobeshymnen auf Glyphosat oder auch auf Tierversuche. Bei Frau Merlots Artikeln hat man immer das Gefühl, da schreibe die Pressestelle der Pharma- oder der Chemieindustrie. Nun also durfte sie sich zum russischen Corona-Impfstoff äußern und wie üblich sind ihre Behauptungen leicht widerlegbar.

Es wurmt westliche Journalisten, dass Russland führend bei der Corona-Forschung ist

Der Artikel von Frau Merlot trägt die Überschrift „Entwicklung eines Corona-Impfstoffs – Russland nimmt die Abkürzung“ und das ist auch die wichtigste Aussage in dem Artikel: Frau Merlot beschuldigt Russland, den Impfstoff viel zu schnell entwickelt zu haben und dabei Sicherheitsbestimmungen verletzt zu haben. Aber das ist nicht so, wie wir gleich sehen werden, jedoch scheint man es im Westen nicht verwinden zu können, dass Russland derzeit bei der Suche nach einem Impfstoff gegen Corona führend ist. Dabei ist das nicht einmal verwunderlich, russische Labors waren schon im Kalten Krieg führend bei der Arbeit an Biowaffen und auch wenn ein Impfstoff das Gegenteil von Biowaffen ist, ist das Fachgebiet das gleiche: Es geht um den Umgang mit Krankheitserregern.

Im Gegensatz zum Westen sind es daher in Russland auch keine privaten Pharmakonzerne, die den Impfstoff entwickeln, sondern staatliche Laboratorien. In Russland selbst wird der Impfstoff kostenlos sein, aber es gibt bereits Verhandlungen mit verschiedenen Staaten, die an dem russischen Impfstoff interessiert sind und so kann der Staat beim Verkauf ins Ausland sogar die Entwicklungskosten wieder einspielen und auch daran verdienen. Übrigens sehr zum Ärger westlicher Pharmakonzerne.

Vor einigen Tagen gab es dazu eine sehr interessante Reportage im russischen Fernsehen, in der der Entwickler des Impfstoffs interviewt wurde und in der der Impfstoff ausführlich erklärt wurde.

Bei Frau Merlot kann man deutlich lesen, dass ihr die Tatsache, dass Russland auf dem Gebiet derzeit führend ist, gar nicht gefällt:

„Viele der Wettbewerber berichten Fortschritte,

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Corona: Kabarett als Schutzschirm für Regierungskurs

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11-08-20 02:51:00,

Der Kabarettist Florian Schroeder hatte einen Auftritt bei Corona-Skeptikern. Was der Vorgang und die Medienreaktionen über das Kabarett, die Presselandschaft und die Debattenkultur aussagt. Von Tobias Riegel.

Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.

Podcast: Play in new window | Download

Der Kabarettist Florian Schroeder wurde am Wochenende – irrtümlich – auf eine Demo von Kritikern der Corona-Politik eingeladen. Dort hat er die Linie der Regierung und die vieler großer Medien verteidigt – leidenschaftlich, moralisierend und mit wenig satirischer Distanz. Man könnte den Auftritt Schroeders also als eine weitere Episode einer bekannten Entwicklung abtun: Wieder ein Kabarettist, der eine dominante und täglich in den großen Medien verbreitete Sichtweise nochmals verstärkt. Schwer zu akzeptieren ist aber die rebellische Pose, die sich der Comedian nun selber andichtet und in der er von zahlreichen Medien bestärkt wird. Darum soll hier auf den Vorgang genauer eingegangen werden.

Schroeders Publikumsbeschimpfung

Den ganzen Auftritt kann man unter diesem Link ansehen. Die ersten Minuten denkt man noch, Schroeder könnte tatsächlich eine interessante Gratwanderung abliefern. Zumindest am Anfang liegt noch eine unterhaltsame Spannung im eloquent gespielten Bühnencharakter von Schroeder – zumindest, wenn man weiß, dass irgendwann die Selbstenttarnung folgen muss. Doch diese Spannung verfliegt vollends in dem Moment, in dem er die Rolle des Kabarettisten ablegt und die Rolle des belehrenden Moralapostels anlegt. Dadurch, dass er keine satirische Distanz mehr einnimmt, sondern in eine moralisch-pädagogische Predigt einstimmt, wird der Auftritt nicht nur uninteressant, er wird beleidigend.

Dazu gehört etwa eine Passage, in der er das Publikum indirekt als Wegbereiter für ein „neues 1933“ beschimpft: „Die, die glauben, Corona sei eine Erfindung, werden die sein, die die Wirtschaftskrise auslösen, von der die Populisten alle profitieren werden.“ An dieser Feststellung ist vieles falsch. Zum einen werden damit alle Fehler und Überreaktionen der Corona-Politik einzelnen „unverantwortlichen“ Bürgern in die Schuhe geschoben. Gleichzeitig wird die „nächste Wirtschaftskrise“ fälschlich als alleinige Folge „von Corona“ dargestellt. Dadurch wird in einem Nebensatz die fehlgeleitete neoliberale Politik der vergangenen Jahre nicht den verantwortlichen Politikern und Redakteuren angelastet, sondern ebenfalls einzelnen Bürgern. Dass er später anfügt: „Ich beleidige euch nicht. Ich stelle mich hierhin und rede mit euch“, ist nicht hilfreich. Vor allem, weil Schroeder hier nicht mit den Bürgern reden will,

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Wer sind die unbekannten Geldgeber der Abgeordneten?

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11-08-20 08:16:00,

Wer sind die unbekannten Geldgeber der Abgeordneten?

Millionenhonorare aus anonymen Quellen

von Martin Reyher / abgeordnetenwatch.de

abgeordnetenwatch-Lobbydruck-Lobbygefahr-Lobbyismus-Lobbymacht-Lobbyregister-Lobbyverbaende-Kritisches-Netzwerk-Intransparenz-Marktmacht-Nebeneinkuenfte

Manche Bundestagsabgeordnete erhalten im Nebenjob horrende Anwalts- oder Beratungshonorare: Einzelne Vertragspartner zahlen ihnen mehrere Hunderttausend Euro – doch welche finanzstarken Konzerne oder Privatpersonen sich hinter Angaben wie „Mandant 30468“ verbergen, bleibt wegen einer Transparenzlücke verborgen. Vorschläge für strengere Offenlegungspflichten existieren zwar, doch die Umsetzung lässt seit Jahren auf sich warten.

Philipp-Amthor-CDU-Lobbyismus-Aktienoptionen-Augustus-Intelligence-Nebeneinkuenfte-Verschleierung-Kanzlei-White-&-Case-Kritisches-Netzwerk-Verdunklung-Vorteilsnahme Als kürzlich die Affäre um den CDU-Politiker Philipp Amthor aufflog, wurde wieder einmal offensichtlich, dass bei den Transparenzpflichten für Abgeordnete einiges im Argen liegt. Denn Amthors Aktienoptionen des US-Konzerns Augustus Intelligence sowie mehrere Luxusreisen kamen nicht etwa ans Licht, weil der junge Bundestagsabgeordnete zur Offenlegung verpflichtet gewesen wäre (dies war er nach jetzigem Stand nämlich nicht), sondern erst durch die akribische Arbeit von Journalistinnen und Journalisten.

Die Verhaltensregeln für Bundestagsabgeordnete sind derart lax, dass Interessenkonflikte oder finanzielle Verflechtungen zwischen Abgeordneten und Unternehmen für die Öffentlichkeit oftmals unsichtbar bleiben. Das Ausmaß ist gigantisch: Bei mindestens 11,2 Millionen Euro ist nach gemeinsamen Recherchen von abgeordnetenwatch.de und SPIEGEL nicht klar, von wem Bundestagsabgeordnete in der laufenden Legislaturperiode durch ihre Nebentätigkeiten Geld erhalten haben. Dies betrifft 56 Parlamentarierinnen und Parlamentarier, die neben ihrem Bundestagsmandat freiberuflich arbeiten, zum Beispiel als Anwalt, Landwirt oder Unternehmensberater. Die Namen ihrer Geschäftspartner müssen sie nicht veröffentlichen – und das, obwohl ihnen einzelne Vertragspartner beträchtliche Summen zahlen.

► Ex-Minister beantragte Tätigkeit für die Deutsche Telekom AG

Thomas-de-Maiziere-Rechtsanwalt-Honorar-Rechtsanwaltshonorar-Deutsche-Telekom-rechtsanwaltliche-Beratungstaetigkeit-Kritisches-Netzwerk-Nebeneinkuenfte

Wer ist zum Beispiel der „Mandant 1“, von dem der frühere Innenminister Thomas de Maizière nach Angaben auf seiner Bundestagsseite als Rechtsanwalt mindestens 125.000 Euro erhalten hat? Es wäre nicht allzu überraschend, wenn hinter der Angabe die Deutsche Telekom AG steckte. Denn kurz nach seinem Ausscheiden aus dem Amt des Innenministers im März 2018 meldete de Maizière der Bundesregierung, er wolle für das Telekommunikationsunternehmen als Rechtsanwalt tätig werden. Die Regierung untersagte ihm die „rechtsanwaltliche Beratungstätigkeit für die Deutsche Telekom AG in den Bereichen nationale, europäische und internationale Telekommunikationsbeziehungen“ für die Dauer von zwölf Monaten. Diese Sperrfrist lief Anfang 2019 aus. Einige Wochen später, im Juni 2019, tauchte „Mandant 1“ dann erstmals auf de Maizières Bundestagsseite auf.

Ob er für die Telekom beratend tätig ist,

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Faktencheck: Bedeuten steigende Fallzahlen eine größere Gefährdung der Öffentlichkeit?

faktencheck:-bedeuten-steigende-fallzahlen-eine-grosere-gefahrdung-der-offentlichkeit?

11-08-20 08:03:00,

Regierung und Medien warnen seit einiger Zeit, dass steigende Fallzahlen eine größere Ausbreitung der Pandemie und damit ein wachsendes Risiko für die Gesundheit der Bevölkerung belegen würden. Trifft das zu?

PAUL SCHREYER, 11. August 2020, 0 Kommentare

Die Fakten

Steigende Fallzahlen – also eine wachsende Zahl positiv Getesteter – können tatsächlich ein wichtiger Indikator für eine gefährliche Verbreitung eines Virus sein, allerdings nur unter bestimmten Bedingungen:

  • die Menge der durchgeführten Tests muss konstant sein; steigen hingegen nicht nur die Fallzahlen, sondern auch die Anzahl der Tests, dann liefert ein Vergleich von absoluten Fallzahlen keine aussagekräftigen Ergebnisse (wer mehr sucht, der findet auch mehr) – entscheidend ist dann die Entwicklung der Prozentrate der positiv Getesteten

  • die Auswahl der Orte, an denen getestet wird, muss vergleichbar und für die Gesamtbevölkerung repräsentativ sein; es ist zum Beispiel keine Vergleichbarkeit der Zahlen gegeben, wenn in einer Woche verstärkt in Kitas und in der nächsten Woche verstärkt unter alten und kranken Menschen in Pflegeheimen getestet wird

  • die Testergebnisse müssen um die falsch-positiven Ergebnisse bereinigt werden

  • der Test selbst darf nicht auf Virusbestandteile jeder Art positiv anschlagen, etwa auch auf nichtinfektiöse Virusfragmente, die keine Gefahr darstellen, sondern ausschließlich auf infektiöses, also auch zur Ausbreitung fähiges Virusmaterial

  • die „Fälle“, also die positiv Getesteten, erkranken auch tatsächlich zu einem Anteil und in einer Schwere, die eine ernste Besorgnis für die gesamte Bevölkerung rechtfertigt

Sind diese Bedingungen erfüllt, dann bedeuten steigende Fallzahlen eine epidemiologisch relevante Gefahr für die Öffentlichkeit. Aktuell ist jedoch keine dieser Bedingungen erfüllt:

  • die Testmenge steigt Woche für Woche kontinuierlich und ist seit Mitte Juni (16.6., KW 24) um insgesamt 75 Prozent angewachsen (PDF, S. 12) – von 326.000 auf 573.000; daher ist ein Vergleich der absoluten Fallzahlen irreführend und verfälschend; im Zusammenhang mit der Testausweitung verdoppelten sich die Fallzahlen in diesem Zeitraum ungefähr, während die Rate der positiv Getesteten lediglich von 0,9 Prozent (16.6.) auf 1,0 Prozent (5.8.) angestiegen ist (siehe Grafik unten)

  • über die sich im Zeitverlauf ändernde Zusammensetzung der Testorte (wo wird in welcher Woche getestet) liegen keine amtlichen Zahlen vor; hier existiert bei entsprechender politischer Absicht erheblicher Spielraum für Manipulationen,

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Russische Wirtschaft: Erlöse aus dem Lebensmittelexport übersteigen erstmals Einnahmen aus dem Gasexport | Anti-Spiegel

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10-08-20 09:12:00,

Die russische Wirtschaft ist längst nicht mehr so abhängig von Öl und Gas, wie es dargestellt wird. Nun übersteigen die Lebensmittelexporte erstmals die Gasexporte. Die eigentlich gute Nachricht hat aber auch eine Schattenseite.

Dass die Abhängigkeit der russischen Wirtschaft von Öl und Gas zurückgeht, berichte ich immer wieder. Die Bemühungen der russischen Regierung, die Wirtschaft zu diversifizieren, zeigen Erfolge und die westlichen Sanktionen sind dabei sogar eine große Hilfe, denn sie haben Russland gezwungen, Dinge selbst zu produzieren, anstatt sie einfach im Ausland zu kaufen. Aber natürlich sind Öl und Gas immer noch der dominierende Teil der russischen Wirtschaft und der Weg zu einer wirklichen Diversifizierung der Wirtschaft ist noch lang.

Am Montag hat das russische Fernsehen gemeldet, dass die Einnahmen aus dem Export von Lebensmitteln erstmals die Einnahmen aus dem Export von Gas überstiegen haben. Allerdings ist das nur eine teilweise gute Nachricht, denn der Grund liegt nicht nur in der Steigerung der Lebensmittelexporte, sondern auch an dem Rückgang der Gaspreise. Russland hat daher im ersten Halbjahr 2020 ein Haushaltsdefizit von fast einer Billion Rubel angehäuft. Das hört sich jedoch schlimmer an, als es ist, denn in Euro sind es „nur“ ca. 12 Milliarden und das kann Russland, das hunderte Milliarden an Reserven angehäuft hat, problemlos aus seinen Reserven decken, ohne neue Kredite aufnehmen zu müssen.

Der Vollständigkeit halber habe ich den Artikel des russischen Fernsehens zu dem Thema übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

Russlands Einnahmen aus dem Verkauf von Öl sanken im Juni um 43 Prozent und beim Gas um 51 Prozent, wie der Föderale Zolldienst mitteilte. Die Einnahmen aus Nahrungsmittellieferungen ins Ausland überstiegen die Exporterlöse von Gazprom. Die Einnahmen aus den Nahrungsmittelexporten sind in letzter Zeit stetig gestiegen, und die Einnahmen aus dem Verkauf von Bodenschätzen sind zurückgegangen.

Von Januar bis Juni 2020 erhöhte Russland die Lebensmittelexporte um 12,3 Prozent auf 12,3 Milliarden US-Dollar, wie das Landwirtschaftsministerium mitteilte. Die Einnahmen von Gazprom aus Pipeline-Gasexporten gingen von Januar bis Juni um 51 Prozent auf 11,3 Milliarden US-Dollar zurück: im Juni gingen sie um 55,8 Prozent zurück.

Die Erlöse aus Gasverkäufen gingen aufgrund der Halbierung des Gaspreises in diesem Jahr auf 81,9 US-Dollar pro 1.000 Kubikmeter und eines Rückgangs der Gasexporte um 18 Prozent auf 91,1 Milliarden Kubikmeter zurück.

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Was ist in Weißrussland los? | Anti-Spiegel

was-ist-in-weisrussland-los?-|-anti-spiegel

10-08-20 08:48:00,

In Weißrussland ist es nach den Wahlen zu Ausschreitungen gekommen und die Lage im Land ist unübersichtlich. Ich will versuchen, das wenige, was bekannt ist, einzuordnen.

Der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko wird in den westlichen Medien als „letzter Diktator Europas“ bezeichnet, inzwischen ist er seit 26 Jahren an der Macht und am Sonntag wollte er sich zum sechsten Mal zum Präsidenten wählen lassen. Ich kenne Weißrussland ein wenig, aber ich war schon einige Jahre nicht mehr dort. Zumindest aus früheren Zeiten kann ich aus eigenem Erleben sagen, dass Lukaschenko im Land sehr beliebt war. Ob sich das in den letzten Jahren geändert hat, kann ich nicht beurteilen.

Wahlkampf wirft Fragen auf

Der Wahlkampf hat jedoch einige Fragen aufgeworfen. So wurde der erfolgversprechendste Kandidat, ein pro-russischer Geschäftsmann namens Viktor Babyrka, wegen diverser Vorwürfe festgenommen. Auch Sergej Zichanowski, ein Geschäftsmann und Blogger, wurde verhaftet, an seiner Stelle hat seine Frau Swetlana Zichanowskaja ihre Kandidatur eingereicht und am Montag hat sie sich zur Siegerin der Wahl erklärt.

Aber mehrere Festnahmen von Kandidaten werfen einen Schatten auf die Wahl, zumal Lukaschenko im Vorfeld der Wahl recht nervös gewirkt hat, wie sich an der Verhaftung von über 30 Russen gezeigt hat, denen Lukaschenko vorwirft, sie hätten Unruhen organisieren wollen. Generell war der Wahlkampf davon geprägt, dass Lukaschenko davor gewarnt hat, ausländische Kräfte könnten nach der Wahl versuchen, in Minsk einen Maidan zu organisieren.

Ob das nun stimmt, oder ob Lukaschenko mit dem harten Vorgehen vor der Wahl eine Proteststimmung erzeugt hat, die sich Sonntagnacht Bahn gebrochen hat, wird man wohl erst später beurteilen können.

Nun ist die Situation so, dass Lukaschenko offiziell mit 80 Prozent gewonnen hat, während sich Zichanowskaja ebenfalls mit 80 Prozent zur Siegerin erklärt hat.

Die Situation in Minsk

In Minsk kam es Sonntagnacht zu Unruhen, es wurden 3.000 Menschen festgenommen. Die Lage ist unübersichtlich, offenbar wurde in Weißrussland auch der Zugang zum Internet eingeschränkt.

Russische Medien berichten ausführlich über die Proteste und auch darüber, dass viele Journalisten festgenommen wurden. Das russische Außenministerium hat gegen die Festnahme russischer Journalisten protestiert. Minsk wirft den Journalisten vor, sie seien nicht akkreditiert gewesen, allerdings weist das russische Außenministerium darauf hin, dass sie alle ihre Anträge zur Akkreditierung rechtzeitig eingereicht hätten, sie seien ihnen aber verweigert worden.

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China-USA: Nicht die Systeme, sondern die Menschen (Politiker) sind das Problem.

china-usa:-nicht-die-systeme,-sondern-die-menschen-(politiker)-sind-das-problem.

10-08-20 08:10:00,

Die Eskalation der politischen Spannungen zwischen den USA und China wurde weltweit trotz der Corona-Krise wahrgenommen. Die vereinfachte Analyse, dass die USA den Höhepunkt ihrer wirtschaftlichen und politischen Macht überschritten haben und China langsam, aber sicher an ihre Stelle tritt – und damit zum ersten ernsthaften Konkurrenten bzw. Herausforderer seit einem Jahrhundert wird – ist im Grundsatz richtig, jedoch eine wenig hilfreiche Vereinfachung. Von Horst Rudolf.

Denn angesichts der Tatsache, dass die meisten Länder dieser Welt von beiden atomar mehr als ausreichend bewaffneten Superstaaten mehr oder weniger stark – politisch wie wirtschaftlich – abhängen, brauchen wir, bzw. unsere Politiker, weitaus mehr Kenntnisse sowie das Verständnis von Geschichte und Hintergründen, um zumindest Fehler zu vermeiden oder sogar einen konstruktiven Beitrag zur Entspannung der Lage zu leisten. Im Prinzip stehen alle Informationen und viele kluge Analysen zur Verfügung – doch fehlt es am Willen, diese auch zu nutzen bzw. umzusetzen.

Vorab in Beispiel zur Einführung und zum Nachdenken

Die Spannungen USA-China haben – man kann kaum Schritt halten – erst in dieser Woche einen neuen Höhepunkt erreicht, als der US-Außenminister Michael Pompeo, der sich derzeit als Hardliner profiliert, erklärte, alles „Chinesische“ solle in den USA aus den Bereichen IT-Software (Apps), Hardware (Huawei etc.), Cloud- und Community-Diensten (TikToc etc.) ab sofort reduziert und dann abgeschafft werden. Sicher wird man ein ähnliches Vorgehen in den nächsten Tagen auch den Euro-Partnern und anderen „empfehlen“.

Den aktuellen „Fall Hongkong“ kann man – wenn man nur will – auch in Europa eher nachvollziehen als die Gesamtproblematik der Spannungen China-USA.

Westliche/europäische Politiker und fast alle Medien verurteilen die verstärkte Kontrolle Hongkongs durch Peking schlicht als „Angriff auf die demokratischen Strukturen dieses Landes, auf die dortigen Freiheitsrechte“ etc.

Doch wer fragt noch, ob Hongkong jemals eine Demokratie war – ebenso wie das bei Geschäftsleuten und Urlaubern beliebte Singapur – das schlicht eine diktatorische (aber erfolgreiche) Regierung bzw. jüngere Geschichte hat.

Wir verurteilen Sklavenhandel, Rassismus und angeblich auch Kolonialismus – aber Hongkong war bisher eine britische „Kron-Kolonie“. „Erworben“ hatten die Briten diese Region unter übelsten Umständen, dem gezielten Einsatz von Heroin und riesigen Opfern unter den Chinesen. Es baute später – nach dem Zweiten Weltkrieg – das heutige moderne Hongkong auf, während die Chinesen sich erst einmal vom Maoismus befreien mussten.

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Weltwirtschaft: Der Fall des US-Dollars und der Anstieg des Goldpreises | www.konjunktion.info

weltwirtschaft:-der-fall-des-us-dollars-und-der-anstieg-des-goldpreises-|-wwwkonjunktion.info

10-08-20 08:09:00,

Goldbarren - Bildquelle: Pixabay / hamiltonleen; Pixabay License

Goldbarren – Bildquelle: Pixabay / hamiltonleen; Pixabay License

Gold und Silber wird immer dann von den Menschen nachgefragt, wenn Krisen eintreten, schwer einschätzbare Ereignisse bevorstehen oder auch geldpolitische Irrwege der Notenbanken eingeschlagen werden. Deswegen unterliegen die Edelmetalle auch spektakulären Aufschwüngen, die oftmals von intensiven Korrekturen begleitet werden. In der letzten Zeit ist insbesondere der Goldpreis stark angestiegen, was natürlich an der P(l)andemie und der daraus resultierenden politischen und wirtschaftliche Lage liegt. Viele haben daher in Erwartung schon seit langem entsprechende Bestände aufgebaut, da sie auf eine Wirtschaftskrise vorbereitet sein wollten. Eine Wirtschaftskrise wie es sie seit fast einem Jahrhundert nicht mehr gegeben hat.

In den letzten Jahren (vermehrt seit 2018) habe ich davor gewarnt, dass es einen dramatischen Wandel in der Politik der Federal Reserve geben würde, der die massive Schuldenblase, die die US-Notenbank seit 2008 aufgebaut hat, zum Platzen bringen wird. Der Absturz der “Blase aller Blasen” würde unweigerlich zu einem sprunghaften Anstieg der Metallpreise führen. Immer wieder habe ich in diversen Artikeln davor gewarnt, dass die Fed das Tempo ihrer Bilanzkürzungen und Zinserhöhungen erhöhen würde und dass dies eine erste Implosion der US-Schuldenblase und des US-Dollars sowie erste Einbrüche an den Börsen auslösen würde. Bis Ende 2018 haben wir genau das gesehen.

Mitte 2019 hatte die Fed ihre Politik der fiskalischen Straffung wieder rückgängig gemacht, aber natürlich war es dann bereits zu spät; die Büchse der Pandora war bereits geöffnet worden, und die wirtschaftliche Instabilität nahm zu. Ich denke nach wie vor, dass dieses Vorgehen der Fed absolut vorsätzlich war und dass sie wusste, dass sie damit den Beginn einer Krise einleitete (Stichwort Saboteur der US-Wirtschaft). Aus den Protokollen des Federal Open Market Committee vom Oktober 2012 geht sogar hervor, dass Jerome Powell offen darüber gesprochen hat, was geschehen würde, Jahre bevor er den Vorsitz der Fed übernahm. Ich habe auch hier immer wieder in Artikeln auf diesen Fakt aufmerksam gemacht.

FOMC 20121024 Meeting

(Download PDF)

Ich sagte zudem voraus, dass, sobald dieser Prozess beginnt, Edelmetalle im Preis ansteigen würden. Tatsächlich hat sich Gold seit dem dritten Quartal 2018 fast verdoppelt, und Silber beginnt aufzuholen.

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Staatlicher Kindesmissbrauch. Maskenpflicht an Schulen in den Bundesländern | KenFM.de

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10-08-20 08:00:00,

Von Uli Gellermann.

Nein, es ist keine sexuelle Gewalt, die den Kindern angetan wird, wenn sie zum Tagen von Masken gezwungen werden. Aber es ist ganz sicher eine andere Form von Gewalt, wenn man Kinder zwingt, in den Schulen Masken zu tragen. Der Vorwand ist die bekannte Lüge, man wolle damit den erwachsenen Rest der Gesellschaft vor einem Virus schützen, dessen Gefährlichkeit unzureichend belegt ist. Doch selbst wenn man die behauptete Gefährlichkeit ernst nimmt: Eine Studie aus Island kam zum Ergebnis, dass Kinder, die jünger als zehn Jahre alt sind, sehr viel seltener infiziert sind als Erwachsene. Eine vom Land Badenwürttemberg beauftragte Studie zeigt, dass Kinder seltener an COVID-19 erkranken und auch seltener durch das SARS-CoV-2-Virus infiziert werden. Auch eine niederländische Studie kommt zum Schluss: „Derzeit gibt es keine Hinweise darauf, dass Kinder eine wichtige Rolle bei der Covid-19-Epidemie spielen“.

Kinder werden zu Seuchenträgern gestempelt

Kinder, die ihr Gesicht nicht zeigen dürfen, Kinder, die wider besseres Wissen zu Seuchenträgern gestempelt werden, Kinder, denen man Mund und Mimik verbietet: Das ist die Lage der Kinder in den Schulen des größten deutschen Bundeslandes Nordrhein-Westfalen. Das Land Brandenburg will im Wettbewerb, ‚wer geht noch brutaler gegen Kinder vor’ gleichziehen. Zwar müssen die Brandenburger Schüler die Masken nicht während des Unterrichts tragen, aber auf Fluren, in Gängen Treppenhäusern und Aulen ist die Maske verbindlich. Da will Mecklenburg-Vorpommern nicht abseits stehen: Dort müssen alle Schüler ab der 5. Klasse und deren Lehrer auf dem Schulgelände sowie in den Schulgebäuden Masken tragen. Auch Bayern, Baden-Württemberg und Hamburg haben angekündigt, „im Kampf gegen das Coronavirus“ eine Maskenpflicht in Schulgebäuden einzuführen. Was vor den entsetzten Augen von Eltern und Psychologen abläuft, ist in Wahrheit ein Kampf der Politbürokratie um den Spitzenplatz bei den Gewaltmaßnahmen gegen Kinder. Der Herr Laschet, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen will gerne Bundeskanzler werden. Mit Gewalt hofft er, seine Konkurrenten auszustechen.

Die Mehrheit der Masken halten Viren nicht ab

Dass die absolute Mehrheit der Masken die möglichen Viren nicht abhalten, wissen deren Hersteller genau: „Diese Masken bieten keinen Schutz gegen Viren oder Bakterien“, schreiben sie auf die Beipackzettel ihrer Masken. Das vermeidet Regressansprüche. So setzt sich im Kleingedruckten die Wahrheit durch: Zur Profitsicherung.

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Der Untergang von Beirut | Von Karl Bernd Esser | KenFM.de

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10-08-20 07:59:00,

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Eine Explosion wie ein Atombombentest.

Ein Standpunkt von Karl Bernd Esser.

Die stärkste Explosion in der Geschichte des Libanon ereignete sich am 4. August. Seine Echos waren in einem Umkreis von 20 Kilometern zu hören. Auch die Einwohner der Hauptstadt Zyperns, Nikosia, spürten die Explosion trotz der Entfernung von 250 Kilometern in Beirut.

Die Chronologie der Ereignisse am Hafen von Beirut

Der russische Staatsbürger Igor Greschushkin aus Chabarowsk, der jetzt mit seiner Ehefrau Irina auf Zypern lebt und dort als Direktor der UNIMAR SERVICE Ltd. agiert, erhielt 2013 den Auftrag 2.750 Tonnen Ammonium Nitrat von der georgischen Firma Rustavi Azot LLC von Georgien nach Afrika zu transportieren. Zum Vergleich: Amatol ist ein militärischer Sprengstoff und eine kriegsbedingte Streckung des sehr teuren TNTs mit prieswertem Ammoniumnitrat (Kunstdünger-Komponente) erfolgte nicht nur im Deutschen Reich. Die Mischung Amatol hat eine nur geringfügig schlechtere Brisanz als TNT, das TNT-Äquivalent liegt bei 0,8.

Greschushkins Schiff namens MV RHOSUS fuhr am 23. September 2013 unter der Flagge Moldawiens von Batumi in Georgien nach Biera in Mosambik. Laut Moldawiens Schiffsregister war die MV RHOSUS in Besitz der in Panama registrierten Firma BRIARWOOD CORPORATION und wurde von der Firma TETO SHIPPING LIMITED auf den US-Marshall-Inseln gechartert, dessen Manager Igor Greschushkin war. Das Schiff befand sich nicht in bestem Zustand und sein geschätzter Wert betrug ungefähr 350 Tausend Dollar. Für die Lieferung der Fracht von Batumi nach Mosambik erhielt der Reeder Greschushkin eine Million Dollar. Der verrostete alte Seelenverkäufer mit Baujahr 1986 brach beinahe auseinander, sodass er für Reparaturen am 21. November 2013 in Beirut andocken musste. Die Ladung wurde überprüft und zurückgehalten, nachdem die Hafenbehörde erklärt hatte, dass „für den Transport erforderliche Dokumente und Sicherheitsmaßnahmen“ fehlen. Schiffseigner Greschushkin schuldete seinen Gläubigern in Georgien viel Geld, sodass das Schiff im Auftrag einer Anwaltskanzlei von libanesischen Behörden gepfändet wurde. Der Schiffseigner hat zudem keine Mittel für Reparaturen bereitgestellt. Außerdem befand sich eine zweite Besatzung an Bord, die dem Arbeitgeber TETO Löhne schuldete.

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Gehorsam, Phase II: Nicht krank, aber mundtot | Von Tom Wellbrock | KenFM.de

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10-08-20 07:59:00,

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Ein Kommentar von Tom Wellbrock

Nachdem die Demo am 1. August 2020 in Berlin zuvor medial als Veranstaltung der „Corona-Leugner“, „Impfgegner“, „Nazis“ und „Verschwörungstheoretiker“ durch den Schmutz gezogen wurde, stellte sich schnell heraus, dass der Abschreckungsversuch durch Diffamierung ausblieb. Zwar sind die Angaben über die Zahl der anwesenden Demonstranten – je nach Standpunkt – eingefärbt. Doch es waren eine Menge Menschen unterwegs, daran kann es keinen Zweifel geben.

Auch dass unter den zahlreichen Menschen, die am 1. August auf die Straßen von Berlin gingen, eine nur sehr übersichtliche Zahl derer zu finden war, die zum zuvor unterstellten Profil passten, das die Medien gezeichnet hatten, lässt sich anhand unzähliger Bilder und Live-Streams kaum noch leugnen. Instrumentalisiert wird die Demo von den Medien und den politisch Verantwortlichen dennoch. Doch so wäre es auch gekommen, wenn die Demo nicht stattgefunden hätte. Denn wir befinden uns in einer neuen Phase eines Manipulationsgeschehens, das seinesgleichen sucht.

Der erste Lockdown war die Schuld des Virus‘ …

Meiner persönlichen Meinung nach kann man den politisch Verantwortlichen für den Zeitraum des Beginns der Krise nicht viele Vorwürfe machen. Man wusste nicht, womit man es zu tun hatte, und dass aus der anfänglichen Bagatellisierung kurze Zeit später die größte Seuche der Menschheit gemacht wurde – Shit Happens!

Auch der Lockdown war – wenngleich der Zeitpunkt ungünstig war, aber hey, hinterher ist man immer schlauer! – in gewisser Hinsicht nachvollziehbar. Vielleicht hätte er sogar den gewünschten Effekt erzielen können, wäre die Bundesregierung nicht so heillos konfus an die Sache herangegangen.

In einem Punkt aber waren sich irgendwie alle einig: Das Virus trug die Verantwortung für den Lockdown. Seine Angriffslust und seine Gier danach, Leben auszuhauchen, waren der Grund dafür, dass nicht nur das Gesundheitssystem (womöglich) an seine Grenzen stieß. Sondern auch weite Teile der Wirtschaft lahmgelegt wurden. Menschenleben gehen vor, so der Tenor.

Inzwischen sind wir aber weiter. Wir wissen, dass Menschenleben wahrlich nicht ganz oben auf der Prioritätenliste der politisch Verantwortlichen standen und stehen. Der im Schriftartikel verlinkte Beitrag „Das größte Risiko der ‚Risikogruppen‘“ stellt eindrucksvoll und erschreckend dar,

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Corona in Genf

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09-08-20 08:30:00,

Publiziert: 9. August 2020 (Aktualisiert)
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Das Schweizer Onlinemagazin Republik versucht in einem aktuellen Beitrag die Corona-Pandemie einzuordnen. Doch wie den meisten Schweizer Medien, so misslingt das auch ihr.

Die Datenlage sei “relativ klar”, so die Republik, die Corona-Letalität (IFR) liege bei 0.5% bis 1%. In Genf seien es laut Antikörperstudien 0.64%. Der vom Schweizer Infektiologen Professor Vernazza genannte Wert von circa 0.1% sei hingegen eine “verantwortungslose Falschbehauptung”.

Die schwedische Strategie der Herdenimmunität sei deshalb keine Option – obschon man einräumt, dass die Schweiz nach dem folgenschweren Lockdown derzeit eigentlich nahe am schwedischen Modell dran ist und sich vor allem noch in puncto Maskenpflicht unterscheidet.

(Schweden kam ohne Lockdown und Grund­schul­schließungen durch die Pandemie und hat eine Gesamtmortalität im Bereich einer starken Grippewelle. Der schwedische Chef­epidemio­loge bezeichnete eine Maskenpflicht selbst im öffentlichen Verkehr zuletzt als “sinnlos”.)

Die Republik begeht mit ihrer IFR-Einschätzung indes die beiden klassischen Fachfehler und berücksichtigt weder die demographische Struktur noch die zelluläre und mukosale Immunität.

Der Kanton Genf mit 500’000 Einwohnern hatte im Mai eine IgG-Antikörper-Prävalenz von ca. 10 bis 12%. Doch knapp 50% der 286 Todesfälle erfolgten in Pflegeheimen, die 0.8% der Bevölkerung umfassen – und einen gezielten Schutz und keinen allgemeinen Lockdown benötigen.

Der angepasste IFR-Wert für die Allgemeinbevölkerung liegt damit bei (höchstens) 0.32% – was die Studienautoren im technischen Anhang erwähnen. Berücksichtigt man zusätzlich die vielen milden Fälle ohne IgG-Antikörper, so fällt der tatsächliche IFR-Wert selbst in Genf durchaus auf ca. 0.1%.

(Auch die Antikörperfrage kennen die Autoren der Genfer Studie natürlich und erwähnen sie im zweitletzten Abschnitt. Selbst in Wuhan blieben bekanntlich bis zu 87% aller Fälle “unbemerkt”.)

Tatsächlich liegt die Letalität sogar noch tiefer als von der Genfer Studie vermutet, denn während diese alle Personen über 65 zusammenfasst, waren in Wirklichkeit 75% der Todesfälle über 80 Jahre alt. Unter 70 Jahren starben 24 Menschen (darunter keine Kinder und Jugendlichen).

Auch diese hätten vielleicht nicht sterben müssen, wenn die Schweiz ein Früh­behandlungs­konzept anwenden würde,

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