Straflos und verbrecherisch

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03-06-20 07:17:00,

Am 31. Mai 2010 attackierten israelische Soldaten und Soldatinnen von Helikoptern und Kriegsschiffen die acht Schiffe der „Free Gaza“-Flottille. Die „Free Gaza“-Flottille ist ein internationales Bündnis von zahlreichen NGOs und Organisationen der Zivilgesellschaft. Sie wollte erstens die internationale Gemeinschaft zum politischen Druck auf Israel und auf ein Ende der völkerrechtswidrigen Blockade des Gaza-Streifens drängen und zweitens dringend benötigte Hilfsgüter nach Gaza bringen. Auf den Schiffen, die unter verschiedenen Flaggen und von mehreren Häfen ablegten, befanden sich knapp 700 Passagiere aus 36 Ländern und rund 10.000 Tonnen Hilfsgüter. Alle Boote und alle Passagiere wurden vor dem Auslaufen auf Waffen untersucht, die streng verboten waren, und alle TeilnehmerInnen mussten sich schriftlich zu gewaltlosem Verhalten verpflichten.

Ich war Mitglied der fünfköpfigen offiziellen deutschen Delegation, die die ökumenische Friedensbewegung Pax Christi organisiert hat. Neben mir waren noch die Abgeordnete der Linken Inge Höger dabei, der Völkerrechtler Norman Paech sowie je ein Vertreter der Internationalen Ärzte für die Verhütung eines Atomkriegs (IPPNW) und der palästinensischen Zivilgesellschaft.

Mit fünfzehn anderen Passagieren waren wir auf der Jacht Challenger I, die wie die Challenger II unter US-amerikanischer Flagge lief. Die beiden Jachten waren Spenden eines wohlhabenden US-Amerikaners, der die US-Unterstützung für die israelische Regierungspolitik ablehnte; gemeinsam legten wir von Kreta ab. Beide Jachten wurden schon kurz nach der Abreise manövrierunfähig, höchstwahrscheinlich durch Sabotage, weshalb der Transfer auf hoher See am Vorabend des Überfalls auf die Mavi Marmara organisiert wurde. Die Mavi Marmara war eine große Fähre und fuhr unter der Flagge der Komoren, andere Schiffe waren in Kiribati, in der Türkei, in Togo und in Griechenland registriert.

Unter den Passagieren gab es zahlreiche Prominente, beispielsweise den schwedischen Schriftsteller Henning Mankell, sowie ParlamentarierInnen aus mehreren Ländern, darunter die palästinensische Knesset-Abgeordnete Haneen Zoabi.

Schon vor Auslaufen der Schiffe gab es heftige Kritik aus Israel und die Androhung, alle Passagiere in Haft zu nehmen. Sichtbares Zeichen dafür war die Errichtung eines großen Zeltlagers in der israelischen Hafenstadt Ashdod, zu der dann später alle AktivistInnen zur Identifizierung gebracht wurden.

Der brutale Überfall, an dem Dutzende israelische Kriegsschiffe beteiligt waren, geschah in internationalen Gewässern und gilt als völkerrechtswidriger Akt. Neun Menschen wurden zum Teil gezielt erschossen, ein zehnter Mann starb später an den Folgen seiner Verletzungen,

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Coronakrise: Die Arbeitslosigkeit ist in Deutschland de facto auf über 20 Prozent gestiegen | Anti-Spiegel

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03-06-20 07:10:00,

Gäbe es keine Kurzarbeit, würde die Arbeitslosenquote in Deutschland derzeit bei über 20 Prozent liegen. Auch wenn die Medien über die Folgen der Corona-Krise berichten, vermeiden sie es weitgehend, den ganzen Umfang der Auswirkungen beim Namen zu nennen.

Die Berichte in den Medien strotzen vor abstrakten Zahlen, mit denen niemand etwas anfangen kann. Es wird über Billionenschwere Hilfspakete für die Wirtschaft berichtet, wobei die Folgen einer solchen Geldschwemme in den Medien gar nicht bedacht werden. Aber das ist ein anderes Thema.

Es wird über die Zahl der Kurzarbeiter berichtet, aber auch da wird gerne vermieden, uns zu berichten, was das in Wahrheit bedeutet. Der Spiegel hat heute berichtet, dass in Deutschland laut Ifo-Institut 7,3 Millionen Menschen in Kurzarbeit sind. Nach anderen Meldungen sind es sogar 10 Millionen. Aber nehmen wir mal die optimistische Zahl von 7,3 Millionen und schauen uns an, was sie bedeutet.

Kurzarbeit ist ein Instrument, mit dem in einer Krise Arbeitslosigkeit verhindert werden soll. Normalerweise wird es eingesetzt, wenn ein Unternehmen in Schwierigkeiten ist und seine Mitarbeiter einige Zeit nicht braucht oder nicht bezahlen kann. Damit sie nicht in die Arbeitslosigkeit rutschen (und damit auch in die Arbeitslosenstatistik), werden sie in Kurzarbeit geschickt. Das ist gut für die Betroffenen, die zumindest einen Teil ihres Einkommens behalten und eine Chance auf Rückkehr in ihren Job haben, und es ist gut für die Politik, weil man so die Arbeitslosenquote künstlich niedrig hält.

Die Politik hat schon viele Möglichkeiten gefunden, die Arbeitslosenquote „aufzuhübschen“. Wer krank geschrieben ist, wird nicht als arbeitslos gezählt, wer ein bestimmtes Alter erreicht hat, wird nicht als arbeitslos gezählt, wer in einer Fortbildung des Arbeitsamtes ist, wird nicht als arbeitslos gezählt. Und so weiter und so fort.

Die Zahl der tatsächlichen Arbeitslosen liegt um etwa eine Million höher, als die gemeldete Arbeitslosenquote. Im April waren in Deutschland ca. 2,7 Millionen Menschen arbeitslos, das sind offiziell 5,8 Prozent. Wenn wir die Million Menschen dazu zählen, die aus der Statistik herausgerechnet werden, wären es etwa 2 Prozent mehr.

Aber da ich in diesem Artikel bewusst die optimistischen Zahlen benutzen will, damit mir niemand „Panikmache“ vorwerfen kann, nehmen wir die 2,7 Millionen offiziell Arbeitslosen und die 7,3 Millionen Kurzarbeiter (die ja de facto ebenfalls arbeitslos sind)

Das würde bedeuten,

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Körperliche Unversehrtheit

korperliche-unversehrtheit

03-06-20 06:56:00,

von Céline von Knobelsdorff

Als Autorin, Journalistin und psychologische Beraterin ist es für mich wichtig, gerade jetzt nicht zu schweigen. Wir sprechen über den Schaden und die Folgen von Grippeerkrankungen und wir appellieren an den „gesunden Menschenverstand“. Dabei ist es für mich besonders wichtig, was die fragwürdige Härte der Maßnahmen mit unserer Psyche, mit unseren Emotionen macht. Zwänge in diesem Ausmaß stellen ein bislang völlig unbeleuchtetes Risiko für unsere Gesundheit dar.

Ich stehe hier, weil ich mich auf eines der Grundgesetze berufe, welches ich über Wochen hinweg als massiv beschränkt und nunmehr als bedroht ansehe:

I. Die Grundrechte / Artikel 2 (2):

„Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden.“

Nicht nur meine Gedanken sind frei, sondern ebenso mein Umgang mit mir selbst: Mein Körper gehört mir, nicht dem Arzt, nicht der Wissenschaft, nicht dem Staat, nicht der Kirche und nicht den Pharmakonzernen.

Als freier Mitbestimmer einer demokratischen Gesellschaft möchte ich Gesetze befolgen, weil sie mich überzeugen und nicht, weil ihr Nichtbefolgen bestraft wird. Wer Menschen anleiten möchte, sollte sie als mündige, freie Mitdenker behandeln, der sollte darauf aufbauen, dass jeder für seine Gesundheit mitverantwortlich ist, was voraussetzt, dass er über seinen Körper frei verfügen kann.

Wir alle haben ein angeborenes, ganz natürliches Gefühl für unseren Körper mit auf unsere Lebensreise bekommen. Ich habe viele interessante Gespräche mit Ärzten geführt, die es begrüßen, wenn Menschen zu ihnen kommen, die ein Interesse an den Hintergründen von Symptomen und eine Aufgeschlossenheit an Selbstheilungsoptionen zu Krankheiten mitbringen. Sie begrüßen die Eigenverantwortung und Lernbereitschaft von Menschen, denen sie mit ihrem Spezialwissen gewissermaßen zuarbeiten.

Diese Ärzte möchten nicht als Werkstattmeister für kaputte oder defekte Körperfunktionen angesehen werden, sondern appellieren, dass körperliche Unversehrtheit maßgeblich von jedem Einzelnen mitgestaltet wird. Ich danke diesen Ärzten, dass sie meine Wege bis heute unterstützt haben, meine Gesundheit selbstbestimmt und frei mitzugestalten!

Wir werden als unmündige Bürger deklariert, weil sich einige „Besser-Wisser“ massiv über unsere Eigenverantwortung und Mitbestimmung hinwegsetzen. Sie versuchen, uns über Nacht mit Krankheitsempfindungen anzustecken, nur um ihre Maßnahmen glaubwürdig dastehen zu lassen. Ich fühle mich weder jetzt, noch fühlte ich mich während der gesamten Monate,

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Totalitäre Herrschaft im Infektionsfieber | KenFM.de

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02-06-20 09:49:00,

Die Zentren der Macht haben die Demokratie abgeschafft und errichten eine militarisierte faschistoide Global Governance.

Von Ullrich Mies.

Am 30. Mai 2020 startete 1 Minute vor 12 Uhr am Brandenburger Tor in Berlin eine Kundgebung unter dem Motto „Kündigt Ramstein Air Base jetzt!“ (1) Neben zahlreichen weiteren Rednerinnen und Rednern sprach Ullrich Mies zum Thema: „Organisierte Friedlosigkeit und totale Herrschaft in Zeiten der Infektionshysterie“.

Liebe Freundinnen und Freunde des Friedens, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, liebe Polizistinnen und Polizisten. Ja, ganz ausdrücklich auch Sie. Wir alle sind Bürgerinnen und Bürger dieses Landes. Wir alle wollen in Frieden und Freiheit leben, auch unsere Kinder und Kindeskinder. Ich bedanke mich ausdrücklich bei Ihnen, dass Sie bereit sind, unsere freiheitliche Ordnung und unser Grundgesetz gegen alle zu verteidigen, die diese abschaffen wollen. Wir reichen Ihnen die Hand: Im Interesse des Friedens. Im Interesse der Freiheit, für unser Grundgesetz und für die Zukunft unserer Kinder. Danke, dass Sie hier sind.

Die Zentren der Macht sind die Zentren der organisierten Friedlosigkeit. Sie führen ihre Kriege nicht mehr allein nach außen. Sie führen unter dem Deckmantel der Corona-Krise auch einen transnationalen Krieg nach innen und jeden Tag verdichten sich die Indizien für diese Sichtweise.

Die Schlussredaktion meines neuesten Buches „Mega-Manipulation“ Ende Februar 2020 fiel in die widerwärtigste transnational orchestrierte Propaganda-Operation, die die Menschheit je erlebte. Ich behaupte:

  1. Die Corona-Krise wurde inszeniert als Reaktion auf eine gigantische Finanz- und Politik-Krise.
  2. Das Hauptziel der Machtzentren ist die Entsorgung der Demokratie und die Errichtung einer militarisierten Global Governance.

Die Corona-Krise ist zu weiten Teilen eine gigantische Fake-Veranstaltung, in deren Mittelpunkt nicht die Sorge um die Gesundheit der Bevölkerung steht.

Das einzige, was heute unzweifelhaft feststeht, ist die Tatsache, dass das Coronavirus für sehr spezifische Altersgruppen mit zum Teil massiven Vorerkrankungen zur tödlichen Gefahr wurde und weiterhin werden kann.

Eine Rechtfertigung für den weltweiten Lockdown konnte und kann daraus nicht abgeleitet werden. Die Motive für diesen Lockdown müssen also anderswo gesucht werden.

Die Bösartigkeit der herrschenden politischen Kaste in Deutschland ist daran zu sehen, dass die Merkel-Regierung an der Expertise hoch qualifizierter deutscher und internationaler Mediziner und Wissenschaftler — mittlerweile über 250 — gar nicht interessiert war und ist.

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Corona-Geldregen für US-Milliardäre | KenFM.de

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02-06-20 09:49:00,

Dank der Coronakrise fahren die Geldeliten der USA märchenhafte Gewinne ein.

Von Jens Bernert.

Das Vermögen der über 600 Milliardäre in den Vereinigten Staaten von Amerika konnte laut einem Bericht des US-Wirtschaftsmagazins Forbes zwischen dem 18. März 2020 und dem 19. Mai 2020 um 434 Milliarden Dollar – fast 400 Milliarden Euro – gesteigert werden (1). Das entspricht einem Vermögenszuwachs von 15% – und das in nur gut acht Wochen.

Diese Gewinnorgie endete natürlich nicht am 19. Mai 2020, sondern geht auch jetzt weiter. Bluten in der Coronakrise müssen hingegen hauptsächlich Arbeitnehmer und kleine und mittlere Unternehmen. Auch in Deutschland profitieren vor allem Aktionäre von Großkonzernen in Form von Milliardengeschenken für deren Aktionäre, selbst wenn Kurzarbeit in den Betrieben angesagt ist (2).

Der ORF berichtete in dem Artikel „Superreiche in den USA werden noch reicher“ vom 22. Mai 2020 unter Berufung auf Forbes (1):

„So nahm etwa das Vermögen von Amazon-Chef Jeff Bezos um mehr als 30 Prozent zu, jenes von Facebook-Chef Mark Zuckerberg um mehr als 46 Prozent. (…) So legte der Börsenwert von Facebook seit Beginn der Beschränkungen Mitte März um 60 Prozent zu, jener von Amazon um 45 Prozent. Netflix legte um 46 Prozent zu und Apple um 31 Prozent.“

Forbes liefert in dem Artikel „The Net Worth Of America’s 600-Plus Billionaires Has Increased By More Than $400 Billion During The Pandemic“ weitere Zahlen aus der Studie (3, 4):

„Die fünf größten US-Milliardäre (Jeff Bezos, Bill Gates, Mark Zuckerberg, Warren Buffett und Larry Ellison) sahen ihren Reichtum um insgesamt 75,5 Milliarden Dollar wachsen. Amazon-Gründer und CEO Jeff Bezos hat sein Nettovermögen in den vergangenen zwei Monaten um 30,6% auf 147,6 Milliarden Dollar wachsen sehen; das Vermögen von Bezos und Zuckerberg zusammen wuchs um fast 60 Milliarden Dollar oder 14% der insgesamt 434 Milliarden Dollar.“

Nicht nur Amazon fährt also seit dem Corona-Lockdown traumhafte Gewinne ein (5). Elon Musk legte um 48% oder 11,8 Milliarden Dollar zu. Nachrichtenmogul Rupert Murdoch konnte sein Vermögen um immerhin 13,6% oder 2 Milliarden Dollar, Steve Ballmer – Microsoft – um 24,2% oder 12,8 Milliarden Dollar steigern.

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg konnte in diesen circa acht Wochen der Coronakrise, die in der Studie betrachtet wurden,

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Die Corona-Pandemie 2020: Der Testfall für das Geschäftsmodell Infektionskrankheiten – Tagesdosis 2.6.2020 | KenFM.de

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02-06-20 09:48:00,

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Der Master-Pandemie-Plan der WHO.

Ein Kommentar von Franz Ruppert.

Folgende Definition hatte sich die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bei ihrer Gründung 1946 ins Stammbuch geschrieben: „Die Gesundheit ist ein Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen. Der Besitz des bestmöglichen Gesundheitszustandes bildet eines der Grundrechte jedes menschlichen Wesens, ohne Unterschied der Rasse, der Religion, der politischen Anschauung und der wirtschaftlichen oder sozialen Stellung.“

Seit die WHO zunehmend unter den Einfluss von Spendengeldern aus der Industrie und von dubiosen Stiftungen geraten ist, wird sie immer mehr zu einem Lobbyverein und verkürzt daher auch ihre Definition von Krankheit und Gesundheit zunehmend auf das medizinisch-biologische Modell von Infektionskrankheiten. Es gäbe demzufolge vor allem Krankheitserreger, die mit Impfstoffen und Medikamenten bekämpft werden müssen. Die selbstheilenden Aktivitäten des körpereigenen Immunsystems, die psychologischen, sozialen, wirtschaftlichen, ernährungs- wie umweltbezogenen Faktoren, welche den Gesundheitszustand eines Menschen entscheidend bestimmen, werden auf diese Weise radikal ignoriert. Große Mengen der staatlichen wie privatwirtschaftlichen Geldmittel sollen daher von nun an in die Verhinderung von Infektionen und die Erforschung und Verbreitung von Impfstoffen investiert werden, als hinge Wohl und Wehe der gesamten Menschheit einzig von einer Handvoll Viren ab. 2019 hat die WHO ein entsprechendes Strategiepapier vorgestellt:

 “Die WHO hat heute eine Globale Influenza Strategie für die Jahre 2019-2030 verabschiedet, die darauf abzielt, die Menschen aller Länder vor der Bedrohung durch Influenza zu schützen. Das Ziel der Strategie ist es, einer saisonalen Influenza vorzubeugen, das Überspringen von Influenza von Tieren auf Menschen zu kontrollieren und sich auf die nächste Influenza Pandemie vorzubereiten.

“Die Gefahr einer Influenza-Pandemie ist immer vorhanden.”, sagt der Generaldirektor der WHO Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus. “Das Risiko, das sich ein neuer Influenza-Virus von Tieren auf Menschen überträgt und damit eine Pandemie verursacht, ist beständig vorhanden. Die Frage ist nicht, ob wir eine neue Pandemie haben werden, sondern wann. Wir müssen wachsam und vorbereitet sein – die Kosten eines größeren Influenza-Ausbruchs werden die Kosten der Prävention bei weitem übertreffen.“

Das Ziel dieser neuen WHO-Strategie ist klar vorgegeben: Überwachung und Kontrolle aller Menschen weltweit,

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Meinung: Von den USA, All-In und der “neuen Normalität” | www.konjunktion.info

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02-06-20 07:02:00,

Meinung - Bildquelle: Pixabay / Wokandapix; CC0 Creative CommonsMeinung - Bildquelle: Pixabay / Wokandapix; CC0 Creative Commons

Meinung – Bildquelle: Pixabay / Wokandapix; CC0 Creative Commons

Auch wenn die Hochleistungspresse und vor allem die Politik diesen Fakt nicht wahrhaben wollen, die angebliche, eigentlich nie stattgefundene Corona-Pandemie ist vorbei. Mit Stand heute sind nach offiziellen RKI-Angaben in Deutschland gerade einmal noch 7.106 Menschen infiziert, was bezogen auf die Gesamtbevölkerung einem Wert von 0,00856% entspricht. Selbst bei einer 10-fachen Dunkelziffer sind es gerade noch ca. 70.000, die mittels eines nicht verifizierten Tests, der natürlich keine 100% Sensivität und Sensibilität aufweisen kann, als Infizierte “deklarierbar”.

Und trotzdem halten Politik und Staatsmedien das Panikniveau oben.

Zwar wird langsam hier und da etwas zurück gerudert, wenn der deutsche “allwissende” Chefvirologe Prof. Drosten selbst die Wahrscheinlichkeit einer 2. Welle inzwischen als geringer einschätzt, aber der Fakt bleibt, dass es keinerlei Verhältnismäßigkeit bezogen auf die Gefahr durch den Virus und die aus meiner Sicht gezielt angerichteten Schäden aufgrund der Aussperrungen gibt. Nach wie vor bleibe ich bei meiner Einschätzung, dass es zu einer 2. Welle kommen wird. Aber nicht da der Virus wieder an Fahrt gewinnt, sondern weil diese 2. Welle von den Internationalisten/Globalisten/Eliten (IGE) und ihren Hinterfrauen und -männern lanciert und inszeniert werden wird. Ich schrieb bereits mehrfach, dass die IGE mit der P(l)andemie All-In gegangen sind; sie haben alles auf eine Karte gesetzt, um ihren seit Jahrzehnten verfolgten Plan der vollständigen Zentralisierung, Überwachung und Kontrolle der Bevölkerungen endlich umsetzen zu können.

Auch die aktuelle Situation in den USA ist meiner Meinung in diesem Kontext zu sehen. Ohne hier irgendetwas beschönigen zu wollen, es gibt statistisch gesehen weitaus mehr Polizeibrutalität gegenüber weißen US-Amerikanern als gegen schwarze US-Amerikaner. Auch die Zahl der Gewalt von Schwarzen gegenüber Weißen ist in den USA wesentlich höher als umgekehrt. Natürlich rechtfertigt dies in keinster weise die brutale und verabscheuungswürdige Tat und Ermordung von George Floyd. Aber auch hier ist keine Verhältnismäßigkeit mehr erkennbar, was Tat und Folgen betrifft. Dass diese Tat natürlich von bestimmten Kreisen massiv ausgenutzt wird, zeigen aus meiner Sicht Bilder von plötzlich auftauchenden, quasi bereit gestellten Pflasterstein- und Ziegeldepots am Straßenrand in US-Großstädten. Man will die gezielte Spaltung der Menschen, um per Kriegsrecht die Massen unter Kontrolle halten zu können. Die P(l)andemie hat aufgrund der ausgebliebenen Todesfallzahlen – und dies obwohl massivst getäuscht und getrickst wurde – seine “öffentliche Dringlichkeit” ausgedient und damit ist auch der Rechtfertigungsgrund für die Schließungen – zumindest scheint dies in den USA so zu sein,

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Die Corona-Wende in Deutschland

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02-06-20 06:08:00,

Montagswellen und R-Wert Datumskalibrierung – Teil 1

Mit dem Rückgang der Corona-Zahlen wächst der Widerstand gegen noch bestehende Einschränkungen. Während die Einen beständig vor der zweiten Welle warnen, halten die Anderen die Lockerungen für zu langsam und den wachsenden Schaden für Wirtschaft, Kultur, Familie und Volksfrieden für weitaus dramatischer. Vor diesem Hintergrund beobachtet Deutschland weiterhin täglich den Verlauf der Neuinfektionen und die Berichte zum R-Wert.

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat mittlerweile eingesehen, dass bei den aktuell niedrigen Fallzahlen ihre bisherige R-Wert-Definition etwas zu nervös reagiert. Seitdem gibt es alternativ eine etwas trägere Variante, die auf 7-Tages-Mittelwerten der Neuinfizierten beruht. Das Problem ist weiterhin der Delay der Berichterstattung zum analysierten Berichtszeitraum. Das Nowcasting als Umgehungslösung kann hier auch mal daneben liegen, wie man an dem mittlerweile wieder verschwundenen R1 Alarm zwischen dem 09.-11.05. sehen konnte.

Andere Institute machen Konkurrenz mit ihrer jeweils eigenen Darstellung oder gar Prognose von R-Wert Verläufen (z.B. J. Dehning et al. MPI für Dynamics and Self-Organization, Göttingen, oder S. Khailaie et al., Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI), Bielefeld, s. auch gitlab.com).

Leider nehmen all diese Experten keinen gegenseitigen Bezug aufeinander. Man zitiert sich noch nicht mal gegenseitig, geschweige denn, dass mal eine Erklärung von irgendeiner Seite käme, warum die eigenen Zahlen sich von denen der Konkurrenz unterscheiden oder ob vielleicht unterschiedliche Definitionen auch zu unterschiedlichen Aussagen führen können.

Schauen wir uns mal an, was die drei Parteien zu der Frage sagen, wann in Deutschland Corona gewendet hat. Laut RKI-Grafiken variiert das Datum so zwischen 18. – 21.März., gemessen am Erkrankungsdatum (genauere Diskussion folgt unten). Bei S. Khailaie et al. lautet die Antwort: 5.-6. April (siehe R=1 – Durchgang in dieser Grafik vom 28.05.).

Und beim MPI in Göttingen war der auf das echte (!) Infektionsgeschehen zurückgerechnete Wendepunkt angeblich am 23.03 (CI [20.3., 25.3.]). Zitat hierzu aus J. Dehning et al., S. 8:

Only after this third intervention, the median (effective) growth rate, λ*(t) = λ3 − µ = −0.03 < 0 (CI [−0.05, −0.02])], finally became negative, indicating a decrease in the number of new infections.

J. Dehning

Rechnet man hierzu eine Inkubationszeit von 5-6 Tagen dazu, würde man – gemessen am Erkrankungsdatum – zwischen 28.-29.März landen.

Die drei Experteninstitute liegen also in der Frage des Corona Turnarounds jeweils ca.

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Coronavirus: Analyse des Krisenmanagements – Global Research

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02-06-20 06:04:00,

We bring to the attention of our readers the Summary of this important leaked report conducted on behalf of Germany’s Ministry of the Interior.

Click here for the complete report in German.

***

Vorbemerkung: Aufgabe und Ziel von Krisenstäben und jeglichem Krisenmanagement ist es, besondere Gefahren zu erkennen und sie so lange zu bekämpfen, bis der Normalzustand wieder erreicht ist. Ein Normalzustand kann also keine Krise sein.

Zusammenfassung der Analyseergebnisse

  1. Das Krisenmanagement hat in der Vergangenheit (leider wider besseren institutionellen Wissens) keine adäquaten Instrumente zur Gefahrenanalyse und –bewertung aufgebaut. Die Lageberichte, in denen alle entscheidungsrelevanten Informationen zusammen gefasst werden müssten, behandeln in der laufenden Krise bis heute nur einen kleinen Ausschnitt des drohenden Gefahrenspektrums. Auf der Basis unvollständiger und ungeeigneter Informationen in den Lagebildern ist eine Gefahreneinschätzung grundsätzlich nicht möglich. Ohne korrekt erhobene Gefahreneinschätzung kann es keine angemessene und wirksame Maßnahmenplanung geben. Das methodische Defizit wirkt sich bei jeder Transformation auf eine höhere Ebene aus; die Politik hatte bisher eine stark reduzierte Chance, die sachlich richtigen Entscheidungen zu treffen.
  2. Die beobachtbaren Wirkungen und Auswirkungen von COVID-19 lassen keine ausreichende Evidenz dafür erkennen, dass es sich – bezogen auf die gesundheitlichen Auswirkungen auf die Gesamtgesellschaft – um mehr als um einen Fehlalarm handelt. Durch den neuen Virus bestand vermutlich zu keinem Zeitpunkt eine über das Normalmaß hinausgehende Gefahr für die Bevölkerung (Vergleichsgröße ist das übliche Sterbegeschehen in DEU). Es sterben an Corona im Wesentlichen die Menschen, die statistisch dieses Jahr sterben, weil sie am Ende ihres Lebens angekommen sind und ihr geschwächter Körper sich beliebiger zufälliger Alltagsbelastungen nicht mehr erwehren kann (darunter der etwa 150 derzeit im Umlauf befindlichen Viren). Die Gefährlichkeit von Covid-19 wurde überschätzt. (innerhalb eines Vierteljahres weltweit nicht mehr als 250.000 Todesfälle mit Covid-19, gegenüber 1,5 Mio. Toten während der Influenzawelle 2017/18). Die Gefahr ist offenkundig nicht größer als die vieler anderer Viren. Wir haben es aller Voraussicht nach mit einem über längere Zeit unerkannt gebliebenen globalen Fehlalarm zu tun. – Dieses Analyseergebnis ist von KM 4 auf wissenschaftliche Plausibilität überprüft worden und widerspricht im Wesentlichen nicht den vom RKI vorgelegten Daten und Risikobewertungen.
  3. Dass der mutmaßliche Fehlalarm über Wochen unentdeckt blieb, hat einen wesentlichen Grund darin, dass die geltenden Rahmenvorgaben zum Handeln des Krisenstabs und des Krisenmanagement in einer Pandemie keine geeigneten Detektionsinstrumente enthalten,

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Russland plant im Jahr 2020 keine groß angelegten Übungen nahe der Nato-Grenze – Generalstab

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01-06-20 08:14:00,

Politik

16:37 01.06.2020(aktualisiert 16:45 01.06.2020)

Zum Kurzlink

Russland setzt seinen Kurs auf die Deeskalation der Situation in Europa fort und plant im Jahr 2020 keine groß angelegten Übungen unweit der Grenzen zu Nato-Staaten. Das gab der Chef der Hauptverwaltung für Operatives im russischen Generalstab, Generaloberst Sergej Rudskoj, am Montag bei einem Pressegespräch bekannt.

„Wir werden den Kurs auf Deeskalation der Situation in Europa fortsetzen. Im laufenden Jahr sind von den Streitkräften keine groß angelegten Übungen unweit der Grenzen zu Nato-Teilnehmerstaaten vorgesehen“, sagte Rudskoj.

Ihm zufolge plant Russland unter anderem, groß angelegte Tätigkeiten im Rahmen der Übungen „Kawkas-2020“ ins Innere des Landes zu verlegen. 

Zudem bekräftigte Rudskoj Russlands Bereitschaft, den Raum der Übungen auf paritätischer Grundlage  mit der Nato zu  korrigieren.

Nato ignoriert Russlands Ideen zum Abbau der Spannungen 

Laut Rudskoj hat die Nato Russlands Vorschläge ignoriert, Spannungen im militärischen Bereich abzubauen und Zwischenfälle zu verhindern. 

„Im Laufe der bilateralen Kontakte auf hoher Ebene mit der Nato-Führung haben wir mehrmals Fragen bezüglich der Verhinderung von Zwischenfällen im militärischen Bereich und zur Senkung der Intensität der Veranstaltungen zur Ausbildung der Truppen, die nahe unserer Grenzen durchgeführt werden, besprochen (…) Alle unsere Vorschläge zum Abbau der militärischen Spannungen und zur Verhinderung von Zwischenfällen wurden in einem Schreiben des russischen Außenministers, Sergej Lawrow, an den Nato-Generalsekretär, Jens Stoltenberg, dargelegt. Unsere Vorschläge wurden faktisch ignoriert“, unterstrich Rudskoj.

Nato baut ihre Raketenabwehr-Infrastruktur in Polen aus 

Ferner verweis Rudskoj darauf, dass die Nato ihre Raketenabwehr-Infrastruktur in Polen ausbaue.

„Die Arbeit zum Ausbau der Raketenabwehr-Infrastruktur in Polen geht weiter – zur Ergänzung eines in Rumänien stationierten Objekts der Vereinigten Staaten. Alle Besorgnisse, die mit einer möglichen Stationierung von Marschflugkörpern ‚Tomahawk‘ an diesen Basen zusammenhängen, bleiben erhalten“, sagte er.     

Zudem rief das russische Verteidigungsministerium vor dem Hintergrund der Coronavirus-Pandemie die Nato dazu auf, das Konfrontationsniveau zu senken sowie von aggressiven Handlungen und der  Demonstration der Stärke Abstand zu nehmen.

„Russlands Verteidigungsministeriums hat immer am Kurs festgehalten, der auf den Aufbau eines konstruktiven Dialogs mit der Nato abzielt. Heute, wo die Anstrengungen in der Welt auf die Bekämpfung der Ausbreitung der neuen Coronavirus-Infektion konzentriert sind, muss man das Konfrontationsniveau senken sowie von aggressiven Handlungen und der Demonstration der Stärke Abstand nehmen“,

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Das Nettovermögen US-amerikanischer 600-Plus-Milliardäre

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01-06-20 12:40:00,

Das Nettovermögen US-amerik. 600-Plus-Milliardäre

von Tommy Beer / Forbes Mitarbeiter

club-rich-Reichtumspyramide-geldadel-geldelite-geldherrschaft-milliardaere-multimillionaere-neofeudalismus-plutarchie-plutokratie-reichenliste-Kitisches-Netzwerk-OXFAM Amerikas Milliardäre sahen im Zuge der globalen Pandemie ihren Reichtum um 434 Milliarden Dollar anwachsen, so ein neuer Bericht, eine erschütternde Zahl, die mit den Umwälzungen der Weltwirtschaft und mehr als 38 Millionen Amerikanern, die sich arbeitslos meldeten, zusammenfiel.

Schlüsselfakten

Laut dem Bericht von “Americans for Tax Fairness” (ATF) und dem “Program for Inequality” des “Institute for Policy Studies” (IPS) stieg das Gesamtnettovermögen der über 600 US-Milliardäre zwischen dem 18. März und dem 19. Mai um 434 Milliarden Dollar oder 15%, basierend auf der Analyse der Forbes-Daten durch die Gruppe.

Die fünf größten US-Milliardäre (Jeff Bezos, Bill Gates, Mark Zuckerberg, Warren Buffett und Larry Ellison) verzeichneten einen Vermögenszuwachs von insgesamt 75,5 Milliarden Dollar. Amazon-Gründer und CEO Jeff Bezos hat in den vergangenen zwei Monaten ein Wachstum seines Nettovermögens um 30,6% auf 147,6 Milliarden Dollar verzeichnet; das Vermögen von Bezos und Zuckerberg zusammen wuchs um fast 60 Milliarden Dollar oder 14% des Gesamtvermögens von 434 Milliarden Dollar.

Die Technologieaktien sind weiter gestiegen, wobei sowohl Facebook als auch Amazon am Mittwoch neue Allzeithochs erreichten.

Der Gründer und CEO von Amazon, Jeff Bezos, konnte in den vergangenen zwei Monaten sein Nettovermögen um 30,6% auf 147,6 Milliarden Dollar steigern; das Vermögen von Bezos und Zuckerberg zusammen wuchs um fast 60 Milliarden Dollar oder 14% des Gesamtvolumens von 434 Milliarden Dollar.

Während der Technologiesektor nach wie vor stark ist, hatten viele Amerikaner in anderen Märkten nicht annähernd so viel Glück, wie die zusätzlichen 2,4 Millionen Arbeitnehmer, die letzte Woche befristete Arbeitslosenunterstützung beantragten, belegen. 47% der Erwachsenen gaben an, dass sie oder eine andere Person in ihrem Haushalt seit Mitte März Einkommensverluste erlitten haben.

 Amazon-Boykott-Marktradikalismus-alexa-sklavenarbeit-ausbeutung-Kritisches-Netzwerk-rotraut-packer-picker-jeffrey-jeff-preston-bezos-Gier-Rotraut-Susanne-BernerGeringverdiener wurden in den letzten beiden Monaten am härtesten getroffen, da fast 40% der Personen, die im Februar arbeiteten und weniger als 40.000 Dollar jährlich verdienten, im letzten Monat ihren Arbeitsplatz verloren haben.

Kritisches Zitat:

“Während Millionen ihr Leben und ihren Lebensunterhalt als Ersthelfer und an vorderster Front riskieren,

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Franz Keller: „Industriell produzierte Lebensmittel sind in weiten Teilen echte Sterbemittel“

franz-keller:-„industriell-produzierte-lebensmittel-sind-in-weiten-teilen-echte-sterbemittel“

01-06-20 12:20:00,

In seinem Restaurant haben Angela Merkel und Vladimir Putin einmal von einem gemeinsamen Teller gegessen: Franz Keller, ehemaliger Sternekoch, kennt sich aus mit dem Essen. Er weiß: Gemeinsames Essen verbindet. Seine Sterne hat er vor einiger Zeit aufgegeben, um sich ganz der nachhaltigen Küche zu widmen. Im NachDenkSeiten-Interview geht Keller hart mit unseren Ernährungsgewohnheiten ins Gericht. „So ziemlich alles“ laufe falsch. Er plädiert dafür, dass Ernährung und Kochen zum Hauptfach an unseren Schulen wird. Ein Interview über richtiges Essen, falsche Ernährungseinstellungen und eine Politik, die anstelle einer „echten Agrarwende“ ein „falsches System zementiert“. Von Marcus Klöckner.

Herr Keller, Sie haben mal für Angela Merkel und Vladimir Putin gekocht. In Ihrem neuen Buch erzählen Sie, dass die beiden fünf Stunden bei Ihnen im Restaurant saßen und sogar gemeinsam von einem Teller gegessen haben. Was lehrt uns diese Beobachtung?

Gemeinsam ein gutes Essen zu genießen, ist doch die beste Voraussetzung für ein gutes Gespräch. Nicht nur wenn Politiker sich zum Essen treffen. An einem Tisch zu sitzen und nicht nur eine Mahlzeit zu teilen, sondern auch Ideen und Gedanken auszutauschen oder Probleme zu besprechen, das schafft eine andere Gesprächsatmosphäre und funktioniert auch ganz wunderbar, wenn man sich mit der Familie oder Freunden zum Essen trifft. Nicht ohne Grund ist der Tisch in vielen Häusern und Wohnungen ein Mittelpunkt.

Wann fand diese Begegnung denn statt?

Ich glaube, das war im Oktober 2007 in meiner Adler Wirtschaft in Hattenheim.

Schon damals, so schreiben Sie, sei das Klima zwischen Deutschland und Russland „eher frostig“ gewesen. Wenn man bedenkt, wie die Spannungen zwischen den NATO-Staaten und Russland seit der Ukraine-Krise aussehen, wäre es da nicht angebracht, dass so manche Politiker sich mal in Ruhe treffen und lange und ausgiebig miteinander essen?

Die beiden können gerne mal wieder bei mir vorbeischauen, wenn es hilft, die Welt ein wenig friedlicher zu machen. Mich braucht man von der sozialen Funktion eines guten Essens nicht zu überzeugen. Ich bin seit mehr als fünfzig Jahren Koch, gemeinsam zu essen, ist der soziale Kitt sowohl für die Familie als auch für die Gesellschaft. Das ist ja mein großes Anliegen: Fangt wieder selber an zu kochen, setzt euch an einen Tisch und genießt die gemeinsame Zeit.

Essen verbindet jedenfalls Menschen. Aber gilt das auch,

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Die Pseudo-Journalisten

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01-06-20 12:05:00,

Zusammenhänge sind nicht jedermanns Sache. Zu leicht stößt man bei Nachforschungen und bei Fragen nach dem Nutzen von Vorgängen auf Beziehungen, die nicht bekannt werden sollen.

Investigative Journalisten haben ihre Arbeit immer wieder mit ihrem Leben bezahlt. Der Spezies des Beschwichtungsjournalisten kann dies nicht passieren. Diese bewegt sich immer im Koordinatensystem der offiziellen Sprachregelungen. Dabei kann man niemandem mit Macht und Einfluss auf die Füße treten.

Wozu auch? Verschwörungen und Intrigen gibt es doch nur in Märchen, Romanen und den Köpfen phantasiebegabter Zeitgenossen, oder? Eine Verschwörung muss schon auf offener Bühne wie der Mord an Julius Cäsar mit 60 Personen stattfinden, damit sie ihnen glaubhaft erscheinen.

John F. Kennedy und sein Bruder Robert seien dagegen jeweils von Einzeltätern ermordet worden, die nur das Kunststück fertig bringen mussten, von einer Position aus Schüsse aus mehreren Richtungen auf ihre Opfer abzugeben. So einfach ist die Welt der Beschwichtigungsjournalisten. Oder so abstrus. Kein Wunder, dass niemand aus der Zunft bei den Geschichten von Claas Relotius Verdacht schöpfte.

Wenn es überhaupt eine Ursache für einen Vorgang gibt, dann entstammt diese am besten der Natur. Nicht industrielle Kohlenwasserstoffe sind eine Gefahr für das Weltklima; es ist das Kohlendioxid, ohne das Pflanzen nicht existieren können. Die aktuelle Pandemie ist durch ein Virus bedingt, das wie ein Floh von einer Fledermaus auf den Menschen übergesprungen ist.

Heuschnupfen und Asthma werden durch Pollen, Hausstaub und Milben hervorgerufen, haben auf jeden Fall nichts mit Stickoxiden aus Pkw-Motoren oder Feinstaub aus Verbrennungsvorgängen und Verkehr zu tun. Und wenn jetzt Kinder immer wieder rätselhafte Gefäßentzündungen bekommen, dann kann das auch nur das SARS-CV2-Virus sein. Tatsächlich ist das aber eine unerwünschte Wirkung vieler Impfungen, die sogar in den Beipackzetteln steht oder bis vor kurzem noch stand (1).

Überhaupt sind die Beschwichtiger sehr zurückhaltend, wenn sich Probleme auftürmen.

Schulschließungen? Kein Problem, das geht alles digital. Weggesperrte Alte? Besser überlebt als von den Angehörigen besucht. 150 Milliarden neue Schulden? Zahlen wir mit links ab. Ein erneuter Lockdown im Herbst? Sitzen wir auf einer Backe ab. Einschränkungen der Grundrechte? Eine Pandemie ist eben kein Kindergeburtstag! Löschungen auf YouTube, Twitter und Facebook? Fake News von durchgeknallten Spinnern fallen nun einmal nicht unter die Meinungsfreiheit.

Sollte es doch Verantwortliche und Schuldige geben,

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Maas für „nukleare Teilhabe“ – bei der Selbstzerstörung | KenFM.de

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01-06-20 06:59:00,

Die Tagesschau unterschlägt Nachrichten über das US-Atombombenlager in Büchel und über den Betrug am deutschen Wähler.

Ein Beitrag von Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam.

Die große Mehrheit der Bundesbürger ist gegen die Stationierung von Atombomben auf deutschem Boden. Für ein Verbot, hierzulande US-amerikanische Massenvernichtungswaffen zu lagern, sprechen sich 86 Prozent der Befragten aus.(1) Das prinzipielle „Nein“ des Volkes besteht schon länger als ein halbes Jahrhundert. Entsprechend haben auch die Bundesregierungen seit 1990 behauptet, sie wünschten den Abzug. Tatsächlich machten sie aber keinen Finger krumm, sondern nur Bückling, wenn die USA ihr nukleares Arsenal in Deutschland zu erweitern wünschten. Ganz vorn dabei unter den Doppelzüngigen: Außenminister Heiko Maas, SPD.(2) Was bringt die Tagesschau darüber? So gut wie nichts.

Um einer Legende abzuhelfen: Die USA unterhalten nicht nur im rheinland-pfälzischen Büchel ein Atombombenlager. Vielmehr haben sie nukleare Massenvernichtungsmittel auf weitere rund zwei Dutzend Sondermunitionslager, Raketenstellungen und Artilleriegarnisonen verteilt. Auf Standorte in Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein.(3) Es handelt sich um Gefechtsköpfe für Raketen, um Minen und Artilleriegeschosse. In welchen Mengen sie in unserer Republik bereitgehalten werden, weiß nicht mal die Bundesregierung genau.

Trotzdem steht das politische Funktionspersonal im Reichstag zum US-Regime zwar würdelos aber in Treue fest. Beispiel: Als im Juni 2017 in der UN-Generalversammlung 122 Staaten den Atomwaffen-Verbotsvertrag (4) beschlossen, enthielt sich Deutschland der Stimme. Als die Linkspartei im September dieses Jahres beantragte, Deutschland solle dem Vertrag nachträglich beitreten, lehnte die Mehrheit von CDU/CSU, SPD und FDP das ab.(5) Regierung und Parlamentsmehrheit pfiffen damit wie üblich auf Volkes Willen. Die Tagesschau schwieg dazu.

„Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten haben einen umfassenden Überblick über das internationale Geschehen in allen wesentlichen Lebensbereichen zu geben,“ schreibt ihnen der Rundfunkstaatsvertrag in seinem §11 ausdrücklich vor.(6) Dafür, dass dieser gesetzliche Auftrag erfüllt wird, sollen die Rundfunkräte sorgen. Die jedoch versagen in ihrer Kontrollfunktion genauso kläglich wie die Programmgestalter in ihrem Journalistenberuf.

SPD-Spitzenpolitiker aus der Spur

Zur Meldung genötigt sahen sich die transatlantisch abgerichteten regierungsfrommen Nachbeter in der Tagesschau-Redaktion erst, als der neue SPD-Fraktionsvorsitzende Rolf Mützenich im Bundestag den Trampelpfad der ordinären USA-Gefolgsleute verließ: Zur allgemeinen Überraschung verlangte er im Reichstag und per Interview mit dem Tagesspiegel,

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Covid-19 als Türöffner für neue Überwachungstechniken

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31-05-20 11:20:00,

Bild: USAF

Die Forschungsbehörde der US-Geheimdienste will schnell Techniken, um Infizierte aus der Ferne zu identifizieren und Kontaktrückverfolgung auch ohne Handys zu ermöglichen

Wie auch immer begründet, so beflügelt die Corona-Pandemie die Phantasie, neue Überwachungs- und Kontrolltechniken zu entwickeln. Das hat etwa Michel Foucault in “Überwachen und Strafen” beschrieben und darin auch gezeigt, dass die mit der Pest aufkommenden Überwachungs-, Kontroll- und Disziplinierungstechniken mit dem “Traum von einer disziplierten Gesellschaft” den Ausbau der staatlichen Macht und den Aufbau neuer Institutionen (Hospital, Gefängnis, Armenhaus, Polizei etc.) über das konkrete Infektionsgeschehen ermöglichten. Nach dem Einschluss der Gefährder letztlich in ein Panopticon geht es jetzt darum, mittels präventiver Überwachung die ganze Gesellschaft als Panopticon zu realisieren und zu disziplinieren.

Geheimdienste sind immer dann zur Stelle, wenn es während Krisen Möglichkeiten gibt, neue Befugnisse und Techniken der Überwachung zu etablieren, die dann auch ganz anderen Zwecken als den ursprünglich intendierten dienen können. Jetzt ist Forschungsbehörde der zahlreichen US-Geheimdienste, die Advanced Research Projects Agency (IARPA), auf die Idee gekommen, Covid-19 zu benutzen, um neue Techniken zu deren Verfolgung und Vorhersage zu entwickeln.

Und weil mit Covid-19 räumlicher Abstand und soziale Distanzierung sowie die Schaffung von möglichst kontaktlosen Schnittstellen einhergeht, will man nun gerne Techniken haben, um an Covid-19-Erkrankte, gleich ob sie Symptome zeigen oder nicht, aus der Ferne identifizieren zu können. Das war auch schon der Wunsch nach 9/11, als man versuchte, Techniken zu entwickeln, um aus der Ferne böse Absichten zu erkennen. Und man wünscht sich Möglichkeiten der Kontaktrückverfolgung, die ohne Handys auskommen. Das wäre nicht nur praktisch zur Bekämpfung von Epidemien, sondern auch von Kriminellen, Terroristen oder politischen Gegnern. Es geht darum, die Kontaktrückverfolgung auch bei jenen zu ermöglichen, die versuchen, sich der Überwachung zu entziehen.

IARPA startete am 21. Mai die Ausschreibung “COVID-19 Seedling Research Topics”, um mit diesem “hochriskantem” Forschungsprogramm einen “überwältigenden geheimdienstlichen Vorteil” zu erzielen, etwa bei der Entdeckung, der georaumzeitlichen Überwachung und Aufzeichnung (“mit Datenschutz”), der Verlässlichkeit der Information oder der Modellierung, Simulation und prädiktiven Analytik. Irgendwie soll dabei auch der Datenschutz gewahrt werden. Ausdrücklich heißt es, dass Forschung bevorzugt wird, die nicht nur schnell gegen die Covid-19-Pandemie hilft, “sondern die Warnung und die Reaktionsfähigkeit für künftige ähnliche Ereignisse verbessert”. Erwartet werden im Trump-Land selbstverständliche “revolutionäre”

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Bundesaußenminister Heiko Maas für nukleare Teilhabe

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31-05-20 11:17:00,

Außenminister Heiko Maas für nukleare Teilhabe

von Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam

Die Tagesschau unterschlägt Nachrichten über das US-Atombombenlager in Büchel und über den Betrug am deutschen Wähler. Die große Mehrheit der Bundesbürger ist gegen die Stationierung von Atombomben auf deutschem Boden. Für ein Verbot, hierzulande US-amerikanische Massenvernichtungswaffen zu lagern, sprechen sich 86 Prozent der Befragten aus. [1] Das prinzipielle „Nein“ des Volkes besteht schon länger als ein halbes Jahrhundert. Entsprechend haben auch die Bundesregierungen seit 1990 behauptet, sie wünschten den Abzug. Tatsächlich machten sie aber keinen Finger krumm, sondern nur Bückling, wenn die USA ihr nukleares Arsenal in Deutschland zu erweitern wünschten. Ganz vorn dabei unter den Doppelzüngigen: Außenminister Heiko Maas (SPD). [2] Was bringt die Tagesschau darüber? So gut wie nichts.

Heiko-Maas-SPD-Bundesminister-des-Auswaertigen-Kritisches-Netzwerk-Israel-Staatsraeson-menschgewordene-Geradlinigkeit-Betroffenheitsheuchelei-IS-Kinder-Syrien

► Um einer Legende abzuhelfen:

Die USA unterhalten nicht nur im rheinland-pfälzischen Büchel ein Atombombenlager. Vielmehr haben sie nukleare Massenvernichtungsmittel auf weitere rund zwei Dutzend Sondermunitionslager, Raketenstellungen und Artilleriegarnisonen verteilt – auf Standorte in Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. [3] Es handelt sich um Gefechtsköpfe für Raketen, um Minen und Artilleriegeschosse. In welchen Mengen sie in unserer Republik bereitgehalten werden, weiß nicht mal die Bundesregierung genau.

Trotzdem steht das politische Funktionspersonal im Reichstag zum US-Regime, zwar würdelos, aber in Treue fest. Beispiel: Als im Juni 2017 in der UN-Generalversammlung 122 Staaten den Atomwaffen-Verbotsvertrag [4] beschlossen, enthielt sich Deutschland der Stimme. Als die Linkspartei im September dieses Jahres beantragte, Deutschland solle dem Vertrag nachträglich beitreten, lehnte die Mehrheit von CDU/CSU, SPD und FDP das ab. [5] Regierung und Parlamentsmehrheit pfiffen damit wie üblich auf Volkes Willen. Die Tagesschau schwieg dazu.

„Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten haben einen umfassenden Überblick über das internationale Geschehen in allen wesentlichen Lebensbereichen zu geben, [..]“ schreibt ihnen der Rundfunkstaatsvertrag in seinem §11 ausdrücklich vor. [6] Dafür, dass dieser gesetzliche Auftrag erfüllt wird, sollen die Rundfunkräte sorgen. Die jedoch versagen in ihrer Kontrollfunktion genauso kläglich wie die Programmgestalter in ihrem Journalistenberuf.

► SPD-Spitzenpolitiker aus der Spur

Zur Meldung genötigt sahen sich die transatlantisch abgerichteten regierungsfrommen Nachbeter in der Tagesschau-Redaktion erst, als der neue SPD-Fraktionsvorsitzende Rolf Mützenich im Bundestag den Trampelpfad der ordinären USA-Gefolgsleute verließ: Zur allgemeinen Überraschung verlangte er im Reichstag und per Interview mit dem Tagesspiegel,

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Proteste gegen Polizeigewalt in den USA – Polizei greift in mehr als 50 Fällen Journalist:innen bei ihrer Arbeit an

proteste-gegen-polizeigewalt-in-den-usa-–-polizei-greift-in-mehr-als-50-fallen-journalist:innen-bei-ihrer-arbeit-an

31-05-20 11:01:00,

Die Aufnahme, wie bei den Protesten in Minneapolis ein schwarzer CNN-Reporter bei laufender Kamera und live festgenommen wurde, gingen um die Welt. Dieser Übergriff, den die New York Times in Abgrenzung zu Trumps Zensurvorwürfen gegenüber Twitter als echte Zensur und Einschüchterung bezeichnete, war nur der Auftakt zu bislang mehr als 50 dokumentierten Fällen, in denen Journalist:innen während ihrer Berichterstattung über die Proteste Ziel von Angriffen unterschiedlichster Polizeibehörden wurden.

Zahlreiche Videos zeigen, wie Journalist:innen mit Gummigeschossen, Pepperballs, Markierungsmunition und Blendgranaten beschossen, mit Tränengas oder Pfefferspray attackiert, sonstwie körperlich angegriffen oder gar verhaftet werden. Zahlreiche Reporter:innen wurden an der Ausübung ihrer Tätigkeit gehindert, körperlich verletzt, in einem Fall verlor eine Fotografin sogar ein Auge.

Ein Kameramann des Denver Channel schaut sich seine Kamera an, nachdem er mit Paintballs und Tränengas beschossen wurde.Ein Kameramann von „Denver 7 News“ schaut sich seine Kamera an, nachdem er mit Paintballs und Tränengas beschossen wurde. Alle Rechte vorbehalten AdiGTV

Nick Waters von Bellincat dokumentiert in einem Twitter-Thread all diese Fälle. Er schreibt in einem Artikel, der die ersten 29 Übergriffe dokumentiert, dass es zwar bei einigen Vorfällen möglich sei, dass Journalist:innen versehentlich getroffen wurden, in der Mehrzahl der Fälle, die er erfasst habe, seien sie eindeutig als Pressevertreter zu identifizieren. Für ihn ist klar, dass sie absichtlich ins Visier genommen werden. Dieses Muster der Gewalt gegen Journalist:innen wiederhole sich in mehreren Städten, am intensivsten seien die Übergriffe jedoch in Minneapolis.

Bei vielen Protesten treffen Übergriffe der Polizei eher aktivistische und alternative Berichterstattung, nun allerdings lässt in den USA beobachten, wie auch Vertreter großer Medien wie CNN, CBS, MSNBC, Reuters oder der Deutschen Welle gezielt angegriffen werden.

Übergriffe auf Pressevertreter:innen sowie Einschränkungen der Pressefreiheit durch die Polizei sind weltweit ein Problem, es gibt sie auch in Deutschland. Neu ist allerdings, dass in einem Land wie der USA, das lange als Hort der Pressefreiheit galt, in den letzten Jahren aber deutlich abrutschte, Journalist:innen so gezielt und in dieser hohen Anzahl attackiert werden. Einiges dürfte dazu Donald Trump beigetragen haben, der keine Möglichkeit auslässt, Medien als „Lügenpresse“ oder als „Feinde des Volkes“ zu bezeichnen – und so eine Stimmung schafft, in der sich Polizist:innen als Vollstrecker des US-Präsidenten fühlen.

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Polizeigewalt in den USA – Was wäre in den Medien los, wenn das in Russland oder China passiert wäre? | Anti-Spiegel

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31-05-20 10:56:00,

Die Rassenunruhen in den USA sind auch im russischen Fernsehen ein Thema. Um aufzuzeigen, wie darüber in Russland berichtet wird, habe ich den Beitrag aus der russischen Sendung „Nachrichten der Woche“ vom Sonntag übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

Im amerikanischen Minneapolis ist Krieg auf den Straßen. Eine Polizeistation wurde niedergebrannt und die Polizisten mussten mit dem Hubschrauber vom Dach des belagerten Gebäudes gerettet werden. Es sind Rassenunruhen. Rassistisch in dem Sinne, dass das Motiv ein brutaler Mord war, aufgenommen mit Kameras von Mobiltelefonen.

Das Opfer ist ein junger schwarzer Mann namens George Floyd. Er arbeitete als Wachmann, war als Unterstützer von Gewaltlosigkeit bekannt, machte sich aber schuldig, weil sein 20-Dollarschein sich in einem Laden als falsch herausstellte. Davon gibt es viele in Amerika. George Floyd wurde festgenommen. Er widersetzte sich nicht. Trotzdem wurden ihm Handschellen angelegt.

Dann drückte ein Polizist namens Derek Chauvin George zu Boden und drückte ihm das Knie an den Hals.

Derek Chauvin
44 Jahre
Veteran der Polizei Minneapolis, 19 Jahre Diensterfahrung
Gegen ihn gab es 18 Beschwerden
Er war an drei Vorfällen mit Einsatz von Schusswaffen beteiligt
2008 hat er einen Menschen getötet

Drei Minuten lang flehte George, das Knie wegzunehmen, sagte, er könne nicht atmen, bat darum, ihn nicht zu töten, aber Polizeiveteran Derek Chauvin presste das Knie noch härter auf den Hals. Gleichzeitig streamten Passanten das Video ins Internet.

Wahrscheinlich hat der Polizist George den Hals gebrochen oder das Opfer einfach erstickt. Wie auch immer, George gab Ruhe. Aber Derek Chauvin drückte noch weitere vier Minuten das Knie auf den Hals, bis ein Krankenwagen eintraf. Mit der Mitteilung, dem Häftling gehe es gut, übergab die Polizisten ihn den Sanitätern. Er wurde im Krankenwagen künstlich beatmet, aber ohne Erfolg. Im Krankenhaus wurde sein Tod festgestellt.

Stellen Sie sich vor, was los wäre, wenn so etwas in Russland passiert wäre.Man hätte bereits neue Sanktionen gegen uns verhängt, Amerika hätte bereits eine Sondersitzung des UN-Sicherheitsrates zur Menschenrechtslage in Russland einberufen, und die Europäische Union würde auch wieder irgend etwas Unerfreuliches tun. Aber da es in Amerika passiert ist, wo eine solche Haltung gegenüber Schwarzen die akzeptierte Praxis ist, zuckt niemand auf der Welt auch nur zusammen.

Wenn in Russland hunderttausend Menschen am Coronavirus gestorben wären,

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Wer kontrolliert die Gesundheits-Regime? • Anthroblog

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31-05-20 10:15:00,

Zuletzt aktualisiert am 31. Mai 2020

Wer kontrolliert die Gesundheitsregime?

Wer kontrolliert die Gesundheits-Regime? Szenenbild aus der Dokumentation »Slaughtered on Suspicion«.

Die Corona-Krise entmachtete den Souverän und gab der Exekutive die Kontrolle über das politische Leben in die Hand. Von der Krise als der »Stunde der Exekutive« war vielfach die Rede. Unter Berufung auf einen abzuwendenden Notstand wurden Gesundheits-Regime etabliert, geleitet von dogmatisierter wissenschaftlicher Expertise, begleitet von einer weitgehend uniformierten öffentlichen Meinung und einer anschwellenden Welle der Intoleranz. Dass Regierungen demokratischer Staaten, die stolz darauf sind, »offene Gesellschaften« zu sein, während der Coronakrise in einer nie dagewesenen Weise in die Rechte und Freiheiten des Volkes eingegriffen haben, dürfte unbestritten sein, bestreitbar hingegen die Verhältnismäßigkeit der verhängten Maßnahmen. Wer kontrolliert die Gesundheits-Regime? Ob jemals eine Debatte über diese Frage und über die Verantwortung für die Folgen der Stilllegung des ökonomischen und gesellschaftlichen Lebens geführt werden wird, bleibt abzuwarten. Nun ist die von der WHO ausgerufene Pandemie in Europa im Abklingen begriffen, der durch sie legitimierte Freiheitsentzug wird von der Exekutive schrittweise rückgängig gemacht; was uns entzogen wurde, soll uns wieder gewährt werden.

Ist der Spuk damit vorüber? Oder haben wir möglicherweise die Generalprobe einer Tragödie erlebt, deren Aufführung erst noch bevorsteht? Werden unsere bürgerlichen Freiheiten künftig so saisonal kassiert, wie Grippeepidemien auftreten, denen nach einer neuen Schätzung der WHO jährlich bis zu 650.000 Menschen weltweit zum Opfer fallen, während bis heute etwa 370.000 Menschen an Covid-19 gestorben sind? Wird die Kontrolle durch ein Gesundheitsregime, das den Wert des Lebens gegen den der Freiheit ausspielt, ohne von uns oder irgendjemand anderem dazu ermächtigt zu sein, möglicherweise zum Dauerzustand? Die Gesetze, die die Ausweitung der Kontrollzone erst ermöglichten, bestehen fort; ihnen ist kein Verfallsdatum eingeschrieben.

Dass die einzig legitimen Subjekte der politischen Macht[1] während der Coronakrise zu deren Objekten mutierten, und sich mitunter vorkamen, wie Gregor Samsa in Kafkas Alptraum, trug zweifellos zu der Empörung bei, die viele Betroffene empfanden, auch wenn angeblich repräsentative Umfragen das Gegenteil zu suggerieren versuchten. Niemand wird gerne entmündigt und von anderen kontrolliert.

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Delirieren mit Viren

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31-05-20 10:07:00,

Erwache ich morgens aus Träumen, so fällt mir bald die Zeit ein, in der ich lebe, und alles wird bleiern. In solchen Augenblicken spiele ich mit dem Gedanken, die Welt, wie sie serviert wird, anzunehmen, wahllos, und den Widerstand aufzugeben. Den Widerstand gegen die Erzählung, dieses Virus sei äußerst gefährlich und es brauche deshalb die Maßnahmen und das Zurückweichen, setzt ein Mensch — Ist das ein Mensch? — zur Umarmung an.

„Münde ein und gebe auf!“, so höre ich in mir die entkräftete Stimme. „Münde ein und das Leben wird leichter! Glaube an die Notwendigkeit, wenn sie dich testen, irgendein Resultat verkündigen — bei 47-prozentiger Wahrscheinlichkeit, dass dieses Ergebnis zu tun hat mit irgendeiner Wirklichkeit —, glaube an ihre Güte, wenn sie dich maskieren, verrechnen, dich impfen, digitalisieren und deine Spur verfolgen, wohin du auch gehst. Glaube an die Notwendigkeit von allem und dir wird leicht ums Herz!“

Und schon steige ich mit einem Bein aus dem Bette im Begriff, die neue Mission anzunehmen, da erinnere ich mich an die Seminare in den 1980ern, an Kafka, an Bachmann, an die Phänomenologie des Geistes und an Derrida. Aber auch an die Logik überhaupt und das kritische Denken und die unendlichen Bewusstseins- und Wirklichkeitsdiskussionen im Zusammenhang mit Gehirnwissenschaft und Philosophie rund um Singer, Roth, Koch, Metzinger und wie sie alle heißen.

Und wie ich mich so erinnere, fühle ich mich mies. Mies beim Gedanken unterzuschlüpfen, damit ich Ruhe habe. Denn nehme ich die Kafka-Texte und die mir ebenso heiligen Erzählungen der Bachmann ernst — „Unter Mördern und Irren“ vor allem —, halte ich die messerscharfen Passagen bei Derrida und Deleuze und Foucault, die ich verstanden habe — es sind wenige bloß —, hoch, verrate ich weder den Werther noch den Lenz und nicht die Figuren Kleists und nicht die Emilia Galotti samt Gräfin Orsina und niemals meinen Novalis, dann gibt es ein paar entscheidende Dinge und die verhindern, dass ich den einbeinigen Entschluss durchziehe.

Wäre das die Pandemie, als die sie in der Darstellung auf mich zugreift, so fiele die Darstellung anders aus. Das fällt mir ein. Am Rand des Bettes. Sie fiele aus, wie Wirklichkeit ausfällt: widersprüchlich, komplex, mit Unsicherheit behaftet. Es käme zu Diskussionen, zu unterschiedlichen Einschätzungen, zu einem Diskurs. Es ist anders. Die Darstellung auf den Leitkanälen ist einheitlich,

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Die Tröpfchen-Desinformation

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31-05-20 09:58:00,

Ist selbst die inflationäre Steigerung der „Corona“-Tests nicht mehr in der Lage, die Zahl vermeintlich Infizierter und den sogenannten R-Faktor in die Höhe zu hieven, wächst der Druck, wissenschaftliche Belege für Maskenzwang und Kontaktverbote vorzulegen. Das Bedrohungsnarrativ darf keinesfalls ins Wanken geraten. Die Gefahr muss spürbar, aber unsichtbar bleiben. Was bietet sich da besser an als nicht-wahrnehmbare Aerosole in der Luft?

In bahnbrechenden Studien wurde jetzt gezeigt, dass Menschen mit ihrer Ausatmung auch Aerosole freisetzen und diese von Masken vor Mund und Nase reduziert werden (1). Wer hätte das gedacht? Diese nicht gerade neue Erkenntnis dient flugs als Beleg, dass mit einer Maskenpflicht Ansteckungen mit SARS-CoV-2-Viren wirkungsvoll verhindert werden könnten.

Wer mit den Taschenspielertricks der medizinischen Scheinwissenschaft nicht vertraut ist, kann dieser Schlussfolgerung auf den Leim gehen. Einer naturwissenschaftlichen Betrachtung hält diese „Beweisführung“ allerdings nicht stand. Warum?

Bewiesen ist nur dann etwas, wenn tatsächlich das gemessen wird, was gefragt ist. In diesem Falle also die Infektionsprophylaxe von Gesichtsmasken bei asymptomatischen Menschen in Bezug auf das SARS-CoV-2-Virus.

Das ist aber gar nicht untersucht worden! Eine sichtbar gemachte Aerosolwolke um Menschen besagt noch nichts über deren Infektiosität.

Festgestellt wird lediglich, dass eine Maske beim Sprechen die Verbreitung von Aerosolen in der Ausatemluft reduziert. Dies mit einer Verminderung der Infektiosität gleichzusetzen ist eine unzulässige Verallgemeinerung; denn es ist bisher keineswegs belegt, dass Aerosole in der Ausatemluft asymptomatisch Infizierter neue Krankheiten produzieren.

Für eine Beweisführung müssten positiv getestete asymptomatische Menschen einmal ohne Maske mit negativ getesteten zufällig ausgewählten Menschen in einen Raum gebracht und dann die Anordnung mit Masken und einer zweiten Gruppe negativ getesteter Personen wiederholt werden.

Nach 2 Wochen wäre dann zu vergleichen, in welcher Gruppe negativ Getesteter sich mehr Kranke befinden. Nur so wäre eine Maskenpflicht zu rechtfertigen. Und dies auch nur, wenn wir wenigstens eine nennenswerte Anzahl Covid-Infektiöser hätten. Letzteres ist mit einer Häufigkeit von weniger 1 pro 10.000 Menschen in den meisten Landkreisen gar nicht der Fall.

Der Trick, ein unmaßgebliches Testkriterium als „Beweis“ zu verkaufen, hat dabei in der Medizin eine jahrzehntelange Tradition. Man nennt das eine Studie mit einem sogenannten Surrogat-Endpunkt. Im Klartext: ein minderwertiges Zielkriterium wird als Ersatz für das eigentliche Ziel einer Behandlung eingesetzt. So dient etwa der Cholesterinspiegel im Blut als Surrogat für die Wahrscheinlichkeit,

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Einschüchtern, diffamieren, spalten • STANDPUNKTE | KenFM.de

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30-05-20 06:41:00,

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Der Höhepunkt von „Teile und herrsche!“ oder Abgesang der Eliten?

Ein Standpunkt von Jochen Mitschka.

Wer in den letzten Wochen die Medien verfolgte, kam schon nicht mehr mit Kopfschütteln ob der politisch-medialen Einheitsmeinung aus. Der Gipfel der Hass erzeugenden und die Gesellschaft spaltenden Beschimpfungen von Gegner der Regierungspolitik im Fall von COVID-19, vierundzwanzig Stunden am Tag durch die Qualitätsmedien verbreitet, entlud sich schließlich in Brandbomben gegen Fahrzeuge von Organisatoren einer Demonstration in Stuttgart. Während immer neue von Steuergeldern oder dem Establishment finanzierten „Faktenfinder“ und „Anti-Hass-Organisationen“ behaupten, sie würden nun aber gegen Hetze im Netz vorgehen. Natürlich war nur „Hetze“ als Gegnerschaft zum Mainstream gemeint. Nicht die Hetze, welche gegen Dissidenten zur gesellschaftlichen Stigmatisierung und Schlimmeren führt.

Und ich vernahm keinerlei sofortige Reaktion der Empörung durch Politik oder Medien auf die Brandanschläge. Natürlich werden Lippenbekenntnisse „gegen Gewalt“ ausgesprochen, und die übliche Orwell’sche Rede im Geiste von 1984 verbreitet. Gleichzeitig zirkulieren Videos, welche Polizisten darstellen, die das Zeigen des Grundgesetzes verbieten. Und es wird klar, dass immer deutlicher versucht wird, die Menschen einzuschüchtern damit sie davon absehen, von ihrem Demonstrationsrecht Gebrauch zu machen.

Keine der im Bundestag vertretenen Parteien fand den Mut, gegen den konformistischen Druck des Populismus, die Position von Corona-Politik-Kritikern in den Bundestag zu tragen, mit Ausnahme der AfD. Es darf aber bezweifelt werden, dass die Partei dies aus den gleichen Gründen tat, welche die Kritiker nicht schlafen lassen. Denen es nämlich nicht in erster Linie um die wirtschaftlichen Folgen geht, sondern durch die immer mehr erhärtete These, dass durch den Shutdown mehr Menschen leiden und sterben müssen, als durch einen Virus möglich und wahrscheinlich ist.

Schließlich kann man diese Einhelligkeit der Meinung im Bundestag als Hinweis werten, dass meine Hypothese stimmt, dass wir von einem Konsens der großen politischen Parteien beherrscht werden, die de facto eine Ein-Säulen-Gewaltenteilung (1) realisiert haben.

Was wir schon am 17. Mai 2019, mit der Verleumdung der Menschenrechtsbewegung BDS erlebt hatten, wird nun langsam zum politischen Standard. Aus meiner Erfahrung in Vietnam und China muss ich feststellen, dass sich die politische Mainstream-Meinung immer weniger von der der Einheitsparteien in diesen Ländern unterscheidet.

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Corona: Friedlicher Protest muss Gehör finden können – Tagesdosis 30.5.2020 | KenFM.de

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30-05-20 06:41:00,

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Der Leipziger Anwalt Ralf Ludwig geht den juristischen Weg und fordert die Gerichte auf, die teilweise Aufhebung des Versammlungsrechtes wieder rückgängig zu machen.

Ein Kommentar von Christiane Borowy.

Ich sage es gleich vorneweg: Ich habe im Grunde keine Lust, ständig über Corona zu schreiben. Das Problem ist jedoch, dass das mit jedem Tag notwendiger wird, an dem rechtlich eingeschriebene Ansprüche der Bürger zumindest teilweise zunichte gemacht werden und gleichzeitig der Protest dagegen so stark einschränkt wird.

Wer zur Zeit eine Veranstaltung organisieren will, hat grundsätzlich das Problem, dass die Teilnehmerzahl stark eingeschränkt wird und es darüber hinaus weitere strenge Auflagen gibt. Diese werden mit dem Schutz der Bevölkerung vor der Pandemie legitimiert. Allerdings wird damit auch das Recht auf Versammlung stark ausgehöhlt. Wenn nämlich auf einer Demonstration nur die Teilnahme einer ganz geringen Anzahl von Menschen erlaubt ist, dann kann der übliche Ausdruck für Kritik an der Regierung – eine Massendemonstration – gar nicht erst stattfinden. Dies wurde auch den Demonstrationen in Stuttgart zum Verhängnis, die durch immer neue Auflagen immer stärker in ihrer Teilnehmerzahl beschränkt wurden.

Allen Widrigkeiten zum Trotz finden aber dennoch in vielen Städten Deutschlands Proteste gegen die Corona-Maßnahmen statt. Heute am 30.05.2020 findet in der Bundeshauptstadt neben den Demonstrationen und Meditationen gegen die mit der Corona-Pandemie gerechtfertigten Einschränkungen des Grundgesetzes auch eine Versammlung zum Protest gegen die US-Airbase Ramstein statt – dies ist eine Relais-Station für Drohnenkriege des US Militärs.

Die Forderung von Anwalt Ralf Ludwig, die teilweise Aufhebung des Versammlungsrechtes wieder rückgängig zu machen, ist für Demonstranten und Veranstalter von Massendemonstrationen absolut relevant. Ludwig vertritt die Veranstalter der genannten Demonstrationen in Berlin und Stuttgart und fordert die Verwaltungs- und Verfassungsgerichte auf, das teilweise Verbot des Versammlungsrechts durch pauschale Begrenzung der Teilnehmerzahl aufzuheben und damit „Jahrzehnte alte Grundlagen des effektiven Rechtsschutzes und die besondere Bedeutung des Versammlungsrechts in der Corona-Krise wiederherzustellen“, wie es in seiner Pressemitteilung vor wenigen Tagen heißt.

Der Rechtsanwalt unterstützt die Initiative „Kündigt Ramstein Airbase“ in Berlin und die Initiative „Querdenken 711“ in Stuttgart.

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The Wolff of Wall Street SPEZIAL: Der Lockdown und der digital-finanzielle Komplex | KenFM.de

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30-05-20 06:40:00,

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Heute ist Samstag, der 30. Mai, und die Welt befindet sich zurzeit auf dem Weg in eine ungewisse Zukunft.

Der weltweite Lockdown wird nach und nach beendet und viele Menschen hoffen, nun wieder ins alte Leben zurückkehren zu können. Aber die Hoffnung trügt: In den vergangenen 3 Monaten ist im globalen Wirtschafts- und Finanzsystem ein Prozess vorangetrieben worden, der keine Rückkehr in das alte Leben mehr zulässt.

Wir sind ja bereits mit einer einsetzenden Rezession und einem schwer angeschlagenen globalen Finanzsystem in das Jahr 2020 gestartet und haben dann Anfang März einen Absturz des Ölpreises um mehr als 50 Prozent erlebt. Das allein hätte schon ausgereicht, um das System ins Wanken zu bringen.

Dann kam aber noch der wegen der Pandemie herbeigeführte weltweite Lockdown dazu, der an den Finanzmärkten ein wahres Erdbeben ausgelöst und zahlreiche Rekorde bewirkt hat:

Wir haben im März innerhalb von drei Wochen den stärksten jemals registrierten Einbruch an den Aktienmärkten erlebt. Die Zentralbanken haben daraufhin die bisher größten Summen zur Stabilisierung des Systems aufgebracht und im April ist es dann zum schnellsten jemals verzeichneten Anstieg an den Aktienmärkten gekommen.

Weil die Mainstream-Medien und die Politik die Aufmerksamkeit der breiten Öffentlichkeit während dieser Vorgänge ständig auf das Virus gelenkt haben, ist den meisten Menschen dabei etwas Entscheidendes entgangen – nämlich eine gigantische Vermögens- und Machtkonzentration, die sich in 3 Phasen abgespielt hat:

Phase Nr. 1: Nach dem Fall des Ölpreises Anfang März war bereits klar, dass die Märkte kräftig nachgeben würden. Als dann auch noch immer mehr Länder beschlossen, ihre Wirtschaft wegen der Pandemie stillzulegen, wurde noch deutlicher, dass ein kräftiger Börsensturz bevorstand. Trotzdem haben die Börsenaufsichten weltweit – mit einigen wenigen Ausnahmen – kein Verbot von Leerverkäufen erlassen. Die Folge: Großinvestoren konnten den Crash durch Wetten auf fallende Kurse nutzen und Milliardengewinne einstreichen.

Phase Nr. 2: Nachdem der Crash immer bedrohlicher wurde, haben die Zentralbanken Billionensummen zur Stabilisierung des Systems bereitgestellt. Der Löwenanteil dieses Geldes ist aber nicht etwa an die gegangen, die am stärksten vom Lockdown betroffen waren,

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Profiteure der Pandemie

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30-05-20 11:50:00,

von Alan MacLeod

Das Institute for Policy Studies stellte in einem neuen Bericht fest, dass Amerikas ultrareiche Elite einen Anstieg ihrer Vermögenswerte um 282 Milliarden Dollar in nur 23 Tagen verzeichnet, während mehrere zehn Millionen Amerikaner im Verlaufe der Coronavirus-Pandemie ihren Arbeitsplatz verloren haben. Das geschah trotz der Tatsache, dass in diesem Quartal ein Wirtschaftsrückgang von 40 Prozent erwartet wird.

In dem Bericht wird zudem angemerkt, dass die steuerlichen Verpflichtungen der amerikanischen Milliardäre zwischen 1980 und 2020 um 79 Prozent, bezogen auf den Vermögensstand, gesunken sind. Die Vermögen der US-Milliardäre sind in den vergangenen 30 Jahren um mehr als 1100 Prozent in die Höhe geschossen, während der Median der Haushaltsvermögen nur um spärliche 5 Prozent wuchs. Im Jahr 1990 beliefen sich die gesamten Vermögenswerte der amerikanischen Milliardärsklasse auf 240 Milliarden US-Dollar; heute steht diese Zahl bei 2,95 Billionen Dollar. Somit haben die Milliardäre Amerikas allein in den vergangenen drei Wochen mehr Vermögen angehäuft, als sie insgesamt vor 1980 hatten.

Demzufolge besitzen gerade einmal drei Menschen — Amazon-Geschäftsführer Jeff Bezos, Microsoft-Mitgründer Bill Gates und der Berkshire-Hathaway-Vorsitzende Warren Buffet — so viel wie die untere Hälfte aller US-Haushalte zusammen.

Der Bericht des Institute for Policy Studies zeichnet das Bild einer Oligarchie der Moderne, in der die Superreichen legislative und exekutive Macht übernommen haben und kontrollieren, welche Gesetze verabschiedet werden. Im Bericht wird diskutiert, was dort als neue „Industrie zur Verteidigung des Reichtums“ bezeichnet wird — dass Milliardäre Millionen dafür bezahlen, um Milliarden an Steuern zu umgehen, mit Teams aus Steuerberatern, Anwälten, Lobbyisten und Vermögensverwaltern, die ihnen dabei helfen, ihren enormen Reichtum in Steueroasen und sogenannten gemeinnützigen Stiftungen zu verbergen.

Das hat kaputt gesparte Sozialprogramme, einen Rückgang des Lebensstandards und sogar ein anhaltendes Absinken der Lebenserwartung zur Folge — etwas, das im Lauf der Geschichte selten außerhalb von schweren Kriegszeiten oder Hungersnöten zu beobachten ist. Nur wenige Amerikaner glauben, dass es ihre Kinder einmal besser haben werden als sie. Die Statistik gibt ihnen Recht.

Mit theatralischer Geste spenden Milliardäre einen Bruchteil dessen, was sie früher an Steuern zu zahlen hatten, und sorgen dafür, dabei ein Maximum an Aufmerksamkeit zu erzeugen. Ebenso sichern sie sich positive Berichterstattung, indem sie einspringen, um einflussreiche Nachrichtenunternehmen finanziell über Wasser zu halten.

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Corona böse, Staat lieb

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30-05-20 11:49:00,

Dass hätte Boris Pistorius nicht fordern müssen: Damals wie heute verbreiten die Mehrheitsmedien diszipliniert nur die Behauptungen der Regierung. Über fast alle Medien wird die Corona-Panik verkündet. Alternative Meinungen sind kaum vorhanden oder wenn, dann werden sie mit Hass und Häme übergossen. Nur selten gibt es Ausreißer wie die Meldung von NTV vom 25. Mai:

„Oxford-Wissenschaftler – Sinkende Fallzahlen schaden Impfstoffentwicklung +++ Großbritanniens führender Wissenschaftler bei der Suche nach einem Impfstoff gegen das Coronavirus hat davor gewarnt, dass die Chancen, ein wirksames Mittel zu finden, nur noch bei 50 Prozent stehen. Hauptgrund dafür seien die sinkenden Fallzahlen, sagt Humangenetiker Adrian Hill, der die Impfstoffentwicklung an der Universität Oxford leitet, im Sunday Telegraph.“

Sinkende Fallzahlen? Das kann nicht sein. Das würde ja Angst und Panik relativieren. Deshalb ist diese Meldung auch sonst nirgendwo zu finden.

Im Zentrum der täglichen Corona-Horrorshow standen und stehen die Ansteckungszahlen und die Anzahl der Toten. Das Robert-Koch-Institut lieferte das Zahlenwerk primär über Dr. Drosten, der zu einer Art Krankheitssprecher der Regierung und der ihr angeschlossenen Medien wurde. Dr. Drosten war schon während der Schweinegrippe im Jahr 2009/2010 ein einflussreicher Virologe. Er rief damals dringend dazu auf, sich gegen die Schweinegrippe impfen zu lassen.

„Bei der Erkrankung handelt es sich um eine schwerwiegende allgemeine Virusinfektion, die erheblich stärkere Nebenwirkungen zeitigt als sich irgendjemand vom schlimmsten Impfstoff vorstellen kann.“

Der empfohlene Impfstoff war „Tamiflu“. Der Pharmariese Roche verdiente dank der Vogel- und der Schweinegrippe einige Milliarden mit dem Influenza-Mittel. Blöd nur: Tamiflu konnte weder Komplikationen einer Grippe verhindern, noch die Ansteckungsgefahr senken. Dafür gab es heftige Nebenwirkungen: Von Übelkeit und Erbrechen bis zu psychiatrischen Erkrankungen wie Schizophrenie. Noch blöder: Bis heute gelten das Robert-Koch-Institut und Dr. Drosten als unantastbare Berater der Regierung. Und sie prägten die amtliche Meinung über Corona und die Corona-Vorsorgemaßnahmen.

Jederman und jede Frau wussten und wissen, dass Corona böse ist, sehr böse. Und dass die Maßnahmen des Staates – vom sozialen Kontaktverbot über die Maskenpflicht bis zur Stilllegung von Bildungseinrichtungen – gut für die Bevölkerung seien. So unumstritten waren die Handlungen und Weisungen des Staates selten. Vor allem bei jenen, die sich wie auch immer als „links“ verstanden, galt der Staat eigentlich als Instrument zur Durchsetzung der Interessen des Kapitals.

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Auswirkungen der Coronakrise – in vielen Unternehmensbilanzen hat sich eine Bewertungsblase aufgebaut, die nun zu platzen droht

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30-05-20 11:43:00,

Wiederholt sich die Geschichte wieder? In der Finanzkrise hatten laxe Bilanzierungsregeln bei den Banken wie Brandbeschleuniger gewirkt. Ähnliches könnte sich in der Coronakrise wiederholen – nun allerdings bei den Unternehmen. Davor hat vor zwei Wochen der Deutsche Analystenverband DVFA gewarnt: „Unternehmen, die nach IFRS bilanzieren, werden in 2020 verstärkt außerplanmäßig Goodwill Abschreibungen auf Firmenwerte durchführen müssen, Dies wird mit entsprechenden zusätzlichen negativen Konsequenzen für deren GuV (Gewinn- und Verlustrechnung, Anmerkung des Verfassers) und damit auch deren Eigenkapital verbunden sein“, heißt es in der Meldung. Vom Thomas Trares.

Beim Goodwill handelt es sich um eine Art positiven Firmenwert, der entsteht, wenn bei einer Unternehmensübernahme der Kaufpreis das Nettovermögen des Übernahmekandidaten übersteigt. Konkret heißt dies, das kaufende Unternehmen erhält nicht nur die Gebäude, Grundstücke oder Maschinen des Konkurrenten, sondern auch immaterielle Vermögenwerte wie eine bessere Marktposition, eine höhere Innovationskraft oder einen besseren Zugang zu Know-how. Diese bezeichnet man dann als Firmen- oder Geschäftswert (engl. Goodwill).

Dazu ein Beispiel: Der Chemie-und Pharmakonzern Bayer hatte 2018 für die Übernahme des US-Agrarkonzerns Monsanto 60 Milliarden Euro gezahlt. Den Goodwill aus diesem Deal bezifferte Bayer mit knapp 24 Milliarden Euro. Begründet hat man diesen Wert mit „erwarteten Umsatzsynergien durch das kombinierte Anbieten von Produkten“ sowie „erwarteten Synergien bei Verwaltungsprozessen und Infrastrukturen, u. a. Kosteneinsparungen in den Funktionen Vertrieb, Forschung und Entwicklung sowie allgemeine Verwaltung“.

Keine regelmäßigen Abschreibungen mehr

Ähnlich wie Maschinen, Gebäude und andere Vermögenswerte unterliegt auch der Goodwill dem Wertverfall, das heißt, er muss abgeschrieben werden. Und hier wird es nun spannend. Denn börsennotierte Unternehmen müssen seit 2005 nach den „International Financing Reporting Standards“ (IFRS) bilanzieren. Eine Abwertung des Goodwill findet hier aber nicht mehr regelmäßig statt, sondern nur noch dann, wenn ein Hinweis auf eine Wertminderung vorliegt. Die Unternehmen haben hier also mehr Gestaltungsspielraum. Im Ergebnis kommt es seither kaum noch zu Abschreibungen auf den Goodwill. Und dies ist auch logisch. Denn die Manager haben wenig Interesse daran, Abschreibungen vorzunehmen. Diese drücken auf Gewinn, Eigenkapital und Aktienkurs – und damit auch auf die Boni. Zudem kämen hohe Goodwill-Abschreibungen einem Eingeständnis gleich, die Unternehmen zu teuer eingekauft zu haben.

Unter dem Strich hat sich so in vielen Unternehmensbilanzen im Laufe der Jahre eine Blase aufgebaut, die nun zu platzen droht.

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Corbett Report: Who Is Bill Gates? (Videoserie) | | www.konjunktion.info

corbett-report:-who-is-bill-gates?-(videoserie)-|-|-wwwkonjunktion.info

30-05-20 11:43:00,

Bill and Melinda Gates Foundation - Bildquelle: www.konjunktion.info - Wikipedia / Bill & Melinda Gates Foundation; Wikipedia / Kjetil Ree (CC 3.0); Pixabay / qimono (Pixabay License)Bill and Melinda Gates Foundation - Bildquelle: www.konjunktion.info - Wikipedia / Bill & Melinda Gates Foundation; Wikipedia / Kjetil Ree (CC 3.0); Pixabay / qimono (Pixabay License)

Bill and Melinda Gates Foundation – Bildquelle: http://www.konjunktion.info – Wikipedia / Bill & Melinda Gates Foundation; Wikipedia / Kjetil Ree (CC 3.0); Pixabay / qimono (Pixabay License)

Ich halte James Corbett für einen der besten investigativen Journalisten im alternativen Medienbereiche. Mit seiner vierteiligen Videoserie zu Bill Gates bzw. zur Bill & Melinda Gates Foundation hat er all jene Fakten zusammengetragen, die eigentlich von der gleichgeschalteten Hochleistungspresse in Text-/Dokumentationsform erstellt und ausgestrahlt werden müsste, wenn sie denn nicht genau von jenen von uns kritisierten Machtkreisen aufgekauft bzw. anhängig wären. Da diese aber ihrem Auftrag in keinster weise mehr nachkommen, müssen wir mehr als dankbar sein, dass es Menschen wie James und seinen Corbett Report gibt, um en detail an diese Information gelangen zu können.

Diese Reihe ist für alle, die einigermaßen Englisch verstehen, EIN MUSS, wenn man die Verbindungen und Machenschaften und vor allem das, was auf uns zukommt, verstehen und verhindern will!

Part One: How Bill Gates Monopolized Global Health

Part Two: Bill Gates’ Plan to Vaccinate the World

Part Three: Bill Gates and the Population Control Grid

Part Four: Meet Bill Gates

Zusätzlich noch ein Interview mit James Corbett von RichieFromBoston zum Thema Bill Gates:

Quellen:
Corbett Report Who Is Bill Gates?
SHARE THIS: The New Normal With James Corbett.

Ein Artikel bildet zwangsweise die Meinung eines Einzelnen ab. In Zeiten der Propaganda und Gegenpropaganda ist es daher umso wichtiger sich mit allen Informationen kritisch auseinander zu setzen. Dies gilt auch für die hier aufbereiteten Artikel, die nach besten Wissen und Gewissen verfasst sind. Um die Nachvollziehbarkeit der Informationen zu gewährleisten, werden alle Quellen, die in den Artikeln verwendet werden, am Ende aufgeführt. Es ist jeder eingeladen diese zu besuchen und sich ein eigenes Bild mit anderen Schlussfolgerungen zu machen.

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  2. Fledermäuse, Gen-Editing und Biowaffen: Jüngste DARPA-Experimente geben Anlass zu Besorgnis angesichts des Ausbruchs des Coronavirus
  3. Fundstück: Corona World Order (The Corbett Report)
  4. Bill &

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Von Enten, Krüppeln und Helden

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30-05-20 06:03:00,

Beinamputierten Palästinenserin in Gaza. Bild: Ahmed Adnan,

Im Gaza-Streifen leben mehr als 8000 behinderte junge Palästinenser, die durch Schüsse israelischer Scharfschützen zu Invaliden wurden, viele von ihnen beinamputiert. Ein israelischer Journalist sprach mit den Schützen. Er traf auf ein geistig-moralisches Desaster

Ende Mai 2010. Spezialeinheiten der israelischen Armee kapern sechs Schiffe in internationalen Gewässern vor Gaza mit dem Resultat: neun Tote, zum Teil in den Rücken geschossen. Die internationale, mit türkischen, griechisch-schwedischen und amerikanischen Schiffen bestückte sogenannte “Gaza Freedom Flotilla” war mit Hilfslieferungen unterwegs nach Gaza, um dorthin dringend benötigte und von Israel boykottierte Güter zu bringen, unter anderem: Medikamente, Wasseraufbereitungsanlagen, Zement zum Hausbau, rund hundert Rollstühle für Behinderte, vor allem für Kinder. Tage später gehen Fotos um die Welt, die die von der IDF (Israel Defense Forces) zerstörten Rollstühle im israelischen Hafen Ashdod zeigen.

Anfang März 2020. Der israelische Journalist Hilo Glazer veröffentlicht in der Zeitung “Haaretz”, dem einzig verbliebenen liberalen Blatt in Israel, einen Artikel, der sich mit Scharfschützen der IDF beschäftigt. Titel: “42 knees in one day: Israeli snipers open up about shooting Gaza protesters”.

In Interviews mit hauptsächlich vor Gaza stationierten Soldaten fördert Glazer einen haarsträubenden Sportsgeist der “Helden” einer selbsternannten “Most Moral Army of the World” zutage: “Entenschießen”. Entenschießen? Tatsächlich handelt es sich dabei um gezielte Schüsse auf die Beine und Kniepartien von palästinensischen Demonstranten oder einfach Menschen, die am Gaza-Zaun stehen, oder solchen, die man als gefährlich einstuft.

Was Hilo Glazer in den anonym gehaltenen Interviews besonders herausarbeitet, ist die erschreckende Normalität eines angeblich so selbstverteidigenden, militärischen Handwerks, oder, wie es der in Dänemark lebende israelische Musiker und Autor Jonathan Ofir charakterisiert: die “Pornografie der Gewalt”. Die IDF-Soldaten erzählen ganz unbefangen von ihren Heldentaten, manche prahlen sogar ganz offen mit ihren “Erfolgen beim Entenschießen”, einem Wettbewerb für Knieschüsse.

Soldat: “Ich habe die Hülse von jedem Schuss, den ich abgefeuert habe, (…) in meinem Zimmer. Dann muss ich nicht schätzen, denn ich weiß, es sind eindeutig 52 Treffer”.

Hilo Glazer: “Sind 52 viel?”

Soldat: “Ich habe noch nicht wirklich drüber nachgedacht. Es sind keine Hunderte von Liquidationen wie im Film American Sniper: Wir reden über Knie. Ich nehme es nicht auf die leichte Schulter,

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Wozu benötigen die USA Biolabore so nah an Russland?

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29-05-20 09:34:00,

Wie der russische Außenminister Sergej Lawrow beim OVKS-Außenministertreffen sagte, sind weltweit militärbiologische Aktivitäten der USA zu beobachten, und auch an den russischen Grenzen. Seit langem sei Moskau besorgt über die biologische Sicherheit der Nachbarländer.

In Kasachstan, Armenien und Tadschikistan schufen die Amerikaner ein Netz von Biolaboren. Besonders viele Fragen haben die russischen Behörden zum Lugar-Zentrum in Georgien. Warum Washington das alles braucht – lesen Sie in diesem Artikel.

Der erste Corona-Fall wurde in Kasachstan Anfang März registriert. Die Behörden sperrten die Grenzen und riefen den Ausnahmezustand aus. Im Internet verbreiteten sich Gerüchteund Fake-News, dass das Virus mit einem Biolabor im Zusammenhang stehen könnte, das von den Amerikanern 2016 im Südosten der Republik errichtet worden war.

Das sogenannte Central Reference-Labor Almaty spezialisiert sich auf die Erforschung von für Kasachstan typischen Virus-Stämmen. Es wird betrieben als Teil des Wissenschaftszentrums für Quarantäne- und Zoonosen-Infektionen und ist dem Gesundheitsministerium der zentralasiatischen Republik unterstellt. Dabei handelt es sich um ein staatliches Objekt Kasachstans, obwohl das Pentagon dessen Bau mitfinanzierte. Insgesamt flossen aus den USA knapp 108 Mio. Dollar in dieses Objekt

Nach Angaben Washingtons befinden sich US-Militärs in der Region, und die Forschungen sollen dabei helfen, sie vor unbekannten Infektionen zu schützen.

Auf den Gipfeln der OVKS, GUS und SOZ erklärten Vertreter Moskaus mehrmals, dass die Amerikaner diese Labore auf eine Weise nutzen könnten, die den russischen Interessen zuwiderlaufen. Doch die kasachischen Behörden sicherten zu, dass äußere Einmischungen in die Arbeit der Biologen nicht zugelassen werden.

„Die Mitarbeit ausländischer Wissenschaftler ist nur dann zulässig, wenn gemeinsame Forschungen durchgeführt und Projekte im Rahmen von Zuschüssen umgesetzt werden“, verlautet aus dem Forschungszentrum in Almaty.

2018 verzeichnete Kasachstan einen rasanten Anstieg von Meningitis-Erkrankungen, in Almaty war die Rede vom Leak eines Meningokokken-Infektion-Stamms aus dem Labor. Journalisten und Blogger schrieben im Ernst, dass die Amerikaner die Ausbreitung des Virus absichtlich zugelassen hätten. Damit wollten sie angeblich die Effizienz der im Labor in der Entwicklung befindlichen Biowaffen prüfen.

Kasachstans Gesundheitsministerium beteuerte damals, dass es keine Epidemie gebe. „In Kasachstan gibt es 58 Meningitis-Fälle, darunter 32 in Almaty. Wenn man relative Kennzahlen berechnet, sind sie nach WHO-Maßstäben niedrig“, hieß es im Ministerium.

Beim Coronavirus verhält es sich ähnlich. Die Behörden dementieren Verschwörungstheorien und riefen dazu auf,

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Lernen wir wirklich etwas aus der gegenwärtigen Krise? Vermutlich nicht viel. Beispiel Luftverkehr und Globalisierung. Und dann auch zur Mail eines Lufthansa-Piloten an die NachDenkSeiten

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29-05-20 09:20:00,

Eigentlich, so wurde allenthalben verlautbart, bringt die Corona-Krise auch eine Chance: radikal, also an die Wurzel gehend umzudenken. Konkret zum Beispiel: weniger zu fliegen, weniger und nicht so weit in den Urlaub zu fliegen, und weniger geschäftlich unterwegs zu sein, damit verbunden weniger global tätig zu sein, auf Regionalisierung bei Produktion und Warenaustausch zu setzen. Also Luft, Klima und die Meere schützen. Das wäre eine riesige Konversionsaufgabe. Stattdessen wird nun zum Beispiel die Lufthansa mit 9 Milliarden € gerettet. Über 100 € kostet das jeden einzelnen Deutschen, vom Baby bis zum Greis. Albrecht Müller.

Das zahlen wir dafür, dass es auch nach der Corona-Krise mit dem Luftverkehr weitergehen kann wie bisher.

Ich muss zur Beschreibung der gespaltenen Wahrnehmung dieser Problematik zwei Geschichten erzählen:

Erste Geschichte: Wie viele andere Zeitgenossen auch habe auch ich nach dem Lockdown Ende März bis in den Mai hinein erlebt, dass der Himmel wieder blau ist. Als Frühaufsteher genoss ich den Himmel manchmal schon morgens um 5:00 Uhr. Vor einer Woche war es vorbei mit dem Genuss. Zwanzig Minuten vor 5 zeigte sich der Himmel in der Morgendämmerung schön blau. 10 Minuten später war ein dünnes Band von West nach Ost erkennbar – das 1. Flugzeug am morgendlichen Himmel, der Streifen noch ganz schmal. 10 Minuten später war er schon breiter. Nach weiteren 10 Minuten waren 2 weitere Streifen zu sehen. Sie wurden langsam breiter und beherrschten schon die untere Hälfte des Bildes, das das Fenster umrahmten. Nach einer weiteren halben Stunde waren nur noch ein paar kleine dünne blaue Streifen erkennbar. Alles andere war milchig grau.

Diese Beobachtung schildere ich nicht wegen romantischer Gefühle, obwohl ich zugeben muss, dass ein blauer Himmel und auch ein natürlicher weiß-blauer Himmel etwas sehr Schönes ist. Aber um diesen romantischen Teil geht es nicht. Das Wiederauftauchen der Kondensstreifen ist ein Zeichen dafür, dass die Belastung unserer Umwelt weitergeht, dass wir wirklich nicht viel lernen aus der gegenwärtigen Krise. Wir lernen leider nicht, dass eine fundamentale Änderung nötig, sinnvoll und produktiv wäre. Ich will (wie schon häufig) die Elemente dieser fundamentalen Änderung nennen:

  • Verkehrsvermeidung. Viel weniger Geschäftsreisen. Stattdessen Videokonferenzen, Telefonate. Schluss mit den Tages-Flugzeug-Trips nach London, Paris, Wien oder Barcelona usw. Radikale Verringerung der Urlaubsflugreisen, auch der Fernreisen.
  • Verkehrsverlagerung auf die Bahn.

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Die Logik hinter dem Wahn

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29-05-20 09:19:00,

Dazu bedarf es vorneweg einer Korrektur des eingangs erwähnten Befundes. Nicht „die Wirtschaft“ ist ruiniert, sondern weite Bereiche des Produktions- und Dienstleistungssektors, insbesondere die kleineren und mittleren, oft von Eigentümern geführten Unternehmen. Die Starken, die Kapitalstarken überleben. Und dann sind da noch jene Branchen, denen der Lockdown zu einem ungeahnten Höhenflug verhilft. Pharmaunternehmen, Überwachungstechnik und Versandhändler verzeichnen Umsatzsteigerungen, die jenen von Waffenherstellern in Vorkriegszeiten ähneln.

Einer der Branchenführer bei Pharmazeutika, Novartis (CH), weist in seinem Geschäftsbericht für das erste Quartal 2020 ein Gewinnplus von 24 Prozent oder 2,17 Milliarden US-Dollar aus. Der weltgrößte Arzneimittelhersteller Roche (CH) verbucht ein Umsatzplus von 7 Prozent, seine Gewinnzahlen reicht er erst am Jahresende nach.

Der französische Pharmariese Sanofi wiederum machte zwischen Januar und März 2020 um sagenhafte 48 Prozent mehr Gewinn als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. 30 Prozent plus waren es für den britischen Konzern AstraZeneca; auch Amgen und Eli Lilly (USA) sowie Bayer (BRD) konnten Umsatz und Gewinn markant steigern. Pfizer (BRD) wiederum blieb wegen nachgebauter Generika hinter den Erwartungen zurück, für die kommenden Quartale beruhigt das Management allerdings die Aktionäre: das zweitgrößte Pharmaunternehmen bleibt auf Kurs. Die Investoren brauchen sich keine Sorgen zu machen. Der Krieg gegen Covid-19 hat gerade erst begonnen.

Der Versandhändler Amazon wiederum kann vor Kraft kaum laufen. Umsatzplus im 1. Quartal 2020: 26 Prozent oder 75 Milliarden US-Dollar. Die Neueinstellung von 175.000 Beschäftigten im März und April 2020, der Großteil davon PackerInnen, und eine an die virale Infektiosität angepasste Lieferlogistik drücken kurzzeitig auf die Gewinnmarge. Der Börsenwert überstieg im Januar 2020 die Ein-Billion-Dollar-Marke; in Zahlen: 1.000.000.000.000. Der Lockdown treibt ihn weiter nach oben.

Geht es nach dem Muster der Entwicklung von kapitalistischen Zyklen, werden aus dem Desaster des Lockdown — neben einzelnen, oben beschriebenen Branchen — neue Leitsektoren des biotechnisch-kybernetischen Komplexes als Gewinner hervorgehen und die Verwertungskrise überwinden.

Krisen sind ein zyklisch wiederkehrendes Phänomen in unserer von Kapitalinteressen getriebenen Gesellschaft. Wenn das Angebot die Nachfrage übersteigt und längerfristig kein Ausgleich gefunden werden kann, dann entladen sich Überproduktion in wirtschaftlichen Zusammenbrüchen oder Spekulationsblasen in Börsencrashs.

In solchen Momenten bricht die Antriebskraft des Systems zusammen beziehungsweise sie ändert ihren Kraftstoff; Verwertung nach altem Muster funktioniert nicht mehr.

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Covid-19: CDC spricht in einem neuen Papier von einer Gesamtsterblichkeitsrate von 0,26% | www.konjunktion.info

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29-05-20 08:44:00,

Laborproben - Bildquelle: Pixabay / kropekk_pl; Pixabay LicenseLaborproben - Bildquelle: Pixabay / kropekk_pl; Pixabay License

Laborproben – Bildquelle: Pixabay / kropekk_pl; Pixabay License

Nach wie vor kommt die Hochleistungspresse ihrem eigenen Anspruch der Ausgewogenheit, Fairness und Offenheit im Kontext von Covid-19 in keinster weise nach. Nach wie vor werden nur selektive Stimmen präsentiert und die Regierungslinie bis auf das Jota genau über die Äther gejagt. Vielmehr wird die indoktrinierende Propaganda von Maskenpflicht, Abstandsregeln und Impfungen täglich aufrecht erhalten, obwohl die offiziellen Daten von RKI, CDC und anderen eine eindeutig andere Sprache sprechen.

Daher ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass wir in ARD, ZDF, SZ, FAZ und Co. nichts über den neuesten Bericht des Centers for Disease Control and Prevention (CDC; Zentren für Krankheitskontrolle und -prävention) lesen/hören. Das Ron Paul Institute for Peace and Prosperity schreibt dazu:

Das CDC hat gerade einen Bericht herausgebracht, das das Narrativ der politischen Klasse in den Grundfesten erschüttern müsste, ab er wird jedoch in den großen Stapel wichtiger Daten und Informationen über den Virus eingehen, der nicht öffentlich bekannt wird. Zum ersten Mal hat das CDC versucht, eine reale Schätzung der Gesamtsterblichkeitsrate für COVID-19 vorzunehmen, und unter ihrem wahrscheinlichsten Szenario liegt die Zahl bei 0,26 Prozent.

Bis jetzt wurden wir verspottet, weil wir dachten, die Sterblichkeitsrate sei so niedrig, im Gegensatz zu der Schätzung der Weltgesundheitsorganisation von 3,4 Prozent, die dazu beigetragen hat, die Panik und die Ausgangssperren voranzutreiben. Jetzt stimmt das CDC der niedrigeren Rate in Wort und Schrift zu.

Außerdem könnten wir letztendlich feststellen, dass der IFR sogar noch niedriger ist, da zahlreiche Studien und echte Zählungen begrenzter Populationen einen viel höheren Prozentsatz asymptomatischer Fälle gezeigt haben. Eine einfache Anpassung auf eine asymptomatische Rate von 50 Prozent würde ihre Todesrate auf 0,2 Prozent senken – genau die Todesrate, die Dr. John Ionnidis von der Stanford University projiziert hat.

Noch wichtiger ist, wie ich bereits erwähnt habe, dass die Gesamtsterblichkeitsrate bedeutungslos ist, weil die Zahlen so einseitig sind. Angesichts der Tatsache, dass mindestens die Hälfte der Todesfälle in Pflegeheimen zu verzeichnen war,

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