Lothar Hirneise: Onkologie 2018 – Time for Change | KenFM.de

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21-04-19 08:24:00,

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Lothar Hirneise beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit an Krebs erkrankten Menschen. Ihm zufolge weisen diese häufig ein gemeinsames Merkmal auf: Man sieht ihnen zunächst gar nicht an, dass sie krank sind. Diese Menschen arbeiten, treffen Freunde, haben Sex und kümmern sich um ihre Familien. Anders formuliert: Sie führen in den meisten Fällen ein ganz normales Leben. Wenn da nur dieser blöde Tumor nicht wäre.

Nun verfolgt die Schulmedizin einen, um es mal freundlich zu formulieren, recht kontraintuitiven Ansatz mit gegebener Situation umzugehen. Er lautet: Damit der Mensch wieder gesund wird, müssen wir ihn zunächst einmal krank machen. Chemotherapie ist dabei das Mittel der ersten Wahl. Schließlich ist der Tumor böse und was böse ist, muss schnellstmöglich beseitigt werden.

Doch was wäre, wenn der Tumor gar nicht das Problem ist? Was wäre, wenn die Krankheit im Kern etwas Gutes ist? – Ein Regulationsmechanismus, ja womöglich eine Botschaft, die auf die dringende Notwendigkeit einer Veränderung aufmerksam machen möchte.

Aus der Warte der Schulmedizin betrachtet, sind Menschen, die solche Fragen stellen, nicht mehr als „verrückte Spinner“. Diese würden durch die Bank mit unwissenschaftlichen Methoden arbeiten und auf diese Weise falsche Hoffnungen verbreiten. Und selbst wenn diese Menschen trotzdem dann beeindruckende Ergebnisse erzielen und reihenweise Menschen ins Leben zurückholen, die von der Schulmedizin bereits für quasi Tod erklärt wurden, wird dies bestenfalls noch mit „Glück“ quittiert.

Die Krebsforschung ist eben voller Dogmen. Mal sind die Gene schuld, mal fließt zu wenig Geld in die Forschung. An Ausreden mangelt es jedenfalls nicht, wenn es darum geht, das eigene Versagen zu rechtfertigen. Doch anstatt sich endlich einzugestehen, dass der eingeschlagene Weg in einer Sackgasse endet, behält man die Scheuklappen lieber auf. Je größer und hartnäckiger die Lüge, desto weniger möchte man sich der Wahrheit stellen.

Dieser Vortrag richtet sich an alle, die sich mit dem Status quo nicht mehr abfinden wollen. Lothar Hirneise, Mitbegründer des „3E Zentrums“ nahe Stuttgart, zeigt uns, dass die Zeit für einen neuen Umgang mit Krebs längst überfällig ist. Wir müssten es nur wagen, über den eigenen Tellerrand hinaus zu blicken.

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Der Krieg gegen den Iran wird heiß | KenFM.de

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21-04-19 02:37:00,

Seit 1953 führen die USA einen ständigen Krieg gegen den Iran, aber bald wird wieder geschossen.

von Jochen Mitschka.

Seit dem von den CIA finanzierten und orchestrierten Putsch von 1953 gegen eine gewählte demokratische Regierung im Iran haben die USA nie aufgehört, einen Krieg gegen das iranische Volk zu führen. Die verschiedenen Etappen und Höhepunkte hatte ich in meinem Buch: „Schattenkriege des Imperiums – Der Krieg gegen den Iran“ (3) ausführlich beschrieben. Dabei war einer der Höhepunkte sicher die Beteiligung der USA am Angriffskrieg des Irak gegen den geschwächten postrevolutionären Iran von 1980 bis 1988. Dabei wurde nicht nur Giftgas mit Wissen und Hilfe der USA eingesetzt, sondern die USA arbeiteten als Flugeinweiser für die Bomber des Irak und schossen nebenbei eine zivile Verkehrsmaschine des Iran ab, ohne sich jemals dafür zu entschuldigen. Und nun ist es wieder so weit. Nach CyberWar, Attentaten unter anderem mit der Ermordung von fünf führenden Atomwissenschaftlern, nach Wirtschaftskrieg und Unterstützung von Terroristen zur Destabilisierung des Landes, stehen wir nun, nach der Wiederwahl des israelischen Premierministers Netanjahu, vor einem neuen Krieg mit Bomben und Raketen. Allerdings ist der Iran dieses Mal wesentlich besser vorbereitet.

Die Spannungen zwischen den USA und dem Iran waren noch nicht einmal bei der Besetzung der Botschaft in Teheran so hoch gewesen, wie sie heute sind. Als Trump nun die Revolutionären Garden, den wichtigsten Teil der Territorialverteidigung des Iran, als „Terroristenorganisation“ markierte, reagierte der Iran damit, das US-Zentralkommando (US Central Command „CENTCOM“) als Unterstützer des Terrors zu bezeichnen. Nun haben beide Regierungen die Streitkräfte des jeweils anderen Landes auf das Niveau von Terroristen herabgestuft, auf das gleiche Niveau wie Al-Kaida oder ISIS. Das bedeutet, dass Kommandeure vor Ort jederzeit angreifen dürfen, ohne zurückfragen zu müssen. Was einem offenen Eimer mit Benzin während eines heftigen Neujahrfeuerwerks gleich kommt. 

Die beiden Mächte stehen sich nicht nur in Syrien und im Irak gegenüber, sondern auch auf der Straße von Hormus, im Persischen Golf. Wie der Name schon sagt, ist es eben nicht der US-Golf. Es braucht gar keine FalseFlag wie im Krieg gegen Vietnam, den Irak oder Libyen. Es reicht ein US-Schiff in der Nähe der iranischen Hoheitsgewässer, das die Aufforderung eines iranischen Schnellbootes nicht beachtet abzudrehen,

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NPP172: Was heißt hier eigentlich Terrorpropaganda?

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21-04-19 02:36:00,

Die EU macht Ernst mit der Plattformregulierung: Die Anti-Terrorpropaganda-Verordnung kommt und manche sagen, sie sei eine Art Copyright-Richtlinie auf Steroiden. Aber worum geht es bei der „Verordnung zur Verhinderung der Verbreitung terroristischer Online-Inhalte“, mit der die EU Radikalisierung im Internet verhindern möchte, eigentlich?

Das besprechen wir in einer neuen Folge NPP mit Elisabeth Niekrenz. Die Juristin ist seit Anfang des Jahres politische Referentin bei der Digitalen Gesellschaft und warnt vor der Verordnung. Diese könne instrumentalisiert und zu einem „Export von Meinungsfreiheitsbeschränkungen“ genutzt werden. Selbst ohne böse Absicht kann die hochgradig politische Definitionsfrage, was eigentlich „terroristische Inhalte“ sind und wie sie erkannt und bekämpft werden, gravierende Auswirkungen auf die digitale Öffentlichkeit haben.

Ein Podcast über Plattformen, Definitionsmacht und Meinungsfreiheit.

Hintergrund: Was auf dem Spiel steht

Der im Herbst vorgestellte Verordnungsentwurf der EU-Kommission zielt darauf ab, mutmaßlich terroristische Inhalte aus dem Netz zu entfernen. Dies soll die Radikalisierung von Nutzern eindämmen und in einem weiteren Schritt dazu führen, dass weniger Terroranschläge verübt werden, führte jüngst die Justizkommissarin Věra Jourová gegenüber netzpolitik.org aus.

Umsetzen will die Kommission das mit einer engmaschigen Zensurinfrastruktur, die für alle in Europa tätigen Online-Dienste gelten soll. Innerhalb von nur einer Stunde müssten sie auf einen Hinweis von Behörden reagieren und mutmaßlich terroristische Inhalte auf ihren Plattformen sperren oder löschen.

Zudem sieht ihr Gesetzesentwurf „proaktive Maßnahmen“ vor, also Uploadfilter, mit denen die Anbieter solche Inhalte direkt nach dem Hochladen erkennen, einschätzen und gegebenenfalls entfernen sollen. Im Falle von Verstößen kann der Einsatz von Uploadfiltern angeordnet werden, hohe Geldstrafen sollen für Abschreckung sorgen.

Während die EU-Mitgliedstaaten den Vorschlag der Kommission in Rekordzeit und inhaltlich fast deckungsgleich angenommen haben, legte das Parlament erst vor wenigen Tagen seine Position fest. Dabei gelang es den Abgeordneten zwar nach zähen Verhandlungen, besonders gefährliche Bestimmungen wie die Uploadfilter oder grenzüberschreitende Löschanordnungen aus dem Entwurf zu werfen. Auf Drängen der Konservativen blieb jedoch die einstündige Frist enthalten. Wir besprechen, was das bedeutet und wie es mit dem Gesetzesvorhaben weitergeht.

NPP172 zur Anti-Terrorpropaganda-Verordnung der EU:

Hier ist der Link zum Download von NPP172 zur EU-Anti-Terrorpropaganda-Verordnung als mp3-Datei.

Alternativ bieten wir NPP172 zur EU-Anti-Terrorpropaganda-Verordnung auch als ogg-Datei zum Download.

Shownotes:

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Ex-Diplomat widerlegt Meldungen über Exzesse Assanges in ecuadorianischer Botschaft

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20-04-19 08:34:00,

Nach der Festnahme des Wikileaks-Gründers Julian Assange in London kursierten wüste Details über sein angebliches Fehlverhalten während des Exils in der ecuadorianischen Botschaft. Der frühere Konsul der Landesvertretung, Fidel Narvaez, widerlegte am Samstag gegenüber dem britischen Nachrichtensender Sky News die Gerüchte.

Narvaez arbeitete in der ecuadorianischen Botschaft in London zwischen 2010 und 2018. Seinen Worten nach war Assanges Umgang mit allen Angestellten der diplomatischen Vertretung „100 Prozent respektvoll“.

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Mut zur Einfachheit

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20-04-19 01:49:00,

Ich brauche nicht viel. Ein Dach über dem Kopf, ein bisschen was zu essen, warme Kleidung. Naja, möglichst hübsch sollte sie sein. Und die Austern, wenn der Wagen aus Bouzigues freitags vor der Haustür hält, sind so köstlich, dass ich ungern darauf verzichte. Und mein Haus sollte so groß sein, dass sich keiner bedrängt fühlt. Aber wirklich: Ich brauche nicht viel.

Während ich nicht viel brauche, schreibe ich an einem Artikel über den algerisch-französischen Landwirt, Umweltschützer und Philosophen Pierre Rabhi und sein Konzept der glücklichen Genügsamkeit. So lautet auch der Titel eines seiner auf Deutsch erschienenen Bücher (1). Glückliche Genügsamkeit — für Rabhi bedeutet das, sich aus den Ketten der Versklavung von Technik, Finanzmarkt und Konsum zu befreien, die Verlockungen einer Zivilisation, die aus Beziehung Kommunikation gemacht hat, als Blendwerk zu enttarnen, und das unser aller Lebensraum zerstörende „Immer Mehr“ zu überwinden.

Glückliche Genügsamkeit — das bedeutet konkret ein Abwenden vom Konsum industriell hergestellter Waren, ein Boykott der Supermärkte, Einkaufszentren und virtuellen Läden, in denen man sie kaufen kann, mehr Zeit auf dem Markt, im Garten und in der Küche, eine andere Urlaubs- und Freizeitgestaltung, das Nutzen öffentlicher Transportmittel, auch wenn es unpraktischer ist.

Kurz: ein Verzicht auf alles, was billig und bequem ist und schnell geht.

In dem Moment, in dem ich über die Machbarkeit sinniere, macht mein Smartphone schlapp. Das brauche ich natürlich. Schon allein wegen der Arbeit. Und um zu Hause Bescheid zu sagen, dass ich fünf Minuten später komme. Eine der vielen Funktionen, die ich nicht verstehe, hat den gesamten Apparat blockiert. Mit aufgeregten Fingern drücke ich auf ihm herum und hoffe, dass sich das Problem zufällig löst. Tut es aber nicht. Mir bleibt nichts anderes übrig, als das Telefon neu zu starten.

Vorher versuche ich, meine Fotos in Sicherheit zu bringen, damit es mir nicht so geht wie beim letzten Mal. Da war alles weg. Die gesamten Erinnerungen von zwei Jahren. Eine Katastrophe. Fast so schlimm, wie wenn plötzlich alle Kontakte weg sind. Das ist mir auch schon passiert. Es war, als würde ich auf einen Schlag Vollwaise und auf eine einsame Insel gespült, als hätte man mir einen Teil meines Lebens entrissen. Seitdem habe ich ein Heft für meine Telefonnummern angelegt, wie früher. Nur, dass ich mich, wenn ich es irgendwann einmal brauche,

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Der König und der „Zombie-Lachs“

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20-04-19 12:09:00,

Harald V. von Norwegen und der Widerstand gegen die Verseuchung des Feuerlandes durch das Lachsfarming. Puerto Williams, das südlichste Dorf der Welt, am vergangenen 31. März. Knapp einhundert Demonstranten – vor allem Nachkommen der ausgerotteten Ureinwohner-Stämme der Kawéskar und Yaganes – sammeln sich vor dem örtlichen Martin-Gusinde-Museum für Völkerkunde und skandieren “¡No a las salmoneras!”, was ins Deutsche übersetzt bedeutet, “Stoppt die Lachsfarmen!”. Ein Bericht von Frederico Füllgraf.

Der Protest wird von zwei Ironien umrankt; einer lachhaften und einer zynischen. Die närrische Gegebenheit ist, dass die Zielpersonen des Protestes – das norwegische Monarchen-Ehepaar, König Harald V. und Königin Sonja – die Demonstranten von drinnen, aus dem Schutz des Museums, beobachten. Doch der an blanken Zynismus grenzende Spott ist der Umstand, dass sie sich ausgerechnet in der Gedenkstätte an den Breslauer Ethnologen und Priester der Steyler-Mission, Martin Gusinde, verstecken.

Der Völkermord – eine Rückblende

Gusinde unternahm zwischen Ende 1918 und 1924 vier Forschungsreisen nach dem Feuerland, deren Ziel es war, die von Ausrottung durch Krankheiten und Genozid durch europäische Siedler bedrohten Feuerland-Kulturvölker zu erforschen und dokumentieren. Während seines längeren, 22 Monate langen Aufenthaltes nahm Gusinde im Auftrag des Berliner Phonogramm-Archivs Lieder und Gesänge auf und betätigte sich als Pionier-Fotograf von Initiationsriten und Kultur der Feuerland-Überlebenden, deren Pracht in seinen Hauptwerken “Begegnungen auf Feuerland” und “Die Feuerlandindianer Band I-III” unübertrefflich dargestellt ist.

Gusindes Sensibilität gelang es, mit seinen Schilderungen des kulturellen Reichtums der Fueguinos genannten Ureinwohner die schon damals verbreiteten rassistischen Klischees von den vermeintlich „unzivilisierten Wilden“ zu widerlegen – Klischees, die beispielsweise von einem jungen Herren aus erlauchtem britischen Hause stammten: Sir Charles Darwin. Der damals 24-jährige Brite verbreitete doch tatsächlich in seinem Buch „Die Fahrt der Beagle“ folgende Gedanken-Perle über die Feuerland-Indianer: „Ich hätte nicht geglaubt, wie groß der Unterschied zwischen dem wilden und dem zivilisierten Menschen ist: Er ist größer als zwischen wildem und domestiziertem Tier insofern, als beim Menschen ein größeres Vermögen zur Besserung vorhanden ist.“

Manch einer fragt sich heute noch, hat Darwin mit seiner rassistischen Wertschätzung dazu beigetragen, dass die Feuerländer als „Wilde” diffamiert, zum Freiwild deklariert und damit gnadenlos ausgerottet wurden? Ferner gehört zu Gusindes Verdiensten, die Folgen des hirnlosen Darwin-Klischees zu dokumentieren und ersten Protest gegen die Tragödie anzumelden,

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Gelbwesten protestieren in Paris zum 23. Mal in Folge

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20-04-19 12:09:00,

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Tagesdosis 20.4.2019 – Raus aus dem Krieg – raus aus dem Gedankengefängnis | KenFM.de

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20-04-19 12:08:00,

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Ein Kommentar von Susan Bonath.

Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus. Für Frieden und soziale Gerechtigkeit. Gegen Aufrüstung und Umweltzerstörung. Fluchtursachen beseitigen. Für ein solidarisches Miteinander. Das und ähnliches ist in den Aufrufen der Friedensbewegung zu den diesjährigen Ostermärschen zu finden, die dieser Tage in Dutzenden Städten bundesweit stattfinden. Eigentlich müssten Millionen Menschen dabei sein. Gerade jetzt. Denn die Welt wankt. Nie fuhr die Rüstungsindustrie so hohe Profite ein wie heute. Das weltweite Elend, erzeugt durch Kriege mit und ohne Waffengewalt, ist immens. Ein gesunder Mensch kann das nicht wollen.

Doch die erhofften Millionen werden aller Wahrscheinlichkeit nach wieder nicht kommen. Nicht an diesem Osterwochenende, nicht zu irgendeiner anderen für dieses Jahr geplanten Friedensdemonstration. Die sich engagieren, laufen gegen Mauern, Mauern in den Köpfen, Mauern in den Herzen, Mauern der Müdigkeit, der Trägheit und der Ignoranz. Doch viele der Engagierten stehen auch vor ihren eigenen Mauern.

Gemeint sind jene Mauern, die unser Denken systemkonform eingrenzen. Nein, der Diskurs im Kapitalismus ist nicht egalitär. Er ist so wenig egalitär, wie die nach Eigentum an profitablem Vermögen gestaffelten Hierarchien. Der Diskurs der Massen ist autoritär strukturiert. Große Medienkonzerne verfügen über eine enorme Deutungs- und Meinungsmacht. Dauerbombardements mit zielgerichteter Stimmungsmache haben die Köpfe in feste Denkschemen gepresst. Die Prämissen werden durch eine Systemlogik gesetzt, die nicht hinterfragt wird. Selbst in hitzigen Debatten werden Begriffe wie Markt, Staat, Lohnarbeit und Nation nicht reflektiert, sondern als Diskussionsgrundlage hingenommen.

Denn man will nicht abseits dieser ominösen „Mitte“ stehen, dieser viel gelobten vermeintlichen Mehrheit. Wer sich nicht anpasst, gilt als Außenseiter. Was werden die anderen sagen, wenn ich mich mit Außenseitern zusammentue? Kapitalismus ist somit auch ein Gedankengefängnis, das die Reflexion der sich krisenbedingt sichtbar häufenden sozialen Verwerfungen und ökonomischen Missstände verhindert.

Wer konkret über Eigentumsverhältnisse, systembedingte Prozesse der Konzentration von Kapital und Macht sowie die strukturelle Beherrschung und Ausbeutung der Mehrheit durch eine letztlich gewalttätige Minderheit spricht; wer also die Ursachen für Krieg, Armut und Elend benennt, der überschreitet den von oben gesetzten Rahmen. Er gilt als linksextrem,

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The Wolff of Wall Street: Die Deutsche Bank | KenFM.de

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19-04-19 08:03:00,

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Geld regiert die Welt. Nur, wer regiert das Geld?

Wirtschaftsjournalist Ernst Wolff erklärt jeden Freitagmittag um 12:00 Uhr Begriffe, Mechanismen und Gesetze aus der Finanzbranche, die uns täglich als alternativlos verkauft werden, aber nur Wenige verstehen. Das soll sich ändern! THE WOLFF OF WALL STREET erklärt uns heute: „Die Deutsche Bank“.

Die Deutsche Bank ist seit Jahrzehnten die größte Bank Deutschlands und zählt weltweit zu den „systemisch relevanten Finanzinstituten“. Das heißt: Ihr Zusammenbruch würde das gesamte globale Finanzsystem gefährden. Aus diesem Grund gilt sie als „too big to fail“, muss also unter allen Umständen am Leben erhalten werden.

Genau diesen Prozess erleben wir seit einigen Jahren, denn die Deutsche Bank ist aus eigener Kraft schon länger nicht mehr lebensfähig. Der ständige Wechsel im Management, der Absturz ihres Aktienkurses, die Schließung von Filialen und die Entlassung von tausenden Mitarbeitern sind dabei nur äußere Zeichen des Verfalls.

Das größte Problem der Deutschen Bank liegt in den Risiken, die sie eingegangen ist, um einen ehrgeizigen Plan zu verfolgen – nämlich zur größten Bank der Welt zu werden.

Begonnen hat diese Entwicklung mit dem Ende des Nachkriegsbooms in der Mitte der siebziger Jahre. Davor war die Deutsche Bank über mehr als ein Vierteljahrhundert zum wichtigsten Kreditgeber der deutschen Wirtschaft aufgestiegen, hatte sich mehrere hundert Aufsichtsrats- und Vorstandsposten gesichert und war dadurch zum Zentrum dessen geworden, was man damals als „Deutschland AG“ bezeichnete.

Als der Nachkriegsboom dann endete, nutzte die Deutsche Bank diese Macht auf der Suche nach neuen Möglichkeiten des Geldverdienens und drängte die Politik, ihr mehr und mehr rechtliche Hindernisse aus dem Weg zu räumen, also zu deregulieren.

Der Prozess begann zunächst zaghaft, nahm aber in den achtziger Jahren durch die internationale Entwicklung an Fahrt auf. 1989 nutzte die Deutsche Bank die massive Deregulierung in Großbritannien, um die Investmentbank Morgan Grenfell aufzukaufen und vor allem im Derivate-Bereich, also im Bereich der damals explodierenden Finanzwetten, aktiv zu werden.

Zehn Jahre später übernahm die Deutsche Bank das amerikanische Investmentinstitut Bankers Trust und erreichte ihr Ziel: Sie wurde zur größten Bank der Welt.

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Sterbehilfe-Debatte: Hat man Recht auf Tod?

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19-04-19 07:55:00,

Diese Woche verhandelt in Karlsruhe das Bundesverfassungsgericht darüber, ob Sterbehilfe als Dienstleistung weiterhin strafbar sein soll. Wer soll im Endeffekt darüber entscheiden, wann ein Leben zu Ende geht?

Totkranke, die unerträgliche Schmerzen erleben, äußern manchmal den Wunsch, nicht künstlich am Leben gehalten zu werden. Doch der Wille des Patienten scheint nicht immer Gesetz zu sein. Sterbewillige sollen ins Ausland fahren, meistens in die Schweiz, falls sie das deutsche Gesetz zum Sterbehilfeverbot umgehen und die Helfer nicht kriminalisieren wollen. „Wer in der Absicht, die Selbsttötung eines anderen zu fördern, diesem hierzu geschäftsmäßig die Gelegenheit gewährt, verschafft oder vermittelt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft“, steht es in Paragraf 217 des Strafgesetzbuches.

Eine Frage von Leben und Tod

Injektion (Symbolbild)

Nun klagen mehrere Kranke und Sterbehilfevereine gegen diesen Paragrafen vor dem Bundesverfassungsgericht. Sie berufen sich auf das allgemeine Persönlichkeitsrecht und demgemäß auf das Recht auf selbstbestimmtes Sterben. Ein Leben lang werde man bei jeder Gelegenheit auf den freien Willen verwiesen, aber wenn es um den Tod gehe, sei plötzlich Schluss, argumentieren die Befürworter. Das Recht auf Leben und das Recht auf Selbstbestimmung stehen hier in einem Widerspruch. Was soll prävalieren?

Ärzte, Juristen und Geistliche beschäftigen sich seit langem mit der Frage, ob Sterben wirklich Privatsache ist.

Dura lex, sed lex

Der Sterbewunsch ist eine private Angelegenheit, und solange man bei klarem Verstand ist, soll man das für sich selbst klären. Das war auch die Motivation der Gesetzgeber. Der Bundestag wollte mit dem nun umstrittenen Paragrafen 217 verhindern, dass Suizidhilfe-Vereine wie Sterbehilfe Deutschland oder Dignitas aus der Schweiz ihre Angebote für zahlende Mitglieder ausweiten. Das Problem besteht aber in der Formulierung selbst. Was heißt „geschäftsmäßig die Gelegenheit gewähren, verschaffen oder vermitteln?“ Geht es um die kommerziellen Leistungen? Nicht unbedingt, meinen die Juristen, weil dieser Begriff nicht genau definiert ist. Es handelt sich dabei nicht nur um kommerzielles Interesse. „Geschäftsmäßig“ kann auch juristisch bedeuten, dass eine Arztpraxis, ein Verein oder eine Institution Sterbehilfe anbietet, die auf Dauer angelegt ist.

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US-Investoren drängen deutsche Regionalbanken in riskante Geschäfte

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19-04-19 07:31:00,

Geschäfte: Die Südwestbank in der Innenstadt in Stuttgart. (Foto: Bernd Weißbrod/dpa)

Geschäfte: Die Südwestbank in der Innenstadt in Stuttgart. (Foto: Bernd Weißbrod/dpa)

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Das Schweigen über die Ziele der Gelbwesten und die Staatsgewalt gegen sie

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19-04-19 04:27:00,

L’Assemblée des Assemblées des Gilets Jaunes am 21. 2. 2019. Bild: Gilet Jaunes

  1. Das Schweigen über die Ziele der Gelbwesten und die Staatsgewalt gegen sie

  2. Gewalt wie in den Banlieues


  3. Auf einer Seite lesen

Eine Veranstaltung in Berlin machte deutlich, wie selektiv die Medien in Deutschland über die französische Oppositionsbewegung berichten

Wenn es die Gelbwestenproteste, die mittlerweile mehr als 5 Monate andauern, in Deutschland in die Medien kommen, dann geht es meistens um militante Auseinandersetzungen und verletzte Polizisten. Über die verletzten Demonstrantinnen und Demonstranten auf Seiten der Gelbwestenbewegung wird hierzulande kaum berichtet. Dabei gibt es mehrere Demonstranten, die ein Auge verloren haben durch Waffen, die eigentlich geächtet sind.

Das Schweigen über diese Verletzungen wurde bereits von der Tagesschau thematisiert. Dort wird auch auf zahlreiche Initiativen aufmerksam gemacht, die die Polizeigewalt dokumentieren. Die linksliberale französische Zeitung Liberation hat sich mit der Polizeigewalt befasst und prüft dabei auch Informationen der Initiative “Entwaffnet sie jetzt” , die sich mit Polizeigewalt in Frankreich befasst.

Auch engagierte Journalistinnen und Journalisten befassen sich immer wieder mit dieser Staatsgewalt gegen Demonstranten, die mit Recht viel Aufmerksamkeit auch in deutschen Medien finden würde, wenn sie beispielsweise in Russland stattfindet. Doch gerade der französische Staatspräsident Macron wird auch in linksliberalen Medien wie der Taz als Hoffnung für ein liberales Europa gefeiert, als Gegenmodell zu Trump, Orban, Erdogan und Putin. Liegt das Schweigen über die Gewalt gegen Demonstranten in Frankreich vielleicht auch daran, dass man nicht so gerne über Menschenrechtsverletzungen des liberalen europäischen Hoffnungsträgers redet?

So könnte doch die Taz, die gute Beziehungen zur Zeitung Liberation seit ihrer Gründung hat, Artikel von dort übersetzten und dokumentieren, die Menschenrechtsverletzungen bei den Protesten der Gelbwesten zum Thema haben. So wie die Taz erfreulicherweise viel Raum für die Menschenrechtsverletzungen in der Türkei gibt und dort oppositionelle Journalisten zu Wort kommen lässt, könnte das auch im Fall Frankreich geschehen.

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Der ecuadorianische Präsident Lenin Moreno rächt sich für die Veröffentlichung der

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19-04-19 06:48:00,

Die schweren Anschuldigungen gegen Julian Assange durch Ecuador sind nicht überprüfbar. Aber die Enthüllungen von Julian Assange über die Korruption des ecuadorianischen Präsidenten Lenin Moreno sind es wohl. Alfredo Jalife kommt auf das System der lateinamerikanischen persönlichen Bereicherung zurück.

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Der Präsident Lenin Moreno

Einen Flüchtling dem Land ausliefern, dass Ihre Botschaft beherbergt, ist Missachtung der tausendjährigen Tradition der Zivilisation, ist Beeinträchtigung der Ehre von Lateinamerika.

Bereits im Jahr 2017 war die Entscheidung getroffen, Julian Assange den Vereinigten Staaten auszuliefern: Donald Trump hatte seinen Sonderbeauftragten Paul Manafort, heute im Gefängnis, gesandt, um mit Lenin Moreno die Auslieferung von Assange im Austausch für Handelsvorteile und Geldleistungen auszuhandeln. [1].

Es fehlte nur mehr, dass ein von den “Ina-Papers” gelieferter Katalysator, den ecuadorianischen Präsidenten, seinen Bruder Edwin und seine Töchter in einer Geldwäsche- Operation in Höhe von $ 18 Millionen, in der Steueroase Belize (Zentralamerika) kompromittiert.

Das schmähliche Fallenlassen von Assange, Wikileaks‘s legendärem Gründer, bringt die freie Meinungsäußerung im Zeitalter des orwellschen Kybernetik-Totalitarismus in Todesgefahr und stellt das erste Amendement zur Verfassung der Vereinigten Staaten in Frage [2].

Edwin Moreno, der Bruder von Lenin Moreno, hatte $ 18 Millionen als Schirmherr der Ina Investments Corp. erhalten; Dieser Betrag wurde durch eine Reihe von elf Unternehmen reingewaschen: Espíritu Santo Holdings, Fundación Amore, Fundación Esmalau, Fundación Pacha Mama, Inversiones Larena, Inversiones Maspal, Manela Investment Corp., Probata Investments, San Antonio Business Corp., Turquoise Holdings Ltd, Valley View Business Corp. [3].

Der Name Ina war aus den Vornamen der drei Töchter von Lenin Moreno gebastelt worden: Ir (Ina), Crist (Ina) und Kar (Ina). Was man Assange nicht vergibt, ist, die Machenschaften, vor zwei Jahren, des ecuadorianischen Präsidenten mit Trump via Manafort, am 26. März veröffentlicht zu haben.

Lenin Moreno hat seither Assange beschuldigt, seine elektronische Post und sein Telefon gehackt zu haben, obwohl er keine Internet-Verbindung mehr hatte, und auch keinen Kontakt mit der Außenwelt.

Maria Paula Romero ging selbst soweit mit der Behauptung, Assange und Wikileaks wären an einer “Verschwörung” zur Destabilisierung der Regierung von Lenin Moreno mit Hilfe von “zwei russischen Hackern“ beteiligt gewesen. Die Hand von Moskau überall zu entdecken, ist jetzt Gang und Gebe… aber faul und geschmacklos.

Schon zuvor war die Popularitätsrate von Lenin Moreno auf 17 % gefallen.

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US-Wirtschaft: Rezessionsindikatoren belegen eine verlangsamte Produktion | www.konjunktion.info

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18-04-19 10:42:00,

Autos - Bildquelle: Pixabay / niekverlaan; Pixabay LicenseAutos - Bildquelle: Pixabay / niekverlaan; Pixabay License

Autos – Bildquelle: Pixabay / niekverlaan; Pixabay License

Es häufen sich die Meldungen in der Hochleistungspresse, dass nicht nur Europa und Deutschland, sondern auch die USA in eine Rezession abgleiten. Also genau jene “Salamitaktik”, die ich bereits vor mehreren Monaten vorhergesagt habe.

Es ist sehr wichtig sich immer wieder daran zu erinnern, dass es nach dem Crash von 2008 zu keiner echten Erholung (d.h. nicht künstlich durch eine von den Notenbanken induzierte Version) kam. Fed, EZB und Co. haben die Folgen nur mit billigem Geld übertüncht und damit eine künstliche “Wohlfühlblase” erschaffen. Die wichtigste Tatsache wird dabei weder von Politik, Notenbanken noch Hochleistungspresse diskutiert: die Tatsache, dass die Banker damit die Krise nur verschärft haben – und dies gezielt und bewusst. Hätte man bereits 2008 die “bitteren Pillen geschluckt”, wäre die Chance groß, dass wir heute wirklich eine Erholung erleben könnten. Stattdessen erleben wir einen “langsamen, qualvollen Tod”, der von Bilanzreduzierungen und weiterhin zu hohen Zinsen der Fed “begleitet wird”. Die aktuelle Situation ist letztlich nur eine Fortsetzung des ursprünglichen 2008 begonnen Crashs – und die “bitteren Pillen” von damals sind nicht mehr verfügbar…

Die Produktion in den USA blieb im März nach zwei aufeinander folgenden monatlichen Rückgängen unverändert. Dies führte zum ersten Produktionsrückgang innerhalb des ersten Quartals seit der Wahl von Präsident Donald Trump.

Die von der Federal Reserve am Dienstag gemeldete Schwäche im verarbeitenden Gewerbe steht im Einklang mit einer Abschwächung der allgemeinen Wirtschaft und [findet] trotz der “America First” -Politik des Weißen Hauses [statt], einschließlich der Strafzölle, die darauf abzielen, die inländischen Fabriken vor dem zu schützen, was Trump als einen ungerechten ausländischen Wettbewerb bezeichnet.

Die schwache Produktion und die Verlangsamung des Wirtschaftswachstums spiegeln den nachlassenden Anreiz aus einem Steuersenkungspaket in Höhe von 1,5 Billionen US-Dollar und Unterbrechungen der Lieferkette wider, die durch Washingtons Handelskrieg mit China verursacht wurden.

“Die Produktion im verarbeitenden Gewerbe hat sich im ersten Quartal des Jahres nach unten gedreht und zeigt die Wiederbelebung der Fabriken, und die Produktion stottert zum ersten Mal seit dem Amtsantritt des Trump-Wirtschaftsteams”, sagte Chris Rupkey,

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Konferenz in Belgrad lässt NATO-Werbung abblitzen (Teil II) | KenFM.de

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18-04-19 10:32:00,

von Rainer Rupp.

Nach dem Ende des NATO-Bombenkriegs im Jahr 1999 kam in einem vom Westen gesteuerten Putsch 2000 eine Marionetten-Regierung in Belgrad an die Macht. Ihre Aufgabe, die Bevölkerung dafür zu gewinnen, „zu vergeben, zu vergessen und nach vorne zu blicken“ in eine gemeinsame Zukunft in der EU und der NATO, konnte sie nicht erfüllen. Bei der Wahl 2012 wurden die West-Marionetten davon gejagt. Seither ist das politische Pendel wieder etwas zurückgeschwungen, wie die Konferenz in Belgrad gezeigt hat.

Wir werden niemals ein Mitglied der NATO werden. Selbst wenn wir das letzte Land in Europa wären, das der NATO noch nicht beigetreten ist, werden wir kein Mitglied werden“. An dieser Stelle wurde die Rede des serbische Verteidigungsminister Aleksandar Vulins von einem lang anhaltenden, stürmischen Applaus im bis auf den letzten Platz gefüllten Saal im ‚Haus der Armee‘ in Belgrad unterbrochen. Dort hatte gerade der zweite Tag der Internationalen Konferenz „NATO-Aggression – Niemals vergessen – 1999-2019 – Frieden und Fortschritt statt Krieg und Armut“ vom 22. bis 23. März 2019 anlässlich des 20. Jahrestags des NATO-Überfalls auf Jugoslawien begonnen.

Niemals werden wir vergessen, dass die NATO unsere Kinder getötet hat“,

legte Minister Vulin an anderer Stelle seiner Rede nach. Auch beträfen die NATO-Verbrechen nicht nur die ermordeten Kinder und Zivilisten, sondern auch die serbischen Polizisten und Soldaten, die jedes Recht hatten, ihre Heimat gegen den durch nichts provozierten Überfall zu verteidigen.

Minister Vulin gab noch eine weitere Begründung, weshalb er die NATO strikt ablehnte: Denn in diesem Bündnis würden kleinere Länder in die Pflicht genommen, zusammen mit den Großen und Mächtigen andere freiheitsliebende Länder, die nicht nach der Pfeife der NATO tanzen wollten, militärisch zu überfallen oder mit Sanktionen zu destabilisieren. An sowas würde sich Serbien, das selbst die Freiheit als höchstes Gut schätzt, niemals beteiligen.

Wiederholt bedankte sich der Minister bei den zahlreichen, internationalen Gästen. Sie seien die Einzigen gewesen, die vor 20 Jahren das damals von allen Staaten, einschließlich von dem geschwächten Russland, allein gelassene Serbien gegen den NATO-Überfall durch Demonstrationen und Veröffentlichungen unterstützt hätten.

Zum Abschluss seiner Rede ging Vulin auf den diplomatischen und wirtschaftlichen Druck ein, den die EU und die NATO weiterhin auf Belgrad ausüben. Die beiden Brüsseler Organisationen wollen,

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70 Jahre Terror

70-jahre-terror

18-04-19 02:13:00,

Die Charakterisierung der NATO als „Nordatlantische Terrororganisation“ entdeckte ich auf einer normalerweise gut informierten Webseite. Laut freier Online-Enzyklopädie „Wikipedia“ ist eine terroristische Vereinigung eine auf längere Dauer angelegte Organisation mehrerer Personen, die durch schwere Straftaten wie Mord und Totschlag, Sprengstoff- und Strahlungsverbrechen oder Völkermord Schrecken erzeugen wollen und auf diese Weise versuchen, ihre Ziele zu erreichen. Diese Definitionsmerkmale lassen sich auch auf die US-geführte NATO übertragen — denkt man an die Blutspur, die sich durch den Mittleren und Nahen Osten, Afrika, Lateinamerika und den Balkan zieht. Warum, so fragt man sich, wird die NATO dann nicht verboten beziehungsweise aufgelöst, wie vergleichbare Terrororganisationen auch?

Wegen der Schwere der Anklage soll der Wikipedia-Eintrag zu „Terroristische Vereinigung“ wortwörtlich und ausführlich zitiert werden, damit sich die Leser eine eigene Meinung bilden können:

„Eine terroristische Vereinigung (deutscher Rechtsbegriff seit 1976) oder terroristische Organisation (Vereinte Nationen, Europäische Union) ist eine auf längere Dauer angelegte Organisation mehrerer Personen (Terroristen), die durch schwere Straftaten Schrecken (lateinisch „terror“) erzeugen wollen und auf diese Weise versuchen, ihre Ziele zu erreichen. Die Bildung terroristischer Vereinigungen ist in Deutschland und vielen anderen Statten strafbar. (…)

Terrorismus ist nach der Definition der Verfassungsschutzbehörden (in Deutschland, R.H.) der nachhaltig geführte Kampf für politische Ziele, die mit Hilfe von Anschlägen auf Leib, Leben und Eigentum anderer Menschen durchgesetzt werden sollen, insbesondere durch schwere Straftaten, wie sie in § 129a Absatz 1 Strafgesetzbuch genannt sind, oder durch andere Straftaten, die zur Vorbereitung solcher Straftaten dienen. (…)

Zu den Straftaten können Verbrechen wie Mord, Totschlag, Geiselnahme, erpresserischer Menschenraub oder sogar Völkermord zählen. Fernen können auch strafbedrohte gemeingefährliche Aktivitäten wie Brandstiftung, gefährliche Eingriffe in die Eisenbahn-, Schiffs- oder Luftverkehr, Piratentum zu Wasser oder in der Luft, Massenvergiftung, Herbeiführen lebensgefährlicher Überschwemmungen, Sprengstoff- oder Strahlungsverbrechen oder die Störung öffentlicher Betriebe Gegenstand der gemeinschaftlich oder von einem Anführer oder einem Führungskader geplanten Terrormaßnahmen sein. (…)

Die Motive terroristischer Vereinigungen können einen politischen, religiösen oder sozialen Hintergrund haben. Terroristische Aktionen zielen darauf ab, eine schwere oder lang andauernde Störung des öffentlichen Lebens oder dramatische Störungen im Wirtschaftsleben zu bewirken. Sie werden mit dem Vorsatz begangen, entweder die Bevölkerung durch bedeutsame Schrecken einzuschüchtern und/oder Staaten, staatliche Stellen oder auch internationale Organisationen (beispielsweise die Vereinten Nationen oder die europäische Union) zu einer Handlung,

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Silizium: Vergessenes Heilmittel schützt Gehirn und Körper – Auf diese Weise extrahierst Du Kieselsäure und entgiftest Aluminium!

silizium-vergessenes-heilmittel-schutzt-gehirn-und-korper-8211-auf-diese-weise-extrahierst-du-kieselsaure-und-entgiftest-aluminium

18-04-19 05:08:00,

In unserem Körper ist Silizium nicht weniger wichtig als in der Industrie – es ist sozusagen das „Element der Stabilität“. Leider ist seine Wichtigkeit für den Menschen, der breiten Masse kaum bekannt.

Silizium, das zweithäufigste Element der Erde, ist aus der heutigen Zivilisation nicht mehr wegzudenken. In der Industrie und Technikbranche werden die besonderen Halbleitereigenschaften genutzt, um daraus Transistoren zu bauen – die Grundsteine jeder Technologie in diesem Zeitalter. Das Silizium liegt im Körper und sonst in der Natur nicht elementar vor, sondern in Form von Silikaten, das sind Silizium-Sauerstoffverbindungen, zum Beispiel Siliziumdioxid (SiO2) oder Kieselsäure (Si(OH)4).

Silizium ist ein unverzichtbares Spurenelement

Silizium ist eines der vielen Elemente aus denen sich unsere Erde zusammensetzt. Gleich nach dem Sauerstoff kommt es als zweithäufigstes Element in der Erdkruste vor. Dort ist es vorwiegend in verschiedenen Gesteinsarten zu finden, wo es in Verbindung mit Sauerstoff als Siliziumdioxid (SiO2) vorliegt. Obwohl Silizium zu den Spurenelementen zählt und somit im menschlichen Organismus nur in geringen Mengen benötigt wird, ist es nicht immer einfach, diese geringen Mengen aufzunehmen. [1]

Silizium stabilisiert die Haut und ist ein hervorragendes Aufbaumittel (Kollagenbestandteil) für fast alle Körpergewebe. Silizium fördert die Wundheilung, „befeuchtet die Gewebe“, verleiht Widerstandsfähigkeit zum Beispiel gegen Infekte, verbessert das Knochenwachstum und reguliert den Kalziumstoffwechsel. Es wirkt vorbeugend gegen Arterienverkalkung und strafft vorzeitig gealterte Haut. Es wirkt entblähend und hemmt aufgrund seiner Toxinbindung Fäulnisprozesse im Darm. [2]

Aufgrund einer Toxinbindung (Giftbindung), die Silizium zugeschrieben wird, regt es das lymphatische Gewebe zur vermehrten Produktion von Fresszellen (Phagozyten) an und sorgt so für eine verbesserte Abwehr. Silicium ist zwar ein Spurenelement und der Körper benötigt es nur in kleinen Mengen. Doch sind genau diese kleinen Dosen für viele Funktionen unverzichtbar:

Eine bislang weniger bekannte Eigenschaft des Siliziums ist jedoch seine Fähigkeit, Aluminium aus dem Körper auszuleiten und auf diese Weise auch das Gehirn vor Aluminium zu schützen.  [3] [4] 

Silizium gegen Alzheimer durch Aluminium

Silizium leitet Aluminium aus, was der Hauptverursacher von Alzheimer ist.

Video: Alzheimer – Ursache und Heilungschance

Siehe auch: Warum Sie Aluminium-Verpackungen dringend meiden sollten

Silizium-Vorkommen in Form von Kieselsäure

Aufgaben der Kieselsäure:

  • Fördert den Zellstoffwechsel
  • Zellaufbau
  • Aufbau und Stärkung des Bindegewebes
  • Stärkung unseres Immunsystems
  • Sorgt für Elastizität unserer Blutgefäße
  • Leitet Aluminium aus,

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Tagesdosis 17.4.2019 – Körperspender und Bewusstseinswechsler | KenFM.de

tagesdosis-1742019-8211-korperspender-und-bewusstseinswechsler-kenfm.de

17-04-19 09:55:00,

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Ein Kommentar von Rüdiger Lenz.

Körperspender(1), so nennen junge Studenten der Medizin Leichen, an denen sie ihren Präpa-Kurs vollziehen dürfen. Anatomie-Ausbildung, heißt das. Jeder Student bekommt seine Leiche, die er Woche für Woche, Stück für Stück zerlegen darf. Viele fragen sich: Wie ist es, mit einer Leiche eine Beziehung aufzubauen? Sie auseinanderzunehmen, um dann später, sich daran zu erinnern, wo die Innereien liegen, die man vielleicht dann von üblen Tumoren befreien darf. Müssen Medizinstudenten ihren inneren Ekel vor Leichen, ja ihre Angst vor dem Toten, überwinden? Muss sich jemand dabei übergeben? Leichen werden sie nicht dort genannt, sondern Körperspender. Der sterbende Mensch willigt ein, sich nach seinem Tod der Medizin zur Verfügung zu stellen. Daher dieser Begriff, Körperspender. Man legt diese Toten in ein Bad voller Formalin. So macht man es schon seit Mary Shelley ihren Frankenstein erschuf. Vielleicht schon länger. Wie ist es, wenn man das erste Mal die Decke anhebt und das tote Gesicht, den toten Körper einer präparierten Leiche sieht? Erschrickt man dabei? Denkt man an seinen eigenen Tod? Die Körperspender liegen nackt, vollkommen entblößt auf dem Tisch. Ein Körper ohne den Geist, eine leblose Hülle. Ob Medizinstudenten sich fragen, was Leben ist und was dort in diesem Körper einst war, um in ihm voller Leben gewesen zu sein? Ob sie sich in diesem Körper selbst sehen und erahnen, dass auch sie einst so daliegen könnten? Ohne Leben, ohne vollkommene Lebendigkeit? Ohne Geist und ohne jegliches Leben, einfach tot, im absoluten Nichts zu sein?

Wirklichkeit erschafft Potenzialität, nicht Realität

Ob diese Studenten das erkennen, was Hans Peter Dürr erkannt zu haben glaubte? Dass alles, was ist, aus einem Bewusstsein heraus entstanden sein muss? Dass dieses Bewusstsein das ist, was viele religiöse oder spirituelle Menschen das Eine, das Vollkommene oder Gott nennen? Ob sie das auch in ihrem Studium erfahren und lernen? Ob sie lernen, dass die Wirklichkeit nicht die Realität entstehen lässt, sondern dass Wirklichkeit Potenzialität entstehen lässt, wie Hans Peter Dürr sagte? Der Mensch, einzig ein materielles Wesen, einzig aus materiellem Bestand, wie uns auch heute noch in Schulen und Studium gelehrt wird?

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Die Klima-Religion | KenFM.de

die-klima-religion-kenfm.de

17-04-19 09:51:00,

Im Namen der Wissenschaft führen Verfechter der Mehrheitsmeinung zum Klimawandel einen Glaubenskrieg gegen Abweichler.

„Klimaskeptiker“ werden derzeit wie Holocaust-Leugner abgekanzelt; ihnen droht Exkommunikation aus der wissenschaftlichen Gemeinde. Ist ein solch rigides Vorgehen berechtigt? Gab es Klimaschwankungen schon vor der Ära des Menschen? Stehen hinter der herrschenden Lehrmeinung auch Profitinteressen? Und verschwinden andere Umweltbelange hinter der Fokussierung auf die Klimaerwärmung? Solche Fragen sind nicht einfach zu beantworten, man sollte sie aber stellen dürfen. Es spricht sehr viel für die Mehrheits-Meinung, wonach der Klimawandel menschengemacht und brandgefährlich ist. Aber es ist alles andere als wissenschaftlich, die Diskussion über alternative Deutungen abzuwürgen. Wir müssen nicht unbedingt für die Auffassung der Klimaskeptiker eintreten; wohl aber sollten wir ihr Recht verteidigen, diese öffentlich äußern zu dürfen.

Von Aaron Rosenbaum.

Mit der Begründung, den Klimawandel zu stoppen und damit die Erde zu retten, wird von Politikern, Wissenschaftlern und dem Papst der menschengemachte Klimawandel zu einem Dogma erhoben, das niemand bezweifeln darf. Wissenschaftliche Kreise haben um den Klimawandel eine Diktatur errichtet, die rigoros gegen alle Skeptiker vorgeht. Hinter dieser Diskussion über den Klimawandel verbirgt sich eine materialistische Religion, die Mutter Erde und unsere Natur als Gott sieht, genannt Pantheismus.

Der Klimawandel wird von zwei verschiedenen Gruppen interpretiert, die eine sieht den Klimawandel durch den Menschen verursacht, die andere hält dagegen, dass es schon immer einen Klimawandel ohne menschlichen Einfluss gegeben hat. Beide Standpunkte sind von wirtschaftlichen und politischen Interessen beeinflusst.

In der aktuellen Klimawandel-Diskussion geht es kurz gesagt um die stetige menschlich verursachte Erderwärmung bedingt durch klimaschädliche Treibhausgase, im Besonderen durch Kohlendioxid (CO2). Als Folge des Klimawandels wird von schmelzenden Polkappen, steigendem Meeresspiegel, extremen Wetterereignissen, zunehmenden Niederschlägen, extremen Hitzewellen und Dürren gesprochen. Forscht man nach dem Ursprung der Klimawandeldiskussion, so wird man bis in die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts zurückgeführt und von dort bis in die späten 1990er Jahre, als sich immer mehr wissenschaftliche Publikationen diesem Thema widmeten.

Klimarat und Kyoto-Protokoll

Das 1988 von den Vereinten Nationen gegründete Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC), auch Klimarat genannt, postulierte mit größter Vorsicht im zweiten Sachstandsbericht von 1996 den Einfluss der Menschen auf das Klima:

„Die Abwägung der Datenlage deutet darauf hin, dass der Mensch einen merklichen Einfluss auf das globale Klima des 20.

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Albert Einstein fragte Mahatma Gandhi nach der Bedeutung von Namaste

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17-04-19 09:50:00,

Mahatma Gandhi Namaste

Mahatma Gandhi & Albert Einstein – Namaste

Mahatma Gandhi wurde einst von seinem Freund Albert Einstein, nach der tieferen Bedeutung des Sanskrit-Wortes »Namaste« gefragt. In diesem Kurz-Video hörst du die vielleicht schönste Erklärung für »Namaste«. Gelesen von B.M.Tang.

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Das meist gesuchte CBD-Öl Europas EU bespricht Verbot für CBD-Extrakte Kompletten Film ansehen Schutz bei WLAN, 3G, 4G, 5G  » Lees verder

Klima und Artensterben: Krisenstimmung greift um sich

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17-04-19 08:53:00,

“Rebellion Day”-Demonstration; Archivbild (17 November 2018). Foto: Julia Hawkins/CC BY 2.0

  1. Klima und Artensterben: Krisenstimmung greift um sich

  2. Unterstützung für die Schulstreiks

  3. Diesel-Skandal ohne Ende


  4. Auf einer Seite lesen

Die Energie und Klimawochenschau: Von Straßenblockaden, ausgestorbenen Sauriern, Gefahren für die Welternährung und einem globalen Aufruf der Wissenschaftler

In Großbritanniens Hauptstadt London haben am Dienstag Aktivisten der “Extinction Rebellion” am zweiten Tag in Folge diverse Straßen und Brücken blockiert. BBC berichtet über Sitzblockaden und verschiedene Formen, sich an Gegenstände und Fahrzeuge an Verkehrsknotenpunkten anzuketten, sowie über 120 Festnahmen bis Dienstagmittag.

Die junge, inzwischen auch in Deutschland und anderen Ländern organisierte Bewegung geht auf einen dringenden Aufruf zahlreicher britischer Wissenschaftler, Umweltaktivisten und Prominente zurück, die angesichts des Massenaussterbens von Pflanzen- und Tierarten Aktionen zivilen Ungehorsams fordern. Telepolis hatte bereits im November letzten Jahres an dieser Stelle über das entsprechende Manifest aus Großbritannien berichtet, das bereits kurz nach seiner Veröffentlichung zu ersten, ganz ähnlichen Blockaden in London geführt hatte.

In anderen Ländern gab es am Montag ebenfalls Aktionen. BBC zitiert im oben verlinkten Beitrag Aktionen in 80 Städten in 33 Staaten. Beispiel sind das kanadische Halifax und Berlin. Dort gab es am Montagnachmittag, wie der Sender RBB auf seiner Internetseite schreibt und Augenzeugen Telepolis gegenüber berichteten, auf der über die Spree führenden Oberbaumbrücke zwischen Kreuzberg und Friedrichshain für zwei Stunden eine Sitzblockade, die schließlich von der Polizei aufgelöst wurde ( Von Fridays for Future zur Extinction Rebellion).

Die Internationale Blockaden-Kampagne soll offensichtlich bis zum Ende des Monats fortgesetzt werden. Hier gibt es eine globale Übersicht über die lokale Gruppen der erst im vergangenen Herbst entstandenen Bewegung. Diese konzentriert sich bisher auf Westeuropa und Nordamerika, wobei es allerdings auch auf anderen Kontinenten Beteiligung gibt, namentlich in West- und Südafrika, Australien sowie in Indien.

Die Aktivisten treibt der drastische Rückgang der biologischen Vielfalt um. Viele Wissenschaftler gehen davon aus, dass wir uns inzwischen im sechsten großen Artensterben in der Geschichte des Planeten befinden.

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Honduras: Busticket ins Ungewisse

honduras-busticket-ins-ungewisse

17-04-19 08:52:00,


Gabriela Neuhaus / 17. Apr 2019 –

In Mittelamerika reisen derzeit Tausende Richtung Norden. Sie wollen in die USA – ein Spiessrutenlauf. Ein Augenzeuginnenbericht.

Sonntagmorgen, kurz vor sieben: Mit einer Stunde Verspätung hält der Bus der Linie Maya de Oro in Puerto Cortés. Fahrplanmässiger Start des Expresskurses nach Guatemala City wäre in San Pedro Sula, der zweitgrössten Stadt von Honduras, eigentlich um 5.30 Uhr gewesen.

Der Bus ist gut besetzt. Die Menschen haben sich für die lange Reise eingerichtet, die meisten schlafen oder dösen. Ich setze mich neben einen jungen Mann mit schwarzer Baseballmütze, der zur Begrüssung kurz nickt, bevor auch er wieder die Augen schliesst.

Hinter mir eine aufgeregte Frauenstimme. Sie telefoniert und will gleichzeitig von ihren Mitfahrenden wissen, in welcher Zone der Capital (gemeint ist Guatemala City) der Bus ankommen wird und ob wir wohl pünktlich seien: Heute Nachmittag starte ihre Caravana in der Zona 1.

Ich traue meinen Ohren nicht und schaue mich um: Will sich diese Frau im lila Rock einer dieser Caravanas anschliessen, die in den letzten Monaten in unseren Medien für Schlagzeilen gesorgt haben? Ist sie tatsächlich eine Migrantin auf dem Weg in die USA?

Bald wird klar: Sie ist nicht die einzige. Die Frau im Sitz vor ihr – glitzernder Modeschmuck, weisse Turnschuhe, begleitet von einem Jungen und einem Mädchen im Teenageralter – kommt mit ihr ins Gespräch. Genauso die Familie – Vater, Mutter und zwei kleinere Kinder zuhinterst im Bus, gleich neben dem stinkenden WC.

Ein älterer Mann – lockerer Typ mit markantem, braungebranntem Gesicht, am Finger ein Ring mit blauem Stein, helle Basketballmütze und gute Schuhe – erteilt rundum Ratschläge. Einer jungen Frau erklärt er, dass man über Santa Elena am schnellsten nordwärts komme. Er scheint sich auf der Strecke bestens auszukennen.

Bei der Billettkontrolle werden verschiedene Reisende nach ihrem Alter gefragt. Weshalb, wird kurz vor der Grenze klar: Plötzlich stoppt der Bus. Ein muskulöser Macho mit kurzgeschorenem Haar und weiss-braun gestreiftem T-Shirt steigt zu und fordert Kinder und «Mineros» unter 21 Jahren auf, mitzukommen.

Die beiden schlaksigen Jungs zu meiner Rechten, der Sitznachbar des Alleswissers mit dem blauen Ring sowie der Vater von ganz hinten im Bus mit seinen beiden Kindern, die Mutter mit den Teenagern und eine Reihe weiterer Reisender folgen der Aufforderung.

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Venezuela: Teilnehmerliste eines Geheimtreffens zum Regime Change veröffentlicht | www.konjunktion.info

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17-04-19 07:09:00,

Dass Venezuela gerade per US-induzierten Regime Change eine neue Regierung bekommen soll, dürfte Lesern alternativer Medien bekannt sein. Dass es jedoch am letzten Wochenende ein Geheimtreffen bzgl. eines Sturzes des demokratisch gewählten Präsidenten Maduro gab, wird dagegen eine bislang nicht bekannte Information sein.

Laut des Grayzone Project und des Journalisten Max Blumenthal wurde ihnen eine entsprechende Teilnehmerliste zugespielt:

Tweet Max Blumenthal - Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt TwitterTweet Max Blumenthal - Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt Twitter

Tweet Max Blumenthal – Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt Twitter

(Exklusiv: In DC’s @CSIS fand ein Who is Who von Lateinamerika-Beratern Trumps statt, um in privater Umgebung über einen US-Militärangriff auf Venezuela zu diskutieren. An dem Treffen nahmen der ehemalige Chef von SOUTHCOM, ein kolumbianischer General sowie Vertreter von USAID & NIC teil.)

Die Liste (auf der noch das Datum des wohl ursprünglich für den 20. April angesetzten Treffens zu sehen ist) zeigt, dass am Center for Strategic and International Studies (CSIS) in Washington, D.C. Mitglieder des US-Außenministeriums, der kolumbianischen und brasilianischen Botschaft, der venezuelanischen Opposition und anderer US-(Geheimdienst)Behörden teilgenommen haben.

Das Treffen fand statt, nachdem mehrere Versuche den amtierenden Präsidenten Nicolas Maduro zu stürzen gescheitert sind. Dass das US-Regime unter Donald Trump Maduro aus dem Amt entfernen möchte, ist bekannt – doch bislang erfolglos.

Max Blumenthal schreibt dazu:

Das CSIS-Treffen zum Thema “Bewertung des Einsatzes militärischer Kräfte in Venezuela” deutet an, dass die Trump-Regierung militärische Optionen ernsthafter als zuvor auslotet, möglicherweise aus Frust, weil jede andere Waffe in ihrem Arsenal versagt hat Maduro zu Fall bringen.

(The CSIS meeting on “Assessing the Use of Military Force in Venezuela” suggests that the Trump administration is exploring military options more seriously than before, possibly out of frustration with the fact that every other weapon in its arsenal has failed to bring down Maduro.)

In seinem Artikel gibt Blumenthal einen kurzen Abriss zu einigen der prominenteren Teilnehmern wie dem bei der Iran-Contra-Affäre involvierten Roger Noriega oder David Smolansky, einem venezuelanischen Staatsangehörigen, der mit der rechtsgerichteten Organization of American States (OAS) zusammenarbeitet. OAS ist eine regionale Organisation, die in den letzten Jahren von rechten Befürwortern eines Regime Change in Venezuela angeführt wird.

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Kollektive Aufmerksamkeitsspanne wurde in den letzten Jahren geringer

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17-04-19 07:07:00,

Bild: Laitr Keiows/CC BY-SA-3.0

Eine empirische Untersuchung bestätigt die Vermutung, dass auch die kollektive Aufmerksamkeit ein Flaschenhals ist, durch den immer mehr in kürzerer Zeit gedrückt wird

Wir sind gefangen in der Aufmerksamkeitsökonomie, was heißt, dass Aufmerksamkeit ein knappes Gut geworden ist und dementsprechend umkämpft wird. Nach den traditionellen Medien haben die großen Internetkonzerne Techniken entwickelt, wie sie die Aufmerksamkeit der Menschen binden und halten können. Dass das gelingt, verraten nicht nur Umfragen über die steigende Mediennutzung, sondern auch der Blick in den öffentlichen Raum, wo immer mehr Menschen, wenn sie nicht telefonieren oder Musik hören, auf die Bildschirme der Smartphones starren, also den Blick abwenden.

Aber weil es verschiedene Methoden gibt, wie vor allem soziale Medien eine Sucht erzeugen, wird der Mediennutzer, also praktisch jeder, einem Sperrfeuer an Informationen und der Möglichkeiten von Interaktionen ausgesetzt. Um zu kognitiv überleben und damit einem nichts aus der Vielzahl der Quellen entgeht, was die Grundfunktion von Aufmerksamkeit ist, muss das Abscannen beschleunigt und auf Multitasking umgestiegen werden. Mit der Adaption an hohe Geschwindigkeiten in der digitalen “Montage der Attraktionen” wird Langsames und Gleichbleibendes langweilig und zum Hintergrund, die Aufmerksamkeit verlangt schnellen Wechsel, die Aufmerksamkeitsspanne wird kleiner.

Die Aufmerksamkeit blieibt gleich hoch, aber der Durchsatz beschleunigt sich

Ein Wissenschaftlerteam aus Deutschland, Großbritannien und Dänemark will nun empirisch die oben angestellte Vermutung bestätigt haben, dass die kollektive Aufmerksamkeitsspanne, also die Fähigkeit, die Aufmerksamkeit auf etwas zu konzentrieren, tatsächlich kürzer geworden ist. Sie haben, wie sie in Nature Communications schreiben, Daten von Twitter (2013-2016), 100 Jahre zurückreichende Bücher von Google Books, Verkäufe von Kinoeintrittskarten in den letzten 40 Jahren und Zitate von wissenschaftlichen Veröffentlichungen der vergangenen 25 Jahre mit Daten von Google Trends (2000-2018), Reddit (2010-2015) und Wikipedia (2012-2107) untersucht. Dabei ging es nicht darum, wie die Aufmerksamkeit eines einzelnen Menschen tickt, sondern um die kollektive Aufmerksamkeit, die Themen, Moden oder Trends aufgreift, verstärkt und wieder fallenlässt, also um die statistisch erfassbare soziale Dynamik der kollektiven oder Massenaufmerksamkeit.

Danach ist die kollektive Aufmerksamkeit auf einzelne kulturelle Angebote kürzer geworden. Die Wissenschaftler führen dies darauf zurück, dass mehr Content produziert und konsumiert wird. So wurden beispielsweise Peaks der globalen ersten 50 Hashtags immer häufiger, wobei sich aber die Höhe der Peaks nicht veränderte –

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Blühpflanzen statt Ackergifte!

bluhpflanzen-statt-ackergifte

17-04-19 06:37:00,

Foto: Capri23auto

  1. Blühpflanzen statt Ackergifte!

  2. Immer neue Ackergifte auf den Markt


  3. Auf einer Seite lesen

Trotz Bürgerproteste werden immer neue bienengefährliche Chemikalien zugelassen. Währenddessen geht das Insektensterben weiter

Südtirol ist das größte zusammenhängende Apfelanbaugebiet Europas. Von hier stammen mehr als zehn Prozent der europäischen Apfelernte. 95 Prozent der Südtiroler Obstproduzenten wirtschaften nach den Richtlinien des sogenannten integrierten Anbaus. Dieser schone die Widerstandskräfte der Natur und fördere gleichzeitig deren Ausbreitung durch gezielte ökologische Maßnahmen, heißt es in einer Werbebroschüre von 2016.

Eine Maßnahme sei das Anbringen von Nistkästen für Höhlenbrüter wie z. B. Meisen. Doch wovon sollen die Vögel leben, wenn alle Insekten mit Chemikalien getötet werden?

“Integrierter Anbau” – das bedeutet nichts anderes, als das Versprühen von Giften, um Schädlinge und Krankheiten zu bekämpfen. Im Obstanbaugebiet Vinschgau nahm das Umweltinstitut München 2018 an vier Standorten 29 Wirkstoffe näher unter die Lupe. Ergebnis: Die Pestizide verbreiten sich unkontrolliert über die Luft und sind häufig kilometerweit von ihrem Ausbringungsort nachweisbar.

“Auf über 1600 Höhenmetern in einem Seitental haben wir sechs Wirkstoffe gefunden”, erklärte der Referent für Agrarpolitik des Umweltinstituts München, Karl Bär, gegenüber der Süddeutschen Zeitung, “mehrere Kilometer von den nächsten Obstplantagen entfernt”. 55 der 68 in Südtirol verwendeten Pestizide, stehen auf der Liste hochgiftiger gesundheits- und umweltschädlicher Wirkstoffe – die giftigsten Chemikalien, die in der EU eingesetzt werden. In Südtirol ist nicht nur das Heu etlicher Biobetriebe mit Chemikalien belastet, in einer Untersuchung von 2017 wurden Pestizidrückstände auch auf Spielplätzen nachgewiesen.

Besonders giftig ist das Fungizid Captan, das gegen Pilzkrankheiten eingesetzt wird. Nachgewiesen wurden auch die Insektizide Thiacloprid und Imidacloprid, die zur Gruppe der Neonikotinoide gehören. Imidacloprid, das als “extrem giftig” für Bienen gilt, ist in Freilandkulturen inzwischen verboten.

Die Anwendung von Thiacloprid hingegen ist weiter erlaubt Dabei sind die Auswirkungen des so genannten Cocktail-Effektes, der Kombination verschiedener Substanzen, noch längst nicht hinreichend untersucht.

Wie hoch sind die Pestizidrückstände in Deutschland?

In welchem Maße sind eigentlich deutsche Bio-Äcker, Wohngebiete und Naturschutzflächen mit Pestiziden belastet?

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Der Macht-Wahn

der-macht-wahn

17-04-19 06:30:00,

Ja, neueste Forschungsergebnisse bestätigen, dass Venezuelas Rohstoffvorkommen so groß sind, dass sie alleine den Weltbedarf an Erdöl für die nächsten dreißig Jahre decken könnten. Und es hat in seinem Orinoco-Becken und anderen Gebieten noch viel mehr als Öl zu bieten.

Aber es geht nicht „nur um Öl“ — ganz und gar nicht.

Jene, die annehmen, dass es einfach „Geschäftsinteressen“ und die legendäre westliche Gier sind, die den westlichen Terror auf der ganzen Welt verbreiten, begreifen meines Erachtens das Wesentliche nicht.

Mir ist aufgefallen, dass diese Personen und Analytiker wirklich glauben, dass „der Kapitalismus an allem schuld ist“ und dass er die Kultur der Gewalt erschafft, der weder Opfer noch Täter entrinnen können.

Nachdem ich überall auf der Welt gearbeitet habe, bin ich mehr denn je davon überzeugt, dass der Kapitalismus eine Folge der westlichen Kultur ist, die hauptsächlich auf Expansionismus, Exzeptionalismus und Aggression beruht. Zudem baut er auf einem tief verwurzelten Bedürfnis auf, zu kontrollieren und zu gebieten. Finanzielle und monetäre Habgier ist nur eine Nebenerscheinung dieser Kultur, die ihre Überlegenheit zu etwas erhoben hat, das als religiös oder gar als religiös fundamentalistisch bezeichnet werden könnte.

Oder anders ausgedrückt:

Die Hauptreligion Europas und Nordamerikas ist heute der Glaube an die eigene Überlegenheit.

Inwiefern sind die Szenarien in Libyen, Syrien und Venezuela vergleichbar? Warum war der Westen so sehr darauf aus, diese drei — auf den ersten Blick so unterschiedlichen — Länder so bösartig anzugreifen und schließlich zu zerstören? Die Antwort ist ganz einfach, wenngleich sie im Westen nicht geäußert wird — zumindest nicht öffentlich:

Alle drei Länder standen an der Spitze der Förderung des entschiedenen Kampfes für Konzepte wie den „Pan-Afrikanismus“, den „Pan-Arabismus“ und die „Patria Grande“ — also im Wesentlichen die lateinamerikanische Unabhängigkeit und Einheit.

Gaddafi, Al-Assad und Chavez sind bis heute regional und international als anti-imperialistische Kämpfer anerkannt, die hunderte Millionen von Menschen inspirieren und ihnen Hoffnung schenken.

Gaddafi wurde ermordet, Chavez wahrscheinlich auch getötet und Al-Assad und sein Volk kämpfen seit langen Jahren buchstäblich ums Überleben.

Der gegenwärtige venezolanische Präsident Maduro, der sich entschlossen den Idealen der bolivarischen Revolution verpflichtet hat, hat bereits mindestens einen Mordversuch überlebt und ist nun direkten, mafiösen Drohungen des Westens ausgesetzt. Sein Land könnte jederzeit angegriffen werden — direkt oder durch die lateinamerikanischen Satellitenstaaten des Westens.

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Positionen 17: Ab auf die Couch! Wie gestört ist unsere Gesellschaft? | KenFM.de

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16-04-19 09:26:00,

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Wie konnte es passieren, dass unsere Gesellschaft trotz ihres enormen technischen Fortschritts in eine derartige Krise geraten konnte, wie das aktuell der Fall ist? Was stimmt eigentlich noch?

Auf was kann sich der Einzelne noch verlassen? Woher kommt die inflationäre Unsicherheit, die sich längst in sämtlichen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens breitgemacht hat?

Ist der Kapitalismus der Ursprung allen Übels, die durch ihn verursachte Schere zwischen obszön reich und bettelarm, oder ist unser Wirtschaftssystem auch nur ein Symptom und nicht die Wurzel der Sinnkrise, die aktuell droht, unsere Gesellschaft zu zerreißen?

Kann Konsum eine universelle Antwort auf die elementaren Fragen des Lebens sein? Welches Bild hat der Mensch von sich selbst und ist dieses Selbstbild noch natürlich, sprich noch mit der Natur und ihren Gesetzen vereinbar?

In der aktuellen Ausgabe von POSITIONEN geht es um den Menschen, wie er auf die Welt kommt und was unsere Gesellschaft aus ihm macht. Diese künstliche Transformation führt zu einer Spezies, die sich selbst kein artgerechtes Leben zugesteht. Die Folgen dieses Drills erleben wir als das Ende der Solidarität mit unseren Mitmenschen. Kein Wesen geht so brutal mit dem Menschen um, wie der Mensch selbst. Mit dem Slogan „Macht euch die Erde untertan“ hat unsere Spezies nicht nur begonnen, die eigene Existenzgrundlage zu zerstören, sondern auch sich selber nur als Objekt zu sehen.

Ein Leben, das sich ausschließlich den Regeln der Effizienz unterordnet, ist kein erfülltes Leben und führt in eine sich selbst zerfleischende Gesellschaft. In unserer Gegenwart stimmt nichts mehr. Wir alle müssen dringend auf die Couch.

Im Studio diskutierten:

  • Gunther Moll (Kinderpsychiater und Kommunalpolitiker)
  • Birgit Assel (Sozialpädagogin und Trauma-Expertin)
  • Franz Ruppert (Professor für Psychologie)
  • Hans-Joachim Maaz (Psychiater und Psychoanalytiker)

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Tagesdosis 16.4.2019 – Lasst hundert Wikileaks blühen! | KenFM.de

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16-04-19 01:50:00,

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Wenn unliebsame Journalisten einfach zu “feindlichen Geheimdiensten” umdefiniert werden können, ist die Pressefreiheit weltweit tot.

Ein Kommentar von Mathias Bröckers.

„Was machen eigentlich “New York Times”, “Guardian” und “Spiegel” ? Da wird ihr Informant Julian Assange in Haft genommen, da werden seiner Plattform Wikileaks die Server abgeklemmt und die Bank-und Kreditkartenkonten gesperrt – da wird also ein Medium, ein Organ der Presse, massiv und ohne rechtliche Grundlage seiner finanziellen und publizistischen Mittel beraubt, und die Großmedien, die eben noch mit Wikileaks-Informationen Auflage und Kasse gemacht haben, sagen dazu: Nichts !?

Wenn irgendwo auf der “Achse des Bösen” ein westlicher Journalist in die Bredouille gerät, lassen Editorials nicht lange auf sich warten, die “Pressefreiheit”, “Menschenrechte”, “Demokratie” mit scharfen Worten anmahnen; Chefredakteure lassen ihre Beziehungen zur Regierung spielen, Außenminister protestieren, Botschafter werden einbestellt, öffentlicher und politischer Druck wird aufgebaut. Was indessen Wikileaks betrifft, blasen die Herolde der Pressefreiheit derzeit nicht einmal ein laues Lüftchen – dass die NewYork Times-Besitzer persönlich protestiert hätten, dass der “Guardian” die britische Öffentlichkeit gegen die skandalöse Inhaftierung mobilisiert oder der “Spiegel” androht, seine Visa-und Mastercard-Konten zu kündigen, wenn diese Firmen Wikileaks weiterhin ausschließen… wenn dergleichen in den letzten Tagen geschehen wäre, hätte man davon gehört und gelesen. Es ist nicht geschehen und es ist zu vermuten, dass die vermeintlichen Flaggschiffe der ‘freien Presse’ auch künftig gegen die Unterdrückung von Wikileaks  nichts weiter einzuwenden haben; von “Quellen,- und Informantenschutz” – immer gern betont, wenn’s um die verfassungsmäßigen Rechte der Presse geht –  ist bei Julian Assange, der wichtigsten “Quelle” für NYT, Spiegel & Co. seit Jahren,  plötzlich keine Rede mehr und das Wort “Zensur” nehmen die Edelfedern unserer “Leitmedien” offenbar nur in den Mund,  wenn sie in China oder Iran stattfindet.

Dass der Presse diskrete Informationen zum Zwecke der Veröffentlichung zugespielt werden, ist nicht nur so selbstverständlich und so alt wie das gesamte Zeitungsgewerbe, in der heutigen Zeit gehört es sogar zu den Pflichten der Medien, als kontrollierende ‘vierte Säule’ der Verfassung, sich solche Informationen zu verschaffen. Nichts anderes hat Wikileaks in der Vergangenheit getan,

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Wikileaks: Der investigative Journalismus sitzt auf der Anklagebank

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16-04-19 01:45:00,

Es geht um mehr als Assange, schrieb zuletzt Judith Horchert beim Spiegel. Und genau das trifft den Punkt. Die Person Assange verstellt den Blick darauf, dass nicht nur der exzentrische Australier, sondern der investigative Journalismus und damit die Presse als Ganzes mit auf der Anklagebank sitzt.

Die Anklage gegen Assange beruht derzeit einzig und alleine auf „Verschwörung zur Attacke auf Regierungscomputer“. Sie ist geeignet die Diskussion um die Pressefreiheit in Teilen zu umschiffen, weil das Hacken von Computern nicht von der Pressefreiheit gedeckt wäre. Konkret wird Assange beschuldigt, Chelsea Manning dabei geholfen zu haben, ein Passwort eines Computernetzes der Regierung zu knacken. Die US-Regierung weiß aber nicht, ob das überhaupt erfolgreich war.

Der Chaos Computer Club zeigte sich in einer Pressemitteilung besorgt: „Die drei jüngsten Festnahmen von prominenten Aktivisten aus der Whistleblower-Szene, Chelsea Manning, Julian Assange und Ola Bini, stellen einen frontalen Angriff auf die Pressefreiheit dar. Der Chaos Computer Club (CCC) ruft zur Unterstützung auf.“ Der CCC verurteile diese Angriffe auf Journalisten, Whistleblower und deren Unterstützer scharf. Es handele sich um schockierende und koordinierte Verletzungen von Menschenrechten und Pressefreiheit, heißt es weiter.

Reporter ohne Grenzen forderte Großbritannien auf, Assange nicht an die USA auszuliefern: „Großbritannien sollte in Einklang mit seinen Gesetzen und internationalen Menschenrechtsverpflichtungen handeln und Assange nicht wegen seiner Journalismus-ähnlichen Aktivitäten an die USA ausliefern.“

Das Committee to Protect Journalists sieht in dem jetzigen Anklagepunkt aus den USA ebenfalls eine Gefahr für die Pressefreiheit:

„Die möglichen Auswirkungen der Anschuldigung einer Verschwörung zwischen Journalist und Quelle auf die Pressefreiheit sind äußerst besorgniserregend“, sagte Robert Mahoney, stellvertretender Direktor des Committee to Protect Journalists. „Mit dieser Verfolgung von Julian Assange könnte die US-Regierung eine rechtliche Argumentation dazu etablieren, wie Journalisten Informationen einholen oder mit Quellen interagieren sollten, die abschreckende Folgen für die investigative Berichterstattung und die Veröffentlichung von Informationen von öffentlichem Interesse haben könnten.“

Unbenommen davon, ob sich Assange also des Hackens eines Passwortes schuldig gemacht hat, kann die Anklage, die auf die Interaktion von Quelle und Journalist zielt, eine einschüchternde Wirkung entfalten und die zukünftige Zusammenarbeit von Informanten und Presse erschweren.

Angriff auf die Pressefreiheit

Und nicht nur das: In den bisherigen Ermittlungen gegen Wikileaks war beispielsweise in einem Brief der US-Staatsanwältin Tracy Doherty-McCormick vom 7.

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EU schreibt Einbau von intelligenten Überwachungs-Systemen in Autos vor

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16-04-19 01:43:00,

Antonio Tajani, Präsident des Europäischen Parlaments. (Foto: dpa)

Antonio Tajani, Präsident des Europäischen Parlaments. (Foto: dpa)

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Urfaschismus: Die Gruppen und ihr Druck

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16-04-19 01:39:00,

Alle sozialen Formen sind an sich von vorneherein faschistisch, reaktionär und an sich die Pest dieser Welt, sie produzieren Mitläufer

.. die Kindlein, sie hören es nicht gerne, wenn die angeborene Neigung des Menschen zum “Bösen”, zur Aggression, Destruktion und damit auch zur Grausamkeit erwähnt wird.

Sigmund Freud

Gemeinschaften haben Spielregeln und erst diese haben die Menschen zivilisiert, erträglich gemacht. Der zwangsläufige Schaden dabei ist, Gruppen zerstören das, was authentische Individualität sein könnte. Jedoch unter “Individualität” verstehen Menschen heute ohnedies meist nur was Bescheidenes, nämlich sich erlaubte und leistbare Konsumvorlieben erfüllen. Etwa gern Orange-Wein trinken, in den USA shoppen und Eis essen, Sri Lanka als jährlichen Urlaubsort lieben und sich heimlichen Polyamorie-Gedanken hingeben.

Was Freud 1930 angemerkt hat, ist nach wie vor beachtenswert: Die Jugend wird zu wenig auf die bedeutende Rolle, die Sexualität in ihrem Leben spielen wird, vorbereitet. Genau so wenig wird sie für die Aggressionen gerüstet, die ebenfalls eine dominante Rolle in ihrem Leben einnehmen. Aggression, das ist nicht nur persönliche Wut, Neid oder Gehässigkeit zwischen Personen, sondern ebenso der Druck, den eine Gruppe, eine Gemeinschaft, das “Soziale” ausübt. Umberto Eco hat das Mitte der 1990er Jahre beschrieben – im Endeffekt ist die Gruppe, der einer angehört, die Ursprungsform des Faschismus.1 Das betrifft alle Gruppen, doch dazu später.

Unkenntnis wie Gesellschaft tickt

Ein halbes Jahrhundert nach 1968 scheinen die großen gesellschaftlichen Milieus ihre Kenntnisse über grundsätzliche menschliche Verfasstheit weitgehend verloren zu haben. Bildungssystem und ebenso die Medien haben da nachhaltig versagt, heute wird zum “Sozialen” meist nur oberflächliches Blabla geäußert. Menschen aller Kulturen, sofern sie nicht ver-rückt sind, haben anthropologische Konstanten, etwa das Inzest-Tabu oder eine nachhaltige Distanz allem Fremden gegenüber (und mehr dazu später). Um hier gleich den Beißreflex des “fortschrittlichen” Milieus zu unterbinden, sei auf den links verorteten Soziologen Zygmunt Bauman verwiesen, der sich damit umfassend beschäftigt hat.

Ebenso mangelt es an einem Basiswissen zur psychischen Struktur – dass Aggression zum Menschen dazugehören soll, darüber mögen manche heftig in Rage (sic!) geraten, weil es nicht geben soll, was nicht gefällt. Ebenso werden häufig grundsätzliche soziale Reaktionsweisen verleugnet, etwa Manipulationen oder Intrigen. Wie sie funktionieren, bleibt dann ausgeblendet und unerkannt, obwohl man sich gelegentlich gern solcher Mechanismen bedient.

Diese Verständnisdefizite betreffen heute grundsätzlich alle Milieus,

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Kriegsrüstung, Besatzungskosten und ein Hochkommissar

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16-04-19 10:05:00,

Die USA gaben 2017 mit 610 Milliarden Dollar mehr Geld fürs Militär aus als die in der Rangliste folgenden sieben Länder zwei bis acht zusammen. Gegenüber den Ausgaben Chinas von 228 Milliarden betrugen die der USA das 2,7-fache, gegenüber denen Russlands von 66.3 Milliarden das 9,2-fache, wobei Russland 2017 die Militärausgaben um 20 % gesenkt hatte.1  Angesichts dieser offensichtlich massiven Bedrohungen beschlossen daher die USA bereits im September 2018, so früh wie noch nie in den vergangenen 40 Jahren, mit überwältigender Unterstützung beider Parteien ihren Kriegshaushalt für 2019 auf 716 Milliarden Dollar zu erhöhen.2
                                                 Pixabay lizenzfreie Bilder

Die USA haben, wie wir sehen, allen Grund, „vor dem russischen Bären und dem chinesischen Drachen Angst zu haben“, wie Dirk Pohlmann in einem Video-Kommentar spöttisch bemerkt. Man führe sich außerdem vor Augen, dass die USA 761 Militärbasen im Ausland besitzen und insgesamt Zugriff auf 1.000 haben, während Russland 25 hat, von denen man 22, die in ehemaligen Sowjetrepubliken liegen, noch abziehen kann, so dass es praktisch nur 3 sind, nämlich zwei Stützpunkte in Syrien und einer in Vietnam. (Wikipedia)

„Nach Angaben des US Verteidigungsministers Robert Gates war die US Marine, wenn man die Tonnage berechnet, 2009 stärker als die 13 folgenden Marinen zusammengenommen, wovon 11 NATO Marinestreitkräfte sind. Geht man nur nach der Anzahl der Schiffe, was einigermaßen idiotisch ist und außer acht lässt, dass die USA 11 Flugzeugträger haben, die Russen nur einen und zudem eine überalterte Flotte, haben die Russen und Amerikaner je nach Zählweise in etwa gleich viele Schiffe, die Russen 278 oder 323, die USA 289 oder 490 Schiffe. Der bis heute bedeutendste US- Marinestratege Alfred Thayer Mahan (1840 bis 1914) schlug vor, die Seemacht einer Nation nach der Formel Anzahl der Schiffe mal Anzahl der Stützpunkte zu berechnen. Nimmt man spaßeshalber an, dass die US Stützpunkte auch alle von der US Navy genutzt werden, läge bei realistischer Berechnung für Russland der Betrag bei 278×3=834 und der US-amerikanische bei 289×761=219.929, also dem 264 fachen.
Noch eine Zahl aus Absurdistan: Die US Special Forces sind derzeit in 149 Ländern der Welt im Einsatz, das sind ¾ der weltweit existierenden Länder.
Um es auf den Punkt zu bringen: Wer so viel Geld für totale strategische Überlegenheit ausgibt, will sein Militär auch nutzen und muss es nutzen: für Kriege.

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Ecuador: Undurchsichtiges Spiel gegen Assange, WikiLeaks und Vorgängerregierung

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16-04-19 09:59:00,

Julian Assange und Ex-Außenminister Ricardo Patiño 2014 in der Botschaft. Die Moreno-Regierung wirft beiden vor, Ecuador destabilisieren zu wollen. Bild: Cancilleria de Ecuador/CC BY-SA-2.0

Ecuardos Präsident ist in einen Korruptionsfall verwickelt, ein schwedischer Programmierer wurde mit dubiosen Gründen in Haft genommen, Facebook sperrt Seite von Correa

In Ecuador scheint die Regierung von Lenin Moreno nervös zu sein. Kaum hatte man sich in Absprache mit der britischen und vor allem der amerikanischen Regierung, aber offenbar ohne Einbeziehung von Schweden, Julian Assange entledigt, der von der britischen Polizei aus der Botschaft abgeschleppt wurde, ging man in Ecuador gegen einen angeblichen Vertrauten von Assange vor.

Moreno wollte Assange schon lange loswerden, um ein besseres Verhältnis zu den USA zu schmieden, was man mit der Anti-Maduro-Allianz bereits vorbereitet hat. Vermutlich hat der Beschluss, Assange an die britische Justiz zu übergeben, den Hintergrund, dass Großbritannien den WikiLeaks-Gründer an die USA ausliefern wird. Schweden hat man, wie es aussieht, in die “Verschwörung” nicht einbezogen.

Update: Der ecuadorianische Präsident Lenín Moreno fügte gestern eine neue Beschuldigung gegen Assange an. In der Botschaft in London habe Assange ein “Spionagezentrum” einrichten wollen, behauptet er, ohne den Vorwurf näher zu auszuführen. Und er wiederholte, dass Assange sich ungebührlich verhalten habe, vor allem was die Hygiene angeht.

Das US-Justizministerium hat nun einen Fall konstruiert, die Schwelle einer Auslieferung niedrig zu setzen, so dass die britische und ecuadorianische Regierung ihr Gesicht wahren können. Erst einmal wurde der Spionagevorwurf fallengelassen, Assange wird bezichtigt, Manning beim unerlaubten Zugriff auf Pentagon-Computer durch das Knacken eines Passworts geholfen zu haben, worauf maximal 5 Jahre Gefängnisstrafe stehen (Koordinierte Aktion von Ecuador, USA und Großbritannien).

Allerdings fürchten viele britische Abgeordnete dennoch einen Imageverlust für Großbritannien, gerne als Pudel der USA bezeichnet, weil offen ist, ob in den USA nicht doch weitere Klagen gegen Assange eröffnet werden. Deswegen fordern sie eine Auslieferung an Schweden. Dort hat die Staatsanwaltschaft aber noch nicht entschieden, ob sie den Fall mit den Vergewaltigungsvorwürfen wieder aufrollen will.

Angeblich habe Ecuador mit Großbritannien vereinbart, dass Assange in kein Land überstellt werde, in dem ihm die Todesstrafe droht. Damit müssten eigentlich die USA ausgeschlossen sein, auch wenn sie nun eine Anklage vorgelegt haben,

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