Julian Assange: Von den Medien benutzt, bekämpft und begraben

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12-04-19 07:34:00,

Viele Medien verdanken mutigen Akteuren wie Julian Assange die größten Storys der letzten Jahrzehnte. Medien wie „Spiegel“, „Guardian“ oder „New York Times“ haben Assange und Edward Snowden jedoch erst für ihren Ruhm benutzt, dann teils als „Staatsfeinde“ diffamiert und sie weitgehend – in ihren jeweiligen Asylen in London und Moskau – medial begraben. Von Tobias Riegel.

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Ohne die Arbeit des gerade verhafteten Julian Assange und seiner Organisation Wikileaks hätte es einige der wichtigsten Medien-Berichte der vergangenen Jahrzehnte nicht gegeben: zu Afghanistan, zum Irak und anderen Kriegen, zu Guantanamo, zu Machenschaften von Banken – und schließlich (indirekt) zu den Überwachungs-Enthüllungen durch Edward Snowden. Dieser Text ist eine Rückschau auf den wechselhaften bis skandalösen Umgang vieler großer Medien mit Julian Assange. Das aktuelle Medienecho auf die Verhaftung hat Jens Berger hier kommentierend zusammengestellt.

Die Nutznießer Assanges: „Spiegel“, „Guardian“, „New York Times“

Als große Nutznießer Julian Assanges können mutmaßlich zuerst die Medien „Spiegel“, “New York Times” (USA) und „Guardian“ (Großbritannien) bezeichnet werden. Denn Wikileaks verhalf den Publikationen bereits im Sommer 2010 zu einem “echten Enthüllungs-Scoop“, wie etwa Meedia damals urteilte: Die Redaktionen der drei Medien hatten gemeinsam Wikileaks-Dokumente zum Afghanistan-Krieg ausgewertet.

Damals ging der „Spiegel“ noch hausieren mit seinen Kontakten zu Assange und Wikileaks, wie der „Standard“ 2010 den damaligen Chefredakteur Georg Mascolo zitiert:

“Wir stehen schon länger in Verbindung zu Wikileaks. In diesem Fall haben sich die Wikileaks-Verantwortlichen für den Spiegel, die New York Times und den Guardian entschieden. Das hätten sie wahrscheinlich nicht getan, wenn wir nicht schon länger in Kontakt stehen würden. (…) Die Frage für uns war, ob wir dem Material vertrauen und wir hatten alle Freiheit, mit dem Material so umzugehen, wie wir es für richtig hielten. Das war für mich die Voraussetzung bei diesem Projekt.“

Von Afghanistan über Guantanamo bis NSA – Die Verdienste von Wikileaks

Mit den Wikileaks-Informationen schmückten sich 2010 wie gesagt auch der „Guardian“ und die „New York Times“ sowie im Kielwasser dieser exklusiven Reportagen zahllose weitere Medien. Das setzte sich bei weiteren Themen und Enthüllungen fort: Ob die erwähnten Kriegsverbrechen in Afghanistan oder solche in Irak,

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Tagesdosis 12.4.2019 – Sahra-Bashing oder: Journaille der Verhetzung | KenFM.de

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12-04-19 07:27:00,

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Die Schmiererei des Auftragschreibers Knut Mellenthin im Demagogiecheck.

Ein Kommentar von Klaus Hartmann

Ausgerechnet in der „jungen Welt“, nach Selbsteinschätzung eine „marxistische Tageszeitung“, erhält einer Gelegenheit, auf vollen zwei Seiten (Rubrik: „Thema“) über Sahra Wagenknecht abzulästern. Das findet unter der Überschrift „Politik der Vereinfachung – Die Rhetorik der noch amtierenden Fraktionsvorsitzenden der Linkspartei im Bundestag, Sahra Wagenknecht, im Faktencheck“ (1) statt. Insofern ist die Überschrift dieses Kommentars nahezu ein Plagiat.

Verhandelt wird ein Themenspektrum von Flüchtlingen und Sicherheit über Merkel, Trump und den Brexit bis hin zur AfD, zu Populismus und Rechtsextremismus. Das zeigt bereits die Absicht an, in welcher Schublade Sahra Wagenknecht landen und entsorgt werden soll.

Und was checken unser Schreiber Mellenthin? Er wirft Wagenknecht einen „propagandistischen Schnellschuss“ vor, aus dem Anlass, den er selbst so beschreibt: „Am 24. Juli 2016 zündete ein syrischer Migrant vor einem Weinlokal im fränkischen Ansbach eine in einem Rucksack transportierte Bombe. 15 Menschen wurden verletzt, der Attentäter selbst starb.“

„Schnellschuss“? „Einen Tag später veröffentlichte Sahra Wagenknecht eine Presseerklärung“. Beruhigend: Geschossen hat sie schon mal nicht, das war der Andere, nee, der hat ja gebombt. Aber dank Wagenknechts Halbsatz „auch wenn die konkrete Aufklärung der Hintergründe des Anschlags noch abgewartet werden muss“, hat er sie erwischt, beim schnell schießen: „ohne jedes Hintergrundwissen“ habe sie geschossen, folglich also (zu) schnell.

„Menschen müssen sich wieder sicher fühlen können“ war der Titel der Presserklärung, woran Mellenthin bereits Anstoß nimmt, denn für ihn erschien sie „unter der vielsagenden Überschrift“…. Was ist daran so „vielsagend“? Der durchschnittlich verständige Leser denkt doch, die Überschrift sei hinlänglich klar, nicht unverständlich kurz, aber auch nicht überfrachtet – also eher in der Norm. Warum hingegen sagt sie Mellenthin (zu) viel und insbesondere was? Wahrscheinlich tut sie das gar nicht, die Überschrift, sondern es ist Mellenthin, der uns etwas mehr sagen will. Eigentlich sagt er es uns nicht, er suggeriert bloß, wir sollen seine Gedanken erraten: „wer so spricht“, ein „sich sicher fühlen“ verlangt, ist „ein Nazi“, mindestens ein „ganz Rechter“.

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Finanzsystem: IWF warnt vor einer Unterfinanzierung, wenn es zur nächsten Krise kommt | www.konjunktion.info

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12-04-19 06:40:00,

Geld - Bildquelle: Pixabay / artbaggage; Pixabay LicenseGeld - Bildquelle: Pixabay / artbaggage; Pixabay License

Geld – Bildquelle: Pixabay / artbaggage; Pixabay License

Dieser Tage findet das jährliche Spring Meeting des Internationalen Währungsfonds in Washington statt. Eines der Hauptthemen ist dabei die Unsicherheit bzgl. der zukünftigen Beziehungen zwischen Großbritannien und der EU. Vor dem Treffen hatte der Generaldirektor der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich, Agustin Carstens, zudem vor “ungenügenden Ressourcen (inadequate resources)” seitens des IWF bei einem großen wirtschaftlichen Einbruch gewarnt:

Das lässt uns mit dem Problem zurück, in Krisenzeiten improvisieren zu müssen. Wenn der Fonds dies nicht tun kann, müssen andere dies tun, andernfalls sind die wirtschaftlichen Kosten enorm.

(This leaves us with the problem of having to improvise in times of crisis. If the Fund cannot do it others will have to do it otherwise the economic costs will be huge.)

Carsten bezog sich in seiner Anmerkung auf die Verteilung der Beteiligungsquoten der verschiedenen Mitgliedsstaaten am IWF. Wie der IWF auf seiner Website erklärt, sind diese Quoten die Hauptfinanzierungsquelle des Fonds. Jedes Mitglied (aktuell 189) hat eine bestimmte Quote zu erfüllen. Dabei tragen die großen Wirtschaftsnationen die größten Anteile.

Bis zu 25% einer Beteiligung müssen dabei in Form der Sonderziehungsrechte (SZR) oder in ” ausländischen Währungen, die der IWF akzeptiert (foreign currencies acceptable to the IMF)” eingezahlt werden. Aktuell bestehen die SZR aus den fünf wichtigsten Währungen der Welt: dem US-Dollar, dem Euro, dem Renminbi, dem Yen und dem Pfund. Die verbleibenden 75% müssen die Staaten in ihren eigenen Währungen hinterlegen.

Da die USA die größte Wirtschaftsnation sind, ist ihr Anteil für den IWF von essenzieller Bedeutung. Zum März 2017 betrug ihr Anteil 118 Milliarden US-Dollar. In SZR ausgedrückt sind das 82,99 Milliarden. Der IWF weist den Wert der SZR in US-Dollar aus: ein US-Dollar entspricht dabei 72 Cent SZR.

Laut des IWF haben 181 der Mitglieder ihre Quoten erfüllt, was einer Gesamtsumme von 675 Milliarden US-Dollar (oder 475 Milliarden SZR) entspricht.

Angeblich soll diese Summe ausreichend sein, um globale Stressphasen in der Weltwirtschaft ausgleichen/abfedern zu können. Im Jahre 2010 gab der IWF seine 14.

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Julian Assange von britischer Polizei festgenommen. Hallo, Amnesty, wo bleibt Ihr?

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11-04-19 09:11:00,

Vor wenigen Stunden hat die Londoner Metropolitan Police den Wikileaks-Gründer Julian Assange in der ecuadorianischen Botschaft in London verhaftet. Die Regierung von Ecuador hatte die Polizei dazu in die Botschaft eingeladen, nachdem sie Julian Assange das diplomatische Asyl entzogen hatte. Die britische Polizei begründet die Festnahme mit dem Verstoß gegen Kautionsauflagen durch Herrn Assange. Der Experte für Internationales Recht, Nikolaos Gazeas, hält diesen Haftbefehl für unverhältnismäßig. Ein Bericht von Moritz Müller.

Auf den Bildern und Videos, die die Festnahme bzw. den Abtransport von Julian Assange zeigen, sieht dieser mit seinem weißen Bart recht alt aus, doch er hat das Haupt erhoben und mit lauter und kraftvoller Stimme wiederholt er die Worte “Resist, resist UK!” (Widerstehe, Vereinigtes Königreich!). Dies bezieht sich auf die nun wohl drohende Auslieferung an die USA, obwohl es bis dato kein offizielles Auslieferungsbegehren der USA gegen Assange gibt.

Update: Der britische Guardian zitiert soeben einen Regierungssprecher, dass Julian Assange aufgrund eines provisorischen US-Auslieferungsantrags wegen computerbasierter Vergehen verhaftet wurde. “We can confirm that Julian Assange was arrested in relation to a provisional extradition request from the United States of America. He is accused in the United States of America computer-related offences.” Dass die Behörden so schnell ihre Maske fallen lassen, ist nun doch überraschend.

Es hatte in den letzten Tagen nach einer Meldung von Wikileaks Spekulationen über eine Festnahme von Assange gegeben und die NachDenkSeiten berichteten. Die Behörden von Ecuador bezeichneten dies als Gerüchte und der britische Außenminister Jeremy Hunt bezeichnete Julian Assange als “freien Mann”. Heute nach der Festnahme twitterte er die folgenden Sätze: “Julian Assange ist kein Held und niemand steht über dem Gesetz. Er hat sich seit Jahren vor der Wahrheit verborgen …” “Julian Assange is no hero and no one is above the law. He has hidden from the truth for years. Thank you Ecuador and President Lenín Moreno for your cooperation with the Foreign Office to ensure Assange faces justice.” Starke Worte für jemanden, der sich somit überführt, vor einigen Tagen selbst gelogen zu haben. Mit dieser Eigenschaft ist er wahrscheinlich in der derzeitigen konservativen britischen Regierung in guter Gesellschaft.

Im Lichte dieser neuen Entwicklungen ist es dringender denn je, dass die bekannten Menschenrechtsorganisationen ihrem Anspruch gerecht werden und sich für Julian Assange einsetzen.

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Assange: Koordinierte Aktion von Ecuador, USA und Großbritannien

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11-04-19 09:10:00,

Bild: DoJ

Sofort hat das US-Justizministerium einen Auslieferungsantrag vorgelegt, in Ecuador wurde ein Mann festgenommen, der angeblich mit Russen und dem Ex-Außenminister Ecuador “destabilisieren” wollte

Wie es aussieht, war die Festnahme von Julian Assange eine koordinierte Aktion der ecuadorianischen, britischen und amerikanischen Regierung, auch wenn dies von der britischen und vor allem der ecuadorianischen Regierung bestritten wird. Letztere beeilte sich, Assange die ecuadorianische Staatsbürgerschaft wieder abzuerkennen.

In Ecuador hat der Fall auch innenpolitische Gründe, weil Assange das Asyl in der Botschaft von der linken Vorgängerregierung von Rafael Correa gewährt wurde. Heute wurde in Ecuador von der rechten, sich eng an Washington anlehnenden Regierung von Lenin Moreno ein WikiLeaks-Anhänger festgenommen, der mit dem früheren Justizminister Ricardo Patiño zusammengearbeitet habe, um das Land zu “destabilisieren”. Er soll auch mal nach Venezuela gereist sein. Im Spiel sollen auch zwei “russische Hacker” sein, die sich in Ecuador aufhalten sollen, wie die Innenministerin María Paula Romo sagte. “Wir werden nicht zulassen, dass sich Ecuador in ein Zentrum der digitalen Piraterie verwandelt und wir können nicht zulassen, dass illegale Aktivitäten stattfinden, um ecuadorianische Bürger oder Regierungsangehörige zu schaden.”

Patiño wies die Beschuldigungen als erfundene Geschichte zurück. Correa wirft der ecuadorianischen Regierung ebenso wie WikiLeaks vor, die Verhaftung nach der Veröffentlichung der INA Papers zugelassen zu haben. Nach diesen wird er der Geldwäsche in Zusammenarbeit mit einer Bank in Panama verdächtigt, die Generalstaatsanwaltschaft hat Ermittlungen gegen Moreno eingeleitet. Allerdings haben die INA Papers mit WikiLeaks nicht direkt zu tun.

Assange wurde nach der Festnahme Richter Michael Snow vorgeführt, der ihn für schuldig erklärte, die Kautionsauflagen 2012 verletzt zu haben, als er sich der Festnahme durch die britische Polizei entzogen hatte, nachdem die Gerichte seine Einsprüche gegen den Haftbefehl nicht stattgegeben hatten. Nächsten Monat soll das Urteil gefällt werden. Snow lässt schon durchblicken, was Assange erwartet, wenn er sagt, er zeige “das Verhalten eines Narzissten, der nicht von seinem eigenen egoistischen Interesse lassen” könne. Es wird mit einer Gefängnisstrafe von bis zu 12 Monaten gerechnet.

Schnell hat auch das US-Justizministerium reagiert und gleich den schon länger vorbereiteten Auslieferungsantrag vorgelegt. Vermutlich ist reagiert das falsche Wort, denn der Vorgang war zweifellos verabredet,

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Konferenz in Belgrad lässt NATO-Werbung abblitzen (Teil I) | KenFM.de

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11-04-19 08:53:00,

von Rainer Rupp

Als die jüngste Aussage von Kanzlerin Merkels Außenminister Heiko Maas zum NATO-Überfall auf Jugoslawien letzten Samstag in Belgrad bei der internationalen Konferenz über das NATO-Völkerrechtsverbrechen von vor 20 Jahren bekannt gemacht wurde, löste sie unter den Teilnehmern unglaubliches Staunen und dann Empörung aus. Lediglich die anwesenden Serben schien das kühl zu lassen, waren und sind sie doch dieser Art von krimineller Arroganz aus den Mündern westlicher Politiker seit 20 Jahren ausgesetzt.

Der als Außenpolitiker augenscheinlich zu oft überbewertete und überforderte Heiko Maas (SPD) hatte es tatsächlich fertiggebracht, versuchsweise dem damaligen NATO-Massenmord an serbischen Zivilisten einen Persilschein auszustellen. „Ich glaube nach wie vor, dass die deutsche Beteiligung ein Ausfluss verantwortungsbewussten Handelns gewesen ist“, hatte der „hippe Heiko“ gegenüber den „Stuttgarter Nachrichten“ (Samstagsausgabe) gemeint. Nach all den inzwischen ans Licht gekommenen Lügen zur Rechtfertigung dieses Krieges und nach dem Eingeständnis selbst des damaligen Bundeskanzlers Gerhard Schröder (SPD), dass der Angriffskrieg gegen die Bundesrepublik Jugoslawien völkerrechtswidrig war, hätte man zumindest von deutscher Regierungsseite eine bedächtigere, einfühlsamere Reaktion erwarten können. Aber dafür hätte es eines anderen, eines für das Amt geeigneten Außenministers bedurft.

Derweil zeigte eine aufrüttelnde Foto-Dokumentation in der Halle des „Hauses der Armee“ im Zentrum von Belgrad, wo die Konferenz stattfand, schreckliche Bilder von brennenden serbischen Dörfern, von zerbombten Brücken, Wasserwerken und Industrieanlagen, von zertrümmerten Schulen und Krankenhäusern und vor allem von den menschlichen Opfern des knapp zweieinhalb Monate dauernden, „humanitären“ NATO-Bombenkrieges.

Die erschütternden Fotos konfrontierten den Betrachter mit der grausamen Realität eines Krieges, für den allein auf deutscher Seite Kanzler Schröder (SPD), Außenminister Joschka Fischer (Die Grünen) und Kriegsminister Rudolf Scharping (SPD) verantwortlich waren und sind, ohne bisher zur Verantwortung gezogen worden zu sein. Die Bilder zeigen bis zur Unkenntlichkeit zerrissene Körper von Menschen jedes Alters, so wie sie zwischen Trümmern aufgefunden worden waren. Noch unerträglicher sind die Fotos aus Sanitätsstationen, die überlebende, aber grausam verstümmelte Menschen zeigen. Sie zeigen Kinder, denen Hände, Arme oder Beine, bisweilen beidseitig, abgerissen worden waren. Und deren Blicke machen klar, dass sie noch gar nicht verstanden hatten, was mit ihnen passiert war. Angesichts dieser Eindrücke kam bei nicht wenigen Konferenzteilnehmern ob der gefühlslos-dummen Phrasen des deutschen Außenministers Maas die kalte Wut hoch. Und als Deutscher konnte man sich für seine Regierung nur noch schämen.

Der ehemalige jugoslawische Außenminister Živadin Jovanović,

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Inszenierter Börsencrash im Umfeld des Brexit?

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11-04-19 07:33:00,

Ernst Wolff

Ernst Wolff / 11. Apr 2019 –

Sollte es in Grossbritannien wegen des Brexit zu Unruhen kommen, könnte die globale Finanzelite die Gelegenheit beim Schopf packen.

Die britische Polizei gab vor wenigen Tagen bekannt, dass für den Fall von Unruhen im Land 10’000 Polizisten bereit stehen, die innerhalb von 24 Stunden einsatzbereit wären.

Wovon zurzeit niemand spricht, ist die historische Möglichkeit, die ein solches Szenario der globalen Finanzelite eröffnen würde – und zwar aus folgenden Gründen:

Nachdem die Zentralbanken ihre Geldpolitik im vergangenen Jahr nach vielen Jahren wieder etwas gestrafft hatten, ist es im Dezember zu den grössten Börseneinbrüchen seit 70 Jahren gekommen. Um den Abwärtstrend zu stoppen, reagierten die wichtigsten Zentralbanken, allen voran die FED und die EZB, umgehend und kündigten eine Rückkehr zur lockeren Geldpolitik und einen Verzicht auf weitere Zinserhöhungen an.

Das hat die Märkte nicht nur beruhigt, sondern zum besten Börsenstart seit Jahren und einer bis heute anhaltenden monatelangen Rallye geführt [Die Sendung «SRF Börse»berichtet täglich euphorisch darüber]. Das Risiko, dass diese immer grösser werdende Börsenblase platzt, nimmt dramatisch zu. Und nicht nur das: Wegen der Niedrigzinsen ist die Verschuldung gegenüber 2007/2008 stark gestiegen, so dass die Risiken im System heute höher sind als vor zehn Jahren. Ein Crash hätte also wesentlich schlimmere Folgen als damals.

Deshalb dürfte sich die globale Finanzelite zurzeit nichts mehr wünschen, als den Druck aus den Märkten zu nehmen und von sich selbst abzulenken. Eine historische Chance wäre ein Aufflammen von Brexit-Unruhen, um selber einen Crash zu inszenieren. Die Hedgefonds und Grossbanken, oft als «Marktkräfte» bezeichnet, könnten davon profitieren und der Öffentlichkeit einen Sündenbock präsentieren: die Turbulenzen um den Brexit.

Sie müssten zu diesem Zweck nur ihre Marktmacht ausnutzen, einen Ausverkauf an den Finanzmärkten anzetteln und die Kurse so ins Rutschen bringen. Zuvor könnten sie auf fallende Kurse sowie ein fallendes Pfund wetten und anschliessend den Crash nutzen, um mit gefüllten Taschen auf Einkaufstour zu gehen.

Ein auf diese Weise inszenierter – und damit von der Finanzelite kontrollierter – Crash würde ihr nicht nur riesige Gewinne bescheren, er böte auch noch die Chance, seine drastischen Folgen den «widerspenstigen» und «störrischen» Brexit-Befürwortern in die Schuhe zu schieben.

Auch der EU-Führung in Brüssel käme ein solcher inszenierter Crash nicht ungelegen: Sie könnte seine Folgen all denen,

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Finanzsystem: Was wird aus dem US-Dollar? Vom Fall des Petro-Dollars und einer neuen globalen Währung | www.konjunktion.info

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11-04-19 07:33:00,

US-Dollar - Bildquelle: Pixabay / JESHOOTS-com; Pixabay LicenseUS-Dollar - Bildquelle: Pixabay / JESHOOTS-com; Pixabay License

US-Dollar – Bildquelle: Pixabay / JESHOOTS-com; Pixabay License

Viele Leser fragen mich, wann die Agenda des “globalen ökonomischen Neuanfangs” ihren Beginn nehmen wird und wann die kontrollierte Zerstörung der Wirtschaft beginnt. In der Regel antworte ich mit dem Hinweis darauf, dass der Kollaps kein Einzelereignis ist, sondern ein Prozess. Ein Prozess, in dessen Verlauf viele an einem bestimmten Punkt erst zu realisieren beginnen, dass wir uns mitten im Auge des Hurrikans befinden. Während die Fundamentaldaten nicht erst seit dem letzten Quartal 2018 ausweisen, dass wir uns in diesem Prozess befinden (einbrechende Immobilienmärkte, sinkende Konsumausgaben, inverse Zinsstruktur), nimmt der Durchschnittsbürger bislang diesen Zusammenbruch nur in geringem Masse wahr. Selbst zu Zeiten der größten wirtschaftlichen Schwierigkeiten geht es einem Großteil der Menschen relativ gut und nur wenige leiden unter den Bedingungen.

Diese “Relativität” verändert sich jedoch innerhalb einer Krise, wenn wir über einen Währungskollaps durchleben. Sobald der Hauptmechanismus des Währungskurses instabil wird – wie in der Weimarer Republik in den 1920ern oder in den frühen 2000er in Argentinien – erfasst das Leiden die Normalsterblichen vollumfänglich. Nur die Eliten bleiben verschont. Selbst in den Ausläufern einer Stagflation können viele Menschen ein relativ komfortables Leben führen, wenn sie bereit sind einige Annehmlichkeiten zu opfern. Aber inmitten einer Währungsimplosion wird jeder massive Schwierigkeiten bekommen, der sich nicht darauf vorbereitet hat.

Soweit es den Zeitpunkt betrifft, können wir nur Annäherungen treffen. Klassische Beweise fehlen; eine exakte Wissenschaft der Bestimmung des Zeitpunkts des für alle greifbaren Kollaps gibt es nicht – weil das “Ziehen des Steckers der Lebenserhaltungsmaßnahmen für das Finanzsystem” eben ein schleichender Prozess und kein Einzelereignis ist. Die Internationalisten/Globalisten/Eliten (IGE) werden dann die Krise final auslösen, wenn sie ihnen am meisten dient. Jedoch denke ich, dass es einige Signale und Anzeichen gibt, auf die wir in diesem Kontext achten sollten.

In der Vergangenheit habe ich des öfteren geschrieben, dass wir uns ab dem Zeitpunkt ernstlich Sorgen machen sollten, wenn die IGE damit beginnen ihre kriminelle Agenda nicht mehr weiter zu verheimlichen. Wenn sie damit beginnen ihre Rhetorik und ihre Agenden offen zu postulieren. Denn wenn Kriminelle gewöhnlich mit ihren Taten und Plänen prahlen, dann glauben sie den größten Weg der Strecke bereits erfolgreich hinter sich gebracht zu haben. Der Plan der IGE ist fast komplettiert.

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Im Würgegriff

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11-04-19 07:28:00,

von Medea Benjamin

Jüngst durften wir auf einer Delegationsreise in den Iran die iranische Gastfreundschaft aus erster Hand erleben. Iraner sind besonders begeistert, wenn sie US-Amerikaner treffen — wir haben aber leider erfahren, dass die Politik unserer Regierung genau den Menschen schadet, die unsere Freunde sein wollen.

Als unsere 28-köpfige Delegation durch das Land reiste — auf unseren Jacken stand auf englisch und persisch „Friede mit dem Iran“ —, waren wir stets von Menschen umringt, die ihr Englisch erproben und mit uns sprechen wollten, vom Schulkind bis zum Ladenbesitzer. Als sie hörten, dass wir aus den USA kamen, begannen ihre Augen zu leuchten. Wir posierten ununterbrochen für Fotos und tauschten Instagram-Accounts aus. Man bot uns ständig süßen Tee an und überschüttete uns mit mehr Geschenken, als in unsere Koffer passten.

Wir hörten immer wieder den Refrain „US-Amerikaner gut, Trump böse“. Wir trafen aber auch ein paar Trump-Unterstützer. An einem Straßenladen außerhalb Teherans stellten wir mit Entsetzen fest, dass hier sämtliche Bücher von Donald Trump auf persisch verkauft wurden. Ein Buchkäufer sagte, Trump sei gut, weil er dafür sorge, dass man die schrecklichen Kleriker, die das Land regierten, los werde. Die meisten Menschen jedoch, ob sie nun ihre Regierung mochten oder ablehnten, beklagten sich darüber, dass die US-Politik nicht die Regierung oder die Reichen träfe, sondern die Mittelklasse und die Armen.

Im Mai 2018 kündigte Präsident Trump einseitig das Nuklearabkommen mit dem Iran und verhängte daraufhin drakonische Sanktionen, die nicht nur US-Unternehmen untersagen, Geschäfte im Iran abzuwickeln, sondern alle ausländischen Unternehmen und Banken bedrohen, die Handel mit dem Iran betreiben. Die Sanktionen schränken auch Irans Möglichkeiten empfindlich ein, seine Haupteinnahmequelle, das Erdöl, zu verkaufen.

Durch die US-Sanktionen sowie durch Misswirtschaft und Korruption ist der Wert des Rial gefallen und hat die Preise für Gebrauchsgüter in Schwindel erregende Höhen steigen lassen. Einer unserer Führer erzählte uns:

„Unsere Ersparnisse auf der Bank sind weg, die Mieten steigen monatlich und die Preise für Lebensmittel täglich, während die Löhne größtenteils gleich bleiben.“ Bei einem Stand am Straßenrand, neben der Grabstätte von Kyros dem Großen, erzählte uns die Frau eines Teeverkäufers, wie dramatisch sich der Lebensstandard der Familie im letzten Jahr verschlechtert habe. „Früher konnten wir uns ein Auto leisten, heute ist nicht mal mehr ein Kühlschrank drin“,

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Alles nur zum „Schutz“ von Luftraum: Nato fliegt Atombomber im Baltikum

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10-04-19 09:17:00,

Rund um die Uhr 365 Tage im Jahr sind Luftstreitkräfte der Nato im Baltikum aktiv. Direkt an Russlands Grenze. Und das seit 15 Jahren. „Air Policing Baltikum“ heißt der Dauereinsatz, den das Bündnis im März 2004 beschlossen hat – zum „Schutz des Luftraums“. Das muss man aber bezweifeln, sieht man, welche Flugzeuge die Nato ins Baltikum schickt.

Häufig ist zu hören, „Air Policing Baltikum“ sei eine Polizeimission, die nur dazu diene, den Luftverkehr im Ostseeraum zu überwachen und zu sichern. Eine irreführende Erklärung. Vielmehr ist der Dauereinsatz der Nato im Baltikum eine echte Kampfmission mit längerfristigen Zielen, schreibt das Portal „Swesda“.

Beschlossen wurde der Luftwaffeneinsatz vom Nordatlantischen Rat am 17. März 2004 – mit einer Begründung, die laut dem Portal mehr verwirrt als erklärt. Okay, der Luftraum der baltischen Staaten soll beschützt werden. Aber wer hat den Luftraum bedroht? Oder ist da je einer eingedrungen?

Zwei Wochen nach dem Beschluss kamen die ersten Nato-Flugzeuge nach Lettland, Litauen und Estland. Rund die Hälfte aller Allianzmitglieder stellt seither Abfangjäger, Jagdbomber, Aufklärungs- und Tankflugzeuge für das „Air Policing Baltikum“ bereit. Koordiniert wird die Mission vom Combined Air Operations Centre im nordrheinwestfälischen Uedem.

Russlands Präsident Wladimir Putin beim internationalen Arktis-Forum in St. Petersburg

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Sputnik / Ramil Sitdikow

Stationiert werden die Maschinen auf Rotationsbasis unmittelbar in den baltischen Ländern, auf den Flugplätzen im lettischen Lielvārde, im litauischen Šiauliai und im estnischen Ämari. Nach dem Beitritt der baltischen Staaten zum nordatlantischen Militärbündnis sind diese Stützpunkte gründlich überarbeitet worden – so gründlich, dass sie heute sogar die großen strategischen Bomber der US Air Force aufnehmen können: die В-1В, В-52Н und В-2А.

Für Russlands nationale Sicherheit ist das nicht die einzige Gefahr. Bedrohlich ist auch der Umstand, dass nicht nur der Himmel über den drei baltischen Staaten zum „Zuständigkeitsbereich“ der Nato-Flieger zählt, sondern auch Lufträume über der Ostsee, die direkt an russische Gebiete grenzen – an Kaliningrad und das Gebiet Leningrad.

Das Wichtigste aber: Auch die drei Atommächte der Nato – USA, Großbritannien und Frankreich – entsenden Flugzeuge ins Baltikum im Rahmen der „Air Policing“. Flugzeuge mit einem Doppelzweck, schreibt das Portal: solche, die mit konventionellen Waffen und mit nuklearen Bomben bestückt werden können.

Andere Sputnik-Artikel: Russlandfeindliche Aussagen des Präsidenten Lettlands haben keinen Grund — ExperteAndere Sputnik-Artikel: Brief an Putin: Bataillone,

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David Malpass gewählter Präsident der Weltbank

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10-04-19 12:22:00,

Der US-Amerikaner David Malpass wurde für fünf Jahre zum Präsident der Weltbank gewählt. Als ehemaliger Wirtschaftsberater der Reagan- und Bush Senior-Verwaltungen dürfte er die Entwicklungskredite von nur in echten Schwierigkeiten befindlichen Staaten erneuern. Viele Länder, die einst als “Entwicklungsländer” klassifiziert wurden, profitieren noch immer von den Vorteilen der Bank, obwohl ihre Wirtschaft blühend wurde.

Die Weltbank ist ein Organ der Vereinten Nationen, die traditionell von einem US-Amerikaner geleitet wird. Sie wurde von Robert McNamara (April 1968 – Juni 1981), dem Architekten des Vietnam-Krieges oder von Paul Wolfowitz (1. Juni 2005 – 30. Juni 2007), dem Theoretiker der Entwicklungshemmung der Europäischen Union, geleitet.

David Malpass ersetzt den US-Amerikaner Jim Yong Kim und seinen provisorischen Nachfolger, die Bulgarin, Kristalina Gueorguieva, (ehemalige Kommissarin des EU-Haushalts, dann Direktorin der Weltbank) die von ihrem Amt zurückgetreten ist, um sich dem privaten Sektor zu widmen.

Übersetzung
Horst Frohlich

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London hat bewusst den Dschihad durch ein kriminelles Netzwerk finanzieren lassen

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10-04-19 12:19:00,

Laut der Sunday Times [1] ließen die britischen Verwaltungen ein kriminelles Netzwerk acht Milliarden Pfund zur Finanzierung des Dschihad unterschlagen, ohne einzugreifen.

Die Sunday Times behauptet, dass der MI5 über diese Aktivitäten nicht informiert wurde, aber sagt nicht, wer die Finanziers des Dschihad geschützt hat.

Diese Information bestätigt die Untersuchung von Thierry Meyssan über die Unterstützung der Muslim-Bruderschaft und des islamischen Terrorismus seit einem halben Jahrhundert durch die Krone [2].

Die Wochenzeitschrift erwähnt durch die Zollverwaltung beobachtete Überweisungen zu Al-Kaida, sowie Verbindungen mit den Tätern der London-Attentate vom 7. Juli 2005. Ein Beamter versichert sogar, während des Krieges gegen den Irak einen der Leiter des Netzwerks im Gespräch mit Premierminister Tony Blair gesehen zu haben.

Übersetzung
Horst Frohlich

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Wie IT-Giganten neben den Inhalten auch die Netz-Infrastruktur kontrollieren wollen

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10-04-19 12:12:00,

Google, Facebook und Co investieren Milliarden Dollar in Untersee-Kabel und andere Aspekte der Infrastruktur des Internets. Am Ende der Entwicklung könnten sie neben den Inhalten auch die Technik kontrollieren. Eine US-Senatorin forderte jüngst, die Firmen zu zerschlagen. Ganz aktuell bittet Frankreich die US-Konzerne mit einer neuen Steuer zur Kasse – Deutschland verzichtet darauf. Von Tobias Riegel.

Der IT-Konzern Google verdient Milliarden Dollar mit den Services seiner Cloud-Plattform. Jetzt will die Firma diese Mittel nutzen, um das Internet selbst zu kaufen – oder zumindest die Unterwasserkabel, die das technische Rückgrat des Internet bilden. Vor dieser Entwicklung warnt aktuell unter anderem der IT-Experte Tyler Cooper. Gleichzeitig fordert etwa die US-Senatorin Elizabeth Warren, die Technik-Firmen zu „zerschlagen“. In Europa wiederum haben sich nun einige Länder entschlossen, eine überfällige Digitalsteuer einzuführen – Deutschland ist nicht darunter.

Im Februar hatte Google angekündigt, eine neue Unterwasserleitung von Kalifornien nach Chile voranzutreiben. Dieses „Curie-Kabel“ würde laut Cooper das erste private interkontinentale Kabel sein, das jemals von einem großen Nicht-Telekommunikationsunternehmen gebaut würde. Demnach hat Google neben interkontinentalen Verbindungen auch bereits eine Reihe intra-kontinentaler Kabel eigenständig finanziert, es sei eines der ersten Unternehmen gewesen, das eine vollständig private Unterwasser-Linie gebaut habe. In deutschen Medien werden diese „gigantischen Bauprojekte“ der IT-Firmen etwa hier thematisiert.

Inhalte sind nicht genug: Google und Co. greifen nach dem technischen Rückgrat

Google steht nicht allein mit diesen Ambitionen, neben weiten Teilen der Inhalte des Internets auch dessen technisches Fundament kontrollieren zu können. In der Vergangenheit waren die Kabel laut Cooper im Besitz von Gruppen privater Unternehmen – meist Telekommunikationsanbieter. Aber 2016 begann ein massiver Boom für Unterwasser-Kabel – und vor allem seitdem heißen die Käufer Facebook, Microsoft und Amazon.

Diese Firmen scheinen alle die Bestrebungen von Google nach einer Vorherrschaft auf dem Meeresgrund zu teilen. Kein Wunder: Faseroptische Unterwasserkabel durchziehen weltweit den Meeresboden und transportieren laut Experten 95 bis 99 Prozent der internationalen Daten über Bündel von Glasfaserkabeln. Insgesamt sind heute mehr als 700.000 Meilen von Unterwasserkabeln im Einsatz, so Cooper. Und Google sei dabei, eine alarmierende Anzahl von ihnen zu besitzen: Sollte das Curie-Kabel fertiggestellt werden, würde Google international 10.433 Meilen Unterwasserkabel besitzen. Die Gesamtzahl erhöhe sich auf über 63.000 Meilen, wenn jene Kabel mit einbezogen würden, die Google im Konsortium mit Facebook,

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Wie Moskau das Vertrauen in den Westen verlor

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10-04-19 12:09:00,

Boris Jelzin (Mitte) brauchte Geld, Bill Clinton wollte Nato nach Osten erweitern
© flikr

Boris Jelzin (Mitte) brauchte Geld, Bill Clinton wollte Nato nach Osten erweitern

Roman Berger / 10. Apr 2019 –

Oppositionspolitiker Alexander Lukin: Der Westen zahlt einen hohen Preis für sein widersprüchliches Verhalten gegenüber Russland.

Die Beziehungen zwischen Russland, Westeuropa und den USA befinden sich seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion auf einem Tiefpunkt. Wer aber ist dafür verantwortlich, dass Russland seine anfänglich prowestliche respektive amerikafreundliche in eine feindliche Haltung geändert hat? Diese Frage stellt sich der prominente russische Oppositionspolitiker Alexander Lukin in der US-amerikanischen Zeitschrift «The National Interest» (1)

Lukin war Botschafter der Russischen Föderation in Washington (1992 bis 1993) und erlebte den Beginn der Präsidentschaft von Bill Clinton vor Ort. Der US-Präsident unterstützte den damaligen russischen Präsidenten Boris Jelzin. Sein Ziel war es, das wichtige postsowjetische Russland zu einer pro-amerikanischen Nation zu machen.

Angst vor einer «roten» Machtübernahme

Die russischen Präsidentschaftswahlen von 1996 spielten eine entscheidende Rolle. Boris Jelzin musste sich einer Wiederwahl stellen. Sein Gegenkandidat war der Chef der Kommunistischen Partei, Gennady Sjuganow. Jelzins Berater warnten darum führende westliche Politiker vor einer «roten» Machtübernahme in Moskau. Jelzin bat Clinton, den Internationalen Währungsfonds zu überzeugen, Russland einen Kredit von 10 Milliarden Dollar zu gewähren. Natürlich erklärte sich Clinton dazu bereit.

Denn so konnte Jelzin kurz vor den Präsidentschaftswahlen überfällige Gehälter und Renten zahlen und damit sein angeschlagenes Image verbessern. Gleichzeitig verstand Clinton aber auch, dass er mit der Unterstützung Jelzins sich in Russlands Innenpolitik einmischte. Das haben bisher als geheim eingestufte Aufzeichnungen von Treffen und Telefongesprächen zwischen den Präsidenten Boris Jelzin und Bill Clinton bestätigt (2). (Infosperber berichtete: «Brisante Russland-Dokumente veröffentlicht».)

Jelzin war ebenfalls gegen die Nato-Osterweiterung

Aus den Aufzeichnungen der Clinton Library ist auch zu entnehmen, wie Präsident Jelzin die von Clinton unterstützte Nato-Osterweiterung entschieden abgelehnt hatte. Jelzin war jedoch von westlicher Finanzhilfe abhängig und konnte sich darum nicht durchsetzen.

Nach Ansicht Lukins vertraten Jelzin und Putin zur Nato-Osterweiterung die gleiche Position. Putin jedoch sei es gelungen, Russland von den USA und dem Westen weniger abhängig zu machen. Fest steht: Clinton konnte Russlands Sicherheitsbedürfnisse ignorieren. Das tat der US-Präsident, als er befahl, Jugoslawien zu bombardieren – trotz Jelzins scharfem Protest,

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Brexit: Steht ein inszenierter Crash bevor?

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10-04-19 07:23:00,

Nur noch wenige Tage trennen uns vom 12. April, für den einmal mehr Großbritanniens Austritt aus der Europäischen Union vorgesehen ist – Ein Kommentar

Ob es dazu kommt, kann niemand voraussagen. Die britische Premierministerin May hat Brüssel in der vergangenen Woche um einen erneuten Aufschub bis zum 30. Juni gebeten. EU-Ratspräsident Donald Tusk hat sogar einen weiteren Aufschub um ein Jahr vorgeschlagen.

In beiden Fällen müsste Großbritannien allerdings an der Wahl zum Europäischen Parlament am 26. Mai dieses Jahres teilnehmen. Das jedoch dürfte den 17,4 Millionen Briten, die im Referendum am 23. Juni 2016 für einen Brexit gestimmt haben, kaum gefallen und könnte ihre Wut nach 2 ¾ Jahren vergeblichen Wartens möglicherweise überkochen lassen.

Auf diesen Fall bereitet sich zurzeit die britische Polizei vor. Sie gab vor wenigen Tagen bekannt, dass für den Fall von Unruhen im Land 10.000 Polizisten bereit stehen, die innerhalb von 24 Stunden einsatzbereit wären.

Wovon zurzeit niemand spricht, ist die historische Möglichkeit, die ein solches Szenario der globalen Finanzelite eröffnen würde – und zwar aus folgenden Gründen:

Nachdem die Zentralbanken ihre Geldpolitik im vergangenen Jahr gestrafft haben, ist es im Dezember zu den größten Börseneinbrüchen seit 70 Jahren gekommen. Um den Abwärtstrend zu stoppen, haben die wichtigsten Zentralbanken, allen voran die FED und die EZB, umgehend reagiert und eine Rückkehr zur lockeren Geldpolitik angekündigt.

Das hat die Märkte nicht nur beruhigt, sondern zum besten Börsenstart seit Jahren und einer bis heute anhaltenden monatelangen Rallye geführt. Diese aber bringt die alten Probleme wieder mit sich: Die Blasen wachsen weiter und drohen zu platzen. Und nicht nur das: Wegen der Niedrigzinsen ist die Verschuldung gegenüber 2007/2008 stark gestiegen, so dass die Risiken im System heute höher sind als vor zehn Jahren. Ein Crash hätte also wesentlich schlimmere Folgen.

Deshalb dürfte sich die globale Finanzelite zurzeit nichts mehr wünschen, als den Druck aus den Märkten zu nehmen und von sich selbst abzulenken. Hierbei wird ihr wohl kaum die historische Chance entgehen, die ein Aufflammen von Brexit-Unruhen bieten würde – nämlich selbst einen Crash zu inszenieren, davon zu profitieren und der Öffentlichkeit mit den Brexit-Befürwortern auch noch einen Sündenbock für die entstehenden Verwerfungen zu präsentieren.

Hedgefonds und Großbanken müssten zu diesem Zweck nur ihre Marktmacht ausnutzen,

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Geldsystem: Warum sich die Banken hinter der sozialistischen “Modernen Geldtheorie” versammeln | www.konjunktion.info

geldsystem-warum-sich-die-banken-hinter-der-sozialistischen-8220modernen-geldtheorie8221-versammeln-wwwkonjunktion.info

10-04-19 07:21:00,

Wall Street - Bildquelle: Pixabay / alessandrodandrea; Pixabay LicenseWall Street - Bildquelle: Pixabay / alessandrodandrea; Pixabay License

Wall Street – Bildquelle: Pixabay / alessandrodandrea; Pixabay License

Nicht nur in den USA, sondern gerade in Europa und insbesondere in Deutschland kommen sozialistische Ideen wieder vermehrt in Mode. Sei es die Enteignung von großen Mietwohnungsgesellschaften, während die selbst gemachten Ursachen von überteuerten Mieten und Nebenkosten durch die Politik keine Rolle spielen; oder sei es die Forderung nach Billioneninvestitionen im Zuge des “Green New Deal” in den USA. Alle diese Gruppierungen und Forderer sind der Meinung, dass der Stadt mehr tun müsste: mehr regulieren, mehr steuern, mehr bestimmen, mehr subventionieren, mehr…

Wie all das bezahlt werden soll, bleibt geflissentlich unbeantwortet. Laut der US-Politikerin Alexandria Ocasio-Cortez – also genau jene von George Soros unterstützten Politikerin zu der ich im August letzten Jahres schrieb:

Ich denke, wir sollen uns den Namen Alexandria Ocasio-Cortez merken. Er wird in der nahen Zukunft auch in Deutschland als neue Hoffnungsträgerin der Demokraten fallen…

– ist die Antwort darauf: die Modern Monetary Theory (Moderne Geldtheorie, MMT).

Die New York Times beschreibt die MMT als ein “Paket exzentrischer Ideen (package of eccentric ideas)” und zitiert die “Befürworter der MMT”, dass “die Defizite zu gering sind, und die USA im Wesentlichen Geld drucken können, um ihre Schulden abzuzahlen (deficits are too small, and that the U.S. can essentially print money to pay off its debt)”.

Richtig gelesen. Die “Verfechter der Modernen Geldtheorie” glauben, dass sich der Staat noch mehr verschulden sollte als er es bislang bereits getan hat. Auf die USA übertragen bedeutet das eine Ausweitung der jährlichen Neuverschuldung von bereits jetzt ca. 1 Billiarde US-Dollar.

Auch hier scheint nicht zu interessieren, wer denn diese neuen Schulden aufkaufen soll, wenn eine Rückzahlung nicht vorgesehen ist und stattdessen in den nächst höheren Gang der Gelddruckpresse geschaltet werden wird. Logik scheint im Kontext der MMT nicht relevant zu sein. Und die Geschichte wohl auch nicht.

Hyperinflation und zusammenbrechende Währungen sind das unausweichliche Ergebnis einer solchen Geldpolitik. Laut des oben erwähnten New York Times-Artikels (Modern Monetary Theory Finds an Embrace in an Unexpected Place: Wall Street [Moderne Geldtheorie findet an einem unerwarteten Ort eine Bestätigung: an der Wall Street]) finden die Wall Street Banken gefallen an dieser “Idee”.

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Ruanda: Was geschah wirklich?

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10-04-19 07:19:00,

Vor 25 Jahren ereignete sich der Völkermord in Ruanda. Doch was geschah damals wirklich?

Gemäß offizieller Darstellung schossen die Hutu das Flugzeug ihres eigenen Präsidenten ab, ermordeten daraufhin bis zu eine Million Menschen – darunter zahlreiche Hutu –, bis sie schließlich von den Tutsi-Truppen der RPF unter Paul Kagame gestoppt wurden, der seither als demokratischer Präsident regiert. US-Präsident Bill Clinton entschuldigte sich später für die Nicht-Intervention der USA und zeichnete Kagame als herausragenden Staatsmann aus.

Gemäß inoffizieller Darstellung schoss die US-unterstützte RPF-Miliz das Flugzeug des ruandischen Präsidenten ab (sogenannter Enthauptungsschlag), marschierte sodann aus dem benachbarten Uganda ein und ermordete dabei bis zu eine Million Menschen und vertrieb weitere zwei Millionen; Kagame regiert seither quasi-diktatorisch im Sinne der USA, mit deren Rückendeckung er 1996 zusätzlich in den rohstoffreichen Kongo einmarschierte und den über sieben Jahre dauernden Kongokrieg mit weiteren circa 5 Millionen Toten auslöste.

Wer sich für die erste Version interessiert, schaut den Kinofilm Hotel Rwanda (2004) – gemäß dem American Film Institute einer der einhundert inspirierendsten Filme aller Zeiten – oder konsultiert den umfangreichen und von Wikipedia als exzellent ausgezeichneten Wikipedia-Artikel.

Wer sich für die zweite Version interessiert, schaut die BBC-Doku Rwanda’s Untold Story (2014), sowie das Interview des deutschen Journalisten Billy Six mit Christopher Black (2017), dem Verteidigungsanwalt am Internationalen Strafgerichtshof für Ruanda und für das ehemalige Jugoslawien. Seine Gegenspielerin in beiden Fällen war Chefanklägerin Carla del Ponte.

»What the world believes, and what actually happened, are quite different.«
Professor Allan C. Stam in Rwanda’s Untold Story

Literatur

Publiziert: April 2019

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Die Perfektions-Suggestion

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10-04-19 07:12:00,

Die Frage, was Realität ist, füllt ganze Werke — nicht nur der bedeutenden Philosophen. Sie kann nie und nimmer in einem kurzen Artikel wie diesem durchdekliniert werden. Daher wollen wir uns auf wenige, ganz simple Prämissen einigen. Erstens: Unsere Wahrnehmung wird von unserer Umgebung beeinflusst. Zweitens: In der westlichen Welt besonders — und in der Zivilisation im Allgemeinen — sind Medien fester und omnipräsenter Bestandteil unserer Umgebung. Drittens: Alles ist ein Medium (McLuhan)!

Der Begriff der Medien muss für das Verständnis wesentlich weiter gefasst werden, als das im Allgemeinen üblich ist. Medien sind weitaus mehr als nur ein Radio- oder Fernsehgerät, der Computer, das Smartphone oder die Zeitung. So ziemlich alles ist ein Medium. Jede Verpackung, jedes Kleidungsstück mit einer Aufschrift, der Werbegeschenk-Kugelschreiber auf dem Schreibtisch, Gebrauchsanweisungen, Hausfassaden und auch Verkehrsschilder.

Mit diesen Annahmen im Hinterkopf wenden wir uns der Problematik dieses Artikels zu: Die nicht-existente, aber von uns allen als mehr oder minder real wahrgenommene perfekte Welt der Werbung und der visuellen Alltagskommunikation. Ein Phänomen, das vor allem auf Instagram in Erscheinung tritt, lässt sich in unserem gesamten Alltag wiederentdecken.

Permanent wird, ohne dass wir es merken, um uns herum eine perfekte Parallel-Realität kreiert. Seien es Werbeplakate oder -spots, die Landschaftsaufnahmen in der Gemüseabteilung der Discounter, die einen vermeintlich regionalen Anbau des Gemüses implizieren sollen, Fachzeitschriften oder Behörden-Broschüren.

Überall um uns herum scheint die Welt perfekt und ein lebensfroher Ort zu sein. Doch irgendwie gelingt es uns nicht, darin unsere eigene Realität zu wiedererkennen. Wir sind häufig müde, wir sind oft total gestresst. In unserem Privatleben fehlen uns die Glücksmomente, die bei den überglücklichen Menschen aus der Werbung augenscheinlich zur Normalität gehören. Allerdings halten die sich auch stets an den schönsten Orten auf.

Selbst die unscheinbarsten Orte werden als Paradies inszeniert. Haben Sie schon mal etwas von den Kleinstädten Sömmerda, Löfflingen, Iphofen oder Olching gehört? Vermutlich nicht. Diese Orte verbindet — wie viele weitere auch –, dass sie trotz ihrer Unscheinbarkeit über einen Imagefilm verfügen. Auf all diesen Imagefilmen präsentieren sich die jeweiligen Orte, wie nicht anders zu erwarten, ausschließlich von ihrer Schokoladenseite. Durch Detailaufnahmen, die das (schöne) Bildfeld einrahmen und vom „hässlichen“ Äußeren abtrennen.

Und bei Drohnenaufnahmen, die den Blick für das Detail verlieren lassen und die unschönen Aspekte aussparen.

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Abgewirtschaftet

abgewirtschaftet

10-04-19 07:11:00,

von Alan MacLeod

Derzeit (der Artikel stammt vom 5. April, Anmerkung der Übersetzerin) findet in Washington ein Treffen der North Atlantic Treaty Organization, also der NATO, statt, um den 70. Geburtstag des Militärbündnisses zu feiern. Der Anlass ist jedoch alles andere als festlich. Aktuell haben NATO-Vertreter China und nicht Russland als ihren Hauptfeind ausgemacht. Damit signalisieren sie eine neue militärische Aufrüstung gegen den bevölkerungsreichsten Staat der Welt. „China wird ‚das’ Thema des 21. Jahrhunderts, und zwar auf beiden Seiten des Atlantiks“, konstatierte der deutsche Außenminister Heiko Maas.

Dass die Aufmerksamkeit nunmehr auf China gelenkt wird, ist die Fortsetzung der etablierten Außenpolitik der USA. 2011 verkündete Präsident Barack Obama mit der „Hinwendung nach Asien“, was die Stationierung von nahezu zwei Dritteln der US-Marine-Truppen in diese Region bis zum Jahr 2020 beinhaltete sowie den Ausbau der Militärpräsenz mit nunmehr mehr als 400 US-Militärbasen — vom Mittleren Osten und Afghanistan, bis nach Australien, Guam und Japan –, die China umschließen.

Letztes Jahr verurteilte US-Vizepräsident Mike Pence China für dessen „Großmachtstreben und seine Aggression“ im Südchinesischen Meer, ein Kommentar, der diejenigen beunruhigen dürfte, denen die Entschlüsselung Orwellschen Politik-Sprechs geläufig ist. Was noch Unheil verheißender klang: Präsident Donald Trump verlangte, dass die europäischen NATO-Mitglieder im Bündnis „ihren Beitrag leisten“, eine Formulierung, die auf neue Aufrüstung hinausläuft. Es war berichtet worden, dass Trump erwog, sich aus der NATO zurückzuziehen. Nach dem Gipfel in dieser Woche scheint sich diese Möglichkeit jedoch verflüchtigt zu haben, der quecksilbrig agierende Präsident hat seine Aufmerksamkeit anderen Dingen zugewandt.

Die NATO wurde offiziell am 4. April 1949 gegründet und war ursprünglich ein Zusammenschluss von 12 nordamerikanischen und westeuropäischen Staaten. Bis zum Jahr 1989 hatte sich das Bündnis etwas erweitert und umfasste nunmehr auch Griechenland, die Türkei, West-Deutschland und Spanien. Sein erklärter Zweck: der Möglichkeit einer sowjetischen Invasion in Europa zu begegnen.

Die UdSSR löste sich 1991 auf, was bedeutete, dass nun keine sowjetische Bedrohung mehr existierte. Statt sich jedoch nun ihrerseits aufzulösen, weitete sich die NATO drastisch aus, sowohl ihrer Größe nach als auch bezüglich ihrer Reichweite. Diese Entwicklung stand in völligem Widerspruch zu dem Versprechen, das westliche Politiker dem sowjetischen Regierungschef Michail Gorbachtschow gegeben hatten. US-Außenminister James Baker hatte ihm versichert, dass die NATO sich „keinen Inch nach Osten“ ausbreiten würde, sollte die UdSSR die deutsche Wiedervereinigung zulassen.

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Richard Gage: 9/11 Truth and Justice | KenFM.de

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09-04-19 06:00:00,

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Most of us know by now that there were three towers that collapsed on September 11th 2001. Three towers, two planes. What sounds strange to any primary pupil, is still referred to as „the official version“ which equals „the truth“, at least in the eyes of our governments and their mouthpiece – the mass media. Anyone questioning this kind of truth, sees himself bombarded with accusations of being a conspiracy theorist, who has watched too many dubious YouTube videos from crazy people that have lost their mind.

Well, one thing is for sure: The guy you will see in this video clearly hasn’t lost his mind, although he would have had every reason for it. His name is Richard Gage and he is an architect from San Francisco, California. With all the experience that he has gathered along his career path, he came to the conclusion that the official story, which we are being told, simply must be wrong. Soon after realizing this, he saw that he wasn’t the only one in his field thinking this way and founded the organization „Architects and Engineers for 9/11 Truth“. Over the years, more than 3.000 professionals joined the organization, which is calling for new investigations in the case of 9/11.

In November 2018, 17 years after the attacks, Gage gave a speech in Basel, Switzerland. In it, he tackled the question whether the collapses of the three World Trade Center towers show any features of a controlled demolition. KenFM has filmed the presentation and with it not only Gage’s answer to this question, but also those of thousands of trained experts from all around the globe.

Summery:

0:06:01 WTC 7 falls, „primarily due to fires“

0:14:38 Experts‘ opinion and foreknowlegde

0:19:33 The Twin Towers

0:34:51 Missing concrete

0:37:13 Heat at the base

0:46:12 Thermite

0:50:41 Suspicious dust

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Viele Menschen wissen inzwischen, dass am 11.

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Russische Experten: CO2-Ausstöße lassen sich ohne Wirtschaftsschaden stabilisieren

russische-experten-co2-ausstose-lassen-sich-ohne-wirtschaftsschaden-stabilisieren

09-04-19 01:38:00,

Wirtschaft

12:23 09.04.2019(aktualisiert 13:53 09.04.2019)

Zum Kurzlink

Experten der Russischen Akademie der Volkswirtschaft und des Staatsdienstes haben die Dynamik der globalen CO2-Ausstöße und ihren Einfluss auf die Weltwirtschaft analysiert. Die Ergebnisse ihrer Studie sind im Fachmagazin „Ekonomitscheskaja Politika“ („Wirtschaftspolitik“) veröffentlicht.

Im Jahr 2017 war das Pariser Klimaabkommen in Kraft getreten, das die Umsetzung der UN-Rahmenkonvention zum Klimawandel zum Ziel hat, damit der Anstieg der globalen Temperatur unter zwei Grad Celsius bleibt. Zwar wurden in dem Dokument keine konkreten Verpflichtungen der Länder zum CO2-Ausstoß verankert, aber doch lässt sich in dieser Zeit eine gewisse Stabilisierung auf diesem Gebiet beobachten.

Angela Merkel (CDU) – Ein zu langer Abschied

©
REUTERS / Annegret Hilse

Die Experten des Instituts für angewandte Wirtschaftsforschungen und des „Klima und Energie“-Programms des World Wide Fund For Nature (WWF) haben sich mit den Gründen dieser Stabilisierung befasst und festgestellt, dass sie sich auf den allmählichen Ersatz der Kohle durch Gas sowie auf den Übergang zu alternativen Energiequellen und zur Atomenergie in China und den USA zurückführen lasse.

Lukrative Senkung der CO2-Ausstöße

Vor allem haben die Forscher geschlussfolgert, dass die Stabilisierung bzw. Senkung der Ausstöße von Treibhausgasen auch ohne Schaden für die Wirtschaft möglich ist.

Sie verwiesen auf das so genannte „Decoupling“ – auf die Trennung des Wirtschaftswachstums und der Dynamik der CO2-Emissionen, auch wenn eine gewisse Korrelation zwischen ihnen noch eine längere Zeit zu beobachten sein wird. „Offensichtlich ist auch, dass ein solches ‚Decoupling‘ in Entwicklungsländern noch lange kein Thema sein wird“, sagte ein Experte.

Die Autoren der Studie verwiesen auch darauf, dass China zu einem neuen Entwicklungsmodell übergegangen sei, das keinen wesentlichen Anstieg der CO2-Emission verlange.

Gleichzeitig besteht eine große Gefahr, dass solche Emissionen in Afrika (südlich der Sahara) wachsen werden, nämlich wegen der Industrialisierung dieser Region und eines Anstiegs der Bevölkerungszahl.

Russlands „Energie-Strategie bis 2035“ sieht ein BIP-Wachstum um 80 Prozent bei einem Anstieg der Stromproduktion vor (optimistisches Szenario). Der Brennstoffverbrauch würde dann aber nur um 13 bis 16 Prozent zulegen. Das wäre auch eine Art „Decoupling“.

Nötige Maßnahmen

Den Wissenschaftlern zufolge müsste eine ganze Reihe von Maßnahmen getroffen werden, damit die Energieeffizienz der Wirtschaft bei gleichzeitiger Senkung der Treibhausgasausstöße erhöht wird.

Kohlendioxidemissionen (Symbolbild)

©
AP Photo / Martin Meissner

„Aktuell werden die Kosten der Solar- und Windenergie immer geringer – international können sie sogar billiger als die für die Elektroenergie sein,

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Tagesdosis 9.4.2019 – 5G, der BND und die Medien | KenFM.de

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09-04-19 12:48:00,

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Ein Kommentar von Dirk Pohlmann.

Geheimdienste und Medien haben, zumindest in einem bestimmten Bereich, identische Aufgaben. Beide sollen Nachrichten sammeln, analysieren und an ihre Auftraggeber weitergeben, damit zielgerichtet gehandelt werden kann. Sie sollen Einzelereignisse aufzeichnen, ohne sich in den Einzelheiten zu verlieren, sie sollen die Wirklichkeit verdichten, Wesentliches von Unwesentlichem trennen, Zusammenhänge ermitteln und vermitteln. Ihre Aufgabe ähnelt der eines Kartographen. Eine Landkarte soll einen Überblick liefern. Eine Landkarte, die alles genau abbildet, wäre genauso kompliziert wie die Wirklichkeit, sie wäre eine Fotografie in Originalgröße und damit als Orientierungshilfe wertlos. Eine gute Karte zeigt nur die wesentlichen Informationen, sie dampft die immense Vielfalt der Realität zu einem Stück bedruckten Papier ein, mit dem man sich zurechtfinden und sein Ziel erreichen kann.

Der Unterschied zwischen Medien und Geheimdiensten ist der Adressat ihrer Arbeit. Geheimdienste sind Werkzeuge von Regierungen, die ihre Macht erhalten oder ausweiten wollen. Ihre Nachrichtenauswahl ist richtig, wenn sie alle Faktoren im Blick behält, die systemrelevant sind und die es der zweiten großen Abteilung des Geheimdienstes neben „Intelligence“, nämlich „Operations“ ermöglicht, die richtigen Leute zu töten oder zu fördern, zu denunzieren oder in Machtpositionen zu bringen, Regierungen zu stürzen, Wirtschaftsordnungen zum Einsturz bringen oder zu unterstützen. Je weniger die Wahrheit kennen, und den wahren Zweck der Datenanalyse, um so besser. 

Für alle Menschen außerhalb der Regierung oder Elite, die den Geheimdienst nutzt, gilt die „Champignon-Regel“: „Halte sie im Dunkeln und füttere sie mit Bullshit.“ Denn Wissen ist Macht.

Für Otto Normalstaatsbürger gibt es eine andere Art von Intelligence. Die Medien haben den Staatsbürger als Adressat ihrer „Intelligence“, sie sollen ihn, zumindest wird das so behauptet, wahrheitsgemäß informieren, damit er sich in der Wirklichkeit zurechtfindet. 

Man könnte sich fragen, ob das so stimmt, und warum der Staat so viel Wert darauf legt, dass der Staatsbürger informiert wird, wenn er doch nur alle 4 Jahre einmal Macht ausüben kann: bei der Stimmabgabe an der Wahlurne. Und das war es dann auch. Wenn er seine Stimme abgegeben hat, im Wortsinn, hat er keine mehr. 

Eigentlich ist es doch egal,

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Der Twitter-Chaot

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09-04-19 12:30:00,

Erklärung seiner Exzellenz Baschar al-Jaafari, Ständiger Vertreter Syriens bei den Vereinten Nationen:

In einer eklatanten Verletzung des Völkerrechts, der UN-Charta sowie der grundlegendsten Werte und des Ethos der internationalen Beziehungen twitterte US-Präsident Donald Trump (…) am 21. März 2019 unter vollständiger Missachtung der internationalen Gemeinschaft, des UN-Sicherheitsrates und der Resolutionen dieses Sicherheitsrates, die jahrzehntelang tragende Säulen internationaler Rechtmäßigkeit waren.

Die Regierung der Syrischen Arabischen Republik verurteilt diese unverantwortliche Aussage zum Rechtsstatus des besetzten syrischen Golan aufs Entschiedenste. Dieser Rechtsstatus wurde durch mehrere entsprechende Resolutionen der Generalversammlung und durch Resolution 497 des Sicherheitsrates von 1981, in der Israel als, ich zitiere, „Besatzungsmacht“ bezeichnet wird, anerkannt. Weiter wird dort erklärt, dass Israels Versuch, die besetzten syrischen Golanhöhen seinen Gesetzen, seiner Rechtsprechung und seiner Verwaltung zu unterstellen, null und nichtig und ohne völkerrechtliche Wirkung ist.

Präsident Trumps Erklärung bestätigt aufs Neue die blinde Parteilichkeit der USA gegenüber der israelischen Besetzung sowie ihre unbegrenzte Unterstützung des aggressiven Verhaltens Israels. Ganz deutlich spiegelt sie die Verachtung der USA für internationale Rechtmäßigkeit wie auch die eklatante Verletzung der UN-Resolutionen wider — hier vor allem die Resolution 497 des Sicherheitsrates von 1981. Sie wurde einstimmig von den Mitgliedern des Sicherheitsrates angenommen, selbst von den Vereinigten Staaten — aber das waren damals andere Vereinigte Staaten.

Wir bekräftigen, dass die US-Administration weder ein Recht noch ein Mandat besitzt, über das Schicksal des besetzten syrischen Golan zu entscheiden und dass jegliche Anerkennung oder Handlung, die die Souveränität der Syrischen Arabischen Republik über ihr besetztes Gebiet verletzt, ein Akt der Aggression, eine Provokation, eine widerrechtliche Handlung ist. Sie stellt ein Versagen von Seiten der USA dar, ihren Verpflichtungen im Sinne der Bestimmungen der Charta und der Prinzipien des Völkerrechtes als permanentes Mitglied des Sicherheitsrates sowie als Gastgeberland der UN nachzukommen.

Deswegen haben die USA das Vertrauen verwirkt, ihrer Verantwortung als permanentes Mitglied des Sicherheitsrates gerecht zu werden. Die Erklärung des US-Präsidenten und seiner Regierungsmitglieder zu den besetzten Golanhöhen sowie Besuche von Individuen, die beanspruchen, das US-amerikanische Volk zu repräsentieren, werden nichts an der Tatsache ändern, dass die syrischen Golanhöhen arabisch-syrisches Territorium sind und auch bleiben werden — und dass das syrische Volk entschlossener denn je ist, mit allen Mitteln diesen kostbaren Teil syrischen Territoriums zu befreien und die Souveränität darüber wieder zu gewinnen.

Diese Methoden und Handlungen der US-Administration sind nichts als ein Rezept für Kriege und Eskalationen — und das zu einer Zeit,

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Die rote Fahne

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09-04-19 12:22:00,

Wie entwickelt sich die Wirtschaft? Das interessiert fast alle, ganz besonders die professionellen Anleger. Die Börsianer haben Dutzende von Indikatoren entwickelt, die mehr oder weniger zuverlässige Prognosen ermöglichen. Einer ragt dabei heraus. Er hat in den letzten 50 Jahren zuverlässig jede Rezession angekündigt und lag kein einziges Mal falsch: das Verhältnis der Erträge zwischen dreimonatigen und zehnjährigen US-Staatspapieren.

Liegt der Ertrag der Treasury-Bills, US-Staatsanleihen mit dreimonatiger Laufzeit, über demjenigen der zehnjährigen Treasury-Bonds, hat sich jeweils eine Rezession entwickelt, und dies ist seit Freitag, dem 22. März 2019, erstmals seit 13 Jahren wieder der Fall (CNBC). Die letzten sogenannten Inversionen ereigneten sich 1989, 2000 und 2006, jeweils gefolgt von zunehmend heftigeren Wirtschaftskrisen.

Normalerweise liegen die Zinsen für die kurzfristigen — und daher weniger risikobehafteten — Papiere tiefer. Jetzt ahnen die Börsianer, dass etwas im Busch ist und preisen ihre Erwartungen ein. Die Risiken in näherer Zukunft liegen offenbar höher als die in der ferneren.

Wie die Politik und die Zentralbanken als wichtigste Player in diesem Spiel mit dieser Situation umgehen, ist offen. Die Antwort auf die Rezession der frühen 1990er Jahre lag in einer gigantischen Deregulierung unter Präsident Bill Clinton — unter anderem mit der Aufhebung des Trennbankensystems —, die ihrerseits zur Dotcom-Blase führte. Als diese im Jahr 2000 platzte, halfen die Kriege gegen den Terror, gegen Afghanistan und den Irak sowie erleichterte Massenkredite für ärmere Hausbesitzer der Wirtschaft aus der Talsohle. Als auch diese Blase 2008 in der sogenannten Finanzkrise platzte, begannen die Zentralbanken im großen Stil, Aktien sowie Staats- und Firmenanleihen zu kaufen, was vorher tabu war.

Von dieser Blase aus billigem Geld der Zentralbanken lebten die Börsen in den letzten zehn Jahren ganz ausgezeichnet. Viele meinen, die Zentralbanken hätten mit Zinsen um die Null Prozent ihr Pulver nun verschossen und könnten einen größeren Knall nicht mehr verhindern. Aber sicher ist das nicht. Seit der Kündigung der geldpolitischen Nachkriegsordnung von Bretten Woods, mit dem Gold-gebundenen Dollar als Leitwährung durch Präsident Nixon 1971 haben die Leute an den geldpolitischen Machthebeln noch immer ein Kaninchen aus dem Hut gezaubert, mit dem das Spiel eine Runde weiter lief.

Wenn ich im Finanzolymp säße und den Glauben an die Götter des Geldes sichern müsste, würde ich dosierten Zwang ausüben und die Zinsen merklich unter Null drücken, mit verschärfter Kontrolle die Profite den Mega-Multis zuleiten und die Welt mit ein bisschen Säbelrasseln gefügig machen.

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Finanzsystem: Die neue Weltreservewährung | www.konjunktion.info

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09-04-19 05:53:00,

US-Dollar - Bildquelle: Pixabay / geralt; Pixabay LicenseUS-Dollar - Bildquelle: Pixabay / geralt; Pixabay License

US-Dollar – Bildquelle: Pixabay / geralt; Pixabay License

Imperien entstehen und zerfallen. Und in dessen Folge entstehen und zerfallen Weltreservewährungen und internationale Zahlungsströme, die sich dieser Weltreservewährungen bedienen.

Auch die Zeit des US-amerikanischen Imperiums neigt sich unaufhaltsam seinem Ende zu – und damit auch die Zeit des US-Dollars als Weltreservewährung. Ein Fakt, der immer offensichtlicher wird, wenn auch die Hochleistungspresse immer noch versucht diesen zu vertuschen.

Wichtig bei diesem Prozess ist zu verstehen, dass die Weltreservewährung US-Dollar nicht einfach so verschwinden wird. Er wird ersetzt/ausgetauscht werden. Wenn aber der US-Dollar diesen Status verliert, was wird an seiner Stelle treten? Finden wir gar eine Antwort auf diese Frage in unserer Hochleistungspresse?

In einem Bloomberg-Artikel mit dem Titel Russia Is Dumping U.S. Dollars to Hoard Gold (Russland kauft den US-Dollar ab, um Gold zu horten) wird das bestätigt, was Beobachter am Goldmarkt seit mehr als einem Jahr beschreiben: Russland verkauft in rauen Mengen seine US-Dollar, um damit seine Goldbestände auszubauen. Warum sich Putin und Russland vom US-Dollar ab- und dem Edelmetall zuwenden, ist sicherlich nicht allzu schwer zu beantworten. Neben den Sanktionen Washingtons gegen Moskau heißt es für den Kremlin: Diversifikation. Putin sagt zu alldem:

Wir geben dem US-Dollar nicht den Laufpass. Der US-Dollar gibt uns den Laufpass.

(We aren’t ditching the dollar, the dollar is ditching us.)

Das Ersetzen des US-Dollars durch Gold ist eine logische Konsequenz auf die Politik der USA. Seit Jahrhunderten ist Gold die einzig echte Weltreservewährung. Es gibt viele Spekulationen und Ideen, wie die nächste Weltreservewährung nach dem US-Dollar aussehen wird. Wird sie aber am Ende einen Goldanteil oder eine Goldunterlegung beinhalten? Liegt darin auch der Grund, warum in der letzten Zeit die größten Abverkäufer des US-Dollars (Russland, China, Indien) gleichzeitig die größten Aufkäufer von Gold sind?

Eigentlich wäre es für Peking und Moskau ein Leichtes, die Geschäfte in den eigenen Währungen durchzuführen – insbesondere wenn man damit das SWIFT-System umgehen kann, das unter der Herrschaft der USA steht.

Letzteres bringt uns zur nächsten Sichtweise und einem Artikel von RT: Russian banks join Chinese alternative to SWIFT payment system (Russlands Banken schließen sich der chinesischen SWIFT-Alternative an):

Die russische Notenbank hat vor Kurzem bestätigt,

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Noam Chomsky zur aktuellen Lage von Demokratie & Menschenrechten | KenFM.de

noam-chomsky-zur-aktuellen-lage-von-demokratie-amp-menschenrechten-kenfm.de

08-04-19 01:43:00,

Ein Beitrag von acTVism Munich

In diesem von Forces of Renewal Southeast Asia (FORSEA) produzierten und von acTVism Munich ins Deutsche übersetzten und synchronisierten Video spricht Prof. Noam Chomsky über die aktuelle Lage von Demokratie und Menschenrechten weltweit. Chomsky spricht auch eine Reihe von Themen an, darunter die Revolution in den Vereinigten Staaten im 18. Jahrhundert und die Ausarbeitung ihrer Verfassung, den Aufstieg der extremistischen Rechten in Europa heute und die globale Flüchtlingskrise in den westlichen Staaten.

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Dieser Beitrag erschien am 04.04.2019 bei acTVism Munich.

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Veröffentlicht am: 8. April 2019

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Der lange Arm der CIA: Libyen-Krieg will nicht enden

der-lange-arm-der-cia-libyen-krieg-will-nicht-enden

08-04-19 01:42:00,

Kommentare

10:46 08.04.2019(aktualisiert 11:08 08.04.2019)

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Es ist ein zynischer Witz: Ausgerechnet die G-7-Staaten fordern „ein Ende der Eskalation in Libyen“. Unter den G-7-Staaten sind genau jene Länder, die sich 2011 in die libyschen Bürgerproteste auf der Seite der Gaddafi-Gegner eingemischt hatten. Mit dem Ziel, den Präsidenten Muammar al-Gaddafi zu stürzen.

Schnell wurde der Mann in den westlichen Medien zum Diktator erklärt, schnell wurden Ziele wie Freiheit und Demokratie proklamiert, und noch schneller griffen die USA, Großbritannien und Frankreich am 19. März 2011 mit einer Luft- und Seeblockade in die internen Auseinandersetzungen in Libyen ein. Rund 50.000 Tote und ein paar Jahr später dauert der Krieg immer noch an.

Der Oberbefehlshaber der Libyschen Nationalarmee Chalifa Haftar (Archivbild)

©
AFP 2019 / Abdullah Doma

Schon damals spielte der Auslandsgeheimdienst der USA, die CIA, mit seiner Handpuppe General Chalifa Haftar, eine herausragende Rolle: Der einstige Offizier der Libyschen Armee setzte sich 1987 mit Hilfe der CIA in die Vereinigten Staaten ab, sagte sich von Gaddafi los, wurde amerikanischer Staatsbürger und arbeitete einige Jahre lang für die CIA. Haftar ist inzwischen ein mächtiger Warlord und ein Gegner von Fajis as-Sarradsch, der eine angeblich international anerkannte Regierung in Tripolis leitet. As-Sarradschs Regierung wird von Milizen aus Misrata sowie von den Muslimbrüdern und der Türkei und Katar unterstützt. Die alte Anti-Gaddafi-Koalition ist zur Zeit also auf der Seite einer Regierung, die eher islamistisch orientiert ist. Wie weit mit dieser Verbindung das alte, vorgebliche Ziel westlicher Freiheit und Demokratie zu erreichen ist, mag keiner beantworten.

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Tagesdosis 8.4.2019 – Brexit als Auslöser für inszenierten Crash? | KenFM.de

tagesdosis-842019-8211-brexit-als-ausloser-fur-inszenierten-crash-kenfm.de

08-04-19 01:35:00,

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Ein Kommentar von Ernst Wolff.

Am 23. Juni 2016 ließ der britische Premier David Cameron die britische Bevölkerung in einem Referendum darüber entscheiden, ob Großbritannien in der EU verbleiben oder sie verlassen sollte. 

Cameron hoffte offensichtlich darauf, dass ein klarer Sieg der EU-Befürworter seine eigene Pro-EU-Position gegenüber der nationalistischen UKIP (United Kingdom Independence Partei) und der zunehmenden Opposition innerhalb der Konservativen Partei stärken würde. 

Doch es kam anders als erwartet. Eine klare Mehrheit von 17,4 Millionen Briten stimmte für einen Austritt aus der EU. Die internationale Politik und die globale Finanzelite reagierten schockiert, denn ein ungeordneter Brexit hätte die City of London und damit das gesamte globale Finanzgefüge existentiell bedroht. 

Um ihn zu verhindern, wurde Cameron umgehend durch Innenministerin Theresa May ersetzt, die ebenfalls zu den Brexit-Gegnern zählt. May hat Großbritanniens Austritt aus der EU bis heute durch eine politische Hinhalte- und Verzögerungstaktik verhindert und der Finanzelite so die Möglichkeit verschafft, sich im Hintergrund auf alle Eventualitäten vorzubereiten. 

Am vergangenen Freitag hat May nun ein weiteres Manöver gestartet, um dem Brexit zu entgehen: Sie hat Brüssel um einen erneuten Aufschub bis zum 30. Juni gebeten. EU-Ratspräsident Donald Tusk hat daraufhin sogar einen weiteren Aufschub um ein Jahr ins Gespräch gebracht.

Beide Vorschläge treffen allerdings auf erheblichen Widerstand: Zum einen müssten ihnen alle 27 EU-Staaten zustimmen, was als fraglich gilt. Zum anderen müsste Großbritannien sich an der Europawahl am 26. Mai dieses Jahres beteiligen.

Das wiederum dürften die 17,4 Millionen Briten, die für den Brexit gestimmt haben und die seit zweidreiviertel Jahren auf seine Umsetzung warten, kaum widerspruchslos hinnehmen. Die Polizei des Landes bereitet sich jedenfalls auf diesen Fall vor: Nach Angaben der Londoner Polizei stehen derzeit 10.000 Polizisten bereit, die bei Unruhen innerhalb von 24 Stunden eingreifen können.

Die gesamte Situation scheint völlig verfahren, eröffnet der globalen Finanzelite aber möglicherweise eine historisch einmalige Gelegenheit. Hier der Hintergrund: 

Nach den Einbrüchen an den Finanzmärkten im Dezember haben die Zentralbanken ihre in der jüngeren Vergangenheit eingeleitete straffere Geldpolitik aufgegeben,

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Wir rutschen in Richtung Krieg, auch weil ehedem kritische Medien beim Feindbildaufbau mitmachen und die kritische Intelligenz ausfällt

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08-04-19 01:29:00,

In den letzten Tagen gab es dafür zwei bezeichnende Ereignisse: ein unerträglicher Spiegel-Titel, der offensichtlich zum Zwecke des Feindbildaufbaus gegen Russland geschrieben worden ist. Siehe hier. Putin steuere die AfD , also der Böse (Putin) fördert das Böse (AfD) schlechthin, so die Botschaft. So etwas lasen wir früher bei „Bild“ oder der „Welt“ oder im „Bayernkurier“. – Die Spiegel-Redaktion würde einen derart hetzerischen Artikel nicht schreiben, wenn sie nicht wüsste, dass ihre Leser mehrheitlich so etwas glauben und weitersagen. So ist es wohl. Das kritische Bürgertum ist verschwunden, hat keinen Biss mehr und keinen Mut mehr, kritisch zu hinterfragen. Das zweite Medienereignis: am vergangenen Donnerstag kündigte Claus Kleber im Heute Journal an, die Russen seien in Estland einmarschiert und die NATO greife ein. Siehe hier. Es gab ein paar böse Kommentare beim ZDF. Kleber und das ZDF können sich aber darauf verlassen, dass die kritischen Medien umgedreht und das kritische Bürgertum geschrumpft ist. Auch die NachDenkSeiten bekommen zu spüren, dass manche Leser eine allzu kritische Gangart nicht mehr schätzen. Darüber haben wir gelegentlich schon einmal berichtet. Der NachDenkSeiten-Leser H. Sauer hat die Lage am 5.4. in acht Zeilen zusammengefasst. Albrecht Müller

„Ich bin jetzt 80 Jahre alt. Mein großes Interesse gilt dem Frieden. Da ich als Kind den Krieg in Hamburg miterlebt habe, ist dies mir besonders wichtig. Mein Vater, der eingezogen wurde, ist in Russland verschollen. Es ist mir wichtiger als Klima usw. Besonders bedauerlich finde ich, dass alle meine Freunde, welche durch Tagesschau und Abendblatt aber besonders durch Spiegel und Süddeutsche und Taz blind gemacht werden, über mich nur noch spotten, wenn ich Nachdenkseiten nur erwähne. Dabei waren sie vor 50 Jahren 1981 in Bonn … H Sauer“

Häufig mache ich leider die gleiche Erfahrung. Auch Menschen, die hochintelligent und prinzipiell kritisch sind und nachdenklich, gehen zunehmend der Feindbildpropaganda auf den Leim. Oder sie sind einfach müde geworden und in ihrem Milieu ist man auch müde geworden oder steht unter Einfluss der massiven Propaganda. Das ist, wie im Interview mit Ulrich Teusch besprochen, der Propagandakrieg vor dem Krieg.

Der letzte zitierte Satz von H. Sauer enthält einen Hinweis auf die Demonstration im Bonner Hofgarten im Jahre 1981. Damals, am 10. Oktober 1981, demonstrierten dort etwa 300.000 Menschen. Sie demonstrierten unter dem Motto „Gegen die atomare Bedrohung gemeinsam vorgehen“ und damit gegen den NATO-Doppelbeschluss.

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Lieferwagen aus Deutschland bringt … Migranten

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08-04-19 01:25:00,

Panorama

15:09 08.04.2019(aktualisiert 15:51 08.04.2019)

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In einem US-Militärstützpunkt in Belgien ist ein aus Deutschland kommender Lkw eingetroffen, in dem sich irakische Migranten verborgen hielten.

Wie das belgische Internet-Portal RTL Info berichtet, hat sich der Vorfall am Freitag auf dem US-Militärflugplatz Chièvres in der Provinz Hennegau  ereignet. Das Fahrzeug brachte US-amerikanische Waren zum Luftwaffenstützpunkt. Die „blinden Passagiere“ – fünf Männer, eine Frau und zwei Kinder — wurden vom Fahrer erst beim Ausladen der Güter entdeckt.

Weitere Sputnik-Artikel: Ex-Reagan-Berater: „Kein Grund, Europa weiter mit US-Soldaten zu besetzen“Weitere Sputnik-Artikel: „Quasi Hoheitsgebiet Deutschlands“? Trittins Äußerung zu Ramstein Air Base verwirrt

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US-Wirtschaft: Weiter einbrechende Einzelhandelsumsätze | www.konjunktion.info

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08-04-19 07:10:00,

Schiffscontainer - Bildquelle: Pixabay / Free-Photos; CC0 Creative CommonsSchiffscontainer - Bildquelle: Pixabay / Free-Photos; CC0 Creative Commons

Schiffscontainer – Bildquelle: Pixabay / Free-Photos; CC0 Creative Commons

Die im letzten Quartal 2018 begonnene Phase des wirtschaftlichen Zusammenbruchs nimmt jetzt Fahrt auf. Die Frage ist, wann wird die Hochleistungspresse endlich diesen als solchen bezeichnen?

Wahrscheinlich erst, wenn die Federal Reserve und andere Notenbanken dies tun. Momentan macht die US-Medienlandschaft noch das kalte Wetter für die schlechten Zahlen im US-Einzelhandel für Februar verantwortlich (obwohl der Einzelhandel bereits monatelang vor dem Kälteeinbruch zu kämpfen hatte), und die Fed behauptet, dass die Wirtschaft “auf Widerstand auflaufe”, aber dennoch “robust” bleibt.

Die Fed muss diese Form der Rhetorik wählen, da sie plant, an ihrem “Vermögenswerteabverkauf” (aka Bilanzrückführung) bis Ende September hinein festzuhalten. Sie wird der Öffentlichkeit nicht sagen, dass das System instabil ist, bis es zu spät ist…

“Die vom US Census Bureau berichteten Einzelhandelsumsätze im Februar lagen unter den Erwartungen und gingen um 0,2% von den im Januar nach oben korrigierten Verkaufszahlen zurück, wobei Baumaterialien, Elektronik und Lebensmittel den größten Rückgang verzeichneten, da der Immobilienmarkt aufweicht und ein Preisdruck auf den Elektronik- und Lebensmitteleinzelhandel lastet”, antwortete der Vizepräsident von Moody’s Investors Service, Mickey Chadha, in Kommentaren, die an Retail Dive übermittelt wurden.

Der Bericht “dient als weiterer Datenpunkt dafür, dass die Erwartungen für das erste Quartal trotz leichter Vergleichbarkeit, starkem Beschäftigungs-/Lohnwachstum und niedrigeren Gaspreisen gehalten werden sollten”, schreiben die Analysten von Wells Fargo, angeführt von Senior Analyst Zachary Fadem, in Kommentaren an Retail Dive. Tim Quinlan, Senior Economist bei Wells Fargo, schrieb in seinen eigenen Kommentaren an Retail Dive: “[I]n den letzten 15 Jahren haben wir nicht erlebt, dass die annualisierte 3-Monats-Rate außerhalb der Rezession so weit in den negativen Bereich gerückt ist”. Später fügt er hinzu: “Wir erwarten eine Verlangsamung des Wachstums des privaten Konsums, wenn der Geschäftszyklus im Jahr voranschreitet.”

(“February retail sales as reported by the U.S. Census Bureau were below expectations and declined 0.2% from the upwardly revised January sales number with building materials, electronics and groceries showing biggest declines as the softness in the housing market and pricing pressure on electronics and food retailers continues,” Moody’s Investors Service Vice President Mickey Chadha said in comments emailed to Retail Dive.

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Weltweite Banken-Skandale ohne Aufklärung

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07-04-19 07:12:00,

Es gibt noch immer ungeklärte Transaktionen im Bankenwesen weltweit. (Foto: dpa)

Es gibt noch immer ungeklärte Transaktionen im Bankenwesen weltweit. (Foto: dpa)

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Krieg unter der Flagge der Vereinten Nationen | KenFM.de

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07-04-19 07:09:00,

von Peter Frey.

Der Krieg, den die USA und ihre Verbündeten mit dem Mandat und unter dem Namen der Vereinten Nationen in Korea führten, wurde von den beteiligten Staaten, Opferzahlen und Zerstörungen aus gesehen nur von beiden Weltkriegen übertroffen. Als – trotz begonnener Waffenstillstands-Verhandlungen – der Bombenkrieg gegen Nordkorea forciert wurde, hatte die UNO längst das Gesicht einer Organisation der Völker verloren.

Wenn wir, was die UNO im Korea-Krieg betrifft, von Scheitern sprechen, ist das natürlich auf eine Sicht bezogen, die damit einen ethischen Anspruch an das Wirken der Weltorganisation verbindet. Anders sieht es aus, wenn wir die Machtperspektive einnehmen, jene Perspektive welche die tatsächlichen Macher der Vereinten Nationen ihr eigen nennen. Das gilt auch für den Verlauf und die Unterbrechung des Korea-Krieges. Ja, tatsächlich ist der Krieg in Korea auch Jahrzehnte nach den blutigen Ereignissen nicht beendet, sondern – durch einen Waffenstillstand – nur unterbrochen.

Im Juli 1951 – nachdem sich der Frontverlauf in Nähe des 38. Breitengrades zunehmend zementierte, begannen Verhandlungen über einen Waffenstillstand zwischen Nordkorea und China auf der einen sowie den Vereinten Nationen und Südkorea auf der anderen Seite. Über zwei lange Jahre sollten sich diese Verhandlungen hinziehen. Während die Kämpfe am Boden in einem Stellungskrieg mündeten, forcierten die USA ihren Luftkrieg gegen Nordkorea. Dieser Krieg aus der Luft fokussierte sich auf die systematische Zerstörung der gesamten Infrastruktur des Landes.

Fortführung des totalen Krieges

Die „Polizeiaktion“ – heute würde sie vielleicht auch „humanitäre Intervention der Weltgemeinschaft“ genannt werden – war, nochmals sei daran erinnert, in Wirklichkeit nichts anderes als ein totaler Krieg.

Totaler Krieg ist in keiner Weise eine Übertreibung. Auf der Halbinsel Korea sind wahrscheinlich drei Millionen von insgesamt viereinhalb Millionen Kriegstoten Zivilisten gewesen. Ein Großteil davon fiel dem Luftkrieg der USA zum Opfer. Das sind Dimensionen, die sogar über den Luftkrieg der Alliierten gegen Deutschland im Zweiten Weltkrieg hinausgehen. Je nach Quelle starben im Deutschen Reich zwischen 1939 und 1945 zwischen 400.000 und einer Million Menschen bei den Bombardements von Royal Air Force (RAF) und US Air Force (USAF).

Der Begriff des totalen Krieges ist auch keine propagandistische Floskel, denn er wurde selbst von den Entscheidern in Washington zur Beschreibung ihrer Pläne genutzt.

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