Immer mehr Medien in immer weniger Händen

Immer mehr Medien in immer weniger Händen

18-07-18 06:25:00,

Die Medienvielfalt in Deutschland nimmt weiter ab. Das stellt die Gewerkschaft ver.di in ihrer neuesten Analyse der bundesdeutschen Medienlandschaft fest. Zuvor hat bereits der Medienforscher Horst Röper auf die Entwicklung hingewiesen. Er warnt: „Von Vielfalt kann vielerorts nicht mehr die Rede sein.“

„Der Konzentrationsgrad auf dem Medienmarkt nimmt weiter zu, und das nicht nur im Zeitungsbereich“, meldete ver.di am Dienstag. Die für Medien zuständige Dienstleistungsgewerkschaft veröffentlicht vierteljährlich entsprechende Analysen. Diese stützen sich auf die Auswertung von Tageszeitungen, Fachzeitschriften, Informationsdiensten, Verbandspublikationen und Internetseiten. Im neuesten Quartalsbericht 2/2018 wird unter anderem festgestellt, in der Telekombranche entstehe mit der geplanten Fusion von Unitymedia mit Kabel Deutschland „ein neues gefährliches Monopol“.

Bei den privatwirtschaftlichen Medienkonzernen konnten der Analyse zufolge mit Bertelsmann, ProSiebenSat.1 und Axel Springer die drei größten im ersten Quartal 2018 leichte Zuwächse erzielen. Die ersten beiden würden dennoch Mitarbeitende entlassen. Im zweiten Quartal 2018 wurden laut dem Bericht 35 Übernahmen, Beteiligungen und Gründungen von Gemeinschaftsunternehmen öffentlich, an denen deutsche Medienunternehmen beteiligt waren. Zu den bedeutenderen Deals werden der Mehrheitserwerb beim brasilianischen „Affero Lab“ durch Bertelsmann oder die Übernahme des „Bonner Generalanzeigers“ durch die „Rheinische Post“ und der „Wetzlarer Zeitung“ durch die VG Rhein-Main gezählt.

Konzentrationsschub beobachtet

Bei den Zeitungen habe es einen „deutlichen Schub“ an Konzentration gegeben, so die Analyse. Neben den neuen Übernahmen wird unter anderem erwähnt, dass sich die „Heilbronner Stimme“ seit Anfang Mai Artikel, Themenpakete und ganze Seiten vom „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (RND) der Verlagsgruppe Madsack aus Hannover liefern lässt. Wenig später habe die DuMont Mediengruppe angekündigt, dass sie ihre Hauptstadtredaktion in Berlin auflösen und stattdessen gemeinsam mit Madsack eine Redaktion für Politik und Wirtschaft gründen wird. An dieser RND Berlin GmbH wird Madsack 75 Prozent halten und DuMont 25 Prozent.

„Mit diesem Deal erreicht der Trend zur Zentralisierung der Zeitungsredaktionen eine neue Stufe.“ Laut ver.di werden die 17 Redakteure der bisherigen „DuMont Redaktionsgemeinschaft“ („Kölner Stadt-Anzeiger“, „Berliner Zeitung“ u. a., auch für „Frankfurter Rundschau“) in Berlin entlassen und können sich beim RND bewerben. „Dort sollen acht neue Stellen geschaffen werden.“

Einheitsbrei erzeugt

„Die Pressekonzentration in Deutschland wächst rasant“, hatte der Medienforscher Horst Röper bereits im Mai festgestellt. „Die Anzahl der Zeitungsübernahmen war in den letzten Jahren besonders hoch – allein die zehn führenden Verlagsgruppen haben ihren Anteil am Gesamtmarkt der Tagespresse auf 61,6 Prozent erhöht.“

Röper analysiert mit dem Dortmunder Formatt-Institut regelmäßig die Medienentwicklung.

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Juncker wird medial geschützt, weil den Mainstream vertritt

Juncker wird medial geschützt, weil den Mainstream vertritt

18-07-18 06:20:00,

By Mueller / MSC [CC BY 3.0 de (https://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/deed.en)], via Wikimedia Commons

Am Umgang der etablierten Medien mit dem Auftritt Jean Claude Junckers erkennt man, auf welcher Seite sie stehen. Aber auch, dass sie die Deutungshoheit über das Geschehen verloren haben. 

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Von Martin Pfeiffer 

Der Mainstream hat seine Deutungshoheit längst verloren

Zum Glück sind die Zeiten, als die sog. öffentlich-rechtlichen Medien ein Monopol auf die Berichterstattung in Mitteleuropa hatten, vorbei. Dank unzähliger privater Medienkonzerne sowie des Internets verbreiten sich Vorkommnisse, über welche ORF, ARD und ZDF aus politischem Kalkül oder gar aufgrund von Direktiven von oben schweigen, mittlerweile rasend schnell in der Bevölkerung. Und die Zahl der Bürger, die ihre Informationen aus nonkonformen Quellen beziehen, wächst von Tag zu Tag – nicht zuletzt deshalb, weil die öffentlich-rechtlichen Sender Teil des etablierten politischen Systems sind, dessen Maxime nicht die vorbehaltlose Fütterung der Konsumenten mit Tatsachen ist, sondern die Indoktrinierung der Menschen im Sinne der politischen Korrektheit und der „Werte“ Brüssels.

Seehofer würde nach so einem „Ischias“-Auftritt durch Sonne und Mond gespottet

Ein aktuelles Beispiel, wie die Staatssender mit Bildern umgehen, welche dem Zuseher Aufschluss über die Auftritte der Mächtigen geben, ist das kürzliche Treffen der Staats- und Regierungschefs beim NATO-Gipfel in Brüssel. Wenn es um den angeblich einflussreichsten Mann in EU-ropa geht, nämlich den EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, dann sollten eigentlich den Fernsehzuschauern Bilder nicht vorenthalten werden, welche einen torkelnden Luxemburger in guter Laune im Kreise der Merkels und Macrons zeigen. Hätte sich ein rechter Politiker, etwa Österreichs Innen- oder Verteidigungsminister bzw. Italiens Innenressortchefs, aber auch Horst Seehofer als der populistische CSU-Gegenpart zur Chaos-Kanzlerin Angela Merkel derart derangiert in der Öffentlichkeit gezeigt, dieselben Systemmedien hätten mit Häme über die – im wahrsten Sinne des Wortes – Fehltritte berichtet.

Für Juncker drückt man ein (Kamera-)Auge zu

Im Falle Junckers blendete man einfach die clowneske Vorstellung des EU-Kommissionspräsidenten aus – es war nicht erste Fehltritt des Luxemburgers nach einem zu tiefen Blick ins Glas bzw. in die Flasche – und verheimlichte den Bürgern also einfach den Lebenswandel und die – um es „Neudeutsch“ auszusprechen – peinliche Performance des von Alkohol gezeichneten mächtigen Mannes.

Nachdem jedoch dessen amüsanter Tanz auf dem blauen EU-Teppich von den sozialen Netzwerken verbreitet worden war,

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Japan besitzt 47 Tonnen Plutonium, genug für 6000 Atombomben

Japan besitzt 47 Tonnen Plutonium, genug für 6000 Atombomben

18-07-18 01:33:00,

Wiederaufbereitungsanlage Rokkasho. Bild: Nife/CC BY-SA-3.0

Gestern wurde das Abkommen zwischen den USA und Japan verlängert, das es dem Land ermöglicht, Plutonium zu erzeugen

Gestern haben die USA und Japan ihr 1988 geschlossenes Nuklearabkommen verlängert. Das Abkommen ermöglicht es Japan, Plutonium zu gewinnen und zu friedlichen Zwecken anzureichern, wobei dazu dieselbe Technik verwendet wird, wie sie bei der Produktion von Atombomben zum Einsatz kommt. Das Abkommen, dass dieses Jahr ausgelaufen wäre, wurde kurz nach dem Beitritt Nordkoreas zum Atomwaffensperrtrag im Jahr 1985 beschlossen. Während Nordkorea nach dem Genfer Rahmenabkommen zwischen den USA und Nordkorea 1994 die Reaktoren, die Plutonium herstellen können, umrüsten sollte, stieg also das benachbarte Japan im großen Stil in die Plutoniumproduktion ein.

Die Verlängerung enthält für beide Seiten die Option, innerhalb von sechs Monaten nach einer Ankündigung aus dem Abkommen auszusteigen. Dazu wird Japan dazu aufgefordert, die Plutoniumvorräte abzubauen. Der japanische Außenminister Taro Kono erklärte, das Abkommen sei die Grundlage der japanischen Atomindustrie, daher müsse man konkrete Schritte unternehmen, um “die große Menge Plutonium zu reduzieren” und damit den bestehenden Bedenken vor allem in den Nachbarländern Südkorea und China entgegenzutreten. Wie das gehen soll, sagte er freilich nicht. Und wenn Nordkorea sich denuklearisieren sollen, also nicht nur die Atomwaffen abrüstet, ist es politisch nicht opportun, Japan die Möglichkeit zu lassen, sich schnell Atomwaffen zu besorgen. Überdies würden mit Verweis auf Japan auch andere Länder wie Saudi-Arabien oder auch Iran darauf bestehen können.

Japan, der einzige Nicht-Atomstaat, der dank den USA Plutonium erzeugen kann, hat in der Tat eine gewaltige Menge Plutonium angehäuft, nämlich 47 Tonnen. Das würde reichen, um 6000 Atombomben von der Größe der Hiroshima-Bombe zu bestücken. Russland und die USA haben jeweils unter 6000 einsatzfähige Sprengköpfe. Von der Plutonium-Politik Japans profitieren auch Frankreich und Großbritannien, dort ist ein Großteil gelagert, dort werden auch die meisten gebrauchten Brennstäbe wiederaufbereitet. Es sind vor allem die 10 Tonnen Plutonium, die in Japan gelagert sind, die nach Fukushima auch Sorgen auslösen, weil sie durch Erdbeben oder Tsunamis gefährdet sein könnten.

Das Problem ist nicht nur die gewaltige Menge an Plutonium, sondern auch, wofür Japan sie angesammelt hat. Geplant war, Reaktoren mit Plutonium-haltigen Mischoxid-Brennelementen (Mox) zu betreiben, aber das Fukushima-Unglück 2011 hat dem bislang einen Strich durch die Rechnung gemacht.

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Fundstück: Prof. Dr. Rainer Mausfeld – Wie werden politische Debatten gesteuert? | www.konjunktion.info

Fundstück: Prof. Dr. Rainer Mausfeld – Wie werden politische Debatten gesteuert? | www.konjunktion.info

18-07-18 01:27:00,

Prof. Dr. Rainer Mausfeld dürfte inzwischen als einer wichtigsten Kritiker und vor allem Aufklärer des uns heute umgebenden Systems gelten.

Seine Vorträge erreichen Klickzahlen, die für wissenschaftliche Vorträge wohl einmalig sein dürften.

In seinem neuem Vortrag mit dem Titel Wie werden politische Debatten gesteuert? geht er auf die alles erstickende Political Correctness ein und zeigt wie der politische Diskurs bewusst gestaltet wird, damit die Kernfragen unserer Zeit erst überhaupt nicht mehr gestellt werden (können).

Für mich ein Muss für jeden, der verstehen will, wie unser heutiges politisches, gesellschaftliches und mediales System funktioniert. Basierend auf den Strategien der Public Relations – oder besser Propaganda.

Quelle:
ÖDP Vortrag 04. Juni 2018 // Prof. Dr. Rainer Mausfeld “Wie werden politische Debatten gesteuert?”

Ein Artikel bildet zwangsweise die Meinung eines Einzelnen ab. In Zeiten der Propaganda und Gegenpropaganda ist es daher umso wichtiger sich mit allen Informationen kritisch auseinander zu setzen. Dies gilt auch für die hier aufbereiteten Artikel, die nach besten Wissen und Gewissen verfasst sind. Um die Nachvollziehbarkeit der Informationen zu gewährleisten, werden alle Quellen, die in den Artikeln verwendet werden, am Ende aufgeführt. Es ist jeder eingeladen diese zu besuchen und sich ein eigenes Bild mit anderen Schlussfolgerungen zu machen.

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Bitte beteiligen Sie sich an der notwendigen Aufklärung über den Zustand unserer Medien. Das ist kriegsentscheidend, so könnte man ohne Übertreibung sagen. – www.NachDenkSeiten.de

Bitte beteiligen Sie sich an der notwendigen Aufklärung über den Zustand unserer Medien. Das ist kriegsentscheidend, so könnte man ohne Übertreibung sagen. – www.NachDenkSeiten.de

18-07-18 01:23:00,

18. Juli 2018 um 8:40 Uhr | Verantwortlich:

Bitte beteiligen Sie sich an der notwendigen Aufklärung über den Zustand unserer Medien. Das ist kriegsentscheidend, so könnte man ohne Übertreibung sagen.

Veröffentlicht in: Außen- und Sicherheitspolitik, Aufbau Gegenöffentlichkeit, Medienkritik, Strategien der Meinungsmache

Wir brauchen eine wache Öffentlichkeit jenseits der Medien. Denn unsere Medien treiben uns jetzt nahezu ausnahmslos in die Konfrontation zwischen Ost und West. Gestern haben die NachDenkSeiten in diesem Beitrag von Jens Berger belegt, wie unsachlich der Gipfel von Helsinki und damit die Gespräche zwischen dem russischen und dem US-amerikanischen Präsidenten kommentiert werden. Sachlich berichtet wird nicht. Es wird aggressiv kommentiert. Bitte geben Sie diesen aufklärenden Beitrag und auch diesen neuen Artikel per E-Mail oder gedruckt weiter an Ihre Freunde, Familien und Bekannten. Albrecht Müller.

Das ist wichtig. Wir Bürgerinnen und Bürger müssen den Medien die Entscheidung darüber, was in unserem Land mehrheitlich gedacht wird und dann auch letztlich die Politik bestimmt, aus der Hand nehmen. Von diesem wünschenswerten Zustand sind wir weit entfernt. Noch glauben viel zu viele Menschen ihrer Bild-Zeitung, dem Spiegel, der Süddeutschen Zeitung, der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, der Welt, der Tagesschau und heute und Heutejournal vom ZDF, und auch den kommerziellen Sendern. Die wirklich gleichgeschaltete Berichterstattung und Kommentierung des Gipfels von Helsinki sollten wir als Beispiel und als Beleg dafür verwenden, um immer mehr Menschen davon zu überzeugen, dass unsere etablierten Medien auf dem falschen Weg sind, weg von Aufklärung, hin zur Dauermanipulation. Und das alles immer verbunden mit dem Anspruch, die aufklärenden, die Wahrheit verbreitenden Medien zu sein.

Dieser Anspruch wird zunehmend in Zweifel gezogen. Das ist unser Hoffnungsschimmer.

An wenigen Beispielen will ich zeigen, A. mit welchen Manipulationsmethoden auch jetzt wieder gearbeitet wird, und ich möchte B. auf das immer deutlicher werdende Grundproblem des Westens hinweisen: die Fremdbestimmung durch ein mafiaähnliches Geflecht von Geheimdiensten, Rüstungswirtschaft, Finanzwirtschaft und Medienkonzernen.

  1. Zu einigen der angewandten Methoden der Manipulation:
    1. Möglichst totale Gleichschaltung

      Beispielhaft: Der Aufmacher-Artikel in meiner Regionalzeitung von gestern mit dem Titel „Empörung in den USA über Trumps Bemerkungen bei Gipfel mit Putin“ war nahezu identisch mit dem,

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