Operation Kieferbruch

Operation Kieferbruch

08-10-18 03:46:00,

US-Präsident Lyndon B. Johnson (links) bei einem Besuch von Südvietnam im Oktober 1966 mit General William Westmoreland, Leutenant General Nguyen Van Thieu und dem südvietnamesischen Regierungschef Nguyen Cao Ky. Bild: Public Domain

US-Militär wollte im Vietnamkrieg Nuklearwaffen einsetzen

Wie nunmehr bekannt gewordene Freigaben streng geheimer Akten belegen, begann der Oberbefehlshaber der amerikanischen Streitkräfte im Vietnamkrieg, General William C. Westmoreland, im Februar 1968 eigenmächtig mit der Vorbereitung eines Nukleareinsatzes in Vietnam, meldet die New York Times. Unter dem Codenamen “Fracture Jaw” (Kieferbruch) sollten Nuklearwaffen nach Südvietnam verlegt werden, um bei der Verteidigung von Khe Sanh gegen nordvietnamesische Truppen eingesetzt zu werden. Für den Fall, dass sich die Umstände verschlechterten, wollte Westmoreland sowohl atomare als auch chemische Waffen einsetzen.

Von diesen Plänen erfuhr der Nationale Sicherheitsberater Walt W. Rostow, der umgehend Präsident Johnson alarmierte. Johnson sah sich in seinem Misstrauen gegenüber seinen Generälen bestätigt und befürchtete, dass der Vietnamkrieg ausgedehnt werde. Wie 1950 in Korea hätte dies die Chinesen auf den Plan rufen können, die inzwischen selbst zur Atommacht aufgestiegen waren. Der Präsident persönlich befahl eine Umkehr der Verlegungspläne sowie eine Überprüfung der Strategie, um etwa peinliche Niederlagen zu vermeiden.

Die Korrespondenz der Militärs hierzu wurde unter besondere Geheimhaltung gestellt. Die Dokumente waren bereits vor zwei Jahren ohne Aufsehen freigegeben worden, wurden jedoch vom Historiker des Präsidenten Michael Beschloss für dessen neues Buch “President’s of War” aufgegriffen worden. Dieser urteilt, Johnson habe zwar im Umgang mit dem Vietnamkrieg ernste Fehler gemacht, man müsse ihm jedoch für die Vermeidung einer Entwicklung zum Atomkrieg dankbar sein. Nur Wochen später gab Johnson seinen Verzicht auf eine erneute Kandidatur bekannt. Kurz darauf wurden Mitbewerber Robert Kennedy wie auch Bürgerrechtler Martin Luther King unter bis heute unklaren Umständen ermordet.

Bereits im Koreakrieg hatte Präsident Truman seinen Generälen den Einsatz der Atombombe abgeschlagen, die bereits vorsorglich auf eine Basis im Pazifik verbracht worden worden. Beschloss zufolge soll Westmoreland jedoch deutlich entschlossener gewesen sein, dem Präsident den Verlegungs- und Einsatzbefehl abzupressen. Westmoreland forderte dann im Juni 1968, wie bereits historisch bekannt, den Einsatz von Nuklearwaffen gegen Hanoi, worauf Johnson den atomwaffenfreudigen General von seiner Position abzog.

Den Einsatz der Atombombe in Vietnam verlangte auch der vormalige Airforce-Chef General a.D. Curtis E.

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Deutschland: Was haben Merkel, Spahn, Barnett und der UN-Migrationspakt miteinander zu tun? | www.konjunktion.info

Deutschland: Was haben Merkel, Spahn, Barnett und der UN-Migrationspakt miteinander zu tun? | www.konjunktion.info

08-10-18 03:41:00,

Die politische Regentschaft Angela Merkels neigt sich laut der Hochleistungspresse im In- und Ausland dem Ende zu. Die Abwahl ihres Vertrauten Volker Kauder wird von vielen als Götterdämmerung bezeichnet und erste Redaktionsstubenauffüller trauen sich sogar offen gegen Mutti zu schießen.

Viele stellen sich die Frage, wer nach Merkel kommen kann. Ursula von der Leyen? Heiko Maas? Oder doch vielleicht der neueste Bilderberger und Young Leader Jens Spahn, der am 7. Dezember auf dem CDU-Parteitag in Hamburg seine große Stunde haben und wohl als “einzig legitimer Nachfolger Merkels” und somit als alternativlos präsentiert werden wird? Quasi als deutsche Version des “österreichischen Erfolgsmodells” Sebastian Kurz?

Jens Spahn - Bildquelle: Wikipedia / Olaf Kosinsky (wikiberatung.de); Lizenz: CC BY-SA 3.0 via Wikimedia CommonsJens Spahn - Bildquelle: Wikipedia / Olaf Kosinsky (wikiberatung.de); Lizenz: CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons

Jens Spahn – Bildquelle: Wikipedia / Olaf Kosinsky (wikiberatung.de); Lizenz: CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons

Jener Jens Spahn, der schon 2012 unter die “40 under 40 – European Young Leaders” gewählt wurde und das Young Leader Program des American Council on Germany, dem “Partnerprojekt” der deutschen Denkfabrik Atlantik-Brücke und des American Council on Germany, für aufstrebende politische und wirtschaftliche Führungskräfte absolviert hat?

Jener Jens Spahn, der als politischer Nobody 2017 bei den Bilderbergern aufschlug und nur ein Jahr danach als politische Lichtgestalt präsentiert wird?

Wie dem auch sei. Weder mit von der Leyen noch mit Spahn wird sich im und am politischen Gefüge auch nur ein Yota ändern, da beide dem transatlantischen Netzwerk entsprungen sind.

Doch viel entscheidender ist die Frage, wann Merkel gehen darf und ihr Nachfolger installiert werden kann.

Nochmals sei auf das Datum des CDU-Parteitages am 7. Dezember verwiesen. Denn nur drei Tage danach findet die Unterzeichnung des in unserer Hochleistungspresse unter ferner liefen dokumentierten Globalen Paktes für sichere, geordnete und reguläre Migration in Marokko (10. und 11. Dezember) statt. Dieser Migrationspakt setzt einen bereits am 19. September 2016 beschlossenen Auftrag einer Erklärung der UN um, mit dem man die generelle Grenzöffnung für ungehinderte Migrationsströme in alle Länder festschreiben will. Zwar als sogenanntes “Soft Law”-Konstrukt tituliert, das einen “rechtlich nicht bindenden Kooperationsrahmen” darstellt, aber dies kann a) ganz schnell angepasst werden und b) wird Deutschland trotzdem dieses Papier 1:1 bzw.

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Russland und die Rechtspopulisten – Medien verschweigen wichtiges Interview – www.NachDenkSeiten.de

Russland und die Rechtspopulisten – Medien verschweigen wichtiges Interview – www.NachDenkSeiten.de

08-10-18 03:40:00,

8. Oktober 2018 um 13:50 Uhr | Verantwortlich:

Russland und die Rechtspopulisten – Medien verschweigen wichtiges Interview

Veröffentlicht in: Kampagnen / Tarnworte / Neusprech, Medienkritik, Rechte Gefahr

Für viele große Medien ist ausgemacht: Russland unterstützt die Rechtspopulisten, um Europa „zu spalten“. Doch was denken Akteure der „Putin-Partei“ tatsächlich über Afd und Front National? Eine prominente russische Politikerin hat nun eindringlich vor den Kontakten mit Rechten gewarnt, da diese den russischen Interessen zuwiderliefen. Der aufschlussreiche Beitrag widerspricht der Deutung von der russischen Begeisterung für Rechtspopulismus. Darum werden die Äußerungen in großen Medien nicht aufgegriffen. Von Tobias Riegel.

Nachdem gerade beim Petersburger Dialog Politiker wie Peter Altmaier (CDU) oder Matthias Platzeck (SPD) versucht haben, den unverzichtbaren Austausch zwischen Deutschland und Russland zu erhalten, hintertreiben große Medienhäuser genau diesen Dialog: Zu den zentralen Elementen der aktuellen antirussischen Kampagnen einiger großer Medien zählt die Botschaft, Russland und sein Präsident Wladimir Putin würden rechte europäische Parteien unterstützen, um Europa „zu spalten“. Zu diesem nicht neuen Vorwurf hat sich nun eine prominente russische Politikerin zu Wort gemeldet. Der erhellende Artikel von Veronika Krascheninnikowa und ein später geführtes Interview werden von keinem großen Medium aufgegriffen.

Russische Politikerin erschüttert westliche Glaubenssätze

Diese Unterschlagung von für die Beurteilung der globalen Zusammenhänge wichtigen Beiträgen verwundert nicht, schließlich unterlaufen Krascheninnikowas Äußerungen die gängigen Sprachregeln. Und die lauten so: „Pegida, Front National, Ungarns Premier Orbán: Russland unterhält enge Kontakte zu Europas Rechten“ („Spiegel“), „Kritiker fürchten, Russland und die Rechtspopulisten betreiben die Spaltung Europas“ („Süddeutsche Zeitung“), „Für Gauland und Le Pen ist Putin ein Partner“ („Zeit“).

Sogar die „New York Times“ unterstützte aus der Ferne die Botschaft von den russischen Freunden europäischer Rechter. Besonders heuchlerisch verhält sich die „Bild“-Zeitung, die Russland mit moralischer Verve rechte Propaganda vorwirft, gleichzeitig aber durch die eigene Berichterstattung die AfD unterstützt, wie etwa das „Neue Deutschland“ kürzlich beschrieben hat.

AfD in Syrien, Front National in Moskau, Putin in Wien

Aber gibt es sie denn nicht, die fragwürdigen AfD-Delegationen, die nach Russland und Syrien fahren?

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Triumphbögen für den Hambacher Wald

Triumphbögen für den Hambacher Wald

08-10-18 03:18:00,

Ich bin gerade aus dem Wald zurück, wo ich am Ende einer unvergeßlichen, siegreichen Woche die letzten zwei Tage noch den Aufbau eines neuen Lagers unterstützt habe. Der Prinz grüßt die dortigen Waldkrieger.

Und quer durch den Wald gilt: die Baumhäuser wachsen wieder in den Himmel, überall entstehen neue Strukturen.

Die Polizei dagegen hat sich heute Morgen aus dem Wald zurückgezogen. Die Beamten sind in ihrer übergroßen Mehrheit zweifellos heilfroh darüber. Die Gesichter der Polizisten, als am Samstag wieder die ersten Hämmer im Wald erklangen, waren unbezahlbar.

Die Logistik der Waldmenschen ist sensationell. Die Unterstützung von außen ist enorm. Schlafsäcke, Zelte, Lebensmittel, Wasser, Werkzeug, Baumaterial – alles kommt von außen in den Wald. Dazu gehen jeden Tag 2000+ Euro Spenden ein.

Die ersten Küchen laufen bereits wieder, Komposttoiletten werden gebaut. Es herrscht eine rege Bautätigkeit vor, um einige Baumhäuser rechtzeitig winterfest zu bekommen. Am 24. – 28. Oktober gibt es die nächsten Aktionstage von „Ende Gelände“, zu denen erneut Tausende kommen werden. Wer kann, komme unbedingt hin!

Es entstehen nicht nur „Strukturen“. Eine neue Generation von Aktivisten findet sich im Hambacher Wald. Pfadfinder und Wandergesellen spielen eine herausragende Rolle. Die Lieder und Traditionen der bündischen Jugend sind stark im Hambacher Wald. Gestern am Lagerfeuer lag der Altersdurchschnitt bei 22 oder 23 Jahren, würde ich schätzen.

Diese jungen Waldkrieger sind von jeder Form von Parteipolitik und auch von Greenpeace, Gewerkschaften und jeder anderen Großorganisation herzlich unberührt.

Das bedeutet nicht, dass solche Akteure keine Rolle spielen im Kampf gegen die Braunkohle und für den Wald. Die Gewerkschaften spielen bisher zum Beispiel eine sehr schlechte Rolle, der BUND eine herausragend gute. Die Grünen spielen eine sensationell verlogene Rolle, einige örtliche Strukturen der LINKEN, etwa im Erftkreis, sind seit Jahren für den Hambacher Wald aktiv.

Aber im Wald selbst gelten eigene Gesetze. Die Menschen entwickeln neue Formen des Zusammenlebens, die mit der Unkultur vieler traditionspolitischer Moloche nicht zusammengehen. Alle reden sich im Wald mit „Mensch“ an. Der Egofaktor ist extrem zurückgefahren. So richtig berühmt ist keiner, aber irgendwie sind alle berühmt. Handytelefonate werden außerhalb des Waldes erledigt. Vor taktischen Besprechungen werden alle Handys eingesammelt. Eine Erlösung!

Die Idee eines strategischen Zentrums, das die Aktionen im Hambacher Wald quasi von hinten her steuert,

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„Einwanderungsland“ – Gedankenloser Applaus für eine fragwürdige Entscheidung – www.NachDenkSeiten.de

„Einwanderungsland“ – Gedankenloser Applaus für eine fragwürdige Entscheidung – www.NachDenkSeiten.de

08-10-18 03:17:00,

8. Oktober 2018 um 16:13 Uhr | Verantwortlich:

„Einwanderungsland“ – Gedankenloser Applaus für eine fragwürdige Entscheidung

Veröffentlicht in: Das kritische Tagebuch

Genau vor einer Woche, von Montag auf den Dienstag, haben sich die Koalitionspartner CDU, SPD und CSU darauf verständigt, zur Minderung des sogenannten Fachkräftemangels gut ausgebildete Menschen aus anderen Ländern, auch von außerhalb der EU, zuwandern zu lassen. Man muss fragen, ob dies eine richtige Entscheidung ist. Wichtige Fragen sind nicht gestellt und nicht geprüft worden, offensichtlich weder von der Bundesregierung noch von den Medien. Albrecht Müller.

Das Handelsblatt berichtete „ Die Spitzen von Union und SPD haben eine Einigung im Ringen um die Regeln für die Zuwanderung von Fachkräften erzielt. Das teilte SPD-Chefin Andrea Nahles am frühen Dienstagmorgen nach sechsstündigen Beratungen in Berlin mit. Damit soll Deutschland erstmals ein Einwanderungsgesetz bekommen, das sich an Vorbildern wie etwa in Kanada orientiert. Die Eckpunkte sollen schon am Dienstag vom Kabinett beschlossen werden.“ Besonders freundlich wiederum die Tagesschau. Ab Minute 3:35 wird darüber berichtet bei Minute 5:27 kommt der Sprecher der Arbeitgeberverbände zu Wort. Die Wirtschaft wünscht den Zugriff auf gut ausgebildete ausländische Fachkräfte. Bei der Tagesschau wird zum Schluss des Beitrags lapidar festgestellt: „Deutschland braucht geordnete Zuwanderung.“ Parteien und Medien plappern das nach, was die Wirtschaft ihnen vorsagt. Prüfen wir doch einfach mal durch, welche Fragen in diesem Zusammenhang gestellt werden müssten, wenn die Politik auch noch ein bisschen vernünftig und gerecht sein wollte:

  1. Macht es Sinn, die wirtschaftliche Tätigkeit und damit auch die Menschen so zu konzentrieren, wie sich das seit Jahren intern hier bei uns im Land und auch auf Europa bezogen abzeichnet?

    Wir erleben zurzeit eine Konzentration hier bei uns im Land. Vor allem jüngere, leistungsfähige Menschen ziehen aus Mecklenburg-Vorpommern, aus Sachsen-Anhalt und den anderen mittel- und ostdeutschen Ländern in den Ballungsraum Berlin oder ganz in den Westen. Auch in Teilen Westdeutschlands kennen wir diese Tendenz. Man kann das für absolut unproblematisch halten, einfach als eine Konsequenz der Marktverhältnisse betrachten. Man kann aber auch die ursprüngliche Absicht des Grundgesetzes, der Staat habe für eine gewisse Einheitlichkeit der Lebensverhältnisse zu sorgen, für richtig halten. In unserem Grundgesetz (Art. 72) wurde den Menschen versprochen, dass der Staat für die Einheitlichkeit der Lebensverhältnisse sorgen wird.

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Iran: Soziale Netzwerke, Zensur und Manipulation

Iran: Soziale Netzwerke, Zensur und Manipulation

07-10-18 06:07:00,

Screenshot aus Al-Jazeera-Video

Wenn wertvolle Berichterstatter blockiert oder gelöscht werden und Bots die die Narrative des Establishments verbreiten unangetastet bleiben

Obwohl Twitter tatsächlich oder angeblich im Iran “verboten” ist, diente es wie andere “soziale Medien” als wertvolle Informationsquelle, zumindest wenn man unterschied zwischen reinen Propagandabots und realen Menschen, die von vor Ort berichteten. Inzwischen stellte ich fest, dass Studenten und Referenten von iranischen Hochschulen (zum Beispiel @seyedmousavi7), mit denen ich über Twitter kommuniziert hatte, plötzlich verschwunden waren. Die bekannte alternative Analystin des Mittleren Ostens, Sharmine Narwani schrieb dazu:

Twitter und @Jack [Anmerkung des Autors: gemeint ist der Gründer von Twitter] haben einen der zuverlässigsten Vor-Ort-Quellen während der Iran-Proteste suspendiert. Seine Fotos, Daten und [Twitter]Threads stellten sich im Nachhinein als seltene akkuraten Beschreibungen der Ereignisse heraus. (…)

Narwani

Die “Säuberung”

Der Iran ist nun das neueste Opfer, welches das Schicksal Russlands teilt, beschuldigt zu werden, das Internet zu missbrauchen, um Chaos bei seinen Gegnern auszulösen. Dabei ist aber die Beweislage der Wirksamkeit solcher angeblicher Aktionen wenig überzeugend. Trotzdem hatte Twitter im August 2018 erklärt, ungefähr 800 Konten gelöscht zu haben, die angeblich in “koordinierte Manipulation” von Nachrichten verwickelt gewesen wären. Dabei gibt es sehr wohl eine andere Seite der Geschichte. Tausende von Seiten, viele davon offensichtlich automatisiert, die versuchen, die islamische Republik Iran als Feind des Westens und Unterdrücker des eigenen Volkes darzustellen, wurden nicht gesperrt, obwohl sie ganz offensichtlich Teil einer Propaganda-Kampagne sind.

Der Wendepunkt hin zu einer massiven Internetkampagne gegen den Iran war die Wahl von Donald Trump. Hunderte von neuen Konten wurden eröffnet. Die Mehrheit dieser Seiten ist die vollkommen einseitige Darstellung, ja die Verbreitung von bewussten Fake-News, Beleidigungen von anderen Twitter-Nutzern, die positive Nachrichten über den Iran verbreiten, ad hominem Angriffe gegen neutrale oder wohlwollende Berichterstattung über den Iran.

Da die meisten Journalisten, die über den Iran berichten, gar keinen Zugang zum Land haben, werden ihre meist sowieso vorhandenen Vorurteile durch diese Seiten bedient. Diese Journalisten glauben, sie könnten durch die “Sozialen Netzwerke” erkennen, welche Trends gesetzt werden, wohin eine Gesellschaft tendiert. Und diese Kampagnen, wie sie zum Beispiel Ende 2017 bis Anfang 2018 gegen den Iran gefahren wurden, waren durchaus erfolgreich. Obwohl eigentlich jeder hätte erkennen müssen, was hinter den Twitter-Konten und den Aussagen stand (Die Kopftuchikone der USA).

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Auslöschung ganzer Spezies

Auslöschung ganzer Spezies

07-10-18 05:45:00,

Wissenschaftlern ist es gelungen, mit Gene Drive eine Population von Mücken (Anopheles gambiae), die Malaria übertragen, in einem geschlssenen Raum auszurotten. Bild: Jim Gathany/Pixnio.com/CC0

Was mit Gene Drive und CRISPR möglich wird

Die genetische Veränderung nicht nur der Eigenschaften von Individuen, sondern die dauerhafte genetische Manipulation ganzer Populationen ist einer der größten Träume – oder je nach Lesart Albträume – der Genforscher. Die Auswirkungen wären enorm: So könnten beispielsweise Insekten wie Tsetsefliegen oder Moskitos über ihre gesamte Spezies hinweg so verändert werden, dass sie gegen die beim Menschen krankheitsauslösenden Parasiten immun sind und diese somit nicht mehr übertragen können.

Lassen sich die Gene einzelner Lebewesen heute mit Hilfe verschiedener Methoden verhältnismäßig leicht verändern, so existierte lange eine fundamentale Barriere, bestimmte Gene gezielt in einer gesamten Population durchzusetzen. Denn nach der klassischen Genetik wird bei (sich sexuell vermehrenden) Lebewesen mal das Merkmal der Mutter, mal das vom Vater, manchmal sogar das eines Großelternteils vererbt. Es ist also reine Glückssache, ob sich eine gewünschte Mutation – ob zufällig entstanden oder mit Absicht erzeugt – auf die nächste Generation überträgt oder nicht.

Um die Schlafkrankheit beim Menschen einzudämmen reicht es also nicht, ein paar genmanipulierte Tsetse-Fliegen, die immun gegen die Erreger sind, in der Nähe von Siedlungen freizusetzen. Es bräuchte eine sehr, sehr große Zahl an Insekten, um eine ganze (wilde) Population weniger gefährlich zu machen. Das ist in der Praxis zumeist unmöglich.

Seit 15 Jahren kennen die Wissenschaftler allerdings eine Art Turbo für die Vererbung veränderter Gene, sodass diese mit grösserer Wahrscheinlichkeit als üblich an die Nachkommen weitergegeben werden. Die Biologen sprechen von “Gene Drive” (“genetischer Antrieb”). Gene Drive kommt auch in der Natur vor, wenn bestimmte Gene molekulare Mechanismen nutzen, um dem Zufall auf die Sprünge zu helfen und höhere Transmissionsraten zu erzielen. Allerdings geschieht dies unkontrolliert und zu unbestimmten Zeitpunkten. Im Jahr 2003 entwickelte der Biochemiker Austin Burt die Idee, diesen Vererbungsturbo künstlich herzustellen. Das Ziel ist, den natürlichen Wert der erblichen Übertragung von veränderten Genen von ca. 50 Prozent näher an 100 Prozent zu bringen.

Bis vor ca. fünf Jahren waren die Anwendungen des Gene Drives jedoch sehr limitiert, da die genetischen Matrizen für das Aufspalten der DNA an der gewünschten Stelle (die so genannten Endonukleasen) der gewünschten Sequenz auf der DNA entsprechen müssen.

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Alibaba patentiert System, das Blockchain knacken kann

Alibaba patentiert System, das Blockchain knacken kann

06-10-18 08:58:00,

Mit dem neuen Patent will Alibaba den Behörden Eingriffe in die Blockchain ermöglichen. (Foto: dpa)

Mit dem neuen Patent will Alibaba den Behörden Eingriffe in die Blockchain ermöglichen. (Foto: dpa)

TOP-Meldung

Alibaba patentiert Blockchain-System, das Eingriffe von Behörden ermöglicht

Das chinesische E-Commerce-Konglomerat Alibaba hat beim US-Patent- und Markenamt (USPTO) eine Patentanmeldung für ein Blockchain-basiertes System eingereicht, das es einem Administrator ermöglicht, bei illegalen Aktivitäten in einen zwischen anderen Parteien vereinbarten Smart-Contract einzugreifen.

Ein Smart-Contract (intelligenter Vertrag) ist ein Computerprotokoll, das entwickelt wurde, um die Verhandlung oder Ausführung eines Vertrags digital zu verifizieren oder durchzusetzen. Intelligente Verträge sind selbstausführend, wobei die Bedingungen der Vereinbarung zwischen den Parteien direkt in Codezeilen geschrieben werden.

Das Patentdokument, das ursprünglich im März eingereicht wurde, beschreibt eine Blockchain-betriebene Transaktionsmethode, die es autorisierten Parteien ermöglicht, Benutzerkonten einzufrieren oder anzuhalten oder in ein Blockchain-Netzwerk einzugreifen.

Die Autoren des Dokuments sagen, dass die Blockchain-Technologie zwar eine Reihe vorteilhafter Eigenschaften wie Offenheit, Unveränderbarkeit und Dezentralisierung aufweist, jedoch keine Bedingungen für bestimmte Anwendungsfälle in einer realen Umgebung bietet.

„Wenn zum Beispiel ein Benutzer illegale Aktivitäten ausführt, kann eine gerichtliche Anordnung ausgeführt werden, um das Benutzerkonto einzufrieren. Dieser Vorgang steht jedoch in Konflikt mit intelligenten Verträgen in vorhandenen Blockchains und kann nicht ausgeführt werden.“

Das Patent zielt darauf ab, ein System für eine effektive administrative Überwachung aller Konten in einem Blockchain-Netzwerk zu entwickeln, obwohl der Umfang der Überwachung begrenzt sein soll, sodass normale Transaktionen im Blockchain-Netzwerk nicht eingeschränkt werden.

„Das Ausgabekonto, das in den verschiedenen Ausführungsformen aufgezeichnet ist, kann ein Konto sein, das einer Regierungsbehörde oder einer vertrauenswürdigen Institution gehört“, heißt es in dem Patent.

Weitere Meldungen

Chinesische Universität schlägt Management von Web-Domains auf Blockchain vor

  • Laut einer am Donnerstag vom amerikanischen Patent- und Markenamt veröffentlichten Patentanmeldung untersucht die Shenzhen Graduate School der Peking University, wie eine „Konsortial-Blockchain“ die Sicherheit und Effizienz beim Management von Top-Level-Domains (TLDs) verbessern kann.
  • Während das derzeit gängige Internet-Domain-Name-System bereits auf einem verteilten System basiert, gibt es „technische Probleme“, behauptet das Team.
  • Zum Beispiel ist die aktuelle Verteilung von Root-Nameservern auf der ganzen Welt ungleichmäßig.

Meldungen vom 05.10.

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Rückblick: Die NZZ-Studie

Rückblick: Die NZZ-Studie

06-10-18 05:26:00,

2016 publizierte unsere Forschungsgruppe die NZZ-Studie zur geopolitischen Berichterstattung der Neuen Zürcher Zeitung. Darin wurde anhand von über 130 Artikeln erstmals empirisch nachgewiesen, dass die NZZ zu 89% Propagandabotschaften der Konfliktpartei USA/NATO verbreitet, Propaganda ausschließlich auf der Gegenseite verortet, sowie unausgewogene und teilweise unüberprüfbare Drittquellen verwendet.

Zur Erklärung der einseitigen NZZ-Bericht­er­stat­tung wurden drei Hauptfaktoren identifiziert: Die ideologische Ausrichtung der NZZ; die politisch-ökonomisch-militärische Abhän­gig­keit der Schweiz von den NATO-Staaten; sowie die Einbindung der NZZ-Chefredakteure in transatlantische Eliten-Netzwerke.

Die NZZ-Studie erreichte im deutschsprachigen Raum über einhunderttausend Menschen und markierte eine Zäsur in der modernen Schweizer Medienforschung: Erstmals wurde ein führendes Schweizer Medium bezüglich geopolitischer Propaganda empirisch untersucht.

Unsere Forschungsgruppe wurde in der Folge von mehreren Schweizer Medienprofessoren öffentlich kritisiert (unter anderem in der ARD); bis heute wurde jedoch kein einziges inhaltliches Gegenargument zur Studie vorgelegt.

Ein ehemaliger NZZ-Redakteur schrieb uns indessen: »Ich hatte selbst in den 80er Jahren bei der NZZ gearbeitet. Damals eine Auszeichnung. Heute leider so wie von Ihnen beschrieben.«

Zur NZZ-Studie →

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RWE verliert – die Demokratie gewinnt

RWE verliert – die Demokratie gewinnt

06-10-18 02:55:00,

Bild: G. Wustmann

Wyhl, Wackersdorf, Kalkar, Hambacher Forst: Ein einziger Siegeszug von aufgewachten und aufgeweckten Bürgerinnen und Bürgern gegen eine selbstherrliche, dumme, vergangenheitsversessene und zukunftsvergessene sowie konzernabhängige Politik

Es sind immer mutige und engagierte Bürgerinnen und Bürger, die im Zusammenspiel mit einer verantwortungsvollen Justiz dem Fortschritt zum Durchbruch verhelfen. Gelebte Demokratie von unten: So auch jetzt wieder beim Urteil des nordrhein-westfälischen Verwaltungsgerichts: Die gegen den Bürgerwillen drohende Rodung des Hambacher Forsts ist gestoppt. Die NRW-Regierung ist ebenso blamiert wie die RWE-Bosse. Den Richtern sei Dank – aber auch den mutigen Baumschützern.

Die Manager von RWE sind ihr Geld nicht wert. Sie haben mit ihrer unfassbaren Dummheit ihren eigenen Konzern vollends an den Abgrund geführt. Die RWE-Aktie kennt nur noch eine Richtung: gnadenlos nach unten. Wieder einmal hat sich gezeigt: Je höher die Gehälter, desto größer die Flaschen an der Konzernspitze.

70% der Deutschen sind gegen die Rodung, 92% wollen den raschen Umstieg auf erneuerbare Energien. Doch RWE wollte noch weitere tausende Menschen umsiedeln und sie ihrer Heimat berauben – wegen der Braunkohle, Politik aus dem letzten Jahrtausend.

In einer funktionierenden Demokratie steht der Wille des Volkes an erster Stelle. Stattdessen zelebrierte die CDU-FDP-Regierung in Düsseldorf ihre totale Abhängigkeit von RWE. Das war und ist nur noch lächerlich und demokratiefeindlich. Wieder einmal kann sich die AfD freuen, dass sich die “Alt-Parteien” (sie heißen nicht wegen mir so!!!) selbst zerstören.

Die Rodung ist nur vorläufig gestoppt

Doch auch jetzt noch baggert RWE weiter nach Braunkohle. Die Rodung ist nur vorläufig gestoppt. Täglich rücken die Riesenbagger im größten Loch Europas näher an den wertvollen Rest-Wald mit seinen Jahrhunderte alten Stieleichen und Hainbuchen heran.

Die Dummheit, die Kurzsichtigkeit und die Rücksichtslosigkeit der RWE-Bosse scheint grenzenlos zu sein. Statt wie einst Angela Merkel aus der Atomenergie auszusteigen, halten die RWE-Bosse noch immer an der alten Braunkohle-Politik fest. Es scheint sie nicht einmal zu stören, dass die riesigen Aktienverluste den letzten Rest an Vertrauen in ihren Konzern zerstören.

Total unpolitisch und feige versteckt sich Ministerpräsident Armin Laschet hinter der sogenannten “Rechtslage”, ohne zwischen legal und legitim unterscheiden zu können. Nun liegt es an ihm, endlich zwischen dem Willen des Volkes und dem Umweltschutz sowie zwischen den Braunkohle-Interessen von RWE einen vernünftigen Kompromiss zu organisieren.

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Warum wir Frieden und Freundschaft mit Russland brauchen | KenFM.de

Warum wir Frieden und Freundschaft mit Russland brauchen | KenFM.de

06-10-18 11:37:00,

Aufruf für eine neue Friedenspolitik

94 Prozent der Deutschen halten nach einer Umfrage des forsa-Instituts für Politik und Sozialforschung gute Beziehungen zu Russland für wichtig. Das wird von den Berliner Politikern und den „staatstragenden“ Medien in der weit überwiegenden Mehrzahl ignoriert. Auch nachdem sich das Verhältnis zwischen den USA und der EU in letzter Zeit abgekühlt hat, folgt die deutsche Regierung nahezu blind der Aggressionspolitik und den militärischen Vorgaben der USA mit ihrer NATO. Jetzt ist im Westend Verlag das Buch „Warum wir Frieden und Freundschaft mit Russland brauchen“ mit 27 friedenspolitischen Beiträgen namhafter Persönlichkeiten aus Politik, Kultur und Gesellschaft erschienen.
https://www.westendverlag.de/buch/warum-wir-frieden-und-freundschaft-mit-russland-brauchen/

Die Autorinnen und Autoren: Adelheid Bahr, Egon Bahr, Wolfgang Bittner, Peter Brandt, Mathias Bröckers, Daniela Dahn, Friedrich Dieckmann, Frank Elbe, Justus Frantz, Sigmar Gabriel, Peter Gauweiler, Richard Kiessler, Gabriele Krone-Schmalz, Wolfgang Kubicki, Harald Kujat, Oskar Lafontaine, Albrecht Müller, Matthias Platzeck, Detlef Prinz, Herwig Roggemann, Florian Rötzer, Evgeniya Sayko, André Schmitz-Schwarzkopf, Hans-Joachim Spanger, Antje Vollmer, Konstantin Wecker und Willy Wimmer.

Ein Beitrag aus dem Buch von Wolfgang Bittner.

Russland gehört zur europäischen Familie
Was um Himmels willen treibt Deutschland gegen Russland?

Russland ist das größte Land Europas, das wird verdrängt und gerät allmählich in Vergessenheit. Zwischen Deutschen und Russen gab es jahrhundertelang intensive Handelsbeziehungen, kulturellen und wissenschaftlichen Austausch. Was wäre unsere Kultur ohne die russische Literatur, Kunst, Musik, ohne das russische Theater? Ich nenne nur die Schriftsteller und Dichter Tolstoi, Dostojewski, Tschechow, Gorki, Puschkin und Jewtuschenko, die Maler Jawlenski, Malewitsch und Repin (ich habe sofort die Wolgatreidler vor Augen), die Musiker Prokofjew, Schostakowitsch und Tschaikowski (ich höre die Nussknacker-Suite). Puschkin las Goethe, Goethe las Puschkin, bis heute wird in Russland Heinrich Heine verehrt und Beethoven widmete der Zarin Elisabeth seine Polonaise Op. 89, wofür ihm zum Dank eine großzügige Zuwendung gewährt wurde. Zar Peter I. arbeitete 1607 inkognito auf einer niederländischen Werft, um die Techniken des Schiffsbaues zu erlernen, und Albert Lortzing verfasste nach dieser historischen Episode das Libretto für seine Oper „Zar und Zimmermann“.

In seiner Rede vor dem Deutschen Bundestag 2001 – das war damals noch möglich! – nannte Wladimir Putin Goethe, Schiller und Kant, und er sagte,

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Griechenland und die Lüge von der “überwundenen” Finanzkrise

Griechenland und die Lüge von der “überwundenen” Finanzkrise

06-10-18 11:37:00,

Bild: W. Aswestopoulos

Mit Zahlenakrobatik wird das Eingeständnis umgangen, dass Griechenland und seine Banken längst hoffnungslos bankrott sind

Wer in der vergangenen Woche die Vorgänge im griechischen Bankensystem verfolgte, der rieb sich verwundert die Augen: Die vier größten Geldinstitute – Piräus Bank, Eurobank, Alpha Bank und National Bank – erlebten an der Athener Börse ein wahres Erdbeben.

Seit Anfang September hatte es im Bankensektor des Landes bereits gekriselt, doch in den ersten Oktobertagen verschärfte sich die Situation dramatisch: Die vier Institute mussten Einbußen von bis zu vierzig Prozent hinnehmen, der Aktienkurs der Piräus Bank brach um fast 30 Prozent ein, der Athener Bankenindex fiel auf den tiefsten Stand seit 31 Monaten.

Wie konnte das sein? War Griechenland nicht erst im August unter großem Beifall der Politik aus dem Euro-Rettungsschirm entlassen worden? Und hatten die vier Großbanken nicht erst im Mai einen Stresstest der EZB bestanden?

Stresstests: PR-Instrument der EZB

In der Tat sind gerade einmal sechs Wochen vergangen, seit EU-Präsident Tusk dem griechischen Volk mit den Worten “Ihr habt es geschafft!” per Twitter zur Rückkehr an die internationalen Finanzmärkte gratulierte und EU-Finanzkommissar Moscovici von einem “symbolischen Schlussstrich unter eine existenzielle Krise des Euro-Währungsgebiets” sprach. Und es ist nicht einmal ein halbes Jahr her, dass die EZB den vier systemrelevanten griechischen Großbanken attestiert hatte, auch schwere Turbulenzen ohne größere Schäden überstehen zu können?

Wer allerdings meint, dass derartige Stresstests irgendeine Aussagefähigkeit über den tatsächlichen Zustand von Geldinstituten haben, der sei daran erinnert, dass die griechischen Banken in den vergangenen acht Jahren dreimal bankrott gegangen sind – und jedes Mal vorher die Stresstests der EZB bestanden haben.

Im Grunde sind solche Tests nichts anderes als ein PR-Instrument, mit dem die EZB die Öffentlichkeit über den wahren Zustand des Finanzsystems hinwegtäuscht. Selbst wenn sie mit größer Sorgfalt und Ernsthaftigkeit durchgeführt würden, wäre ihr Ergebnis weitgehend unbrauchbar, und zwar aus folgendem Grund: Mehr als vierzig Prozent der Bankgeschäfte werden heute von unregulierten Schattenbanken, hauptsächlich von Hedgefonds, getätigt und die Großbanken haben den riskantesten Teil ihrer Geschäfte längst in diesen Bereich ausgelagert. Insbesondere der Handel mit hochriskanten Derivaten entzieht sich fast gänzlich jeder Kontrolle, da es sich um sogenannte “Over-the-Counter-Geschäfte” handelt, die in den Bilanzen der Geldhäuser gar nicht auftauchen. Kein Wunder also,

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Tagesdosis 6.10.2018 – Die Schuldenlawine rollt und die EZB ist machtlos | KenFM.de

Tagesdosis 6.10.2018 – Die Schuldenlawine rollt und die EZB ist machtlos | KenFM.de

06-10-18 11:34:00,

Ein Kommentar von Ernst Wolff.

Zwei Entwicklungen werden unser Leben in der nahen Zukunft maßgeblich prägen: Das ungebremste Wachstum des weltweiten Schuldenberges und die Verschärfung der „Austeritätspolitik“.

Der Grund: Das globale Finanzsystem wird seit zehn Jahren nur durch die künstliche Erzeugung riesiger Geldsummen am Leben erhalten. Da diese aber nicht verschenkt, sondern als Kredite vergeben werden, müssen zu ihrer Bedienung immer neue Schulden aufgenommen werden.

Um diesen Kreislauf aufrecht zu erhalten, muss an anderer Stelle immer härter gespart werden. Für Unternehmen bedeutet das die Senkung von Lohnstückkosten, also Rationalisierungen, Lohnsenkungen und Entlassungen. Für Staaten bedeutet es in erster Linie die Kürzung von Sozialleistungen.

Dieser Prozess wird sich in der vor uns liegenden Periode weiter verstärken und zwar aus zwei Gründen: Die Geldpolitik der Zentralbanken hat zu immensen Blasen an den Aktien-, Anleihen- und Immobilienmärkten geführt, die jederzeit platzen können. Außerdem droht nach der mittlerweile fast zehn Jahre andauernden, künstlich erzeugten Rallye an den Finanzmärkten eine Rezession.

Beides muss um jeden Preis verhindert werden, da wegen der Niedrigzinsen der vergangenen Jahre extrem viel geliehenes Geld zur Spekulation eingesetzt wurde und es zu einem „Margin Call“ kommen könnte: Das heißt, dass Kreditgeber ihr Geld wegen fallender Kurse zurück verlangen, die Kreditnehmer aber nur zahlen können, wenn sie weitere Anlagen verkaufen und so eine Spirale nach unten in Gang setzen. Außerdem würden konservative Anleger wie Pensionskassen und Rentenfonds, die wegen der Niedrigzinsen ins Risiko gehen mussten, riesige Verluste erleiden und im Bereich der Derivate würden Zahlungen in unbekannter, vermutlich aber systemgefährdender Höhe fällig werden.

Die einzige Macht, die eine solche Entwicklung verhindern könnte, sind die Zentralbanken. Sie aber stehen vor einem riesigen Problem: Sie haben ihre Möglichkeiten der Steuerung des Systems – Geldschöpfung und Zinssenkung – in den vergangenen zehn Jahren weitgehend ausgeschöpft. Um wieder handlungsfähig zu werden, müssen sie ihre bisher „lockere“ Geldpolitik daher nun unter enormem Zeitdruck „straffen“.

Die US-Zentralbank FED hat das bereits zu einem kleinen Teil geschafft und die Zinsen auf 2 – 2,25 Prozent angehoben, allerdings mit erheblichen Nebenwirkungen. Investoren wechseln scharenweise zurück in den US-Dollar, so dass die Währungen von Schwellenländern rapide an Wert verlieren.

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Die Enteignung der Gesundheit

Die Enteignung der Gesundheit

06-10-18 08:13:00,

In letzter Zeit stehen die ganzheitlichen Heilmethoden – besonders die Homöopathie – im Fokus der öffentlichen Demontage. Mit längst widerlegten oder von vornherein unsinnigen Argumenten wird versucht, beliebte und wirksame Heilweisen zu unterminieren. Auf dem Wege der Versicherungsregulierung sind in den letzten Jahren die Hebammen ihrer freien Berufsausübung weitgehend beraubt worden. Menschen, die besorgte Fragen zur gängigen Impfpraxis stellen, werden öffentlich diffamiert.

Außerdem wird die Wirtschaftspolitik neoliberaler und unsozialer. Offen wird wieder über stärkere Militarisierung und Kriegsführung als politisches Mittel nachgedacht. Hat das etwas miteinander zu tun? Hat es, viel sogar. Um dies zu verstehen, müssen wir zunächst die Perspektive vergrößern.

Die Mehrheit der ganzheitlich Heilenden versteht sich selbst als „unpolitisch“ und ist nur daran interessiert, die eigene medizinische Arbeit möglichst gut und ungestört zum Wohle ihrer Patienten verrichten zu können. Mehrheitlich sehen sie nicht, dass sie eine Schlüsselrolle in einem viel größeren ideologischen Ringen um die Deutungshoheit spielen, welche Art von Denken gesellschaftlich für zulässig gehalten wird und unser Leben bestimmt.

Eine ganz entscheidende Stelle unserer Selbstwahrnehmung ist unsere Gesundheit, unser Körper. Wie sagt ein Sprichwort so schön: Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts. Hier sammeln sich unsere Ängste, unsere Hoffnungen und Möglichkeiten. Hier zeigt sich, woran wir wirklich glauben, worauf in dieser Welt wir im Zweifelsfall wirklich vertrauen. Und an dieser entscheidenden Stelle kommt ins Spiel, für welche Art von Medizin wir uns entscheiden, oder zunächst welche Art von Medizin uns überhaupt angeboten wird und uns zugänglich ist. Zugänglich im materiellen Sinne als vorhanden und bezahlbar, aber zugänglich auch im geistigen Sinne als ein überzeugendes und Vertrauen erweckendes Konzept mit einer gewissen sozialen Akzeptanz.

Die Rede von den Halbgöttern in Weiß, denen auf der anderen Seite die Quacksalber und Scharlatane gegenüberstehen, zeigt deutlich, in welche Kiste der Vorstellungskraft gegriffen wird, um bestimmte Interessen durchzusetzen. Seitens der etablierten technisch-chemischen Medizin sind multimilliardenschwere Einkünfte und ein immer stärker angekratztes Image zu verteidigen. Deshalb wird hier mit sehr harten Bandagen gekämpft.

Abgesehen davon ist die moderne Medizin ein wesentlicher Garant dafür, dass wir unseren Körper als eine Art Mechanismus sehen, der mit den richtigen chemischen, genetischen oder technischen Eingriffen nach unserem Willen beherrschbar ist.

Im „Krieg“ gegen den Krebs wird eine militärische Metaphorik bedient; und der Tod gilt als der Feind der Medizin,

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Der tiefe IT-Staat

Der tiefe IT-Staat

06-10-18 08:10:00,

Die Netze sind:

  • das persönliche Mitnehm-Netz;
  • das Netz im privaten Raum;
  • das Netz im öffentlichen Raum;
  • das Anwendungsnetz;
  • das Netz der Geheimdienste.

Die Netze überschneiden sich teilweise, wirken aber erfolgreich zusammen. Genutzt werden die Netze von privaten und staatlichen Stellen, in der Regel im tief Verborgenen.

Digitale Geräte, die die Nutzer immer bei sich tragen können, haben sich in den letzten Jahren rasant verbreitet. In erster Linie sind es Smartphones, fast alle Erwachsenen tragen eines bei sich, aber auch immer mehr Kinder und Jugendliche nutzen sie. Nicht ganz so verbreitet sind Tablets. Neu hinzugekommen sind „Fitness-Bänder“ und Automobile, die auch mit dem Internet verbunden sind.

Die Fitness-Bänder dienen dazu, den Gesundheitszustand der Nutzer zu erfassen und seine Bemühungen um dessen Erhalt und Verbesserung zu verfolgen. Bei den Autos ist es inzwischen möglich, das Fahrverhalten und die gefahrene Strecke zu erfassen. Die von Bändern und Autos jeweils erfassten Daten gehen mindestens an die Versicherungswirtschaft und bei Autos auch an die Automobilhersteller, ohne dass die Nutzer bemerken, wann das geschieht und welche Daten übertragen, wo gesammelt und gegebenenfalls weitergegeben werden. Erst wenn die Versicherungswirtschaft einen neuen Vertrag anbietet oder eine Verbesserung der Versicherungsbedingungen verweigert, tritt das an die Oberfläche. An der Oberfläche sichtbar wird es auch, wenn auf Grundlage der Daten zukünftig die Schuldfrage bei Unfällen geklärt wird oder Strafen beispielsweise für Geschwindigkeitsübertretungen ausgesprochen werden. Unter der Oberfläche bleibt, wer die gefahrene Strecke wann aufzeichnet. Der Fahrer wird über sein Smartphone identifiziert. Die Teilnahme an einer kritischen Aktion ist damit kaum noch abzustreiten. Das alles geschieht, ohne dass es die Nutzer bewusst wahrnehmen, also tief verborgen.

Im Vergleich zu dem, was mit den Smartphones möglich ist und geschieht, ist das alles aber noch harmlos. Kein anderes digitales Gerät forscht den Nutzer so umfassend aus wie das Smartphone: Kontakte – damit auch den Bekanntenkreis des Nutzers –, Verbindungsdaten, seit neustem Inhalte von Telefongesprächen, gesprochenes Wort, einschließlich der Erkennung des Inhalts, Medien – Töne, Bilder, Filme –, E-Mails, Daten von Messengern, Nutzung sozialer Netzwerke, Surfverhalten sowie Ortsdaten über GPS und Telefonnetze. Von all dem bekommt der Nutzer in der Regel nichts mit. Es entsteht ein umfassender Datenschatten des Nutzers, in den Daten eingeflossen sind, die teilweise Jahrzehnte zurückreichen können.

Ein Beispiel: Während der Nutzer eine App verwendet,

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Leserzuschrift: Klimawandel und Kryptowährung | www.konjunktion.info

Leserzuschrift: Klimawandel und Kryptowährung | www.konjunktion.info

05-10-18 07:53:00,

Heute hat mich eine Leserzuschrift erreicht, die ich gerne (ich habe etwas die Rechtschreibung korrigiert) weiterreichen möchte:

Hallo,

nachfolgend die Infos über Klimawandel und Kryptowährung, die es hoffentlich verdienen, verbreitet zu werden! Bitte sichten und ggf. veröffentlichen!

Neueste Recherchen von https://climateviewer.com haben gezeigt, dass Unternehmen zur Erzeugung von Wasser in der Atmosphäre und mittels Ionenerhitzer (HAARP) Hurricanes zum Transport von Wasser verantwortlich sind, um wasserarme Staaten damit zu beglücken, für Bezahlung (Kryptowährung natürlich). In den betreffenden Berichten von https://climateviewer.com werden die Firmen mit ihren Homepages als auch Methoden der Wassererzeugung durch Ionospheric Modification und Cloud Ionization und der Wassertransport durch Hurricanes gezeigt und bewiesen!

Dabei ist anzumerken, das https://geoarchitektur.blogspot.com von der gleichen Sache berichtet, ohne die Nennung von Unternehmen und deren Methoden! Ich möchte jeden bitten, sich diese betreffenden Homepages anzuschauen. Das ist kein Fake, sondern Wasser gegen Geld (Kryptowährung) und Klimamanipulation vom Feinsten! Über die Folgen eines solchen Geschehens kann man sich, ohne große Spekulationen, wohl klar werden! Ich bin echt sprachlos, hier wird unser (der Welt öffentliches Gut) Wasser mittels Klimamanipulation verkauft!

Hier nochmal die Homepages zum nachlesen und Videos. Bitte die Zeit zum durchlesen nehmen:

Die Website https://climateviewer.com wird diesbezüglich noch mehr Informationen bereitstellen!

Mit freundlichem Gruß,

D. G.

Bitte nehmen Sie sich die Zeit dafür! Wie die Gastbeiträge von Enkidu zeigen, geht es hier um weit mehr als nur um reine Geo- und Machtpolitik.

Ein Artikel bildet zwangsweise die Meinung eines Einzelnen ab. In Zeiten der Propaganda und Gegenpropaganda ist es daher umso wichtiger sich mit allen Informationen kritisch auseinander zu setzen. Dies gilt auch für die hier aufbereiteten Artikel, die nach besten Wissen und Gewissen verfasst sind. Um die Nachvollziehbarkeit der Informationen zu gewährleisten, werden alle Quellen,  » Lees verder

Tagesdosis 5.10.2018 – USA und China in einer gefährlichen Phase der Konfrontation | KenFM.de

Tagesdosis 5.10.2018 – USA und China in einer gefährlichen Phase der Konfrontation | KenFM.de

05-10-18 07:49:00,

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Ein Kommentar von Rainer Rupp.

Der Militärisch-Industrielle Komplex der USA sieht in Donald Trumps Verschärfung des Handelskriegs gegen China eine willkommene Gelegenheit mit einer Eskalation militärischer Operationen zu Wasser und in der Luft die Regierung in Peking zu provozieren und in die Enge zu treiben. Aktuell werden dadurch die bis dato von den zivilen, transnationalen US-Konzernen gepflegten, guten politischen Beziehungen zu China vom Pentagon sabotiert. Offensichtlich wollen die kriegsgeilen, amerikanischen „Kommunistenhasser“ den Chinesen zeigen, wer der Herr in ihrem Hinterhof ist. Auf diese Weise sollen die jüngsten strategischen Errungenschaften Pekings in dem von vielen Anrainerstaaten beanspruchten Südchinesischen Meer in Frage gestellt werden.

Derweil hat der Kampf mit gegenseitigen Sanktionen an den wirtschaftlichen und strategischen Fronten längst begonnen. Schon sprechen die Kommentatoren in den asiatischen Medien von einem neuen Kalten Krieg Amerikas gegen China, der gefährlich auf einen möglichen bewaffneten Konflikt auf hoher See zusteuert. Letzten Sonntag z.B. kam es zu einer solchen gefährlichen Situation, die leicht in eine bewaffnete Auseinandersetzung hätte führen können.

Der US-Zerstörer „Decatur“ war unter dem Vorwand, eine Operation im Rahmen des „Rechts auf Freiheit der Navigation“ (das nur für internationale Gewässer gilt) ganz nahe an einige der von China als nationales Territorium beanspruchten und zum Teil bereits militärisch ausgebauten Gaven- und Johnson-Riffe in der Spratly-Inselkette im Südchinesischen Meer herangefahren. Daraufhin ging ein chinesisches Kriegsschiff in der Nähe auf Kollisionskurs mit dem US-Zerstörer, der im letzten Moment abdrehte, um eine Kollision zu vermeiden. Die beiden Schiffe waren in voller Fahrt nur noch 40 Meter voneinander entfernt gewesen. Nach dem Zwischenfall entfernte sich die „Decatur“ von den Inseln in Richtung hoher See.

Nach ihrer misslungenen Provokation beschuldigte die US-Kriegsmarine flugs die Chinesen wegen ihres angeblich „gefährlichen und unprofessionellen Manövers“, das beinahe zu einem Gefecht auf hoher See geführt hätte. Zugleich behauptete ein Pentagon-Beamter gegenüber der Westpresse, dass der US-Zerstörer mindestens 12 Seemeilen von den Riffen entfernt gewesen sei. Damit wäre das US-Kriegsschiff außerhalb der „Zwölf-Meilen-Zone der territorialen Hoheitsgewässer gewesen. Dagegen warf China den USA vor, mit der Entsendung der „Decatur“ seine „Souveränität und Sicherheit“ verletzt zu haben und dass die wiederholten Einsätze von Militärschiffen in der Nähe der von China beanspruchten Inseln die chinesisch-amerikanischen militärischen Beziehungen „ernsthaft schädigten“.

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Nachtrag zur Unglaubwürdigkeit der Tagesschau und zur erkennbaren Gleichrichtung vieler Medien. Wer steuert Medien und Politik? – www.NachDenkSeiten.de

Nachtrag zur Unglaubwürdigkeit der Tagesschau und zur erkennbaren Gleichrichtung vieler Medien. Wer steuert Medien und Politik? – www.NachDenkSeiten.de

05-10-18 07:47:00,

5. Oktober 2018 um 14:06 Uhr | Verantwortlich:

Nachtrag zur Unglaubwürdigkeit der Tagesschau und zur erkennbaren Gleichrichtung vieler Medien. Wer steuert Medien und Politik?

Veröffentlicht in: Audio-Podcast, Das kritische Tagebuch

Leser der NachDenkSeiten machen nach Lektüre unseres Beitrages (Die Tagesschau nutzt ihre hohe Glaubwürdigkeit für dreiste Manipulation und Kriegspropaganda. Tun wir etwas dagegen!) darauf aufmerksam, dass die Tagesschau mit ihrer Manipulation gestern nicht alleine war. Ganz im Gegenteil. Die Medien, auch die Printmedien von heute, sind angefüllt von den gleichen Geschichten und Botschaften einschließlich der Bilder und einschließlich der Details der Manipulation. Man muss leider davon ausgehen, dass die Berichterstattung und Kommentierung relativ zentral gesteuert ist. In der zweiten der unten folgenden Lesermails, in der Mail von Christian Dicke, werden interessante Links auf Informationen zur Steuerung der veröffentlichten Meinung aufgeführt. Er gebraucht das treffende Bild, wir säßen unter einer „Marketing-Propaganda-Kuppel“. Albrecht Müller

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„Wer sind die Strippenzieher? … Wer hat Europa derartig im Griff, dass plötzlich die Regierungen der áltesten Kulturnationen wie im Kindergarten (auf Anweisung) handeln? Wer schreibt sämtlichen grossen europäischen Zeitungen und TV Anstalten vor, diesen ganzen Mist mitzutragen?“

Diese Fragen stellte schon gestern der Nachdenkseiten-Leser Bernd Liché. Sein Text ist wie eine Einleitung zu der Geschichte zur Tagesschau und zu den anderen Medien. Die Lesermail ist insgesamt interessant, weshalb wir sie als Lesermails Nummer 1 vor die Lesermails zum heutigen Artikel über die Tagesschau stellen:

  1. Sehr geehrte Redaktion,

    Alle von ihnen angesprochenen Ereignisse in der heutigen Ausgabe (04.10.) habe ich selber erlebt: Adenauer, Erhard, Brandt – Wandel durch…, Wiedervereinigung, Beginn einer Annäherung an Russland..Und plötzlich bricht dieser geopolitisch richtige Weg ab. Gräben werden tiefer und das Klima eisiger.

    Kein Normalbürger sieht in Russland eine Gefahr. Im Gegensatz dazu handeln fast alle europäische Regierungen hysterisch, als wenn sie den Beelzebub gesehen haben – und das nicht erst seit der unsäglichen Einflussnahme der USA in der Ukraine und der subsequenten Reaktion durch Russland auf der Krim.

    Meine Frage zu all dem ist einfach: wer hat Europa derartig im Griff,

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Brasilien am Vorabend der Wahlen – die erbitterte Zerreißprobe zwischen Demokratie und Absturz in die Barbarei – www.NachDenkSeiten.de

Brasilien am Vorabend der Wahlen – die erbitterte Zerreißprobe zwischen Demokratie und Absturz in die Barbarei – www.NachDenkSeiten.de

05-10-18 07:36:00,

5. Oktober 2018 um 15:31 Uhr | Verantwortlich:

Brasilien am Vorabend der Wahlen – die erbitterte Zerreißprobe zwischen Demokratie und Absturz in die Barbarei

Veröffentlicht in: Das kritische Tagebuch

Halbnackte “Feministinnen”, die auf offener Straße Kot ausscheiden; Kleindkinder, die angeblich von Homosexuellen vergewaltigt werden; ein drohendes Gesetz der Arbeiterpartei (PT) „zur Festnahme von Priestern und Pastoren, die sich weigern, gleichgeschlechtliche Ehen in Kirchen zu schließen …” So entstellten brasilianische Rechtsradikale den Protestmarsch von schätzungsweise einer Million Frauen, die am vergangenen 29. September unter dem Hashtag #EleNão (ErNicht) gegen die Bedrohung durch den Faschismus durch Präsidentschaftskandidat Jair Bolsonaro in mehr als 80 brasilianischen Städten protestierten. Ein Bericht von Frederico Füllgraf.

Auf diesem Niveau werden täglich mindestens 1.000 falsche Nachrichten und erlogene Unterstützungen einflussreicher Persönlichkeiten aus dem öffentlichen Leben von 37 virtuellen “Einsatzkommandos” der Bolsonaro-Kampagne im Internet und in evangelikalen Kirchen mit dem Ziel verbreitet, seinen wichtigsten Herausforderer Fernando Haddad zu diffamieren und unentschlossene Wähler in den Armenvierteln rund um die brasilianischen Millionen-Metropolen mit Psychoterror zu verunsichern.

Wer sind Bolsonaros Mitläufer? Unter seinen Wählern herrschen heftige soziale Unterschiede. Der typische Bolsonaro-Aktivist ist zwischen 25 und 40 Jahren alt, männlichen Geschlechts, weißer Hautfarbe, gehört zur Mittelklasse oder oberen Mittelschicht, mit abgeschlossenem Hochschulstudium. Was keineswegs ein Nachweis für Bildung und Intelligenz ist, schließlich gehört Brasilien nach Erkenntnissen der Studie Perils of Perception zu den Ländern mit den höchsten Koeffizienten an kognitiven Störungen. Krasser ausgedrückt: an hochgradiger Verblödung, unter der der Kandidat selbst zu leiden scheint, stammt doch trotz seiner 27-jährigen Parlamentszugehörigkeit keine einzige Gesetzesinitiative aus seiner Feder und ist er auch nicht in der Lage, eine einzige Frage zu seinem Wahlprogramm mit den Mitteln der Logik und der Sprache zu beantworten.

Jedoch erhielt der Frauen-, Schwarzen-, Indianer-, Homosexuellen-Hasser und Gewaltprediger, der an jeden brasilianischen Haushalt Waffen zur Selbstjustiz verteilen will, paradoxerweise auch beachtlichen Zulauf in den Armenvierteln brasilianischer Großstädte, wo die mit ihren US-Stiftungszentralen verbundenen neo-evangelikalen Sekten seit Jahren gegen die Grundschul-Pädagogik der PT-Regierungen – insbesondere gegen die Aufklärungsarbeit zur Vorbeugung sexueller Diskriminierung – den “Heiligen Krieg gegen den Sittenverfall” ausgerufen haben, der ultrakonservative Werte in Szene setzt und Gewalt gegen Frauen, sexuelle Minderheiten und der Kriminalität Verdächtigte fördert.

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„Brain War“: Bloomberg enthüllt echten Spionage-Skandal zwischen China und USA

„Brain War“: Bloomberg enthüllt echten Spionage-Skandal zwischen China und USA

05-10-18 07:32:00,

Panorama

16:40 05.10.2018(aktualisiert 18:14 05.10.2018) Zum Kurzlink

Wenn das wahr ist, dann können jetzt alle Mythen über ungefährliche Ausrüstung zusammenbrechen. Heute ist die verblüffende Version einer Methode zum Hacken der Server von großen US-Unternehmen, darunter von Apple und Amazon, publik gemacht worden.

Die Autoren der Bloomberg-Veröffentlichung sind der Ansicht, dass in die Mutterplatten, die die Unternehmen bei China gekauft haben sollen, Chips installiert gewesen seien, die einen Zugang zu den Speicheranlagen ermöglicht hätten. Auf solche Weise sollen die chinesischen Militärs angeblich Zugang zur geschlossenen Information gehabt und problemlos absolut alle Aktionen, darunter auch Finanzoperationen von Vertretern des großen Business, verfolgt haben können.

Allerdings weisen die Unternehmen selbst eine solche Einmischung zurück.

„Im Laufe des vorigen Jahres wandte sich Bloomberg mehrmals mit Anfragen, manchmal verschwommenen, bezüglich des vermutlichen Vorfalls um die Sicherheit in der Firma an uns. Jedes Mal führten wir strenge interne Untersuchungen durch, wobei wir uns von den Bloomberg-Anfragen leiten ließen, und kein einziges Mal wurden irgendwelche Beweise für die Befürchtungen des Blatts gefunden“, führt Bloomberg die Erklärung des Pressedienstes von Apple an.

Amazon

hatte seinerseits mitgeteilt, dass es ebenfalls ein umfangreiches Sicherheitsaudit durchgeführt hätte, aber keine Probleme festgestellt hätte. Eine festgestellte unbedeutende Schwachstelle hatte das Unternehmen 2018 zugegeben, aber nach Worten der Amazon-Vertreter könne diese Stelle leicht durch ein Upgrade von der Software beseitigt werden.

Es hieß dann, dass entweder ein großes und respektables Blatt lüge oder  aber die Großunternehmen dies tun würden. Den Autoren des Artikels über die Schwachstellen zufolge hatten das FBI und die NSA irgendwie synchron Kommentare abgelehnt.

Im Artikel heißt es, dass Amazon und Apple die „Einlagen“ unabhängig voneinander und zu unterschiedlicher Zeit entdeckt haben sollen. Die Chips selbst sollen absolut unterschiedlich funktioniert haben. Als man den Lieferweg der einzelnen Komponenten zurückverfolgt habe, sei festgestellt worden, dass die „infizierten“ Mutterplatten von dem Unternehmen „SuperMicro“ hergestellt worden seien. Dies ist eine US-Holding, aber die Komponenten für ihre Server kaufe sie in

China

.

Erstaunlich sei, dass bei allen geprüften Firmen, die seinerzeit ihre Ausrüstung bei diesem Unternehmen gekauft hatten, ähnliche Schwachstellen aufgedeckt worden seien.

©
Sputnik / Alexej Suchorukow

Bloomberg behauptet,

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Die Tagesschau nutzt ihre hohe Glaubwürdigkeit für dreiste Manipulation und Kriegspropaganda. Tun wir etwas dagegen! – www.NachDenkSeiten.de

Die Tagesschau nutzt ihre hohe Glaubwürdigkeit für dreiste Manipulation und Kriegspropaganda. Tun wir etwas dagegen! – www.NachDenkSeiten.de

05-10-18 04:44:00,

5. Oktober 2018 um 9:07 Uhr | Verantwortlich:

Die Tagesschau nutzt ihre hohe Glaubwürdigkeit für dreiste Manipulation und Kriegspropaganda. Tun wir etwas dagegen!

Veröffentlicht in: Audio-Podcast, Aufrüstung, Kampagnen / Tarnworte / Neusprech, Medienkritik

Gestern Abend kam als zweite Meldung zur besten Zeit um 20:00 Uhr eine geballte Ladung von Manipulationen – ergänzt um Propaganda für Aufrüstung und Krieg. Schauen Sie sich bitte hier die zweieinhalb Minuten an, von Minute 2:56 bis Minute 5:22. Es geht um angebliche Cyberattacken Russlands. Die britische und die niederländische Regierung haben alte Vorwürfe neu belebt. Das Treffen der NATO-Verteidigungsminister in Brüssel wurde benutzt, um diese Vorwürfe neu zu beleben und als aktuell darzustellen. Im Schauspiel wurden diese Vorwürfe als real und belegt dargestellt. Man sei empört und entschlossen, verkündete der NATO-Generalsekretär. Albrecht Müller

Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.

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Das ganze Theater mit all seinen Unterstellungen wurde benutzt, um die Aufrüstung der NATO und ein Großmanöver in Norwegen nahe an der Grenze zu Russland als berechtigt und schlüssig darzustellen.

Die Brüsseler Korrespondentin der ARD/Tagesschau, Bettina Scharkus, hat das alles unkritisch dargestellt. Der Text wurde dann auch noch mit spannenden militärischen Szenen unterlegt – Hubschrauber mit abspringenden Soldaten usw..

Ich gehe davon aus, dass die Mitarbeiter der Tagesschau, die so etwas veranlassen und die es von Brüssel aus betreiben, zwar von uns Rundfunkgebührenzahlern bezahlt werden, aber in anderen Diensten stehen.

Hier ist übrigens auch noch eine Textmeldung der Tagesschau mit dem gleichen Inhalt und den gleichen Methoden:

Cyberattacken

Russischer Geheimdienst beschuldigt
Stand: 04.10.2018 16:23 Uhr

Auch der Bundestag soll Ziel gewesen sein: Großbritannien und andere Regierungen werfen dem russischen Geheimdienst GRU vor, hinter Cyberattacken zu stecken. Man prüfe weitere Sanktionen, heißt es aus London.

Britische, australische und niederländische Regierungsvertreter haben den russischen Geheimdienst GRU für eine Welle von Cyberangriffen verantwortlich gemacht. Der Militärgeheimdienst habe “wahllose und rücksichtslose” Attacken auf politische Institutionen, Unternehmen, Medien und Sportverbände verübt, teilte der britische Außenminister Jeremy Hunt mit. Er halte weitere Strafmaßnahmen gegen Russland für möglich.

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Überwachung und Biometrie: Die Werkzeug zur Steuerung der Massen | www.konjunktion.info

Überwachung und Biometrie: Die Werkzeug zur Steuerung der Massen | www.konjunktion.info

05-10-18 12:17:00,

Zensur - Bildquelle: Pixabay / dimitrisvetsikas1969; CC0 Creative CommonsZensur - Bildquelle: Pixabay / dimitrisvetsikas1969; CC0 Creative Commons

Zensur – Bildquelle: Pixabay / dimitrisvetsikas1969; CC0 Creative Commons

Ein Polizeistaat, ein Überwachungsstaat, ein Tyrannenstaat entsteht nicht aus dem Nichts. Sie sind kein Ergebnis eines einzigen Despoten, der plötzlich an die Macht kommt, weil er auf eine dumme, verängstigte und verstörte Bevölkerung getroffen ist.

Die Wahrheit ist, dass zumindest im letzten Jahrhundert fast jeder “Tyrann” durch eine kleine elitäre Gruppe eingesetzt, gesteuert und an der Macht gehalten wurde. Dabei wurden die totalitären Staaten/Regierungen langsam, zielstrebig und im Stillen durch diese Gruppierung der Internationalisten/Globalisten/Eliten (IGE) aufgebaut. Teilweise über Jahrzehnte. Von den Bolschewiken, bis hin zu Hitler und dem Dritten Reich, von Mao bis Stalin, von Diktatoren im Mittleren Osten oder in Afrika – immer stand eine Gruppe von Frauen und Männern mit entsprechendem Handgeld und deren Denkfabriken hinter den Karrieren der übelsten Polit- und Militärjuntas in dieser Zeit.

Der Aufstieg eines solchen Tyrannensystems benötigt viel Zeit, eine gezielte Planung und Vorbereitung. Die Menschen stürzen sich nicht von jetzt auf gleich in die Arme eines dystopischen Alptraums. Auch wenn uns dies immer in der Hochleistungspresse als Wirkmechanismus verkauft wird; dass aufgrund von wirtschaftlichen und/oder sozialen Problemen plötzlich charismatische Persönlichkeiten mit bösen Absichten an die Macht kommen, in dem sie den Menschen eine bessere Welt versprechen, wenn sie nur dieser Persönlichkeit folgen würden. Fast nie wird in diesen “Erklärungsansätzen” der wahre Grund für diese zuvor eingestreuten sozialen und ökonomischen Krisen aufgeführt; nie die echten Auslöser beim Namen genannt; nie die Frage gestellt, ob es natürliche Konsequenzen aufgrund der damaligen Geschehnisse waren oder ob sie ganz einfach konstruiert worden sind.

Die Wahrheit ist, dass die Menschen psychologisch darauf konditioniert werden müssen, Freiheit(en) für die Illusion der Sicherheit einzutauschen. Und manchmal benötigt man dafür Generationen. Jeder Versuch ein totalitäres Rahmenwerk zu schaffen, löst unweigerlich Unruhen und Widerstand aus. Daher ist die erfolgreichste Tyrannei immer diejenige, die die Massen SELBST einfordern. Die Menschen müssen dazu gebracht werden, dass sie glauben, dass es ihre eigenen Ideen sind – denn ansonsten besteht die Gefahr, dass sie sich dagegen auflehnen.

Die IGE benötigen mehr als schiere militärische und bürokratische Macht um ihr Ideal einer versklavten Gesellschaft zu erreichen. Sie müssen vielmehr Taktiken der von mir schon mehrfach beleuchteten 4. Generation der Kriegsführung einsetzen.

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Die Auto-Bosse haben ausgeblufft

Die Auto-Bosse haben ausgeblufft

05-10-18 10:08:00,

Bild: Ruben de Rijcke / CC BY-SA 3.0

Die gesamte Autolobby hat gelogen und Millionen Diesel-Fahrer betrogen

Schlimmer könnte es für die deutsche Auto-Bosse nicht kommen, so dachte man bisher: Der Audi-Chef Stadler in U-Haft und als Auto-Boss abgesetzt, VW-Chef Winterkorn kann nicht mehr in die USA reisen, wenn auch er nicht im Knast landen will, und Daimler-Chef Zetsche steht wegen des Diesel-Betrugs ebenfalls mit einem Bein im Gefängnis. Die gesamte Autolobby hat gelogen und Millionen Diesel-Fahrer betrogen. Durch ihre Manipulationen haben sie tausende Tote auf dem Gewissen. Schlimmer also kann es nicht mehr kommen? Oh doch!

Die Große Koalition in Berlin hat sich beim Diesel-“Kompromiss” wieder einmal gegenüber den Auto-Bossen ganz klein gemacht. Die Auto-Industrie tanzt den Politikern schon wieder auf der Nase herum. Sie lehnt den von der Politik vorgegebenen “Kompromiss” mindestens zur Hälfte einfach ab. Die Bundesregierung hat zwei Strategien zur Schadensbekämpfung vorgegeben: Erstens Entschädigung, zumindest teilweise, und zweitens Nachrüstung.

Sie täuschen weiter

Obwohl Fachleute seit Monaten aufzeigen, dass Nachrüstung technisch möglich ist, verweigern die Autobauer jetzt genau dies. Ihre Begründung: zu teuer, zu aufwendig, zu spät. Die Autobauer sind jetzt für den nächsten Koalitionskrach in Berlin verantwortlich, denn die SPD-Bundesumweltministerin Svenja Schulze sagt: “Ich erwarte, dass die Autohersteller die Nachrüstung unterstützen.” Doch die Union hat mit ihrem CSU-Verkehrsminister genau dies sehr lange abgelehnt.

Die sture Haltung der Auto-Bosse ist schon deshalb unverständlich und unverantwortlich, weil es beim Diesel-Skandal um eines der größten Gesundheits- und Umweltskandale sowie um ein riesiges Betrugsverhalten gegenüber den Kunden geht. Besonders ältere Diesel müssten so rasch wie möglich nachgerüstet werden. Sie sind die größten Dreckschleudern und Gesundheitsgefährder. In 65 deutschen Städten werden die gesetzlichen Grenzwerte deutlich überschritten, zum Teil um beinahe das Doppelte. Damit ist die Gesundheit von tausenden Menschen stark gefährdet.

Nachrüstung ist möglich und nötig

In fast allen Industrien haften die Hersteller für die Qualität ihrer Produkte, nicht aber die Autohersteller. Doch jetzt rächt sich, dass die deutsche Politik schon immer vor den Auto-Herstellern in die Knie ging und geht.

Das Diesel-Konzept der Bundesregierung ist so vage, dass bis jetzt kein Diesel-Fahrer weiß, ob und wie ihm geholfen wird und ob sein Auto schon bald nicht mehr auf die Straße darf.

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Der Kampf um die „Weltinsel“

Der Kampf um die „Weltinsel“

05-10-18 09:55:00,

„Der geographische Drehpunkt der Geschichte“ lautete der Titel eines Vortrags, den der Diplomat, Politikberater und Direktor der „London School of Economics“, Halford Mackinder, im Jahr 1904 veröffentlichte. Im Frühjahr 2018 ist dieser Vortrag in der Kulturzeitschrift Lettre International (Ausgabe 102) zum ersten Mal auf Deutsch erschienen, wofür man sehr dankbar sein muss. Denn es handelt sich nicht nur um einen klassischen Schlüsseltext der Geopolitik, Mackinders „Heartland“-Theorie ist auch nach wie vor von erstaunlicher Aktualität. Wer das „Herzland“, die Mitte zwischen Europa und Asien und somit das Zentrum des eurasischen Kontinents beherrscht, beherrscht die Welt, lautete Mackinders These.

Da durch die damals neuen Technologien der Eisenbahn und des Automobils der Handel und Wandel zwischen Europa und Asien unausweichlich sei, wäre die auf der Seeherrschaft beruhende, britische Weltmacht chancenlos. Vor allem, wenn das rohstoffreiche Russland mit dem industriestarken Deutschland zusammenwachse. „Wer Osteuropa regiert, beherrscht das Heartland; wer das Heartland regiert, beherrscht die Weltinsel; wer die Weltinsel regiert, beherrscht die Welt“ (1) , brachte Mackinder seine Geostrategie später auf den Punkt.

Wer die Geschichte des 20. Jahrhunderts vor diesem Hintergrund liest, kann erstaunliche Einsichten über die Kontinuität gewinnen, mit der Briten und Amerikaner ihre globale Machtpolitik betrieben und betreiben. Etwa über die Frage, warum Hitler und die Nationalsozialisten massiv von der Wall Street finanziert wurden, warum die NATO nach 1991 mit ihren Raketen unbedingt bis an die russische Grenze vorrücken musste, warum 2014 mit einem Putsch in der Ukraine ein russlandfreundlicher Oligarch als Präsident durch einen russlandfeindlichen ausgetauscht werden musste oder warum eine zweite „Nord Stream“-Pipeline durch die Ostsee den Amerikanern ein Dorn im Auge ist. Noch immer geht es um Mackinders „Herzland“, in dem auf keinen Fall Handel, Wandel und Frieden herrschen darf, weil dies die transatlantische Dominanz bedrohen würde.

Es zieht sich von dieser Theorie aus dem Jahr 1904 eine Linie über Hitlers Geostrategen Karl Haushofer über den geopolitischen Berater von fünf US-Präsidenten, Zbiginew Brzezinski, bis in die aktuelle Politik des US-Imperiums. Über die Aktualität Mackinders schrieb in derselben Ausgabe von Lettre International auch der Historiker Alfred McCoy, dessen eminentes Grundlagenwerk Die CIA und das Heroin – Weltpolitik durch Drogenhandel für ein Verständnis der aktuellen internationalen Konflikte und Kriege nach wie vor unverzichtbar ist. Ebenso wie eine Kenntnis der Generalstrategie im „Great Game“, die auf Mackinder zurückgeht und die im geopolitischen Match auf dem „eurasischen Schachbrett“,

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Orbans „Staatsfeind Nummer eins“: Die Soros-Stiftung startet Arbeit in Berlin

Orbans „Staatsfeind Nummer eins“: Die Soros-Stiftung startet Arbeit in Berlin

04-10-18 03:34:00,

Politik

14:46 04.10.2018(aktualisiert 16:10 04.10.2018) Zum Kurzlink

Nach Anfeindungen in Ungarn hat die Soros-Stiftung nun ihre Arbeit in Berlin aufgenommen. Laut der Deutschen Presse-Agentur soll der US-Investor George Soros inzwischen 32 Milliarden Dollar in seine sogenannten Bürgerrechtsstiftungen gesteckt haben.

Die Stiftung des US-Milliardärs George Soros hat nach den Anfeindungen in Ungarn ihre Arbeit in Deutschland gestartet. 80 Mitarbeiter und ihre Familien seien von Budapest mit umgezogen, sagte der Direktor des neuen Hauptstadt-Büros, Goran Buldioski, in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur (DPA). Etwa 150 Leute sollen hier schließlich arbeiten. „Wir freuen uns, dass unser Berliner Büro zusammen mit London, New York und Washington ein Schwerpunktbüro für unsere Stiftungen sein wird.“

Andere Sputnik-Artikel: Schattenkampf: Soros steht an Spitze einer Verschwörung gegen Trump

George Soros ist ein in Ungarn geborener Holocaust-Überlebender. Mit seiner Open Society Foundations unterstützt er „Bürgerrechtsprojekte“ in aller Welt. Der 88-Jährige war in Ungarn seit längerem Ziel scharfer Angriffe der Regierung des rechtsnationalen ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban, der ihn beschuldigt, die „Masseneinwanderung“ von Muslimen nach Europa zu organisieren.

„Unsere neue Heimat Berlin“

„Das repressive politische Klima in Ungarn hat es uns unmöglich gemacht, dort sicher und effektiv zu arbeiten“, erklärte Buldioski gegenüber der DPA. In dem Land seien die demokratischen Werte der EU hart auf die Probe gestellt worden. „Aber das gibt uns die große Chance, unsere Arbeit in unserer neuen Heimat Berlin fortzusetzen und auszubauen.“

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AFP 2018 / Brendan Smialowski

Im Alltagsgeschäft werde sich Buldioski zufolge nicht viel ändern. Zivilgesellschaftliche Strukturen, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, Umsetzung von Menschenrechten, Gleichberechtigung und digitalen Bürgerrechten sollen von Berlin aus weiterhin innerhalb und außerhalb Europas unterstützt und gefördert werden. „Auf mittlere und längere Sicht hoffen wir, dass unser Berliner Büro innerhalb der Open-Society-Familie eine eigene Identität entwickelt, die von der Stadt und den Menschen hier geprägt wird“, unterstrich der Direktor des Büros. Seit 13 Jahren arbeitet der gebürtige Mazedonier für die Soros-Gesellschaft, zuletzt als Leiter des Stiftungsprogramms für Europa.

Orban: „Staatsfeind Nummer eins“

Die Stiftung nutzt in Berlin zunächst Arbeitsräume am Potsdamer Platz eines sogenannten Coworking-Unternehmens. „Das gibt uns Zeit, uns zurechtzufinden und in der Stadt anzukommen, ehe wir unsere endgültige Bleibe finden“, so der Direktor. Die Stiftung habe schon seit Jahren gute Kontakte zu zivilgesellschaftlichen Organisationen in Deutschland und hoffe,

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Reisewarnung für Neuseeland: Passwort gegen Einreise

Reisewarnung für Neuseeland: Passwort gegen Einreise

04-10-18 02:51:00,

Bei der Einreise nach Neuseeland droht eine Geldstrafe von bis zu 5000 neuseeländischen Dollar (rund 2800 Euro) für Menschen, die ihr Handy oder ihren Laptop gegenüber dem Zoll nicht entsperren wollen. Zudem müssen sie fürchten, dass ihr Gerät beschlagnahmt wird. Nach dem Customs and Excise Act of 2018, welcher seit dem ersten Oktober in Kraft ist, müssen Reisende dem Zoll Zugang zu ihren elektronischen Geräten geben, falls ein „begründeter Anlass“ („reasonable cause“) vorliegt. Was darunter zu verstehen ist, definiert das Gesetz allerdings nur schwammig.


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Den neuseeländischen Behörden ist es freilich nur gestattet, auf dem Gerät gespeicherte Daten abzugreifen. In der „Cloud“ abgelegte Daten fallen nicht unter die Befugnisse des Gesetzes. So bleibe es Kriminellen frei, alle belastenden Daten in die Cloud zu laden und mit einem gesäuberten Telefon zu reisen, kritisiert die Bürgerrechtsorganisation New Zealand Council for Civil Liberties. Stattdessen werde das Gesetz hauptsächlich normale Reisende treffen, die ihre persönlichen Informationen freigeben müssen oder ihr/en Smartphone/Laptop verlieren:

Es scheint eher so, dass es normale gesetzestreue Menschen betrifft, die verpflichtet sind, ihre persönlichen Informationen freizugeben oder ihr Smartphone verlieren. […] Zollbeamte können jedes beliebige Gerät an sich nehmen und durchsuchen.

Die Electronic Frontier Foundation (EFF) hat ein Handbuch mit technischen Tipps zum Überqueren der US-Grenzen veröffentlicht, die nun auch für die Einreise nach Neuseeland hilfreich sein dürften.

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Diesel-Hysterie – www.NachDenkSeiten.de

Diesel-Hysterie – www.NachDenkSeiten.de

04-10-18 11:20:00,

4. Oktober 2018 um 12:19 Uhr | Verantwortlich:

Diesel-Hysterie

Veröffentlicht in: Schadstoffe, Strategien der Meinungsmache, Verkehrspolitik

Der mit großem Tamtam angekündigte Diesel-Gipfel der Bundesregierung ging aus wie das Hornberger Schießen. Für Kunden älterer Diesel wird es wohl keine kostenlose Hardware-Nachrüstungen geben, dafür haben die Hersteller „großzügige Rabatte“ und „attraktive Umstiegsprämien“ versprochen. Die unterscheiden sich jedoch bei näherer Betrachtung auch nicht von den üblichen Sonderaktionen. Viele Diesel-Besitzer sind mit der „Dieseleinigung“ daher auch unzufrieden. Aber was hat man eigentlich realistisch erwartet? Auf welcher rechtlichen Basis will man die Industrie überhaupt zu Nachrüstungen „zwingen“? Und warum regen wir uns hysterisch über vermeintlich schmutzige Diesel auf, wenn Benziner doch keinesfalls unproblematischer sind? Vielleicht sollten wir nicht darüber diskutieren, ob wir Steuergelder für sinnlose Nachrüstaktionen verpulvern, sondern das Problem „Individualverkehr“ endlich einmal in den Fokus rücken. Von Jens Berger

Man könnte es sich jetzt natürlich leicht machen und das übliche Klagelied von den armen Dieselfahrern, den betrügerischen Autoherstellern und der Politik singen, die den Lobbyisten mal wieder in den Allerwertesten gekrochen ist. Dieses Lied wird in dieser Woche von den Medien ohnehin hoch- und runtergespielt. Doch so einfach ist die Sache „leider“ nicht. Schließlich hat die aktuelle Debatte ja erst einmal nichts mit den vorsätzlichen Betrügereien von VW und Co. zu tun. Das ist ein anderes Thema, das man separat debattieren muss. Bei der Debatte rund um die drohenden Fahrverbote in einigen deutschen Städten geht es vielmehr um Fahrzeuge, die seinerzeit auf Basis der gesetzlichen Kriterien und der gültigen EU-Grenzwerte zugelassen wurden. Dass die Testergebnisse auf dem Rollstand meist nur wenig mit den tatsächlichen Emissionen zu tun haben, wussten nicht nur die Hersteller, sondern auch die Politik und natürlich auch die Verbraucher. Doch es war allen Beteiligten offenbar schlichtweg egal. Man hat sich darauf verlassen, dass die gesetzlichen Unbedenklichkeitszertifikate mit Namen wie „Euro 4“, „Euro 5“ oder „Euro 6“ einen vor Einschränkungen schützen. Doch diese Rechnung hat man offenbar ohne die Gerichte gemacht, die nun in einigen deutschen Städten tatsächlich Fahrverbote für Autos beschlossen haben, deren Stickoxid-Ausstoß über einem bestimmten Grenzwert liegt.

Neue Grenzwerte bringen auch neue Probleme

Das ist insofern dann doch ein wenig ungewöhnlich,

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Der Gas-Streit

Der Gas-Streit

04-10-18 11:17:00,

Der Westen wirft Russland ständig vor, das Gas als „politische Waffe“ oder „Druckmittel“ einzusetzen. Diese Vorwürfe hörte man schon früher. Daher lohnt es sich, die Vorgeschichte zu betrachten. Als eine Folge der Entspannungspolitik der SPD in den 1970er Jahren wurden Verträge über die Lieferung von Erdgas mit der Sowjetunion geschlossen. Heute verbraucht Deutschland circa 100 Mrd. m³ Gas pro Jahr und der größte Teil davon kommt aus Russland.

Die Pipelines, durch die das Gas nach Deutschland geleitet wurde, verlaufen durch Weißrussland und die Ukraine. Da es in der Vergangenheit immer wieder zu Problemen mit diesen Transitländern gekommen ist, wurde mit Nord Stream eine weitere Pipeline durch die Ostsee verlegt und eine zweite ist gegen den massiven Widerstand der USA in Planung.

Probleme mit der Versorgung taten sich nur im Zuge verschiedener Streitigkeiten zwischen Russland und den Transitländern Weißrussland und Ukraine auf. Im Jahr 2005 kam es zu einem Streit zwischen Russland und der Ukraine über die Gaspreise und die Transitbedingungen. Russland drohte zum 1. Januar 2006 die Gaslieferungen an die Ukraine einzustellen, wenn man sich bis dahin nicht einigen sollte. Zwischen dem 1. und 3. Januar kam es zu Schwankungen in der europäischen Gasversorgung, weil anscheinend die Ukraine aus den Pipelines Gas entnahm, welches für die EU bestimmt war, wie zum Beispiel die „BBC“ berichtete.

Am 4. Januar einigten sich Russland und die Ukraine auf einen Kompromiss. Im Jahr 2007 kam es erneut zu Problemen. Der Grund lag darin, dass die Ukraine einen Gasmix aus russischem und turkmenischem Gas bezog, wobei das turkmenische Gas bedeutend preisgünstiger war als das russische. Im Winter 2007/2008 kam es jedoch von Seiten Turkmenistans zu Lieferschwierigkeiten, Russland sprang ein und lieferte russisches Gas, um die Engpässe zu kompensieren. Die Ukraine weigerte sich in der Folge jedoch, für das aus Russland erhaltene Gas die Differenz zwischen turkmenischem und russischem Preis zu bezahlen.

Am 3. März 2008 kam es für zwei Tage zu verringerten Gaslieferungen an die Ukraine, nachdem die Ukraine trotz Aufforderungen aus Russland ihre offenen Rechnungen nicht bezahlt hatte. Am 5. März einigte man sich dann, wie zum Beispiel der „Spiegel“ unter der Überschrift „Energie-Geschacher: Kiew und Moskau legen Gas-Streit bei“ berichtete. Im November 2008 gab es wieder Probleme, als Russland die Begleichung von 2,4 Mrd. Dollar rückständiger Zahlungen forderte, während die Ukraine von nur 1,3 Mrd.

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Finanzsystem: Alles nach Plan – Die kleinen Prozessschritte, die man erkennen muss | www.konjunktion.info

Finanzsystem: Alles nach Plan – Die kleinen Prozessschritte, die man erkennen muss | www.konjunktion.info

04-10-18 09:57:00,

In der alternativen Medienszene herrscht nach wie vor das Bild vor, dass China und Russland auf der anderen Seite aka der anti-globalistischen Seite stehen würden. Dass Moskau und Peking den “gerechten Kampf gegen die Internationalisten/Globalisten/Eliten (IGE)” führen würden.

Dabei sind auch deren Regierungen nur die Frontfiguren einer im Hintergrund agierenden Kabale, die das falsche Ost-West-Paradigma seit Jahrzehnten dazu nutzt eigene Interessen zu verfolgen, die Massen zu verunsichern und abzulenken und um im Dreiklang der Hegelschen Dialektik den benötigten Gegenspieler zu haben.

Sergej Lawrow - Bildquelle: Wikipedia / Tobias KleinschmidtSergej Lawrow - Bildquelle: Wikipedia / Tobias Kleinschmidt

Sergej Lawrow – Bildquelle: Wikipedia / Tobias Kleinschmidt

Daher ist es wenig verwunderlich, wenn dieser Tage der russische Außenminister Sergei Lawrow Washington attackiert, dass dieses die globalistische Ordnung stören würde:

Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat am Freitag angedeutet, dass die Vereinigten Staaten die Bemühungen bei internationalen Abkommen untergraben haben, die vom Frieden im Nahen Osten, dem Iran, dem Klima und dem Handel reichen.

“Es wurden Angriffe gegen die Grundprinzipien des Friedensprozesses im Nahen Osten, dem gemeinsamen umfassenden Aktionsplan (Atomabkommen mit Iran), bei Verpflichtungen der Welthandelsorganisation, beim Klimaabkommen und vielem mehr eingeleitet”, sagte Lawrow in einer Rede vor der UNO Generalversammlung.

Er sagte auch, dass Moskau alles in seiner Macht Stehende tun werde, um den von den Weltmächten im Jahr 2015 getroffenen iranischen Nuklearvertrag zu retten.

(Russian Foreign Minister Sergei Lavrov suggested on Friday that the United States had undermined efforts to reach international agreements ranging from Middle East peace, Iran, climate and trade.

“Attacks have been launched against the basic principles of the Middle East peace process, the Joint Comprehensive Plan of Action (Iran nuclear deal), commitments of the Word Trade Organization, climate agreements and many more,” Lavrov said in a speech to the U.N. General Assembly.

He also said Moscow would do everything possible to save the Iran nuclear deal struck by world powers in 2015.)

Ein mögliches Narrativ, das sich hier aus meiner Sicht entwickeln kann, ist, dass die USA unter Donald Trump zum ultimativen Antagonisten deklariert werden, den die “restliche Wertegemeinschaft” (mit Hilfe der IGE-Institutionen wie dem IWF oder der BIZ) in die Schranken weisen muss.

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kontertext: Deal

kontertext: Deal

04-10-18 09:55:00,

Ariane Tanner

Ariane Tanner / 04. Okt 2018 –

Abkommen, Übereinkunft, Vertrag oder Kompromiss – heute heisst alles «Deal». Wann wurde Demokratie in Business übersetzt?

Der Schreck fuhr Tony Schwartz in die Glieder: Soeben hatte Donald Trump seine Kandidatur für das Präsidentenamt der Vereinigten Staaten bekanntgegeben und damit begründet, dass «ein Führer gebraucht wird, der «The Art of the Deal» verfasst hatte» (The New Yorker, 18. Juli 2016). Schwartz war der Autor bzw. Ghostwriter des Bestsellers aus dem Jahr 1987 und sich gleichzeitig ganz sicher, dass nicht er selbst mit der Kandidatur gemeint war, sondern Donald Trump. Dessen «goldene Erfolgsregeln, destilliert aus seinen besten ‹Deals›» hatte Schwartz im Buch beschrieben, was Trump «zur Marke in den USA» machte (Orell Füssli; «Trump: The Art of the Deal»).

So richtig in Verlegenheit kam Schwartz, als er hörte, wie Trump in seiner Videokandidatur mexikanische Immigranten als Vergewaltiger denunzierte. Jetzt musste er, der inzwischen vom Journalismus zum Coaching gewechselt hatte, sich dringlich überlegen, ob Ignorieren eine gute Strategie sei, auch wenn er die Wahlchancen Trumps, den er ausschliesslich als Unternehmer und Millionär kannte, als sehr gering einschätzte. Ein Jahr später, im Juli 2016, brach Schwartz sein Schweigen und gab gegenüber The New Yorker zu Protokoll, dass ihn ein profund schlechtes Gewissen quäle, Trump mit dem Buch als grossen «Dealmaker» dargestellt und ihm damit geschmeichelt zu haben: «I put lipstick on a pig.»

«Great Deals»

«Es ist nicht das Geld, das mich reizt. Geld besitze ich genug, mehr als ich je ausgeben könnte. Die Kunst, ein Geschäft erfolgreich abzuschliessen, ist es, die mich in erster Linie motiviert. Geschäfte zu tätigen ist meine Art der Selbstverwirklichung. Andere malen fantastische Ölgemälde oder schreiben wundervolle Gedichte. Ich liebe es, Geschäfte anzubahnen, besonders, wenn es sich um spektakuläre Transaktionen handelt» («Trump: The Art of the Deal», dt. Ausgabe, Plassen Verlag 2017, S. 7).

Selbstverwirklichung und Spektakel durch kunstvoll abgeschlossene Geschäfte/Deals, so Trump in den ersten Zeilen des Buchs, seien sein Lebenselixier. Im gleichen Sinne spricht auch dreissig Jahre später Edward McMullen, neuer US-Botschafter in Bern, über seinen Präsidenten, der «ein Geschäftsmann und stets offen für einen Deal» sei (cash, 26.8.2018).

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Der Scheinheilige

Der Scheinheilige

04-10-18 07:10:00,

Obama, der imperiale Präsident
von Carl Boggs

Könnte Donald Trump bereits der schlimmste aller US-Präsidenten sein? Seine Auftritte auf der Weltbühne in weniger als zwei Jahren sind erschreckend genug: der Rückzug der USA aus dem Pariser Klimaschutzabkommen, das Scheitern des Atomwaffenvertrags mit dem Iran, die Verlegung der US-Botschaft in Israel nach Jerusalem, ungerechtfertigte Strafsanktionen gegen Russland, den Iran und Venezuela, Bombenterror in Mosul und anderen irakischen Städten, überschwängliche Drohungen gegen Freunde und Feinde gleichermaßen – nicht zu vergessen ein 54-Milliarden-Dollar-Geschenk an das Pentagon sowie eine intensivierte nukleare „Modernisierung“. Noch Schlimmeres ist schwerlich vorstellbar.

Ein Credo der liberalen Kräfte und der Konzernmedien lautet, dass Trumps Schreckens-Präsidentschaft einzigartig ist, beispiellos in ihrem faschistischen Autoritarismus, ihren verrückten Bekanntmachungen und ihrer ideologischen Mixtur aus Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Sexismus und bloßem Extremismus. Jene, die dem „Widerstand“ angehören, wissen, dass so ziemlich jede Alternative, Bill Maher, LeBron James, besser wäre, wobei – abgesehen von Trumps Todsünde der Kollaboration mit Putin – selten Einzelheiten genannt werden. Doch welche Alternativen sollen das genau sein? Bernie Sanders? Nun, das Democratic National Committee hat ihm nie eine echte Chance gewährt. Nahe liegende Vergleichspersonen sind Trumps Vorgänger Barack Obama sowie seine Konkurrentin Hillary Clinton. Obama war für die amerikanische Außenpolitik der vorangegangenen acht Jahre verantwortlich, daher könnte es lohnen, einen Blick auf sein – von Clinton zu großen Teilen mitbestimmtes – Erbe zu werfen.

Obama war in der US-Geschichte, wie sich herausstellt, einer der militaristischsten Hausherren im Weißen Haus. Er führte die Präsidentschaft mit imperialem Kern zu neuen Höhen. Es heißt, Obama sei der einzige Präsident, dessen Regierung von Anfang bis Ende seiner Amtszeit in zahlreiche Kriege verwickelt gewesen ist. Seine imperialen Unternehmungen erstreckten sich über viele Staaten – Afghanistan, Irak, Syrien, Libyen und Somalia – zusammen mit Interventionen im Jemen und in Pakistan. Er ließ an die 100.000 Bomben und Raketen auf wehrlose Ziele abschießen und übertrifft damit insgesamt die Bilanz des bekannteren Kriegstreibers George W. Bush, der 70.000 Abschüsse auf fünf Staaten befahl. Allein der Irak – aus dem die US-Streitkräfte bereits hätten abgezogen sein sollen – wurde mit 41.000 Bomben und Raketen sowie einer unbezifferten Menge kleinerer Geschosse angegriffen. Unterdessen führte Obama während seiner Präsidentschaft hunderte von Drohnenangriffen im Nahen Osten durch. Damit übertraf er Bush um das Doppelte. Alle Angriffe wurden verdeckt und gemeinsam mit CIA und Luftwaffe ausgeführt.

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9/11 – Kernwaffen und die Großstadt | KenFM.de

9/11 – Kernwaffen und die Großstadt | KenFM.de

03-10-18 07:54:00,

Vom Wesen der Naturwissenschaft

Ein Wiederhol-Experiment von Heinz Pommer.

Das Wesen der Naturwissenschaft ist die Beobachtung natürlicher Vorgänge und deren Klassifizierung, um später an Hand von Erklärungsmodellen diese Vorgänge vereinfacht zu berechnen und – ganz oder teilweise – wiederholen zu können.

Die Brisanz der 9/11-Thematik liegt darin, dass die Anwendung der naturwissenschaftlichen Prinzipien unweigerlich zur Aufdeckung der Lüge führt. Somit ist die Naturwissenschaft der Erzfeind des 9/11-Lügengebäudes.

Sie erfasst und schematisiert gerade diejenigen Vorgänge, die im 9/11-Journalismus als „kann-das-denn-überhaupt-sein?“ schwammig abgehandelt werden. Diese bisherige Undefinierbarkeit der Vorgänge ermöglicht erst die Lüge.

Das Entkernen der Lüge

Die Verwässerung der Beobachtungen und das bewusste Einweben von Widersprüchen erlaubt es, den Nebelschleier über den rätselhaften Zusammenbruch von drei Stahltürmen nach wie vor so dicht zu legen, dass eine echte Erklärung verhindert wird. Die Dramatik für die Verfechter des 9/11-Lügengebäudes liegt jedoch darin, dass bereits eine naturwissenschaftliche Spielerei [sic !] die wahren Zusammenhänge aufdeckt.

Nutzen wir also die Werkzeuge der Naturwissenschaft. Fordern wir die Reproduzierbarkeit der Beobachtungen als Bedingung für ein Experiment!

Bedingungen für ein Wiederhol-Experiment

Wir systematisieren die Beobachtungen, zunächst aus der Luft [A]

Beim Betrachten der Videos, die aus mehreren Hubschraubern aus etlichen Kilometern Entfernung aufgenommen wurden, fällt zunächst auf: nicht nur ist die Qualität auf Grund der Entfernung meist sehr schlecht, es treten auch – teils massiv – Bildstörungen auf.

Die Bildstörung einer einzigen Kamera darf als „Technischer Defekt“ gewertet werden. Wenn jedoch mehrere Kameras aus verschiedenen Hubschraubern ähnliche Interferenz- oder Störungsmuster zeigen, dann zwingt uns die Methodik zur Formulierung einer 9/11-Bedingung:

  • BEDINGUNG 1 für eine vollständige Wiederholung des 9/11-Experiments:
    • vor und nach dem Zusammenbruch der drei Türme müssen massive Interferenz-Störungen in den Hubschrauber-Kameras aus 7 km Entfernung registriert werden

Systematisieren wir die Beobachtungen am Boden [B]

Bereits vor dem Zusammenbruch der Türme standen etliche Autos in Flammen. Dies ist durch Fotos und Video-Aufnahmen belegt. Mindestens ein Video zeigt das Aufflammen eines Autos direkt am Südturm.

Mindestens vier Kameras am Boden zeigen farbige Interferenzblitze während der Aufnahme. Weiter ist das Aufsteigen eines weißen Nebels an der Basis der Türme durch Fotos und Videos belegt.

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“Iranische Opposition” oder Terrorsekte in Europa?

“Iranische Opposition” oder Terrorsekte in Europa?

03-10-18 07:48:00,

Maryam Rajavi, Präsidentin des Nationalen Widerstandsrates im Iran (NWRI) – nach Einschätzung des BNDs eine “Vorfeldorganisation” der Volksmodschahedin (MEK). Foto (2017): Rondolinda / CC BY-SA 4.0

  1. “Iranische Opposition” oder Terrorsekte in Europa?

  2. Aktivitäten der MEK in Deutschland – gegen Diplomatie und Verständigung der Völker


  3. Auf einer Seite lesen

Über die Volksmudschahedin (MEK/MKO), ihre Umsturzpläne und Unterstützer

Am 30. Juni 2018 fand im Pariser Umland die jährliche Großveranstaltung des sogenannten “Nationalen Widerstandsrates (NWRI)” Irans statt. Maryam Rajavi, die Präsidentin der Organisation, die schon zum Nourouz (Neujahrsfest) zu “einem Jahr voller Aufstände bis zum Sieg” in Iran aufgerufen hatte bekräftigte die Pläne zum Umsturz in Iran und ihren Anspruch auf die Gründung einer “provisorischen” Regierung.

Der “Nationale Widerstandsrat” ist das selbsternannte, ohne demokratische Legitimierung gegründete, “Exilparlament” Irans und nach Aussage des deutschen Verfassungsschutzes die “Frontorganisation” der militantesten iranischen Widerstandsgruppe, der Volksmodjahedin Iran (auch Volksmudschahedin geschrieben).

Die sogenannten Volksmodjahedin (sinngemäß übersetzt: “Religionskrieger des Volkes”, persisch: “Modjahedin e Khalqh”, kurz MEK – auch als MKO, NLA – “Nationale Befreiungsarmee” – und unter einer Reihe anderer Abkürzungen bekannt) waren zu Schah-Zeiten eine der Widerstandsgruppen in Iran. Im Gegensatz zur Mehrheit des Widerstandes setzten sie auch auf Gewalt.

Sie verübten Anschläge gegen Iraner und US-Staatsbürger. Ihre blutigen Terrorakte setzten sie fort, als sie nach der Revolution nicht an der Macht beteiligt wurden. Schließlich gingen sie ins Exil und kämpften für den irakischen Diktator Saddam Hussein gegen Iran und gegen die irakische kurdische Bevölkerung. Sie verübten weltweit Terroranschläge auf iranische Einrichtungen.

Nach Saddam Husseins Sturz wurde ein Großteil von ihnen in den letzten Jahren nach Albanien umgesiedelt. Was sich in ihren abgeschotteten Lagern abspielt, dringt kaum nach außen. Da sie sich von Gewalt als politischem Mittel niemals distanziert haben, muss man befürchten, dass neben den Aktivitäten ihrer kürzlich bekannt gewordenen “Troll-Fabrik” auch terroristische Aktionen vorbereitet werden.

Gäste der Pariser Veranstaltung mit ca. 4.000 Teilnehmern waren unter anderem auch amerikanische Politiker und Militärs wie schon in den vergangenen Jahren.

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