Die Impfdebatte entgleist

27-07-21 10:31:00,

„Geimpfte werden definitiv mehr Freiheiten haben als Ungeimpfte“ – mit diesem Satz setzte Kanzleramtsminister Helge Braun in der ohnehin fehlgeleiteten Impfdebatte an diesem Wochenende einen neuen Tiefpunkt. Grundrechte sind keine Gratifikation, die von der Exekutive nach Belieben für regierungskonformes Handeln und Denken gewährt oder entzogen werden dürfen. Es ist bitter: Die Feinde der freiheitlichen demokratischen Grundordnung dieses Staates sitzen heute in dessen höchsten Ämtern. Und auch ansonsten zeichnet sich die gesamte Debatte vor allem durch Denkfehler aus. Die eigentlichen Impfskeptiker und Verfassungsgegner sitzen offenbar im Kabinett. Ein Kommentar von Jens Berger.

Darf der Staat die Grundrechte einschränken, um die Gesundheit seiner Bürger zu schützen? Er darf. Aber nur dann, wenn die Verhältnismäßigkeit gegeben ist, es ein übergeordnetes Interesse gibt und keine sanfteren Alternativen zur Verfügung stehen. So lassen sich ungefähr die Entscheidungen der oberen Gerichte im letzten Jahr zusammenfassen. Es ist jedoch nicht sonderlich zielführend, an dieser Stelle noch einmal die „Schlachten“ des letzten Jahres zu schlagen. Denn seit der Zulassung der ersten Impfstoffe und vor allem seit dem Zeitpunkt, an dem jedem Impfwilligen ein Impfangebot unterbreitet wurde, hat sich der Rahmen massiv verschoben.

Der Staat hat nun jedem seiner Bürger ein Impfangebot unterbreitet. Viele haben es angenommen, viele nicht. Und das ist vollkommen in Ordnung – zumindest wenn man sich nicht allzu sehr vom humanistischen Grundgedanken entfernt, der unser Grundgesetz durchzieht. Dazu hat im März dieses Jahres ein Politiker einen schlauen Satz gesagt: „Diejenigen, die ihr Impfangebot nicht wahrnehmen, treffen ihre individuelle Entscheidung, dass sie das Erkrankungsrisiko akzeptieren. Danach können wir aber keine Grundrechtseinschränkung eines anderen mehr rechtfertigen […] Wenn wir jedem in Deutschland ein Impfangebot gemacht haben, dann können wir zur Normalität in allen Bereichen zurückkehren“. Dem ist nicht viel hinzuzufügen. Der Politiker, der dies sagte, war niemand anderes als Helge Braun; genau der Helge Braun, der nun massive und dauerhafte Grundrechtseinschränkungen für die Bürger fordert, deren individuelle Impfentscheidung nicht im Sinne der Regierung ausfällt.

Wie soll man eine Einschränkung der Grundrechte für Ungeimpfte überhaupt rechtfertigen? Wer nun sagt, von Ungeimpften gehe eine Gefahr für Geimpfte aus, hat offenbar das Konzept von Impfungen nicht verstanden. Bei der Impfung geht es schließlich primär um den Eigenschutz. Und auch wenn es seltene Fälle gibt, bei denen Menschen sich trotz Impfung mit Covid-19 infizieren und es in Einzelfällen sogar zu schweren oder gar tödlichen Verläufen kommt,

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Das verführte Denken und seine Helfer

27-07-21 09:54:00,

09.07.2021

Von Milosz Matuschek

Der Vorwurf „Verschwörungstheoretiker“ ist mit das mächtigste Diffamierungswerkzeug in Zeiten der Cancel Culture. Davon lebt eine neue Riege staatsnaher Inquisitoren.

Im Jahre 2017 war Jens Spahn auf der Bilderberg-Konferenz zu Gast, ein Jahr später wurde er Gesundheitsminister. Nach der Konferenz wurde er am Flughafen von freien Journalisten gefragt, worum es bei der Konferenz gegangen sei und was besprochen wurde. Die Antwort von Jens Spahn war abweisend und lautete sinngemäß, es sei um Aliens und Reptilien gegangen.

Diese Episode steht beispielhaft für viele ähnliche Szenen. Es genügt schon, einen gewählten Politiker legitimerweise über Sinn und Inhalt einer unter dem Ausschluss der Öffentlichkeit tagenden Gruppierung mächtiger Menschen zu befragen, um in eine bestimmte Kategorie einsortiert zu werden. Die Botschaft ist klar: „Bitte gehen Sie weiter, hier gibt es nichts zu sehen.“ Wer trotzdem nachbohrt, muss sich den Vorwurf gefallen lassen, ein Spinner zu sein. Kaum ein Wort ist in letzter Zeit häufiger zu hören, wenn es um die Begründung dafür geht, warum eine bestimmte Debatte nicht geführt zu werden braucht: „Das ist eine Verschwörungstheorie!“

Die Königsdisziplin der Cancel Culture

Seit Jahren macht sich ein Ungeist im öffentlichen Debattenraum breit, den man heute treffend als „Cancel Culture“ bezeichnet. Missliebige Personen werden mit dem Verweis auf politisch inkorrekte Inhalte ihrer Rede diffamiert, ausgegrenzt und mundtot gemacht. Die Cancel Culture hat sich ihren Weg durch Universitäten und Redaktionsstuben bis in den Kulturbetrieb gebahnt. Die Protagonisten der Cancel Culture gehen davon aus, dass Worte verletzen können, dass bestimmte Ideen schädlich sind und es demzufolge jemanden braucht, der beides aus dem öffentlichen Raum (dem vielbeschworenen „Diskurs“) entfernt, bevor „Schaden“ angerichtet wird. Cancel Culture ist zu einer Zensurpraxis Einzelner und von Gruppierungen im vermeintlichen Dienst einer korrekten Ideologie geworden, welche über die Techniken des Druckausübens, des Mobbings und der Nötigung von Veranstaltern, Hochschulpräsidenten, Verlagen und so weiter versucht, die Entfernung von missliebigen Personen und Inhalten zu erzwingen.

In dieser Interessenslage ist der Vorwurf der „Verschwörungstheorie“ die Königsdisziplin. Verschwörungstheorie klingt nach Lüge, nach faktenfreier Kommunikation, die es nicht wert ist, näher diskutiert zu werden und deren Verbreiter aus dem Diskurs der Vernünftigen ausgeschlossen gehört. Der Vorwurf der Verschwörungstheorie ist der Gipfel der inquisitorischen Praxis, die derzeit in westlichen Demokratien zu beobachten ist.

„Kaum ein Wort ist in letzter Zeit häufiger zu hören,

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Warum ein Blackout die Landwirtschaft lahm legt – Blackout News

27-07-21 09:53:00,

Ein lang andauernder Stromausfall (Blackout) hat katastrophale Folgen, auch für die Landwirtschaft. Das keine elektronischen Geräte mehr gehen ist klar. Auch die Wasserversorgung wird unterbrochen, Lieferketten werden unterbrochen und es kommt in Supermärkten zu Engpässen, Tankstellen pumpen kein Benzin mehr.

Bei einem Blackout ist es also schwer an Nahrungsmittel zu gelangen. Der Supermarkt ist leer und wird nicht beliefert, ohne Benzin kommt man nicht weit und in den Kühlhäusern beginnt langsam alles zu verrotten. Aber nicht nur die Lieferketten der Nahrungsmittel sind betroffen, sondern auch die Produktion.

Kaum ein Stall kommt ohne Strom aus

In diesem Video des Hessischem Rundfunk wird dargestellt, was bei einem Blackout alles auf dem Spiel steht.

Zum Beispiel ein Hühnerstall ist so voll gefüllt mit Hühnern, dass die Körperwärme der Tiere den Raum aufheizt. Ohne elektrische Lüftung und Kühlung des Stalls werden die Tiere nicht überleben.

Auch Kühe werden heutzutage nicht mehr von Hand gemolken. Ohne Strom sieht es auch für Milchkühe schlecht aus. Ein Bauer berichtet im oben genannten Video über die Ausmaße. Ein melken von Hand ist bei der großen Anzahl an Kühen einfach nicht möglich.

Kaum eine Kuh wird heute noch mit der Hand gemolken. Ohne Strom gibt es hier ernsthafte Probleme für die Tiere.

Auch Futter und Wasser an die Tiere zu verteilen, oder den Stall ausmisten ist ohne Strom sehr aufwendig. Zu aufwendig für sehr viele Bauernhöfe.

Ebenso werden Gewächshäuser durch einen Blackout massiv beeinflusst.

Viele Bauernhöfe besitzen bereits ein Notstromaggregat um kurze Stromausfälle zu überbrücken. Ein langanhaltender Stromausfall wird dennoch fatale Folgen haben.

Blackout und Landwirtschaft – lang anhaltende Folgen

Wenn es zu einem Blackout der Landwirtschaft kommt sind die Konsequenzen katastrophal. Viele Tiere werden das nicht überleben. Das sorgt dafür, dass für einen längeren Zeitraum die Nahrungsproduktion eingeschränkt ist. Auch wenn der Blackout vorbei ist und der Strom wieder hergestellt wurde.

Wenn es zu einem Blackout kommt, dann werden wir mit ernsthaften Problemen konfrontiert, die uns eine lange Zeit beschäftigen werden. Die Folgen eines Blackouts werden weit über die Dauer des Stromausfalls spürbar sein.

Bereiten Sie sich rechtzeitig darauf vor. Das österreichische Bundesheer und die Regierung gehen davon aus,

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Die Impfpflicht, ein Dressurakt? – egon-w-kreutzer.de

27-07-21 09:52:00,

Aus dem Kanzleramt heraus verkündet Herr B., dessen Name nicht als Omen, schon gar nicht als charakterisierende Eigenschaft missverstanden werden darf, dass man die Impfung vorantreiben müsse, weil sie einerseits (nach Herstellerangaben, das sagt er aber nicht dazu) zu 90 Prozent vor einer schweren Erkrankung schütze, UND (!), weil Geimpfte definitiv mehr Freiheiten haben werden als Ungeimpfte.

Ich habe die Zahlen nicht im Kopf, aber wenn ich mich richtig erinnere, wie die Verhältnisse vor Beginn der Impfkampagne aussahen, dann waren damals, ganz ohne Impfung, mehr als 99 Prozent der „Infizierten“ vor einem schweren Verlauf geschützt.  Aber ich greife meiner eigenen Argumentation vor.

 Ich kann es nicht verstehen.

Ich habe es ja schon bei den Masern nicht verstanden. Liegt vielleicht daran, dass ich an jenen Stellen zu analytische denke, an denen andere  sich selbst in den emotionalen Ausnahmezustand versetzen.

Dies allerdings ist eine viel zu oberflächliche Analyse des Zustandes:
Niemand, Karl Lauterbach vielleicht ausgenommen, hat sich hier selbst in einen emotionalen Ausnahmezustand versetzt.

Was bestimmte Menschen in Angst und Schrecken versetzt hat, während andere animiert wurden, wie die Trüffelschweine ihrem persönlichen Vorteil hinterher zu jagen, das war Propaganda. Genauer gesagt, Staatspropaganda. Damit diese Propaganda funktioniert hat, mussten im Umgang mit der Wahrheit einige sehr unsaubere Tricks angewandt werden und die Überflutung mit dieser Propaganda durfte zu keinem Zeitpunkt nachlassen. „Shock and Awe“, so heißt die Strategie, die hier in Perfektion zur Anwendung kam, beginnend mit jener von Horst Seehofer bestellten, hochdramatischen Studie, die Millionen von Toten an die Wand malte, um „die Bevölkerung zu sensibilisieren“.

Danach kamen die Maßnahmen, die Beschränkungen, die Lockdowns, stets mit dem Versprechen, Lockerungen könnten bei sinkender Inzidenz gewährt werden. Doch diese Werte wurden immer kleiner. Inzidenz 100, Inzidenz 50, Inzidenz 35, Inzidenz 25 …  Inzwischen dümpelt die Inzidenz mitten in der epidemischen Lage von nationaler Tragweite um den Wert 10 herum, doch statt nun das Ende des Corona-Regimes einzuläuten, wird die „Delta-Variante“ zur unmittelbar bevorstehenden Katastrophe aufgeblasen, die nur durch Herdenimmunität durch Impfung noch beherrscht werden könne. Aus Israel hört man allerdings inzwischen, dass „Delta“ zwischen Geimpften und Ungeimpften keinen Unterschied macht.

Trotz aller Propaganda hat sich ein nicht geringer Teil der deutschen Bevölkerung bisher als resistent gegen die Panikmache erwiesen. Weder die – man möchte schon fast sagen: „mit krimineller Energie“ – herbeigetesteten und in schwindelnde Höhen getriebenen Inzidenzen,

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Staat versagt. Querdenker sind schuld | KenFM.de

27-07-21 09:41:00,

Von Uli Gellermann.

Das Hochwasser dieses Jahres war eine Katastrophe mit Ansage: Das europäische Warnsystem EFAS (European Flood Awareness System), ein Programm der Europäischen Kommission, warnte die Partner-Länder bereits am 10. Juli, Tage vor der Flut. Die betroffenen Menschen hätten gewarnt und evakuiert werden können. Mindestens 170 Tote und Hunderte Verletzte hätten vermieden werden können. Die Bürger im Flutgebiet hätten ihre wichtigsten Habseligkeiten rechtzeitig in Sicherheit bringen können. Hätten können. So tief ist der Konjunktiv selten.

Mehr als 25 Warnungen

Das Warnsystem hat mehr als 25 Warnungen bis zum 14. Juli an die Landesämter für Umwelt in Bayern, Hessen und Sachsen und an das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe in Bonn gesendet. Dem Amt steht Seehofer vor: Der Gefährder aus Bayern. Jetzt, so könnte man denken, legen die deutschen Medien aber mit einer Verantwortungsanalyse los. Nennen Schuldige und fordern Rücktritte. Aber die Deutschen Medien und Behörden haben ganz neue Flut-Verantwortliche gefunden: Die Querdenker. Folgsam erzählt die TAGESSCHAU: „Behörden warnen vor “Querdenker-Aktionen“. Und die Mehrheitsmedien folgen gehorsam. Nichts ist billig genug, um das Staatsversagen zu verdecken.

Querdenker-Nest

Typisch ist die Berichterstattung über die praktische Hilfe der Bürgerinitiative „Eltern stehen auf“. Die Mitglieder der Organisation hatten in Bad Neuenahr-Ahrweiler vom Hochwasser betroffene Kinder betreut. Da weiß die TAGESSCHAU sogar von einem “Querdenker-Nest“. Und das Landesjugendamt schließt das Familienzentrum in der Aloisius-Grundschule schnellstens. So energisch können die Behörden sein, wenn die Kinder bereits in den Brunnen gefallen sind.

Institutioneller Kindesmissbrauch

Auf der Website von „Eltern stehen auf“ ist ein energischer Appel gegen die Corona-Impferei von Kindern zu lesen. Die Initiative nennt die Kinder-Impfung „institutionellen Kindesmissbrauch“. Und wer die Hoppla-Hopp-Impfstoffe kennt, der weiß, dass die Bürger Recht haben. Aber in einer Zeit, in der vom Kanzleramtsminister Helge Braun „die Menschen zur Corona-Impfung aufgerufen und mögliche Einschränkungen im Herbst für Ungeimpfte angekündigt (werden)“, muss man Kinderschützer diffamieren.

Klon der Konrad-Adenauer-Stiftung

Braun, ein Klon der Konrad-Adenauer-Stiftung, trägt das Kennzeichen des Apparatschiks nicht nur im Gesicht. Er gehört auch zu den Funktionären, deren Doktorarbeit von der zuständigen Universität „auf mögliche Überschneidungen mit anderen Schriften“ untersucht wurden. Längst gehören dubiose Doktorarbeiten zur Grundausstattung in der Merkel-Spahn-Umgebung.

DIE Querdenker gibt es nicht

Wer sind die „Querdenker“?

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