Sahra Wagenknechts Sammlungsbewegung #Aufstehen startet mit mehr als 100.000 Anhängern

04-09-18 03:58:00,

Newsticker

4.09.2018 • 11:23 Uhr

Sahra Wagenknechts Sammlungsbewegung #Aufstehen startet mit mehr als 100.000 Anhängern (Archivbild)

Die linke Sammlungsbewegung #Aufstehen hat zum offiziellen Start mehr als 100.000 Unterstützer registriert. Die Initiatorin Sahra Wagenknecht sagte am Dienstagmorgen bei der Vorstellung in Berlin, dass sich seit Anfang August 101.741 Menschen online angemeldet hätten. Damit seien die Erwartungen übertroffen worden, betonte die Fraktionschefin der Linken im Bundestag. “Ich bin wirklich beeindruckt, wie viele Menschen sich gemeldet haben.”

Wagenknecht nannte “eine handfeste Krise der Demokratie” in Deutschland als Hauptgrund für die Gründung ihrer Bewegung. Wenn nicht gegengesteuert werde, “dann wird dieses Land in fünf oder zehn Jahren nicht wiederzuerkennen sein”.

Mehr zum Thema – Der Tagesspiegel über RT Deutsch und #aufstehen – Ein Fall für Fielmann

Wagenknecht stellte die Sammlungsbewegung unter anderen zusammen mit dem ehemaligen Grünen-Chef Ludger Volmer und der Flensburger SPD-Oberbürgermeisterin Simone Lange vor. (dpa)

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USA: Kommt es zu einem (gescheiterten) Putsch gegen Donald Trump? | www.konjunktion.info

04-09-18 02:45:00,

Regime Changes, Coup d’etats, Putsche und Umstürze. In den vergangenen Jahren wurde weltweit das eine eingefordert (Syrien), das andere durchgeführt (Ukraine, Türkei) oder befürchtet (USA). Dabei sind echte oder auch falsche Putsche das perfekte Mittel, um als Regierung die eigene Macht zu festigen und diktatorische Maßnahmen einzuleiten. In manchen Fällen mussten dabei nicht einmal konkrete Beweise für einen solchen “Putsch” präsentiert werden, um die eigene Machtbasis ausweiten zu können.

RecepTayyip Erdogan - Bildquelle: Wikipedia / Cancillería del Ecuador, Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 2.0 generischRecepTayyip Erdogan - Bildquelle: Wikipedia / Cancillería del Ecuador, Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 2.0 generisch

RecepTayyip Erdogan – Bildquelle: Wikipedia / Cancillería del Ecuador, Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 2.0 generisch

Als 2016 die Türkei “erfolgreich” ihren “Umsturzversuch” überstand, in dem angeblich Regierungsmitarbeiter und Militärpersonal involviert gewesen sein sollen, machte Erdogan seinen politischen Gegner, die Gülen Bewegung als Teil des Umsturzversuches aus. Die Gülen Bewegung wird von Fethulla Gülen, einem ehemaligen Verbündeten Erdogans, der seit 1999 in den USA wohnt und der sich 2013 mit Erdogan aufgrund dessen Korruption “zerstitten” hatte, angeführt.

Bis heute sind die Belege von “Kämpfen” gegen türkische Putscheinheiten eher dünn gesät, so dass nach wie vor die Frage im Raum schwebt, ob es wirklich einen echten Putsch gegeben hat. Die meisten Berichte sprechen von Schüssen mittels Panzern und von Angriffen durch Flugzeuge, bei denen 300 Menschen starben. Videoaufnahmen zeigen gelegentliche Schüsse, einige Explosionen in zivilen Bereichen als auch türkische Bürger, die sich um Panzer versammelt haben. Zehntausende Regierungsmitarbeiter wurden nach den Ereignissen inhaftiert bzw. “freigestellt”, was eine wieder erstarkende Opposition gegen Erdogan äußerst unwahrscheinlich machte.

Zwei Jahre später gibt es immer noch keine handfesten Beweise für einen Putsch – natürlich auch keinerlei Beweise, dass die Gülen Bewegung dahinter steckte. Im Juli 2018 veröffentlichte Erdogan dann “Beweise”, die als Auslieferungsbegründung gegen Gülen ausreichen sollten. Die Beweise drehten sich dabei, um angebliche Besuche von Putsch-Mitgliedern auf dem Gelände der Gülen Bewegung in Pennsylvania, aber sie sind bei genauer Betrachtung eher Hinweise als Beweise für eine Beteiligung Gülens.

Der chaotische Putsch hat bis heute etwas von “Wag the dog”; eine komplette Inszenierung, die durchaus von Erdogan selbst durchführt worden sein könnte, um damit die totale Kontrolle über die Türkei zu erhalten und kritische Geister in der Regierung, beim Militär und in der Öffentlichkeit mundtot zu machen.

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Tagesdosis 4.9.2018 – 9/11 bleibt der Lackmustest | KenFM.de

04-09-18 12:29:00,

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Ein Kommentar von Mathias Bröckers.

Hach, diese “Verschwörungstheoretiker” schon wieder, die von JFK über 9/11 bis Skripal einfach nicht glauben wollen, was die Behörden akribisch ermittelt und die Regierungen verlautbart haben, die dauernd von einem sinistren “deep state” faseln, der im Untergrund die Strippen zieht, und die in einschlägigen Publikationen und Foren das Gift, ihre kruden Theorien, immer weiter verbreiten. Mit Erfolg, selbst wenn schon in der Überschrift ihrer Beiträge meist völlig klar wird, dass es sich um irre Behauptungen und nicht um belegte Fakten handeln kann. So titelt etwa das Verschwörungsorgan “Newsweek” in dieser Woche: “CIA and Saudi Arabia Conspired To Keep 9/11 Details Secret” – als ob es einer riesigen Organisation wie der “Central Intelligence Agency” und einem ganzen Staat tatsächlich möglich wäre, über Jahrzehnte irgendwelche Geheimnisse zu bewahren. Zumal doch jeder weiß, dass bei einem solchen Großverbrechen mit vielen Beteiligten schon längst jemand ausgepackt hätte. Zwar macht sich “Newsweek” die Aussage der Überschrift nicht zu eigen und fügt hinzu, dass es sich um ein neues Buch handelt, lässt aber die Verschwörungstheoretiker zu Wort kommen. In diesem Fall zwei hochrangige Anti-Terror-Beamte des FBI:

Für Hunderte von Familien und eine wachsende Zahl von ehemaligen FBI-Agenten ist die Trauer einer weiteren 9/11-Zeremonie mit kaum gedämpfter Wut geschnürt: Es bleibt eine Verschwörung des Schweigens unter hohen ehemaligen US und saudischen Beamten über die Angriffe.

Ali Soufan, einer der führenden FBI-Agenten zur Terrorismusbekämpfung, den die CIA über die Bewegungen der zukünftigen Al-Qaida-Entführer im Dunkeln hielt, sagt “Es ist schrecklich. Wir wissen immer noch nicht, was passiert ist”

Für Soufan und viele andere ehemalige nationale Sicherheitsbeamte stellen die unbeantworteten Fragen zu den Ereignissen, die zum 11. September 2001 geführt haben, diejenigen in den Schatten, die sich auf die Ermordung von John F. Kennedy beziehen, weil “9/11 die ganze Welt verändert hat”.
Es führte nicht nur zu den Invasionen in Afghanistan und im Irak, der Zerschlagung des Nahen Ostens und dem weltweiten Wachstum der islamischen Militanz, sondern auch dazu, dass sich die USA immer mehr zu einem virtuellen Heimatschutz-Polizeistaat entwickelten.

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Nach dem Mord an Sachartschenko rückt das Minsk-Abkommen in weite Ferne

04-09-18 12:16:00,

Restaurant “Separ” im Zentrum von Donezk nach dem Anschlag. Bild: Sputnik

Zehntausende nahmen am Sonntag in Donezk von dem ermordeten Aleksandr Sachartschenko Abschied. Moskau hofft, dass die USA auf Kiew disziplinierend wirken

Die Anteilnahme der Menschen in Donezk war groß. Zweihunderttausend sollen nach offiziellen Angaben am Sonntag an dem Sarg von Präsident Aleksandr Sachartschenko – Präsident der Volksrepublik Donezk (DNR) – Abschied genommen haben. Viele kamen mit roten Nelken und Rosen und legten sie am Sarg nieder. Sachartschenko fiel am Freitagabend einem Bombenanschlag zum Opfer, bei dem auch sein Leibwächter starb und ingesamt 11 Personen verletzt wurden (Moskau will “Situation analysieren”).

Als der Sarg aus dem Opern-Theater getragen wurde, riefen die Menschen “Danke! Danke!” und applaudierten. Ein Mann sagte dem Fernsehkanal Rossiya 24, er verehre Sachartschenko, weil dieser sich auch um einfache Leute wie ihn gekümmert habe. Er habe sich mit einem persönlichen Problem an den Präsidenten wenden können und ihm sei geholfen worden. Eine ältere Frau sagte: “Er war ein großer Mensch, ein Gründer. Wir nannten ihn Vater der Stadt Donezk. Was werden wir ohne ihn machen?” Eine Frau mittleren Alters meinte: “Er war ein Optimist, er hat neues Leben geschaffen.”

Der Berater des Ermordeten, Aleksandr Kasakow, erklärte in einem Interview: “In normalen Ländern scheitern die Pläne von Terroristen. Statt Chaos, das sie stiften wollen, konsolidiert sich die Gesellschaft.” Mit dem Anschlag auf Sachartschenko habe Kiew einen Fehler gemacht: “Sie schufen ein Symbol.” Die Soldaten der DNR-würden nun mit noch mehr Mut kämpfen.

Aleksandr Sachartschenko und Dmitri Trapesnikow legen am 30. August Blumen nieder am Denkmal des verstorbenen Saengers Josif Kobson. Screenshot: dnr-online.ru

Alekandr Sachartschenko war Sohn eines Bergmanns. Er wurde 42 Jahre alt. Der Ermordete arbeitete als Elektromechaniker in einem Bergwerk. Mitte der 2000er Jahre leitete er in Donezk ein Handelshaus. Im April 2014 – zwei Monate nach dem Staatsstreich in Kiew – beteiligte er sich an der Besetzung der Stadtverwaltung von Donezk. Im November 2014 wurde Sachartschenko mit 765.000 Stimmen zum Oberhaupt der “Volksrepublik Donezk” gewählt.

Als der DNR-Präsident am späten Nachmittag des 31. August das Restaurant “Separ” ( Kurzform von “Separatist”) im Zentrum von Donezk betrat,

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VIDEO – Eingestürzte Brücken und bombardierte Brücken | Global Research – Centre for Research on Globalization

04-09-18 11:12:00,

« Das Bild ist wirklich apokalyptisch. Es sieht so aus, als sei eine Bombe auf diesen Straßenabschnitt gefallen, der eine Hauptschlagader ist” – so beschrieb ein Journalist die Morandi-Brücke in Genua kurz nach ihrem Einsturz, der das Leben von Dutzenden Menschen zerstörte [1].

Diese Worte erinnern an andere Bilder, die von etwa 40 serbischen Brücken, die 1999 durch NATO-Bombenangriffe zerstört wurden – darunter die Brücke über die Morava in Südserbien, wo zwei Raketen einen Zug trafen und die Passagiere massakrierten. 78 Tage lang starteten 1.100 Flugzeuge, hauptsächlich von italienischen Stützpunkten, die von der Regierung D’Alema geliefert wurden, 38.000 Einsätze und zündeten 23.000 Bomben und Raketen. Sie zerstörten systematisch serbische Strukturen und Infrastrukturen und forderten Tausende von zivilen Opfern. 54 italienische Flugzeuge nahmen an den Angriffen teil, wobei 1.378 Einsätze und Angriffsziele vom US-Kommando angegeben wurden.

“In Anbetracht der Anzahl der beteiligten Flugzeuge waren wir nach den Vereinigten Staaten an zweiter Stelle. Italien ist ein bedeutendes Land, und es sollte keine Überraschung sein, dass wir uns in diesem Krieg engagieren”, erklärte D’Alema.

Im selben Jahr, in dem sie an der endgültigen Zerstörung des jugoslawischen Staates beteiligt war, hat die Regierung D’Alema das öffentliche Eigentum der Società Autostrade (auch Manager der Morandi-Brücke) abgebaut, indem sie einen Teil davon an eine Gruppe von Aktionären übergab und den Rest an der Börse notierte. Die Morandi-Brücke ist unter der Verantwortung eines auf Profit ausgerichteten Systems zusammengebrochen, dasselbe System, das im Zentrum der mächtigen Interessen der NATO steht.

Der Vergleich zwischen den Bildern der eingestürzten Morandi-Brücke und den bombardierten serbischen Brücken, der auf den ersten Blick erzwungen erscheinen mag, ist im Gegenteil sehr begründet.

Erstens sollte die schreckliche Szene der Opfer, die durch den Zusammenbruch unter den Trümmern begraben wurden, uns über die schreckliche Realität des Krieges nachdenken lassen, die uns die großen Medien als eine Art “Kriegsspiel” präsentieren, wobei der Pilot auf die Brücke zielt und die ferngesteuerte Bombe sie in Stücke reißt.

Zweitens sollten wir uns daran erinnern, dass die Europäische Kommission am 28. März einen Aktionsplan vorgelegt hat, der die Instandsetzung und Instandhaltung der EU-Strukturen, einschließlich der Brücken, vorwegnimmt, aber nicht, um sie für die zivile Mobilität sicherer, sondern für die militärische Mobilität effizienter zu machen [2].

In Wirklichkeit wurde dieser Plan vom Pentagon und von der NATO beschlossen,

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