Alternative Medien wehrt euch: Der geplante „Medienstaatsvertrag“ bedroht die Meinungsfreiheit! – www.NachDenkSeiten.de

24-08-18 09:57:00,

24. August 2018 um 10:58 Uhr | Verantwortlich:

Alternative Medien wehrt euch: Der geplante „Medienstaatsvertrag“ bedroht die Meinungsfreiheit!

Veröffentlicht in: Das kritische Tagebuch

Ein aktueller Entwurf für einen „Medienstaatsvertrag“ könnte unter Umständen auch alternative Medien zur Beantragung einer Rundfunklizenz verpflichten. Kritische Informationen würden dann nur noch von Staates Gnaden ins Internet gelangen. Das potenziell verheerende Zensur-Vorhaben wird im Entwurf als „zeitgemäße Regulierung“ angepriesen, die sich vor allem gegen Internet-Riesen richte und „Entfaltungsräume für die vielen Kreativen eröffnen“ solle. Der Kampf gegen die US-Dominanz im Internet ist richtig. Aber er könnte destruktive Begleiterscheinungen haben, gegen die man prophylaktisch einschreiten sollte. Das Gute ist: Man kann sich noch wehren – das sollte die kritische Netzgemeinde jetzt tun! Von Tobias Riegel.

Die Rundfunkkommissionen der Länder beraten gerade über einen „Medienstaatsvertrag“. Ziel des Vorhabens sei eine „zeitgemäße Regulierung“. Viele Bürger fürchten jedoch ein Instrument der Zensur: Kritische Webseiten sollten durch das neue Gesetz mutmaßlich gezwungen werden, eine Rundfunklizenz zu beantragen. Denn „kein Rundfunk” im Sinne des künftigen Staatsvertrags sollen lediglich folgende Konstrukte sein: „1. Rundfunkprogramme, die aufgrund ihrer geringen journalistisch-redaktionellen Gestaltung, ihrer begrenzten Dauer und Häufigkeit der Verbreitung, ihrer fehlenden Einbindung in einen auf Dauer angelegten Sendeplan oder aus anderen vergleichbaren Gründen nur geringe Bedeutung für die individuelle und öffentliche Meinungsbildung entfalten, 2. Rundfunkprogramme, die jedenfalls weniger als 5000 Nutzern zum zeitgleichen Empfang angeboten werden.“ Zusätzlich gibt es die Regelung des „Bagatell-Rundfunks“ sowie befremdliche Ausnahmen für die Videospiele-Industrie, auf die unten eingegangen wird.

Offiziell richtet sich das Vorhaben gegen US-Internet-Konzerne, die im Gesetzentwurf als „Intermediäre“ bezeichnet werden. Das betont auch die Direktorin der Bremer Landesmedienanstalt und Vorsitzende der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten, Cornelia Holsten, im „Deutschlandfunk“. Besonders wichtig sei es, Facebook, Google und andere Intermediäre zu regulieren. “Wir sind felsenfest davon überzeugt, dass es für Intermediäre Regeln geben muss, damit niemand diskriminiert wird, sondern damit alle Angebote gleichberechtigt eine Rolle spielen”, sagte Holsten. Dass es im Moment keine ausreichenden Regeln gebe, könne sich “sehr leicht in eine Gefahr für die Medien-und Meinungsvielfalt verwandeln”. Für Nutzer von Suchmaschinen sei es zum Beispiel wichtig, einen Ansprechpartner im eigenen Land zu haben, der Fragen zu Suchkriterien beantwortet. Diese Forderungen Holstens sind rundheraus zu begrüßen. Man sollte auch aufpassen, dass man sich nicht durch falsche Forderungen nach „Freiheit“ vor den Karren der US-Internet-Konzerne spannen lässt – diese Firmen sind Meister darin,

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Biometrie und Kontrolle: Einkaufsläden in den USA planen den Einsatz von Gesichtserkennungssoftware zur Verhinderung von Ladendiebstählen | www.konjunktion.info

24-08-18 08:51:00,

FaceFirst - Bildquelle: www.activistpost.comFaceFirst - Bildquelle: www.activistpost.com

FaceFirst – Bildquelle: http://www.activistpost.com

In den USA sitzt die Firma FaceFirst. Ein Unternehmen, das Biometrie- und Gesichtserkennungssoftware für klassische Ladengeschäfte entwickelt. Mit Hilfe dieser Software will Peter Trepp, CEO von FaceFirst, eine Datenbank aufbauen, in der Ladendiebe abgespeichert werden, so dass diese beim Besuch in einem anderen oder gleichen Laden als solche identifiziert werden können.

Die Software kann Gesichter aus einem Abstand von 15 bis 30 Metern erkennen. Sobald ein Kunde durch die Eingangstür des Ladens tritt, erfassen ihn die Videokameras und schießen mehrere Bilder, wobei das klarste Bild abgespeichert wird. Die Software analysiert im Anschluss das Bild und vergleicht dieses mit den Einträgen von “schlechten Kunden” in der Datenbank. Wird eine Übereinstimmung festgestellt, alarmiert die Software einen der Mitarbeiter im Laden, dass ein “Kunde mit hohem Risikopotenzial” das Geschäft betreten hat.

Kritiker, Anwälte und selbst Microsoft, das eine eigene Gesichtserkennungssoftware entwickelt, haben bereits Bedenken gegenüber dieser Technologie geäußert und darauf hingewiesen, dass Fragen zur Einwilligung der Erfassung nicht geklärt sind, dass eine “rassistische Profilierung” entstehen kann und dass die Möglichkeit besteht, dass die Bilder durch den Staat eingefordert werden könnten.

“Wir wollen nicht in einer Welt leben, in der Regierungsbürokraten Ihren Namen in eine Datenbank eintragen können und eine Aufstellung darüber erhalten, wo Sie waren und was Ihre finanziellen, politischen, sexuellen und medizinischen Verbindungen und Aktivitäten sind”, sagte Jay Stanley, ein Anwalt der ACLU gegenüber BuzzFeed News bzgl. der Verwendung von Gesichtserkennungskameras in Einzelhandelsgeschäften. “Und wir wollen keine Welt, in der Menschen von Behörden gestoppt und belästigt werden, weil sie Ähnlichkeit mit einem gruseligen Charakter haben.”

(“We don’t want to live in a world where government bureaucrats can enter in your name into a database and get a record of where you’ve been and what your financial, political, sexual, and medical associations and activities are,” Jay Stanley, an attorney with ACLU, told BuzzFeed News about the use of facial recognition cameras in retail stores. “And we don’t want a world in which people are being stopped and hassled by authorities because they bear resemblance to some scary character.”)

Die Technik der Gesichtserkennung hat aktuell noch massive Probleme.

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“Multipolare Welt”: Die gleichen Spieler, die gleichen Strippenzieher wie in der heutigen Welt | www.konjunktion.info

23-08-18 03:30:00,

Das beste Werkzeug, dass die Internationalisten/Globalisten/Eliten (IGE) zur Verfügung haben, ist der Einsatz der falschen Paradigmen, um die öffentliche Wahrnehmung und damit das Verhalten der Massen zu manipulieren. Den Menschen wird Glauben gemacht, dass es an der Spitze der geopolitischen und Finanzmacht so etwas wie “zwei Seiten” gibt. Dabei ist diese Annahme schlichtweg Unsinn, wenn man die vorhandenen und offensichtlichen Tatsachen bei Lichte betrachtet.

Kabuki - Bildquelle: Wikipedia / Torii Tadakiyo (Hasegawa Kanbee XIV); gemeinfreiKabuki - Bildquelle: Wikipedia / Torii Tadakiyo (Hasegawa Kanbee XIV); gemeinfrei

Kabuki – Bildquelle: Wikipedia / Torii Tadakiyo (Hasegawa Kanbee XIV); gemeinfrei

Uns wird gesagt, dass “die da oben” entweder eine “linke” oder “rechte” Politik betreiben würden, obwohl beide Seiten die genau gleiche Politik durchführen, wenn es zu den relevanten Entscheidungen kommt. Der einzige Unterschied liegt in der eingesetzten Rhetorik, die jedoch nur kosmetischer Natur und letztlich bedeutungslos ist. Ich verwende in diesem Kontext immer gerne den Vergleich mit der alten japanischen Theaterform Kabuki.

Politik und Hochleistungspresse sagen uns in einem steten Strom der Manipulation, dass die Macht der Unternehmen durch die Regierungen ausbalanciert und die Macht der Regierungen durch die “freien Märkte” ausbalanciert werden muss, obwohl in Wahrheit die Unternehmen von Regierungen hofiert und beschützt werden. Zudem existieren in unserem heutigen System keine “freien Märkte”. Im Falle der Zensur durch die “sozialen Medien” wird uns erklärt, dass die Lösung darin besteht, auf die “Gerechtigkeit und Fairness” der Macht der Regierung zu setzen, statt einfach eigene alternative Plattformen zu nutzen bzw. zu entwickeln. Dabei existieren diese “sozialen Medienunternehmen” in Form von Monopolen nur weil die Regierungsmacht dies so will. Der Missbrauch der einen “Seite” wird dazu eingesetzt, uns in die Arme der anderen “Seite” zu treiben .

Bezüglich der Geopolitik wird uns gesagt, dass nationale Mächte “gegensätzlich” sind; dass sie unterschiedliche Interessen und Ziele verfolgen, die zu solch Dingen wie “Handelskriege” und manchmal echten Kriegen geführt haben. Wenn wir aber diejenigen erblicken, die in den meisten dieser Länder wirklich die Fäden in den Händen halten, finden wir immer wieder die gleichen Namen und Institutionen. Egal, ob in den USA, Russland, China oder in der EU. Überall die gleichen globalistischen Denkfabriken und internationalen Großbanken und die gleichen Denkstrukturen.

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