So will die Eurokommission „Desinformation“ vor EU-Wahlen bekämpfen

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05-12-18 02:36:00,

Politik

15:33 05.12.2018Zum Kurzlink

Die Eurokommission hat am Mittwoch den offiziellen Plan zur Bekämpfung von Desinformation vor den Wahlen zum Europäischen Parlament im Frühjahr 2019 vorgelegt.

Unter anderem sieht es die Schaffung eines Alarmsystems zur schnelleren Erkennung von Desinformation, eine verbesserte Überwachung von Online-Plattformen und politischer Werbung sowie die Bewusstseinsbildung der Bürger vor.

„Zum Schutz ihrer demokratischen Systeme und öffentlichen Debatten sowie im Hinblick auf die Europawahlen 2019 und eine Reihe von nationalen und lokalen Wahlen, die in den Mitgliedstaaten bis 2020 abgehalten werden, legt die EU heute einen Aktionsplan vor, um die Bekämpfung von Desinformation innerhalb und außerhalb Europas zu verstärken“, heißt es in der Pressemeldung.

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Stopp deutscher Rüstungslieferungen an Saudi-Arabien: “Augenwischerei”

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05-12-18 02:18:00,

Bild: Gerben van Es/Ministerie van Defensie / CC0

Das Königreich kann weiter mit deutscher Munition Krieg im Jemen führen. Dafür sorgen Gesetzeslücken und ausgezeichnete Verbindungen

Der einstweilige Lieferungsstopp deutscher Rüstungsexporte an Saudi-Arabien, ist laut Katja Keul “Augenwischerei”. Die Bundestagsabgeordnete und abrüstungspolitische Sprecherin der Grünen begründet ihren Vorwurf damit, dass das deutsche Rüstungsunternehmen Rheinmetall ungeachtet der Entscheidung der Bundesregierung weiterhin Munition an Saudi-Arabien liefert.

Ermöglicht werde dies durch Produktionsstätten, die außerhalb Deutschlands liegen und über Tochterfirmen laufen.

Der politische Wille

Es gebe durchaus Möglichkeiten, Gesetzeslücken zu schließen, so der ehemalige Chef des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, Arnold Wallraff. Nach dessen Einschätzung könnte die Bundesregierung dies “fast mit einem Federstrich” bewerkstelligen, nötig dazu wäre “nicht einmal die Zustimmung des Bundestags” – aber der politische Wille dazu.

Den will die Bundesregierung nicht aufbringen. Auf Anfrage ließ sie über einen Sprecher mitteilen, dass ein über die jetzigen Vorschriften hinausgehender Regelungsbedarf “derzeit nicht gesehen” werde.

Berichtet wird dies von der Tagesschau, die mit der Linken-Abgeordneten Sevim Dagdelen noch eine weitere Kritikerin der Gesetzgebung zum Waffenexport (“löchrig wie ein Käse”) zitiert: “Die Bundesregierung kann den Schwarzen Peter nicht einfach anderen Staaten zuschieben.”

Im Schatten des Lieferungsstopps

Grundlage des Tageschau-Berichts sind Recherchen, die in einer Sendung des ARD-Magazins “report München” und in einem Stern-Artikel aufbereitet werden. Deren Ergebnis lautet prägnant zusammengefasst: “Rheinmetall exportiert weiter Munition an die Saudis – über Tochterfirmen in Italien und Südafrika”. Im Schatten des Lieferungsstopps laufen die Rüstungsgeschäfte munter weiter, so das Skandalon, das angeprangert wird:

Rheinmetall-Vorstand Helmut Merch sagte Mitte November bei einer Telefonkonferenz mit Bankanalysten, von dem jüngsten deutschen Exportstopp seien diese Lieferungen “nicht betroffen”. Den Wert dieser Geschäfte bezifferte er auf über hundert Millionen Euro pro Jahr.

Tagesschau

Das ist nicht neu. Schon im Januar dieses Jahres gab es eine ARD-Dokumentation mit dem Titel “Bomben für die Welt – wie Deutschland am Geschäft mit Kriegen und Krisen verdient”, die aufzeigte, wie Rheinmetall deutsche Rüstungsexportregeln über Produktionsstätten im Ausland umgeht.

Komplette Munitionsfabriken würden in Länder wie Ägypten und Saudi-Arabien gelangen und die deutsche Politik würde tatenlos zusehen, wurde schon damals kommentiert. Und im März dieses Jahres illustrierte wiederum ein Tagesschau-Bericht,

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NATO-Raketen-Schlussstein | KenFM.de

nato-raketen-schlussstein-kenfm.de

05-12-18 01:48:00,

von Willy Wimmer.

Das muss man dem ehemaligen deutschen Bundeskanzler Willy Brandt lassen. In seinem politischen Leben hat er Deutschland zwei Eckpfeiler hinterlassen, an denen Deutschland in Zukunft gemessen werden wird, auch wenn die Verhältnisse immer schwerer werden, sich daran zu erinnern oder gar politische Konsequenzen zu ziehen. „Mehr Demokratie wagen“, so lautete der innenpolitische „Meistersatz“. In einer Zeit, in der die politischen und medialen Blockwarte unterwegs und die rechtsstaatlichen Strukturen Deutschlands unter die groß-und kleinkoalitionäre Abrissbirne geraten sind, fällt es zunehmend schwer, sich zu diesem „Leitstern-Satz“ zu bekennen.

Die Faschisten machen sich mit staatseigener Unterstützung und mit gewaltigen Finanzmitteln wieder breit, um unter dem vorgeblichen Deckmantel des „Anti-Faschismus“ die freiheitlichen Strukturen des Staates einzureißen. Die Globalisten, die in den letzten Jahrzehnten die politische Macht über noch freie Wahlen an sich gerissen haben, werden diese Macht nicht mehr hergeben. Die Art und Weise, wie in Frankfurt die Wahlen zum künftigen Landtag ausgezählt und „geschätzt“ worden sind, macht diesen Weg deutlich. Es fehlt nur noch, die Gedanken aus den letzten zehn Jahren aufzugreifen und amerikanische Wahlautomaten für deutsche Wahlen anzuschaffen. Dann kann man gleich bei bestimmten Agencies vorher anrufen, was bei einer Wahl rauskommen dürfte.

Bei der politischen Entwicklung, die Deutschland nimmt, dürfte der Name „Willy Brandt“ demnächst nur noch geflüstert und in Untergrundkapellen ausgesprochen werden.

Das politische Vermächtnis von Willy Brandt weist aber noch ein anderes und dabei außenpolitisches Leuchtfeuer auf. „Wandel durch Annäherung“ lauteten die verheißungsvollen Überlegungen seit Ende der fünfziger Jahre, vorgedacht im geteilten Berlin, mit der durch den Zweiten Weltkrieg geschaffenen Lage fertig zu werden.

Der Gedanke hatte Erfolg und das aus zwei Gründen. Unbeschadet einer zugrundeliegenden Bewertung der Ausgangslage führte dieses Gedankenkonzept zum Ende des Kalten Krieges und zur Wiedervereinigung Deutschlands, weil durch Helmut Schmidt und Helmut Kohl ihrereseits konsequent Folgeentscheidungen getroffen werden konnte, die im Lichte des gesamten weltpolitischen Entwicklung gesehen werden müssen. Die Umstände, die letztlich zu diesem Ergebnis führten, müssen allerdings auch vor dem Hintergrund der frühzeitigen Überlegungen gesehen werden, die mit dem Namen des damaligen polnischen Außenministers Rapazcki ebenso verbunden sind wie mit dem Namen von Josef Stalin oder der grundsätzlichen russischen Haltung zu Europa seit dem „Wiener Kongreß“. Die Konsequenz aus „Napoleon, Hitler und dem britischen Interventionstruppen-Befehlshaber in Russland in Zusammenhang mit der bolschewistischen Oktober-Revolution,

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“Die Wall Street ist immer das Erdbeben-Epizentrum des Kapitalismus”

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05-12-18 01:39:00,

Yanis Varoufakis. Bild: acTVism.org

Yanis Varoufakis über Julian Assange, Wirtschaftspolitik & die Zukunft Europas

Zain Raza von acTVism.org sprach mit Yanis Varoufakis, dem ehemaligen griechischen Finanzminister und Mitbegründer des Democracy in Europe Movement 2025 (DiEM25). Das Schicksal von Julian Assange sieht er als Warnung: “Zuerst holen sie sich Julian. Dann Sie. Mich. Und alle anderen. Es betrifft ganz klar die Pressefreiheit und das Recht der Bürger zu wissen, was die Regierungen, angeblich in ihrem Namen, hinter ihrem Rücken tun.”

Die Entwicklungen seit der Finanzkrise 2008 gleichen für ihn denen nach der Weltwirtschaftskrise 1929: “2008 war das 1929 unserer Generation. Wie 1929 begann alles an der Wall Street. Die Wall Street ist immer das Erdbeben-Epizentrum des Kapitalismus. Wenn der Kapitalismus über eine bestimmte Schwelle hinaus ein unhaltbares Niveau erreicht, dann bricht er in der Wall Street zusammen. ” Damals wie heute wurde versucht, die Krise auf dem Rücken der Schwachen zu lösen: “Und das Ergebnis war Faschismus. Das ist genau das, was heute passiert. Brexit, der Fall von Angela Merkel, Matteo Salvinis faschistische Bewegung in Italien, Orbán in Ungarn.”

Für ihn ist die Gefahr groß, dass die EU auseinanderfällt. Man müsse jetzt handeln, bevor es zu spät ist, alle Demokraten und Progressive müssten sich vereinen, das versuche er mit DiEM25. Dabei sei das Verständnis der Ökonomie wichtig: “Wirtschaft ist langweilig. Wirtschaft nervt. Aber es ist die Sprache, in der Politik verhandelt und betrieben wird. Und jeder von uns muss ihre Grundlagen verstehen, damit unsere Teilnahme am politischen Kampf effektiv sein kann.”

(Zain Raza)

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Gastbeitrag: Der grausame Schwindel mit dem Feinstaub Teil 2: Wasser aus der Eiszeit! Methodik der Blendung! | www.konjunktion.info

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05-12-18 09:14:00,

Gastbeitrag von Enkidu Gilgamesh – Verantwortlich für den Inhalt und dessen Richtigkeit ist alleine der Gastautor. Der Inhalt muss nicht zwingend die Meinung des Betreibers von www.konjunktion.info wiederspiegeln. Eventuelle Anfragen, Ansprüche, o.ä. sind direkt an den Gastautor zu stellen. Eine Veröffentlichung auf einer anderen Plattform als www.konjunktion.info ist zuvor mit dem Gastautor Enkidu Gilgamesh abzuklären. Urheberrechte usw. liegen allein beim Gastautor Enkidu Gilgamesh.

Anmerkung www.konjunktion.info: In sieben Teilartikeln wird das Thema Feinstaub von unserem Gastautor Enkidu Gilgamesh beleuchtet werden. Teil 1 startete mit den ersten beiden Inhaltspunkten “Was ist eine absurde Korrelation?” und “Feinstaub und Smog am Himmel”. Teil 2 befasst sich mit den Inhaltspunkten “Absurdität des Wassers aus der Eiszeit” und “Methodik der geistigen Blendung”. Die Teile 3 bis 7 folgen in den nächsten Tagen.

Inhalt

  1. Was ist eine absurde Korrelation?
  2. Feinstaub und Smog am Himmel!
  3. Absurdität des Wassers aus der Eiszeit!
  4. Methodik der geistigen Blendung!
  5. Die Absurdität der falschen Alternative!
  6. „Nachhaltigkeit“ durch Geoengineering!
  7. Der deutsche Wahn zum Untergang!
  8. Die Deutschen gegen Deutschland und die Welt!
  9. Der Weg der deutschen Befreiung!
  10. Warum wird die Anwendung des Pinatubo-Effekts übersehen?
  11. Die Beglückung von Wüstenpiraten mit Wasser?
  12. Die offene Verkündung der Verstaubung des Himmels!

3. Absurdität des Wassers aus der Eiszeit!

Gemäß dieser absurden Kausalität, handelt es sich im Video nicht um Sturzfluten aus Sturzregen, wodurch diese Kamelkarawane watet, sondern um Wasser aus der Eiszeit, welches die Araber entdeckt haben, um mit diesen Unmengen industrielle Landwirtschaft und Fracking von Erdöl und Erdgas betreiben zu können.

سبحان الله pic.twitter.com/GhNQ6xdYwc

— Rashid_Almethen (@rashidalmethen) November 16, 2018

Dabei wird behauptet, das CO2 sei ein Treibhausgas. Doch Vorsicht, bei jeder Verbrennung von Kohlenwasserstoffen entsteht auch H2O. Für die mindergebildeten sei daran erinnert, dass H2O die chemische Formel von Wasser ist und etwa 100 mal mehr Wasserdampf in der Troposphäre existieren als CO2.

Achtung, auch das Wasser wird zum Treibhausgas erklärt, aber da der Betrug zu offensichtlich werden könnte, wenn sie dem Wasserdampf eine wärmende Wirkung zusprechen wollten,

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Der Geheimdienst und der gekonnte „Kontrollverlust“ seit 62 Jahren (1/2)

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05-12-18 09:07:00,

Sind die „Fehler“ der Geheimdienste Ergebnis individuellen Versagens oder Ergebnis bewusster Entscheidungen, die nicht hinter dem Rücken, sondern in Einverständnis mit den politisch Verantwortlichen getroffen wurden? Vor etwa einem Monat hat Wolf Wetzel für NachDenkSeiten einen kritischen Blick auf den Verfassungsschutz geworfen. Nun nimmt sich Wetzel in einer zweiteiligen Reihe den deutschen Auslandsgeheimdienst namens Bundesnachrichtendienst vor.

Wenn man über Geheimdienste redet, in diesem Fall über den deutschen Auslandsgeheimdienst (BND), dann ist man schnell damit konfrontiert, dass man über etwas schreibt, was im Geheimen stattfindet, was in der Regel zur Folge hat: Entweder gibt man nur das wider, was offiziell verlautbart wird oder man äußert Zweifel und wird dann wegen dünner Beweislage belächelt – im besten Fall. Was passiert aber, wenn man sehr detailliert und (heute) unbestritten die postfaschistische Vergangenheit des Bundesnachrichtendienstes (BND) nachzeichnet, das neonazistische Gründungspersonal des deutschen Auslandsgeheimdienstes aufzählt und deren verfassungsfeindlichen Grundüberzeugungen? Dann nicken dieselben, die vorher gelächelt haben, um die Bedeutung dieses Geburtsfehlers mit dem lapidaren Satz abzutun: Aber das liegt doch alles so lange zurück und hat sich längst herausgewachsen. Gefolgt von dem sehr eindringlichen Rat, doch nach vorne zu schauen.

Machen wir das, bevor wir zurückschauen und widmen wir uns kurz dem dritten Geheimdienst in Deutschland, dem Militärischen Abschirmdienst (MAD), der die Bundeswehr vor „verfassungsfeindlichen Bestrebungen und Ideologien“ beschützen soll.

Gladio lässt grüßen

Vor über einem Jahr hatte der „Fall Franco A.“ Wellen geschlagen:

Das Auffliegen Franco A.s war einer der größten Bundeswehrskandale der letzten Jahre. Ein Soldat, der mutmaßlich rechtsextreme Terroranschläge geplant hat – und niemand, nicht seine Vorgesetzten, nicht der MAD, wollten etwas bemerkt haben?“
(taz vom 16. November 2018)

Natürlich ermittelte auch der MAD in diese Angelegenheit und stellte dann – man benutzt kostensparend dasselbe Drehbuch wie im NSU-Komplex – fest: Man habe bis zu seinem Auffliegen nichts gewusst und schon gar nichts von der Existenz einer neofaschistischen „Schattenarmee“, zu der auch Franco A. zählt(e). Man tat routiniert und ungestört alles, um den „Fall Franco A.“ als „schwarzes“ also braunes Schaf abzutun. Was der MAD nicht tat, machte unter anderem die taz. Ihre sehr intensiven und ergiebigen Recherchen belegen, dass Franco A. weder mit seiner neofaschistischen Gesinnung alleine war, noch mit seinem Willen,

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Aktienmärkte: Zurück zur Realität – G20-Gipfel und Powells Rede verpuffen ohne dauerhafte Wirkung zu zeigen | www.konjunktion.info

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05-12-18 09:07:00,

Börse - Bildquelle: Pixabay / geralt; CC0 Creative CommonsBörse - Bildquelle: Pixabay / geralt; CC0 Creative Commons

Börse – Bildquelle: Pixabay / geralt; CC0 Creative Commons

Vor zwei Tagen schrieb ich im Artikel Handelskrieg USA-China: 90-Tage-Schonpause, aber in der Sache selbst keine Bewegung:

Ich gehe aktuell davon aus, dass diese 90 Tage den Aktien für ein paar Tage bis zwei Wochen etwas Luft verschaffen werden – aber auch nicht mehr.

Die offensichtliche Charade beim G20-Gipfel zwischen Peking und Washington, dessen “Ergebnis” schlichtweg ohne jedwede Bedeutung war, hat den Aktienmärkten nicht einmal eine Woche erkauft, bevor sie in den Negativmodus zurückgefallen sind.

Die Aktienkurse sanken am Dienstag stark, da sich die Anleger Sorgen machten, dass ein Phänomen am Anleihemarkt eine mögliche Konjunkturabkühlung signalisieren könnte. Die anhaltenden Sorgen um den Handel zwischen den USA und China verursachten auch eine Heidenangst an der Wall Street.

Gegen 13:30 Uhr verlor der Dow Jones Industrial Average mehr als 700 Punkte, angeführt von den Verlusten bei Apple. Die Aktien von Apple fielen um 4,1 Prozent, nachdem HSBC die Aktien des Unternehmens von Kaufen auf Halten herabgestuft hatte, da es “der Realität der Marktsättigung” gegenübersteht. Der S&P 500 ging um 2,7 Prozent zurück, da der Finanzsektor verlor. Der Nasdaq Composite verlor ebenfalls 3,1 Prozent.

Die Rendite der dreijährigen Schatzanleihen übertraf am Montag ihre fünfjährige Gegenposition. Bei einer sogenannten Inversion der Renditekurve – kurzfristige Renditen, die über den längerfristigen Zinssätzen liegen – könnte eine Rezession folgen, die jedoch oft Jahre nach dem Signalauslöser liegt. Die langfristigen Zinssätze fielen um die Mittagszeit in New York auf ein Tagestief, während sich die kurzfristigen Renditen kaum veränderten.

Jeffrey Gundlach, CEO von Doubleline Capital, sagte gegenüber Reuters, diese Inversion signalisiert, dass die Wirtschaft “in [eine Phase der] Schwäche geraten ist”.

(Stocks fell sharply on Tuesday as investors worried about a bond-market phenomenon signaling a possible economic slowdown. Lingering worries around U.S.-China trade also sent jitters down Wall Street.

At around 1:30 p.m., the Dow Jones Industrial Average was down more than 700 points, led by losses in Apple. Shares of Apple dropped 4.1 percent after HSBC downgraded the company’s stock to hold from buy as it faces “the reality of market saturation.” The S&P 500 declined 2.7 percent as the financials sector lagged.

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USA investieren in Blockchain-Überwachung von Privatmünzen

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04-12-18 08:23:00,

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Die antirussische Kriegspropaganda des deutschen Militarismus und der Rechten | KenFM.de

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04-12-18 04:15:00,

von Bernhard Trautvetter.

Der Antikommunismus war nach Thomas Mann die Grundtorheit seiner Epoche im 20. Jahrhundert. (1)

Die Nazis malten eine jüdisch-bolschewistische Weltverschwörung an die Wand. (2) Darin sahen sie eine von der Sowjetunion ausgehende Verbindung der von ihnen beschworenen russischen und jüdischen Gefahr.

Kaiser Wilhelm erklärte eine russische Mobilmachung zu einem Angriff auf das Deutsche Kaiserreich und er eröffnete mit dieser Lüge den ersten Weltkrieg. (3)

Hitler erklärte den Angriff auf die Sowjetunion mit dem „Unternehmen Barbarossa“ mit der Aufgabe, die europäische Kultur zu retten. (4) Damit eröffnete er den bisher tödlichsten Feldzug aller Zeiten, der unter der Devise „Verbrannte Erde“ circa 27 Millionen tote Sowjetbürger zurückließ. Von all diesen Verbrechen hat sich Deutschland, hat sich Europa, hat sich die Welt bis heute nicht erholt. Dies schon alleine deshalb, weil eins ihrer Ergebnisse die Nuklear-Rüstung ist.

Die antirussischen Lügen zum Koreakrieg hat Peter Frey in seiner großartigen KenFM-Serie „Die UNO – Machtinstrument gegen Korea“ vorbildlich herausgearbeitet.

Die Hochrüstung der NATO wurde immer schon mit den Fake-News einer sowjetischen Gefahr und Vor-Rüstung legitimiert, was immer eine Umkehrung der Tatsachen war, wie alle entsprechenden Jahres-Berichte des auch im Westen hoch angesehenen Friedensforschungsinstituts SIPRI beleg(t)en; dies wird zum Glück von einigen kritischen ZeitgenossInnen wahrgenommen. (5) Im Ergebnis der in Deutschland immer noch weit verbreiteten Vorbehalte gegen Kriegspropaganda, zieht die Stimmungsmache (6) gegen Russland in den Narrativ der militärisch-strategischen Kommunikation der NATO nicht. Sogar in der SPD-Spitze regt sich Widerstand gegen eine Eskalation gegen Russland. (7)

Die Essener NATO-Konferenz 2015 unter dem Titel „Strategische Kommunikation“ suchte nach Wegen, die Erfolge der Friedensbewegung zu durchkreuzen, die dazu führen, dass es große Vorbehalte gegen das Handeln der NATO-Militärs in der Öffentlichkeit gibt. (8)

Die Erfolge der Friedensbewegung seit den 80er Jahren wirken nach. Damals ging es gegen die Lüge von der vermeintlichen Notwendigkeit einer so genannten Nach-Rüstung mit Atomraketen, die von Europa aus – vor allem von Deutschland aus – auf die Sowjetunion gerichtet waren. Um diese Lüge aufzubauen, zählte die NATO einfach ihre britischen und französischen Systeme – anders als die Sowjetunion – nicht mit. Daraus ergab sich dann in der Propaganda die Lüge von einer notwendigen Antwort.

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Finanzsystem: Wenn Kriege Millionäre machen | www.konjunktion.info

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04-12-18 02:11:00,

Smedley Butler - Bildquelle: Wikipedia / US Marine Corps; Public DomainSmedley Butler - Bildquelle: Wikipedia / US Marine Corps; Public Domain

Smedley Butler – Bildquelle: Wikipedia / US Marine Corps; Public Domain

Als Smedley Butler starb, war er der höchst dekorierte Marine in der Geschichte des US-Militärs. In seiner Publikation War is a Racket (Krieg ist ein Schwindelgeschäft) aus dem Jahr 1935 griff er die allgemeine Stimmung jener Zeit auf, um – wie er es selbst beschrieb – “zu versuchen die Soldaten zu erziehen, [damit diese sich] aus der Trottelklasse [lösen können] (trying to educate the soldiers out of the sucker class)”. Butler wusste nur zu genau, dass Krieg ein Profitgeschäft für eine kleine, elitäre Gruppe an Menschen ist und wollte, dass die Soldaten – gerade im Hinblick auf die damalige Entwicklung in Europa – diese Tatsache wussten.

Bereits vor dem Ausbruch des 1. Weltkrieges und bevor die USA als Kriegsteilnehmer auftraten, profitierte die Wall Street vom (kommenden) Krieg. Thomas Lamont, Partner von JP Morgan, schrieb, dass seine Firma zu keinem Zeitpunkt vor und nach dem Krieg neutral war, obwohl die “US-amerikanische Bevölkerung dazu gedrängt wurde, neutral in ihrem Tun, in ihren Worten und selbst in ihren Gedanken zu bleiben (American citizens were urged to remain neutral in action, in word, and even in thought)”. Lamont führte weiterhin aus:

[…] unsere Firma war nie [auch nur] für einen Moment neutral gewesen; wir wussten nicht, wie wir es sein sollten. Wir haben von Anfang an alles getan, um zur Sache der Alliierten beizutragen.

([…] our firm had never for one moment been neutral; we didn’t know how to be. From the very start we did everything we could to contribute to the cause of the Allies.)

JP Morgans Loyalität gegenüber den USA mag ein Grund für diese Haltung gewesen sein, aber diese Politik sollte auch Dividende und Erträge für die Bank und ihre Eigentümer erwirtschaften. Erträge von denen selbst die gierigsten Banker vor Beginn des Krieges kaum zu träumen gewagt haben dürften.

John Pierpont Morgan verstarb 1913 – noch vor der Verabschiedung des Federal Reserve Acts, hinter dem er mit all seiner Finanzmacht und als “Einfädler” stand, und noch vor dem Ausbruch des 1. Weltkrieges. Doch das House Of Morgan,

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Finanzsystem: Immobilienpreise in Australien brechen um 10% ein | www.konjunktion.info

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04-12-18 11:43:00,

Home for Sale - Bildquelle: Pixabay / Merio; CC0 Creative CommonsHome for Sale - Bildquelle: Pixabay / Merio; CC0 Creative Commons

Home for Sale – Bildquelle: Pixabay / Merio; CC0 Creative Commons

Weltweit haben wir in den letzten Jahren einen wahren Immobilienboom erlebt. Rekordpreise wurden für Immobilien und Grundstücke gezahlt. Mieten explodierten. Diese Entwicklung war zuvorderst auf das billige Geld der Zentralbanken zurückzuführen, das neben dem “normalen Geld” auf Renditejagd war.

Doch diese Entwicklung dreht sich gerade ins Umgekehrte. Nicht nur in den USA brechen die Immobilienpreise auf weiter Flur ein – auch in Australien hat die Dynamik ein Ende gefunden. Viele Jahre war der Kauf von Immobilien eine risikofreie Anlage, die nur eine Richtung kannte: nach oben. In Australien stiegen die Immopreise und die Mieten auf schier unerschwingliche Höhen. Gleichzeitig wurden zu niedrigen Zinsen exorbitante Kredite aufgenommen, um

  • bestehende Immobilien zu kaufen und
  • neue Immobilien zu bauen.

Gefühlt wurde jede noch so kleine Freifläche in Australiens Großstädten versiegelt.

Die australische Regulierungsbehörde hatte daher bereits vor längerem dem Ganzen einen Riegel vorgeschoben, um eine Überhitzung zu verhindern, in dem sie die Kreditvergabe erschwert hatte. Die zunächst spürbare Abkühlung entwickelt aber jetzt seine eigene Dynamik. Aufgrund der niedrigen Zinsen kann aber eine weitere Zinssenkung nicht durchgeführt werden, was die Regulierungsbehörde jedoch dringend benötigen würde, wenn sie denn den “Fuß vom Bremspedal nehmen möchte”.

Bei klassischen Auktionen gingen vor zwei Jahren noch 80% der Immobilien in Australien an einen neuen Käufer. Inzwischen ist dieser Wert auf nur noch 40% gefallen. In manchen Gebieten sind die Immobilienpreise innerhalb eines Jahres um 10% eingebrochen, was nach Meinung vieler Kommentatoren in Australien zu einem Dominoeffekt in der gesamten Baubranche führen wird. Aus einer kontrollierten, staatlich induzierten, angedachten Abkühlung ist nun also ein unkontrollierbarer Preisverfall geworden.

Doch Australien steht nicht allein. Ein kurzer Blick auf die Meldungen in den USA vom Wochenende zeigt eine ähnliche Entwicklung auf:

Interessant an Australien und deren Kreditmarkt ist im Übrigen,

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Mannheim startet Videoüberwachung mit Verhaltensscannern

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04-12-18 11:38:00,

Neben dem Pilotversuch am Berliner Südkreuz ist nun in der baden-württembergischen Stadt Mannheim ein Überwachungsprojekt gestartet, das auf die Erfassung von Bewegungsmustern abzielt. Mit 76 Kameras sollen zukünftig die Menschen auf zentralen Plätze und Straßen in der Innenstadt überwacht und ihr Verhalten gescannt werden. Der Versuch kostet insgesamt 1,6 Millionen Euro.


netzpolitik.org – unabhängig & kritisch dank Euch.

Die Stuttgarter Zeitung berichtet:

Auf einem großen Bildschirm im Führungs- und Lagezentrum der Mannheimer Polizei werden die beiden Personen plötzlich von einem roten Rechteck umrandet, denn eine Kamera mit neuer Software erkennt aufgrund ihrer eingepflegten Algorithmen, dass es sich um unnatürliche Bewegungen handelt. Der diensthabende Polizist prüft die Situation nun selbst und schickt eines der drei Interventionsteams los. In spätestens drei Minuten sollen sie am Tatort sein – und möglichst beide Männer noch antreffen.

So wie bei diesem Versuch soll künftig die intelligente Videoüberwachung in Mannheim funktionieren. Am Montag ging sie am Bahnhof in Betrieb, am Paradeplatz werden die Kameras noch im Dezember eingeschaltet; in der Breiten Straße folgen die Geräte im kommenden Jahr, am Alten Messplatz 2020. Am Ende könnten es bis zu 76 Kameras werden.

Der Einsatz von Verhaltensscannern, also Videoüberwachung mit Bewegungsmustererkennung, ist grundrechtlich bedenklich, weil er einen starken Konformitätsdruck ausübt und gleichzeitig viele Fehlalarme zu erwarten sind. Nicht transparent ist dabei auch, auf welche „unnatürlichen Bewegungen“ die Algorithmen eingestellt sind. So könnte auch nicht rechtswidriges Verhalten, wie längere Aufenthalte an einem Ort, als Verdachtsmomente in die Algorithmen einfließen.

 

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Der verschwiegene Krieg

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04-12-18 09:28:00,

Im November 2013 wurde die Krise in der Ukraine virulent: Das Land lehnt das Assoziierungsabkommen mit der EU vorläufig ab. Danach brachen Chaos, Bürgerkrieg und Krieg aus. Im deutschsprachigen Raum gingen Anfang 2014 viele Menschen auf die Straße, um mit Mahnwachen ein Zeichen gegen den Krieg in der Ukraine zu setzen.

Die Straßen sind heute leer, die Mahnwachen sind — bis auf ganz wenige Ausnahmen — Vergangenheit. Der Krieg und das Chaos in dem Land sind es allerdings nicht. Im Gegenteil: Für die Menschen im Osten der Ukraine ist der Krieg bittere Gegenwart bis zum heutigen Tag — und vermutlich auch morgen und übermorgen und nächste Woche.

Und die Menschen sind — wie in allen Kriegen — die eigentlichen Opfer. Am schlimmsten betroffen — wie in allen Kriegen — Alte, Kranke und Kinder. Nach fünf Jahren Krieg, Zerstörung, Hunger und — jetzt wieder aktuell — Kälte in den Kriegsgebieten ist die Hoffnung auf Frieden und ein „normales“ Leben bei Vielen dort nahezu verschwunden. Das sind zumindest die Eindrücke, die verschiedene Mitglieder von Hilfsorganisationen von ihren Besuchen vor Ort mit nach Deutschland bringen.

Das Aktionsbündnis Zukunft Donbass e.V. engagiert sich in der Luganskaja Narodnaja Respublika (LNR), der russischen Bezeichnung der Volksrepublik Lugansk. Die Friedensbrücke Kriegsopferhilfe e.V. ist vorwiegend in der Volksrepublik Donezk oder auch Donezkaja Narodnaja Respublika, DNR, aktiv und betreut zusätzlich einige Projekte in der LNR.

Im Gespräch beschreiben Aktivisten dieser Organisationen ihre Eindrücke aus dem Donbass. Es sind subjektive Eindrücke der Realität des Krieges, der für die meisten Mainstream-Medien heute kein Thema ist. Zunächst Iwana Steinigk, Mitglied des Vorstands des Vereins Aktionsbündnis Zukunft Donbass e.V..

Andrea Drescher: Wie siehst Du die Lage in der LNR?

Iwana Steinigk: In meinen Augen ist sie seit 2014 nahezu unverändert schlecht, da sich letztlich nichts bewegt. Die Menschen sind kriegsmüde, der ständige Schusswechsel macht sie mürbe. Die Wahlen, die von vielen nicht offiziell anerkannt werden, haben den Menschen etwas Auftrieb gegeben.

Trotz der negativen Stimmungsmache im Vorfeld konnte man seinem politischen Willen Ausdruck geben. Man hat jetzt legitimierte Verantwortliche, die mit Kiew über die Umsetzung des Minsker Abkommens oder mit Russland über bessere Handelsbeziehungen sprechen können.

Die sozio-ökonomische Lage belastet die Menschen sehr. Das Mindestgehalt beträgt 3.600 Rubel im Monat. Das sind etwa 50 Euro.

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Der nächste Krieg

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04-12-18 09:28:00,

Verschleiern und Geschichte leugnen: Der Westen hat die Katastrophe mit Intrige, Geld und Gewalt herbeigeführt. USA und EU organisierten den Putsch auf dem Maidan und demonstrierten nachdrücklich ihre NATO-Machtansprüche. Angesichts dieses mit vielen Toten und Verletzten herbeigeführten Umsturzes votierte eine überwältigende Mehrheit der Krimbewohner für Trennung von der Ukraine und Aufnahme in die Russische Föderation. So geschehen; seither herrschen Krise und Kriegshetze.

ARD-aktuell hetzte mit. Die Berichterstattung über den Zwischenfall in der Kertsch-Straße, dem Nadelöhr zwischen Schwarzem Meer und Asowschem Meer, ist nur eines von vielen Beispielen. Es heißt zwar in den Programmrichtlinien für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk:

„In Berichten und in Beiträgen, in denen sowohl berichtet als auch gewertet wird, dürfen keine Tatbestände unterdrückt werden, die zur Urteilsbildung nötig sind“ (1).

und weiter, die Berichterstattung solle

„die internationale Verständigung fördern (und) für die Friedenssicherung eintreten“ (2),

doch das setzt Sachlichkeit, kritischen Journalismus und dessen Distanz zu jedweder Regierung voraus, insbesondere zur eigenen. Das aber ist nicht Sache der Qualitätsjournalisten in Dr. Gniffkes Tagesschau. Konformistisch reden sie Kanzlerin Merkel und Außenminister Maas nach dem Munde und kolorieren deren „Feindbild Russland“.

Dass Tagesschau-Redakteure ungern selbst über komplexe Zusammenhänge informieren, zeigt sich an ihrer häufigen Inanspruchnahme von „Experten“. Vorgeblich neutrale Fachleute entheben die Redaktion der Notwendigkeit, selbst Stellung zu beziehen und sich dabei zu exponieren. Mit der Auswahl des jeweiligen Experten lässt sich zudem ganz unauffällig die Tendenz einer Nachricht gestalten.

Besonders beliebt bei Dr. Gniffkes Qualitätsmannschaft sind daher die Vertreter der „Stiftung Wissenschaft und Politik“. Wer sie befragt, beweist Linientreue und kann nichts falsch machen: Es ist die „Denkfabrik” der Bundesregierung, finanziert vom Steuerzahler (3). „Stiftung“ klingt jedoch immer gut und außerdem neutral. Kanzlerin und Minister ziehen die Angestellten dieses Instituts ständig zu Rate.

Wie der Herr, so‘s Gescherr. Die ARD-aktuell-Redaktion wandte sich im hier betrachteten Fall an die Expertin Dr. Sabine Fischer. Die kam zwar gleich zu Beginn zu der Erkenntnis:

„Ich sehe auf russischer Seite im Moment eigentlich kaum ein Interesse an einer militärischen Eskalation. Russland hat sich im Grunde genommen seit einem halben Jahr sehr stark zurückgezogen“ (4).

Aber trotz dieser objektiv stimmigen Ansicht gaben die Gniffke-Krieger nicht klein bei. Sie fragten und schwadronierten so lange herum, bis das Feindbild wieder gerade hing und sich „neue Sanktionen gegen Russland“ fordern ließen.

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Gastbeitrag: Der grausame Schwindel mit dem Feinstaub Teil 1: Die absurde Korrelation! Feinstaub vom Himmel! | www.konjunktion.info

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04-12-18 08:53:00,

Gastbeitrag von Enkidu Gilgamesh – Verantwortlich für den Inhalt und dessen Richtigkeit ist alleine der Gastautor. Der Inhalt muss nicht zwingend die Meinung des Betreibers von www.konjunktion.info wiederspiegeln. Eventuelle Anfragen, Ansprüche, o.ä. sind direkt an den Gastautor zu stellen. Eine Veröffentlichung auf einer anderen Plattform als www.konjunktion.info ist zuvor mit dem Gastautor Enkidu Gilgamesh abzuklären. Urheberrechte usw. liegen allein beim Gastautor Enkidu Gilgamesh.

Anmerkung www.konjunktion.info: In sieben Teilartikeln wird das Thema Feinstaub von unserem Gastautor Enkidu Gilgamesh beleuchtet werden. Teil 1 startet mit den ersten beiden Inhaltspunkten “Was ist eine absurde Korrelation?” und “Feinstaub und Smog am Himmel”. Die Teile 2 bis 7 folgen in den nächsten Tagen.

Betrug durch falsche Korrelationen! Die Absurdität des Feinstaubs, der vom Himmel fällt, aber dem Auspuff der Dieselmotoren zugeschoben wird.

Inhalt

  1. Was ist eine absurde Korrelation?
  2. Feinstaub und Smog am Himmel!
  3. Absurdität des Wassers aus der Eiszeit!
  4. Methodik der geistigen Blendung!
  5. Die Absurdität der falschen Alternative!
  6. “Nachhaltigkeit” durch Geoengineering!
  7. Der deutsche Wahn zum Untergang!
  8. Die Deutschen gegen Deutschland und die Welt!
  9. Der Weg der deutschen Befreiung!
  10. Warum wird die Anwendung des Pinatubo-Effekts übersehen?
  11. Die Beglückung von Wüstenpiraten mit Wasser?
  12. Die offene Verkündung der Verstaubung des Himmels!

1. Was ist eine absurde Korrelation?

Würde jemand behaupten, dass dieses Auto im Vordergrund für den Tornado im Hintergrund verantwortlich ist, weil er aus der Richtung fahrend Diesel verbrannt hat, dann würden vernünftig denkende Menschen diese Behauptung als Absurdität betrachten, auch wenn nicht nur ein sondern tausende Autos zu sehen wären.

#امطار_رفحاء بداية تشكل اعصار قبل قليل جنوب شرق #رفحا قرب هجرة الخشيبي @Kh_ksa2030@PmeMediacen @FAHAD_1322 pic.twitter.com/pEAopApb0v

— منبر المفضل الرسمي (@almufadel) November 4, 2018

Ebenso wären die Menschen in den 1930er Jahren niemals auf die Idee gekommen, die Autos wegen der Staubstürme zu beschuldigen.

Dust_storm_Kansas_1937Dust_storm_Kansas_1937

Niemand könnte behaupten, dass auf diesem Bild das Auto den Sturm hinter sich her zieht. Doch genau dies behaupten die Klimabetrüger und nahezu 100% der Menschheit kauft ihnen diesen Schwindel ab.

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Die Macht des Bösen

die-macht-des-bosen

04-12-18 08:48:00,

von Richard H. Black und Basma Qaddour

Richard Black, Staatssenator für Virginia, erklärte, dass die USA den Handel zwischen dem Iran und Syrien erschweren, indem sie das Gebiet im Norden des Euphrat besetzen, ganz im Sinne des „Plan B“, den der damalige Außenminister John Kerry vor Jahren angekündigt hatte.

Der Online-Zeitung Syriatimes gegenüber äußerte er, dass die USA bis heute versuchen, die Routen zwischen den Ländern zu blockieren, wo immer dies möglich ist, und dass sie ohne jede gesetzliche Legitimation siebzehn Militär-Basen in Syrien errichtet haben.

„Um das Gebiet unter ihrer Kontrolle zu halten, haben die USA eine semi-autonome Region geschaffen, die von syrischen Kurden beherrscht wird. Da die Kurden nur etwa zwanzig Prozent der Bevölkerung dort ausmachen, erzeugt man dadurch, dass man ihnen gestattet, das Gebiet zu kontrollieren, eine politisch instabile Situation.

Die zahlenmäßig weitaus größere arabische Bevölkerung wird so gut wie sicher zu den Waffen greifen, um eine Vorherrschaft der kurdischen Minderheit zu verhindern. Diese ethnische Gewalt würde dann als Rechtfertigung für die USA herhalten, sich zeitlich unbegrenzt in der Region aufzuhalten.

Schließlich haben sie ihre Absicht verkündet, das Wiederauferstehen des IS zu verhindern. Das erneute Ausbrechen von Gewalt in der Region würde sehr wahrscheinlich dem IS zugeschrieben und lieferte dann den Vorwand für eine anhaltende Besatzung“, sagte der Senator.

Als er zum US-Einsatz international geächteter Waffen in den nördlichen Regionen Syriens befragt wurde, antwortete Senator Black:

„Es gibt Berichte darüber, dass die USA Streubomben sowie weißen Phosphor in Syrien eingesetzt haben. Diese Behauptungen werden von den USA bestritten. Gleichzeitig beschwert sich die von den USA angeführte Koalition immer wieder über den Einsatz so genannter ‚Fassbomben‘ in Syrien. Es ist unklar, worin der Unterschied besteht zwischen einem Fass, das Sprengstoffe und Granatsplitter enthält, und einer 15.000 Pfund schweren ‚bunkerbrechenden‘ Bombe, die rasiermesserscharfes Schrapnell über große Entfernungen herausschleudert.“

Er wies darauf hin, dass er während seines kürzlichen Besuches in Syrien im September 2018 ein Gebäude mit „Fassraketen“ besucht hatte. Diese wurden von den Terroristen hergestellt, die aus Aleppo gedrängt wurden.

„Manche meinen, ‚Fassbomben‘ sollten für illegal erklärt werden, weil sie nicht zielgenau sind. Die ‚Fass-Raketen‘ wurden von Terroristen willkürlich in zivile Gebiete abgefeuert, mit dem einzigen Ziel, unschuldige Menschen zu töten. Ich habe bis jetzt noch von keinem der militärischen Gegner Syriens gehört,

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Vorsicht, Vorkriegspropaganda!

vorsicht-vorkriegspropaganda

04-12-18 08:47:00,

Russland wird dafür verantwortlich gemacht, dass die NATO an seiner Westgrenze mit martialischem Gerät und mit tausenden Soldaten steht. Ein Beispiel für die Propaganda zur Legitimation dieser Machtpolitik, die „Abschreckung“ genannt wird:

„Nachdem Russland völkerrechtswidrig die Krim besetzt hat, Krieg in der Ostukraine führt, massive Truppenverbände an der Westgrenze zusammengezogen hat, wächst die Angst in Osteuropa – vor allem in Polen und in den baltischen Staaten — vor neuen Aggressionen Moskaus.

Deshalb hat die Nato, das westliche Verteidigungsbündnis, in Polen und in den baltischen Staaten mit ihrer Operation ‚Enhanced Forward Presence‘ 4.000 Soldaten stationiert, darunter auch deutsche und US-amerikanische. Daneben läuft eine eigene US-Operation ‚Atlantic Resolve‘ für die Nato-Verbündeten in Osteuropa mit weiteren 4.000 Soldaten“ (1).

NATO-Generalsekretär Stoltenberg erklärte auf dem Brüsseler NATO-Gipfel im Juni 2015, die verstärkte NATO-Response-Force (Antwort-Truppe) NRF werde von einer Mannstärke um die 13.000 auf circa 40.000 aufgestockt, und das ganze werde von Maßnahmen begleitet, die die Entscheidungszeiten bei Aufrechterhaltung der politischen Kontrolle beschleunigen (2).

Dem Plan der Beschleunigung folgt auch die Very High Readiness Joint Task Force (VJTF, Einsatzgruppe mit sehr hoher und schneller Einsatzbereitschaft): Es geht dabei um ein multinationales NATO-Kontingent von circa 5.000 Soldatinnen und Soldaten der Landstreitkräfte mit bis zu fünf Bataillonen im Verbund mit Luft- und Seestreitkräften, Spezial- und sogenannten Unterstützungskräften. Circa die Hälfte davon sind Bundeswehrangehörige (3).

Man muss sich nur mal ausmalen, was umgekehrt der Fall wäre, wenn Russlands Militär den USA zum Beispiel von Süden her so nahe an die Grenze heranrücken würde, um die Selbstherrlichkeit — „wir die Guten, der Russe der Verbrecher“ — zu erfassen.

Das antirussische Narrativ wird auch als Legitimation für die immer astronomischere Hochrüstung in Anspruch genommen:

„Angesichts der weltweiten Konflikte und der Krise mit Russland wollen die Nato-Staaten wieder mehr Geld für Verteidigung ausgeben.

Die Nato-Staaten haben sich bei ihrem Gipfeltreffen im walisischen Newport darauf geeinigt, wieder mehr Geld in die Verteidigungshaushalte zu investieren. Aus einer formellen Erklärung vom Freitag geht hervor, dass binnen einem Jahrzehnt die Zielmarke von mindestens zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) erreicht werden soll“ (4).

Genauso wird auch die brandgefährliche Weiterentwicklung der NATO-Nuklear-Systeme legitimiert:

„Die NATO ist schwer besorgt über den immer aggressiveren weltpolitischen Kurs Moskaus.

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Gelbwesten: “Nächsten Samstag verjagen wir Macron!”

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03-12-18 06:46:00,

Emmanuel Macron Superikonoskop [GFDL or CC BY-SA 4.0], from Wikimedia Commons; Demonstration der Gelbwesten Thomas Bresson [CC BY 4.0]; Bildkomposition von Info-DIREKT

Die Proteste der Gelbwesten halten Frankreich in Atem. Die Protestbewegung für Steuersenkungen und gegen Präsident Macron brachte vergangenes Wochenende mehr als 100.000 Menschen in Frankreich auf die Straße. Massive Polizeigewalt führte zum vierten Todesopfer im Zuge der Proteste. Währenddessen solidarisieren sich immer mehr Polizisten und Feuerwehrmänner mit den Demonstranten. Ein Bericht über den Anfang der dritten Woche des Französischen Frühlings. 

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Von Alexander Markovics

Kommenden Samstag wollen Demonstranten Macron verjagen

Am kommenden Samstag soll die Demonstration der Gelbwesten vor dem Élysée-Palast in Paris stattfinden. Wie aus einer Nachricht an Sympathisanten der Bewegung hervorgeht, soll Präsident Macron, Symbol für die abgehobene Politik der französischen Eliten, verjagt werden. Das neue Ziel des Protests ist eine Reaktion auf die Aussage des französischen Präsidenten „Wenn ihr mich nicht wollt, müsst ihr mich aus dem Eliseepalast holen!“

Neuer Verhandlungsversuch am Dienstag, französisches Parlament debattiert am Mittwoch

Unterdessen hat am Sonntag der französische Präsident Notfallbesprechungen mit dem Innen- und Premierminister sowie hochrangigen Sicherheitsberatern. Am kommenden Dienstag soll ein weiterer Verhandlungsversuch mit gewählten Vertretern der Bewegung stattfinden. Für Mittwoch ist im französischen Parlament eine Debatte über die Gelbwestenproteste anberaumt.

Nicht rechts gegen links, sondern unten gegen oben

Die Gelbwesten lehnen es kategorisch ab von irgendeiner Partei vereinnahmt zu werden. Ihre gewählten Vertreter setzen sich aus einfachen Leuten zusammen. Unter ihren Forderungen findet man nicht nur Steuersenkungen, sondern auch den Rücktritt von Präsident Macron, verbindliche Volksabstimmungen und eine Abschaffung des französischen Senats.

Wir können Ihre politischen Debatten nicht mehr hören!

Die Ablehnung des Volkes bekommen dabei nicht nur die politischen Parteien von links, sondern auch von rechts zu spüren. Als Nicolas Dupont-Aignan von der souveränistischen Partei DLF versuchte sich in einer Talkshow mit den Gelbwesten zu verbrüdern, entgegnete ihm ein Sprecher der Gelbwesten „Wir können ihre politischen Debatten nicht mehr hören!“.

Teile von Polizei und Feuerwehr solidarisieren sich mit Gelbwesten

Der Protest gegen die französischen Eliten griff am Wochenende auch auf die Behörden über.

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Der UN-Migrationspakt und die “Fachkräfte”-Lüge

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03-12-18 05:00:00,

Efgani Dönmez Manfred Werner – Tsui [CC BY-SA 3.0], from Wikimedia Commons; Sarah Wagenknecht Sandro Halank, Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 [CC BY-SA 3.0]; UN-Fahne Wilfried Huss / Anonymous [Public domain], via Wikimedia Commons; Bildkomposition von Info-DIREKT

Am 21. November 2018 sprach der fraktionslose Abgeordnete Efgani Dönmez einen wesentlichen Aspekt der Migration an, der bisher kaum zu hören war. Der UN-Migrationspakt schade, so Dönmez, nicht nur den Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen in den Herkunftsländern sondern auch in den Zielländern.

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Von Herbert Fritz

Abwanderung afrikanischer Akademiker verstärkt Abhängigkeit vom Westen

Nutznießer dieses Übereinkommens seien die Kapitalbesitzer und die Unternehmen in den Industrieländern;
„In der Bevölkerung in den südlichen Staaten des afrikanischen Kontinents gibt es nur 4 Prozent Akademiker, und von diesen 4 Prozent verlassen mehr als 60 Prozent ihre Herkunftsländer. Was heißt denn das für diese Länder?– Sie werden nie aus der Abhängigkeit, aus der Armut und aus der Unterentwicklung herauskommen, insbesondere auch nicht angesichts der Transferleistungen, die diese Migranten dann in ihre Herkunftsländer tätigen.

Überweisungen aus dem Ausland verringern Anreiz in Afrika arbeiten zu gehen

Welchen Anreiz hat denn jemand, wenn er im Monat 50 bis 100 Euro von seinem Familienmitglied in sein Herkunftsland überwiesen bekommt, dass er daheim überhaupt noch arbeiten geht – sofern er eine Arbeit findet? Dort beträgt der Verdienst nämlich maximal zwischen 50 und 150 Euro im Monat, und wenn so jemand 150, 200 Euro im Monat überwiesen bekommt, welchen Anreiz hat er– falls er überhaupt einen Arbeitsplatz hat –, arbeiten zu gehen?

UN-Migrationspakt vergrößert Kluft zwischen Arm und Reich, verstärkt Abhängigkeit Afrikas vom Westen!

Dieser Migrationspakt ist schon alleine deshalb abzulehnen, weil es die Kluft zwischen Arm und Reich noch vergrößert, weil er die Abhängigkeit zwischen den westlichen, den weiter entwickelten Ländern und den ärmeren Ländern noch weiter vergrößert.“ Tatsächlich formulierte Efgani Dönmez noch sehr nobel, handelt es sich doch bei der Anwerbung von Fachkräften außerhalb der EU, das heißt aus armen, unterentwickelten Gebieten ,um eine der übelsten Formen kolonialistischer Ausbeutung. Damit werden diese Staaten weiter im Zustand der Almosenempfänger gehalten. Wirksame Hilfe würde das genaue Gegenteil erfordern.

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G20-Staaten fordern globale Besteuerung von Kryptowährungen

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03-12-18 04:37:00,

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Schweigende Lämmer, getroffene Hunde

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03-12-18 01:24:00,

„Warum schweigen die Lämmer?“ fragt Professor Rainer Mausfeld im Titel seines aktuellen Buches provokant und schaffte es damit auf Anhieb auf die Spiegel-Bestsellerliste. Mausfeld trifft einen Nerv – seine Analyse zur verdeckten Rolle von Machteliten in unserer Gesellschaft macht verständlich, was viele Bürger zwar fühlen, aber bislang nur schwer in Worte fassen konnten: Warum die behauptete Demokratie an vielen Stellen nur schöner Schein ist. Seit seinem Erscheinen vor zwei Monaten hält sich das Buch durchgängig in den Top 30 der Sachbuchbestseller, der Verlag druckt bereits die vierte Auflage – und das ganz ohne große Werbung und Pressepräsenz.

Wie reagieren die Leitmedien auf diesen, für ein anspruchsvolles Sachbuch zu politischer Theorie einigermaßen erstaunlichen Erfolg? Nehmen sie den Ball auf, führen sie die Debatte weiter, wird Mausfeld zu Anne Will und Frank Plasberg eingeladen? Mitnichten. Ist die Frage naiv? Wahrscheinlich. Der Mainstream tut bislang jedenfalls vor allem zweierlei: Schweigen und, wo das nicht reicht, diffamieren.

Nachdem der Deutschlandfunk das Werk in der Woche des Erscheinens als „klagende Behauptung“ und „Empörungsbuch“ abgekanzelt hatte, passierte in den großen deutschen Medien wochenlang erst einmal gar nichts. Landauf, landab tat man in den Feuilletons und politischen Redaktionen der Republik ganz einfach so, als sei der brisante Bestseller des Kieler Psychologieprofessors nie erschienen.

Es dauerte einen ganzen Monat – und eine lobende Rezension in der Schweizer (!) Neuen Züricher Zeitung –, bis die Süddeutsche Zeitung sich bemüßigt sah, warnend einzugreifen. Wenn ein radikales, unbequemes Buch sich trotz Totschweigens weiter erfolgreich verkauft – und dann auch noch im Ausland gelobt wird –, muss, so scheint es, die Strategie geändert werden. Man schaltete auf Angriff und wechselte dazu in geübter Manier in den Diffamierungsmodus. Rainer Mausfeld, so meinte die Süddeutsche nun zu erkennen, sei „abgedriftet in krude Bescheidwisserei“ – eine Art Feuilleton-Deutsch für: „Wir können die vom Autor vorgebrachten Fakten leider nicht widerlegen.“

Mausfelds Ansichten seien „schnell geschrieben und schnell beklatscht, deshalb aber noch lange nicht wahr“. Der Leser, der an dieser Stelle gespannt auf die Argumentation des Rezensenten wartet, wird stattdessen mit einer vagen Bekundung abgespeist: Mausfelds Gedanken würden, so wörtlich, „der Komplexität im Ringen um Fortschritte in der Weltgemeinschaft nicht gerecht“. Das klingt hilflos verschwurbelt und ließe sich vielleicht übersetzen mit: „Ich weiß zwar auch, dass das herrschende System gerade nicht gut aussieht,

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KenFM im Gespräch mit: Daniel Harrich (“Pharma-Crime”) | KenFM.de

kenfm-im-gesprach-mit-daniel-harrich-8220pharma-crime8221-kenfm.de

03-12-18 01:20:00,

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Wie sicher sind unsere Medikamente?

Dieser Frage ist der investigative Journalist Daniel Harrich in seinem neuen Buch „Pharma-Crime – Kopiert, gepanscht, verfälscht – Warum unsere Medikamente nicht mehr sicher sind“ auf den Grund gegangen.

Seine Rechercheergebnisse zeichnen ein erschreckendes Bild: Kaum einer weiß, was in all den Pillen, Tabletten und sonstigen Arzneimitteln, die uns der vertrauenserweckende Mann im weißen Kittel zu unserem Wohle verschreibt, eigentlich drin ist – erst recht nicht die Apotheker. Wie könnten sie auch, stehen sie doch am Ende einer globalisierten Produktionskette, die vielfach vollkommen intransparent ist. Wirklich nachzuvollziehen, wo denn nun welcher Wirkstoff eigentlich herkommt, ist heute nahezu ein Ding der Unmöglichkeit.

Und die Pharmaindustrie? Schweigt und sitzt Skandale – von Contergan bis Heparin – lieber aus, anstatt dem teilweise tödlichen Treiben ein Ende zu setzen. Man möchte sich sein milliardenschweres Geschäftsmodell eben nicht verbauen. Verantwortungsbewusstsein? Fehlanzeige. Wer denkt, die Profitgier würde zumindest vor dem Handel mit der Gesundheit von Menschen haltmachen, der denkt auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten.

Hier den Finger in die Wunde zu legen, war längst überfällig. Harrichs Aufklärungsarbeit ist daher von unschätzbarem Wert für all jene, denen das Wohlergehen der eigenen Mitmenschen am Herzen liegt.

Und wie so häufig bleibt am Schluss die Erkenntnis: Wenn sich wirklich etwas verändern soll, müssen wir selber aktiv werden. Auf die moralische Läuterung einer geldgetriebenen Industrie zu warten, wäre vergebens.

Inhaltsübersicht:

0:00:25 Contergan & Co. – Wie sicher sind unsere Medikamente?

0:14:38 Organisationsstrukturen der Pharma-Kriminalität

0:36:14 Der halbherzige Kampf gegen gefälschte Medikamente

1:00:08 Bewusstes Wegsehen – Parallelen und Verbindungen zwischen Pharmaindustrie und Profisport

1:28:39 Mögliche Wege zu mehr Transparenz im Pharmabereich

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Dir gefällt unser Programm? Informationen zu Unterstützungsmöglichkeiten hier: https://kenfm.de/support/kenfm-unterstuetzen/

Veröffentlicht am: 2.

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Meinung: Die Neue Weltordnung ist bereits da | www.konjunktion.info

meinung-die-neue-weltordnung-ist-bereits-da-wwwkonjunktion.info

03-12-18 12:53:00,

Menschen - Bildquelle: Pixabay / geralt; CC0 Creative CommonsMenschen - Bildquelle: Pixabay / geralt; CC0 Creative Commons

Menschen – Bildquelle: Pixabay / geralt; CC0 Creative Commons

George Herbert Walker Bush, der am Freitag verstorbene 41. US-Präsident, war einer der ersten Proponenten der Neuen Weltordnung – zumindest in seinem medialen Wirken.

Das Thema der Neuen Weltordnung gilt vielen als “gefundenes Fressen”, um Systemkrititker und Andersdenkende mit einer einfachen Form der Diffamierungskeule in die Ecke der Spinner und Aluhutträger rücken zu können. Die eigene kognitive Dissonanz verhindert, dass sich diese “In-die-Ecke-Steller” auch nur im Ansatz mit den verschiedenen Thesen, Aufzeichnungen, Äußerungen und Schriftstücken der Apologen dieser Neuen Weltordnung (NWO) auseinandersetzen.

Dabei wollen die Kritiker der Systemkritiker immer Nachweise für die Umsetzung der NWO haben, obwohl sie sie tagtäglich im eigenen Alltag beobachten können. Dabei verfallen sie dem allgemeinen Irrglauben, dass die NWO als Einzelereignis “über uns kommen wird”, und verschließen dabei die Augen vor dem Fakt der schleichenden, prozessualen Umsetzung der Neuen Weltordnung. Die NWO wird nicht als Großereignis Gestalt annehmen – vielmehr ist ein ein langwieriger Prozess, unterteilt in zahlreiche, kleinere Teilprozesse. Teilprozesse, die geschickt so platziert sind, dass das große Ganze dem Unbedarften nicht ersichtlich wird. Gerade diese Tatsache einer dosierten Umsetzung über einen schier endlos wirkenden Zeitraum scheint in der Vorstellungswelt dieser Kritiker keinen Platz zu finden.

Aber ich höre bereits die zweite, gern genutzte “Argumentationskeule”, die von den Kritikern der Systemkritiker geführt wird: Verschwörungen gibt es nicht und all das ist eine klassische Verschwörungstheorie. Auch hier tritt wieder deren kognitive Dissonanz in den Vordergrund: was nicht sein darf, kann nicht sein. Auch wenn es zahlreiche Belege von genau solchen Verschwörungen (offiziellen und inoffiziellen) gibt. Warum ist es so schwer vorstellbar, dass sich Menschen zusammen tun, um ein bestimmtes Ziel zu verfolgen? Warum glauben diese Kritiker nicht, dass es Strukturen geben kann, die bestimmte Handlungen ermöglichen, ohne dass alles und jeder allem und jeden bekannt ist. Das Need-to-know-Prinzip sollte spätestens mit dem Manhattan-Projekt jedem ein Begriff sein.

Mit den beiden diabolischen Pakten UN Migrationspakt und UN Flüchtlingspakt, die sowohl die abgebenden (Brain Drain) als auch empfangenden Länder (soziale Spannungen) schwer treffen werden,

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Tagesdosis 3.12.2018 – Ja, nein vielleicht? Warum der Streit um den Migrationspakt vom Wesentlichen ablenkt | KenFM.de

tagesdosis-3122018-8211-ja-nein-vielleicht-warum-der-streit-um-den-migrationspakt-vom-wesentlichen-ablenkt-kenfm.de

03-12-18 11:44:00,

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Ein Kommentar von Susan Bonath.

Seit  Wochen zerfleischt sich das politisch agierende Kleinbürgertum wegen des Migrationspaktes der Vereinten Nationen (UN). Die Bundesregierung wird das rechtlich nicht einmal bindende Abkommen wohl absegnen. Die Fronten bleiben verhärtet. Rechtsaußen zetert, auch innerhalb der Partei Die Linke fliegen die Fetzen. Plump gesagt: Kipping-Flügel gegen Wagenknecht-Flügel. Ersterer will offene Grenzen und ist für den Pakt – aus angeblich „humanistischen“ Gründen – ; letzterer will sie dicht machen und ist folglich gegen den Pakt – um Lohndumping fürs deutsche Proletariat zu verhindern. Auf ihrer Klausur am Wochenende umschiffte die Partei eine klare Positionierung – um des lieben Friedens willen.

Doch der Frieden trügt. Die Anhänger des Lagers der Linke-Fraktionsvorsitzenden Sahra Wagenknecht werfen den Freunden von Partei-Co-Chefin Katja Kipping vor, sich mit NATO und Großkapital gemein zu machen. Offene Grenzen seien schließlich deren Bestreben, um die Bedingungen im deutschen Arbeitshaus zu verschlechtern. Selbst sich als Kommunisten Bezeichnende fallen in diesen Tenor ein. Umgekehrt werfen die Kipping-Anhänger den Wagenknecht-Freunden Nationalismus und eine inhumane Haltung vor.

Nun ja: Beide haben mit ihren Vorwürfen recht. Aber beide liegen insgesamt falsch. Die ganze Debatte ist in Wahrheit unsinnig, verwirrend, kontraproduktiv. Ein Linker sollte mindestens Humanist sein – und politisch progressiv. Der Migrationspakt ist beides nicht.

Denn diesem Abkommen wohnt bereits das Moment der Selektion in ökonomisch verwertbare und nicht verwertbare Menschen inne und dient – soweit hat die Wagenknecht-Front tatsächlich recht – den Interessen des Kapitals. Sich auf dessen Seite zu stellen, ist nicht progressiv, sondern reaktionär.

Doch auch die propagierte Gegenposition von Grenzschutz und Abschottung ist weder humanistisch noch fortschrittlich. Denn tatsächlich steht sie ebenso auf Seiten der herrschenden Klasse – genauer gesagt: Sie dient den Interessen nationaler Kapitalfraktionen in Deutschland, die sich vor der Konkurrenz global agierender Großkonzerne – aus ihrer Sicht zurecht – schützen wollen.

Zweitens ist es alles andere als humanistisch, zuvor ausgeplünderte Menschen vom geraubten Wohlstand auszuschließen. Drittens ist es nicht links, die unterdrückte Klasse der Lohnabhängigen nationalistisch und ethnisch zu spalten in Privilegierte und Ausgegrenzte.

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Die entscheidenden Fragen tauchen in der “Nationalen KI-Strategie” nicht auf

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03-12-18 11:24:00,

Globaler Wettlauf um die schlausten Algorithmen – Teil 2

Weil sich die handels- und geopolitischen Spannungen verschärfen, fragmentiert der Weltmarkt für Digitaltechnik. Gerade im Bereich der Künstlichen Intelligenz hat ein neues technologisches Wettrüsten begonnen. Und Deutschland? Mit ihrer neuen “Nationalen KI-Strategie” will die Bundesregierungen an die Weltspitze – ohne industriepolitisches Konzept, ohne Europa und ohne Rücksicht auf die gesellschaftlichen Folgen.

Die wachsenden internationalen Spannungen führen nun in gewissem Umfang zu einer Wiederentdeckung der Industriepolitik. Diese “digitale Industriepolitik” greift ins Marktgeschehen ein, um die Wettbewerbsfähigkeit der einheimischen Produzenten zu sichern und mobilisiert dafür große Ressourcen. Von Japan bis Österreich, von Neuseeland bis Kanada, überall auf der Welt bringen Regierungen “Nationale KI-Strategien” auf den Weg und überbieten sich gegenseitig mit Fördergeldern für ihre Forschungseinrichtungen. Im Gegensatz zum vergangenen Jahrhundert verfolgt diese Industriepolitik aber keine sozial- oder arbeitspolitischen Ziele, sondern zielt lediglich auf marktfähige “Innovation”.

Teil 1: Globaler Wettlauf um die schlauesten Algorithmen

Gerade für Deutschland – ökonomisch völlig abhängig vom Export hochpreisiger Produkte – steht beim Wettlauf um die schlauesten Algorithmen viel auf dem Spiel. Sollte KI tatsächlich in immer mehr Produkte wandern, geraten einheimische Hersteller in Abhängigkeit und verlieren ihre Fähigkeit, Preise zu setzen. Die Technologie wird vermutlich vor allem für Interfaces eine wichtige Rolle spielen – Stichwort Sprachsteuerung. Selbst wenn dann beispielsweise die Kraftwagen weiterhin hierzulande gefertigt werden, kommt das Betriebssystem für das autonome Fahren möglicherweise aus den USA oder China. Dienstleistungen, die sich übers Internet abwickeln lassen, könnten völlig von ausländischen Anbietern übernommen werden. Insofern ist die Angst davor, technologisch abgehängt zu werden und in der internationalen Arbeitsteilung abzusteigen, nicht irrational. Wer KI aufkaufen muss, rutscht in der Wertschöpfungskette nach hinten und kann nicht mehr Preise setzen.

Wie reagiert nun die Bundesregierung auf diese Herausforderung? Am 3. Dezember wird sie auf dem “Digital-Gipfel” ihre Strategie verabschieden. Drei Milliarden Euro sind vorgesehen – vor allem für die Forschung, aber auch als Starthilfen für Unternehmensgründungen und ähnliche Maßnahmen. “Deutschland soll zum weltweit führenden Standort für KI werden”, heißt es in den bereits veröffentlichten Eckpunkten der “Nationalen KI-Strategie”.

Daten-Dürre in Deutschland

Ein ambitioniertes Ziel: Deutschland ist zwar in der akademischen Forschung gut aufgestellt, im Vergleich mit den USA und China aber weit abgeschlagen.

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„Das Modell Elitendemokratie ist historisch verheerend gescheitert“

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03-12-18 11:21:00,

Herrschaft und Macht zu verschleiern, darum geht es in den demokratischen Systemen unserer Zeit. Zu diesem Ergebnis kommt Rainer Mausfeld bei seiner Auseinandersetzung mit Politik und Medien. Die Geschichte habe immer wieder bewiesen, wie real eine unersättliche Gier nach Macht sei, eine Tatsache, die auch heute gelte. Deshalb, so Mausfeld, müsse man auch in unserer gegenwärtigen politischen Situation Macht genau betrachten. Von Marcus Klöckner.

Streng geht Mausfeld mit den Medien ins Gericht. Zwar existiere durchaus ein kritischer politischer Journalismus, allerdings finde dieser dort seine Grenzen, wo die große Weltpolitik stattfinde. „Wenn es um Themen geht, die die Stabilität der Machtzentren gefährden könnten, wird erkennbar, wie tief die Medien in ökonomische und politische Machtstrukturen eingebunden sind“, so Mausfeld. Ein Interview über Schein und Sein der politischen Verhältnisse.

Herr Mausfeld, bei der Auseinandersetzung mit Ihrem Buch fällt auf, dass immer wieder die Begriffe „Herrschaft“, „Herrschaftsstrukturen“ oder „Macht“ auftauchen. In den Medien finden sich diese Begriffe, wenn es um Deutschland geht, hingegen eher selten. Oder?

Das ist eine interessante Beobachtung. Die Kernkategorie alles Politischen, nämlich Macht, kommt in politischen Diskussionen der Leitmedien so gut wie gar nicht vor. Und wenn, dann nur auf eine ziemlich oberflächliche Weise. Über Herrschaft und Macht redet man im Zusammenhang mit unserer Demokratie bzw. unserem „Herrschaftssystem“ einfach nicht mehr. Es soll wohl der Eindruck entstehen, außerhalb des Volkes gäbe es keine Zentren politischer Macht. Also brauchen wir auch nicht darüber zu reden. Dabei ist es in unserer gegenwärtigen politischen Situation besonders wichtig, Macht genau zu betrachten.

Was bedeutet denn Macht?

Macht heißt, dass jemand die Möglichkeit hat, seine Interessen gegen andere durchsetzen zu können und Entscheidungen zu treffen, die ihm zu Gute kommen. Wer Macht hat, kann durchsetzen, was zu seinem Vorteil ist. Macht über andere zu haben bedeutet, andere dem eigenen Willen unterwerfen zu können. Noch einmal: Macht ist die Kernkategorie des Politischen. Und deswegen ist es eigenartig und bemerkenswert, wenn Medien nicht mehr über Macht und Herrschaft reden. Das wäre so, als würde man in einer Akademie für Fische nicht über Wasser reden.

Auf jeden Fall zeigt die Geschichte, dass das Streben nach Macht dazu neigt, unersättlich zu sein. Diese Gier führt uns zu den dunklen Seiten des Menschen, und sie hat im Laufe der Zivilisationsgeschichte gigantische Blutspuren hervorgebracht.

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«Bashar al-Assad ist ein guter Präsident»

bashar-al-assad-ist-ein-guter-prasident

03-12-18 11:12:00,

Helmut Scheben / 03. Dez 2018 –

Der Krieg gegen die syrische Regierung hat dazu geführt, dass die Bevölkerung mehr denn je Partei für Baschar al-Assad ergreift.

Red. Helmut Scheben hielt sich von Mitte Oktober bis Anfang November in Syrien auf. Er reiste mit der Gruppe «Freundeskreis Schweiz-Syrien», die freundschaftliche Kontakte zur christlichen Gemeinde in Kfarbou unterhält.

Wenn man von Süden kommend in Homs einfährt, sieht man linker Hand ein paar hundert Meter entfernt die ersten Ruinen. Baba Amr und andere Aussenbezirke der Stadt sind völlig zerstört. Geisterquartiere, die nur noch aus Betonfetzen und verrosteten Armierungen bestehen. Selbst in Mostar und Sarajewo habe ich in den 90er-Jahren nicht Zerstörungen von diesem Ausmass gesehen.

Homs war 2011 eine der ersten Städte, in denen bewaffnete Milizen Stadtteile unter ihre Kontrolle brachten. Wer auch immer als Exponent staatlicher Institutionen galt, musste damit rechnen, hingerichtet zu werden: Lehrer, Ärzte, Gemeindevorsteher, Polizisten. Die «Burial Brigade» von Baba Amr zum Beispiel gab 2012 in einem Interview an, seit März 2011 mehreren hundert «Verrätern» die Kehle durchschnitten zu haben. (1)

Die Aufständischen deklarierten Homs zur «Hauptstadt der Rebellion». Minderheiten, die Nähe zur syrischen Regierung bekundeten, wurden vertrieben. Im Mai 2012 waren bereits 50’000 Christen aus Homs geflohen. 2014 eroberte die syrische Armee die besetzten Zonen zurück und legte ganze Quartiere in Schutt und Asche.

Zerstörtes Wohnquartier in Homs

In dieser Trümmerlandschaft wohnt niemand, Hunde und Katzen schnuppern in Abfallhaufen. Nur wenige hundert Meter weiter, in der Innenstadt von Homs, geht das Alltagsleben seinen gewohnten Gang: das Hupen der Autos und Motorräder im Stau, die Läden, die Gemüse und Früchte anbieten, das Gedränge der Leute. Da wird geredet, gelacht, geschimpft, gehandelt, wie wenn es die Zerstörung da draussen nicht gäbe. Der Krieg hat dieses gespenstische Nebeneinander erzeugt, das trügerische Bild einer Normalität neben den Ruinen. Da ist ein sozialer Organismus, der scheinbar unbekümmert funktioniert, während ein Teil seines Gewebes abgestorben ist.

Überall verhindern die Betonblöcke der Kontrollpunkte den Verkehr in Syrien. Der Krieg ist in vielen Regionen vorbei, man befürchtet aber weiterhin Terroranschläge. Noch gibt es militärische Sperrgebiete und Konfliktzonen, vor allem im Norden, aber auch an der jordanischen Grenze im Osten.

Ein Bus mit sieben Schweizer Touristen ist nicht alltäglich.

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Wem nützt der Vorfall in der Straße von Kertsch?, von Valentin Vasilescu

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03-12-18 11:02:00,

Valentin Vasilescu faßt die Aufgabe der Aufklärungsflugzeuge von USA und Israel kurz zusammen. Diese Informationen wurden vom russischen FSB (von dem die Küstenwache befehligt wird) bestätigt, der zudem Videomaterial von der Befragung der ukrainischen Seeleute sowie ein Dokument welches an Bord eines der Boote gefunden wurde, veröffentlicht hat.

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Ein US-Spähflugzeug, aufgenommen während eines Aufklärungsfluges in der Nähe der Straße von Kertsch

Die internationalen Medien haben über den Zwischenfall in der Straße von Kertsch schlecht informiert, indem sie versucht haben den Anschein zu erwecken, dass es sich um eine Einschränkung des freien internationalen Schiffsverkehrs durch Russland gehandelt habe. Meiner Meinung nach kann dieser Zwischenfall schwere militärische Folgen für Russland haben, welche den Verlust der Krim nach sich ziehen könnten.

Die Bodentruppen verfügen nicht immer über ausreichend Informationen über den Feind und nutzen einen “Aufklärungsprozess” welcher zusätzliche Informationen liefert. Zum Beispiel greift eine Spähtrupp mit sehr wendigen, schnellen Booten während einiger Minuten den Feind an, und zieht sich anschließend, wenn er nicht gefangen genommen wurde, ebenso schnell wieder zurück.

Während des Zwischenfalles, welcher sich in der Enge von Kertsch am 25. November 2018 ereignete, hatten die beiden kleinen ukrainischen Boote (Berdyanks und Nikopol), der Gyurza-M – Klasse einen Aufklärungsauftrag durchzuführen. Ihr Ziel war nicht primär durch die Straße von Kertsch durch zu brechen, sondern eine Reaktion des russischen Kampfverbandes, mit dem Verteidigungsauftrag für die Brücke über der Meerenge, zu provozieren. Die beiden Boote waren für diese Aufgabe bestens geeignet, denn sie sind schneller und wendiger als die Schiffe der Küstenwache und der schwer bewaffneten Marinestreitkräfte.

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Das war der sichtbare Anteil des Vorfalles. Es gab noch einen weiteren, verdeckten und wesentlich wichtigeren Aspekt, als die welche die Medien präsentiert haben.

In der Tat wurden die Informationen, aus der “Aufklärungs-Operation” nicht von der Aufklärungs-Flotille, die sich im Kontakt mit dem Feind befand, gesammelt, d.h. in vorliegenden Fall, von den Booten Berdyansk und Nikopol der ukrainischen Kriegsmarine, sondern von einer anderen Aufklärungsstruktur, die verdeckt arbeitet. Sie wurde ganz speziell dafür installiert um die die Reaktion des Feindes zu überwachen (d.h. den Kampfverband, der zur Verteidigung der russischen Brücke und der Meerenge von Kertsch eingsetzt ist), mit Hilfe terrestrischer Beobachtungspunkte, Mitteln der Luftstreitkräfte, der Seestreitkräfte, Funk-Frequenzüberwachungssystemen, sowie Systemen zur Überwachung von Radar,

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Gelbwesten und „Terrormanagement“: Eskalieren Proteste, um gestoppt zu werden?

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03-12-18 10:54:00,

Seit zwei Wochen protestieren die Gelbwesten gegen die hohen Spritpreise und die Politik von Emmanuel Macron. Nach hoher Sympathie für die Gelbwesten eskalieren die Proteste und viele Bürger wenden sich ab. Hat die Regierung das so geplant?

Frankreich gilt seit jeher als Mutterland der Demokratie und der Proteste. Tatsächlich streikt die französische Bevölkerung wesentlich öfter als in Deutschland oder Österreich. Das liegt nicht nur an der revolutionären Ader der Franzosen, sondern auch an der französischen Verfassung, die jedem Franzosen ein Streikrecht einräumt, um „die eigenen Arbeits- oder Lebensbedingung zu verbessern“. Dabei müssen die Franzosen nicht auf die Entscheidungen der Gewerkschaften warten, sondern können sich selbst organisieren und auf die Straße gehen.

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REUTERS / Charles Platiau

Das führt dazu, dass viele Proteste in Frankreich tatsächlich vom Volk ausgehen und nicht von Organisationen durchgeführt werden, die auf ihren eigenen Profit aus sind. Besonders in Erinnerung bleibt die Revolte „Mai 68“, die in ganz Frankreich einprägsame Bilder und Slogans hervorbrachte und sich dann in Europa ausbreiteten. Was in vielen Ländern bei Aktivisten ein Wunschdenken blieb, wurde im Mai 1968 in Frankreich Realität: Das Zusammentreffen des studentischen Protests mit dem Aufbegehren der französischen Arbeiter. Diese Verbindung bekam eine ungeheure Dynamik und legte das ganze Land für Wochen lahm.

Am 24. Mai 1968 demonstrierten nach offiziellen Angaben mehr als 10 Millionen Franzosen gegen die Arbeitsbedingungen und das Establishment. Schließlich einigten sich die Gewerkschaften mit den Arbeitgebern. Nach Ankündigung von Neuwahlen kam es zu den gaullistischen Gegendemonstrationen. Zusammenstöße der beiden Protestlager wurden von der Polizei unterbunden und eine „große Revolution“ blieb aufgrund des geschickten Vorgehens von Präsident Charle de Gaulle aus.  Trotzdem musste er im Jahr darauf seinen Platz räumen und die konservativen Kräfte mussten sich reformieren.

Auch die Gelbwesten sind eine Protestbewegung, die weder durch Gewerkschaften noch durch politische Parteien organisiert wird. Es ist eine Bewegung der einfachen Bürger Frankreichs, die unter den hohen Spritpreisen und den hohen Steuern der Regierung von Emmanuel Macron leiden. Am ersten Protestwochenende haben die Gelbwesten über 300.000 Menschen mobilisiert und genossen dabei die Unterstützung von über 75 Prozent der französischen Bevölkerung. Die Gelbwesten fordern „die Senkung aller Steuern, die Anhebung des Mindestlohns und die Einrichtung einer Bürgerversammlung, um soziale Ungerechtigkeiten zu diskutieren“.

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Ukraine-Wahlkampf. Westen macht Kriegs-Reklame | KenFM.de

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03-12-18 10:53:00,

Von Ulrich Gellermann.

Noch kein Krieg mit internationaler Beteiligung in der Ukraine. Noch keine NATO-Waffenhilfe für den Wahlkämpfer Poroschenko, den Noch-Präsidenten der Ukraine. Aber es steht schlecht um den Kiewer Oligarchen. Wenn Wahlen wären, sagen die Umfragen, wäre der Mann nicht mehr Präsident. Und pünktlich zu Beginn des Wahlkampfes sendet Poroschenko seine Marine zur Kampftour durch die Meerenge von Kertsch, und die russische Marine reagiert prompt: Denn die Kriegsmarine der Ukraine hatte nicht die Güte, ihre Flotille so anzumelden, wie es im 2003 abgeschlossenen Vertrag zwischen der Ukraine und Russland zur Nutzung des Asowschen Meeres und der Straße von Kertsch vorgesehen ist. Ein schöner Krieg könnte Stimmen gewinnen. Und da der militärische Zwerg Poroschenko nur geringe Chancen gegen den militärischen Riesen Russland hat, versucht der Ukrainer auf die Schultern der NATO zu klettern und aus dieser scheinbar sicheren Position in den Kampf zu ziehen. Dass es da eine Weltkriegsschwelle gibt, bei ihrer Überschreitung gar ein atomares Risiko? Kümmert doch den Gefährder aus Kiew nicht.

Leider ist der größenwahnsinnige Präsident nicht allein. Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat der Ukraine schon mal die Unterstützung der Militärallianz im jüngsten Konflikt mit Russland zugesagt. Der deutsche Draussen-Minister, Heiko Maas, twittert lauthals: „Eine russische Blockade der Durchfahrt ins Asowsche Meer ist nicht akzeptabel“. Von der deutschen Verantwortung für den wildgewordenen Zwerg aus dem Oblast Odessa kein Wort. Denn nur mit deutscher Hilfe wurde der installiert und nur mit deutscher Hilfe hält er sich im Amt. Auf seinen Zehenspitzen steht auch Omid Nouripour, Außenpolitiker der Grünen – aus dieser kühnen Höhe kann er weit gucken und erkennt, dass es sich im vorliegenden Fall um einen „eindeutigen Rechtsbruch Russlands“ handelt. Über so viel Fernsicht verfügt auch die US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Nikki Haley, die „illegale Handlungen“ Russlands behauptet. Und wenn die USA was behaupten, dann behaupten deutsche Medien tapfer mit. Zwar gibt es noch keinen Krieg mit Russland, aber sicherheitshalber bereiten die vorauseilenden deutschen Redakteure ihn schon mal vor.

Eilfertig meldet sich die „Tagesschau“ mit ihrem Redakteur Kai Küstner zur Stelle und schreibt mit einer „Chronik der Krimkrise – Die Wurzel des Schwarzmeer-Konflikts“ schnell mal die Geschichte neu. Begonnen habe alles, als „Präsident Viktor Janukowitsch es im November 2013 auf russischen Druck hin ablehnte,

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Globaler Wettlauf um die schlauesten Algorithmen

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02-12-18 03:14:00,

Grafik: TP

KI-Nationalismus – Teil 1

Weil sich die handels- und geopolitischen Spannungen verschärfen, fragmentiert der Weltmarkt für Digitaltechnik. Gerade im Bereich der Künstlichen Intelligenz hat ein neues technologisches Wettrüsten begonnen. Und Deutschland? Mit ihrer neuen “Nationalen KI-Strategie” will die Bundesregierungen an die Weltspitze – ohne industriepolitisches Konzept, ohne Europa und ohne Rücksicht auf die gesellschaftlichen Folgen.

“Wer über die leistungsfähigste Künstliche Intelligenz verfügt, wird die Welt beherrschen.” So äußerte sich Wladimir Putin letztes Jahr. Der globale Wettkampf um die schlausten und schnellsten Algorithmen nimmt Fahrt auf. Künstliche Intelligenz (KI) gilt als die Schlüsseltechnologie der Zukunft. “Wir müssen kämpfen!”, meint die deutsche Kanzlerin. Von einer “Aufholjagd” spricht ihr Wirtschaftsminister Peter Altmaier.

Solche martialischen Töne und dramatischen Warnrufe dominieren die Debatte. Selbst in den USA, die eigentlich mit einigem Vorsprung in dieses Rennen gehen, befürchten Kommentatoren, ihr Land könne abgehängt werden. Die jüngsten chinesischen Erfolge bei der KI müssten einen “Sputnik-Schock” auslösen, glaubt beispielsweise die Washington Post, in Anspielung auf das historische space race zwischen den USA und Russland. Die großen Mächte sehen sich in einem technologischen Wettrüsten, der Hauptgewinn lautet angeblich Weltherrschaft und die Verlierer werden untergehen …

Allerdings vermeiden sowohl Russland als auch China eine allzu aggressive Rhetorik. Der russische Präsident beispielsweise fügte sofort hinzu, dass, sollte sein Land dieses Wettrennen gewinnen, “wir unsere Ergebnisse mit der ganzen Welt teilen werden, so wie wir es heute bereits mit der Nukleartechnik tun.” Es sei nicht wünschenswert, dass in diesem Bereich ein Machtmonopol entstünde, betonte Putin.

Ähnlich positioniert sich die chinesische Führung in ihren öffentlichen Stellungnahmen. Auf einer Konferenz in Shanghai im September vertrat Vizepremier Liu He einen ausgesprochen internationalistischen und freihändlerischen Standpunkt:

Wir hoffen, dass alle Länder, alle Bewohner des globalen Dorfes, einander unterstützen und niemanden ausschließen, damit wir Antworten auf die positiven und negativen Auswirkungen dieser Technologie finden.” Auch Präsident Xi Jinping betonte, China werde “im Bereich der KI seine Ergebnisse mit anderen Ländern teilen. (Liu He)

Mit solchen Äußerungen reagieren China und Russland auf die protektionistischen Maßnahmen der USA. Die Trump-Regierung erschwert Import und Export von Digitaltechnik und anderer Hochtechnologie. Im März verbot sie die feindliche Übernahme des Chip-Herstellers Qualcomm durch das chinesische Unternehmen Broadcom.

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Kurz eingeworfen: George Herbert Walker Bush ist tot | www.konjunktion.info

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02-12-18 02:47:00,

George H.W. Bush im CIA HQ - Bildquelle: Wikipedia / Central Intelligence Agency; Public DomainGeorge H.W. Bush im CIA HQ - Bildquelle: Wikipedia / Central Intelligence Agency; Public Domain

George H.W. Bush im CIA HQ – Bildquelle: Wikipedia / Central Intelligence Agency; Public Domain

George Herbert Walker Bush ist tot. Im Alter von 94 Jahren ist der 41. US-Präsident am Freitag gestorben.

Was wir über Bush, den Älteren, nun in der Hochleistungspresse lesen müssen, ist an Lobhudelei und Geschichtsverklärung nicht zu überbieten. Bush als politische Legende, Bush als charakterfester US-Präsident, Bush als Bezwinger der Sowjetunion.

Desinformationen für und über einen “Staatsmann”, die sich weder mit seiner langen Liste als Destabilisator zahlreicher Demokratien und Regionen, als Verfechter der Neuen Weltordnung oder seine CIA-Verbindungen mit der Bin Laden-Familie befassen.

Die Tatsache, dass Donald Trump einen “Nationalen Tag der Trauer” am kommenden Mittwoch abhalten will, an dem zusätzlich die US-Börsen geschlossen bleiben sollen, lässt tief blicken und zeigt, dass Trump Teil der kontrollierten Opposition in den USA ist. 0,1% der Globalisten und die ihnen gehörende und untertane Medienlandschaft traueren um einen Menschen, den die anderen 99,9% weder respektier(t)en, noch seine Taten jemals gutheißen konnten.

Mit George Herbert Walker Bush ist einer der Falken schlechthin in Washington gestorben, dessen Politik bis heute nachwirkt und dessen Tod insbesondere in Lateinamerika ob seiner Vergangenheit als CIA-Chef keine allzu große Trauer auslösen dürfte.

Quelle:
Former President George HW Bush dies at 94; Trump designates Wednesday as national day of mourning, markets to close
George Bush Sr.: “New World Order” 11.9.1991

Ein Artikel bildet zwangsweise die Meinung eines Einzelnen ab. In Zeiten der Propaganda und Gegenpropaganda ist es daher umso wichtiger sich mit allen Informationen kritisch auseinander zu setzen. Dies gilt auch für die hier aufbereiteten Artikel, die nach besten Wissen und Gewissen verfasst sind. Um die Nachvollziehbarkeit der Informationen zu gewährleisten, werden alle Quellen, die in den Artikeln verwendet werden, am Ende aufgeführt. Es ist jeder eingeladen diese zu besuchen und sich ein eigenes Bild mit anderen Schlussfolgerungen zu machen.

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Entwicklungsorganisation übt scharfe Kritik an G20-Gipfel

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02-12-18 10:22:00,

Newsticker

2.12.2018 • 10:14 Uhr

Entwicklungsorganisation übt scharfe Kritik an G20-Gipfel (Symbolbild)

Aktivisten haben scharfe Kritik an den Ergebnissen des Gipfels der Staats- und Regierungschefs der großen Wirtschaftsnationen (G20) in Buenos Aires geübt. “Es ist schockierend, dass im gesamten Kommuniqué der Begriff soziale Ungleichheit nicht ein einziges Mal auftaucht”, sagte Jörn Kalinski von Oxfam nach Abschluss des Gipfels am Samstag. Die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich sei eine der größten Herausforderungen unserer Zeit.

“Sie zerfrisst unsere Gesellschaften, ist ökonomisch unsinnig und bedroht die Demokratie”, so Jörn Kalinski. Ohne die Reduzierung der Ungleichheit werde das Ziel, die extreme Armut bis zum Jahr 2030 beseitigen zu wollen, nicht erreicht werden. “Wir brauchen dringend ein wirkliches Umdenken und eine andere Politik, denn wachsende Ungleichheit ist das Resultat der Politik gerade auch der G20 über die letzten Jahrzehnte”. Dieses Vorhaben gehöre auf die Tagesordnung eines jeden G20-Gipfels. Die Schaffung einer entsprechenden Arbeitsgruppe in der “Gruppe der 20”, die sich beständig mit sozialer Ungleichheit beschäftigt, sei deswegen überfällig. (dpa)

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