Mueller – der Super-GAU für die Glaubwürdigkeit der Mainstreammedien

mueller-der-super-gau-fur-die-glaubwurdigkeit-der-mainstreammedien

25-03-19 11:04:00,

Ein Jahr lang kannten die großen US-Medienkonzerne nur ein Thema. Alleine die Branchengrößen Washington Post, New York Times, MSNBC und CNN widmeten „Russiagate“ und den Ermittlungen des Sonderbeauftragen Robert Mueller zusammen 8.507 Artikel – fast 30 pro Tag – und endlose Sendestunden. Doch der Mueller-Report erwies sich nun als Nullnummer, die „Wahrheiten“ der Mainstreammedien wurden als Verschwörungstheorien widerlegt. Die Folgen dieser vorhersehbaren Blamage sind noch gar nicht absehbar und werden uns auch in Deutschland noch lange im Positiven wie im Negativen begleiten. Von Jens Berger.

Die US-Mainstreammedien haben alles auf eine Karte gesetzt und verloren. Schon im Wahlkampf gingen vor allem die liberalen Medienkonzerne schon früh in die Totalopposition zum Kandidaten Donald Trump und schlugen sich auf die Seite seiner Konkurrentin Hillary Clinton, die sie nicht nur publizistisch, sondern auch ganz massiv finanziell unterstützten. Natürlich dürfen – und sollen – auch Medienmacher eine politische Meinung haben und diese auch kundtun. Im US-Präsidentschaftswahlkampf 2016 überschritten die Medien jedoch kollektiv eine rote Linie. Während konservative Networks wie Fox sich schon fast traditionell als Kampfgefährten auf die Seite Trumps schlugen, warfen auch die liberalen Medien nicht nur ihre Neutralität, sondern auch ihre Professionalität schon früh über Bord und agierten nicht mehr wie unabhängige Beobachter, Analysten und Berichterstatter, sondern wie Verbündete Clintons. Aus unabhängigen Medien wurden Kombattanten.

Dies zeigte sich in besonderer Deutlichkeit in der Berichterstattung zu den „geleakten“ Mails, die ein schlechtes Licht auf Hillary Clinton und ihren damaligen Wahlkampfleiter John Podesta warfen. Der war es dann auch, der kurz nach der Veröffentlichung der internen Mails ein geniales Ablenkungsmanöver startete, indem er die Aufmerksamkeit des Publikums auf angebliche „russische Hacker“ lenkte. Mit tatkräftiger Unterstützung – vor allem der New York Times – strickten sich Demokraten zusammen mit den „Pro-Clinton-Medien“ eine Verschwörungstheorie zusammen, die später als „Russiagate“ Berühmtheit erlangen sollte. Heute wird gerne vergessen, dass „Russiagate“ vor allem eine Kopfgeburt von Medienkonzernen wie MSNBC war und diese Verschwörungstheorie Clinton im Wahlkampf gegen Trump unterstützen sollte.

Diese Strategie ist nicht aufgegangen. Doch anstatt selbstkritisch zu reflektieren und den ungeliebten Präsidenten Trump nun inhaltlich zu stellen – was ja nicht so fürchterlich schwer gewesen wäre – steigerten sich die Pro-Clinton-Medien gegenseitig in einem förmlichen Rausch hinein und machten Trump nun zum aktiven Mitverschwörer ihrer „Russiagate-Theorie“.

 » Lees verder

Nach Nato-Bombardierungen: Fast 40.000 neue Krebserkrankungen pro Jahr in Serbien

nach-nato-bombardierungen-fast-40.000-neue-krebserkrankungen-pro-jahr-in-serbien

25-03-19 11:00:00,

Panorama

18:09 24.03.2019(aktualisiert 18:21 24.03.2019) Zum Kurzlink

20 Jahre nach den Nato-Bombardements wird in Serbien bei bis zu 40.000 Patienten jährlich Krebs diagnostiziert. Dies teilte die Leiterin der Abteilung für Neuroonkologie des klinischen Zentrums Serbiens, Danica Grujičić, mit.

Die Nato-Bombenangriffe auf Jugoslawien im Jahr 1999, bei denen Tausende Menschen getötet und verletzt wurden, waren unter dem Vorwand des Schutzes der albanischen Bevölkerung der autonomen Provinz Kosovo und Metochien vor den Aktionen der serbischen Armee und Polizei eingeleitet worden.

Andere Sputnik-Artikel: 20 Jahre seit „Dammbruch des Völkerrechts“: Deutsche bitten Serben um Verzeihung Andere Sputnik-Artikel: 1999: Wie Medien den Nato-Angriff auf Jugoslawien unterstützten

 » Lees verder

Junckers Luxemburg: Steuerparadies der Großkonzerne

junckers-luxemburg-steuerparadies-der-groskonzerne

25-03-19 11:00:00,

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker war tief in die Steueraffäre in Luxemburg verstrickt. (Foto: dpa)

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker war tief in die Steueraffäre verstrickt. (Foto: dpa)

Lesen Sie in diesem Artikel:

  • wie Luxemburg mit dem Bankgeheimnis umgeht
  • welche Rolle der heutige Kommissionspräsident in dem Steuerskandal spielte
  • wie das Land plant, seine finanzielle Vormachtstellung innerhalb der EU wiederzuerlangen

 » Lees verder

ZUR SACHE: Venezuela und der Iran – im Fadenkreuz der Demokratie | KenFM.de

zur-sache-venezuela-und-der-iran-im-fadenkreuz-der-demokratie-kenfm.de

25-03-19 10:54:00,

Dieser Artikel ist auch als kostenlose MP3 für Dich verfügbar!

Download MP3

Die Einforderung von Demokratie seitens der USA im Rahmen ihrer Definitions- und Deutungsgrundlage, bedeutet rückblickend für viele Länder dieser Erdkugel Krieg, Elend und Zerstörung.

USA und NATO, als auch durch die EU begleitete Interventionen auf politischer sowie kriegerischer Ebene, bringen nicht nur den eingeforderten Regime Change, sondern für Millionen von Menschen meist schmerzhafte bis zerstörerische Realitäten. Neben der Zerstörung durch militärische Einsätze, wird eine todbringende Maßnahme von vielen Menschen unterschätzt und nicht bedacht – Sanktionen.

Sanktionen töten und treffen nachhaltig zuerst bewusst die Menschen des entsprechenden Landes, jedoch nicht die anvisierte Politik und ihre ausführenden Helfershelfer. Bei einem begleitenden Einsatz von Bomben und Raketen leidet immer die Zivilbevölkerung, seltenst die Machthaber in ihren Bunkern.

Wird in der westlichen Politik von Demokratiedefiziten gesprochen, verbreitet über die klassischen Medien, stellt sich immer die Frage der Wahrheit und Glaubwürdigkeit, ob der formulierten Vorwürfe.

In der heutigen Ausgabe von ZUR SACHE diskutiert der Moderator mit drei Gästen, die sich dahingehend unterscheiden. Alle drei kennen sich in den benannten Regionen aus und beherrschen zudem die Sprache.

Zum heutigen Thema von ZUR SACHE: Venezuela und der Iran – im Fadenkreuz der Demokratie, vermitteln und erklären folgende Teilnehmer:

  • Bernd Erbel: Diplomat und Botschafter a.D. (Bagdad 2004-2006, Kairo 2006-2009, Teheran 2009-2013)
  • Harri Grünberg: Mitglied des Parteivorstandes Die Linke
  • Petra Wild: Publizistin und Islamwissenschaftlerin (studierte arabische Sprache u.a. in Damaskus und Jerusalem)

+++

KenFM jetzt auch als kostenlose App für Android- und iOS-Geräte verfügbar! Über unsere Homepage kommt Ihr zu den Stores von Apple und Google. Hier der Link: https://kenfm.de/kenfm-app/

+++

Dir gefällt unser Programm? Informationen zu Unterstützungsmöglichkeiten hier: https://kenfm.de/support/kenfm-unterstuetzen/

+++

Jetzt kannst Du uns auch mit Bitcoins unterstützen.

BitCoin Adresse: 18FpEnH1Dh83GXXGpRNqSoW5TL1z1PZgZK

Veröffentlicht am: 24. März 2019

Anzahl Kommentare: 5 Kommentare

 » Lees verder

KenFM am Set: Save the Internet – Demo gegen Artikel 13 in Berlin (23.3.2019) | KenFM.de

kenfm-am-set-save-the-internet-demo-gegen-artikel-13-in-berlin-2332019-kenfm.de

25-03-19 10:51:00,

„Unsere Bildungssysteme haben längst Hirne produziert, die so unabhängig denken können, wie die der Hitlerjugend. Wegtreten.“

… dazu ergänzend, da es mittlerweile weithin als Erkenntnis gilt, zumindest bei Jenen die nicht nur Scheinopposition sind, daß der Medien- und Bildungsapparat, neben Anderen, nur im Dienst einer sehr dünnen Oberschicht steht:

Ronja berichtete, sie beschäftige sich seit einiger Zeit ernsthaft mit Politik und habe auch an den internationalen Jugendprotesten gegen den Klimawandel “Fridays for future” teilgenommen. „Ich habe auf der Straße mitdemonstriert. Das ist cool, denn für junge Leute ist es eine Möglichkeit, sich Gehör zu verschaffen“, sagte sie. „Es ist ein guter Gedanke, dass wir etwas ändern können, wenn wir zusammenhalten.“ Sie gehe davon aus, dass diese Jugendlichen das politische System verändern würden, sobald sie etwas älter seien. „Viele Jugendliche wissen jetzt Bescheid.“

Silas sagte, für ihn sei die Versammlung wichtig gewesen, weil die Redner einerseits den Zusammenhang zwischen dem Wachstum der Rechtsextremen und dem Kapitalismus erklärt und andererseits vom Aufbau einer Arbeiterbewegung gesprochen hätten, die gegen den Faschismus und seinen Ursprung im kapitalistischen System kämpft.

„Ich fand es sehr interessant, dass hier erklärt wurde, dass das Anwachsen der Rechten und der AfD wirklich mit dem Kapitalismus zusammenhängt“, sagte Silas. „Darüber habe ich vorher nicht nachgedacht.“ Er habe natürlich schon gehört, dass gerade mal zwei Prozent der Menschen gleichviel Vermögen wie die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung besitzen. „Aber es ist sehr interessant, dass es mit der Arbeiterklasse zusammenhängt, und ihr habt hier erklärt, dass die Arbeiterklasse eigentlich die Kraft gegen den Kapitalismus ist. Daran hatte ich noch nie gedacht.“

Ronja sagte, auch sie habe vor dieser Veranstaltung nicht ernstlich über Sozialismus und Kapitalismus nachgedacht. „In der Schule hat man für solche Diskussionen nie Zeit.“ Sie fügte hinzu: „Vielleicht wird mal über Hitler oder über 1989 gesprochen, aber der Kapitalismus und der Sozialismus kommen eigentlich nicht vor.“

Ein WSWS-Reporter fragte sie, ob sie es für ein Problem halte, dass solche Fragen in der Schule nicht diskutieren würden. „Es ist ein großes Problem“, antwortete sie. „Jeder denkt, das ist ein normales System, aber das ist es nicht.“ Sie fügte hinzu. „Wir leben im Kapitalismus, aber wir wissen gar nicht, dass es eine Alternative gibt.“ Diese Zusammenhänge müsse man doch kennen. Silas ergänzte: „Für mich ist die Arbeiterklasse wirklich das Werkzeug gegen den Kapitalismus.“ Er sagte,

 » Lees verder

Sicherheit durch Hören und Filtern | KenFM.de

sicherheit-durch-horen-und-filtern-kenfm.de

25-03-19 10:13:00,

Der Anfang der Aufklärung ist das Ende der Macht.

Von Uli Gellermann.

Sie könnten und müssten eigentlich ganz schön sicher sein, die Herrschaften, unter denen auch jede Menge Damen sind. Denn ziemlich pünktlich gehen die Leute irgendwas wählen. Fast immer kommt das raus, was die Stabilität derer, die mit der Macht tanzen, nicht gefährdet. Sogar diese oder jene Opposition leistet sich das parlamentarische System: Die Linkspartei ist allerdings mit ihren inneren Widersprüchen beschäftigt, die AfD ist für die NATO, mit ernsthaftem Widerstand ist aus dem Parlament nicht zu rechnen. Und doch fürchtet die Macht um das schöne Gefühl der Sicherheit die das politische Vakuum verleiht: Die Abwesenheit von wirklichen Alternativen soll gesichert bleiben. Dafür braucht die Herrschaft Überwachung. Ruhe im Netz und Schweigen am Handy.

Traditionsbewusst setzt das deutsche Innenministerium auf den Schnüffel-Apparat: Der Verfassungsschutz soll mehr und besser mithören können. Könnte nicht manche Aktion mit einer Nachricht über Whatsapp beginnen, fürchtet der Schutz. Ist die Aktion nicht der Beginn der Tat? Ist die unkontrollierte Tat nicht der materielle Anfang des Widerspruchs? Kann dieser Widerspruch nicht sogar Anfang vom Ende der Macht sein? Sicher, wenn er organisiert ist. Da will die Herrschaft lieber rechtzeitig mitlesen, mithören, mitsehen. Denn nur was die Macht weiß, macht sie so richtig heiß. Deshalb will sie wissen, was ihre Diener hinter dem staatlichen Rücken so austauschen. Noch ist das Schnüffeln durch den Artikel 10 des Grundgesetzes behindert. Diese veraltete Einschränkung des Post- und Fernmeldegeheimnisses muss weg. Zum Erhalt der Macht.

Und was hängt denn an so mancher Whatsapp dran? Ein Link zu einem Video. Natürlich hat die Macht nichts gegen die lustigen Videos von balgenden Kätzchen oder über Fische küssende Babys. Aber immer wieder führen die Links auf Sites, bei denen der Inhalt nicht ganz so lustig ist. Und was bei solchen Sites gern Aufklärung genannt wird, das ist für die Europäische Union der Beginn des Umsturzes. Denn wer aufgeklärt ist, der ist erwachsen genug, selbst zu herrschen. Das wäre das Ende der herrschaftlichen Bürokratie. Und so wie der deutsche Innenminister sicherheitshalber mithören will, so will die EU sicherheitshalber filtern, mit dem Artikel 13 der EU- Urheberrechtsreform und deren Upload-Filter.

Doch liegt in der Sorge der Herrschenden auch Hoffnung.

 » Lees verder

Trump und der Golan: Tweet mit globalen Folgen

trump-und-der-golan-tweet-mit-globalen-folgen

25-03-19 08:21:00,

Erich Gysling

Erich Gysling / 25. Mär 2019 –

Trumps Twitter-Ankündigung, die Golanhöhen als israelisch anzuerkennen, ist nicht nur für die arabische Welt gefährlich.

Eigentlich geht es beim Golan nur um ein Gebiet von rund 1200 Quadratkilometer, das ist eine kleinere Fläche als der Kanton Aargau. In der Region leben seit bald fünfzig Jahren nur Israeli (ca. 20’000) und Drusen (etwas mehr als 20’000), im Gebiet gibt es keine religiös begründbare Streitigkeiten. Die syrischen Araber, die vor dem Sechstage- und dem Yom-Kippur-Krieg (1967 resp. 1973) dort gelebt haben, sind nicht mehr da. Unter Druck sind sie weggezogen ins Gebiet des heutigen Syrien.

Also gibt es doch eigentlich keinen Grund, die Twitter-Ankündigung Trumps (Anerkennung der Annexion des Golan durch Israel) als katastrophale Weichenstellung zu werten?

Verstoss gegen UNO-Charta

Doch, diesen Grund gibt es, und zwar gleich mehrfach: Wenn ein Staat eine in einem Krieg eingenommene Region annektiert, setzt er sich über geltendes internationales Recht hinweg. Mit Verweis auf dieses Prinzip verurteilte die UNO 1982 die Inbesitznahme der britischen Falkland-Inseln durch Argentinien und gab damit grünes Licht für die gewaltsame Rückeroberung durch Grossbritannien. Ähnlich war es in den Jahren 1990/91, als Irak Kuwait besetzte, und mit fast gleichlautenden Argumenten verurteilte die internationale Gemeinschaft die Einnahme Südossetiens durch Russland im Jahr 2008 und 2014 die Annexion der Krim. In all diesen Fällen verwies die UNO darauf, dass die Eroberung des Territoriums eines anderen Staates illegal sei – egal, ob dies durch einen defensiv oder offensiv geführten Konflikt geschah –, und dass keine Annexion geduldet werden dürfe. Was erobert oder annektiert wurde, müsse auf friedlichem Weg in Verhandlungen zurückerstattet werden.

Wie, das ist eine Kernfrage, wollen die USA nach einer Anerkennung der Golan-Annexion durch Israel künftig noch gegen Russlands Annexion der Krim argumentieren? Was wollen sie einwenden, sollte Russland Abchasien oder Südossetien formell annektieren? Und was gegen die Ausdehnung Chinas im südchinesischen Meer? Mit Trumps Ankündigungs-Twitter zum kleinen Golan fällt global ein ganzes Kartenhaus von Argumentarien in sich zusammen.

Regionale Konsequenzen

Unmittelbar handfester sind die regionalen Konsequenzen. Donald Trump kündigt ja schon seit langem einen «grossartigen» Friedensplan für den Nahen Osten an, einen Plan, der allen in der Region etwas bringen werde. Es braucht keinen Propheten, um zu erkennen, wie das Puzzle am Ende aussehen wird: Zumindest all das,

 » Lees verder

DEMOCRACY: Politikcontrolling & Bürgerlobbyismus 2019 | KenFM.de

democracy-politikcontrolling-amp-burgerlobbyismus-2019-kenfm.de

24-03-19 01:14:00,

Pressemitteilung von DEMOCRACY Deutschland e.V. vom 24.03.2019.

  • DEMOCRACY Deutschland e.V. bringt mit DEMOCRACY+ den Wahl-O-Meter, Wahlkreis-Community-Ergebnisse und neue Interaktionsmöglichkeiten
  • Monatliches Crowdfunding von 10.600 Euro erforderlich

Eine digitale Chance für die Demokratie – das ist die 2018 gestartete DEMOCRACY App. Mit ihr können Nutzer direkt über alle Gesetze und Anträge abstimmen, die gerade im Bundestag beraten werden. „So bringen wir Bürger und Politiker endlich wieder richtig miteinander in den Diskurs: alle vier Jahre zur Wahl zu gehen und seine Vertreter zu wählen ist gut, sie zu kontrollieren und ihnen gegenüber täglich seine politischen Präferenzen zu äußern ist besser“, sagt Marius Krüger, Initiator des Projekts.

Sein Ziel ist es, das große Geld aus und die Bürger wieder viel stärker in die Politik zu bringen. Als Motor der Veränderung sieht er das Internet. Was wäre eigentlich, wenn wir totale Transparenz über das Abstimmungsverhalten unserer Volksvertreter und Parteien im Bundestag hätten, fragte sich Krüger im Oktober 2016. Und zwar übersichtlich, einfach zu bedienen und mit Hintergrundinformationen zum Abgestimmten. Diese Transparenz wäre einzigartig, denn so könnte der Einzelne seine Wahlentscheidung ständig in Echtzeit überprüfen. Liegt die Partei, die er gewählt hat, immer noch auf seiner Linie? Wie stimmt die Abgeordnete ab, der man sein Vertrauen zugesprochen hat?

Seit Oktober 2018 kennt diese Idee einen Namen: DEMOCRACY. Als Smartphone-App bringt sie den Deutschen Bundestag in Echtzeit in das eigene Wohnzimmer und informiert interessierte Bundesbürger über die aktuellen Parlamentsabstimmungen sowie deren Ausgang. Verifizierte Nutzer können zusätzlich eine eigene Stimme zu den Vorhaben abgeben.

Sonntagsfrage: Wie steht die Bevölkerung zur Änderung von §219a?

Alle auf diese Weise getätigten Einzel-Vota werden vom Service der App anonymisiert und deutschlandweit sowie je Wahlkreis zu einem Community-Ergebnis zusammengefasst. „Meine Generation interessiert sich viel weniger für politische Farben oder dafür, wer etwas sagt, als für die konkret vertretenen politischen Positionen. Die Sonntagsfrage sollte damit nicht lauten: Wie steht die Bevölkerung zu Angela Merkel, sondern wie steht die Bevölkerung z.B. zur Werbung für Schwangerschaftsabbrüche (§219a)?“, fordert Krüger. Für den Berliner ist die DEMOCRACY App ein wichtiges Werkzeug dafür, das herauszufinden. „Vor allem aber ist sie die Chance Übereinstimmungen bzw. Differenzen in der politischen Vertretung zu erkennen“, vervollständigt Krüger.

 » Lees verder

Unter den Nato-Bomben: Details einer einmaligen Hilfsaktion für Jugoslawien

unter-den-nato-bomben-details-einer-einmaligen-hilfsaktion-fur-jugoslawien

24-03-19 01:10:00,

Politik

13:52 24.03.2019(aktualisiert 14:01 24.03.2019) Zum Kurzlink

Gleich nach Beginn der Nato-Luftangriffe auf Jugoslawien 1999 wurde eine umfassende humanitäre Operation gestartet. In deren Rahmen haben russische Retter als Erste notwendige Hilfsgüter für die Zivilbevölkerung des Landes geliefert, sagte Juri Braschnikow, damals führendes Mitglied der internationalen Hilfs-Koalition „Focus“, gegenüber Sputnik.

Die Nato-Luftwaffe begann am 24. März 1999, jugoslawisches Territorium zu bombardieren. Die Militäroperation erfolgte in Umgehung des UN-Sicherheitsrates. Als Begründung wurde angegeben, dass die Behörden der Bundesrepublik Jugoslawien ethnische Säuberungen im Kosovo durchgeführt und dort eine humanitäre Katastrophe provoziert hätten.

©
AP Photo / Andrew Medichini

Bei den Nato-Bombardierungen wurden Geschosse aus abgereichertem Uran sowie Kassetten- und Sprengbomben eingesetzt. Viele davon liegen immer noch im Boden.

Zur humanitären Unterstützung der Opfer des Konflikts in Jugoslawien haben Russland, Griechenland und die Schweiz die internationale Koalition „Focus“ gebildet, der sich etwas später Österreich anschloss.

Das Hilfsprogramm dauerte knapp ein Jahr – von Ende April 1999 bis ins Frühjahr 2000. In diesem Zeitraum wurden trotz Widerstand einer Reihe von Nato-Ländern faktisch unter Luftangriffen Tausende Tonnen humanitäre Hilfsgüter, darunter Zelte, Schlafsäcke, Medikamente, Lebensmittel und sonstige lebensnotwendige Güter nach Jugoslawien befördert.

Laut Braschnikow waren bereits am 12. Mai zwei Kfz-Transportgruppen und ein mobiles Krankenhaus aus Russland in Belgrad eingetroffen. Der erste humanitäre Hilfskonvoi kam am 15. Mai nach Serbien. Im Zeitraum von Mai bis November 1999 wurden mehr als 1.650 Tonnen humanitäre Hilfsgüter nach Serbien geliefert, darunter 800 Tonnen in den Kosovo.

Die Hilfsgüter seien unabhängig von der ethnischen bzw. religiösen Zugehörigkeit der Betroffenen verteilt worden, so Braschnikow. Ihm zufolge wurde die Versorgung der Hilfsbedürftigen dadurch erschwert, dass die Nato ihre Bombardements, die die Güterlieferungen behinderten, nicht unterbrechen wollte.

Der Nato-Operation sind vor allem Zivilisten zum Opfer gefallen. Während der Luftangriffe, die 78 Tage dauerten, sind nach unterschiedlichen Angaben 2500 bis 3500 Menschen, darunter 89 Kinder, ums Leben gekommen. 12.500 Menschen wurden verletzt. Darüber hinaus wurden 1031 Soldaten und Polizisten getötet und weitere mehr als 5000 verletzt.

 » Lees verder

Die Forderung nach dem Nichtgebrauch des Verstandes hat Konjunktur

die-forderung-nach-dem-nichtgebrauch-des-verstandes-hat-konjunktur

24-03-19 10:29:00,

Was bedeutet eigentlich Verschwörungstheorie?

Im ersten Teil: Was bedeutet eigentlich Verschwörungstheorie?” wurde versucht, Gebrauch und Bedeutung des Begriffes zu analysieren. Aber es gibt weitere psychologische und methodische Aspekte, die ein wacher Verstand berücksichtigen sollte.

Auffällig ist, dass sogenannte Verschwörungstheorien selten mit rationalen, wissenschaftlichen Argumenten bekämpft werden, sondern meist auf emotionaler Ebene, oft mit einer Moralkeule. Verschwörungstheorie wird als Schlagwort gebraucht, das Unbehagen bereiten soll, sich mit dem Thema überhaupt zu beschäftigen: Pfui! Zeitverschwendung!

Der Begriff droht implizit mit der Einordnung ins Absonderliche, Tabuisierte oder gar politisch Extreme. Wie das Beispiel flache Erde zeigt, ist “Verschwörungstheorie” auch eine Schublade, in die man offensichtlichem Unsinn zusammen mit diskutablen Hypothesen steckt, um diese zu entwerten. Durch die Verklammerung soll ein Gedanke lächerlich gemacht werden, ohne inhaltlich auf ihn einzugehen.

Natürlich haben “Verschwörungstheorien”, nennen wir sie besser Hypothesen, stark unterschiedliche Glaubwürdigkeit, mögen unrichtig, unlogisch oder auch geradezu verrückt sein. Gerade dies sollte aber zu einem entspannten Umgang mit ihnen führen. In der Wissenschaft wird zum Beispiel kein integrer Forscher sein Fachgebiet durch verrückte Alternativtheorien bedroht sehen, denn Hypothesen ohne Evidenz sterben unter vernünftigen Menschen von selbst aus.

Manchmal hört man dagegen, “Verschwörungstheorien” müssten aktiv bekämpft werden. Dies kann höchstens Argwohn hervorrufen, ebenso, wenn behauptet wird, Verschwörungstheorien würden das politische Klima “vergiften” oder gar die “Demokratie gefährden”. Dies ist ebenso albern wie die Behauptung, kosmologische Forschung würde durch Astrologie in Gefahr geraten. Je offenkundiger der Unsinn, desto harmloser ist er auch für die Suche nach Erkenntnis.

Die Terrorindustrie

Nicht harmlos scheint hingegen, was tatsächlich im Verborgenen geschieht und realen Bezug zu Gewaltereignissen hat. Der amerikanische Investigativjournalist Trevor Aaronson hat in seinem Buch “The Terror Factory: Inside the FBI’s Maufactured War on Terrorism” zahlreiche Fälle dokumentiert, in dem die Sicherheitsbehörden mental labile Individuen mit extremen Ansichten geradezu zu Anschlägen anleiteten. Dies geschah durch Finanzierung, Planung und sogar Bereitstellung von Waffen, die bei Terrorakten verwendet wurden.

Anzeige

Aaronson bezieht sich auf eine Studie der Universität von Kalifornien, die Hunderte von Ermittlungsakten der amerikanischen Bundespolizei systematisch ausgewertet hatte. Im Jahr 2015 erklärte Aaronson in einem Vortrag wörtlich: “Das FBI ist für mehr Terroranschläge verantwortlich als alle islamistischen Organisationen zusammen.” Das Ergebnis der jahrelangen Recherchen wurde im Übrigen dem FBI mit der Bitte um Überprüfung vorgelegt.

 » Lees verder

Medikamente: Vor schweren Schäden wird zu spät gewarnt

medikamente-vor-schweren-schaden-wird-zu-spat-gewarnt

24-03-19 09:53:00,

Urs P. Gasche / 24. Mär 2019 –

Ärzte melden nur jede zehnte vermutete schwere Nebenwirkung. Pharmafirmen sind froh darum. Sie möchten die Umsätze nicht gefährden.

Das Medikament Esmya kann gutartige Geschwülste in der Gebärmutter heilen. 2015 erkoren Frauenärztinnen und Frauenärzte das Medikament sogar zum «innovativsten Produkt» des Jahres. Entsprechend oft setzten sie es ein. Allein in der Schweiz wurden in den letzten fünf Jahren rund 8000 Frauen damit behandelt. Doch Esmya kann schwere Leberschäden verursachen. Derart schwerwiegende, dass sich einzelne Frauen sogar eine neue Leber transplantieren lassen mussten.

Vor dieser Nebenwirkung warnte die Europäische Arzneimittelbehörde EMA jedoch erst im Februar 2018. Sie riet, dass Frauen keine neue Behandlung mit Esmya mehr anfangen sollten, und dass Frauen, die bereits in Behandlung waren, sich jeden Monat einem Lebertest unterziehen sollten. Die Schweizer Zulassungsbehörde Swissmedic liess weitere drei Wochen verstreichen, bis sie die gleichen Empfehlungen weitergab.

Späte Warnungen

Esmya ist nur ein Beispiel dafür, wie lange es gehen kann, bis Behörden und Pharmafirmen vor schweren Nebenwirkungen von Arzneimitteln warnen. Die Gründe dafür liegen einerseits im Zulassungsverfahren: Die meisten Medikamente werden vor der Zulassung nur an wenigen hundert oder tausend Menschen getestet – in der Regel an gesunden, jüngeren Männern oder, wie im Fall von Esmya, an Frauen.Selbst schwere Schäden werden in der Regel erst erkannt, wenn das Medikament eingeführt ist und ganz normale Menschen damit behandelt werden. Menschen, die älter sind, ein anderes Geschlecht haben, einen zu hohen Blutdruck, Diabetes oder eine andere Krankheit, reagieren meistens empfindlicher als die Testpersonen.

Zudem sind Wechselwirkungen mit andern Medikamenten bei der Zulassung nicht bekannt, weil nicht getestet. Manchmal fehlen in den Unterlagen, welche Pharmafirmen für die Zulassung vorlegen müssen, wichtige Angaben. Bei Esmya beispielsweise wurden ausgerechnet die Leberwerte der Testpersonen nicht aufgeführt.

Gesetz ohne Biss

Auch sonst harzt es. Damit unerwünschte Folgen schnell entdeckt werden, ist es entscheidend, dass die behandelnden Ärzte mögliche Nebenwirkungen der Aufsichtsstelle umgehend melden. Deshalb sind sie per Gesetz dazu verpflichtet, «vermutete schwerwiegende unerwünschte Arzneimittelwirkungen» sowie «vermutete, bisher nicht bekannte unerwünschte Arzneimittelwirkungen» bei Swissmedic oder einer von ihr bezeichneten Stelle zu melden.

Das Problem: Längst nicht alle vermuteten unerwünschten Nebenwirkungen werden gemeldet. Niemand kontrolliert, ob die Meldepflicht eingehalten wird.

 » Lees verder

Verdeckte Steuerung durch westliche Medien – Psychologische Kriegsvorbereitung

verdeckte-steuerung-durch-westliche-medien-psychologische-kriegsvorbereitung

23-03-19 04:25:00,

Ohne zentrale Steuerung, aber umso effektiver – so funktioniert in westlichen Gesellschaften die Manipulation der Bevölkerung im Interesse der herrschenden Kreise. Das beschreibt der Schweizer Psychologe Mark Galliker im Gespräch mit Sputnik. Er erklärt die Mechanismen und warum es schwer ist, diesen zu widerstehen.

Die etablierten westlichen Medien beteiligen sich an der psychologischen Kriegsvorbereitung. „Ich glaube, das ist interessengebunden“, so der Psychologe Mark Galliker gegenüber Sputnik. „Da werden Journalisten ausgewählt, die auch so denken wie die herrschende Meinung ist. Die Meinung der Herrschenden ist immer die herrschende Meinung.“ Das geschehe nicht bewusst, aber sei bedingt durch die Medien- und Markt-Mechanismen in den westlichen Ländern.

Dazu würden auch sogenannte Pressuregroups und Denkfabriken beitragen, in denen Wissenschaftler und Journalisten mitwirken. „Das ist möglicherweise noch drastischer als in einer Diktatur, wo explizit von oben gesagt wird: Wir müssen das so machen, anders geht es nicht!“ Dieser unbewusst wirkende Mechanismus in den vermeintlich freiheitlichen westlichen Staaten gehört für Galliker zur psychologischen Kriegsvorbereitung.

„Gesellschaftliche Unbewußtheit wird heute durch Medien, Wissenschaft und Schulen tagtäglich ausgeprägt. Die meisten Menschen wissen nicht, dass wir in einem imperialen System leben, in dem die Politik der Monopole bestimmend ist, welche die Marktgesetze weitgehend außer Kraft gesetzt haben. Dieses System hat verheerende Auswirkungen auf viele Länder der südlichen Hemisphäre.“

Galliker verwies dabei auf das Beispiel, dass bei von der Weltbank finanzierten Infrastrukturprojekten in Afrika Armutsvierteil zum Teil ohne Vorwarnung niedergewalzt sowie Bewohner zwangsweise umgesiedelt oder obdachlos gemacht werden. In den Jahren von 2005 bis 2015 hätten zum Beispiel Meldungen zufolge rund 3,4 Millionen Menschen in mehr als 900 Weltbank-Projekten ihr Land oder einen Teil ihrer Lebensgrundlage verloren.

Einseitige Darstellungen

Wie Kriege psychologisch vorbereitet werden war das Thema eines Vortrages, den der Schweizer Psychologe Anfang März in Berlin hielt. Er sprach auf dem viertägigen Jahreskongress der Neuen Gesellschaft für Psychologie (NGfP), der dem Thema „Krieg nach innen – Krieg nach außen“ gewidmet war. Galliker hat als Psychologe und Psychotherapeut geforscht und gearbeitet sowie zahlreiche Bücher veröffentlicht.

Er sehe täglich in den deutschsprachigen Zeitungen, wie einseitig Konflikte und Kriege dargestellt werden. Im Gespräch mit Sputnik verwies er insbesondere auf die Erkenntnisse des US-Linguisten Noam Chomsky. Dieser habe analysiert, wie US-Medien bei Kriegen und Massakern zumeist nur über die gegnerische Seite berichten,

 » Lees verder

Demo in Paris: Gelbwesten lassen sich von Behörden-Verbot nicht beirren

demo-in-paris-gelbwesten-lassen-sich-von-behorden-verbot-nicht-beirren

23-03-19 12:59:00,


Account löschen
Sind Sie sicher, dass Sie ihren Account bei de.sputniknews.com löschen möchten?
Ihr Account wurde gelöscht! Sie können ihren Account innerhalb von 30 Tagen wiederherstellen, folgen Sie dem Link, der Ihnen in der E-Mail an die von Ihnen bei der Registrierung angegebene E-Mail-Adresse zugeschicht wurde.

avatar

Hallo,

!

Wir verpflichten uns zum Schutz Ihrer persönlichen Daten. Wir haben unsere Datenschutzerklärung aktualisiert, damit sie der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), einer neuen EU-Regelung, die am 25. Mai 2018 in Kraft getreten ist, entspricht.

Bitte machen Sie sich mit unserer Datenschutzerklärung bekannt. Sie enthält Details über die Arten von Daten, die wir sammeln, darüber, wie wir sie verwenden sowie über Ihre Rechte bezüglich des Datenschutzes.

Da Sie uns bereits Ihre persönlichen Daten mitgeteilt haben, als Sie Ihren persönlichen Account erstellt haben, bitte prüfen Sie das Feld darunter, um diesen weiter zu nutzen:

Ich stimme der Verarbeitung meiner personenbezogenen Daten zu, um einen persönlichen Account auf dieser Website gemäß der Datenschutzerklärung zu erstellen.

Wenn Sie nicht wollen, dass wir Ihre Daten weiter verarbeiten, klicken Sie bitte hier, um Ihren Account zu löschen.

Wenn Sie irgendwelche Fragen oder Bedenken bezüglich unserer Datenschutzerklärung haben, kontaktieren Sie uns bitte unter privacy@sputniknews.com.


Gemeinschaftsstandards

Mit der Registrierung und Autorisierung des Users auf den Sputnik-Webseiten durch das Benutzerkonto oder die Benutzerkonten in den sozialen Netzwerken wird das Einverständnis mit diesen Regeln erklärt.

Der User verpflichtet sich, nicht gegen die geltende Gesetzgebung der Russischen Föderation undoder die internationale Gesetzgebung sowie die Gesetzgebung ausländischer Staaten mit seinen Handlungen zu verstoßen.

Der User verpflichtet sich, sich gegenüber anderen Diskussionsteilnehmern, Lesern und Personen, die in den Nachrichteninhalten genannt werden, respektvoll zu äußern.

Die Administration ist berechtigt, die Kommentare in anderen Sprachen zu löschen, mit der der größte Teil der Inhalte verfasst wird.

Auf allen Sprachversionen der Webseite sputniknews.com können die vom User hinterlassenen Kommentare editiert werden.

Der Kommentar eines Users wird gelöscht, wenn:

  • er nicht dem Thema der zu kommentierenden Mitteilung entspricht;
  • er Hass, Diskriminierung nach den Rassen-, ethnischen, sexuellen, religiösen, sozialen Merkmalen propagiert,

 » Lees verder

1999: Der Holocaust als Rechtfertigung für einen Angriffskrieg

1999-der-holocaust-als-rechtfertigung-fur-einen-angriffskrieg

23-03-19 12:58:00,

Bombardierung von Belgrad. Erste ZIele waren Rundfunk- und Fernsehsender. Bild: Darko Dozet/CC BY-SA-3.0

Vor 20 Jahren begann der Kosovo-Krieg: Von Ursachen, Hintergründen und Folgen eines bis heute kaum aufgearbeiteten Ereignisses

Vom 24. März 1999 an bombardierte die NATO 78 Tage lang Jugoslawien, bis es im Juni die Stationierung westlicher Soldaten in seiner Krisenprovinz Kosovo akzeptierte. Begründet wurde der Luftkrieg damit, den Albanern im Kosovo gegen die Unterdrückung durch Serbien zu helfen. Weil aber keine Ermächtigung durch den UN-Sicherheitsrat vorlag (Russland und China unterstützten zwar Sanktionen, drohten aber im Kriegsfall mit einem Veto), argumentierte man damit, einen drohenden Völkermord zu verhindern.

Von einem “neuen Auschwitz” (so der damalige deutsche Außenminister Joseph “Joschka” Fischer) konnte allerdings keine Rede sein (Konstruktion von Medienrealität im Kosovo-Krieg). UNO-Generalsekretär Kofi Annan etwa stellte fest, dass Serben und Albaner gleichermaßen die Verantwortung für den jahrelangen politischen Konflikt, der ab 1998 zum Bürgerkrieg eskaliert war, trügen. Er rief zu einer politischen Lösung auf, die aber von allen Konfliktparteien – Serbien, UÇK und NATO – ignoriert wurde.

Teil 1: “Testfall für die Rolle der NATO in Europa nach dem Ende des Kalten Kriegs”

Während das Transatlantische Bündnis jegliche Verantwortung für die Eskalation dem “neuen Hitler” Slobodan Milošević zuschrieb, verhinderten die Luftangriffe indes nicht, dass Hunderttausende vor serbischen Vertreibungen und westlichen Bomben flohen. Die NATO wiederum beschloss im April 1999 anlässlich ihres 50. Geburtstags, zukünftig weltweit zugunsten von unterdrückten Völkern einzugreifen. Was die einen als Schritt zur globalen Friedenssicherung begrüßten, kritisierten andere als Verwandlung eines Verteidigungs- in ein Angriffsbündnis und somit als Schritt Richtung neuer Angriffskriege.

Als Begründung für den Völkerrechtsbruch wurde im Fall Kosovo dezidiert die Geschichte des 20. Jahrhunderts bemüht. Die richtigen Lehren aus der Shoa, aus dem Massenmord der Nationalsozialisten an den europäischen Juden, zu ziehen, bedeute, so die einen, jeden “potentiellen Holocaust” bereits im Ansatz militärisch zu verhindern. Die anderen wiederum bekrittelten, dass damit der historische Holocaust seiner Einzigartigkeit beraubt werde, indem er mit zahllosen Bürgerkriegsereignissen weltweit gleichgesetzt werde. Zudem, so der Einwand der Friedensforschung, könne das Menschenrechtsargument nahezu beliebig verwendet werden, um über ökonomische, strategische und geopolitische Interessen der NATO-Mitglieder hinwegzutäuschen.

Historisch bedingte Schuldgefühle oder ökonomisch-militärisches Kalkül?

Spielte also beim Versuch,

 » Lees verder

Tagesdosis 23.3.2019 – Herrscher und Untertanen, Täter und Opfer | KenFM.de

tagesdosis-2332019-8211-herrscher-und-untertanen-tater-und-opfer-kenfm.de

23-03-19 12:55:00,

Dieser Artikel ist auch als kostenlose MP3 für Dich verfügbar!

Download MP3

Ein Kommentar von Susan Bonath.

Sie sind arm. Sie schuften für Billiglöhne oder sind arbeitslos. Manche haben keine Wohnung, viele eine Bruchbude, fast keiner hat eine Perspektive. Doch die Bewohner der Banlieues von Paris nehmen das nicht so still hin wie ihre deutschen Nachbarn. Gewalt!, schreit Frankreichs Präsident Macron, seit sie sich gelbe Westen anziehen und dagegen wehren. Damit meint er nicht seine prügelnden, mit Gummigeschossen ballernden und Tränengasgranaten feuernden Polizisten, die schon Tausende verletzt und Dutzenden Augen aus- und Hände abgeschossen haben. Damit nicht genug: Macron hat angekündigt, ab diesem Wochenende zusätzlich Elitesoldaten auf die Demonstranten zu hetzen. Wenn das Volk nicht spurt, bekommt es Krieg.

Dass der Staat die Herrschaft der Herrschenden letzten Endes mit roher Gewalt durchsetzt, ausgeübt von uniformierten, privilegierten Untertanen, weiß nicht nur der französische Arbeiter. Doch der geht damit in der Regel anders um als der deutsche. Nur ein Beispiel: Während hierzulande ein Wutmob, vor allem bestehend aus älteren Männern, über die freitags streikenden Schüler – besonders Schülerinnen – herfällt und meist vom gemütlichen Sofa aus seinen Hass in die Kommentarspalten verspritzt, haben sich die Gelbwesten längst mit den „Fridays for Future“-Kids solidarisiert.

Klar, ganz tief im Inneren wissen es wohl auch deutsche Malocher: Die Herrschenden werden jede Gegenwehr brutal bekämpfen. Doch die Reaktion ähnelt einem Stockholm-Syndrom: Noch schneller im Hamsterrad treten. Noch eifriger jeden Mitbewerber nieder konkurrieren. Noch lauter nach Recht und Ordnung brüllen. Noch eindringlicher die Klassenunterschiede ignorieren. Und offensichtlich angefüllt mit Aggressionen, lenken viele ihre Wut auf ihnen vorgesetzte Feindbilder: Geflüchtete oder Muslime, Hartz-IV-Bezieher, unliebsame Journalistinnen und nun sogar auch auf Kinder und Jugendliche.

Die einen sind angeblich alle kriminell, die anderen faul. Schreiberlinge, die unerwünschte Dinge aussprechen, titulieren besorgte Bürger gerne als „Systemlinge“. Sind die Journalisten weiblich, geht es nicht selten weit unter die Gürtellinie. Das Patriarchat lässt grüßen. Und streikende Kinder diskreditiert der Wutbürger einfach mal als dumm, zur Not mit zusammengebastelten Fake-Fotos, wie es die AfD nun tat.

Doch an einer Stelle hält sich der Zorn der besorgten Bürger in engen Grenzen: Kindesmissbrauch und Kinderpornografie.

 » Lees verder

Die Zerschlagung Syriens

die-zerschlagung-syriens

23-03-19 12:51:00,

Trump hatte am vergangenen Donnerstag per Twitter erklärt, dass es „nach 52 Jahren an der Zeit für die Vereinigten Staaten sei, die israelische Souveränität über die Golanhöhen vollständig anzuerkennen“. Das Gebiet sei von „zentraler strategischer Bedeutung für die Sicherheit Israels und für die regionale Stabilität.“

Die Äußerung des US-Präsidenten sei „unverantwortlich“, hieß es aus dem syrischen Außenministerium in Damaskus. Man verurteile sie „auf das Schärfste“. Was Trump über den syrischen Golan gesagt habe, sei Ausdruck „blinder Gefolgschaft zu dem zionistischen Besatzungsgebilde“, doch solche Äußerungen könnten niemals die Tatsache verändern, dass „der Golan arabisch und syrisch war und bleiben wird“.

Die US-Politik habe sich vor der ganzen Weltgemeinschaft als „rücksichtslos und arrogant“ dargestellt. Sie sei „getrieben von Vormachtstreben“ und bedrohe Frieden und Stabilität. Mit der beabsichtigten Anerkennung der syrischen Golanhöhen als israelisch verletze die USA internationales Recht und verschiedene UN und UN-Sicherheitsratsresolutionen (UNSR) so das syrische Außenministerium laut der syrischen Nachrichtenagentur SANA. Insbesondere die UNSR-Resolution 497 (Dezember 1981) bezeichne die Ausweitung israelischer Verwaltung auf die Golanhöhen als „null und nichtig“. Das syrische Volk sei entschlossen, „dieses syrische Territorium mit allen Mitteln zu befreien.“

Israel hatte im Sechs-Tage-Krieg 1967 die syrischen Golanhöhen besetzt und die Provinzstadt Qunaitra zerstört. Im Yom-Kippur-Krieg 1973 konnte Syrien einen kleinen Teil des besetzten Golan zurückgewinnen. Seit 1974 überwacht die UN-Blauhelmmission UNDOF eine entmilitarisierte Pufferzone zwischen den von Israel besetzten und annektierten Golanhöhen und Syrien.

Kritik an der Trump-Äußerung kam von der Arabischen Liga. Dessen Generalsekretär Ahmed Aboul Gheit erklärte, die Liga unterstütze „vollkommen das Recht Syriens auf sein besetztes Territorium“. Als Arabische Liga teile man die Position, wie sie international verbindlich festgelegt worden sei. Danach seien die Golanhöhen besetzt und gehörten nach dem Völkerrecht und gemäß von UN-Sicherheitsratsresolutionen zu Syrien.

Der türkische Außenminister Mevlut Cavusoglu erklärte, die Versuche der USA die israelische Besatzungspolitik auf den Golanhöhen zu legitimieren seien ein Bruch des Völkerrechts und würden von Ankara verurteilt. Wenn die USA Israels Bruch des Völkerrechts unterstütze, werde das „zu mehr Gewalt und Leid in der Region führen“, so Cavusoglu. „Die Türkei unterstützt die territoriale Integrität Syriens“.

Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Zakharova erklärte am Freitag in Moskau, dass eine Veränderung des Status der Golanhöhen UN-Entscheidungen verletzten würde.

Die Trump-Erklärung wurde bekannt, während US-Außenminister Mike Pompeo Israel besuchte.

 » Lees verder

Bosch bereitet Fabriken auf 5G vor

bosch-bereitet-fabriken-auf-5g-vor

23-03-19 10:22:00,

Newsticker

23.03.2019 • 09:46 Uhr

Bosch bereitet Fabriken auf 5G vor (Symbolbild)

Der Technikkonzern Bosch bereitet seine Fabriken auf den neuen Mobilfunkstandard 5G vor. “Wir glauben, dass 5G schneller kommt, als viele denken”, sagte der für die Industriesparte zuständige Geschäftsführer Rolf Najork der Deutschen Presse-Agentur im Vorfeld der Hannover Messe. “Der Zug des Marktes ist stark.”

Am Dienstag war die Auktion der Frequenzen für den neuen Mobilfunkstandard gestartet. Der Chef der zuständigen Bundesnetzagentur, Jochen Homann, betonte dabei die Bedeutung von 5G für die Industrie.

Im Zuge der Vernetzung von Maschinen und Geräten auch in der Produktion sind die Firmen auf schnelle Datennetze auch im Mobilfunk angewiesen. Bosch will deshalb nicht warten: “Wir bereiten unsere Produkte bereits auf 5G vor. Da geht es um Roboter, Maschinen und Maschinensteuerungen”, erklärte Rolf Najork. “Das treiben wir mit großem Tempo voran.” Im Herbst sollen nach seinen Worten neue 5G-fähige Automatisierungstechnik für die Kunden vorgestellt werden. “Im Laufe des Jahres werden wir 5G in verschiedenen Bosch-Fabriken testen.” (dpa)

Mehr zum Thema – Kampfansage an Washington? – Merkel spricht sich gegen Huawei-Ausschluss bei 5G aus

 » Lees verder

Worum geht es eigentlich den Gelbwesten?

worum-geht-es-eigentlich-den-gelbwesten

23-03-19 10:20:00,

Foto: Christian Schmeiser

  1. Worum geht es eigentlich den Gelbwesten?

  2. “La planète agonise!” – “Der Planet liegt im Sterben”


  3. Auf einer Seite lesen

Die Protestbewegung, wie sie sich selbst darstellt

Seit vier Monaten gibt es die Protest-Bewegung der Gelbwesten. Das nehme ich jetzt zum Anlass, eine Standortbestimmung zu versuchen, auch wenn sich natürlich die Gegenposition anführen lässt, dass der Zeitpunkt für eine quellenkritisch fundierte, unabhängige historische Position noch nicht gekommen ist.

Die Gelbwesten unter Beschuss

Natürlich lesen wir alle seit Monaten geballt Negativ-Meldungen über die Gilets jaunes in den reichweitestarken Medien. Nach der erneuten Eskalation am 16. März 2019 (Acte 18), die Vergleiche mit der frühen “Sturm- und Drang”-Phase (Acte 1-4) herausfordert, beziehen die Gelbwesten erneut gehörig Prügel: Sie werden als gewalttätig, rechtsradikal und natürlich antisemitisch dargestellt, zudem – so ist zu lesen – rezipiert ein Großteil der Demonstranten regelmäßig fragwürdige “fake news”.

Darüber hinaus wird auch unablässig auf den permanenten Rückgang der Demo-Teilnehmer verwiesen, der angeblich mit der rückläufigen Unterstützung in der französischen Bevölkerung korrespondieren soll. Viele Kommentare stellen jetzt nach Acte 18 am 16. März die “bösen” Gelbwesten-Demonstrationszüge der “guten” Klimawandel-Demo am gleichen Tag gegenüber. Telepolis-Redakteur Thomas Pany differenziert diese antithetische Polarisierung so :

Man kann es auch so sehen: Die politischen Forderungen, die die Klimamärsche aufstellen, sind wie Sonntagsreden. Sie verpflichten zu nichts außer zu Bekenntnissen. Das ist für Politiker leicht zu erfüllen. Bei den Gelbwesten ist das anders, sie rühren mit ihren Forderungen an den Kern der Macht, sie wollen Macron weghaben, sie wollen eine andere Republik, direkte Demokratie, sie agieren eine Wut aus, die schmerzen soll.

Paris: Panik auf den Boulevards

Steht hinter den thematisch im Wochen-Turnus wechselnden Negativ-Meldungen über die Gelbwesten eine ausgeklügelte Form der psychologischen Kriegsführung? Diese Frage lässt sich zurzeit noch nicht beantworten.

Die Gelbwesten und ihre Unterstützer

Dessen ungeachtet gibt es natürlich auch Autoren, die die Gilets jaunes unterstützen. Der in den frühen Achtzigern in die USA emigrierte französische Journalist Gilbert Mercier hält die Gelbwesten für “eine Revolte gegen den Neoliberalismus,

 » Lees verder

Der Parteien-Staat

der-parteien-staat

23-03-19 10:07:00,

Immer wieder wird behauptet, dass Deutschland das Prinzip der Gewaltenteilung sozusagen „im Blut“ hätte, und ganz ernst nehmen würde. Im Grundgesetz gibt es eine Reihe von Regelungen, die ausdrücklich eine horizontale und vertikale Gewaltenteilung vorsehen. Hinsichtlich der Justiz sagt Artikel 97 (1):

„Die Richter sind unabhängig und nur dem Gesetz unterworfen.“

Was allerdings nach Ansicht von Richter Udo Hochschild nicht der Fall ist. Bei seinen Argumentationen, die er auf seiner Seite gewaltenteilung.de darlegt, macht Hochschild jedoch einen Fehler. Denn wenn er feststellt, dass es statt drei Säulen der Gewaltenteilung nur zwei gäbe, übersieht er eine gewichtige Tatsache. Eigentlich gibt es nur eine einzige Säule der staatlichen Gewalt in Deutschland. Rechnet man die Medien nun noch als Gewalt im Staat hinzu — als sogenannte „vierte Gewalt“, ergäbe das wieder eine zweite Säule — wenn sich denn die Interessen derjenigen, welche die Macht über den Großteil der Medien haben, von jenen Interessen unterschieden, welche die Parteien bei Ausübung der Staatsmacht verfolgen.

Beginnen wir mit dem offensichtlichen Fall der Justiz, die der Exekutive untergeordnet ist, und damit keinerlei echte Eigenständigkeit aufweist. Die Seite gewaltenteilung.de verrät, dass der Europarat die Bundesrepublik aufgefordert hatte, ein System der Selbstverwaltung der Justiz einzuführen und die Möglichkeit zu ächten, dass der Justizminister der Staatsanwaltschaft Weisungen erteilen kann. Deutschland ignoriert diese Aufforderung des Europarats nach wie vor.

Dass Richterämter nach Parteizugehörigkeit oder -Neigung ernannt werden, wird niemanden verwundern, der mit offenen Augen durch die Welt geht. Die Politik, in Form eines Konsenses der staatstragenden Parteien, bestimmt über die Karriere von Richtern. Man könnte auch sagen: Die Richterämter werden in Hinterzimmern ausgeklüngelt. Noch deutlicher wird es, wenn Politiker nach Aufgabe ihres Mandats zum Verfassungsrichter gekürt werden, und dann über die Gültigkeit eben jener Gesetze zu entscheiden haben, die sie oder ihre Parteifreunde selbst verabschiedet haben.

So schreibt die „Zeit“ zur Ernennung des CDU-Bundestagsabgeordneten Stephan Harbarth zum neuen Präsidenten des Bundesverfassungsgerichtes:

„Still, fast geräuschlos ist in Berlin ein neuer Richter für das Bundesverfassungsgericht ausgesucht worden, ein Richter, der zudem in zwei Jahren wohl auch Präsident des wichtigsten Gerichts der Republik werden wird. (…) Auf Vorschlag der CDU soll in der kommenden Woche der Jurist Stephan Harbarth vom Bundestag zum Verfassungsrichter gewählt werden, zwei Jahre später wird er voraussichtlich Nachfolger des derzeitigen Gerichtspräsidenten Andreas Voßkuhle: erster Mann der dritten Gewalt.

 » Lees verder

Die Gretchenfrage

die-gretchenfrage

23-03-19 10:06:00,

Wissen Sie noch, wie es begann?

Bildschirmausschnitt aus Online-Präsenz der ARD-Tagesschau vom 25. Januar 2019

Was für ein Glück, dass die Greta auch noch so hübsch ist. Dass ihre Einlassungen wahrhaftig waren, mag ich glauben. Greta Thunberg wird allerdings gerade verdorben. Oder sie ist hell genug, zu erkennen, auf welch hässliche Art sie benutzt wird? Dafür benötigt sie aber andere Freunde, als die in Davos. Eines hat sie von diesen „Freunden“ schon einmal schön aufgeschnupft und brav weitergegeben:

„Ich will, dass ihr in Panik geratet.“

Haben Sie es auch schon übersetzt? Denn es bedeutet: „Wir wollen, dass ihr alle schön im Panikmodus bleibt“. „Ihr“ sind allerdings nicht „Topmanager“ (Gruß von Orwell) oder „Spitzenpolitiker“. „Ihr“ sind wir! Nur in Panik sind wir steuerbar und handlungsunfähig in Bezug auf Selbstbestimmtheit und Autonomie, auf der Suche nach eigenen kreativen Lösungen.

Wechseln wir hurtig die Perspektive: Wir — die Eliten — werden natürlich weiter unser bestes in dieser unheimlich komplizierten Welt, deren Prozesse für den einfachen Bürger ja gar nicht mehr durchschaubar sind, tun, um die Katastrophe abzuwenden. So hat die Greta auch ganz tolle, originelle Ideen, um das Klima zu retten. Weil wir keine Zeit mehr haben — siehe Ansage oben — müssen wir jetzt das kleinere Übel wählen. Greta Thunberg wiederholt sich darin, Angsttrigger zu setzen:

„Wir müssen eine große Anzahl von Ideen gleichzeitig entwickeln und trotzdem die Veränderungen mit beispielloser Geschwindigkeit vorantreiben“ (1).

Wir MÜSSEN zieht sich durch ihre Agenda — wirklich ihre, Gretas Agenda? Welche Ideen werden hier von dem 16-jährigen Mädchen ausformuliert? Das Zitat — wieder von Greta — kann dazu Hinweise geben (Hervorhebung durch Autor):

„Persönlich bin ich gegen Atomenergie, doch laut der IPCC kann sie ein kleiner Teil einer sehr großen von Kohle freien Energielösung sein, besonders in Staaten und Gebieten, in denen die Möglichkeiten einer breit ausgebauten Lösung erneuerbaren Energie fehlen — auch wenn es extrem gefährlich, kostspielig und zeitaufwändig ist“ (2).

Es lebe der Kapitalismus — und der blendet was aus?

Uns.

Greta Thunberg trägt nämlich nichts anderes als Geschäftsmodelle vor, „Ideen“ für Investitionen und — wenn wohl auch unbewusst — im Namen von Investoren. So wie normalerweise Manager Ideen zur lohnenden Kapitalverwertung anpreisen — wie bei Werbung üblich in einem freundlichen,

 » Lees verder

„Faschismus? Riecht wie Demokratie für mich“ – Wahlspot aus Israel empört

faschismus-riecht-wie-demokratie-fur-mich-wahlspot-aus-israel-emport

22-03-19 08:36:00,

Gesellschaft

17:53 22.03.2019(aktualisiert 18:29 22.03.2019) Zum Kurzlink

In Israel kommen die Wahlen immer näher – und sie werden zunehmend radikal geführt. Laut der israelischen Politikprofessorin Fania Oz-Salzberger gerät der Wahlkampf zum „Wahnsinn“.

Wie die 58-Jährige gegenüber dem „Spiegel“ erklärte, ist der Hass mittlerweile „der kleinste gemeinsame Nenner“ bei manchen israelischen Politikern im Wahlkampf.

„Hass auf alle, die Israel kritisieren, und Hass auf alle, die nicht so denken wie die politische Rechte“, so die Expertin.

„Aus langsam wachsendem Irrsinn ist mittlerweile kompletter Wahnsinn geworden (…)‚ die Demokratisierung des Bösen‘“, sagt Oz-Salzberger.

Insbesondere eskaliere den Wahlkampf die Tatsache, dass viele Kandidaten die sozialen Netzwerke auf das Äußerste ausnutzen.

Weitere Sputnik-Artikel: „Golanhöhen sind syrisches Territorium“ – Russisches AußenministeriumWeitere Sputnik-Artikel: Pompeo bekräftigt Israels Verteidigungsrecht gegen Iran

 » Lees verder

Die Gefallsüchtigen

die-gefallsuchtigen

22-03-19 08:23:00,

Unsere Medien könnten die blutige Heuchelei der westlichen Politik jederzeit enttarnen und stoppen. Als Wächter der Demokratie ist das sogar ihre Pflicht. Sie dürften nie zulassen, dass die Bevölkerung von den Regierenden systematisch über die wahren Kriegs- oder Sanktionsgründe getäuscht wird.

Doch statt die Heuchelei der Mächtigen zu demaskieren, spielen viele Medien ihr Spiel mit. Sie sind Teil des Systems geworden, das sie kontrollieren sollten. Scheinheilig sprechen auch sie vom Kampf um die „Werte des Westens“ (1), wenn dieser seine materiellen Interessen mit Kriegen oder Sanktionen durchsetzt. Mörderische Militärinterventionen stellen sie als Übernahme weltweiter „Schutzverantwortung“, als „humanitäre Pflicht“ dar (2).

Anpassung an die herrschende Meinung, Herdenmoral, ist seit Jahrtausenden eine erfolgreiche Überlebensstrategie. Doch in einem freiheitlichen System darf sie nicht die Ethik freier Journalisten sein.

Viele Leitmedien sitzen nicht als objektive Beobachter auf der Haupttribüne der Weltpolitik. Sondern in der Fankurve der Mächtigen. Sie betreiben Fankurven-Journalismus. Sie pfeifen nur bei Fouls des „Gegners“. Fouls der eigenen Mannschaft ignorieren sie oder relativieren sie als „notwendige Härte“. Wie Fans eben.

Als West-Mossul unter amerikanischer Führung vernichtet wurde und mindestens 20.000 Zivilisten getötet wurden, sprachen Leitmedien von einem Sieg über den Terror, von einer „Befreiung“ (3).

Als unter russischer Führung Ost-Aleppo zerstört wurde und nach Schätzung Einheimischer 10.000 Menschen starben (4), sprachen sie von einer Niederlage oder gar dem „Ende der Menschlichkeit“ (5). In Mossul saß der IS, in Aleppo Jabhat Al-Nusra. Beides Sumpfpflanzen Al-Qaidas.

Große Teile der einst so unterschiedlichen Weltkulturstädte Mossul und Aleppo sehen heute gleich aus: wie einst Hiroshima. Trotzdem machte der westliche Journalismus bei der Beurteilung der Bombardements durch Amerikaner und Russen einen großen Unterschied: Die amerikanischen Bomben waren „gute Bomben“. Die russischen Bomben „böse Bomben“. Das Fankurven-Motto des westlichen Mainstream-Journalismus lautet: Was Amerika und wir dürfen, dürfen Russland und andere „Gegner“ noch lange nicht.

Ich habe beide Städte mehrmals besucht. Erschüttert über das Leid der Menschen, über das Versagen unserer Politik und über das Versagen unserer Medien. Schon wegen Mossul und Aleppo hätten einige westliche Leitmedien die „Goldene Palme der Doppelmoral“ verdient.

Manche führende Journalisten sind kriegsfreudiger als ihre Regierungen. Auch in Deutschland. Der geistreiche Berthold Kohler, Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, begrüßte nicht nur die letzten Kriege des Westens. Er wollte mehr Krieg. Dass Obama seine Militärintervention gegen Syrien im letzten Augenblick absagte,

 » Lees verder

Tagesdosis 22.3.2019 – US-G5 Initiative auf Grund gelaufen | KenFM.de

tagesdosis-2232019-8211-us-g5-initiative-auf-grund-gelaufen-kenfm.de

22-03-19 02:01:00,

Dieser Artikel ist auch als kostenlose MP3 für Dich verfügbar!

Download MP3

Ein Kommentar von Rainer Rupp.

In den letzten Monaten haben hochrangige US-Regierungsbeamte andere Länder in Europa und Asien unter Druck gesetzt, weil diese mit Produkten der chinesischen Firma Huawei ihre drahtlosen Netzwerke der fünften Generation (5G) aufbauen wollen. Vor allem US-Außenminister Mike Pompeo hat getan, was er am besten kann, schimpfen, poltern und drohen. So hat Pompeo z.B. alle westlichen Länder gewarnt, die USA Geheimdienste würden in Zukunft keine ihrer Erkenntnisse mehr mit Ländern teilen, die weiterhin chinesische Telekommunikationsgeräte verwendeten.

Pompeos Lautsprecher in Deutschland, US-Botschafter Grenell, der sich benimmt wie ein kaiserlicher Stadthalter in einer von römischen Truppen besetzten Provinz, warnte auch Berlin vor wenigen Tagen, dass die Vereinigten Staaten den Nachrichtenaustausch mit BND und Verfassungsschutz einschränken würden, wenn das deutsche G5 Netz mit Huawei aufgebaut würde.

Angeblich machen sich die US-Nachrichtendienste Sorgen, dass Huawei und andere chinesische Telekommunikationsunternehmen mit Hilfe der neuen G5 Geräte militärische und politische Geheimnisse der US-Verbündeten ausspionieren könnten. US-Medien, die für Washington fleißig die Trommeln gegen Huawei rühren, haben zugleich die Bedeutung neuer chinesischer Sicherheitsgesetze hochgespielt, nach denen chinesische Telekommunikationsunternehmen Informationen an Pekings Geheimdienste weitergeben müssen. Damit aber macht China nichts anderes als das, was fast alle anderen Länder, einschließlich Deutschland, inzwischen tun, nämlich aus Gründen der internen Sicherheit die Telekom-Unternehmen dazu verpflichten, ihnen Zugriff auf bestimmte Daten zu geben.

Aber kann man den ins Ausland gelieferten Huawei-Produkten tatsächlich trauen? Die Geschäftsführung des chinesischen Unternehmens bestreitet vehement die US-Anschuldigung, geheime Türen für fremde Zugriffe aus Peking in ihre Produkte eingebaut zu haben, so wie das bei vergleichbaren Produkten von US-Herstellern schon lange gang und gäbe ist. Die US-Unternehmen sind sogar vertraglich verpflichtet, eng mit dem überdimensionierten Daten-Kraken der US-Auslandsspionage NSA zusammenzuarbeiten.

Tatsächlich sieht es danach aus, dass die US-Kampagne gegen Huawei auf Grund gelaufen ist. Großbritannien, Deutschland, Indien und die Vereinigten Arabischen Emirate gehören zu den Ländern, die Washington bereits eindeutig signalisiert haben, dass sie die amerikanische Position zum Aufbau ihrer 5G-Netzwerke nicht teilen. Bemerkenswert ist, dass selbst die sonst so US-devoten Briten die US-Warnungen vor Huawei nicht ernst nehmen. Die Abwehrexperten ihrer Britischen Majestät ließen nämlich verlauten,

 » Lees verder

The Wolff of Wall Street: Die Geldschöpfung | KenFM.de

the-wolff-of-wall-street-die-geldschopfung-kenfm.de

22-03-19 01:55:00,

Geld regiert die Welt. Nur, wer regiert das Geld?

Wirtschaftsjournalist Ernst Wolff erklärt jeden Freitagmittag um 12:00 Uhr Begriffe, Mechanismen und Gesetze aus der Finanzbranche, die uns täglich als alternativlos verkauft werden, aber nur Wenige verstehen. Das soll sich ändern! THE WOLFF OF WALL STREET erklärt uns heute: „Die Geldschöpfung“.

Die Zeit ist reif für ein demokratisches Geldsystem!

+++

KenFM jetzt auch als kostenlose App für Android- und iOS-Geräte verfügbar! Über unsere Homepage kommt Ihr zu den Stores von Apple und Google. Hier der Link: https://kenfm.de/kenfm-app/

+++

Dir gefällt unser Programm? Informationen zu Unterstützungsmöglichkeiten hier: https://kenfm.de/support/kenfm-unterstuetzen/

+++

Jetzt kannst Du uns auch mit Bitcoins unterstützen.

BitCoin Adresse: 18FpEnH1Dh83GXXGpRNqSoW5TL1z1PZgZK

Veröffentlicht am: 22. März 2019

Anzahl Kommentare: 8 Kommentare

 » Lees verder

Gesellschaftsfrage: Wie erkennt man globalistische Strukturen? | www.konjunktion.info

gesellschaftsfrage-wie-erkennt-man-globalistische-strukturen-wwwkonjunktion.info

22-03-19 01:46:00,

Schachbrett - Bildquelle: Pixabay / O12; Pixabay License Schachbrett - Bildquelle: Pixabay / O12; Pixabay License

Schachbrett – Bildquelle: Pixabay / O12; Pixabay License

Vorbemerkung: Ich bin mir bewusst, dass ich mit nachfolgenden Artikel eine Vielzahl an Kritiken und Einwänden auslösen werde. Daher behalte ich mir das Recht vor Kommentare, die eindeutig in eine rassistische und/oder beleidigende Richtung gehen zu löschen bzw. die komplette Kommentarfunktion für diesen Artikel zu deaktivieren.

Wenn man die Motive und das Verhalten der Internationalisten/Globalisten/Eliten (IGE) analysiert, wird man zwangsläufig von Kritikern mit Fragen und Hinweisen konfrontiert, dass es eine solche Machtstruktur nicht gibt und dass man sich im eigenen “Kaninchenbau der Verschwörungen” gefangen hält. Oftmals kommen diese Anmerkungen als Vorwürfe von Menschen, die sich weder mit den Themen in der Tiefe noch mit dem Hintergrund dieser organisierten Kabale eines kriminellen Syndikats auseinander gesetzt haben. Manchmal gibt es aber auch Kritiker, die nur der Kritik willens versuchen eine “Saat des Zweifels” zu sehen. Unbestreitbar für beide Seiten wird jedoch sein, dass es eine echte Gruppe von Menschen gibt, die “über der normalen Bevölkerung steht”. Sei es aufgrund ihres Vermögens, ihrer Beziehungen oder ihrer Familiengeschichte. Dass diese Gruppierung eine eigene Agenda verfolgt, die weder moralisch noch ethisch ist, diesen Schritt können oder wollen diese Kritiker (noch) nicht mitgehen.

Das Argument, das dann immer genannt wird, lautet: “Wenn die IGE eine echte Bedrohung sind, dann sollten wir sie einen nach dem anderen identifizieren und ihre Taten benennen…”

Dieses Argument ist oft eine Finte, die unterstellt, dass – wenn eine Person auf die Machenschaften der IGE hinweist – dessen Position nicht valide ist, solange er nicht konkrete Namen nennt, die hinter dieser Gruppierung stehen. Das ist jedoch eine klassische Alinsky-Taktik: das Fordern, dass der Forscher/Untersuchende jede Person benennt, die in einer Verschwörung involviert war oder dass dieser eine perfekte Lösung ausarbeitet, wie man dieser Machenschaften Herr werden kann. Wird Entsprechendes nicht geliefert, dann sollen diese Forscher doch bitte den Mund halten und nicht mehr über das Thema sprechen. Die verfolgte Absicht liegt darin, dass wir uns darin verstricken zu benennen, wer Teil dieser Machenschaften ist oder welche verschiedenen Lösungen es gibt.

Sich einzugestehen und zu erkennen, dass es eine spezielle Agenda gibt, ist der erste Schritt bevor irgendetwas erreicht werden kann.

Natürlicherweise kann niemand wie ich eine “Liste aller IGE-Mitglieder” in jedem seiner Artikel oder Beiträgen beifügen.

 » Lees verder

Die Allzweckwaffe

die-allzweckwaffe

22-03-19 01:31:00,

von Michel Collon

Was ist Antisemitismus? Früher gab es eine einzige Definition. Heute soll es zwei davon geben. Der neuen Definition haben sich Macron, François Hollande, Manuel Valls und auch das Europäische Parlament angeschlossen. Jeremy Corbyn wurde aufgefordert, sich ihr zu unterwerfen, wenn er eine Chance haben wolle, Premierminister zu werden. Um diese Abgrenzung von Begriffen mehren sich in mehreren Ländern Gerichtsprozesse. Warum?

An sich ist es gut, den Antisemitismus zu definieren. Um gegen den Rassismus zu kämpfen, braucht es eine klare gesetzliche Basis: Was ist als Aufruf zum Hass strafbar, und was gehört zur politischen Auseinandersetzung und damit zur freien Meinungsäußerung? Natürlich beträfe das auch die Islamfeindlichkeit und andere Formen des Rassismus.

Am 1. Juni 2017 hat eine Resolution des Europäischen Parlaments die Mitgliedstaaten und die Institutionen der EU aufgerufen, die von der Internationalen Allianz zum Holocaustgedenken, IHRA, empfohlene Definition des Antisemitismus anzunehmen und anzuwenden. Nach dieser Definition ist „Antisemitismus eine bestimmte Wahrnehmung von Juden, die sich als Hass gegenüber Juden ausdrücken kann. Der Antisemitismus richtet sich in Wort und Tat gegen jüdische oder nicht-jüdische Einzelpersonen und / oder deren Eigentum, sowie gegen jüdische Gemeindeinstitutionen und religiöse Einrichtungen” (1).

In dieser kleinen Studie werden wir unter die Lupe nehmen, was die IHRA ist, ob sie die Autorität besitzt, diese Debatte zu entscheiden, ob die Definition juristisch präzise genug ist und ob es versteckte Absichten hinter dieser Kontroverse geben könnte.

Zuerst muss erklärt werden, was die Internationalen Allianz zum Holocaustgedenken ist. Man könnte annehmen, dass es sich um eine NGO oder eine achtbare Vereinigung von Historikern handelt. Weit gefehlt. Vielmehr handelt es sich um ein zwischenstaatliches Organ, in dem Israel, die USA, Großbritannien, Frankreich, Belgien und sechsundzwanzig andere Regierungen des westlichen Lagers versammelt sind. Kurz gesagt also eine Minderheit der internationalen Gemeinschaft, eine durch ihre bedingungslose Unterstützung für Israel geprägte Minderheit, die zu diesem stark umstrittenen Staat sehr wichtige ökonomische und militärische Verbindungen unterhält. Es ist also ein Organ, in dem die Regierung Netanjahu seinen ganzen Einfluss geltend macht. Dies werden wir im Folgenden aufzeigen.

Werfen wir einen näheren Blick auf diese Definition: „Antisemitismus ist eine bestimmte Wahrnehmung von Juden, die sich als Hass gegenüber Juden ausdrücken kann.“ Ehrlich gesagt denke ich, dass diese Definition nichts wert ist. Zunächst ist „eine bestimmte Wahrnehmung“ ein zu verschwommener Begriff,

 » Lees verder

Für die Menschheitsfamilie!

fur-die-menschheitsfamilie

22-03-19 10:11:00,

„Menschheitsfamilie“ ist mein Lieblingswort. Warum? Weil dadurch das Verbindende betont wird.

In meinen Büchern zur internationalen Zeitgeschichte seit 1945 und in meinen Vorträgen befasse ich mich mit Krieg und Frieden.

Wir haben in der Welt ganz sicher ein Problem mit Feindseligkeiten, die außer Kontrolle geraten. Der niederländische Zoologe Frans de Waal sagte einmal treffend:

„Der Mensch ist geradezu ein Spezialist darin, andere auszugrenzen. Er dämonisiert Menschen anderer Nationalität oder Religion, erzeugt Ängste und Wut. Diese Gruppen nennen wir dann schnell Unmenschen oder Tiere. Schon ist es leicht, die Unmenschen zu eliminieren, weil man kein Mitgefühl mehr mit ihnen haben muss.“

Das Wort „Menschheitsfamilie“ hilft, diese Spaltungen, die allgegenwärtig sind, zu überwinden und den Frieden zu fördern.

Nun will die Organisation Spreadwords das Wort „Menschheitsfamilie“ in Deutschland bekannt machen, und in Berlin Dresden, München, Hamburg und Köln möglichst viele Plakate platzieren, auf denen steht:

„Wir waren einfach nur eine Menschheitsfamilie, bevor uns die Religion trennte, die Politik uns separierte und das Geld uns teilte.“

Spreadwords treibt die Vision an, dass in deiner Stadt, im Radio, in Magazinen und im Fernsehen statt Werbeblocks für das neueste Smartphone, Infos platziert werden, welche unsere Gesellschaft bilden und zu mehr Einsicht verhelfen.

Das ist wichtig, denn wir Menschen gleichen uns in unserem Grundwesen. Wir alle sehnen uns nach Liebe, Freundschaft und Wertschätzung. Wir alle fühlen Freude, Angst, Wut und Trauer; und wir alle kennen das Gefühl von Langeweile. Das liegt in unserer Natur.

Das Plakat soll uns an diesen kleinsten gemeinsamen Nenner erinnern, dessen Ursprung älter ist als Religionen, Staaten und Klassen. Ich bin fest davon überzeugt, dass solche Plakate helfen, die Friedensbewegung zu stärken.

Bitte unterstützen Sie diese gute und sinnvolle Aktion.

Bild

Daniele Ganser

Daniele Ganser, Dr. phil., ist Schweizer Historiker, spezialisiert auf Zeitgeschichte seit 1945 und Internationale Politik. Seine Forschungsschwerpunkte sind Friedensforschung, Geostrategie, verdeckte Kriegsführung, Ressourcenkämpfe und Wirtschaftspolitik. Er leitet das „Swiss Institute for Peace and Energy Research“ in Basel.

Dieses Werk ist unter einer

Creative Commons-Lizenz

(

Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International

) lizenziert.

 » Lees verder

Finanzsystem: US-Notenbank setzt ihre Bilanzrückführung bis ins 4. Quartal fort | www.konjunktion.info

finanzsystem-us-notenbank-setzt-ihre-bilanzruckfuhrung-bis-ins-4-quartal-fort-wwwkonjunktion.info

22-03-19 08:37:00,

Jerome Powell - Bildquelle: Wikipedia / Federalreserve; Public DomainJerome Powell - Bildquelle: Wikipedia / Federalreserve; Public Domain

Jerome Powell – Bildquelle: Wikipedia / Federalreserve; Public Domain

Wenig überraschend legt die Hochleistungspresse ihr Hauptaugenmerk bzgl. der Fed-Sitzung am vergangenen Mittwoch auf das Thema der Zinserhöhungen – so wie sie es seit nunmehr sechs Monaten getan hat. Dabei wird geflissentlich übersehen, dass die Zinsen bzw. Zinsschritte nur die “zweitgrößte Gefahr für die Aktienblase” darstellen.

Seit mehreren Monaten schreibe ich davon, dass die größte Gefahr für die Märkte in der Politik der Bilanzrückführung liegt. Der Abverkauf von Vermögenswerten durch die Fed hat enormen Druck auf die von der Fed selbst geschaffenen “Blase aller Blasen” erzeugt. Und ich gehe aktuell davon aus, dass auch diese Rückführungen die Blase zum Platzen bringen werden. Bereits jetzt können wir in fast allen Bereichen die Effekte dieser Straffungspolitik erkennen. Sei es auf dem Immobilien-, dem Auto- der dem Kreditmarkt. Sei es im Einzelhandel, im Produktions- und Dienstleistungssektor oder bei den Arbeitslosenzahlen. Alle haben gen Süden gedreht.

Viele dürften sich gefragt haben, warum die Märkte trotz der Aussagen der Fed, die Zinsen auf dem aktuellen Niveau halten zu wollen und somit keine weiteren Zinsschritte in der nahen Zukunft durchzuführen, nicht positiv reagiert haben. Diese Frage ist einfach zu beantworten: die Fed hat ihre Straffungspolitik NICHT – auch nur im Geringsten – umgekehrt. Die Zinsen der Fed verbleiben weiterhin auf dem “neutralen Niveau der Inflation”, während die Fed weiterhin daran festhält, Bestände aus ihrer Bilanz abzuverkaufen. Und das bis in den September hinein (mehr als genug Zeit, um einen Crash auslösen zu können). Gleichzeitig hofften aber die Investoren und Algorithmen darauf, dass die Fed von ihrer Straffungspolitik Abstand nehmen wird und erneute Stimulimaßnahmen einführt. Und das Ausbleiben dieser Schritte lässt die Märkte fast in Angststarre verharren…

Die US-Notenbank hat am Mittwoch einen lang erwarteten Plan enthüllt, um den Abbau des riesigen Portfolios an Anleihen zu beenden, das man aufgebaut hatte, um eine wirtschaftliche Erholung von der Finanzkrise und der Rezession von 2007-2009 auszulösen.

Bis September sagte die US-Notenbank, wird sie ihre derzeitige Praxis, dass bis zu 50 Milliarden Dollar an Treasuries und Mortgage-Backed Securities (MBS) jeden Monat aus ihrer Bilanz verkauft werden, beibehalten,

 » Lees verder

Wundermittel 5G?

wundermittel-5g

22-03-19 08:35:00,

Bild: Pixabay

Derzeit werden die Frequenzen für 5G versteigert. Industrie und Bauern erhoffen sich Vorteile

Wer sich in Deutschland abseits der großen Städte bewegt, kennt sie, die Funklöcher. Dass hier die für die geplante fünfte Mobilfunkgeneration vorgesehenen Frequenzen so schnell Abhilfe schaffen könnten wie von Vielen erhofft, erscheint aus verschiedenen Gründen äußerst fraglich.

Einerseits wurden mehrere der aktuell versteigerten Frequenzblöcke schon früher versteigert und stehen erst ab 2026 wieder zur Verfügung. Andererseits wird die Zahl der Mobilfunkmasten aufgrund der kürzeren Reichweiten der jetzt vergebenen Frequenzen deutlich ansteigen und nach Aussage von Bitkom-Präsident Achim Berg kommt hinzu, dass anstelle von 60.000 Funkmasten im 3,6er Band 800.000 Funkmasten benötigt werden, um 98% der Haushalte mit 5G zu versorgen.

Neuer Player ohne eigene Netzinfrastruktur

Zur Auktion zugelassen wurden die Unternehmen Telefónica Germany GmbH & Co. OHG, Telekom Deutschland GmbH, die Vodafone GmbH und die zu United Internet (1&1) in Montabaur zählende Drillisch Netz AG, welche bislang in Deutschland über keine eigene Netzinfrastruktur verfügt. Aber auch die anderen drei Anbieter müssen eine neue Infrastruktur für die neue Technik aufbauen.

Damit 5G dann auch so schnell wird, wie erhofft, müssen die einzelnen Mobilfunkmasten über ein noch zu realisierendes Glasfasernetz als Backbone angebunden werden. Ursprünglich war geplant, dass der Versteigerungserlös aus der 5G-Versteigerung in den Aufbau des besagten Glasfasernetzes investiert wird, ohne welches 5G nicht funktionieren wird.

Man hofft, dass die Versteigerung mindestens 5 Milliarden Euro erbringen wird und in das 12 Milliarden schwere Investitionspaket für den Breitband- und Mobilfunkausbau fließen soll, also letztlich den Mobilfunknetzbetreibern wieder zugutekommen soll.

Die Vorgaben der Bundesnetzagentur (BNetzA) wurden im Vorfeld der Versteigerung auf Druck der Politik deutlich erweitert, was die Bieter nicht begeisterte. Vor Gericht wurden deren Wünsche jedoch nicht erhört. Und somit bleiben das umstrittene Verhandlungsgebot für National Roaming und eine Diensteanbieterregelung im Paket.

Anzeige

Hier sieht Bitkom durch die Schiedsrichterrolle der BNetzA eine Verpflichtung durch die Hintertür, welche die Netzinvestitionen hemmt und letztlich entwertet. Ein National Roaming führe zu einer Gleichmacherei der Netze und hebele den Wettbewerb aus. Das schade am Ende vor allem den Verbrauchern.

Doch dass die Verbraucher wirklich die direkte Zielgruppe von 5G sind, wird durchaus bezweifelt.

 » Lees verder

Wenn sich die Logik des Verstandes mit der Logik des Herzens vermählt | KenFM.de

wenn-sich-die-logik-des-verstandes-mit-der-logik-des-herzens-vermahlt-kenfm.de

22-03-19 08:30:00,

Von Dirk C. Fleck.

Schmeiß das Wort KLIMAWANDEL in den Ring der Sozialen Netzwerke und du wirst ein Schauspiel erleben, das dir den Schrecken in die Glieder jagt. Kaum ist das Wort nämlich gepostet, springen sie von allen Seiten herbei, die Rechthaber jedweder Couleur. Wie ausgehungerte Kojoten stürzen sie sich auf den Begriff, der schon als Totgeburt auf die Welt kam, da er jedes Vorstellungsvermögen überstieg. Aber totes Fleisch ist ihre Lieblingsspeise, auch im mentalen Bereich, und so zerren sie am Wortkadaver – laut, aggressiv, beleidigend, erschreckend dumm und ungemein schlau. Jetzt sind sie beschäftigt, jetzt müssen sie sich nicht mehr kümmern. Immerhin diesen Spaß hält unsere bis ins Mark manipulierte Zivilgesellschaft am Ende der Zivilisation kurz vor dem Ökozid für uns bereit.

„Im Grunde weisen alle aktuellen Erkenntnisse über den Klimawandel darauf hin, dass die Situation noch schwieriger ist, als vor wenigen Jahren angenommen. Ich fürchte, dass wir eines baldigen Tages aus der Phase der Verharmlosung des Klimaproblems direkt in die Phase des Entsetzens übergehen“. Das sagte der ehemalige Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), Hans Joachim Schellnhuber, im Gespräch mit dem verstorbenen FAZ-Herausgeber Frank Schirrmacher, wie dieser mir kurz vor seinem Tod verriet. Benutzt man dieses Zitat jetzt beispielsweise auf Facebook, wird Schellnhuber auf eine Art niedergemacht, dass man glauben könnte, er hätte sich an jedem einzelnen seiner Hater sexuell vergangen.

Festgemacht wird die Diskussion um den Klimawandel meist an der „CO2-Lüge“. Vergesst doch endlich die CO2-Debatte. Der Wissenschaftsstreit ist so alt wie die Wissenschaft selbst. Ersetzen wir in Schellnhubers Zitat das Wort Klimawandel durch das Wort Ökokrise. Dann liest es sich anders und treffender, nämlich so: „Im Grunde weisen alle aktuellen Erkenntnisse über die Ökokrise darauf hin, dass die Situation noch schwieriger ist, als vor wenigen Jahren angenommen. Ich fürchte, dass wir eines baldigen Tages aus der Phase der Verharmlosung dieser Krise direkt in die Phase des Entsetzens übergehen“. So wird ein Schuh draus, so stellt man sich dem Problem.

Was mich bei dieser gesamten Klimadiskussion stört, ist die Tatsache, dass zu viele Leute sich zu schnell Absolution erteilen wollen. Es ist viel die Rede von der „Klimaindustrie“ und davon, dass man doch der Spur des Geldes folgen solle,

 » Lees verder

Die „Amerikanische Partei“ innerhalb der Institutionen der Europäischen Union, von Manlio Dinucci

die-amerikanische-partei-innerhalb-der-institutionen-der-europaischen-union-von-manlio-dinucci

22-03-19 08:29:00,

Das Europäische Parlament hat gerade eine Resolution verabschiedet, in der gefordert wird, dass die Union Russland nicht länger als strategischen Partner, sondern als Feind der Menschheit betrachtet. Gleichzeitig hat die Kommission eine Warnung vor der Bedrohung durch China gesendet. Alles entwickelt sich so, als ob die Vereinigten Staaten die Union dazu bringen würden, eine Rolle in ihrer eigenen Strategie der Vorherrschaft zu spielen.

JPEG - 36.3 kB
Die lettische Ex-Außenministerin und ehemaliger EU-Kommissarin für Landwirtschaft, Sandra Kalniete, begann gegen die Sowjetunion zu arbeiten, als ihr Land seine Unabhängigkeit erlangt hatte. Sie ist eine der Autoren der Prager Erklärung (2008), die die Verbrechen des Kommunismus verurteilt hat. Sie integriert den Nazismus in den Kommunismus über die Reconciliation of European Histories Group. Und heute setzt sie ihre Arbeit gegen Russland fort.

„Russland kann nicht mehr als strategischer Partner angesehen werden, und die Europäische Union muss bereit sein, weitere Sanktionen zu verhängen, wenn es weiterhin gegen das Völkerrecht verstößt“ – so lautet die vom Europäischen Parlament am 12. März verabschiedete Resolution mit 402 Stimmen dafür, 163 dagegen und 89 Enthaltungen [1]. Die von der lettischen Parlamentarierin Sandra Kalniete vorgelegte Entschließung leugnet vor allem jede Legitimität der Präsidentschaftswahlen in Russland, qualifiziert sie als „undemokratisch“ und präsentiert Präsident Putin damit als Usurpator.

Sie beschuldigt Russland nicht nur wegen „Verletzung der territorialen Integrität der Ukraine und Georgiens“, sondern auch wegen der „Intervention in Syrien und der Einmischung in Länder wie Libyen“ und in Europa wegen „Einmischung, die darauf abzielt, Wahlen zu beeinflussen und Spannungen zu verstärken“. Sie beschuldigt Russland der „Verletzung der Rüstungskontrollabkommen“ und fesselt es mit der Verantwortung, den INF-Vertrag begraben zu haben. Darüber hinaus beschuldigt sie Russland wegen „schwerer Menschenrechtsverletzungen in Russland, einschließlich Folter und außergerichtlicher Hinrichtungen“, und „Morde durch russische Geheimdienste mit chemischen Waffen auf europäischem Boden“.

Nach diesen und anderen Vorwürfen erklärte das Europäische Parlament, dass Nord Stream 2 – die Gaspipeline zur Verdoppelung der russischen Gasversorgung Deutschlands über die Ostsee – „die europäische Abhängigkeit vom russischen Gas erhöht, den europäischen Binnenmarkt und seine strategischen Interessen gefährdet [….] und daher beendet werden muss“.

Die Resolution des Europäischen Parlaments ist, nicht nur in Bezug auf den Inhalt sondern sogar in der Wortwahl, eine originalgetreue Wiederholung der Anschuldigungen, die die USA und die NATO auf Russland abfeuern, und vor allem plappert sie deren Forderung nach Blockade von Nord Stream 2 –

 » Lees verder

Der Schurkenstaat

der-schurkenstaat

22-03-19 08:27:00,

Es gibt ein Pressefoto von der Nacht, in der Osama Bin Laden ermordet wurde, auf dem US-Präsident Barack Obama mit seinem präsidialen Stab im „Situation Room“ des Weißen Hauses zu sehen ist, als er gebannt den Bildschirm fixierte. Angespannt verfolgt er die Jagd auf Bin Laden. Außenministerin Clinton hob erschrocken die Hand vor den Mund: Erhielt in diesem Moment Bin Laden den Todesschuss? Beobachtete der Friedensnobelpreisträger Barack Obama, der Präsident der USA, mit seinem Stab die von ihm befohlene Tötung eines Menschen vor den Augen von dessen Kindern?

Ich selbst war entsetzt, als ich das Bild zum ersten Mal sah und die Unterschrift dazu gelesen habe und mich fragte, wie erkläre ich die Situation dieses Bildes meinen Kindern? Kann ich das überhaupt? Und dann erinnerte ich mich an die Worte dieses Präsidenten, als er den Friedensnobelpreis entgegennahm, da sagte dieser Mann damals:

„Es wird Zeiten geben, in denen Nationen — allein oder gemeinsam — den Einsatz ihres Militärs nicht nur für nötig halten, sondern auch für moralisch gerechtfertigt. (…) Ich kann die Augen nicht vor den Bedrohungen gegen das amerikanische Volk verschließen. Es steht fest: Das Böse existiert in der Welt. Zu sagen, dass der Einsatz des Militärs manchmal nötig ist, ist kein Aufruf zum Zynismus. (…) Und selbst dort, wo wir auf einen teuflischen Feind stoßen, der sich an keine Regeln hält, glaube ich, dass die Vereinigten Staaten von Amerika die Fahnenträger in der Kriegsführung bleiben müssen. Das unterscheidet uns von unseren Gegnern. Das ist der Quell unserer Stärke. Deshalb habe ich Folter verboten. Deshalb habe ich angeordnet, das Gefangenenlager Guantánamo zu schließen. Und deshalb habe ich Amerikas Verpflichtung bestätigt, sich an die Genfer Konventionen zu halten.“

…sich an die Genfer Konventionen zu halten! Wirklich?

Schon zwischen den Kriegen von 1991 und 2003 war es den Alliierten völlig egal, wie viele Menschenleben dem USA-geführten Embargo im Irak zum Opfer fielen. Als 1996 die amerikanische Außenministerin Madeleine Albright gefragte wurde, ob ihr der Tod von 500.000 Kindern unter fünf Jahren die Aufrechterhaltung des US-Waffenembargos im Irak wert gewesen sei, was hat die Außenministerin des demokratischsten westlichen Landes zum Tod von 500.000 Kindern unter fünf Jahren gesagt? „Ja, wir denken, es war den Preis wert“, das war die Antwort dieser Politikerin. Da frage ich mich, sind das überhaupt Politiker,

 » Lees verder

25 Prozent der Europäer haben menschliche Politiker satt und ziehen Regierung durch KI vor

25-prozent-der-europaer-haben-menschliche-politiker-satt-und-ziehen-regierung-durch-ki-vor

21-03-19 02:07:00,

Newsticker

21.03.2019 • 13:19 Uhr

25 Prozent der Europäer haben menschliche Politiker satt und ziehen Regierung durch KI vor

Mehr als ein Viertel aller Europäer würde es bevorzugen, wenn wichtige politische Entscheidungen nicht von gewählten Politikern getroffen würden, sondern von einer künstlichen Intelligenz. Das geht aus einer Studie der High-Tech-orientierten Forschungsgruppe Center for the Governance of Change der spanischen IE University hervor.

Einer von vier Europäern würde eine künstliche Intelligenz lieber haben als menschliche Politiker. In den Niederlanden, Großbritannien und Deutschland ist diese Zahl noch höher – eine von drei Personen. Die Ergebnisse der Umfrage stehen in keinem Zusammenhang mit dem Geschlecht, dem Bildungsniveau oder den politischen Ansichten und deuten darauf hin, dass Europäer entweder verrückt sind – indem sie eine Herrschaft der Roboter willkommen heißen – oder dass sie ihre menschlichen Politiker satt haben.

Mehr zum Thema – Chinesische Stadt testet Gesichtserkennungssystem zur Bezahlung von U-Bahn-Fahrten

 » Lees verder