Gesichtserkennung – Mobilfunkverträge in China nur noch nach Gesichtsscan

02-12-19 04:28:00,

Seit Sonntag sind Mobilfunkanbieter in China dazu verpflichtet, die Gesichter ihrer Kunden bei Abschluss eines Handyvertrages zu scannen. Die offizielle Begründung für die Verschärfung lautet, die Cybersicherheit zu erhöhen und Internetbetrug zu reduzieren. Das Gesetz reiht sich in die Bestrebungen der chinesischen Regierung ein, ihre Bürger immer gläserner zu machen.

Bereits vor Inkrafttreten der neue Vorschriften waren ein gültiger Pass sowie ein aktuelles Foto notwendig, um einen Mobilfunkvertrag abzuschließen. Durch die Gesichtserkennung soll die Identität zweifelsfrei festgestellt werden. Da die Mehrheit der Chinesen über ihr Handy ins Internet geht, können die Behörden die digitalen Spuren ihrer Bevölkerung nun noch lückenloser nachverfolgen.

Ausbau des Überwachungsstaates

Bei vielen chinesischen sozialen Plattformen ist es notwendig, sich mit einer Handynummer zu registrieren, genauso wie ein guter Teil der Bezahlung inzwischen digital und in der Regel übers Mobilfunknetz abläuft. Durch die Verknüpfung der Online-Identitäten mit ihren Klarnamen ist es für chinesische Behörden jetzt sehr viel einfacher festzustellen, wer in sozialen Medien postet und welche Websites besucht werden.

China hat bereits eines der bestausgebauten Überwachungssysteme der Welt. Gesichtserkennung ist fest in den Alltag der Bevölkerung integriert und wird an den verschiedensten Orten eingesetzt. Beobachter:innen befürchten, dass das jetzt in Kraft getretene Gesetz ein weiterer Schritt der Regierung ist, ihre Bürger vollständig zu überwachen.

Der Geschäftsführer von Human Rights Watch warnte davor, dass China „seinen dystopischen Überwachungsstaat“ weiter ausbaut.

Kaum öffentliche Kritik in China

In der chinesischen Öffentlichkeit wurde das Gesetz kaum diskutiert. Die Medien griffen das Thema nicht auf, weder im September, als es angekündigt wurde, noch jetzt, als es in Kraft trat. Auf der in China beliebten Microblogging-Seite Sina Weibo gab es gemischte Reaktionen. Einige Nutzer argumentieren dort, dass die Maßnahmen notwendig sind, um Betrugsversuche wie Trickanrufe zu bekämpfen. Andere äußerten jedoch auch Bedenken hinsichtlich der Verfügbarkeit von personenbezogenen Daten für die Regierung.

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Gesichtserkennung – Mobilfunkverträge in China nur noch nach Gesichtsscan

02-12-19 04:28:00,

Seit Sonntag sind Mobilfunkanbieter in China dazu verpflichtet, die Gesichter ihrer Kunden bei Abschluss eines Handyvertrages zu scannen. Die offizielle Begründung für die Verschärfung lautet, die Cybersicherheit zu erhöhen und Internetbetrug zu reduzieren. Das Gesetz reiht sich in die Bestrebungen der chinesischen Regierung ein, ihre Bürger immer gläserner zu machen.

Bereits vor Inkrafttreten der neue Vorschriften waren ein gültiger Pass sowie ein aktuelles Foto notwendig, um einen Mobilfunkvertrag abzuschließen. Durch die Gesichtserkennung soll die Identität zweifelsfrei festgestellt werden. Da die Mehrheit der Chinesen über ihr Handy ins Internet geht, können die Behörden die digitalen Spuren ihrer Bevölkerung nun noch lückenloser nachverfolgen.

Ausbau des Überwachungsstaates

Bei vielen chinesischen sozialen Plattformen ist es notwendig, sich mit einer Handynummer zu registrieren, genauso wie ein guter Teil der Bezahlung inzwischen digital und in der Regel übers Mobilfunknetz abläuft. Durch die Verknüpfung der Online-Identitäten mit ihren Klarnamen ist es für chinesische Behörden jetzt sehr viel einfacher festzustellen, wer in sozialen Medien postet und welche Websites besucht werden.

China hat bereits eines der bestausgebauten Überwachungssysteme der Welt. Gesichtserkennung ist fest in den Alltag der Bevölkerung integriert und wird an den verschiedensten Orten eingesetzt. Beobachter:innen befürchten, dass das jetzt in Kraft getretene Gesetz ein weiterer Schritt der Regierung ist, ihre Bürger vollständig zu überwachen.

Der Geschäftsführer von Human Rights Watch warnte davor, dass China „seinen dystopischen Überwachungsstaat“ weiter ausbaut.

Kaum öffentliche Kritik in China

In der chinesischen Öffentlichkeit wurde das Gesetz kaum diskutiert. Die Medien griffen das Thema nicht auf, weder im September, als es angekündigt wurde, noch jetzt, als es in Kraft trat. Auf der in China beliebten Microblogging-Seite Sina Weibo gab es gemischte Reaktionen. Einige Nutzer argumentieren dort, dass die Maßnahmen notwendig sind, um Betrugsversuche wie Trickanrufe zu bekämpfen. Andere äußerten jedoch auch Bedenken hinsichtlich der Verfügbarkeit von personenbezogenen Daten für die Regierung.

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Gesichtserkennung – Mobilfunkverträge in China nur noch nach Gesichtsscan

02-12-19 04:28:00,

Seit Sonntag sind Mobilfunkanbieter in China dazu verpflichtet, die Gesichter ihrer Kunden bei Abschluss eines Handyvertrages zu scannen. Die offizielle Begründung für die Verschärfung lautet, die Cybersicherheit zu erhöhen und Internetbetrug zu reduzieren. Das Gesetz reiht sich in die Bestrebungen der chinesischen Regierung ein, ihre Bürger immer gläserner zu machen.

Bereits vor Inkrafttreten der neue Vorschriften waren ein gültiger Pass sowie ein aktuelles Foto notwendig, um einen Mobilfunkvertrag abzuschließen. Durch die Gesichtserkennung soll die Identität zweifelsfrei festgestellt werden. Da die Mehrheit der Chinesen über ihr Handy ins Internet geht, können die Behörden die digitalen Spuren ihrer Bevölkerung nun noch lückenloser nachverfolgen.

Ausbau des Überwachungsstaates

Bei vielen chinesischen sozialen Plattformen ist es notwendig, sich mit einer Handynummer zu registrieren, genauso wie ein guter Teil der Bezahlung inzwischen digital und in der Regel übers Mobilfunknetz abläuft. Durch die Verknüpfung der Online-Identitäten mit ihren Klarnamen ist es für chinesische Behörden jetzt sehr viel einfacher festzustellen, wer in sozialen Medien postet und welche Websites besucht werden.

China hat bereits eines der bestausgebauten Überwachungssysteme der Welt. Gesichtserkennung ist fest in den Alltag der Bevölkerung integriert und wird an den verschiedensten Orten eingesetzt. Beobachter:innen befürchten, dass das jetzt in Kraft getretene Gesetz ein weiterer Schritt der Regierung ist, ihre Bürger vollständig zu überwachen.

Der Geschäftsführer von Human Rights Watch warnte davor, dass China „seinen dystopischen Überwachungsstaat“ weiter ausbaut.

Kaum öffentliche Kritik in China

In der chinesischen Öffentlichkeit wurde das Gesetz kaum diskutiert. Die Medien griffen das Thema nicht auf, weder im September, als es angekündigt wurde, noch jetzt, als es in Kraft trat. Auf der in China beliebten Microblogging-Seite Sina Weibo gab es gemischte Reaktionen. Einige Nutzer argumentieren dort, dass die Maßnahmen notwendig sind, um Betrugsversuche wie Trickanrufe zu bekämpfen. Andere äußerten jedoch auch Bedenken hinsichtlich der Verfügbarkeit von personenbezogenen Daten für die Regierung.

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Der Mythos von den weltweiten Kämpfen

02-12-19 01:56:00,

Proteste in Hongkong, 1. Dez. 2019. Bild: Studio Incendo/CC BY 2.0

  1. Der Mythos von den weltweiten Kämpfen

  2. Nutznießer sind am Ende die Rechten


  3. Auf einer Seite lesen

In vielen Ländern gehen Menschen auf die Straße. Aber es lohnt sich genauer hinzusehen, was die Ziele sind

US-Präsident Trump wurde in einem Essay im Deutschlandfunk unter die soziologisch noch unbekannte Kategorie der Killerclowns subsumiert. Doch er hat noch Freunde.

“Make Hongkong great again”, skandierten Demonstranten vor der US-Botschaft in Hongkong, schwenkten US-Fahnen und ließen Trump hochleben. Die Parole ist nicht neu. Kappen mit dem Slogan, die dem Trump-Wahlkampf nachempfunden wurde, gibt es schon lange zu kaufen. Noch älter ist die Parole “Make Great Britain again”. Damit wird deutlich, dass ein Teil der Protestbewegung in Hongkong nostalgisch den Zeiten nachtrauert, als Großbritannien dort das Sagen hatte.

Eine westliche Demokratie gab es damals dort nicht, linke Oppositionelle wurden brutal verfolgt und Unruhen, wie die aktuelle wären so brutal niedergeschlagen worden wie der Aufstand von 1967. Damals waren streikende Arbeiter und von der Kulturrevolution in China inspirierte Jugendliche auf die Straße gegangen. 2019 sind dort diejenigen hegemonial, die den alten Kolonialzeiten nachtrauen.

Doch auch manche Linke mühen sich erst gar nicht mit den analytischen Problemen ab, sondern ergehen sich im Pathos des Straßenkampfmythos’. So wurde direkt aus der Hongkonger Kampfzone in der Taz berichtet:

Straßenblockaden ließen an vielen Stellen den Verkehr zusammenbrechen. Im Banken- und Geschäftsviertel Central beteiligten sich die Woche über Tausende Büroangestellte an illegalen Demonstrationen. Sie bauten Barrikaden, um ein schnelles Vordringen von Polizeifahrzeugen zu verhindern. Mehrfach wurden sie mit Tränengas angegriffen. Die Protestbewegung wird immer noch von weiten Teilen der Bevölkerung unterstützt. Sie sehen den “schwarzen Block” als vorderste Front eines legitimen Aufstands.

Ralf Ruckus, Taz

Es wäre interessant zu fragen, wie viele dieser Supporter des Schwarzen Blocks jetzt Trump vor der US-Botschaft zujubeln. Das kommt davon, wenn man auf den Mythos des Straßenkampfs setzt und dann in Steinhagel und Tränengasnebel die analytische Maßstäbe abhandenkommen.

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Russland-Reisebericht eines Lesers – Mit dem Zug bis hinter den Baikalsee | Anti-Spiegel

russland-reisebericht-eines-lesers-–-mit-dem-zug-bis-hinter-den-baikalsee-|-anti-spiegel

01-12-19 10:13:00,

Normalerweise veröffentliche ich keine Texte, die nicht von mir sind. Heute mache ich eine Ausnahme.

Im Russland-Blog finde ich es wichtig, dass meine Leser auch Eindrücke von Menschen lesen können, die nicht – wie ich – seit 20 Jahren in Russland leben, sondern für die Russland genauso neu ist, wie für die Leser selbst. Der Leser Olaf Fiebrand hat mir diesen Reisebericht mit Fotos geschickt, die ich allen Interessierten nicht vorenthalten möchte.

Beginn des Reiseberichtes:

Durch Russland zu zweit…

..geht das? So ganz alleine und ohne Reisegruppe? Alleine in der Transsib? Und das als Rentner?! Wäre es nicht sicherer im Zarengold in der großen Gruppe zu reisen als zwei Rentner?! Was hat man uns nicht alles geraten oder abgeraten zu tun und nicht zu tun… Aber es kam ganz anders. Viel positiver als wir selber dachten.

Schon mit der Passkontrolle in St. Petersburg fing es an: Klar, wir benötigten und hatten ein Visum. Nach zwei Minuten an der Passkontrolle hatten wir unseren Migrationsschein, den wir nicht mal selber ausfüllen müssen. Und eine Gepäckkontrolle gab es gar nicht! Wenn ich da an einen Einreise in die USA denke wo man kein falsches Wort sagen darf, sonst kann man mit dem nächsten Flieger wieder zurück fliegen. Ja, die Beamtin an der Passkontrolle hat gelächelt. Und das war der Start durch das „Land des Lächelns“ denn überall sind uns freundliche, hilfsbereite Menschen begegnet. Es war alles so einfach und angenehm, obwohl wir nicht russisch sprechen konnten. Und in der Transsib ging es nur mit russisch – oder freundlichen Gesten. Und das funktionierte perfekt. Eine Zugbegleiterin hatte sogar einen elektronischen Übersetzer (ins englische) und sie setzte sich geduldig neben uns. Es funktionierte bestens und wir mussten oft zusammen lachen.

Immer freundliche und hilfsbereite Zugbegleiter

Wir kamen mit der Peterline (Schiff) von Stockholm in St. Petersburg an. Schon der Blick auf die Stadt am Hafen und die Autofahrt durch die Stadt veränderten unsere Meinung recht deutlich: Von der ehemaligen Sowjetunion ist absolut nichts mehr zu bemerken. Es ist eine Stadt wie überall in der westlichen Welt auch. Hier sehen wir viele SUV´s der Nobelklasse und andere Luxuskarossen herumfahren. Das Stadtleben pulsiert und überall Menschen in Restaurants, Kaffees und den Einkaufzentren. Gut und modern im westlichen Stil,

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Werden wir von Kanaillen regiert?

werden-wir-von-kanaillen-regiert?

01-12-19 07:52:00,

„Kanaillenkapitalismus. Eine literarische Reise durch die Geschichte der freien Marktwirtschaft“ – so heißt das neue Buch des spanischen Soziologen César Rendueles. Eine nicht nur lohnenswerte, sondern auch unterhaltsame Lektüre, meint Udo Brandes, der das Buch für die NachDenkSeiten gelesen hat.

„Der Neoliberalismus: eine groß angelegte Zerstörung des Sozialen“

Eine Rezension von Udo Brandes

Das Wort „Kanaille“ kommt aus dem Französischen. Laut Duden ist eine Kanaille jemand, „der als böse, schurkisch“ angesehen wird. Man bezeichnet damit auch eine Gruppe von Menschen, die als asozial, verbrecherisch oder ähnlich betrachtet wird. Mit anderen Worten: Schon der Titel von Rendueles’ Buch zeugt davon, dass von ihm keine nüchterne, sachlich-wissenschaftliche Analyse zu erwarten ist, sondern ein subjektiver und emotionaler Blick auf unser Wirtschafts- und Gesellschaftssystem.

Sein Anliegen ist es, den neoliberalen Kapitalismus als eine Form von Wahnsinn und Verbrechen anzuklagen. Das, was bei uns von Parteien wie der FDP als „freie Marktwirtschaft“ angepriesen wird, ist für ihn nichts weiter als ein „Kanaillenkapitalismus“. In dieser ironisierenden Gleichsetzung der Begriffe wird schon deutlich, dass für Rendueles der Begriff „freie Marktwirtschaft“ nichts weiter als ein ideologisches Konstrukt ist, das nichts mit der Realität zu tun hat.

Dementsprechend fällt auch sein Urteil über die Machteliten in der freien Marktwirtschaft aus:

„Neoliberale Globalisierung ist der historische Prozess, in dem 99 Prozent von uns freiwillig die Kontrolle über unser Leben an Fanatiker abgegeben haben, die einer wahnhaften Wahrnehmung der sozialen Realität unterliegen. Wir haben Menschen, die eigentlich auf eine vom FBI umstellte Ranch in Waco, Texas gehören, mit Führungspositionen in der Wirtschaft, mit Spitzengehältern, Steuerprivilegien und hohen sozialem Renommee belohnt“ (S. 231-232).

Ein sehr hartes Urteil, das auf den ersten Blick überzogen wirkt. Sind Leute wie Angelika Merkel und Olaf Scholz Leute, die einer wahnhaften Wahrnehmung der sozialen Realität unterliegen? Und sind sie so gefährlich, dass sie eigentlich eingesperrt gehörten? Bei Donald Trump und charakterlich ähnlich strukturierten Politikern möchte man diesem Eindruck spontan zustimmen. Denn sie können einem wirklich Angst machen. Aber kann man das auch von unseren „normalen“ Politikern sagen? Sicher, man kann ihnen eine schlechte Politik vorwerfen. Aber „wahnhafte Wahrnehmung der Realität“? Und so gefährlich, dass sie eigentlich eingesperrt gehörten?

Selbstverständlichkeiten zementieren Herrschaft

Mir fällt dazu ein, dass der französische Soziologen Pierre Bourdieu sich einmal fragte,

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Scholz will die neue SPD-Führung unterstützen. Gut so. Die Konsequenz wäre, das Amt des Finanzministers und Vizekanzlers zur Verfügung zu stellen.

01-12-19 07:25:00,

Scholz will die neue SPD-Führung unterstützen. Gut so. Die Konsequenz wäre, das Amt des Finanzministers und Vizekanzlers zur Verfügung zu stellen.

Scholz will die neue SPD-Führung unterstützen. Gut so. Die Konsequenz wäre, das Amt des Finanzministers und Vizekanzlers zur Verfügung zu stellen.

Albrecht Müller

Die neue SPD-Führung wird es, wenn sie vom Parteitag wie beabsichtigt gewählt wird, nicht leicht haben. Das wird schon an der Reaktion der wichtigsten Medien sichtbar. Fernsehen und Zeitungen sind erstens angefüllt von enttäuschten Kommentaren, denn man wollte ja mehrheitlich das andere Paar, man wollte vor allem Scholz. Zweitens wird ein Linksruck prognostiziert. Drittens wird das Ende der Großen Koalition prophezeit. Dazu und zu einigem mehr ein paar Anmerkungen. Albrecht Müller

  1. Es ist nicht anzuraten, die große Koalition zu beenden. Denn dabei würde sich die neue Führung Esken/Walter-Borjans unnötig verkämpfen und es ist auch ausgemachter Quatsch, einer neuen Regierung aus CDU/CSU und FDP im Vorfeld der nächsten Bundestagswahl das Feld zu überlassen.
  2. Viel wichtiger wäre für die neue SPD-Führung und für unser Land, die SPD würde in der aktuellen Großen Koalition Vernünftiges durchsetzen. Zum Beispiel ein Infrastrukturprogramm. Das wäre wichtig, um die Konjunktur anzuschieben und Arbeitsplätze zu sichern, und es wäre wichtig, um die marode Infrastruktur unseres Landes wieder auf Vordermann zu bringen. Die Mehrheit der Menschen sieht vermutlich, wie schlimm es darum steht und würde schon deshalb ein solches sachlich begründetes Beschäftigungsprogramm unterstützen. Der bisherige Finanzminister Scholz hat genau an dieserr Stelle blockiert und er wird, wenn er im Amt bleibt, weiter blockieren. Das Kleinklein eines Kampfes mit Scholz um konjunkturpolitische und infrastrukturelle Vernunft ist der neuen Führung nicht anzuraten und würde sie auch zermürben.

    Außerdem gehört die neue SPD-Spitze in die Regierung. Das war zum Beispiel beim Juniorpartner FDP immer so: Walter Scheel, Genscher, Westerwelle und wer auch immer hatten immer ein wichtiges Ministerium und das Amt des Vizekanzlers inne. Das war in der sozialliberalen Koalition bei Brandt und Schmidt und dann auch in der schwarz-gelben Koalition bei Kohl und Merkel so. Und auch bei Rot-Grün mit Kanzler Schröder besetzte der kleinere Koalitionspartner, die Grünen mit Joschka Fischer das wichtige Außenministerium.

  3. Im Amt des Finanzministers und Vizekanzlers könnte der neue Finanzminister Walter-Borjans auch zeigen, dass es durchaus Spielräume für eine gerechtere Steuerpolitik gibt. Wenn er sie im weiteren Verlauf der Großen Koalition nicht durchsetzen kann, dann kann er sie als Bundesfinanzminister wenigstens sachverständig erarbeiten und öffentlichkeitswirksam formulieren und propagieren.

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Scholz will die neue SPD-Führung unterstützen. Gut so. Die Konsequenz wäre, das Amt des Finanzministers und Vizekanzlers zur Verfügung zu stellen.

scholz-will-die-neue-spd-fuhrung-unterstutzen-gut-so-die-konsequenz-ware,-das-amt-des-finanzministers-und-vizekanzlers-zur-verfugung-zu-stellen.

01-12-19 07:25:00,

Scholz will die neue SPD-Führung unterstützen. Gut so. Die Konsequenz wäre, das Amt des Finanzministers und Vizekanzlers zur Verfügung zu stellen.

Scholz will die neue SPD-Führung unterstützen. Gut so. Die Konsequenz wäre, das Amt des Finanzministers und Vizekanzlers zur Verfügung zu stellen.

Albrecht Müller

Die neue SPD-Führung wird es, wenn sie vom Parteitag wie beabsichtigt gewählt wird, nicht leicht haben. Das wird schon an der Reaktion der wichtigsten Medien sichtbar. Fernsehen und Zeitungen sind erstens angefüllt von enttäuschten Kommentaren, denn man wollte ja mehrheitlich das andere Paar, man wollte vor allem Scholz. Zweitens wird ein Linksruck prognostiziert. Drittens wird das Ende der Großen Koalition prophezeit. Dazu und zu einigem mehr ein paar Anmerkungen. Albrecht Müller

  1. Es ist nicht anzuraten, die große Koalition zu beenden. Denn dabei würde sich die neue Führung Esken/Walter-Borjans unnötig verkämpfen und es ist auch ausgemachter Quatsch, einer neuen Regierung aus CDU/CSU und FDP im Vorfeld der nächsten Bundestagswahl das Feld zu überlassen.
  2. Viel wichtiger wäre für die neue SPD-Führung und für unser Land, die SPD würde in der aktuellen Großen Koalition Vernünftiges durchsetzen. Zum Beispiel ein Infrastrukturprogramm. Das wäre wichtig, um die Konjunktur anzuschieben und Arbeitsplätze zu sichern, und es wäre wichtig, um die marode Infrastruktur unseres Landes wieder auf Vordermann zu bringen. Die Mehrheit der Menschen sieht vermutlich, wie schlimm es darum steht und würde schon deshalb ein solches sachlich begründetes Beschäftigungsprogramm unterstützen. Der bisherige Finanzminister Scholz hat genau an dieserr Stelle blockiert und er wird, wenn er im Amt bleibt, weiter blockieren. Das Kleinklein eines Kampfes mit Scholz um konjunkturpolitische und infrastrukturelle Vernunft ist der neuen Führung nicht anzuraten und würde sie auch zermürben.

    Außerdem gehört die neue SPD-Spitze in die Regierung. Das war zum Beispiel beim Juniorpartner FDP immer so: Walter Scheel, Genscher, Westerwelle und wer auch immer hatten immer ein wichtiges Ministerium und das Amt des Vizekanzlers inne. Das war in der sozialliberalen Koalition bei Brandt und Schmidt und dann auch in der schwarz-gelben Koalition bei Kohl und Merkel so. Und auch bei Rot-Grün mit Kanzler Schröder besetzte der kleinere Koalitionspartner, die Grünen mit Joschka Fischer das wichtige Außenministerium.

  3. Im Amt des Finanzministers und Vizekanzlers könnte der neue Finanzminister Walter-Borjans auch zeigen, dass es durchaus Spielräume für eine gerechtere Steuerpolitik gibt. Wenn er sie im weiteren Verlauf der Großen Koalition nicht durchsetzen kann, dann kann er sie als Bundesfinanzminister wenigstens sachverständig erarbeiten und öffentlichkeitswirksam formulieren und propagieren.

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Scholz will die neue SPD-Führung unterstützen. Gut so. Die Konsequenz wäre, das Amt des Finanzministers und Vizekanzlers zur Verfügung zu stellen.

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01-12-19 07:25:00,

Scholz will die neue SPD-Führung unterstützen. Gut so. Die Konsequenz wäre, das Amt des Finanzministers und Vizekanzlers zur Verfügung zu stellen.

Scholz will die neue SPD-Führung unterstützen. Gut so. Die Konsequenz wäre, das Amt des Finanzministers und Vizekanzlers zur Verfügung zu stellen.

Albrecht Müller

Die neue SPD-Führung wird es, wenn sie vom Parteitag wie beabsichtigt gewählt wird, nicht leicht haben. Das wird schon an der Reaktion der wichtigsten Medien sichtbar. Fernsehen und Zeitungen sind erstens angefüllt von enttäuschten Kommentaren, denn man wollte ja mehrheitlich das andere Paar, man wollte vor allem Scholz. Zweitens wird ein Linksruck prognostiziert. Drittens wird das Ende der Großen Koalition prophezeit. Dazu und zu einigem mehr ein paar Anmerkungen. Albrecht Müller

  1. Es ist nicht anzuraten, die Große Koalition zu beenden. Denn dabei würde sich die neue Führung Esken/Walter-Borjans unnötig verkämpfen und es ist auch ausgemachter Quatsch, einer neuen Regierung aus CDU/CSU und FDP im Vorfeld der nächsten Bundestagswahl das Feld zu überlassen.
  2. Viel wichtiger wäre für die neue SPD-Führung und für unser Land, die SPD würde in der aktuellen Großen Koalition Vernünftiges durchsetzen. Zum Beispiel ein Infrastrukturprogramm. Das wäre wichtig, um die Konjunktur anzuschieben und Arbeitsplätze zu sichern, und es wäre wichtig, um die marode Infrastruktur unseres Landes wieder auf Vordermann zu bringen. Die Mehrheit der Menschen sieht vermutlich, wie schlimm es darum steht und würde schon deshalb ein solches sachlich begründetes Beschäftigungsprogramm unterstützen. Der bisherige Finanzminister Scholz hat genau an dieser Stelle blockiert und er wird, wenn er im Amt bleibt, weiter blockieren. Das Kleinklein eines Kampfes mit Scholz um konjunkturpolitische und infrastrukturelle Vernunft ist der neuen Führung nicht anzuraten und würde sie auch zermürben.

    Außerdem gehört die neue SPD-Spitze in die Regierung. Das war zum Beispiel beim Juniorpartner FDP immer so: Walter Scheel, Genscher, Westerwelle und wer auch immer hatten immer ein wichtiges Ministerium und das Amt des Vizekanzlers inne. Das war in der sozialliberalen Koalition bei Brandt und Schmidt und dann auch in der schwarz-gelben Koalition bei Kohl und Merkel so. Und auch bei Rot-Grün mit Kanzler Schröder besetzte der kleinere Koalitionspartner, die Grünen mit Joschka Fischer das wichtige Außenministerium.

  3. Im Amt des Finanzministers und Vizekanzlers könnte der neue Finanzminister Walter-Borjans auch zeigen, dass es durchaus Spielräume für eine gerechtere Steuerpolitik gibt. Wenn er sie im weiteren Verlauf der Großen Koalition nicht durchsetzen kann, dann kann er sie als Bundesfinanzminister wenigstens sachverständig erarbeiten und öffentlichkeitswirksam formulieren und propagieren.

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Kommentar: Für eine Demontage von Container-Begriffen

kommentar:-fur-eine-demontage-von-container-begriffen

01-12-19 09:57:00,

Symbolbild: Pixabay

Einer der größten Hemmschuhe für politische Kommunikation sind begriffliche Blockaden und schwer fassbare Mehrdeutigkeiten

Die Schwierigkeit, die der Begriff des Containers markiert, beginnt schon mit seinem eigenen Gebrauch und seiner eigenen Definition. Nein, wir sprechen hier gerade nicht von diesen praktischen Metall-Behältern, die auf den Meeren schippern. Der Terminus findet sich anderweitig auch im informatisch-programmtechnischen Bereich, wenn verschiedene Daten in ein bestimmtes Format ‚zusammengepackt‘ werden. Kultur- und Medienwissenschaften haben vor einigen Jahren bemerkt, dass das Prinzip des Containers mittlerweile eine fundamentale Praxis ist und den globalisierten Datentausch und Informations-Verkehr veranschaulichen kann.

Doch was kulturell am Container interessieren kann und sollte, ist vielleicht noch etwas anderes. Und wir bleiben im Bild: Ein Container ist ein Behälter für Unterschiedlichstes, in seinem Füllgut teilweise so disparat wie ein ganzer Hausstand beim Umzug. Eine entsprechende Verwendung des Begriffs findet sich mittlerweile v. a. in Sozial- und Politikwissenschaften. (Selbst eine medienwissenschaftliche Doktorarbeit von 2009 zur “Containerisierung” geht jedoch auf diese Variante nicht hauptsächlich ein und verwendet selbst nur in einem allgemeineren Sinne den Ausdruck “Containerbegrifflichkeiten” an einer einzigen Stelle.)

Es könnte sein, dass er eine ganz zentrale Problematik vieler Kommunikationen, insbesondere der politischen mit ihren praktischen Folgen, beschreiben hilft – bevor man effektiv an ihre Bearbeitung gehen könnte.

Klimawandel? Was meinen Sie eigentlich damit?

Das strukturelle Problem ist allgegenwärtig. Nehmen wir einmal das publizistische Hauptthema der Gegenwart: den sog. “Klimawandel”.

Meistens wird er, auch aus journalistisch-praktischen Gründen, als einzelner Begriff verwendet. Er kann präzisiert werden durch den Zusatz “menschengemacht”https://www.heise.de/ “anthropogen”. Das mildert seine Containerhaftigkeit. Denn für sich genommen hat er die Ursprungsbedeutung, alles zu bezeichnen von einer Erdatmosphäre mit drastisch höheren Temperatur- und CO2-Werten in stark schwankendem Verhältnis zueinander, über große Eiszeiten hinweg bis zu einer Phase der letzten 10.000 Jahre, die in ihren Temperaturwerten relativ stabil verliefen.

Mit “Klimawandel” allein ist also zunächst nichts gemeint, was heute meistens damit bezeichnet wird – vom politischen Konzeptpapier über den Zeitungsartikel zu einem der mindestens Billionen privaten Gespräche. Wer heute darauf anspricht, verzichtet meist auf den Zusatz “menschengemacht”, obwohl er genau und nur diesen “Klimawandel” meint.

Der fortgesetzte Streit, der in der mächtigsten Nation, den USA, zu einem Ausstieg aus dem internationalen Klima-Abkommen führte, zielt auf ebendieses Attribut ab: menschengemacht oder nicht?

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STANDPUNKTE • Anhörungen gegen Trump – Was die Zeugen ausgesagt und was die deutschen Medien verschwiegen haben | KenFM.de

standpunkte-•-anhorungen-gegen-trump-–-was-die-zeugen-ausgesagt-und-was-die-deutschen-medien-verschwiegen-haben-|-kenfm.de

30-11-19 07:33:00,

Dieser Artikel ist auch als kostenlose MP3 für Dich verfügbar!

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Obwohl die Medien letzte Woche um das Amtsenthebungsverfahren in den USA ein wahres Feuerwerk abgebrannt haben, ist bei den Anhörungen nichts handfestes herausgekommen. Hier ist eine Zusammenfassung der Aussagen und der sonstigen Ereignisse der letzten Woche.

Ein Standpunkt von Thomas Röper.

Die deutschen Medien haben sich in den letzten zwei Wochen, als der Kongress in öffentlichen Anhörungen seine Zeugen gehört hat, förmlich überschlagen. Täglich gab es mehrere Berichte und der deutsche Leser konnte den Eindruck bekommen, Trump sei überführt und erledigt. Tatsächlich war das Gegenteil der Fall. Daher wollen wir uns die Aussagen einmal anschauen, die laut der deutschen Presse Trump angeblich in Bedrängnis gebracht haben. Vorher jedoch zur Erinnerung noch einmal ein paar Worte dazu, worum es in dem Skandal eigentlich geht. 

Joe Biden war in seiner Zeit als Vizepräsident der USA nach dem Maidan für die Ukraine zuständig. Und schon zwei Monate nach dem Maidan hat er seinem Sohn Hunter einen Job bei Burisma, einem ukrainischen Gaskonzern, besorgt. Gegen Burisma liefen mehrere Strafverfahren wegen Korruption und Geldwäsche. Der Eigentümer des Konzerns war vorher Umweltminister der Ukraine und hat seiner Firma in dieser Position die Förderrechte für ukrainisches Fracking-Gas gegeben. 

Hunter Biden hat offiziell 50.000 Dollar monatlich für seinen Job bekommen, in Kiew war er in all den Jahren ganze drei Mal. Außerdem hat eine New Yorker Firma, in der Hunter Biden tätig war, weitere 900.000 Dollar in 18 Monaten bekommen. Insgesamt hat Burisma an Biden und andere, hochrangige Leute aus dem Westen, die dort Posten bekommen haben, über 16 Millionen in den 18 Monaten ab Mai 2014 überwiesen. 

Währenddessen setzte sich Biden Senior dafür ein, dass die Ermittlungen gegen Burisma eingestellt wurden, in der Ukraine hat er sogar dafür gesorgt, dass der ermittelnde Generalstaatsanwalt gefeuert wird. 

Trump möchte herausfinden, ob hier Korruption vorliegt, ob also Burisma das Geld an Biden Junior bezahlt hat, damit Biden Senior dafür sorgt, dass die Ermittlungen beendet werden. Auch der ukrainische Präsident Selensky interessiert sich für die korrupten Machenschaften seines Vorgängers Poroschenko.

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Proteste in Brüssel: Gelbwesten marschieren zur Zentrale der EU-Kommission

proteste-in-brussel:-gelbwesten-marschieren-zur-zentrale-der-eu-kommission

30-11-19 07:26:00,

https://cdnde1.img.sputniknews.com/images//32605/28/326052862.jpg

Sputnik Deutschland

https://cdnde2.img.sputniknews.com/i/logo.png

Sputnik

https://cdnde2.img.sputniknews.com/i/logo.png

https://de.sputniknews.com/politik/20191130326052890-bruessel-gelbwesten-proteste-eu-kommission-zentrale/

Rund 200 Anhänger der Gelbwesten-Bewegung sind am Samstag in der belgischen Hauptstadt durch das „europäische Quartal“ zur Zentrale der EU-Kommission marschiert. Wie ein RIA-Novosti-Korrespondent vor Ort berichtete, war die Aktion mit den Stadtbehörden abgestimmt worden.

Die Demonstranten skandierten Protestparolen und zündeten Knallkörper. Für die Sicherheit sorgten verstärkte Polizeiaufgebote, die ab und zu den Verkehr stoppten, damit die Kolonne ihre Bewegung fortsetzen konnte.

Gelbwesten-Demo in Paris (Archiv)

©
Sputnik / Julien Mattia

Jedoch waren alle Zugänge zum Gebäude der EU-Kommission von der Polizei durch Stacheldraht-Absperrungen dicht gemacht worden, weswegen die Kolonne vor dem Platz umkehren musste. Die Demonstration verlief friedlich und ohne Zwischenfälle.

Gelbwesten protestieren seit einem Jahr

Die Bewegung hat ihren Ursprung in Frankreich. Die ersten Proteste fanden im November 2018 nach einem deutlichen Anstieg der Benzinpreise statt. Seitdem kommen die Demonstrierenden jeden Samstag zusammen.

am/ae

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Die Überkapazitäten der Windkraftanlagenbauer

30-11-19 01:14:00,

Die Überkapazitäten der Windkraftanlagenbauer

von Egon W. Kreutzer / Elsendorf

Das Jammern der Windkraftindustrie ist laut.

Vernünftig ist es nicht.

Am 6. Juni 2019 habe ich in einem Paukenschlag über die „Grenzen der Unendlichkeit“ geschrieben, die von der Realität bereitgehalten, von den „Visionären der Energiewende“ aber so lange geleugnet werden, bis sie sich schmerzhaft daran stoßen.

Hier ein kurzer Ausschnitt aus diesem auch darüberhinaus durchaus nochmals lesenswertem Beitrag:

Windenergie-Windkraft-Windkraftkritik-Windrad-Windraeder-Windverhaeltnisse-Kritisches-Netzwerk-Windkraftanlagen-Klimadiktatur-Klimagate-Infraschall-Schallverschmutzung

Modernere Windräder sind auf eine Leistung von durchschnittlich 5 Megawatt ausgelegt – Offshore-Anlagen eher etwas mehr, im Binnenland eher etwas weniger. Die angesagte Dekarbonisierung müsste also, um die derzeit 3.600 Terrawattstunden durch Windräder hervorzubringen, grob gerechnet täglich 10 Terrawattstunden erzeugen und unter Berücksichtigung der wechselnden Lastverhältnisse und der wechselnden Windverhältnisse mindestens 1,2 Terrawatt Kapazität vorhalten, um bei mäßigem Wind und Spitzenlast im Netz ausreichend Strom produzieren zu können. Dafür wären rund 250.000 große Windräder erforderlich, also im Prinzip alle 1,5 Quadratkilometer ein großes Windrad – auch mitten in den Großstädten und Ballungsräumen, sonst wird es auf dem flachen Land noch enger.

Mit der 10-H-Regelung, die besagt, dass der Abstand von einem Windrad zur nächsten Siedlung mindestens die 10-fache Höhe betragen muss, ist das schon nicht mehr zu schaffen, denn so ein Windrad ragt schon (Turm + Rotorblatt) um die 200 Meter in die Höhe, 2 Kilometer Abstand ringsum ergeben schon gut 12 Quadratkilometer – und wo ist in Deutschland schon die eine Siedlung von der nächsten mehr als 4 Kilometer entfernt? Jede Wanderkarte liefert den schlagenden Beweis, dass dies eher eine sehr seltene Situation ist.

Windenergie-Rotorblatt-Rotorfluegel-Windkraft-Windkraftkritik-Windrad-Vertikal-Turbinen-Windraeder-Kritisches-Netzwerk-Windkraftanlagen-Infraschall-Klimapsychose-Rotorblaetter

Wieder ein Punkt, an dem der Hinweis angebracht erscheint, dass der Holzweg der unendlichen erneuerbaren Energiegewinnung schnell und unbarmherzig hinter die Grenze zwischen der Endlichkeit des Möglichen und der Unendlichkeit des Unmöglichen führt.

Aber es herrscht doch Klimanotstand!

Nun ist die in diesem Beitrag genannte 10-H-Regelung eine bayerische Spezialität, der es zu verdanken ist, dass die durchaus vorhandenen negativen Auswirkungen von Windrädern nur noch ausreichend abgeschwächt bei den Menschen auf dem Lande ankommen. Dass Grüne selbst gegen einen Mindestabstand von nur 1.000 Metern anrennen ist mir – um mich vorsichtig auszudrücken – absolut unverständlich.

Windenergie-Rotorfluegel-Rotorblaetter-Windkraft-Windkraftkritik-Windrad-Vertikalturbinen-Kritisches-Netzwerk-Infraschall-Klimanotstand-Klimawahn-Klimawandel

Doch darum soll es heute gar nicht gehen,

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Die Überkapazitäten der Windkraftanlagenbauer

30-11-19 01:14:00,

Die Überkapazitäten der Windkraftanlagenbauer

von Egon W. Kreutzer / Elsendorf

Das Jammern der Windkraftindustrie ist laut.

Vernünftig ist es nicht.

Am 6. Juni 2019 habe ich in einem Paukenschlag über die „Grenzen der Unendlichkeit“ geschrieben, die von der Realität bereitgehalten, von den „Visionären der Energiewende“ aber so lange geleugnet werden, bis sie sich schmerzhaft daran stoßen.

Hier ein kurzer Ausschnitt aus diesem auch darüberhinaus durchaus nochmals lesenswertem Beitrag:

Windenergie-Windkraft-Windkraftkritik-Windrad-Windraeder-Windverhaeltnisse-Kritisches-Netzwerk-Windkraftanlagen-Klimadiktatur-Klimagate-Infraschall-Schallverschmutzung

Modernere Windräder sind auf eine Leistung von durchschnittlich 5 Megawatt ausgelegt – Offshore-Anlagen eher etwas mehr, im Binnenland eher etwas weniger. Die angesagte Dekarbonisierung müsste also, um die derzeit 3.600 Terrawattstunden durch Windräder hervorzubringen, grob gerechnet täglich 10 Terrawattstunden erzeugen und unter Berücksichtigung der wechselnden Lastverhältnisse und der wechselnden Windverhältnisse mindestens 1,2 Terrawatt Kapazität vorhalten, um bei mäßigem Wind und Spitzenlast im Netz ausreichend Strom produzieren zu können. Dafür wären rund 250.000 große Windräder erforderlich, also im Prinzip alle 1,5 Quadratkilometer ein großes Windrad – auch mitten in den Großstädten und Ballungsräumen, sonst wird es auf dem flachen Land noch enger.

Mit der 10-H-Regelung, die besagt, dass der Abstand von einem Windrad zur nächsten Siedlung mindestens die 10-fache Höhe betragen muss, ist das schon nicht mehr zu schaffen, denn so ein Windrad ragt schon (Turm + Rotorblatt) um die 200 Meter in die Höhe, 2 Kilometer Abstand ringsum ergeben schon gut 12 Quadratkilometer – und wo ist in Deutschland schon die eine Siedlung von der nächsten mehr als 4 Kilometer entfernt? Jede Wanderkarte liefert den schlagenden Beweis, dass dies eher eine sehr seltene Situation ist.

Windenergie-Rotorblatt-Rotorfluegel-Windkraft-Windkraftkritik-Windrad-Vertikal-Turbinen-Windraeder-Kritisches-Netzwerk-Windkraftanlagen-Infraschall-Klimapsychose-Rotorblaetter

Wieder ein Punkt, an dem der Hinweis angebracht erscheint, dass der Holzweg der unendlichen erneuerbaren Energiegewinnung schnell und unbarmherzig hinter die Grenze zwischen der Endlichkeit des Möglichen und der Unendlichkeit des Unmöglichen führt.

Aber es herrscht doch Klimanotstand!

Nun ist die in diesem Beitrag genannte 10-H-Regelung eine bayerische Spezialität, der es zu verdanken ist, dass die durchaus vorhandenen negativen Auswirkungen von Windrädern nur noch ausreichend abgeschwächt bei den Menschen auf dem Lande ankommen. Dass Grüne selbst gegen einen Mindestabstand von nur 1.000 Metern anrennen ist mir – um mich vorsichtig auszudrücken – absolut unverständlich.

Windenergie-Rotorfluegel-Rotorblaetter-Windkraft-Windkraftkritik-Windrad-Vertikalturbinen-Kritisches-Netzwerk-Infraschall-Klimanotstand-Klimawahn-Klimawandel

Doch darum soll es heute gar nicht gehen,

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Die Überkapazitäten der Windkraftanlagenbauer

die-uberkapazitaten-der-windkraftanlagenbauer

30-11-19 01:14:00,

Die Überkapazitäten der Windkraftanlagenbauer

von Egon W. Kreutzer / Elsendorf

Das Jammern der Windkraftindustrie ist laut.

Vernünftig ist es nicht.

Am 6. Juni 2019 habe ich in einem Paukenschlag über die „Grenzen der Unendlichkeit“ geschrieben, die von der Realität bereitgehalten, von den „Visionären der Energiewende“ aber so lange geleugnet werden, bis sie sich schmerzhaft daran stoßen.

Hier ein kurzer Ausschnitt aus diesem auch darüberhinaus durchaus nochmals lesenswertem Beitrag:

Windenergie-Windkraft-Windkraftkritik-Windrad-Windraeder-Windverhaeltnisse-Kritisches-Netzwerk-Windkraftanlagen-Klimadiktatur-Klimagate-Infraschall-Schallverschmutzung

Modernere Windräder sind auf eine Leistung von durchschnittlich 5 Megawatt ausgelegt – Offshore-Anlagen eher etwas mehr, im Binnenland eher etwas weniger. Die angesagte Dekarbonisierung müsste also, um die derzeit 3.600 Terrawattstunden durch Windräder hervorzubringen, grob gerechnet täglich 10 Terrawattstunden erzeugen und unter Berücksichtigung der wechselnden Lastverhältnisse und der wechselnden Windverhältnisse mindestens 1,2 Terrawatt Kapazität vorhalten, um bei mäßigem Wind und Spitzenlast im Netz ausreichend Strom produzieren zu können. Dafür wären rund 250.000 große Windräder erforderlich, also im Prinzip alle 1,5 Quadratkilometer ein großes Windrad – auch mitten in den Großstädten und Ballungsräumen, sonst wird es auf dem flachen Land noch enger.

Mit der 10-H-Regelung, die besagt, dass der Abstand von einem Windrad zur nächsten Siedlung mindestens die 10-fache Höhe betragen muss, ist das schon nicht mehr zu schaffen, denn so ein Windrad ragt schon (Turm + Rotorblatt) um die 200 Meter in die Höhe, 2 Kilometer Abstand ringsum ergeben schon gut 12 Quadratkilometer – und wo ist in Deutschland schon die eine Siedlung von der nächsten mehr als 4 Kilometer entfernt? Jede Wanderkarte liefert den schlagenden Beweis, dass dies eher eine sehr seltene Situation ist.

Windenergie-Rotorblatt-Rotorfluegel-Windkraft-Windkraftkritik-Windrad-Vertikal-Turbinen-Windraeder-Kritisches-Netzwerk-Windkraftanlagen-Infraschall-Klimapsychose-Rotorblaetter

Wieder ein Punkt, an dem der Hinweis angebracht erscheint, dass der Holzweg der unendlichen erneuerbaren Energiegewinnung schnell und unbarmherzig hinter die Grenze zwischen der Endlichkeit des Möglichen und der Unendlichkeit des Unmöglichen führt.

Aber es herrscht doch Klimanotstand!

Nun ist die in diesem Beitrag genannte 10-H-Regelung eine bayerische Spezialität, der es zu verdanken ist, dass die durchaus vorhandenen negativen Auswirkungen von Windrädern nur noch ausreichend abgeschwächt bei den Menschen auf dem Lande ankommen. Dass Grüne selbst gegen einen Mindestabstand von nur 1.000 Metern anrennen ist mir – um mich vorsichtig auszudrücken – absolut unverständlich.

Windenergie-Rotorfluegel-Rotorblaetter-Windkraft-Windkraftkritik-Windrad-Vertikalturbinen-Kritisches-Netzwerk-Infraschall-Klimanotstand-Klimawahn-Klimawandel

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Tagesdosis 30.11.2019 – Klickarbeit: ein Rückfall in längst überwunden geglaubte Zustände | KenFM.de

30-11-19 01:11:00,

Dieser Artikel ist auch als kostenlose MP3 für Dich verfügbar!

Download MP3

Ein Kommentar von Norbert Häring.

Millionen verrichten weltweit über das Internet kleinste Jobs gegen Centbeträge. Auch in den Industrieländern wächst dieser noch kleine Arbeitsmarkt stark. Das hilft den Unternehmen, Kosten zu sparen. Für die Clickworker soll es eine gute Gelegenheit sein, mit sonst ungenutzter Zeit etwas dazuzuverdienen. Aber so läuft es nicht.

Vermittelt von Internetplattformen und Apps ist in den vergangenen Jahren ein neuer Arbeitsmarkt entstanden: Arbeiter und Auftraggeber finden dort für kleinste Jobs zusammen. Manchmal geht es nur um Minuten, die gearbeitet wird, einige Jobs lassen sich sogar in Sekunden erledigen. Gezahlt werden dann Centbeträge.

Seit Juni sollten diese Jobs eingetlich nicht mehr erlaubt sein. Das „Gesetz gegen illegale Beschäftigung und Sozialleistungsmissbrauch“ verbietet es, Arbeitskraft als Tagelöhner im öffentlichen Raum anzubieten, oder solche Angebote in Anspruch zu nehmen. Verhindert werden soll, dass Arbeitsschutz- und Steuergesetze unterlaufen werden. Aber für Clickwork gilt dieses Gesetz nicht. Der öffentliche Raum Internet ist nicht gemeint, nur der sogenannte „Arbeiterstrich“ auf der Straße.

Zwei Ökonominnen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) haben nun untersucht, wie sich dieser Arbeitsmarkt aus Sicht der Auftragnehmer gestaltet. Insbesondere haben Uma Rani und Marianne Furrer analysiert, wie es um die Möglichkeiten der Klickarbeiter bestellt ist, durch Erfahrung und gute Arbeit ihren Verdienst zu mehren. Hierzu gab es bisher kaum wissenschaftliche Erkenntnisse.

Die Frage ist besonders interessant, weil Plattformen wie der 2005 eingeführte Amazon Mechanical Turk oder die große deutsche Plattform Clickworker ein stürmisches Wachstum verzeichnen. Es ist daher denkbar, dass derartige fragmentierte Arbeitsverhältnisse in Zukunft einen beträchtlichen Teil des Arbeitsmarktes ausmachen.

Wenn durch Lernen im Job, Erfahrung und Reputationsaufbau viel zu holen wäre, gäbe das Grund zu der Erwartung, dass sich Arbeitsbedingungen und Bezahlung im „Crowdwork“, wie diese Arbeitsform auch genannt wird, mit der Zeit verbessern. Andernfalls wäre die Ausbreitung des Crowdwork eine sehr schlechte Perspektive für die Arbeitnehmerschaft. Denn die Bezahlung ist bisher wegen der weltweiten Konkurrenz notorisch schlecht und die ausgeschriebenen Aufgaben sind oft nervtötend einfach und monoton.

Monotones Arbeiten, weit unter Mindestlohn bezahlt

Das hat System und macht den Reiz der Klickarbeit für die Auftraggeber aus.

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Tagesdosis 30.11.2019 – Klickarbeit: ein Rückfall in längst überwunden geglaubte Zustände | KenFM.de

tagesdosis-30112019-–-klickarbeit:-ein-ruckfall-in-langst-uberwunden-geglaubte-zustande-|-kenfm.de

30-11-19 01:11:00,

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Ein Kommentar von Norbert Häring.

Millionen verrichten weltweit über das Internet kleinste Jobs gegen Centbeträge. Auch in den Industrieländern wächst dieser noch kleine Arbeitsmarkt stark. Das hilft den Unternehmen, Kosten zu sparen. Für die Clickworker soll es eine gute Gelegenheit sein, mit sonst ungenutzter Zeit etwas dazuzuverdienen. Aber so läuft es nicht.

Vermittelt von Internetplattformen und Apps ist in den vergangenen Jahren ein neuer Arbeitsmarkt entstanden: Arbeiter und Auftraggeber finden dort für kleinste Jobs zusammen. Manchmal geht es nur um Minuten, die gearbeitet wird, einige Jobs lassen sich sogar in Sekunden erledigen. Gezahlt werden dann Centbeträge.

Seit Juni sollten diese Jobs eingetlich nicht mehr erlaubt sein. Das „Gesetz gegen illegale Beschäftigung und Sozialleistungsmissbrauch“ verbietet es, Arbeitskraft als Tagelöhner im öffentlichen Raum anzubieten, oder solche Angebote in Anspruch zu nehmen. Verhindert werden soll, dass Arbeitsschutz- und Steuergesetze unterlaufen werden. Aber für Clickwork gilt dieses Gesetz nicht. Der öffentliche Raum Internet ist nicht gemeint, nur der sogenannte „Arbeiterstrich“ auf der Straße.

Zwei Ökonominnen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) haben nun untersucht, wie sich dieser Arbeitsmarkt aus Sicht der Auftragnehmer gestaltet. Insbesondere haben Uma Rani und Marianne Furrer analysiert, wie es um die Möglichkeiten der Klickarbeiter bestellt ist, durch Erfahrung und gute Arbeit ihren Verdienst zu mehren. Hierzu gab es bisher kaum wissenschaftliche Erkenntnisse.

Die Frage ist besonders interessant, weil Plattformen wie der 2005 eingeführte Amazon Mechanical Turk oder die große deutsche Plattform Clickworker ein stürmisches Wachstum verzeichnen. Es ist daher denkbar, dass derartige fragmentierte Arbeitsverhältnisse in Zukunft einen beträchtlichen Teil des Arbeitsmarktes ausmachen.

Wenn durch Lernen im Job, Erfahrung und Reputationsaufbau viel zu holen wäre, gäbe das Grund zu der Erwartung, dass sich Arbeitsbedingungen und Bezahlung im „Crowdwork“, wie diese Arbeitsform auch genannt wird, mit der Zeit verbessern. Andernfalls wäre die Ausbreitung des Crowdwork eine sehr schlechte Perspektive für die Arbeitnehmerschaft. Denn die Bezahlung ist bisher wegen der weltweiten Konkurrenz notorisch schlecht und die ausgeschriebenen Aufgaben sind oft nervtötend einfach und monoton.

Monotones Arbeiten, weit unter Mindestlohn bezahlt

Das hat System und macht den Reiz der Klickarbeit für die Auftraggeber aus.

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Friday against Future

30-11-19 10:32:00,

von Adriana Sprenger

„Black Friday“, dieses Jahr am 29. November, wird prunkvoll mit der ihm vorangegangenen „Black Week“ eingeläutet und sozusagen schon mit dem roten Teppich begrüßt. Zahlreiche Geschäfte bieten in dieser Zeit und speziell an diesem einen Tag, das heißt ganze 24 Stunden lang, angeblich einzigartige Angebote und Sonderrabatte an. Sie wollen keinen Deal verpassen? Dann finden Sie hier (Verlinkung Quelle 1) sogar einen extra eingerichteten Countdown für Ihr Superschnäppchen — und los geht‘s!

Mit bunten Reklamen, roten Schildchen, überladenen Bannern und blinkenden Pfeilen werden dem Käufer in den Online-Shops die wohl besten Deals seines Lebens wie auf dem Silbertablett serviert. Da kann man doch gar nicht nein sagen, oder? Also heißt es schnell auf „Kaufen“ klicken, um kein Angebot zu verpassen, denn die zeitliche Verfügbarkeit ist begrenzt. Natürlich geben wir rasch unsere Paypal Daten preis und leiten somit den Kaufprozess ein, um das gewünschte Produkt bald bequem zu uns nach Hause geliefert zu bekommen. Traumhaft — da soll noch einer sagen: Glück könne man nicht kaufen …

Eine wunderbare Möglichkeit die heutige Konsumgesellschaft zu noch mehr „das-muss-ich-haben“-Denken zu erziehen und so die wilde Meute in exzessive Kaufräusche zu bringen. Ein Schnäppchen dort, ein Schnäppchen hier — da fällt es wirklich schwer zu widerstehen. Doch was kaufen wir hier eigentlich?

„Von dem Geld, das wir nicht haben, kaufen wir Dinge, die wir nicht brauchen, um Leuten zu imponieren, die wir nicht mögen“ (Zitat aus dem Film „Fight Club“).

Abgesehen von der Grundfragestellung, ob wir diese Produkte und vor allem in dieser Menge wirklich brauchen, stellt sich doch zudem die Frage, wie viel wir in dieser Zeit und speziell an diesem Tag wirklich sparen und ob es wirklich so viel ist, wie uns immer suggeriert wird.

„Eine Studie hat gerade ergeben, dass in Großbritannien 95 Prozent der Produkte in den sechs Monaten nach Black Friday genauso teuer oder sogar billiger sind als an dem Schnäppchentag selbst“ (2).

Und auch das Magazin „Wiso“ auf ZDF (3) hat letztes Jahr dazu drei Monate lang einen virtuellen Warenkorb mit 3.000 Produkten im Rahmen einer Preisanalyse während des Black Friday beobachtet und ist zum Schluss gekommen: Tendenziell spart der Kunde am Black Friday nicht mehr oder weniger als an einem durchschnittlichen anderen Tag des Jahres (4).

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Friday against Future

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30-11-19 10:32:00,

von Adriana Sprenger

„Black Friday“, dieses Jahr am 29. November, wird prunkvoll mit der ihm vorangegangenen „Black Week“ eingeläutet und sozusagen schon mit dem roten Teppich begrüßt. Zahlreiche Geschäfte bieten in dieser Zeit und speziell an diesem einen Tag, das heißt ganze 24 Stunden lang, angeblich einzigartige Angebote und Sonderrabatte an. Sie wollen keinen Deal verpassen? Dann finden Sie hier (Verlinkung Quelle 1) sogar einen extra eingerichteten Countdown für Ihr Superschnäppchen — und los geht‘s!

Mit bunten Reklamen, roten Schildchen, überladenen Bannern und blinkenden Pfeilen werden dem Käufer in den Online-Shops die wohl besten Deals seines Lebens wie auf dem Silbertablett serviert. Da kann man doch gar nicht nein sagen, oder? Also heißt es schnell auf „Kaufen“ klicken, um kein Angebot zu verpassen, denn die zeitliche Verfügbarkeit ist begrenzt. Natürlich geben wir rasch unsere Paypal Daten preis und leiten somit den Kaufprozess ein, um das gewünschte Produkt bald bequem zu uns nach Hause geliefert zu bekommen. Traumhaft — da soll noch einer sagen: Glück könne man nicht kaufen …

Eine wunderbare Möglichkeit die heutige Konsumgesellschaft zu noch mehr „das-muss-ich-haben“-Denken zu erziehen und so die wilde Meute in exzessive Kaufräusche zu bringen. Ein Schnäppchen dort, ein Schnäppchen hier — da fällt es wirklich schwer zu widerstehen. Doch was kaufen wir hier eigentlich?

„Von dem Geld, das wir nicht haben, kaufen wir Dinge, die wir nicht brauchen, um Leuten zu imponieren, die wir nicht mögen“ (Zitat aus dem Film „Fight Club“).

Abgesehen von der Grundfragestellung, ob wir diese Produkte und vor allem in dieser Menge wirklich brauchen, stellt sich doch zudem die Frage, wie viel wir in dieser Zeit und speziell an diesem Tag wirklich sparen und ob es wirklich so viel ist, wie uns immer suggeriert wird.

„Eine Studie hat gerade ergeben, dass in Großbritannien 95 Prozent der Produkte in den sechs Monaten nach Black Friday genauso teuer oder sogar billiger sind als an dem Schnäppchentag selbst“ (2).

Und auch das Magazin „Wiso“ auf ZDF (3) hat letztes Jahr dazu drei Monate lang einen virtuellen Warenkorb mit 3.000 Produkten im Rahmen einer Preisanalyse während des Black Friday beobachtet und ist zum Schluss gekommen: Tendenziell spart der Kunde am Black Friday nicht mehr oder weniger als an einem durchschnittlichen anderen Tag des Jahres (4).

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Die Zinsfalle

die-zinsfalle

30-11-19 09:11:00,

Das in den Ökonomie-Lehrbüchern zugrunde gelegte Axiom vom Zinseszins bedeutet, dass, betriebswirtschaftliche gesehen, künftige Ein- und Auszahlungen auf- oder abgezinst werden müssen.

Ein Beispiel: Nehmen wir an, ein Atomstromkonzern muss Rückstellungen für die Lagerung abgebrannter Brennstäbe für mehrere tausend Jahre bilden. Bei einem Zinssatz von 10 Prozent entsprechen

1 Millionen Euro in 10 Jahren heute 385.543 Euro,

1 Millionen Euro in 25 Jahren heute 92.296 Euro,

1 Millionen Euro in 50 Jahren heute 8.519 Euro,

1 Millionen Euro in 75 Jahren heute 786 Euro,

1 Millionen Euro in 100 Jahren heute 73 Euro,

1 Millionen Euro in 150 Jahren heute 56 Cent,

1 Millionen Euro in 200 Jahren heute 1 Cent.

Das heißt: Eine Million Euro in 200 Jahren sind bei einem Zinssatz von 10 Prozent pro Jahr unter Berücksichtigung der gängigen betriebswirtschaftlichen Zinseszinsrechnung heute nur einen Cent wert. Mit anderen Worten: Das Lagern von Atommüll ist ab einem bestimmten Zeitpunkt in der Zukunft praktisch kostenlos. Daher war Atomstrom lange Zeit so billig auf dem stark verzerrten Markt zu haben. Würden die Kosten der Lagerung radioaktiver Abfälle realistisch bewertet, wäre Atomstrom die bei weitem teuerste Stromform überhaupt (1). Durch das Zinseszins-Denken werden alle künftigen Lasten und Nutzen so stark abgewertet, dass sie bei heutigen Entscheidungen keine nennenswerte Rolle mehr spielen. Die Bedürfnisse unserer Kinder oder gar Enkelkinder zählen nicht.

Das kann man verallgemeinern: Der Schaden, den eine Investition in ferner Zukunft auslöst, ist in der derzeit angewandten betriebswirtschaftlichen Rechnung heute fast nichts wert und wird deshalb bei den Investitionsentscheidungen auch nicht berücksichtigt. Das Gleiche gilt für die Erträge. Entscheidend ist, wie stark sich die Investition innerhalb der nächsten etwa zehn bis zwölf Jahre rentiert.

Danach kann die Welt unter Ertragsgesichtspunkten untergehen — die Rentabilität beeinflusst das kaum mehr. Die Unternehmen werden daher in unserem gegenwärtigen Zinseszinssystem gedrängt, vor allem die kurzfristigen Vorteile zu berücksichtigen. Langfristige Schäden spielen bei den Entscheidungen praktisch keine Rolle. „Sie holzen Bäume ab, die über Generationen gewachsen sind, zerstören Böden und Fischbestände für kurzfristigen Ertrag, ruinieren unser Klima und riskieren Endlagerkosten für atomare Abfälle für hunderttausend Jahre. Der Erhalt von Trinkwasserquellen, sauberer Luft, Artenvielfalt, tropischen Regenwäldern und dem klimatischen Gleichgewicht ist nicht rentabel“ (2).

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Fragwürdige Praxis – EU arbeitet ohne Mandat mit europäischen Geheimdiensten zusammen

30-11-19 08:56:00,

Die Europäische Union will die Zusammenarbeit mit der Gruppe für Terrorismusbekämpfung (Counter Terrorism Group, CTG) weiter vertiefen. Auf der kommenden Sitzung der Justiz- und InnenministerInnen in Brüssel soll die Gruppe abermals einen Bericht über die Zusammenarbeit bei der Terrorismusbekämpfung vorlegen. Anschließend ist ein „Gedankenaustausch“ geplant. Weil sich auch zwei Nicht-EU-Staaten in der CTG organisieren, findet der Rat für Justiz und Inneres im sogenannten Schengen-Format mit der Schweiz und Norwegen statt.

Die Geheimdienstgruppe wird seit vier Jahren regelmäßig zum Rat der Innen- und Justizminister eingeladen. Ihr letzter Bericht erfolgte beim gemeinsamen Treffen im Juni. Zu den Themen gehörten zurückkehrende Kämpfer aus Ländern wie Syrien und dem Irak und der angebliche Bedarf zur Entschlüsselung von Telekommunikation. Die CTG berichtete auch von Plänen, ihre derzeit auf islamistischen Terrorismus beschränkten Aufgaben auf weitere Bereiche auszudehnen.

Auch politische Reden im „Berner Club“

Die nach dem Anschlag auf das World Trade Center 2001 gegründete CTG gehört nicht zur Europäischen Union und ist ein informeller Zusammenschluss von derzeit 30 Geheimdiensten. Sie untersteht dem „Berner Club“, in dem sich die Chefs von europäischen Inlandsgeheimdiensten organisieren. Aus Deutschland beteiligt sich die Leitung des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV) an den halbjährlichen Treffen. Ein bekanntgewordenes Manuskript des damaligen BfV-Chefs Hans-Georg Maaßen hat offenbart, dass der „Berner Club“ neben strategischen Fragen der Terrorismusbekämpfung auch die politische Ausrichtung der Geheimdienstarbeit behandelt.

Vor vier Jahren erhielt die CTG schließlich eine physische Präsenz beim niederländischen Geheimdienst AIVD in Den Haag. In der dort geführten „operativen Plattform“ speichert die CTG auch Personendaten. Details hierzu sind streng geheim, lediglich die niederländische Datenschutz-Kontrollkommission hat einige Informationen dazu veröffentlicht. Die Geheimdienste der CTG-Mitgliedstaaten entsenden außerdem VerbindungsbeamtInnen nach Den Haag. Ein Sekretariat gibt es dort nicht, alle organisatorischen Aufgaben übernimmt der AIVD.

„Operative Plattform“ in Den Haag

Seit Einrichtung der „operativen Plattform“ lotet die EU Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit der CTG aus. Dabei geht es vor allem um den Datentausch zwischen Polizeien und Geheimdiensten. Im Gespräch war ein „Fusionszentrum“ mit der Polizeiagentur Europol, das allerdings nicht zustande kam. Weitere Möglichkeiten der Kooperation wurden auf einem Geheimdiensttreffen beraten, das der damalige Chef des Bundeskanzleramtes Peter Altmaier (CDU) organisiert hatte. Inzwischen wird der EU-Koordinator für die Terrorismusbekämpfung regelmäßig zur CTG eingeladen,

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Fragwürdige Praxis – EU arbeitet ohne Mandat mit europäischen Geheimdiensten zusammen

30-11-19 08:56:00,

Die Europäische Union will die Zusammenarbeit mit der Gruppe für Terrorismusbekämpfung (Counter Terrorism Group, CTG) weiter vertiefen. Auf der kommenden Sitzung der Justiz- und InnenministerInnen in Brüssel soll die Gruppe abermals einen Bericht über die Zusammenarbeit bei der Terrorismusbekämpfung vorlegen. Anschließend ist ein „Gedankenaustausch“ geplant. Weil sich auch zwei Nicht-EU-Staaten in der CTG organisieren, findet der Rat für Justiz und Inneres im sogenannten Schengen-Format mit der Schweiz und Norwegen statt.

Die Geheimdienstgruppe wird seit vier Jahren regelmäßig zum Rat der Innen- und Justizminister eingeladen. Ihr letzter Bericht erfolgte beim gemeinsamen Treffen im Juni. Zu den Themen gehörten zurückkehrende Kämpfer aus Ländern wie Syrien und dem Irak und der angebliche Bedarf zur Entschlüsselung von Telekommunikation. Die CTG berichtete auch von Plänen, ihre derzeit auf islamistischen Terrorismus beschränkten Aufgaben auf weitere Bereiche auszudehnen.

Auch politische Reden im „Berner Club“

Die nach dem Anschlag auf das World Trade Center 2001 gegründete CTG gehört nicht zur Europäischen Union und ist ein informeller Zusammenschluss von derzeit 30 Geheimdiensten. Sie untersteht dem „Berner Club“, in dem sich die Chefs von europäischen Inlandsgeheimdiensten organisieren. Aus Deutschland beteiligt sich die Leitung des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV) an den halbjährlichen Treffen. Ein bekanntgewordenes Manuskript des damaligen BfV-Chefs Hans-Georg Maaßen hat offenbart, dass der „Berner Club“ neben strategischen Fragen der Terrorismusbekämpfung auch die politische Ausrichtung der Geheimdienstarbeit behandelt.

Vor vier Jahren erhielt die CTG schließlich eine physische Präsenz beim niederländischen Geheimdienst AIVD in Den Haag. In der dort geführten „operativen Plattform“ speichert die CTG auch Personendaten. Details hierzu sind streng geheim, lediglich die niederländische Datenschutz-Kontrollkommission hat einige Informationen dazu veröffentlicht. Die Geheimdienste der CTG-Mitgliedstaaten entsenden außerdem VerbindungsbeamtInnen nach Den Haag. Ein Sekretariat gibt es dort nicht, alle organisatorischen Aufgaben übernimmt der AIVD.

„Operative Plattform“ in Den Haag

Seit Einrichtung der „operativen Plattform“ lotet die EU Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit der CTG aus. Dabei geht es vor allem um den Datentausch zwischen Polizeien und Geheimdiensten. Im Gespräch war ein „Fusionszentrum“ mit der Polizeiagentur Europol, das allerdings nicht zustande kam. Weitere Möglichkeiten der Kooperation wurden auf einem Geheimdiensttreffen beraten, das der damalige Chef des Bundeskanzleramtes Peter Altmaier (CDU) organisiert hatte. Inzwischen wird der EU-Koordinator für die Terrorismusbekämpfung regelmäßig zur CTG eingeladen,

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Fragwürdige Praxis – EU arbeitet ohne Mandat mit europäischen Geheimdiensten zusammen

30-11-19 08:56:00,

Die Europäische Union will die Zusammenarbeit mit der Gruppe für Terrorismusbekämpfung (Counter Terrorism Group, CTG) weiter vertiefen. Auf der kommenden Sitzung der Justiz- und InnenministerInnen in Brüssel soll die Gruppe abermals einen Bericht über die Zusammenarbeit bei der Terrorismusbekämpfung vorlegen. Anschließend ist ein „Gedankenaustausch“ geplant. Weil sich auch zwei Nicht-EU-Staaten in der CTG organisieren, findet der Rat für Justiz und Inneres im sogenannten Schengen-Format mit der Schweiz und Norwegen statt.

Die Geheimdienstgruppe wird seit vier Jahren regelmäßig zum Rat der Innen- und Justizminister eingeladen. Ihr letzter Bericht erfolgte beim gemeinsamen Treffen im Juni. Zu den Themen gehörten zurückkehrende Kämpfer aus Ländern wie Syrien und dem Irak und der angebliche Bedarf zur Entschlüsselung von Telekommunikation. Die CTG berichtete auch von Plänen, ihre derzeit auf islamistischen Terrorismus beschränkten Aufgaben auf weitere Bereiche auszudehnen.

Auch politische Reden im „Berner Club“

Die nach dem Anschlag auf das World Trade Center 2001 gegründete CTG gehört nicht zur Europäischen Union und ist ein informeller Zusammenschluss von derzeit 30 Geheimdiensten. Sie untersteht dem „Berner Club“, in dem sich die Chefs von europäischen Inlandsgeheimdiensten organisieren. Aus Deutschland beteiligt sich die Leitung des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV) an den halbjährlichen Treffen. Ein bekanntgewordenes Manuskript des damaligen BfV-Chefs Hans-Georg Maaßen hat offenbart, dass der „Berner Club“ neben strategischen Fragen der Terrorismusbekämpfung auch die politische Ausrichtung der Geheimdienstarbeit behandelt.

Vor vier Jahren erhielt die CTG schließlich eine physische Präsenz beim niederländischen Geheimdienst AIVD in Den Haag. In der dort geführten „operativen Plattform“ speichert die CTG auch Personendaten. Details hierzu sind streng geheim, lediglich die niederländische Datenschutz-Kontrollkommission hat einige Informationen dazu veröffentlicht. Die Geheimdienste der CTG-Mitgliedstaaten entsenden außerdem VerbindungsbeamtInnen nach Den Haag. Ein Sekretariat gibt es dort nicht, alle organisatorischen Aufgaben übernimmt der AIVD.

„Operative Plattform“ in Den Haag

Seit Einrichtung der „operativen Plattform“ lotet die EU Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit der CTG aus. Dabei geht es vor allem um den Datentausch zwischen Polizeien und Geheimdiensten. Im Gespräch war ein „Fusionszentrum“ mit der Polizeiagentur Europol, das allerdings nicht zustande kam. Weitere Möglichkeiten der Kooperation wurden auf einem Geheimdiensttreffen beraten, das der damalige Chef des Bundeskanzleramtes Peter Altmaier (CDU) organisiert hatte. Inzwischen wird der EU-Koordinator für die Terrorismusbekämpfung regelmäßig zur CTG eingeladen,

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Fragwürdige Praxis – EU arbeitet ohne Mandat mit europäischen Geheimdiensten zusammen

30-11-19 08:56:00,

Die Europäische Union will die Zusammenarbeit mit der Gruppe für Terrorismusbekämpfung (Counter Terrorism Group, CTG) weiter vertiefen. Auf der kommenden Sitzung der Justiz- und InnenministerInnen in Brüssel soll die Gruppe abermals einen Bericht über die Zusammenarbeit bei der Terrorismusbekämpfung vorlegen. Anschließend ist ein „Gedankenaustausch“ geplant. Weil sich auch zwei Nicht-EU-Staaten in der CTG organisieren, findet der Rat für Justiz und Inneres im sogenannten Schengen-Format mit der Schweiz und Norwegen statt.

Die Geheimdienstgruppe wird seit vier Jahren regelmäßig zum Rat der Innen- und Justizminister eingeladen. Ihr letzter Bericht erfolgte beim gemeinsamen Treffen im Juni. Zu den Themen gehörten zurückkehrende Kämpfer aus Ländern wie Syrien und dem Irak und der angebliche Bedarf zur Entschlüsselung von Telekommunikation. Die CTG berichtete auch von Plänen, ihre derzeit auf islamistischen Terrorismus beschränkten Aufgaben auf weitere Bereiche auszudehnen.

Auch politische Reden im „Berner Club“

Die nach dem Anschlag auf das World Trade Center 2001 gegründete CTG gehört nicht zur Europäischen Union und ist ein informeller Zusammenschluss von derzeit 30 Geheimdiensten. Sie untersteht dem „Berner Club“, in dem sich die Chefs von europäischen Inlandsgeheimdiensten organisieren. Aus Deutschland beteiligt sich die Leitung des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV) an den halbjährlichen Treffen. Ein bekanntgewordenes Manuskript des damaligen BfV-Chefs Hans-Georg Maaßen hat offenbart, dass der „Berner Club“ neben strategischen Fragen der Terrorismusbekämpfung auch die politische Ausrichtung der Geheimdienstarbeit behandelt.

Vor vier Jahren erhielt die CTG schließlich eine physische Präsenz beim niederländischen Geheimdienst AIVD in Den Haag. In der dort geführten „operativen Plattform“ speichert die CTG auch Personendaten. Details hierzu sind streng geheim, lediglich die niederländische Datenschutz-Kontrollkommission hat einige Informationen dazu veröffentlicht. Die Geheimdienste der CTG-Mitgliedstaaten entsenden außerdem VerbindungsbeamtInnen nach Den Haag. Ein Sekretariat gibt es dort nicht, alle organisatorischen Aufgaben übernimmt der AIVD.

„Operative Plattform“ in Den Haag

Seit Einrichtung der „operativen Plattform“ lotet die EU Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit der CTG aus. Dabei geht es vor allem um den Datentausch zwischen Polizeien und Geheimdiensten. Im Gespräch war ein „Fusionszentrum“ mit der Polizeiagentur Europol, das allerdings nicht zustande kam. Weitere Möglichkeiten der Kooperation wurden auf einem Geheimdiensttreffen beraten, das der damalige Chef des Bundeskanzleramtes Peter Altmaier (CDU) organisiert hatte. Inzwischen wird der EU-Koordinator für die Terrorismusbekämpfung regelmäßig zur CTG eingeladen,

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Die Planeten-Zerstörer | KenFM.de

die-planeten-zerstorer-|-kenfm.de

29-11-19 08:03:00,

Zur Verteidigung ihrer Pfründe und Privilegien ist den herrschenden Eliten jedes Mittel recht. So flossen allein in den letzten Jahren mindestens 500 Millionen US-Dollar in Propaganda-Kampagnen zur Leugnung der globalen Erwärmung und profitgetriebenen Umweltvernichtung. Wenn die Menschheit überleben und ihren Lebensraum erhalten will, muss sie nicht nur den globalen Kriegstreibern Paroli bieten, sondern auch diesen Machenschaften einen Riegel vorschieben, erklärt Kognitionsforscher Prof. Rainer Mausfeld anlässlich der heute stattfindenden weltweiten Klimaproteste.

Exklusivabdruck aus „Die Öko-Katastrophe: Den Planeten zu retten, heißt die herrschenden Eliten zu stürzen“.

Die herrschenden Eliten haben es geschafft: Im ganzen Land wird nur noch über Kohlendioxid und Greta Thunberg diskutiert, die wesentlichen Tatsachen und Fragen werden unterdrückt, die Bevölkerung ist gespalten und in Ablenkungsdebatten verstrickt. Tatsache ist, dass die Menschheit den einzigen Planeten, den sie hat, durch ihre profitorientierte Produktionsweise zerstört und dieser in naher Zukunft unbewohnbar sein wird. Tatsache ist, dass unter den Machteliten, Geheimdiensten und Militärs weltweit keinerlei Zweifel hieran besteht und diese sich bereits darauf vorbereiten, ihr Überleben gegen das der 99 Prozent zu verteidigen. Tatsache ist, dass der Kampf um die wenigen Tickets auf der neuen Arche längst begonnen hat und daher gilt, was Pulitzer-Preis-Träger Chris Hedges auf den Punkt brachte, als er schrieb: „Den Planeten zu retten, heißt die herrschenden Eliten zu stürzen.“ Da die anderen Medien bei der Analyse und Aufklärung zum Thema versagen, leistet der Rubikon sie. Sein Herausgeber Jens Wernicke sprach mit dem Kognitionsforscher und Elitenkritiker Rainer Mausfeld zur Lage und zum Klima im Land.

Jens Wernicke: Herr Mausfeld, keine soziale Bewegung der vergangenen Jahre hat so viel öffentliche Aufmerksamkeit erhalten und eine solche Breitenwirkung entfaltet wie die Fridays for Future-Bewegung. Sehen Sie darin etwas, das uns Hoffnung auf wirkliche Veränderungen geben kann?

Rainer Mausfeld: Die Fridays for Future-Bewegung und andere Klimabewegungen sind notwendig, erfreulich und begrüßenswert! Es erscheint mir wichtig, das zunächst festzuhalten, weil sich das, was sich im Moment in einigen sozialen Medien gegen diese Bewegung entlädt, nur als Diskursverrohung bezeichnen lässt.

In der gegenwärtigen gesellschaftlichen Situation, die durch eine große ideologische Homogenisierung, eine Entleerung des politischen Raumes und einen massiven Abbau mühsam errungener demokratischer Substanz gekennzeichnet ist, ist jede Form außerparlamentarischer emanzipatorischer Bewegungen zu begrüßen.

Bei dem lange verdrängten Thema einer drohenden Klimakatastrophe haben die Fridays for Future- und die Extinction Rebellion-Bewegung überhaupt erst wieder für die erforderliche mediale Aufmerksamkeit gesorgt.

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Tacheles #20 ist online | Anti-Spiegel

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29-11-19 07:55:00,

In dieser Woche hatte Tacheles kein Schwerpunkt-Thema, sondern viele interessante Meldungen, die man in Deutschland sonst so nicht hört.

Der Skandal Nummer eins ist wohl, dass britische Ärzte davor warnen, dass Assange Haftbedingungen ausgesetzt ist, an denen er sterben kann. Die deutschen Journalisten kümmern sich jedoch nicht um das Schicksal ihres Kollegen.

Außerdem ging es um Themen aus dem US-Wahlkampf, über die in Deutschland nicht berichtet wird, weil sie die Demokraten in ein schlechtes Licht rücken würden. Und es ging mal wieder um Epstein, nachdem Prince Andrew sich in einem Interview bis auf die Knochen blamiert hat.

Darüber hinaus waren noch einige andere Themen in der Sendung, machen Sie es sich bequem, Röper und Stein wünschen interessante Unterhaltung!

Shoot the Messenger – Tacheles #20


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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft. Zeige alle Beiträge von Anti-Spiegel

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Der Papst will Atomwaffen abschaffen und dafür nicht bis zum Sankt Nimmerleinstag warten

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29-11-19 02:46:00,

Papst Franziskus hat bei seinem Besuch in Nagasaki die Abschaffung von Atomwaffen gefordert und Waffenexporte als „himmelsschreiendes Unrecht“ angeprangert. Auch Heiko Maas ist für atomare Abrüstung, die in Büchel gelagerten US-Bomben will der deutsche Außenminister aber behalten. In den USA sind derweil sieben Friedensaktivisten wegen einer Protestaktion auf einem Nuklearwaffenstützpunkt verurteilt worden. Sie sehen mehrjährigen Haftstrafen entgegen. Von Rüdiger Göbel.

Atomwaffen sind ein „Anschlag auf die Menschheit“, erklärte Papst Franziskus am Sonntag in der japanischen Stadt Nagasaki, ihr Besitz grundsätzlich zu verurteilen. „Eine Welt in Frieden und frei von Atomwaffen ist das Bestreben von Millionen von Männern und Frauen überall auf der Erde.“ Die Metropole war sorgfältig ausgewählt für die wichtige Friedensbotschaft des katholischen Kirchenoberen. Am 9. August 1945 hatte ein US-Flugzeug eine Atombombe über deren Zentrum abgeworfen und mehr als 70.000 Menschen getötet. Eine erste Atombombendetonation drei Tage zuvor in Hiroshima hatte 140.000 Menschenleben gefordert.

„Dieser Ort macht uns tiefer bewusst, welchen Schmerz und Schrecken wir Menschen einander zuzufügen fähig sind“, erklärte Papst Franziskus im Atomic Bomb Hypocenter Park, wo er am zehn Meter hohen Denkmal einen Gedenkkranz niederlegte, den ihm Überlebende des vor 74 Jahren verübten Kriegsverbrechens zuvor überreicht hatten. Die Grundsatzerklärung des Papstes war erstmals am Rande der UN-Generalversammlung im September angekündigt worden (siehe hier) und rückt ab von früheren Erklärungen des Vatikan, die den Besitz von Atomwaffen noch abgesegnet hatten.

„Der Besitz von Atomwaffen und anderer Massenvernichtungswaffen ist nicht die geeignete Antwort auf den Wunsch nach Frieden und Stabilität“, bekräftigte Papst Franziskus in Nagasaki. Frieden könne „nicht auf die Angst vor gegenseitiger Zerstörung aufgebaut werden”. Die Welt lebe in der „abartigen Dichotomie, Stabilität und Frieden auf der Basis einer falschen, von einer Logik der Angst und des Misstrauens gestützten Sicherheit verteidigen und sichern zu wollen. Am Ende vergiftet sie die Beziehungen zwischen den Völkern und verhindert jeden möglichen Dialog.“

Scharf kritisierte das Oberhaupt der Katholiken das globale Wettrüsten. Dieses vergeude “wertvolle Ressourcen, die doch zugunsten der ganzheitlichen Entwicklung der Völker und des Umweltschutzes verwendet werden könnten“. Und weiter: „In der Welt von heute, wo Millionen von Kindern und Familien unter menschenunwürdigen Bedingungen leben, ist es ein himmelschreiender Anschlag, wenn für die Herstellung, die Modernisierung, den Erhalt und den Verkauf von Waffen mit immer stärkerer Zerstörungskraft Gelder ausgegeben und damit Vermögen erzielt werden.“

Um das Ideal einer „Welt in Frieden und frei von Atomwaffen“ Wirklichkeit werden zu lassen,

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Neugierig auf Russland? World Travel Awards küren Moskau zum besten Ziel für Städtereisen weltweit | Anti-Spiegel

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29-11-19 02:42:00,

Zum Wochenende gibt es auch mal wieder gute Nachrichten. Im Gegensatz zu allem, was man in deutschen Medien lesen kann, ist Russland heute eines der besten Reiseziele der Welt für Touristen. Das haben nun wieder die World Travel Awards bestätigt.

Im Spiegel konnte man kürzlich einen Artikel finden, der Russland als unsicheres Reiseland eingestuft hat. Man bekommt den Eindruck, dass es nicht gewollt ist, das deutsche Touristen sich Russland anschauen, denn dann könnten sie ja merken, dass das Russland-Bild, das die Medien zeichnen, nicht der Wahrheit entspricht. So ist zum Beispiel die Kriminalität in Deutschland dreimal so hoch, wie in Russland. Als Tourist sollte man natürlich immer vorsichtig sein, weil Touristen überall auf der Welt Opfer von Taschendieben werden können, aber abgesehen davon ist das Kriminalitätsrisiko in Russland sehr viel geringer, als in vielen europäischen Ländern.

Davon konnten Millionen von Touristen vor allem bei der Fußball-WM 2018 mit eigenen Augen überzeugen. Die Rückmeldungen westlicher Fußballfans waren durchweg positiv, wie ich selbst vor Ort erlebt habe, wie man aber auch auf ungezählten YouTube-Videos und Blogs sehen konnte.

Von den westlichen Medien unbeachtet gewinnt Russland immer mehr internationale Preise als Reiseland. Letztes Jahr haben viele – auch kleine Provinzstädte – bei den Gästebewertungen derer, die über booking.com gebucht haben, so gut abgeschnitten, dass viele russische Städte im weltweiten Wettbewerb Plätze auf den oberen Rängen erreichten. Mich persönlich freut besonders, dass meine Wahlheimat St. Petersburg dabei im weltweiten Ranking des Guest Review Award von booking.com den dritten Platz belegt hat.

Vor wenigen Tagen wurden die Sieger der World Travel Awards verkündet. Die Preise sind die weltweit vielleicht wichtigsten Auszeichnungen im Bereich Tourismus und werden in über 80 Kategorien vergeben. Bei den Städten hat Moskau als Reiseziel dabei von allen Städten der Welt den ersten Platz belegt und im Finale Städte wie London, New York, Lissabon, St. Petersburg, Rio und Sidney auf die Plätze verwiesen. Als Reaktion hat der Moskauer Bürgermeister sich auf Instagram gefreut und mitgeteilt, dass in diesem Jahr bereits 19,5 Millionen Touristen Moskau besucht haben und zusätzlich noch 45 Millionen Tagesgäste in der Stadt waren.

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Москва действительно #лучшийгородземли! Мы взяли одну из самых престижных премий туриндустрии – World Travel Awards.

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Nach „abverlangter“ Abfuhr gegenüber Putin: Französischer Geopolitik-Experte rechnet mit Macron ab

nach-„abverlangter“-abfuhr-gegenuber-putin:-franzosischer-geopolitik-experte-rechnet-mit-macron-ab

29-11-19 10:36:00,

Politik

10:02 29.11.2019(aktualisiert 11:07 29.11.2019)

Zum Kurzlink

Nicht nur die Nato, sondern auch die EU ist laut dem Politologen Dr. Pierre-Emmanuel Thomann „hirntot“, wobei selbst der gefeierte Stratege Emmanuel Macron unter externem Druck nachgibt. Macron lehnte am Donnerstag den Vorschlag Moskaus zum Raketen-Moratorium ab, obwohl er diesen zuvor eher begrüßte. Auch die Bundesregierung meldete eine Absage.

„Sollte die Nato ‚hirntot‘ sein, liegt das daran, dass die meisten Regierungen der europäischen Transatlantiker ebenfalls ‚hirntot‘ sind, aufgrund von Trägheit, Angst vor Verantwortung, Amerikanisierung des Geistes, der alten Vision der Transatlantiker und der aufhaltenden Wirkung des Kalten Krieges, denn reaktionäre transatlantische Netzwerke profitieren wohl auch von den Waffengeschäften“, sagt der Gründer der Brüsseler Denkfabrik Eurocontinent, Dr. Pierre-Emmanuel Thomann, gegenüber Sputnik.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (l.) und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron (Archivbild)

©
Sputnik / Irina Kalaschnikowa

Damit kommentiert er die Absage seines Präsidenten gegenüber dem Vorschlag Wladimir Putins zum Raketen-Moratorium, die Macron in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg am Donnerstag erteilte. Noch am Vorabend berichtete die F.A.Z über den Brief Macrons an Putin, in dem der französische Präsident den Vorschlag seines russischen Kollegen vermutlich begrüßte und diesen „eingehend prüfen“ wollte. Ende September war bekannt gegeben worden, dass Wladimir Putin den Nato-Staaten schriftlich einen gegenseitigen Verzicht auf die Stationierung landgestützter atomarer Mittelstreckenraketen in Europa vorgeschlagen hatte, mit Bereitschaft zu „gewissen Verifizierungsmaßnahmen“.

„Den Alleingang wird Macron nicht wagen“

Offensichtlich hätten der Nato-Generalsekretär und die Partner den Alleingang Macrons gebremst und diese Abfuhr abverlangt, kommentiert Dr. Thomann weiter. Macron sei trotz seiner Signale an Russland doch kein Europäer wie de Gaulle, der das atlantische Bündnis zwar bewilligt habe, Frankreich aber aus dem integrierten Nato-Kommando zurückgezogen habe samt mehrmaligen Vetos gegen die Handlungen Großbritanniens innerhalb der damaligen Europäischen Gemeinschaft.

„Macrons Kommentar zum „Hirntod“ der Nato war jedoch eine kalkulierte subversive Botschaft, um zu warnen, dass Frankreich nicht bereit ist, Lastenteilungsthemen zwischen US- und EU-Bürgern zu diskutieren, ohne den Hauptfeind der Verbündeten neu zu definieren“, fährt Thomann fort.

So betonte Macron auf der Pressekonferenz mit Stoltenberg erneut, der Gegner seien nicht Russland und China, sondern der islamische Terrorismus. „Stoltenberg sagte dagegen, dass die Nato die Bedrohung durch Russland und China bewältigen müsse“, verweist Thomann. Die geopolitischen Prioritäten Frankreichs liegen laut dem Experten im südlichen Krisenbogen der Sahelzone mit dem Terrorismus als Gegner,

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The Wolff of Wall Street: Negativzinsen | KenFM.de

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29-11-19 10:35:00,

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Geld regiert die Welt. Nur, wer regiert das Geld?

Wirtschaftsjournalist Ernst Wolff erklärt jeden Freitagmittag, um 12.00 Uhr, Begriffe, Mechanismen und Gesetze aus der Finanzbranche, die uns täglich als alternativlos verkauft werden, aber nur Wenige verstehen. Das soll sich ändern! THE WOLFF OF WALL STREET erklärt uns heute: „Negativzinsen“.

Zinsen haben eine lange Geschichte. Sie sind zwischen 2.000 und 3.000 vor Christus eingeführt worden, und zwar als Naturalzins – weit bevor das Geld in Form erster Münzen entstand.

Das Prinzip des Zinses ist einfach: Wer mehr besitzt als er selbst benötigt, kann dieses Mehr gegen einen Aufschlag verleihen. Zinsen beruhen also auf einer materiellen Ungleichheit zwischen dem, der etwas besitzt, und dem, der etwas benötigt. Kein Wunder also, dass die Besitzenden dafür gesorgt haben, dass das Prinzip des Zinses auch nach der Einführung des Geldes beibehalten wurde – so lange jedenfalls, bis es in unserer Zeit auf den Kopf gestellt wurde.

Wir leben nämlich in einer Epoche, in der in einigen Ländern zum ersten Mal seit mehreren tausend Jahren Negativ- oder Minuszinsen verlangt werden. Das heißt: Wer Geld verleiht, erhält nicht mehr zurück als er verliehen hat, sondern weniger.

Das klingt absurd, denn es stellt unser gesamtes Geld- und Finanzsystem auf den Kopf. Deshalb die Frage: Wie konnte es dazu kommen?

Der Schlüssel zur Antwort liegt in der Entwicklung des globalen Finanzsystems in den vergangenen fünfzig Jahren: Die Deregulierung – die fortschreitende Abschaffung von Einschränkungen im Finanzsektor – hat dazu geführt, dass die Finanzindustrie um ein Vielfaches größer geworden ist als die Realwirtschaft.

Da das gesamte System kreditgetrieben ist und auf Wachstum basiert, müssen aber sowohl die Menge produzierter Güter als auch die Geldmenge ständig zunehmen. Produziert wird aber nur in der Realwirtschaft, während im Finanzsektor nichts anderes passiert als dass Geld den Besitzer wechselt.

Das heißt: Hier entsteht ein kontinuierlich zunehmendes Missverhältnis, das irgendwie ausgeglichen werden muss. Genau diese Aufgabe haben seit der Krise von 2007/08 die Zentralbanken übernommen. Sie schaffen immer neues Geld und vergeben es zu immer niedrigeren Zinssätzen an die Finanzindustrie.

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Das Ideal als Kraftquelle

29-11-19 10:33:00,

Richtet sich mein Blick auf die Weltsituation mit ihren illegalen Kriegen, den Attentaten, Rassenhass und falschen Ideologien, den Lügen, Suggestionen, Manipulationen, zerstörerischen Diffamierungen und vielem Schrecklichen mehr, so kann ich ein gewisses Erschauern, einen tiefen Schmerz in der Seele, ein Angstgefühl und eine heranschleichende Resignation und Hoffnungslosigkeit oft schwer mehr bezwingen.

Die Gräueltaten, zu denen Menschen fähig sind, nehmen mir den Atem. Der Geist wird weitestgehend verneint, der schier unersättliche Materialismus bejubelt und gefeiert. Ein dunkles, keineswegs menschenwürdiges Bild bietet sich meinem Blick.

Soll Resignation die einzige Lösung sein? Ist der Mensch den Machenschaften von Geld- und Machtgierigen hilflos ausgeliefert? Niemals!!!

Ich wende meinen Blick auf das wahre Wesen des Menschen, das nicht auf Körper, Emotion und Intellekt beschränkt ist. Er besitzt Geist, ein großes Potential, eine Schöpferkraft, und kann mit Weisheit, Empathie und Mut durchaus bis in die Weltgeschehnisse verändernd wirken.

Viele haben es uns vorgemacht: Mahatma Gandhi, Martin Luther King, Nelson Mandela und einige mehr. Sie alle hatten einen Traum oder – ich möchte es deutlicher ausdrücken – sie hatten ein großes Ideal, das über ihre eigenen Bedürfnisse weit hinausreichte. Es war getragen von wahrer Menschenliebe. Dieses Ideal wurde zu lebensnaher Vorstellung und fand schließlich seine Form in der irdischen Wirklichkeit.

William Wilberforce, ein britischer Parlamentarier aus dem 18. Jahrhundert, setzte – erschüttert über die unmenschlichen Bedingungen des Sklavenhandels – all seine Kraft und Arbeit ein, um ein Gesetz zur Abschaffung des Sklavenhandels zu schaffen. Er hat es erreicht und sein großes Ideal verwirklicht.

Die Geschwister Scholl, Dietrich Bonhoeffer und viele mehr gingen in den Widerstand gegen das grausame Naziregime und opferten ihr Leben. Auf solch große Taten wende ich den Blick und spüre, dass mich dies aufrichtet, dass sie mir Mut machen und Hoffnung schenken. Es gibt sie immer noch, diese Menschen, die ich mir als große Vorbilder vor Augen führe.

Edward Snowden, jetzt im Exil, und Julian Assange, verfolgt, verleumdet und verhaftet, haben an ihrem hohen Ideal für Wahrheit und gutem Journalismus festgehalten.

Der Geistforscher Heinz Grill, der sich trotz übelster Verleumdungen und Diffamierungen weiterhin unermüdlich für die Freiheit und Individualisierung der Menschen und für die Erkenntnisse der feinstofflichen Welten einsetzt.

Der Historiker und Friedensforscher Daniele Ganser, der in zahlreichen Vorträgen die erwiesenen Machenschaften und Lügen der Mächtigen aufdeckt,

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Das Ideal als Kraftquelle

das-ideal-als-kraftquelle

29-11-19 10:33:00,

Richtet sich mein Blick auf die Weltsituation mit ihren illegalen Kriegen, den Attentaten, Rassenhass und falschen Ideologien, den Lügen, Suggestionen, Manipulationen, zerstörerischen Diffamierungen und vielem Schrecklichen mehr, so kann ich ein gewisses Erschauern, einen tiefen Schmerz in der Seele, ein Angstgefühl und eine heranschleichende Resignation und Hoffnungslosigkeit oft schwer mehr bezwingen.

Die Gräueltaten, zu denen Menschen fähig sind, nehmen mir den Atem. Der Geist wird weitestgehend verneint, der schier unersättliche Materialismus bejubelt und gefeiert. Ein dunkles, keineswegs menschenwürdiges Bild bietet sich meinem Blick.

Soll Resignation die einzige Lösung sein? Ist der Mensch den Machenschaften von Geld- und Machtgierigen hilflos ausgeliefert? Niemals!!!

Ich wende meinen Blick auf das wahre Wesen des Menschen, das nicht auf Körper, Emotion und Intellekt beschränkt ist. Er besitzt Geist, ein großes Potential, eine Schöpferkraft, und kann mit Weisheit, Empathie und Mut durchaus bis in die Weltgeschehnisse verändernd wirken.

Viele haben es uns vorgemacht: Mahatma Gandhi, Martin Luther King, Nelson Mandela und einige mehr. Sie alle hatten einen Traum oder — ich möchte es deutlicher ausdrücken — sie hatten ein großes Ideal, das über ihre eigenen Bedürfnisse weit hinausreichte. Es war getragen von wahrer Menschenliebe. Dieses Ideal wurde zu lebensnaher Vorstellung und fand schließlich seine Form in der irdischen Wirklichkeit.

William Wilberforce, ein britischer Parlamentarier aus dem 18. Jahrhundert, setzte — erschüttert über die unmenschlichen Bedingungen des Sklavenhandels — all seine Kraft und Arbeit ein, um ein Gesetz zur Abschaffung des Sklavenhandels zu schaffen. Er hat es erreicht und sein großes Ideal verwirklicht.

Die Geschwister Scholl, Dietrich Bonhoeffer und viele mehr gingen in den Widerstand gegen das grausame Naziregime und opferten ihr Leben. Auf solch große Taten wende ich den Blick und spüre, dass mich dies aufrichtet, dass sie mir Mut machen und Hoffnung schenken. Es gibt sie immer noch, diese Menschen, die ich mir als große Vorbilder vor Augen führe.

Edward Snowden, jetzt im Exil, und Julian Assange, verfolgt, verleumdet und verhaftet, haben an ihrem hohen Ideal für Wahrheit und gutem Journalismus festgehalten.

Der Geistforscher Heinz Grill, der sich trotz übelster Verleumdungen und Diffamierungen weiterhin unermüdlich für die Freiheit und Individualisierung der Menschen und für die Erkenntnisse der feinstofflichen Welten einsetzt.

Der Historiker und Friedensforscher Daniele Ganser, der in zahlreichen Vorträgen die erwiesenen Machenschaften und Lügen der Mächtigen aufdeckt,

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DER FREIE FALL mit: Raphael Bonelli (Thema: “Mann und Frau”) | KenFM.de

28-11-19 07:29:00,

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Mann und Frau. Ein endloses Thema, über das es immer noch Neues zu besprechen gibt. Raphael Bonelli ist Psychiater und Neurowissenschaftler an der Sigmund Freud Universität in Wien und hat sich in seinem aktuellen Buch „Frauen brauchen Männer – und umgekehrt“ die Mühe gemacht, den Status Quo der wissenschaftlichen Forschung hinsichtlich der Unterschiedlichkeiten zwischen Männern und Frauen zu präsentieren. Es gibt sie, die Unterschiede zwischen Männern und Frauen auf allen drei Ebenen, die in der Psychologie mit unserer „Konstitution“ oder unserer „inneren Verfassung“ beschrieben werden: Körperliche, kognitive und emotional-psychische Eigenschaften sind bei Männern und Frauen nachweislich unterschiedlich verteilt. Während Männer mehrheitlich – nach der Gaußschen Verteilungskurve gemessen – die Voraussetzungen zum linearen Denken mitbringen, denken Frauen eher assoziativ. Die emotionale Intelligenz ist eine Kernkompetenz des weiblichen Geschlechts. Männer tendieren aufgrund ihres geringeren Empathievermögens zu einer emotionalen Distanziertheit, die auch ihre Vorteile mit sich bringt. 

Raphael Bonelli plädiert für die Verteidigung des Eros in unserer Gesellschaft, der die Lebendigkeit und die Neugier zwischen den Geschlechtern fördert und sich als Lust am Unterschied begreifen lässt. Denn der Unterschied zwischen Mann und Frau ist es, der die Attraktivität und die Anziehung überhaupt erst ermöglicht. Mit der Anerkennung dieser Unterschiedlichkeit, kann die Konkurrenz zwischen den Geschlechtern einer stimmigen Ergänzung weichen, die das Potential in sich trägt Mann und Frau gleichermaßen zu vervollkommnen.

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Veröffentlicht am: 28. November 2019

Anzahl Kommentare: 5 Kommentare

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