Tagesdosis 17.6.2019 – Iran: Trump zündelt, die Finanzelite lauert | KenFM.de

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17-06-19 05:10:00,

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Ein Kommentar von Ernst Wolff.

Donald Trump verdankt sein Amt als Präsident vor allem seinen Wahlversprechen, die USA aus dem Nahen Osten zurückzuziehen, sie aus weiteren Kriegen herauszuhalten und den Sumpf in Washington trockenzulegen.

Seit seiner Amtsübernahme vor zweieinhalb Jahren hat sich jedoch gezeigt, dass er die US-Öffentlichkeit bewusst getäuscht hat und in Wirklichkeit vollkommen andere Ziele verfolgt: Statt den Sumpf trockenzulegen, hat er sein Kabinett mit Wallstreet-Bankern, korrupten Unternehmern, hohen Militärs und notorischen Kriegsbefürwortern gespickt.

Gleich nach seiner Wahl hat er als Oberbefehlshaber der US-Armee die größte Bombe seit dem 2. Weltkrieg auf Afghanistan abwerfen lassen. Inzwischen hat er den Rüstungsetat auf 700 Mrd. Dollar erhöht und seine Streitkräfte angewiesen, die Militarisierung des Weltraumes voranzutreiben.

Statt die Beziehungen zu China zu verbessern, belegt er das Land mit immer neuen Zöllen und lässt seine Führung regelmäßig durch die US-Flotte im Südchinesischen Meer provozieren. Im Nahen Osten hat er nicht deeskaliert, sondern das Atomabkommen mit dem Iran gekündigt, die US-Botschaft in Israel von Tel Aviv nach Jerusalem verlegt und 1.500 weitere Soldaten in die Region entsandt.

In der vergangenen Woche hat Trump angekündigt, 2.000 Soldaten als „Schutz vor Russland“ nach Polen zu entsenden – eine weitere dreiste Provokation gegenüber dem Land, mit dem er nach dem Wahlkampf „gut auskommen“ wollte.

Innenpolitisch ignoriert Trump unterdessen den fortschreitenden gesellschaftlichen Verfall, fördert die Explosion der Einkommens-Ungleichheit und deckt sowohl die korrupten Machenschaften der Wallstreet als auch die der eigenen Familie. Um von diesen Verfehlungen abzulenken, wird er nicht müde, Flüchtlinge und Migranten für die Misere im Land verantwortlich zu machen und ständig selbstherrliche Erfolgsmeldungen über Twitter zu verbreiten.

Trotzdem wenden sich immer mehr US-Wähler von ihm ab, und das aus einem einfachen Grund: Ein Großteil seiner Anhänger ist bitter enttäuscht. Seine ländliche Basis zum Beispiel leidet unter den einbrechenden Exporten nach China und die städtischen Industriearbeiter, die auf ihn gesetzt hatten, warten nach wie vor vergebens auf die im Wahlkampf versprochenen Jobs. Gleichzeitig müssen sie zusehen, wie Börsenprofis an der Wall Street Milliarden-Profite einstreichen.

In den vor uns liegenden Monaten wird es noch schlimmer kommen: Die sich ankündigende Rezession wird die Einkommen der unteren Schichten weiter sinken lassen,

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Bundeswehr: Die Operation „Inherent Resolve“ ist völkerrechtswidrig und bekämpft in Syrien nicht nur den Islamischen Staat

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17-06-19 05:05:00,

Die Militäroperation „Inherent Resolve“, an der die Bundeswehr beteiligt ist, richtet sich auch gegen die syrische Armee und unterstützt die USA bei der militärischen Besetzung im Nordosten Syriens. Der Bundeswehreinsatz muss im Oktober unbedingt beendet werden. Von Peter Feininger.

Im April 2018 führten die USA, Großbritannien und Frankreich einen Militärschlag gegen Syrien aus. Die wissenschaftlichen Dienste des Bundestages stuften diesen Angriff in einem Gutachten als Verstoß gegen das Völkerrecht ein und stellten fest: „So stellen sich die alliierten Luftangriffe dann im Ergebnis eher als unverhohlene Rückkehr zu einer Form der – völkerrechtlich überwunden geglaubten – bewaffneten Repressalie im ‚humanitären Gewand‘ dar.“ Nur fünf Monate später, im September 2018, lag ein erneuter Militärschlag gegen Syrien in der Luft, diesmal auch mit Beteiligung Deutschlands. Wahrscheinlich ist es nur dem entschiedenen Nein der SPD und ihrer Bundestagsfraktion zu verdanken, dass dieser Militärschlag nicht erfolgte. Auch Russland, das der syrischen Regierung seit 2015 weitgehend zur Lufthoheit auf ihrem Territorium verholfen hat, hat eine rote Linie gezogen, die von den Westmächten bisher beachtet wird (werden muss). Danach sind Militärschläge gegen zentrale Einrichtungen der syrischen Armee und der syrischen Regierung tabu.

Die Operation Inherent Resolve, wie sich der aktuell laufende Bundeswehreinsatz in Syrien nennt, ist zwar kein Kampfeinsatz, aber dennoch völkerrechtswidrig und muss im Oktober auf jeden Fall beendet werden. Unter dem Deckmantel der Bekämpfung des Islamischen Staates (IS) unterstützt ‚Inherent Resolve‘ nicht-reguläre Einheiten und hindert die Regierung in Damaskus nicht nur an einem militärischen Sieg, sondern auch an der Wiederherstellung der territorialen Integrität Syriens. Die Bundesregierung unterstützt damit die völkerrechtswidrige militärische Besetzung im Nordosten Syriens durch die USA und durch kurdische Einheiten. Der SPD-Außenpolitiker Mützenich vertritt: „Luftschläge sind kein Ersatz für Syrienstrategie.“ Auf diese Syrienstrategie wollen wir abschließend einen Blick werfen. Zu den Plänen, das Land zu teilen, kommt das katastrophale Embargo als zweiter Krieg und die Androhung „ziviler Hilfe“ als dritter Krieg. Diese besteht aus der Mobilisierung von Milliarden für eine skrupellose Einmischung in syrische Angelegenheiten. Auch die Friedensbewegung ist leider auf diesem Trip.

Die Operation Inherent Resolve ist völkerrechtswidrig und bekämpft in Syrien nicht nur den Islamischen Staat

Das Bündnis „Macht Frieden“ wandte sich in einer Lobbymail zur bevorstehenden Abstimmung über den Einsatz der Bundeswehr in Syrien und dem Irak am 17. Oktober 2018 an alle Abgeordneten des Bundestags – einen Tag vor der Plenarsitzung des Bundestags.

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STANDPUNKTE • Deutsche Geheimdienste verursachen Kriegsgefahr am Golf | KenFM.de

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17-06-19 04:57:00,

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Ein Standpunkt von Karl Bernd Esser.

Mit der Lieferung von Militärelektronik, Nachrichtentechnik und Ausbildungshilfe an Irak, Iran, Saudi Arabien, Jordanien, Syrien, Libyen und Ägypten behält der Bundesnachrichtendienst die Kontrolle über den Nahen Osten (1). Die Exporte liefen seit den 1970ern über die Münchner Firma TELEMIT Electronic GmbH und deren getarnte Partnerfirmen. Sie erfolgten zumeist mit Genehmigung der zuständigen Bundesbehörden. Die Kontakte der Firma TELEMIT Electronic GmbH zu arabischen Geheimdiensten in den 70er und 80er Jahren waren legendär. TELEMIT-Eigentümer war zum Schluss der Staat Libyen, der die Firma heimlich über seinen Staatsfonds LAFICO (Libyan Arab Foreign Investment Company (2)) 1976 kaufte.

Dieser vom Gaddafi-Clan kontrollierte libysche Fonds hatte bis 2009 über 65 Milliarden US-Dollar in Projekte investiert. Der 2016 verstorbene Vorbesitzer der TELEMIT-Gruppe Herbert Mittermayer (ein MAD Agent) machte mit dem Verkauf so viel Geld, dass er sich die schönsten Inseln der Welt kaufen konnte, u.a. eine der größten Inseln vor New York, ROBIN ISLAND (siehe Buch: Die schönsten Inseln der Welt).

Der TELEMIT-Geschäftsführer Wolfgang Knabe, hörte vor seiner Tätigkeit bei der US-Army in Augsburg für die NSA in Deutschland Telefone ab und arbeitete eng mit CIA, MAD und BND zusammen. Er schenkte dem BND eine alte ENIGMA Chiffriermaschine aus dem 2. Weltkrieg und seinen Kunden / Besuchern die eine oder andere abgehörte Nachricht. BND-Verbindungsbeamter war Regierungsdirektor Cornelius Hausleitner (Dienstname: Bernhard Fischer). Er war  Leiter der Unterabteilung des BND, die für die operative Beschaffung von Informationen in Nah-/Mittelost und Nordafrika zuständig war. Fischer war Führungsoffizier des Geschäftsführers Knabe. So konnte der BND unter seinem Präsidenten Klaus Kinkel (FDP) die TELEMIT für seine Rüstungsexporte einsetzen.

Gegenüber der alten Bayer. Staatskanzlei richtete die TELEMIT ein diskretes aber pompöses Büro im arabischen Stil, mit viel Gold, Glitzer und Antiquitäten ein2. Der damalige bayrische Ministerpräsident Franz Josef Strauß fuhr unbemerkt mit einem 2. Aufzug von der Sauna im Keller direkt in das Stadtbüro hoch und traf dort ungesehen seine u.a. arabischen Besucher. Hier wurde von FJS mit dem Bruder von Gaddafis Ehefrau und Geheimdienstchef Dr. Salah Farkasch, der sogar in München Schwabing eine Eigentumswohnung in der Friedrichstraße hatte,

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Sicherheitsexperten warnen Whatsapp-User vor neuer Betrugsmasche: Sensible Daten im Visier

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17-06-19 10:19:00,

Technik

11:17 17.06.2019(aktualisiert 11:18 17.06.2019)

Zum Kurzlink

Whatsapp ist einer der am meisten benutzten Messenger weltweit und auch in Deutschland. Millionen Bundesbürger verschicken damit täglich Nachrichten, Fotos und Videos. Allerdings gibt es immer wieder Sicherheitsbedenken. Jetzt warnen Sicherheitsexperten erneut.

Kriminelle haben es offenbar auf WhatsApp-Nutzer abgesehen. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt aktuell in diesem Zusammenhang vor Betrugsversuchen durch gefälschte E-Mails. So sollen Betrüger mit vermeintlich von WhatsApp stammenden E-Mails ein angebliches Abo-Ende des Messengers vorgaukeln. Dabei handelt es sich jedoch um Spam-Mails, die Nutzer unbedingt ignorieren sollten.

Weitere Sputnik-Artikel: Huawei im US-Visier: Facebook untersagt Vorinstallation seiner Apps auf neuen SmartphonesWeitere Sputnik-Artikel: Telegram- und VK-Gründer Durow kritisiert Sicherheitsschwäche von Whatsapp

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Kein Krieg gegen den Iran!

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17-06-19 10:15:00,

Die gegenwärtige Zuspitzung folgt auf die wahrheitswidrig begründete einseitige Aufkündigung des Iran-Atom-Abkommens durch die USA. Die Internationale Atomenergiebehörde widersprach den Vorwürfen der US-Administration, nachdem Donald Trump die unbewiesene Behauptung aufgestellt hatte, der Iran breche insgeheim das Atomabkommen, das unter anderem unter Vermittlung der EU zustande gekommen war (1).

NATO-Generalsekretär Stoltenberg stützt derweil indirekt das Vorgehen der USA, indem er beschwichtigend zur Einigkeit trotz Differenzen aufruft (2). Damit gibt er der US-Regierung für ihr Spiel mit dem Feuer einen Freifahrtschein.

Aktuell spitzt sich die Lage nach Angriffen auf zwei Tankschiffe im Golf von Oman zu, die Donald Trump mit den Worten kommentierte: „Sie haben es getan.“ Und damit meinte er den Iran:

„Nun ja, der Iran hat es getan, und sie haben es, wissen Sie, getan, weil man das Schiff gesehen hat. … Sie wollten nicht, dass Beweise zurückbleiben.“

Trump bezog sich bei dem Schiff, das man gesehen habe, auf ein Video, zu dem die Frankfurter Rundschau schrieb:

„Das Video soll die US-These einer iranischen Urheberschaft bestätigen, liefert tatsächlich jedoch keine Beweise. Es soll zeigen, wie iranische Kräfte eine Magnetmine von einem der Schiffe entfernen. Die Bilder stammen von einem Zeitpunkt nach den Explosionen. Fox News berichtete anschließend unter Berufung auf das US-Verteidigungsministerium, es gebe Hinweise, dass eine der beiden Tanker-Besatzungen zunächst von einem Handelsschiff gerettet, dann aber von iranischen Kräften übernommen worden sei“ (4).

Die Geschichte erinnert an die sogenannte Affäre von Tonkin, in deren Verlauf die USA eigene Schiffe vor Vietnam angriffen, den Angriff den kommunistischen Feinden in Nordvietnam in die Schuhe schoben und danach den Bombenkrieg auf Nordvietnam eröffneten, den sie mit dem Angriff auf ihr Schiff legitimierten.

Eine ähnliche Affäre gab es im 6-Tage-Krieg Israels gegen seine arabischen Nachbarn. Damals griffen israelische Bomber mit ägyptischer Tarnung das US-Spionageschiff MS Liberty an, um damit einen Atomangriff auf Kairo zu legitimieren. Das Schiff ging allerdings nicht unter, und so beorderte die Armeeführung die Jets zurück, die schon unterwegs in Richtung Kairo waren (5).

Derartige Ereignisse waren auch Hintergrund eines Beschlusses der Friedensversammlung Rhein/Ruhr zur Warnung vor einem Bruch des Weltfriedens durch die USA:

„Die Friedensversammlung Rhein/Ruhr warnt vor einer Gefährdung des Weltfriedens infolge der Spannungen, die auf den Bruch des Iran-Abkommens durch die USA folgen.

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Dürfen wir den Medien vertrauen?

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17-06-19 06:53:00,

Christian Müller

Christian Müller / 17. Jun 2019 –

Nicht nur Polen und die Ukraine versuchen, die eigene Geschichte umzuschreiben. Auch Schweizer Medien tun es.

Als Journalist und ehemaliger Medien-Manager und -Consultant kann ich es noch immer nicht lassen, nach mehrwöchigem Auslandaufenthalt die zwischenzeitlich eingetrudelten abonnierten (gedruckten) Zeitungen nachzulesen. Viel Zeitaufwand, aber eben, ich kann’s nicht ändern. Professionelle Neugier halt.

Manchmal lohnt es sich sogar, einiges nachzulesen. Am 1. Juni schrieb in der «Schweiz am Wochenende» von CH Media deren publizistischer Leiter aus dem Hause NZZ, Pascal Hollenstein, es gebe gute Nachrichten: Zum ersten Mal seit vielen Jahren habe das Vertrauen der Schweizer Bevölkerung in die Medien wieder zugenommen. In seinem Kommentar wörtlich: «Das sind gute Nachrichten, und man möchte all jenen danken, welche – auch dieser Zeitung – tagtäglich ihr Vertrauen schenken. Wichtiger aber ist: Die Umfragen belegen, dass sich Lernfähigkeit auszahlt. Im Gefolge der Vertrauenskrise haben viele Medienhäuser Faktentreue und Unvoreingenommenheit gestärkt und mehr Energie darauf verwendet, ihre Arbeit zu erklären.»

Das war, wie erwähnt, am 1. Juni. Nur vier Tage später, am 5. Juni, schrieb Patrik Müller, seines Zeichens Chefredaktor der CH Media Zeitungen und Pascal Hollenstein direkt unterstellt, in einem mehr als halbseitigen Leitartikel wörtlich: «Heute und morgen werden wir wieder schöne Reden hören, denn gefeiert wird die Landung der alliierten Truppen in der Normandie vor 75 Jahren – der Wendepunkt im Zweiten Weltkrieg, der zur Befreiung Europas von Hitlers Nazi-Terror führte.» Und tags darauf, am 6. Juni, wurde in der gleichen, von Patrik Müller verantworteten Zeitung, dem gleichen Ereignis, dem sogenannten D-Day, eine Doppelseite gewidmet. Headline: «Heute vor 75 Jahren begann die Befreiung Europas von den Nazis.» Beide Aussagen sind, mit Verlaub, barer Unsinn – oder in Neudeutsch: Fake News. Unklar ist nur, ob sie auf mangelnder Allgemeinbildung der schreibenden Journalisten beruhen oder eine gewollte Fehlinformation zur politischen Meinungsbildung waren.

Die Tatsachen: Hitler hat den Krieg militärisch in Russland verloren. In der Schlacht um Stalingrad im Spätherbst 1942/Anfang 1943 wurden 330’000 Soldaten der deutschen Wehrmacht von der Roten Armee eingekesselt und kamen nicht mehr weiter. Die Schlacht forderte um die 700’000 Tote, die meisten auf Seite der Roten Armee, aber sie war das abrupte Ende des deutschen Vormarsches in Russland.

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New York Times meldet US-Cyberangriffe auf Russland – Das sind die Reaktionen aus Russland | Anti-Spiegel

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16-06-19 05:01:00,

Ich habe gestern über einen Artikel der New York Times berichtet, die über Cyberangriffe der USA gegen Russland geschrieben hat. Heute gab es erste Reaktionen in den russischen Medien.

Ich werde dazu einen Bericht des russischen Fernsehens übersetzen. Zuvor jedoch ein paar Worte zu dem gestrigen Artikel.

Per Email wurde ich gefragt, ob offizielle russische Reaktionen vorliegen. Die Antwort ist nein, bisher habe ich keine offiziellen Reaktionen der russischen Regierung finden können. Im russischen Fernsehen gab es jedoch in einem Beitrag ein kurzes Interview mit den Chef des russischen Komitees für Cybersicherheit, der mitteilte, man habe derartige Angriffe registriert, aber das sei Routine und nichts gefährliches sei festgestellt worden. Nun, wir kommen hier in einen Bereich, bei dem es auch um Geheimhaltung geht und außerdem kann es sein, dass Russland die von der New York Times gemeldeten Angriffe tatsächlich nicht entdeckt hat. Hier kann man also nur spekulieren.

Ein Leser kritisierte mich, weil ich über den Artikel der New York Times selektiv berichtet habe, denn in dem Artikel wurde als Begründung für das aggressive Verhalten der USA angeführt, man reagiere auf russische Cyberangriffe aus der Vergangenheit. Das Problem ist, das bisher nicht ein einziger solcher Angriff von neutraler Seite bestätigt wurde, es handelt sich lediglich um unbelegte Vorwürfe der USA gegen Russland. Und dass die USA jede Aggression stets mit dem aggressiven Verhalten anderer begründen, ist bekannt. Das Problem dabei ist, dass diese US-Vorwürfe sich alle hinterher entweder als Lüge oder als von den USA selbst provoziert herausgestellt haben. Daher hat man ganz objektiv allen Grund, misstrauisch zu sein, wenn die USA jemandem etwas vorwerfen. Als Beispiele sei nur an den Golf von Tonkin, die Brutkastenlüge und Saddams Massenvernichtungswaffen erinnert.

An dieser Stelle bin ich bereit, eine Wette einzugehen: Ich fordere jeden, der mir hier nicht zustimmt, dazu auf, mir auch nur einen Krieg der USA in den letzten 100 Jahren zu nennen, bei dem die USA tatsächlich angegriffen wurden, ohne das selbst provoziert zu haben. Ich kenne kein solches Beispiel.

Die New York Times hat mehrfach ausdrücklich und wörtlich von „aggressiven Operationen“ gesprochen, das sind also nicht meine Worte, es waren Zitate der Quellen der New York Times. Im letzten Absatz meines Artikels habe ich dazu geschrieben: „Den deutschen Mainstream Journalisten würde eher die Hand abfaulen,

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„Am 9. November war ich unglücklich“ – Friedrich Schorlemmer über DDR 1989. Teil 3

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16-06-19 04:51:00,

Der Theologe und Pfarrer Friedrich Schorlemmer hat vor 1989 und danach ausgesprochen, was viele in der DDR bedrückte und dachten. Gegenüber Sputnik beschrieb er seine Sicht auf das untergegangene Land, was in drei Teilen nachzulesen ist. In Teil 3 vor allem um den 4. November 1989, die Maueröffnung fünf Tage später sowie das, was folgte.

Er sei gegen den Begriff „Mauerfall“, sagte Friedrich Schorlemmer im Gespräch mit Sputnik in Wittenberg. Es sei dagegen ein Mauer-Durchbruch bzw. eine mächtig-friedvolle Maueröffnung gewesen. Zugleich sagte er, der 4. November 1989 mit der großen Demonstration auf dem Alexanderplatz sei für ihn bedeutender als der 9. November desselben Jahres.

Teil 2 des Sputnik-Gesprächs mit Friedrich Schorlemmer hier lesen

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KenFM im Gespräch mit: Jochen Scholz | KenFM.de

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16-06-19 01:36:00,

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Jochen Scholz ist ehemaliger Bundeswehroffizier der Luftwaffe. Bis zum Jahr 2000 war er unter anderem 12 Jahre lang in multinationalen NATO-Gremien sowie sechs Jahre lang im Bundesministerium der Verteidigung tätig. Nachdem sich die rot-grüne Regierung unter Gerhard Schröder 1999 an der völkerrechtswidrigen Bombardierung Jugoslawiens beteiligte, trat Scholz aus seiner damaligen Partei, der SPD, aus.

Scholz kennt die Bundeswehr noch aus Zeiten, als diese noch nicht zum alleinigen Spielball transatlantischer Interessen mutiert war. Während seiner aktiven Laufbahn konnte er jedoch den Wandel seines Arbeitgebers von einer Landesverteidigungsarmee zu einer „Out-of-area-Armee“ aus nächster Nähe mitverfolgen.

Heute wie damals vertritt Scholz die Ansicht, dass eine Armee nicht dazu da sei, Interessen außerhalb des eigenen Landes durchzusetzen, sondern um das eigene Territorium zu schützen. Aus diesem Grund verweist er auch immer wieder auf Paragraph 7 des Soldatengesetzes, der da lautet: „Der Soldat hat die Pflicht, der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen.“

Wenn jedoch das Völkerrecht, das über dem deutschen Recht steht, in diesem Land nicht mehr respektiert und verteidigt, sondern mit Füßen getreten wird, dann sind das Zustände, die nicht länger hinnehmbar sind.

Scholz betreibt daher mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln wertvolle Aufklärungsarbeit. Im Interview mit KenFM liefert der unermüdliche Pensionär mitreißende Einblicke in eine bewegte berufliche Laufbahn und zeigt sich als mutiger Kämpfer für eine wirklich humanitäre deutsche Außenpolitik. Wir hoffen sehr, dass seine Arbeit bei den Bundeswehrsoldaten sowie einigen seiner ehemaligen Kollegen auf offene Ohren stößt.

Inhaltsübersicht:

0:01:23 Bundeswehr früher und heute

0:18:00 Die Bundeswehr, eine Söldner-Armee?

0:29:40 Krieg mit Rot-Gün 1999, und die deutsche Presse ist dabei

0:38:57 Völkerrechtsbruch ohne Straftäter – Geopolitik aus Washington

0:53:48 NATO und Warschauer Pakt

1:05:22 Der erste NATO-Bündnisfall im Jahr 2001

1:16:10 Zusammenarbeit mit Russland und China?

1:26:43 Geopolitik gegen den Iran

1:36:24 Statt NATO,

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Grünen-Politiker Habeck und die Verschleierung der Realität

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16-06-19 01:35:00,

Ursachen für die Probleme unserer Zeit benennen, Verwantwortliche ans Licht zerren: Das ist das, was man von einem Politiker erwarten darf, der gerade als möglicher Kanzler im Gespräch ist. Der Grünen-Politiker Robert Habeck ist beliebt und viele Medien sind an dem Hype nicht unbeteiligt. Doch vor kurzem hat der Co-Parteichef der Grünen an prominenter Stelle einen Satz gesagt, der den kritischen Beobachter Fragen lässt: Unterscheidet sich Habeck, auch wenn er sich augenscheinlich von anderen Politiker abhebt, doch gar nicht so sehr vom Rest der politischen Akteure? Von Marcus Klöckner.

Mit Sprache kennt sich Habeck aus. Erst im vergangenen Jahr hat er ein Buch veröffentlicht, in dessen Untertitel es heißt: „Warum unsere Demokratie eine offene und vielfältige Sprache braucht“. In der Vorstellung des Buches ist zu lesen, „dass die Frage, wie wir sprechen, entscheidend ist für die Gestaltungskraft unserer Demokratie.“ Und weiter: „Dass Sprache – nicht nur in der Politik – den Unterschied macht.“ Das klingt vernünftig – und weckt Hoffnungen. Ist Habeck etwa einer jener allenfalls nur selten existierenden Politikern, die eine Sprache verwenden, die Realität nicht verschleiert, sondern so konkret es überhaupt nur geht, Missstände und Verantwortliche benennt?

Nun, vergangene Woche hat der Politiker der Wochenzeitung DIE ZEIT ein Interview gegeben. (hinter einer Bezahlschranke), in dem ein Satz vorkommt, der tief blicken lässt.

Es geht um folgende Stelle…

DIE ZEIT: Herr Habeck, die Volksparteien taumeln, die große Koalition ist am Ende. Was schlagen Sie vor, um die Krise zu überwinden?

Robert Habeck: Was wir erleben, ist eine Erosion des Vertrauens in politische Handlungsfähigkeit. Den ganzen Tag hören wir, die Klimakrise ist die Bedrohung unseres Jahrhunderts, Amazon, Google und Facebook zahlen in Europa kaum Steuern, es gibt zu viel Nitrat auf den Feldern, die Mieten explodieren. Menschen erwarten, dass entsprechend gehandelt wird.

ZEIT: Brauchte es dafür nicht eine neue Regierung?

Habeck: Es wäre aus meiner Sicht falsch, jetzt das Spiel der Krise mitzuspielen, auch nicht als Oppositionspolitiker. Der Grund für die Krise ist das Misstrauen der Menschen, dass Politik, wie wir sie kennen, angesichts globaler Umschwünge das Gebot der Fairness nicht mehr durchsetzen kann. Und solange dieses Misstrauen schwelt, ist es schwer, Begeisterung für Demokratie herzustellen. Deshalb gilt, dass auch die Opposition sich verantwortungsvoll verhält,

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Russland drangsalieren und den Angriffskrieg vorbereiten | KenFM.de

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16-06-19 07:32:00,

Im Jahr 2021 soll in Deutschland und Polen das NATO-Großmanöver „Steadfast Defender“ stattfinden. Völlig offensichtlich ist, dass der US/NATO/EU-Kriegskomplex des sogenannten freien Westens Russland maximal unter Druck setzen will oder sich sogar auf einen Angriffskrieg auf das Land vorbereitet. Zu diesem Zweck hat das westliche Kriegsbündnis zwischen 2014 und 2018 etwa 1.000 Militärmanöver und -übungen durchgeführt.

Von Ullrich Mies.

Am 15. Mai 2019 veröffentliche welt-online (1) ein Statement des ranghöchsten deutschen Nato-Admirals und Vizekommandeur des Nato-Hauptquartiers Allied Command Transformation in den USA, Manfred Nielson. In einem Interview mit der Springer-Tageszeitung „Die Welt“ vom selben Tag hatte sich Nielson über die schlechte Infrastruktur in Deutschland beklagt, die schnelle Transporte von Soldaten und Kriegsmaterial quer durch Europa behindert. Der Hintergrund seiner Äußerungen ist das im Jahre 2021 auf Deutschland zu rollende Nato-Großmanöver „Steadfast Defender“. 

Bemerkenswert ist, dass man zu dem für 2021 angesetzten NATO-Großmanöver „Steadfast Defender“ 2021 außer dem Statement von Manfred Nielson und den Abwandlungen des Welt-Interviews auf anderen Internet-Plattformen keine Informationen finden. Offensichtlich soll das, was da auf Europa im Jahre 2021 zukommt, geheim gehalten werden, damit sich kein qualifizierter Widerstand gegen die fortgesetzte Kriegstreiberei formieren kann. Auch auf der ansonsten sehr umfangreichen Website der Nato findet sich kein einziger Eintrag zu dem geplanten Großmanöver, dass in Deutschland und Polen abgehalten werden soll.

Dieses Großmanöver, darüber sollte sich die deutsche Bevölkerung klar sein, ist der Test- und Ernstfall auch für das eigene Land, um die Nato-Kriegsmaschine gegen Russland in Stellung zu bringen. Abgesehen von vielen Großtransporten mit Kriegsmaterial Richtung Osten wurde die deutsche Bevölkerung bislang noch nicht massiv belästigt. Offensichtlich glaubt die Merkel-Regierung und die sie kaum mehr tragenden, Transatlantiker-Cliquen in den maroden Herrschaftsparteien, nun sei es dennoch so weit, die Vorstufe des Krieges gegen Russland auch im eigenen Lande erproben zu können. 

Folgendes ist geplant:

„Bei der Großübung werden nach Angaben Nielsons über 10.000 amerikanische Soldaten und rund 1.100 gepanzerte und ungepanzerte Fahrzeuge an mehreren europäischen Häfen ankommen. ‚Ich habe die Sorge, dass viele unserer Straßen und Brücken diesen Belastungen nicht gerecht werden‘“, sagte der Admiral. (2)

Nielson beklagte auch die erforderlichen Regelungen und Absprachen. Diese seien überarbeitungs-bedürftig. Allein ein „Transport schweren militärischen Geräts von Nord- nach Süddeutschland innerhalb von 30 Tagen gelte als schnell,

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Eine Stimme für die Menschen, die nicht gehört werden

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15-06-19 01:43:00,

Botschafter Idriss Jazairy stammt aus Algerien und ist seit 2015 der Sonderberichterstatter des UN-Menschenrechtsrates zu den Auswirkungen einseitiger Zwangsmaßnahmen hinsichtlich der Menschenrechte der Bevölkerung des betroffenen Landes. Karin Leukefeld hatte am 30. Mai 2019 in Berlin die Gelegenheit, mit Idriss Jazairy zu sprechen. Hier die deutsche Fassung des kompletten Interviews.

Herr Jazairy, Sie sind der UN-Sonderberichterstatter zu den Auswirkungen von einseitigen Zwangsmaßnahmen auf die Menschenrechte der Bevölkerung des betroffenen Landes. Das ist ein sehr komplizierter Titel. Wer hat Sie ernannt und was ist Ihre Aufgabe?

Ich wurde vom UN-Menschenrechtsrat gewählt.[1] Meine Aufgabe ist es, die Folgen von einseitigen Sanktionen auf die schwächsten Personen in den Entwicklungsländern zu untersuchen, die von einseitig verhängten Sanktionen betroffen sind. Solche Sanktionen werden meist von Industriestaaten gegen ausgewählte Staaten verhängt, die von den sanktionsverhängenden Staaten, den Quellenländern (der Sanktionen), beschuldigt werden, die Menschenrechte nicht vollständig zu erfüllen. Zwischen den Quellenländer und den Zielstaaten von Sanktionen gibt es Differenzen darüber, mit welcher Politik die Entwicklung von Menschenrechten verfolgt werden soll. Das hat zur Folge, dass unbeteiligte Personen in den Zielstaaten den negativen Folgen solcher Sanktionen ausgesetzt sind. Ich versuche, mich für diese Menschen einzusetzen und denjenigen eine Stimme zu geben, die nicht gehört werden.

Es gibt einseitige Zwangsmaßnahmen, Sanktionen, Embargos, Blockaden – worin unterscheiden sie sich?

Der Hauptunterschied ist folgender: Es gibt Sanktionen, die vom UN-Sicherheitsrat verhängt werden und die von allen Staaten grundsätzlich als legitim eingestuft werden. Und es gibt Sanktionen, die von Quellenländern jenseits einer UN-Sicherheitsratsentscheidung verhängt werden, diese nennt man „einseitig“. Es gibt kontroverse Ansichten zwischen den Staaten, die die Sanktionen verhängen und die das als ein legitimes Mittel ihrer Außenpolitik betrachten und anderen, sich entwickelnden Staaten oder von Sanktionen betroffenen Staaten, die in ihrer überwältigenden Mehrheit die Rechtmäßigkeit solcher Entscheidungen in Frage stellen.

Zudem gibt es verschiedene Ebenen von Sanktionen. Es gibt die so genannten „umfassenden Sanktionen“, die gezielt auf die gesamte Wirtschaft und den Finanzsektor des betroffenen Landes ausgerichtet sind. Mittlerweile hat man eingesehen, dass solche Sanktionen sehr negative, gegenteilige Auswirkungen auf die schwächsten Bevölkerungsgruppen der betroffenen Länder haben können. Diese Personen darf man nicht zu Geiseln eines Streits über unterschiedliche Ansichten zwischen den Regierungen der Quellenländer und des betroffenen Landes machen.

Nachdem es sehr negative Erfahrungen mit Sanktionen in Haiti und im Irak gegeben hat,

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KenFM-Tipp! HAMBÜRGER SPEZIAL: Dirk C. Fleck & Jens Lehrich in einem sehr persönlichen Gespräch mit Carmen G. | KenFM.de

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15-06-19 01:42:00,

Rund 1,6 Millionen Menschen in Deutschland leiden an einer PTBS – einer postraumatischen Belastungsstörung. Was für viele zunächsteinmal abstrakt klingt, ist für die Betroffenen die Hölle auf Erden. Menschen mit einer PTBS leben oft wie fremdgesteuert, leiden tagtäglich vor sich hin und niemand nimmt sie wirklich ernst, besonders die Konzepte der Schulmedizin sind oft nicht zielführend. Zu diesem Ergebnis kommt auch Jens Wernicke, er ist Herausgeber des Rubikon, dem Online Magazin für die kritische Masse und selbst seit vielen Jahren von einer PTBS betroffen. Sein sehr persönlicher Artikel, „Die Sehnsucht nach Leben“, der Ende Mai im Rubikon erschienen ist, macht deutlich, wie wichtig es ist, dass endlich mal eine bekannte Persönlichkeit aus den alternativen Medien das Schweigen bricht.

https://www.rubikon.news/artikel/die-…

Auch Carmen G. aus Nordrhein-Westfalen war durch diesen Artikel derart berührt, dass sie sich entschlossen hat, uns Einblicke in ihr Leben mit PTBS zu geben. Ein tiefgründiges, mutiges Gespräch mit einer jungen Frau, das zeigt, wie wichtig eine richtige Hilfe für die Betroffenen ist.

Weiterführende Links & Bücher von Carmen G. empfohlen:

https://www.randomhouse.de/Paperback/…

https://www.amazon.de/Regenbogenland-…

https://www.amazon.de/Mein-sicherer-i…

https://www.amazon.de/Schritt-Leben-S…

Ausführliche Literaturliste:

https://villa-lindenfels.de/fileadmin…

Hilfreiche Homepages:

https://www.michaela-huber.com/

http://www.luise-reddemann.de/home/

https://vielfalt-info.de/

https://www.dissoziation-forum.de/

Links: http://www.est-a.de/

Alle vier Wochen gibt es eine neue Ausgabe der HAMBÜRGER auf dem YouTube-Kanal ahundredmonkeys. Die beiden Gesprächpartner freuen sich über Eure konstruktiven Kommentare und natürlich gerne auch persönlichen Geschichten.

Weitere interessante Beitrage mit Jens Lehrich findet Ihr auf der Homepage www.ahundredmonkeys.de.

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Veröffentlicht am: 15.

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Geistige Wirbelsäulenaufrichtung revolutioniert die Schulmedizin und setzt neue Maßstäbe in der Selbstheilung bei Beschwerden

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15-06-19 01:42:00,

Viele Menschen leiden unter einer Verkrümmung der Wirbelsäule und dessen Folgebeschwerden da alle Nerven mit ihr verbunden sind.  Diese Disharmonien können, durch die effektivste und für jeden erlernbare Methode der Geistheilung, wieder in eine Balance gebracht werden.

Diese Verkrümmung geht zumeist mit einem Beckenschiefstand und einer scheinbaren Beinlängendifferenz einher. Physisch sind die Beine in den allermeisten Fällen gleich lang. Ausnahmen können jedoch durch Unfälle oder Operationen entstehen. Häufig ist die verkrümmte Wirbelsäule eine direkte Folge des Beckenschiefstandes. Durch einseitige Muskelverspannungen oder Fehlhaltungen, sitzen zunächst einer oder beide Oberschenkelknochen nicht mehr korrekt in der Hüfte. Das betroffene Bein erscheint dadurch optisch länger als bei einem korrekt sitzenden Oberschenkelknochen. Das Becken gleicht dies durch Schrägstellung aus, die Wirbelsäule passt sich wiederum dem Becken an. So kann der Kopf trotzdem aufrecht bleiben.

Auf der anderen Seite können auch Fehlbelastungen der Wirbelsäule zu einem Schiefstand des Beckens führen. Insofern kann eine Behandlung sowohl über die Wirbelsäule als auch über das Becken sinnvoll sein.

Sofern einzelne oder auch mehrere Wirbel sich aus ihrer Idealstellung herausschieben, können hierbei Energieblockaden für bestimmte Organe entstehen. Ebenso können auch psychische Unausgeglichenheiten und gespeicherte Emotionen ihre Ursache in verschiedenen Wirbeln bzw. deren Energie-Blockaden haben.

Diese Disharmonien können zum Beispiel durch die effektivste Methode der Geistheilung, nämlich der Geistigen Wirbelsäulenaufrichtung als ganzheitliche Anwendung, wieder in eine Balance gebracht werden. Diese Methode ist für jeden der den Willen hat, relativ leicht von Zuhause erlernbar. Der Körper erfährt hierbei einen sehr starken Impuls, Selbstheilungskräfte zu aktivieren und Menschen die es bei sich selbst erlebten berichten von unglaublichen Ergebnissen! 

Geistiges Heilen ist nicht nur bestimmten Menschen als Gabe gegeben, sondern steckt in jedem von uns. Ob das möglich ist, hängt alleine von uns selbst ab. Diese Heilmethoden sind Jahrtausende alt und finden in der heutigen Zeit wieder mehr und mehr Aufmerksamkeit aufgrund der vielen, großartigen Resultate. Im Nächsten Abschnitt möchten wir Dir gerne näher erläutern, was es mit einer der mächtigsten Geist-Heilmethoden, nämlich der Geistigen Wirbelsäulenaufrichtung, überhaupt auf sich hat.

Geistige Wirbelsäulenaufrichtung

Die Methode wird auch als energetische Wirbelsäulenaufrichtung, Wirbelsäulenbegradigung oder göttliche Aufrichtung bezeichnet. Das Ziel dieser Methode ist es, eine verkrümmte Wirbelsäule allein durch Energiearbeit wieder aufzurichten. Der Erfolg ist zumeist sofort sichtbar und spürbar.

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Tagesdosis 15.6.2019 – Troll-Armeen, Waffen-Lager und anvisierter „Rassen-Krieg“ | KenFM.de

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15-06-19 01:38:00,

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Ein Kommentar von Susan Bonath.

Jubelorgien für die AfD, Hasstiraden auf Reporter, Politiker und Linke, Hetze gegen Flüchtlinge und Muslime, Verbreitung diverser Fake-News und rechter Thesen, all das gern gespickt mit Deutschlandfahnen oder noch eindeutigeren Bildchen, und das alles im Akkord: Fast jeder Journalist, Medienmacher und Youtube-Kanal-Betreiber kennt ihn inzwischen nur zu gut: Den organisierten Shitstorm von Rechtsaußen.

Das solche Attacken organisiert sind, ist gut recherchiert, wie die untenstehenden Links zeigen (1, 2, 3). Nur ein Beispiel von vielen dafür ist das darin aufgeführte, inzwischen umbenannte Netzwerk Reconquista Germanica. Getarnt als Vereinigung von Gamern und hierarchisch strukturiert, verabreden sich die dort organisierten Rechten zum Beispiel auf dem Gaming-Chat-Dienst Discord zu Spam-Attacken, Troll-Aktionen und zur Flutung diverser Plattformen und Kommentarspalten mit braunen Ergüssen.

Das Ziel dieser Online-Trolle ist jenes, das auch jeder Staat als territorialer Gesamtkapitalist verfolgt: Meinung beeinflussen durch suggerieren einer Mehrheitsmeinung, die so schlechterdings nicht existiert. Man will den Diskursbereich nach rechtsaußen verschieben, Deutungshoheit erlangen, rassistische und chauvinistische An- und Absichten salonfähig machen, provozieren und eskalieren. Letztlich geht es um die Macht über die Meinung. Es ist eine alte massenpsychologische Weisheit, dass die meisten Menschen dazu neigen, sich gefühlten Mehrheitsmeinungen unterzuordnen. Dieses Gefühl kommt schnell auf bei Hunderten Kommentaren mit fast identischem Inhalt. Und: Die Angst vor Ausgrenzung ist bei vielen grenzenlos.

Dabei geht es nicht nur um Manipulation der Denkweise in der Bevölkerung, sondern auch um Einfluss auf die Medienbetreiber selbst. Nun wird der Staatsfunk im Gros immer die Agenda seines Auftraggebers vertreten, genauso wie die es die Produkte großer Medienkonzerne tun. Dennoch können solche Trolle, die meist mit Fake-Accounts agieren, Debatten eskalieren, die man früher gemeinhin unter „krimineller Energie“ verbuchte. Hinzu kommt: Medien müssen schließlich ihre Zielgruppe bedienen. Wer laut genug trommelt, erweckt den Eindruck, eben diese Zielgruppe zu sein. Mit der Realität hat das wenig zu tun. Gewöhnlich sind solche Spammer weder Leser noch Abonnenten der Medien, die sie trollen.

Vor allem sogenannte alternative Medien will die rechte Szene auf diese Weise inhaltlich beeinflussen.

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KenFM am Set: Pascal Luig zu Stopp Air Base Ramstein 2019 | KenFM.de

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15-06-19 08:39:00,

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„Von deutschem Boden darf nie wieder Krieg ausgehen!“

Wer diesen Satz ernst nimmt, für den ist die US Air Base Ramstein schwer erträglich. Ramstein liegt in Rheinland-Pfalz und ist die wichtigste Militäranlage der US-Streitkräfte außerhalb der USA überhaupt.

Von Ramstein aus werden nicht nur sämtliche Drohnen-Einsätze des Pentagons koordiniert, Ramstein ist auch die logistische Drehscheibe, für alle Kriegseinsätze in Middle East. Ohne Ramstein wären die völkerrechtswidrigen Angriffskriege der USA oder die permanente Menschenjagd via Killer-Drohnen nicht möglich.

Die Bundesregierung weiß von alledem, macht aber seit Jahren bewusst auf naiv. Sie will nichts wissen. Sie will nicht von der Möglichkeit Gebrauch machen, den Standort Ramstein zu kündigen. Juristisch wäre das kein Problem und die wiedervereinigte Bundesrepublik würde endlich einen überzeugenden Beitrag zum Frieden auf diesem Globus leisten.

Woran hapert es? Hier kann man nur spekulieren. Offensichtlich fehlt unseren Volksvertretern der Mut, Washington die Stirn zu bieten. Oder man hat gelernt zu kriechen, wenn man politische Karriere machen möchte. Unsere Regierung ist damit Teil des Problems. Man hat im Kanzleramt offensichtlich kein Problem damit, wenn der große Bruder jeden Tag mittels Ramstein Menschen ermordet, Kriegsverbrechen begeht und das Völkerrecht mit Füssen tritt. Sind die Urteile von Nürnberg den Damen und Herren in Berlin wirklich kein Begriff?

Was können WIR, die Bürger, tun?

WIR können Teil der Friedensbewegung werden und vom 23. bis 30. Juni 2019 nach Ramstein fahren, um dort das Friedenscamp zu besuchen.

WIR können mit der Abschlussdemonstration vor den Toren der US Air Base unseren Protest ausdrücken.

WIR können Gesicht zeigen.

WIR können beweisen, dass wir nicht nur im Internet für den Frieden einstehen, sondern dass wir auch bereit sind, für unsere Überzeugung auf die Straße zu gehen.

Das alles können WIR tun.

WIR sind das Volk.

WIR haben die Macht. Alles, was WIR tun müssen ist, ähnlich wie damals bei der Anti-AKW-Bewegung, Hartnäckigkeit zu beweisen.

Der Militärisch-Industrielle-Medien-Komplex organisiert seit Jahren Kriege rund um den Globus. Er tut das konsequent und an allen Fronten.

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Der Wahnsinn der Normalität

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15-06-19 08:13:00,

Die meisten Menschen gehen davon aus, dass ein Psychotrauma nur durch große Katastrophen entsteht wie etwa durch Gewaltverbrechen, Entführungen, Naturkatastrophen, Terrorismus, Krieg, Folter oder schwere Unfälle. Die wenigsten wissen, dass Psychotraumata in den meisten Fällen innerhalb der Familie entstehen, durch emotionale Vernachlässigung, psychische und physische Gewalt, aber auch in Kindergärten, Schulen und Krankenhäusern.

Wenn Menschen, die durch familiäre oder institutionelle Gewalt psychisch traumatisiert wurden und entsprechende Symptome entwickeln, wissen sie häufig selbst nicht, was mit ihnen los ist. Da sie von klein an diese Gewalt gewohnt sind, erscheint sie ihnen völlig normal — sie kennen es nicht anders. Es gab kein „davor“, so wie es bei großen Katastrophen der Fall ist. Das Opfer einer Naturkatastrophe zu werden, ist furchtbar, doch es gab für diesen Menschen ein Leben vor diesem Ereignis. Er weiß also, wie es sich angefühlt hat, bevor die Katastrophe über ihn hereingebrochen ist.

Das Leben vor dem traumatischen Ereignis kann dann eine Ressource sein. In der Regel gibt es Menschen, die Beistand leisten, denen sich Betroffene anvertrauen können und die mithelfen, dieses schreckliche Ereignis zu verarbeiten. Zudem gibt es oftmals eine breite Öffentlichkeit, die Anteil nimmt und Hilfe organisiert.

Ganz anders sieht das aus, wenn ein Kind in eine Familie hineingeboren wird und von Beginn seines Lebens an psychische und physische Gewalt erlebt. Zur psychischen Gewalt gehört alles, was Kinder abwertet, demütigt, beschuldigt oder vernachlässigt und auch die unklare und doppeldeutige Kommunikation.

Dabei gilt, was der Kinderrechtler und Anwalt Andrew Vachss berichtet:

„Emotionale Misshandlung von Kindern kann im Erwachsenenalter zu Abhängigkeit, Wut, einem ernsthaft beschädigten Selbstgefühl und zur Unfähigkeit, mit anderen echte Bindungen einzugehen, führen. (…)

Emotionale Misshandlung ist wohl die verbreitetste, aber auch die am wenigsten verstandene Form von Kindesmisshandlung. Über ihre Opfer wird oft hinweggesehen, einfach, weil ihre Wunden nicht sichtbar sind. In einer Zeit, in der neue Enthüllungen von unaussprechlichen Kindesmisshandlungen tägliche Kost sind, werden Schmerz und Qual jener, die ‚nur‘ emotionale Misshandlung erfahren haben, oft trivialisiert. Wir verstehen und akzeptieren, dass die Opfer von körperlicher und sexueller Misshandlung gleichermaßen Zeit wie eine spezielle Behandlung brauchen, um zu gesunden. Doch wenn es zu emotionaler Misshandlung kommt, glauben wir anscheinend, dass die Opfer ‚einfach darüber hinwegkommen‘, wenn sie Erwachsene werden.

Diese Annahme ist gefährlich falsch.

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Freiheit für das Internet!

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14-06-19 10:13:00,

von Romano Paganini

Die Regierung Ecuadors hält einen schwedischen Internetaktivisten gefangen, der die Privatsphäre der BürgerInnen schützen will. Ein Gespräch mit einer Person, die den Fall Ola Bini aus der Nähe mitverfolgt: über Sicherheit und Intimes im Internet sowie die Dringlichkeit, diese Themen auf die politische Agenda zu bringen.

Quito, Ecuador. —Am morgigen Mittwoch (dieser Artikel erschien zuerst am 11.06.2019; Anmerkung der Redaktion) müssen Ecuadors Präsident Lenin Moreno sowie Innenministerin Maria Paula Romo vor der Staatsanwaltschaft erscheinen. Grund: die Verhaftung Ola Binis. Der schwedische Programmierer und Internetaktivist wird des Angriffs auf staatliche Computernetzwerke verdächtigt. Und obwohl nach wie vor konkrete Anhaltspunkte fehlen, sitzt der 37-Jährige seit dem 11. April im Gefängnis El Inca in Quito. Es ist derselbe Tag an dem Ecuador Julian Assange das Asyl entzogen und den Wikileaks-Gründer aus der Londoner Botschaft direkt an die britischen Behörden aufgeliefert hatte.

Über die Initiative #FreeOlaBini haben inzwischen Dutzende von AktivistInnen, Intellektuelle, SchauspielerInnen, MusikerInnen und PolitikerInnen ihre Unterstützung mit dem Informatiker kundgetan (mutantia.ch hat berichtet). Ende Mai baten gar die Vereinten Nationen und die Interamerikanische Menschenrechtskommission den ecuadorianischen Staat um Informationen zur Verhaftung Binis, und äußerten ihre Besorgnis.

mutantia.ch hat sich vergangene Woche mit einem lateinamerikanischen Programmierer und Vertreter der Open Source Software Bewegung unterhalten. Die Person, die den Fall Ola Bini aus der Nähe mitverfolgt, war bereit für das Gespräch, weil sie der Meinung ist, dass Ungerechtigkeiten öffentlich diskutiert werden müssten. Aus Sicherheitsgründen bevorzugt sie anonym zu bleiben.

Warum sitzt Ola Bini im Gefängnis?

Es ist schwierig zu beweisen, dass er ein Verbrechen begangen hat. Selbst die Staatsanwaltschaft weiß nicht, welches System er angegriffen haben soll. Und bei der Kautionsverhandlung vor zwei Wochen konnte kein Betrag festgelegt werden, weil nach wie vor unklar ist, was genau passiert und wer davon betroffen ist.

Implizit gibt das Gericht also zu verstehen, dass Bini unschuldig ist?

Ich bin kein Anwalt, aber mit ein bisschen Logik würde ich sagen: Ja. Vor allem wenn wir von der Unschuldsvermutung ausgehen. Wir dürfen nicht vergessen, dass bei der Verhaftung Binis Leute mit politischer Macht involviert sind, etwa Innenministerin María Paula Romo oder selbst der Präsident, Lenin Moreno.

Was wollen Sie damit sagen?

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Totalitarismus 2.0

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14-06-19 07:03:00,

Berufsverbote, gesellschaftliche Ächtung und sogar Zuchthausstrafen waren die Sanktionierung des Einsatzes gegen Deutschlands Wiederbewaffnung. Unter Totalitarismusvorwurf wurden in den 1950er Jahren über 125.000 Ermittlungsverfahren gegen Friedensaktivisten in Westdeutschland eingeleitet, die immerhin 7.000 zum Teil drakonische Gefängnisstrafen zur Folge hatten. Oskar Neumann und Karl Dickel wurden im August 1954 zu je drei Jahren Gefängnis ohne Bewährung verurteilt, weil sie Unterschriften gegen die deutsche Wiederbewaffnung gesammelt hatten (2).

Und auch heute noch spielt die Neue Rechte auf dieser Klaviatur. Da wurde vor kurzem von der Berliner taz, dem Talentschuppen der Springerpresse, der Gedanke ventiliert, Bundesbürgern sollte ab dem fünfundsechzigsten Lebensjahr das allgemeine Wahlrecht entzogen werden. Sofort raunt es aus der libertär-neurechten Ecke, dies sei eine Verschwörung der Kommunisten, die sich als Grüne getarnt hätten, und die jetzt die Agenda von Maos Kulturrevolution in Deutschland vollenden würden. Hier artikuliert sich ein neuer Antikommunismus — diesmal allerdings komplett ohne real existierende Kommunisten. Irre. Könnte aber zum Sprengstoff werden, wenn als Spätfolge des Rezo-Videos die alten Volksparteien — nunmehr ohne Volk — von der Bildfläche verschwinden und sich mit den Grünen auf der einen Seite und der AfD — als der einzigen verbliebenen Partei der Heino-Subkultur — auf der anderen Seite neue politische Blöcke unversöhnlich und extrem polarisiert gegenüberstehen würden. In diesem Falle könnte es zu einer Neuauflage des totalitaristischen Antikommunismus kommen. Darum soll uns die alte Tante Totalitarismus erneut beschäftigen.

Die „Theorie“ des Totalitarismus kam nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs den Falken im Machtapparat der USA ideal zupass. Nach dem Tod von Präsident Roosevelt vollzog sich unter Harry Truman die Ausschaltung aller Gefolgsleute von Roosevelt. Zweck war die Fortsetzung des Krieges, diesmal gegen die Sowjetunion. Nun kann man nicht so einfach zum Krieg gegen ein Land wie die Sowjetunion mobilisieren, wenn man gerade eben mit genau dieser Sowjetunion gemeinsam das Nazireich zusammengefaltet hat. Es bedarf intensiver Propaganda, die eigene Bevölkerung um hundertachtzig Grad umzuprogrammieren.

Die Intellektuellen im eigenen Land muss man dann allerdings mit einer maßgeschneiderten Theorie überzeugen. Zum Glück gab es genug Ex-Kommunisten, die jetzt ohne Arbeit dastanden, und die sich den USA-Propagandisten als Lohnschreiber andienten. Brillante Denker wie Franz Borkenau fabrizierten die gewünschte Theorie vom Totalen Staat: Nazi-Diktatur und Sowjetkommunismus haben sich zwar gegenseitig als Feinde angesehen. Sie seien aber von Struktur und Zielsetzung her absolut identisch. Das kann man zwar auf der Theorie-Ebene schwer belegen.

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Der geplante Krieg

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14-06-19 07:02:00,

Am 15. Mai 2019 veröffentliche welt-online (1) ein Statement des ranghöchsten deutschen NATO-Admirals und Vizekommandeurs des NATO-Hauptquartiers Allied Command Transformation in den USA, Manfred Nielson. In einem Interview mit der Springer-Tageszeitung „Die Welt“ vom selben Tag hatte sich Nielson über die schlechte Infrastruktur in Deutschland beklagt, die schnelle Transporte von Soldaten und Kriegsmaterial quer durch Europa behindere. Der Hintergrund seiner Äußerungen ist das 2021 auf Deutschland zurollende NATO-Großmanöver „Steadfast Defender“.

Bemerkenswert ist, dass man zu dem für 2021 angesetzten NATO-Großmanöver außer dem Statement von Manfred Nielson und den Abwandlungen des Welt-Interviews auf anderen Internet-Plattformen keine Informationen findet. Offensichtlich soll das, was da auf Europa im Jahr 2021 zukommt, geheim gehalten werden, damit sich kein qualifizierter Widerstand gegen die fortgesetzte Kriegstreiberei formieren kann. Auch auf der ansonsten sehr umfangreichen Website der NATO findet sich kein einziger Eintrag zu dem geplanten Großmanöver, das in Deutschland und Polen abgehalten werden soll.

Dieses Großmanöver, darüber sollte sich die deutsche Bevölkerung klar sein, ist der Testfall auch für das eigene Land, um die NATO-Kriegsmaschine gegen Russland in Stellung zu bringen. Abgesehen von vielen Großtransporten mit Kriegsmaterial Richtung Osten wurde die deutsche Bevölkerung bislang noch nicht massiv belästigt. Offensichtlich glaubt die Merkel-Regierung und die sie kaum mehr tragenden Transatlantiker-Cliquen in den maroden Herrschaftsparteien, nun sei es dennoch so weit, die Vorstufe des Krieges gegen Russland auch im eigenen Lande erproben zu können. Folgendes ist geplant:

„Bei der Großübung werden nach Angaben Nielsons über 10.000 amerikanische Soldaten und rund 1.100 gepanzerte und ungepanzerte Fahrzeuge an mehreren europäischen Häfen ankommen. ‚Ich habe die Sorge, dass viele unserer Straßen und Brücken diesen Belastungen nicht gerecht werden‘“, sagte der Admiral (2).

Nielson beklagte auch die erforderlichen Regelungen und Absprachen. Diese seien überarbeitungsbedürftig. Allein ein „Transport schweren militärischen Geräts von Nord- nach Süddeutschland innerhalb von 30 Tagen gelte als schnell, weil jedes betroffene Bundesland die Transporte“ genehmigen müsse. Die Bahn sei auch nicht auf schnelle Verlegungen eingestellt: „Wenn wir mit nur fünf Tagen Vorwarnzeit Panzer und Fahrzeuge innerhalb Deutschlands transportieren wollen, kann die Bahn dies derzeit nicht leisten. Die Bahn braucht dafür im Regelfall 36 Tage Vorlaufzeit“, so Nielson (3).

Im Klartext heißt das, hier soll ein führender deutscher NATO-Offizier der deutschen Bevölkerung „Zusatzinvestitionen“ eine „Panzer“-feste Infrastruktur plausibel machen, um so durch die Hintertür die von den USA geforderte 2 Prozent BIP-Marge für Militär- und Rüstungsausgaben näherungsweise zu erreichen.

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Wochenrückblick auf eine „Verrückte Welt“

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14-06-19 02:36:00,

Das war der Stoßseufzer eines Freundes am Telefon, als wir gerade vom Auftritt der CDU-Vorsitzenden auf einer Veranstaltung der Atlantikbrücke gehört hatten. Sie hat Trump in Schutz genommen und sich darüber beklagt, dass dieser ehrenwerte US-amerikanische Präsident in eine Reihe mit Erdogan und Putin gestellt werde. Siehe zum Beispiel hier. Das war am Mittwoch. Am Wochenanfang erkor der „Spiegel“ den lieben Kevin zum Kandidaten für den SPD-Vorsitz mit Tendenz zum Kanzlerkandidaten. Einfach irre. Albrecht Müller.

Am Donnerstag meldeten die Medien, zum Beispiel der Berliner Tagesspiegel: „Trump erwägt Verlegung von Truppen nach Polen – aus Deutschland“. Also näher an Russland ran. Dann wird gemeldet, Litauen begrüße diese Absicht und Russland sei besorgt. Zum Beispiel hier.

Und dann wird gestern gemeldet, im persischen Golf würden zwei Schiffe brennen. Selbstverständlich machen die USA den Iran verantwortlich. Tendenz in der westlichen Welt, die US-Version zu glauben. So war das immer und ist das immer. US-Politiker können lügen, so viel sie wollen, wir akzeptieren ihre Lügen für neue Kriege als bare Münze. Frau Kramp-Karrenbauer verziert das ganze noch mit dem Heiligenschein der westlichen Wertegemeinschaft. So auf der erwähnten Konferenz der Atlantikbrücke. Sie hat dort übrigens geredet wie ein Vertreter der Jungen Union in den härtesten Zeiten des kalten Krieges der fünfziger und anfangs sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts. Restauration ist eines der Markenzeichen der verrückten Zeiten, in denen wir leben.

Die Interimsführung der SPD sucht nach neuer Profilierung und kommt nicht auf die Idee, ihr altes Markenzeichen, die Friedens- und Entspannungspolitik wieder zu entdecken und zur neuen Profilierung zu nutzen. Das wäre nicht nur propagandistisch und parteipolitisch vorteilhaft. Es wäre berechtigt, es wäre notwendig. Was ist mit diesen Leuten passiert? Haben sie kein bisschen Respekt vor der eigenen Geschichte? Haben Sie alles vergessen? Sind sie alle Agenten der Atlantikbrücke? Man muss den Eindruck gewinnen. Immerhin ist ja Sigmar Gabriel, von dem manche meiner Gesprächspartner einmal meinten, der sei wenigstens etwas offen für die alte Friedenspolitik, der neue Vorsitzende der Atlantikbrücke. Sigmar Merz und Friedrich Gabriel – das ist das neue wunderbare Gespann der Agitation in unserem Land, jene zwei, die man als Journalist immer abrufen kann, wenn man eine Botschaft, die in die Kampagne passt, gestützt auf Auftritte prominenter Personen weiterverbreiten will.

Es wird über Rente und Demographie diskutiert – übrigens so,

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Assange: Verhandlung über Auslieferung an die USA erneut vertagt

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14-06-19 02:35:00,

Am heutigen Freitag gab es wieder eine Anhörung zum Auslieferungsantrag der USA gegen Julian Assange. Die Anhörung war Anfang letzter Woche vom 12. Juni auf den 14. Juni verlegt worden sowie von Westminster nach Belmarsh und vor wenigen Tagen wieder zurück nach Westminster. Wegen seines schlechten Gesundheitszustandes war Julian Assange wieder nur per Videozuschaltung anwesend. Vor dem Gericht äußerten sich Assanges Anwältin Jennifer Robinson und der australische Journalist John Pilger zu der Verhandlung. Ein Bericht von Moritz Müller.

Eine Dame aus Paris erzählte mir vor zwei Tagen vor dem Australia House in London, dass die kurzfristige Verlegung des Termins dazu geführt hat, dass die geplante Busladung französischer Gelbwesten nicht zur Unterstützung anreisen konnte. Dies ist ein weiteres Detail in der merkwürdigen Anwendung der Justiz im Fall Assange.

Dies unterstrich auch Jennifer Robinson, als sie sagte, dass der erlaubte Kontakt zwischen ihr und ihrem Mandanten so minimal sei, dass es schwer sei, Julian Assange mit den nötigen Dokumenten zu versorgen. Auch ein Laptop wird ihm verwehrt und so kann er sich nur unzureichend auf die Verhandlungen vorbereiten. Erneut wies die Rechtsanwältin auf den besorgniserregenden Gesundheitszustand von Assange hin und dass er sich noch immer auf der Krankenstation in Belmarsh befindet. Sie erwähnte den hohen psychologischen Druck, dem Julian Assange ausgesetzt ist. Das gestrige Statement des britischen Innenministers trägt hier sicher einen Teil dazu bei.

Interessant ist auch, wenn man den Artikel genau liest und mit früheren Berichten vergleicht, dass Sajid Javid nur bedingt Ahnung zu haben scheint, wovon er spricht, oder dass er dies auf jeden Fall eher schlecht kommunizieren kann. Ganz zu schweigen davon, dass seine Aussage auch einer Vorverurteilung gleichkommt. Dieser Mann ist übrigens auch im Rennen für den Posten des britischen Premierministers.

Das eigentliche Ergebnis des heutigen Termins ist, dass die Verteidigung Ende Juli mit weiteren Details zum Fall ausgestattet wird und dass die erste inhaltliche Anhörung nicht vor Ende Februar 2020 stattfinden wird. Es kann gut sein, dass bei dieser langfristigen Herangehensweise Großbritannien nicht mehr der Jurisdiktion des Europäischen Gerichtshofs untersteht, wenn der Gang durch die weiteren Instanzen gegangen ist, und dieser somit als letzte Instanz entfällt. Auch Assanges prekärer Gesundheitszustand wird auf so lange Sicht wohl in Gefangenschaft auch nicht besser.

Julian Assanges Freund,

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USA: Neuverschuldung steigt allein im Mai um 208 Milliarden US-Dollar – 1 Billionen neue Schulden bis Ende des Jahres | www.konjunktion.info

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14-06-19 01:03:00,

US-Dollar - Bildquelle: Pixabay / JESHOOTS-com; Pixabay LicenseUS-Dollar - Bildquelle: Pixabay / JESHOOTS-com; Pixabay License

US-Dollar – Bildquelle: Pixabay / JESHOOTS-com; Pixabay License

Die US-Administration hat dieser Tage bekannt gegeben, dass im Mai 208 Milliarden US-Dollar mehr ausgegeben als an Steuer eingenommen wurden. Die “Mehrausgaben” flossen vornehmlich in die Bereiche Militär und Sozialprogramme (Medicare) wie das US-Finanzministerium am Mittwoch verlautbarte.

Dieses Mai-Defizit ist das größte das jemals in einem Mai aufgebaut wurde und übertraf die ursprüngliche Vorhersage von 185,5 Milliarden US-Dollar deutlich um 22,5 Milliarden. Insgesamt gab die US-Regierung 21% mehr als im Mai des Vorjahres aus (Mai 2019: 440 Milliarden US-Dollar).

Die Zahlen belegen, dass die USA unter den Kosten für das Militär und die Sozialprogramme implodieren werden. Parallel dazu mussten die US-Amerikaner Zusatzkosten von 2 Milliarden US-Dollar (von 3 [Mai Vorjahr] auf 5 Milliarden) aufgrund der Strafzölle bzw. des Handelskrieges bezahlen. Die vom US-Regime auferlegten Zölle auf Produkte, beispielsweise aus China, wurden von den Handelspartnern mehr oder weniger 1:1 auf die Produkte umgelegt, die letztlich von den US-Konsumenten getragen werden müssen.

Im bisherigen Fiskaljahr stieg die Neuverschuldung um 207 Milliarden US-Dollar im Vergleich zum fiskalischen Vorjahr. Lag diese im fiskalischen Vorjahr noch bei 532 Milliarden, beträgt sie aktuell bereits 739 Milliarden US-Dollar. Sollte sich dieser Trend verstetigen, werden die USA eine weitere Billionen auf ihren Schuldenberg türmen.

Diese Geldpolitik der USA wird den US-Dollar schwächen und ich sehe aktuell keine Anzeichen einer Besserung.

Quellen:
U.S. government posts $208 billion deficit in May
FINANCIAL CRISIS: THE TRADE WAR COST AMERICANS $1.4 BILLION PER MONTH LAST YEAR
The Coming Collapse of the U.S. Economic System — Blame the U.S. Dollar

Ein Artikel bildet zwangsweise die Meinung eines Einzelnen ab. In Zeiten der Propaganda und Gegenpropaganda ist es daher umso wichtiger sich mit allen Informationen kritisch auseinander zu setzen. Dies gilt auch für die hier aufbereiteten Artikel, die nach besten Wissen und Gewissen verfasst sind. Um die Nachvollziehbarkeit der Informationen zu gewährleisten, werden alle Quellen, die in den Artikeln verwendet werden, am Ende aufgeführt. Es ist jeder eingeladen diese zu besuchen und sich ein eigenes Bild mit anderen Schlussfolgerungen zu machen.

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The Wolff of Wall Street: Steuervermeidung | KenFM.de

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14-06-19 12:58:00,

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Geld regiert die Welt. Nur, wer regiert das Geld?

Wirtschaftsjournalist Ernst Wolff erklärt jeden Freitagmittag, um 12:00 Uhr, Begriffe, Mechanismen und Gesetze aus der Finanzbranche, die uns täglich als alternativlos verkauft werden, aber nur Wenige verstehen. Das soll sich ändern! THE WOLFF OF WALL STREET erklärt uns heute: „Steuervermeidung“.

Der Staat braucht, um zu funktionieren, Geld. Das treibt er von seinen Bürgern ein, indem er sie Steuern zahlen lässt – und zwar anteilig, so dass die, die mehr haben oder mehr einnehmen, auch mehr zahlen. Sollte man meinen…

In der realen Welt sieht das allerdings anders aus. Da zahlen die, die am meisten einnehmen, am wenigsten und die, die am meisten haben – häufig gar nichts, und das ganz legal.

Woran das liegt? Zuerst einmal an den bestehenden Gesetzen. Das Vermögensrecht sorgt dafür, dass Vermögen geringer besteuert werden als Einkommen. Das Erbrecht sorgt dafür, dass den Erben riesiger Vermögen anteilig wesentlich weniger abverlangt wird als den Erben kleiner Vermögen. Und das Stiftungsrecht bietet Reichen und Ultrareichen jede Menge Möglichkeiten, ihre Steuerlast zu reduzieren – und das nicht nur im eigenen Land.

Dann gibt es die Steuerparadiese oder Steueroasen. Dazu zählen Länder wie die Schweiz, Irland oder die Niederlande, Stadtstaaten wie Singapur oder Hongkong, Inseln wie Guernsey, die Cayman Islands oder Mauritius – um nur eine kleine Auswahl zu nennen.

Diese Steueroasen bieten sehr wohlhabenden Privatpersonen an, ihren Wohnsitz dorthin zu verlegen und entweder sehr geringe oder gar keine Steuern zu zahlen, und sie bieten finanzstarken Konzernen an, dort Zweigniederlassungen in Form von Briefkastenfirmen zu gründen und so Steuerzahlungen auf Gewinne in den Ländern, in denen sie erzielt werden, zu vermeiden.

Die Steueroasen helfen also, den Ländern Steuern vorzuenthalten, in denen das Geld verdient und deren Infrastruktur, deren Ressourcen und deren Arbeitskräfte dabei genutzt werden. Vor allem aber schaden sie den schwächsten Teilen der Gesellschaft, und zwar aus folgendem Grund: Der größte Posten in allen Staatshaushalten sind die Sozialausgaben, und wann immer gespart werden muss, wird bei ihnen angesetzt, und zwar bei dem Teil der Bevölkerung, von dem am wenigsten Widerstand zu erwarten ist – und das sind – die Armen,

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Bluthunde des Justizministeriums auf der Spur von John Brennan

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14-06-19 12:25:00,

Es ist nur eine Frage der Zeit, dass die Ermittler des US-Justizministeriums den ehemaligen CIA-Direktor John Brennan, dem sie auf den Fersen sind, als Chefproduzenten der Russiagate-Geschichte identifizieren, sagt Ray McGovern. Übersetzung aus dem Englischen von Thilo Haase und Stefanie Intveen.

Die New York Times hat am Donnerstagmorgen schlechte Nachrichten für eine ihrer beliebtesten anonymen Quellen, den ehemaligen CIA-Direktor John Brennan.

Die Times berichtet, das Justizministerium plane, hochrangige CIA-Offiziere zu befragen; es wolle sich mit der Behauptung beschäftigen, der russische Präsident Wladimir Putin habe den russischen Geheimdienst angewiesen, in die Wahlen 2016 einzugreifen, um Donald J. Trump zu helfen. Ermittler des Justizministeriums werden nach Beweisen für diese bemerkenswerte Behauptung suchen, die im Abschlussbericht von Sonderermittler Robert Mueller nicht enthalten war.

Obwohl die Theorie der geheimen Absprache und Verschwörung („collusion conspiracy“) beerdigt wurde, glauben weiterhin viele Amerikaner, einschließlich der Mitglieder des Kongresses, rechts wie links, das beweisarme Mem von Medien und “ehemaligen Geheimdienstoffizieren”, dass der Kreml bei den Präsidentschaftswahlen 2016 massiv eingegriffen habe.

Man kann sich der Analogie mit den falschen Beweisen für Massenvernichtungswaffen im Irak nicht entziehen. Wie 2002 und 2003, als die Manie für die Invasion des Irak stieg, haben die Medien des Establishments einfach wieder das aufgebrüht, was ihnen Nachrichtenquellen wie Brennan über Russia-Gate erzählten. Niemand hatte Augen dafür, als Brennan im Mai 2017 vor einem Parlamentsausschuss sagte: “Ich kann nichts beweisen.”

 
Leak, kein Hack

 

Wie wir “Veteran Intelligence Professionals for Sanity” in den letzten gut zwei Jahren mehrfach gewarnt haben, gibt es keine zuverlässigen forensischen Beweise, die die Geschichte unterstützen, dass Russland das DNC gehackt hat. Außerdem habe ich in einem Artikel, den ich im Mai geschrieben habe – “Orwellian Cloud Hovers Over Russia Gate”-, erneut darauf hingewiesen, dass zunehmende forensische Beweise aus Metadaten eindeutig auf einen internen DNC-Job hinweisen – ein Leak, nicht ein Hack, von Russland oder sonst jemand.

Brennan und seine Partner, FBI-Direktor James Comey und National Intelligence Director James Clapper, erfanden also den Inhalt für eine dünne, aber explosive Suppe und fütterten damit die hungrigen Stenografen, die heute als russlandbesessene Journalisten durchgehen.

 
Ist das Spiel aus?

 

Es dürfte nur eine Frage der Zeit sein,

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Arroganz und Ignoranz sind die beste Werbung für die AfD

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14-06-19 09:26:00,

Die herbstlichen Landtagswahlen in drei ostdeutschen Bundesländern drohen Umfragen zufolge zu einem Achtungserfolg der AfD zu werden. Doch anstatt sich mit den Gründen für die offensichtliche Unzufriedenheit mit der Politik der etablierten Parteien auseinanderzusetzen, zu denen im Osten auch die Linke gehört, übt sich der politisch-mediale Sektor schon jetzt einmal in vorzeitiger Wählerbeschimpfung. Anja Meier giftet in der taz über die „verächtliche Haltung“ der Ostdeutschen, die trotz unserer „schönen Steuermilliarden“ ihrer „kommoden Diktatur nachtrauern“ und Mark Schieritz fordert in der ZEIT sogar, man solle „den Osten ignorieren“ und sich auch ansonsten nicht von „abgehängten Regionen“ irgendwelche Themen aufzwingen lassen. Derlei triefende Arroganz und Ignoranz sagt einiges über das Demokratieverständnis der Hauptstadtjournalisten aus und ist schlussendlich die beste Werbung, die die AfD sich vorstellen kann. Von Jens Berger.

Wähler ist nicht gleich Wähler, Unzufriedenheit ist nicht gleich Unzufriedenheit. Als bei den Europawahlen 20 Prozent der Wähler ihr Kreuz bei den Grünen machten, war dies sicher auch eine Folge der Unzufriedenheit mit der Umwelt- und Klimapolitik der Regierungsparteien. Könnten Sie sich aber vorstellen, dass die ZEIT einen Leitartikel abdruckt, in dem einer ihrer Redakteure die Politik aufruft, diese „Grünfinken“ aus den „urbanen Regionen“ zu ignorieren, da die Politik sich nicht einer Minderheit, die Nichtwähler einbezogen ja gerade mal 10 Prozent der Bevölkerung entspricht, irgendwelche Themen aufzwingen lassen darf? Sicher nicht, den Unzufriedenheit die dazu führt, dass junge, urbane Akademiker die Grünen wählen, ist offenbar „gute Unzufriedenheit“, während Unzufriedenheit, die dazu führt, dass alte, meist ärmere Menschen auf dem Land die AfD wählen, eine „schlechte Unzufriedenheit“ ist. Klar, wenn man selbst ein junger urbaner Akademiker ist, der in Harvard und an der London School of Economics Volkswirtschaft studiert hat und bei der elitär-linksliberalen ZEIT über Wirtschaftspolitik schreibt, kann man das so sehen – zumindest dann, wenn man sich selbst und seine Bubble für den Nabel der Welt hält.

Und genau das ist das Problem mit dem Hauptstadtjournalismus. Elitäre Schnösel schreiben darüber, wie elitäre Schnösel die Welt sehen und was sie sich von der Politik wünschen. Demokratie ist in diesem Selbstverständnis dann die hohe Kunst, den Rest des Volkes alle vier oder fünf Jahre sein Kreuzchen bei der „richtigen“ Partei machen zu lassen. Was richtig oder falsch ist, entscheiden natürlich die Vordenker in den Redaktionsstuben. Was wissen denn René aus Sachsen und Mandy aus Brandenburg schon von echter Politik?

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Leere “CBD Versprechungen” meiden: Wissen worauf es ankommt bevor man sich CBD-Öl besorgt

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14-06-19 08:45:00,

Es gibt zahlreiche CBD Öle auf dem Markt, die aber nicht alle gleich gut sind. Es gibt nämlich unzählige leere Versprechungen vor denen man sich in acht geben sollte.

 

Immer mehr Menschen werden sich der Vorteile von CBD Öl bewusst. Bei CBD handelt es sich um ein Cannabinoid, das keine berauschende Wirkung hat und daher von mehr und mehr Menschen gegen gesundheitliche Beschwerden angewandt wird. Die wohl bekannteste Verbindungen aus der Cannabispflanze ist wahrscheinlich das THC (Tetrahydrocannabinol). Obwohl sowohl CBD als auch THC von der Cannabispflanze produziert werden und beide gesundheitsfördernde Wirkungen haben, verursacht das THC das typische High.

 

 

Obwohl die gesundheitlichen Vorteile von CBD Öl immer besser wissenschaftlich belegt werden, haftet der schlechte Ruf als Droge noch immer am Cannabis. Einige der vielseitigen Wirkungen von CBD Öl sind: Schmerzlinderung, Entzündungshemmung, Entspannung, Angstreduktion und Verbesserung der Qualität des Schlafs.

CBD kann auf verschiedene Weisen eingenommen werden: man kann es oral einnehmen in Form von Tropfen oder Paste, es gibt außerdem CBD Cremen, Globuli, Tabletten oder sogar E Liquids zum Rauchen. Der erste Kauf von CBD Öl ist nicht gerade einfach, da es auf viele Dinge zu achten gilt.

Es gibt inzwischen nämlich eine Vielzahl an CBD Produkten auf dem Markt, die sich in vielen Eigenschaften stark voneinander unterscheiden können. So unterscheiden sich CBD Öle nicht nur hinsichtlich ihrer CBD Konzentration, die selbstverständlich eine große Rolle bezüglich der Wirkung spielt, sondern beispielsweise auch in ihrem Herstellungsverfahren, ihrer Reinheit und der Herkunft des Hanfs.

CBD Öl wird am häufigsten zur Schmerzlinderung eingenommen. Auch um Entzündungen zu reduzieren und Angstzustände zu lindern kann es sehr gut angewandt werden. Viele Leute möchten weniger Medikamente einnehmen und sehen sich daher nach natürlichen Alternativen um, vor allem dann, wenn sich altersbedingt die Zahl der verschriebenen Medikamente erhöht.

Für viele von ihnen ist CBD Öl die Lösung, nach der sie gesucht haben. Aber nicht alle CBD Öle sind gleichwertig. Das richtige Produkt zu wählen ist daher von großer Bedeutung.

1. Wo wurde der Hanf angebaut und was könnte er beinhalten?

Hanf ist ein Bioakkumulator, was bedeutet, dass er sowohl die guten Stoffe als auch die schlechten aus der Luft, dem Wasser und dem Boden,

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Tagesdosis 13.6.2019 – SPD und Linke im Panikmodus. Bürger hört die Signale. | KenFM.de

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13-06-19 12:40:00,

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Ein Kommentar von Bernhard Loyen.

Es ist schon erstaunlich, dass die etablierten Parteien dieses Landes tatsächlich anscheinend denken, irgendwie geht es immer weiter. Es muss ja weitergehen. Über Jahrzehnte marschierte das Wahlvolk brav zu den Urnen, in jüngster Zeit wurde eher getrottet.

Es ergab sich eine offensichtliche Entfremdung zwischen der Politik und den Menschen, aber es zeigte sich keinerlei Reaktion, kein Aufmucken bei denen, die sich dann doch für das demokratisch verbriefte Kreuzchen entschieden. Zumindest bis zum Jahr 2019.

Immer wieder. Was wäre alles möglich gewesen im Jahre 1990. Ein Neustart. Welche Wege ungeahnten Ausmaßes waren realisierbar, um ein gesellschaftliches Experiment zu wagen. Beide deutsche Staaten wirkten Ende der 1980er gelähmt in ihrer Existenz. Die DDR im Trott des Daseins, wirtschaftlich angeschlagen, jedoch nicht bankrott, wie heutige Erkenntnisse zeigen. Das andere, vermeintlich starke Deutschland auch nicht so goldglänzend, wie es leider auf die späteren Mitbürger sinnblockierend wirkte.

Zitat: Das politisch untätige „Warten auf den Markt“ hatte zur Folge, daß Millionen Menschen in der Bundesrepublik, einem der reichsten Staaten der Welt, in eine „neue Armut“ abgedrängt wurden. Ende Oktober 1987 erhielten die 751.700 Empfänger von Arbeitslosengeld durchschnittlich 984 DM im Monat, die 500.400 Bezieher von Arbeitslosenhilfe im Schnitt 806 DM. 37 Prozent der gemeldeten Arbeitslosen erhielten 1987 überhaupt keine Unterstützung. Man kann sicher sein, daß die Politiker der Bonner Regierungskoalition sich entschieden für eine rigorose Bekämpfung der Arbeitslosigkeit einsetzen würden, müßten sie auch nur ein halbes Jahr lang mit diesen Einkünften auskommen (1).

Sie sehen, gut 30 Jahre später annähernd alles beim Alten, nur noch schlimmer, erbärmlicher, härter, halt gnadenloser mit entsprechenden Varianten. Die Verzweiflung, Ideenlosigkeit bei der Politik hinsichtlich der finalen Abwendung durch die Restwähler schlägt aktuell skurrile Blüten.

Der Freitag titelte jüngst, Zitat: Sie werden zu Zwergen, CDU und SPD. Sind die beiden Volksparteien noch zu retten? Jede Strategie dazu hat einen Haken. Das ist nicht weiter schlimm (2).

Dem kann man nur zustimmen, weil wer würde sie,

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Brexit: Die Wahrscheinlichkeit eines “No Deals” nimmt weiter zu | www.konjunktion.info

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13-06-19 08:06:00,

EU und Brexit - Bildquelle: Pixabay / fotoblend; Pixabay LicenseEU und Brexit - Bildquelle: Pixabay / fotoblend; Pixabay License

EU und Brexit – Bildquelle: Pixabay / fotoblend; Pixabay License

Obwohl Boris Johnson öffentlich gesagt hat, dass er kein “No Deal”-Szenario erwartet, wenn Großbritannien sein nächstes Brexit-Ultimatum im Oktober reißt, gehe ich derzeit davon aus, dass genau das passieren wird. Ein “No Deal” ist einer der finalen Auslöser, die ich bereits als Ereignisse definiert habe, hinter denen sich die Internationalisten/Globalisten/Eliten( IGE) verschanzen können, wenn es zum von ihnen ausgelösten ökonomischen Zusammenbruch kommt.

Der Brexit bzw. ein solches “No Deal”-Szenario ist viel zu nützlich, da dann die IGE die “Populisten” für das Platzen der “Blase aller Blasen” verantwortlich machen können, die sie selbst erzeugt haben. Und Johnson leistet mit seinen Äußerungen genau diesem Bild Vorschub.

Ein Versuch, den nächsten britischen Premierminister daran zu hindern, einen No-Deal-Brexit zu erzwingen, ist gescheitert, nachdem das Unterhaus einen Oppositionsantrag abgelehnt hatte, der das Vereinigte Königreich daran hindern sollte, die EU im Oktober ohne Deal zu verlassen.

Die Mitglieder des Parlaments haben 309 zu 298 gegen einen Antrag des Labour-Chefs Jeremy Corbyn gestimmt, der von einer parteiübergreifenden Gruppe von Abgeordneten, einschließlich des konservativen Abgeordneten und des ehemaligen Ministers Oliver Letwin, unterstützt wurde, der den Weg bereiten sollte, einen Austritt Großbritanniens aus der EU ohne Einigung zu verhindern.

“Dies ist eine enttäuschende, knappe Niederlage”, sagte Keir Starmer, Sekretär des Shadow Brexit, nach dem Ergebnis.

“Aber dies ist nur der Anfang und nicht das Ende unserer Bemühungen, eine Nichteinigung zu blockieren. Labour steht bereit, alle erdenklichen Mechanismen zu nutzen, um Arbeitsplätze, Wirtschaft und Gemeinden vor den katastrophalen Folgen eines Brexit ohne Einigung zu schützen”, fügte er hinzu.

Acht Labour-Abgeordnete schlossen sich der Regierung an, um sich dem Antrag zu widersetzen, und ein Dutzend enthielten sich erneut der Stimme.

(A bid to block Britain’s next prime minister from forcing a no-deal Brexit has failed after the House of Commons rejected an opposition motion designed to block the UK from leaving the EU without a deal in October.

Members of Parliament voted 309-298 against a motion tabled by Labour leader Jeremy Corbyn and supported by a cross-party group of MPs,

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Die Macht um Acht (28) | KenFM.de

die-macht-um-acht-(28)-|-kenfm.de

12-06-19 08:41:00,

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Tagesschau säuselt!

Von Substanz keine Spur.

„Menschen warten viel zu lange auf Frieden“, zitiert die Tagesschau Außenminister Heiko Maas und verbirgt hinter diesem Säusel-Ton die harten Fakten. Denn die ukrainische Regierung, die der Herr Außenminister besucht hatte, will immer noch nicht das Minsker Abkommen erfüllen, das sie selbst unterzeichnet hat. Auch an das Abkommen, das den Zugang zum Asowschen Meer durch die Straße von Kertsch regelt, hatte die ukrainische Regierung nicht eingehalten. Deshalb sind ein paar ukrainische Matrosen inhaftiert, deren Freilassung von Maas gefordert wurde. Aber mit den harten völkerrechtlichen Fakten will sich die Tagesschau nicht aufhalten, da zwitschert sie lieber von Freiheit.

Auch die andauernden SPD-Trauerspiele, der unansehnliche Tod der alten sozialdemokratischen Partei findet bei der Tagesschau keine saubere Berichterstattung: Statt über Inhalte schwätzt die wichtigste deutsche Nachrichtensendung lieber über das permanente Personalkarussell der SPD. Von der Agenda 2010, dem Abbau sozialer Gerechtigkeit in Programm und Handeln der SPD, kein Wort. Obwohl wirklich jeder weiß, dass es die Änderung der SPD-Inhalte waren, die deren Absturz in der Wählergunst verursacht haben. Wer das verschweigt, bringt keine Nachrichten, der zwitschert dummes Zeug in den Äther und durch die Kabel.

Einen Höhepunkt leistete sich die ARD-Redaktion mit dieser Überschrift: „75 Jahre D-Day – Ein Geschenk der Geschichte“. Statt Gebrauchslyrik abzuliefern, hätte die Tagesschau Nachrichten bringen müssen. Zwar wurde von den Feiern zum D-Day berichtet, aber dass von den vier Alliierten der Anti-Hitlerkoalition nur drei in Portsmouth, dem Ort von dem aus die Invasion in die Normandie damals gestartet war, anwesend waren, erwähnt die Tagesschau nicht: Die Russen waren nicht eingeladen. Obwohl sie in den großen Schlachten rund um Moskau und am Kursker Bogen mit riesigen Verlusten den Erfolg der „zweiten“ Front erst ermöglicht hatten.

Zwar mochte die Tagesschau noch berichten, dass die deutsche Bundeskanzlerin als neue vierte Alliierte in England auftrat, aber Zusammenhänge wollte sie mal wieder nicht vermitteln. Weder stellte die ARD die Frage, warum denn die Russen nicht eingeladen wurden, noch mochte sie die echten deutschen Alliierten gegen Hitler, den deutschen Widerstand, erwähnen. Zwar war der nur klein und sicher nicht entscheidend für den Sieg gegen die Nazis,

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Späte Chancen

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12-06-19 08:32:00,

Älter werdende Menschen werden in der Öffentlichkeit oft verzerrt dargestellt. Beim Thema Rente zeigen Zeitungen fast immer Bilder von gebrechlichen, auf der Parkbank sitzenden Senioren, die mit knöchernen Händen einen Spazierstock halten. Oder der alte Mensch ist grauhaarig, geht über den Rollator gebeugt oder wird im Rollstuhl über den Gehweg geschoben, ist zudem langsam im Denken und schon ein wenig „tüdelig“.

Diesem Klischee des zunehmenden Verfalls ist entschieden entgegen zu treten, denn jeder Mensch, auch der Betagte, hat immer eine Würde: weil er Mensch ist, und es bis zu seinem Tode bleibt — auch dann, wenn er gebrechlich ist. Das Leben aller Menschen (gerade auch der Älteren) darf nicht dem ökonomischen Sachzwangdenken, sprich seiner reinen Funktionalität hinsichtlich eines Kosten/Nutzen-Denkens, unterworfen werden.

Der Jugendwahn, wonach der Mensch nach Aussehen und Leistungsfähigkeit beurteilt wird, darf nicht Maßstab des Zusammenlebens zwischen den Generationen sein, weil dann der Mensch selbst nicht mehr im Mittelpunkt steht, sondern die neoliberalen Regeln, denen er unterworfen ist.

Die Polarisierung von Jung gegen Alt, im Sinne von: „Wir müssen für die Alten schuften“, ist Gift für das Miteinander in einer Gesellschaft. Vielmehr bedarf es der beidseitigen Befruchtung: Die Jungen können sich an den Alten orientieren — weil diese mehr Lebenserfahrung haben —, und umgekehrt können Jüngere, beispielsweise hinsichtlich der Bedienung digitaler Arbeitsmittel, Älteren Hilfestellung geben. So können neue Räume der Begegnung geschaffen werden, die Alt, aber auch Jung, aus der Isolation, der Einsamkeit herausholen, und die Menschen ein Miteinander ermöglichen, das ihrer sozialen Natur gerecht wird.

Damit entstehen gerade für jüngere Menschen „reale“ Gegenwelten zu den oftmals oberflächlichen und distanzierten digitalen Welten. Hier können junge Menschen erfahren, dass das Leben im Alter sehr lebenswert sein kann. Das gibt den Jungen Hoffnung. Der Mensch entfaltet auch im Alter seine Kreativität im Austausch mit Jüngeren und umgekehrt.

In unserer Gesellschaft muss viel mehr über Chancen des Älterwerdens gesprochen werden. Ältere können ihr Erfahrungswissen weitergeben. Denken wir an das Ehrenamt, so sind es überwiegend Rentner, die sich auf kommunaler Ebene im Stadtrat für das Gemeinwohl engagieren.

Weitere Beispiele bieten Sportvereine, Lesepaten, Tafeln oder die Flüchtlingshilfe.

Hier gilt es schlummernde Potenziale zu wecken und gemeinsam Fähigkeiten zu entwickeln, wobei die Beteiligten oft gegenseitige Wertschätzung und Respekt füreinander erfahren.

Das soziale Miteinander können insbesondere — aber nicht ausschließlich — diejenigen fördern,

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Das empathische Selbst

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12-06-19 08:28:00,

Der Beitrag orientiert sich an einem Kapitel aus dem gerade erschienenen Buch zu diesem Thema (1). Darin werden insbesondere gesellschaftliche Experimente des kommunitären Zusammenlebens und gemeinwohlorientierten Arbeitens betrachtet, in denen im lebensweltlichen Alltag bereits eine Veränderung des Individuellen angelegt ist. Ausgespart bleiben hierbei allerdings auch nicht kritische Überlegungen zu kommunitären Irrwegen. In einem ersten Schritt wird das gemeinte Verständnis von Persönlichkeitsbildung im Sinne innerer Erfahrung offen gelegt. Im nächsten Schritt wird dann der Zusammenhang zwischen Persönlichkeitsbildung und Gemeinschaftsform betrachtet.

“Alle wollen die Welt verändern,

aber keiner sich selbst.“ Lew Tolstoi.

Die Theorie der Kommunikation von Habermas (2) und die damit verbundene Diskursethik stellen die Grundlage von kommunikativen Gemeinschaftserfahrungen dar, die als friedfertig zu bezeichnen sind und auch als Grundlage gelungener internationaler Kommunikation gelten können. Einerseits setzen Kommunikationsprozesse, die auf gleichen Sprechchancen und auf einer diskursiven Beratungs- und Entscheidungskultur beruhen, einen gewissen Bildungsstand der einbezogenen Akteure voraus, andererseits stellen sie auch kommunikative Erfahrungssituationen dar, die aus sich heraus bilden und zur Weiterentwicklung der Kommunikationspartner beitragen können.

Zentral für die Art kommunikativer Erfahrungen und innerer Reifungsprozesse, die hier gemeint sind, ist der Begriff der Empathie. Das Einfühlungsvermögen in emotionaler und kognitiver Hinsicht gegenüber einem Kommunikationspartner ist die Voraussetzung für Gemeinschaftserfahrungen, die bilden können. Jeremy Rifkin setzt den Empathiebegriff als so bedeutend an, dass er von der „empathic civilization‘ als der notwendigen gesellschaftlichen Zukunftsform spricht, die dadurch gekennzeichnet ist, dass sich ein Mensch in einen anderen Menschen hineinversetzt, ihn zu verstehen sucht und anhand dieses Eindrucks sein eigenes Denken, Fühlen und Handeln überprüft.

Rifkin ist davon überzeugt — und führt dies an zahlreichen menschheitsgeschichtlichen Beispielen aus — dass der Mensch nicht nur egozentrisch, aggressiv und machtbetont ist, also — in Anlehnung an Hobbes — dem Menschen ein Wolf ist, sondern auch von seiner Natur her eine prioritäre Fähigkeit zur Empathie besitzt:

„What does this tell us about human nature? It is possible that human beings are not inherently evil or intrinsically self-interested and materialistic, but are of a very different nature — an empathic one — and that all over the other drives that we have considered to be primary — aggression, violence, selfish behavior, acquisitiveness — are in fact secondary drives that flow from repression or denial of our most basic instinct?“ (3).

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Finanzsystem: Putin und das Ende des US-Dollars als Weltreservewährung | www.konjunktion.info

finanzsystem:-putin-und-das-ende-des-us-dollars-als-weltreservewahrung-|-wwwkonjunktion.info

12-06-19 01:40:00,

Wladimir Putin - Bildquelle: Wikipedia / www.kremlin.ruWladimir Putin - Bildquelle: Wikipedia / www.kremlin.ru

Wladimir Putin – Bildquelle: Wikipedia / www.kremlin.ru

Bereits zum zweiten Mal hat der russische Präsident Wladimir Putin verlautbaren lassen, dass aus seiner Sicht dem US-Dollar nicht mehr der Status der Weltreservewährung und damit dessen Privilegien zustehen.

In einer Rede vor dem International Economic Forum in St. Petersburg, dem “russischen Davos”, ging er erneut auf den Missbrauch, den das US-Regime mittels der eigenen Währung betreibt, ein. Der Status der Weltreservewährung bzw. dessen “einseitige Nutzung” durch das Herausgeberland sollte aus der Sicht Putins heute nicht mehr erlaubt werden. Die Fähigkeit andere Staaten durch den Einsatz der eigenen Währung in eine “gewünschte Richtung zu drängen”, die Washington natürlich bestimmt, sei nicht mehr zeitgemäß und muss daher nach Meinung des russischen Präsidenten ein Ende finden.

In einer Rede auf einer Plenarsitzung warf Putin Washington vor, “seine Zuständigkeit auf die ganze Welt auszuweiten”.

“Dieses Modell widerspricht jedoch nicht nur der Logik einer normalen internationalen Kommunikation. Hauptsächlich dient es nicht den Interessen der Zukunft.”

(In a speech at a plenary session, Mr Putin accused Washington of seeking to “extend its jurisdiction to the whole world.”

“But this model not only contradicts the logic of normal international communication. The main thing is, it does not serve the interests of the future.”)

Ich habe bereits mehrfach darüber geschrieben, dass Russland Bestrebungen verfolgt, eine Gold gestützte Kryptowährung als globale Fakturierungseinheit einzusetzen. Das oben zitierte “Hauptsächlich dient es nicht den Interessen der Zukunft.” muss letztlich derart gelesen werden, dass der US-Dollar nicht mehr den Interessen der Zukunft des Establishments dient und damit ganz im Sinne der Internationalisten/Globalisten/Eliten (IGE) fallen muss. Peking und Moskau arbeiten seit längerem daran, den US-Dollar im weltweiten Handel durch andere Zahlungsmechanismen und Währungen zu ersetzen und Putins Ausführungen bestätigen letztlich meine bislang getroffenen Annahmen.

Die Business Times schreibt zur Rede Putins und seinen Äußerungen bzgl. des US-Dollars:

Veränderungen in der Weltwirtschaft “erfordern die Anpassung der internationalen Finanzorganisationen (und) ein Umdenken in Bezug auf die Rolle des Dollars, der sich zu einem Druckinstrument des Emissionslandes für den Rest der Welt entwickelt hat”,

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