Eine Welt ohne wertende Sprache

27-07-21 10:37:00,

Ein Chefredakteur einer einflussreichen wissenschaftlichen Zeitschrift hat einen Text über Wölfe mit der folgenden einleitenden Definition erhalten:

Der Wolf ist ein großes Raubtier oder ein Fleischfresser, d.h. er ernährt sich von Huftieren, aber auch von Nagern und Insektenfressern. Er ist in Europa, Asien und Nordamerika beheimatet. Der Wolf lebt in Familien, in denen das Alpha-Männchen und das Alpha-Weibchen die wichtigste Rolle spielen. Wölfe markieren ihr Revier durch Geruch und Heulen.

Meine Güte, dachte er. Das verstößt gegen alle unsere Richtlinien! Also antwortete er – höflich – dem Autor:

Wir würden Ihren Text sehr gerne veröffentlichen. Leider verstößt das, was Sie eingereicht haben, gegen unsere Community-Richtlinien. Sobald Sie Ihren Text an diese anpassen, sind wir gerne bereit, ihn zu akzeptieren. Im Anhang finden Sie die Richtlinien. Mit freundlichen Grüßen.

Der Autor schlug die Richtlinien auf und begann zu lesen. 

Hase und Wolf (Russisch: Ну, погоди!) Sowjetischer Cartoon.

Unsere Community-Richtlinien legen Wert auf eine inklusive Sprache und zielen darauf ab, Begriffe zu vermeiden, die eine Hierarchie etablieren, Begriffe, die eine Tierart diskriminieren, die ihrer biologischen Rolle gegenüber voreingenommen sind, Wörter, die Hass schüren oder als wertend empfunden werden könnten. Wir hoffen aufrichtig, dass Sie unsere Politik nicht nur verstehen, sondern sich auch von ganzem Herzen damit identifizieren.   

Der Autor fühlte sich ein wenig verwirrt. Er war bereit, den Text an alle Anforderungen anzupassen. Immerhin musste er Punkte für Veröffentlichungen sammeln und seine Zitierhäufigkeit erhöhen und was nicht alles auch immer. Außerdem erhielt er ein stattliches Stipendium, um seine Forschungen und Untersuchungen durchführen zu können. Dennoch war der Autor in Schwierigkeiten. Er wusste wirklich nicht, was er an seinem Text ändern sollte. Er identifizierte sich stark mit Menschen, die eine inklusive Sprache bevorzugen; er verachtete Hierarchien und diskriminierte nie eine Tierart oder hatte niemals Vorurteile gegen ihre biologischen Rollen. Unnötig zu erwähnen, dass er Hassrede wie die Pest hasste. Da er sich am Ende seiner Kräfte fühlte, wandte er sich an den Chefredakteur:

Sehr geehrter Chefredakteur, wären Sie so freundlich, meinen Text von einem Ihrer Lektoren bearbeiten zu lassen, damit er den Anforderungen entspricht? Ich bin bereit, alle anfallenden Kosten zu übernehmen. Mit freundlichen Grüßen, Autor.

Der Chefredakteur murmelte etwas irritiert vor sich hin,

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Dr. Markus Krall: Darum droht dir die TOTALE ENTEIGNUNG

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Im ersten Teil dieses Interviews spricht unser Gast Dr. Markus Krall über den Wohlstand unseres Landes und die damit verbundenen drohenden Gefahren wie Inflation, Negativzinsen und die Krisenpolitik unserer Regierung sowie die der führenden Notenbanken.

Denn Fakt ist, dass vor allem die Inflation in den nächsten Monaten und Jahren noch so richtig an Fahrt aufnehmen und zu erheblichen Wohlstandsverlusten führen wird. Die damit verbundene Gefahr der totalen Enteignung vieler Bundesbürger ist seiner Einschätzung nach noch nicht flächendeckend in der Gesellschaft angekommen.

#DrMarkusKrall #Inflation #Enteignung

Provozierend gesund | Von Gerd Reuther | KenFM.de

27-07-21 10:33:00,

Das Corona-Geschehen erinnert an ein schon 100 Jahre altes Theaterstück, in dem Dorfbewohner um des Profits willen zu Kranken erklärt werden.

Ein Kommentar von Gerd Reuther.

Das Stück, dessen unfreiwillige Zeugen und Komparsen wir sind, gibt es schon seit 100 Jahren. Damals wurde es nur auf den Brettern aufgeführt, die die Welt bedeuten sollen. Heute ist die ganze Welt dafür zum pandemischen Theater gekürt worden.

Die Rede ist von „Knock oder Der Triumph der Medizin“ des französischen Schriftstellers Jules Romains — eigentlich: Louis Henri Jean Farigoule, 1885 bis 1972 (1). In seiner satirischen Komödie werden alle kerngesunden Bewohner einer alpinen Kleinstadt von einem neuen vorgeblichen Landarzt dazu veranlasst, sich als Patienten wahrzunehmen. Niemand ist wirklich krank, der Landarzt hat kein Arztdiplom und es gibt kein Entrinnen.

Ein gewisser Dr. Knock — bedeutet: „Schlag“ oder „Stoß“ — lässt nach Übernahme der einzigen Arztpraxis den Ausrufer des Ortes verbreiten, dass er jeden Montag kostenlose Sprechstunden hält. Der örtliche Lehrer wird — eingeschüchtert mit drohenden Keimen und anderen gesundheitlichen Gefahren — zum Pressesprecher der neuen Gesundheitsfürsorge. Umgehend sind die Sprechstunden überfüllt. Alle Menschen lassen sich zu kostspieligen Behandlungen animieren. Die Verordnungen sind dabei streng an das verfügbare Jahreseinkommen der Familien Kranker gekoppelt. Die bisher wenig umsatzstarke Apotheke wird zu einer Goldmine.

Obwohl das Stück seit seiner Uraufführung am 15. Dezember 1923 in Frankreich weit über 1.000-mal auf den Theaterprogrammen stand, blieb die internationale Resonanz verhalten. Eine Inszenierung des jungen Orson Welles 1932 in Dublin und eine BBC-Filmproduktion von 1938 änderten daran wenig. 2017 diente es als Vorlage für eine französisch-belgische Filmkomödie, die auch in deutsche Kinos kam. In Deutschland wurde das Stück bis 1997 verschwiegen. Nur der Initiative einer Theater-Arbeitsgemeinschaft mit Schülerinnen und Schülern der Kooperativen Gesamtschule in Rastede ist es zu verdanken, dass eine deutsche Übersetzung erschien.

Der Inhalt war für die deutsche Medizinlobby offenbar zu brisant. Enthält das Stück doch das seit 150 Jahren vom medizinisch-industriellen Komplex angestrebte Ziel, jeden Erdenbürger zum medizinbedürftigen Mängelwesen zu degradieren.

Es gebe gar keine gesunden Menschen, lediglich Exemplare, die von ihrer Krankheit noch nichts wissen. Die Klassifizierung der Menschheit in „Geimpfte“ und „Getestete“ entspricht genau dieser Weltsicht. Die Transhumanisten des „Great Reset“ haben bei der Medizin abgeschrieben!

Bis zu Romains Kopfgeburt hatte noch „niemand (…) gewagt,

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Der ausverkaufte Kosmos

27-07-21 09:47:00,

Richard Branson, oder auch „Sir Richard Charles Nicholas Branson“, ist ein britischer Unternehmer, der seine Milliarden in der Musikindustrie („Virgin Records“), der Luftfahrt und beinahe unzähligen anderen Branchen generiert hat. Im Jahr 2006 gründete er „Virgin Comics“ und „Virgin Animation“ mit dem Ziel, das globale Publikum zu unterhalten. Seine Firma „Virgin Galactic“ (deutsch: jungfräuliche Galaxis) erhielt 2021 die Lizenz für Weltraumflüge. Die „Virgin Group“ kontrolliert heute mehr als 400 Unternehmen unterschiedlicher wirtschaftlicher Bereiche. Welche das sind, erfährt man auf der britischen Wikipedia-Seite ausführlicher (1).

Das Wirtschaftsmagazin Forbes listete das geschätzte Nettovermögen von Branson im Juli 2021 auf 5,7 Milliarden US-Dollar. Seit 2007 investiert der gebürtige Brite auch im Bereich Nabelblut-Stammzellen. In seiner „Virgin Health Bank“ können Eltern, mit welcher Absicht auch immer, Stammzellen aus dem Blut ihrer Neugeborenen lagern. Dass Mister Branson auch im Drohnen-Business (3D Robotics) unterwegs ist, überrascht angesichts seiner vielfältigen Geschäftsinteressen nicht. Laut Branson könnten Drohnen viel Gutes in der Welt bewirken, beispielsweise Menschen die Möglichkeit geben, den schönen Planeten aus einer „kraftvollen Perspektive“ zu sehen, wie er am 16. September 2014 gegenüber dem Magazin Business Insider verlauten ließ (2).

Im Foodbereich ist der Tausendsassa, wen wundert‘s, auch unterwegs. Produkte wie „Sweet Virtues, Killer Tomato, Sweetpea Pantry“ und viele weitere Convenience-Artikel werden von seinem Start-up-Wettbewerb „Foodpreneur“ gefördert. Wenn Sir Branson nicht gerade den Weltraum spacig zu deflorieren versucht oder sich anderweitig die Erde und das Universum untertan macht, lebt er laut Wikipedia mit Frau und Kindern auf seinem Landsitz in Oxfordshire oder auf seiner Privatinsel, einem Steuerparadies in der Karibik (3).

Wikipedia lässt noch wissen, dass Branson von der Whale and Dolphin Conservation Organisation kritisiert worden sei, weil er vom Verkauf von Reisen zu SeaWorld und ähnlichen „Themenparks“ profitiere, die Delfine, Wale und andere Meeresbewohner zu Unterhaltungszwecken in Gefangenschaft hielten (4). Im März 2020 geriet Philanthrop Branson zudem in die Kritik, weil er einige seiner Mitarbeiter aufforderte, wegen des Lockdowns acht Wochen unbezahlten Urlaub zu nehmen.

„Ein wahrhaft großer Mann wird weder einen Wurm zertreten noch vor dem Kaiser kriechen“ ― Benjamin Franklin.

Die Welt schrieb in einem Artikel mit dem Titel „Bransons Weltraumflug, ein großer Schritt für den Klimaschutz“ am 12. Juni 2021, dass Bransons Spacetrip „unvergleichlich viel mehr als der PR-Event eines Egomanen“ sei (5).

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