„Gegen Wagenknecht und Lafontaine“ – Und was will das ISM stattdessen? – www.NachDenkSeiten.de

„Gegen Wagenknecht und Lafontaine“ – Und was will das ISM stattdessen? – www.NachDenkSeiten.de

17-01-18 02:43:00,

17. Januar 2018 um 13:34 Uhr | Verantwortlich:

„Gegen Wagenknecht und Lafontaine“ – Und was will das ISM stattdessen?

Veröffentlicht in: Audio-Podcast, DIE LINKE, Kampagnen / Tarnworte / Neusprech, Lobbyorganisationen und interessengebundene Wissenschaft

Der Vorstoß in Richtung einer „linken Sammlungsbewegung“ sorgt für Furore. Während die Idee von Seiten der kritischen Öffentlichkeit vornehmlich begrüßt wird, reagieren die meisten Medien und Teile der Linkspartei geradezu hysterisch. Unter den immer wieder zitierten Gegnern einer solchen Sammlungsbewegung wird dabei vor allem das „Institut Solidarische Moderne“ (ISM) zitiert – ein Think Tank, der sich mit namhaften Personen aus dem linken Spektrum schmückt und ursprünglich selbst als eine Art „linke Sammlungsbewegung“ angetreten ist. Man wollte die verschiedenen Strömungen im linken Spektrum vereinen und damit eine rot-rot-grüne Alternative aufzeigen. Mittlerweile hat man sich jedoch voll auf die Seite einer Strömung geschlagen und spaltet, statt zu vereinen. Nun fürchtet man offenbar um die sich selbst zugeschriebene Deutungshoheit und torpediert dabei den eigenen Auftrag. Ein Trauerspiel. Von Jens Berger.

Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.

Podcast: Play in new window | Download

Wer über Personalfragen hinweg verstehen will, was momentan innerhalb der politischen und gesellschaftlichen Linken vor sich geht, der sollte sich ruhig einmal den „Gründungsaufruf“ des ISM anschauen. Hier wurde bereits 2010 vorexerziert, was Jahre später zu einem Konflikt werden sollte, der seit längerem vor allem in den Spitzengremien der Linkspartei tobt. Das ISM machte damals zwei Strömungen innerhalb der Linken aus. Die „klassische Linke“, die man mit dem Begriff „industrielle Moderne“ versieht und ein „breites Spektrum neuer sozialer Bewegungen“, das man als „Postmoderne“ bezeichnet.

Mit der „industriellen Moderne” vollzog sich nicht nur die gesellschaftliche Durchsetzung der Warenökonomie, sondern auch, als Erbe der Aufklärung, der Aufstieg jener politischen Leitideen, die das Denken und Handeln der „klassischen” Linken bestimmten: Gleichheit und Gerechtigkeit, Solidarität und Demokratie. Die soziale Frage des Industriezeitalters und der „industriellen Linken” war die Frage nach der Verteilung des gesellschaftlich geschaffenen Mehrprodukts. Kritik am Kapitalismus entzündete sich in Form von Gerechtigkeitsforderungen vorrangig dort, wo materieller Reichtum ungleich verteilt wurde. Das soziale Handeln richtete sich auf die materielle Verwirklichung der Ideen der Aufklärung,

 » Lees verder

“Smartphone-Sucht”: Grund für steigende Krebsraten? | www.konjunktion.info

“Smartphone-Sucht”: Grund für steigende Krebsraten? | www.konjunktion.info

17-01-18 09:59:00,

Smartphones sind für einen Großteil der Menschen zu einer klassischen Sucht geworden. Einem Süchtigen gleich wird nach dem “elektronischen Helferlein” gegriffen, wenn sich dieses mit einem Vibrieren, einem Ton oder einem Aufblinken meldet. Manche Menschen bekommen regelrechte Angstattacken, wenn sie ihr Smartphone verlegt haben und nicht gleich finden können. Andere wieder starren wie gebannt auf ihre Geräte, um ja nicht den neuesten Post von irgendeinem ihrer Pseudofreunde in Facebook oder WhatsApp zu verpassen.

George Orwell hätte es sich in seiner Dystopie 1984 wahrlich nicht besser ausdenken können.

Laut eines am 30. November 2017 veröffentlichten Artikels mit dem Titel Smartphone addiction creates imbalance in brain study suggests (Studie ermittelt: Smartphone-Sucht schafft Ungleichgewicht im Gehirn), der sich mit einer Studie der Radiological Society of North America beschäftigt, können Smartphones ein nichtstoffliches Suchtverhalten auslösen:

Forscher haben ein Ungleichgewicht in der Gehirnchemie von jungen Menschen gefunden, die süchtig nach Smartphones und dem Internet sind.

Weitere Studien sind notwendig, um die klinischen Implikationen der Ergebnisse zu verstehen, aber Dr. Seo glaubt, dass eine erhöhte GABA im anterioren cingulären Gyrus bei der Internet- und Smartphone-Abhängigkeit mit dem funktionellen Verlust der Integration und Regulation der Verarbeitung im kognitiven und emotionalen Nervensystem zusammenhängen könnte.

Die gute Nachricht ist, dass die Verhältnisse von GABA zu Glx bei der süchtigen Jugend nach einer kognitiven Verhaltenstherapie signifikant verringert oder normalisiert sind.

“Die erhöhten GABA-Spiegel und das gestörte Gleichgewicht zwischen GABA und Glutamat im anterioren cingulären Cortex könnten zu unserem Verständnis der Pathophysiologie und Behandlung von Süchten beitragen”, sagte Dr. Seo.

(Researchers have found an imbalance in the brain chemistry of young people addicted to smartphones and the internet.

More study is needed to understand the clinical implications of the findings, but Dr. Seo believes that increased GABA in the anterior cingulate gyrus in internet and smartphone addiction may be related to the functional loss of integration and regulation of processing in the cognitive and emotional neural network.

The good news is GABA to Glx ratios in the addicted youth significantly decreased or normalized after cognitive behavioral therapy.

 » Lees verder

Ein Musterbeispiel für die Eroberung von wichtigen politischen Einrichtungen. Von Jochen Scholz. – www.NachDenkSeiten.de

Ein Musterbeispiel für die Eroberung von wichtigen politischen Einrichtungen. Von Jochen Scholz. – www.NachDenkSeiten.de

15-01-18 10:33:00,

15. Januar 2018 um 15:34 Uhr | Verantwortlich:

Ein Musterbeispiel für die Eroberung von wichtigen politischen Einrichtungen. Von Jochen Scholz.

Veröffentlicht in: Außen- und Sicherheitspolitik, Audio-Podcast, Bundesregierung, Lobbyismus und politische Korruption, Militäreinsätze/Kriege

Am 2. November 2017 brachten die NachDenkSeiten einen Bericht über die üblich gewordene Eroberung wichtiger Einrichtungen durch Lobbyisten. Dieser Text folgte auf andere Beiträge, in denen wir darauf aufmerksam gemacht hatten, wie wichtige Einrichtungen unserer Gesellschaft von neoliberalen und Nato-orientierten Kräften erobert werden. Angeregt davon schickte uns Jochen Scholz, jahrelang Berufsoffizier und friedenspolitisch aktiv, einen Bericht über seine Erfahrungen. Albrecht Müller.

Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.

Podcast: Play in new window | Download

Ein junger Mann löst sich zu Beginn der 1970er Jahre aus seiner konservativ geprägten politischen und gesellschaftlichen Sozialisation, die stark durch die Seminare der in Landesverbänden organisierten „Arbeitsgemeinschaft demokratischer Kreise“ beeinflusst worden war. Der Kreis der meist ehrenamtlichen Referenten setzte sich unter anderem aus ehemaligen Mitarbeitern der Wehrmachts-Propagandakompanien, des Göbbelsministerium „für Volksaufklärung und Propaganda“ sowie der Wochenzeitung „Das Reich“ zusammen. Zu den Zielgruppen gehörten die künftigen Führungskräfte von Polizei, Zoll, Bundesgrenzschutz und Bundeswehr.

Dem jungen Mann eröffnen sich innen- wie außenpolitisch mit dem Antritt der Regierung Brandt-Scheel und deren Ministern Gerhard Jahn und Walter Arendt völlig neue Horizonte, und er beschließt, die das ganze Land erfassende Aufbruchstimmung nach dem eher drögen und veränderungsscheuen Agieren der bisherigen Bundesregierungen mitzugestalten: er tritt in die SPD ein.

Nach den langen Jahren der Regierungsabstinenz gab es 1998 endlich eine reale Chance für seine Partei, die nächste Bundesregierung zu führen. Also stürzte er sich in den Wahlkampf für rot-grün, der von den Themen soziale Gerechtigkeit und einer Außenpolitik geprägt war, die Friedenspolitik sein sollte. Die Reminiszenzen an die Wahlkämpfe von Willy Brandt waren unverkennbar. Seine persönliche Enttäuschung setzte jedoch bereits vor Antritt der neuen Regierung Schröder/Fischer, am 12. Oktober des Wahljahres wegen Entwicklungen und Entscheidungen ein, die ihm durch das Beziehungsgeflecht in seinem beruflichen Umfeld nahezu in Echtzeit bekannt wurden:

Im Bonner Kanzleramt erfahren Schröder,

 » Lees verder

Linke Sammlungsbewegung – eine Schnapsidee oder die richtige Konsequenz aus der erkennbaren Ausweglosigkeit? – www.NachDenkSeiten.de

Linke Sammlungsbewegung – eine Schnapsidee oder die richtige Konsequenz aus der erkennbaren Ausweglosigkeit? – www.NachDenkSeiten.de

15-01-18 10:27:00,

15. Januar 2018 um 13:08 Uhr | Verantwortlich:

Linke Sammlungsbewegung – eine Schnapsidee oder die richtige Konsequenz aus der erkennbaren Ausweglosigkeit?

Veröffentlicht in: Audio-Podcast, Aufbau Gegenöffentlichkeit, Parteien und Verbände

Albrecht Müller

Sahra Wagenknecht hat jetzt in einem Spiegel Interview wie vorher Oskar Lafontaine vorgeschlagen, es möge sich eine linke Sammlungsbewegung zusammentun. Die NachDenkSeiten haben dafür schon immer eine große Sympathie. Steht das Projekt im Widerspruch zum Anspruch der Parteien auf der linken Seite des Parteienspektrums, Mehrheiten für sich zu gewinnen? Die Mehrheiten hätte es in den vergangenen zwölf Jahren mehrmals gegeben. Sie fanden nicht zusammen. Dass man in dieser Situation auf die Idee kommt, es möge bei uns doch so etwas ähnliches möglich sein wie mit Corbyn in Großbritannien oder wie in Frankreich wenigstens ansatzweise mit Jean-Luc Mélenchon, ist nicht verwunderlich. Albrecht Müller.

Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.

Podcast: Play in new window | Download

Die bisherigen Möglichkeiten für eine Mehrheit auf der linken Seite

Hier sind die Ergebnisse für die einschlägigen Parteien:

Die Addition der Zweitstimmenergebnisse von SPD, Grünen und Linken zeigt:

  • 2005 hätte es mit 51 % locker gereicht.
  • 2009 war mit 45,6 % die Mehrheit nicht mehr gegeben. CDU/CSU plus FDP hatten 48,4 %.
  • 2013 hatte die mögliche linke Koalition mit 42,7 % eine kleine Mehrheit gegenüber der CDU/CSU mit 41,5 %.
  • 2017 reichte es für die potentielle linke Koalition mit 38,6 % nicht mehr. Schon CDU/CSU und FDP haben zusammen mit 43,6 % deutlich mehr Zweitstimmen. Dazu kommt dann noch die AfD mit 12,6 %.

Man sieht an diesen Zahlen und der Tatsache der Nichtwahrnehmung einer Koalitionschance auf der linken Seite sowohl im Jahre 2005 als auch im Jahre 2013, dass das Weiterso eines Versuchs, linke Mehrheiten zu bilden, ausgesprochen fragwürdig ist. Die Vertreter dieser Linie, die sich jetzt zu Wagenknechts Vorschlag einer Sammlungsbewegung geäußert haben, nämlich Kipping und Riexinger – siehe hier und hier zum Beispiel –, sollten sich diese Zahlen und auch die Nichtnutzung der Möglichkeiten anschauen.

Es gilt zusätzlich:

Es ist ganz und gar nicht sicher,

 » Lees verder

Die SPD-Spitze hat miserabel verhandelt. Sie verdient kein Ja beim Sonderparteitag. Die NDS bieten Infomaterial. – www.NachDenkSeiten.de

Die SPD-Spitze hat miserabel verhandelt. Sie verdient kein Ja beim Sonderparteitag. Die NDS bieten Infomaterial. – www.NachDenkSeiten.de

15-01-18 10:08:00,

15. Januar 2018 um 8:44 Uhr | Verantwortlich:

Die SPD-Spitze hat miserabel verhandelt. Sie verdient kein Ja beim Sonderparteitag. Die NDS bieten Infomaterial.

Veröffentlicht in: Aktuelles, Audio-Podcast, Bundesregierung, Lobbyismus und politische Korruption, SPD

Die NachDenkSeiten haben die Große Koalition für eine mögliche Option gehalten. Trotz aller Bedenken, weil alles andere auch nicht überzeugt. Aber das Ergebnis der Sondierungsgespräche ist so schlecht, dass man sich dafür fremdschämen muss, die Option Große Koalition befürwortet zu haben. Hier ein Kommentar der „Rheinpfalz am Sonntag“, eine informative und zugleich amüsante Ergänzung unserer Bewertung vom 12. Januar:

Die Rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer – zum Beispiel – sieht das Ergebnis positiver. Siehe hier. Am 21. Januar entscheidet ein außerordentlicher Parteitag der SPD, ob auf der Basis des Sondierungsergebnisses Koalitionsverhandlungen aufgenommen werden sollen. Albrecht Müller.

Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.

Podcast: Play in new window | Download

Wenn dort die Mehrheit kein grünes Licht gibt, dann ist die jetzige SPD-Führung beschädigt. Dieses Ergebnis könnte notwendig sein. Offensichtlich haben die jetzigen Führungspersonen nämlich wenig Einblick in die Probleme der Menschen unseres Landes und die Lösungsmöglichkeiten. Hinzu kommt, dass die entscheidenden Kräfte – die Seeheimer und vermutlich auch die Netzwerker – von der Lobby unterwandert sind. Die beiden besten Belege dafür, neben anderem:

  1. Im Sondierungsergebnis fehlt das Votum gegen die Kriege des Westens und für die Fortsetzung der sozialdemokratisch geprägten Friedenspolitik im Verhältnis mit Russland. Ein klares Zeichen für die Verbundenheit mit der Rüstungswirtschaft und den von den USA und der NATO gesteuerten Atlantikern.
  2. Die mangelhaften Vereinbarungen zur Rente zeigen, dass die SPD-Führung wie auch die Union der Versicherungswirtschaft das Geschäftsfeld Privatvorsorge offenhalten will.

Eine SPD-Führung, die maßgeblich aus Lobbyisten besteht, verdient keine Schonung. Und mit einer solchen Führung wird die SPD das 20%-Ghetto nicht nach oben verlassen können. Deshalb ist die Drohung, dass ein Nein auf dem kommenden Sonderparteitag die SPD-Führung beschädigen würde, eine leere Drohung. Es wäre ein Hoffnungsschimmer.

Der NDS-Text „Was wären sinnvolle und notwendige programmatische Entscheidungen?“ gut lesbar gestaltet als PDF

Viele NachDenkSeiten-Leserinnen und Leser stehen im Gesprächskontakt mit Mandatsträgern und anderen politisch engagierten Mitmenschen.

 » Lees verder

Die Aktualität von Asimovs Robotergesetzen

Die Aktualität von Asimovs Robotergesetzen

15-01-18 09:45:00,

In Simulationen treten bei Robotern innere Zustände immer dann auf, wenn Katastrophen wie der eigene Totalausfall drohen

Die bekannten Robotergesetze von Isaac Asimov sind schon mehr als 75 Jahre alt. Systematisch untersucht wurden sie bislang nicht, obgleich durch die technische Entwicklung in der Computertechnik das Erstellen von Regeln für Roboter immer drängender wird: Autonome Fahrzeug fahren auf unseren Straßen, das EU-Parlament diskutiert Roboterrechte und nicht nur der Deutsche Ethikrat befasst sich mit Pflegerobotern.

Gunter Laßmann hat in seinem eBook Asimovs Robotergesetze philosophisch und technisch untersucht: Asimovs Robotergesetze. Was leisten sie wirklich?” Er erörtert, was ein Roboter ist und wie ein solcher Roboter nach dem heutigen Stand der Technik “denken” würde. Diskutiert wird, inwieweit Roboter individuell sein könnten und wer die Verantwortung für den Roboter trägt. Alle drei Robotergesetze werden erstmals simuliert, was teilweise zu unerwarteten Ergebnissen führt. Die Roboter werden durch Hinzunahme von Lernen weiterentwickelt, es werden die Unterschiede zwischen regelbasiertem Lernen und Deep Learning dargestellt und am aktuellen Beispiel erläutert.

Warum sind die Robotergesetze von Asimov so populär?

Gunter Laßmann: Sie sind einfach und auch für Menschen ohne Vorwissen sofort einsehbar. Außerdem befriedigen sie das Bedürfnis einen Schutz gegen die Maschinen zu haben. Viele sind sogar der Meinung, dass die Robotergesetze in den vorhandenen Robotern schon implementiert sind, was nicht stimmt. In der Langen Nacht der Wissenschaften 2017 an der TU Berlin, wo Teile des Buchs vorgestellt wurden, war der Saal brechend voll.

Wie aktuell sind Regeln für Roboter?

Gunter Laßmann: Das EU-Parlament hat sich mit Robotern beschäftigt, Pflegeroboter sollen den Pflegenotstand beheben und der ehemalige Verkehrsminister Dobrindt will beim Autonomen Fahren sogar Fahrer und Computer gleichstellen. Dies alles funktioniert nicht ohne Regeln für autonome Maschinen. Mehr Hype geht nicht.

Die Robotergesetze von Isaac Asimov sind schon mehr als 75 Jahre alt. Kann man da noch etwas für die heutige Zeit lernen?

Gunter Laßmann: Die Robotergesetze von Isaac Asimov sind eine literarische Konstruktion. Um sie anwenden zu können, müssen sie technisch und philosophisch seziert werden. Aber dann sind sie der Prototyp eines Systems von übergeordneten Regeln, von Metaregeln. Wir weisen nach, dass gerade die modernen selbstlernenden Systeme wie Deep Learning solche Metaregeln brauchen. Es kann nicht sein, dass z.B. der Chatbot “Tay” von Microsoft unter dem Einfluss der Nutzer innerhalb von 24 Stunden in ein rassistisches und sexistisches Propaganda-Programm mutiert.

 » Lees verder

Tagesdosis 13.1.2018 – Immer im Dienst der Finanzelite: Die Koalitionspolitik der SPD (Podcast) | KenFM.de

Tagesdosis 13.1.2018 – Immer im Dienst der Finanzelite: Die Koalitionspolitik der SPD (Podcast) | KenFM.de

15-01-18 09:43:00,

Ein Kommentar von Ernst Wolff.

Nachdem die SPD im letzten Bundestagswahlkampf das schlechteste Ergebnis seit der Gründung der Bundesrepublik erzielt hatte, verkündete ihr Vorsitzender Martin Schulz noch in der Wahlnacht, man werde in die Opposition gehen, um dort einen „Erneuerungsprozess“ einzuleiten. Vier Monate später haben Schulz und Co. in dieser Woche genau das Gegenteil getan und mit den Vertretern von CDU und CSU die Grundlagen für eine neue Große Koalition gelegt.

Die 180-Grad-Wende verwundert kaum noch jemanden, denn dahinter verbirgt sich eine politische Doppelstrategie, die die SPD seit mehr als einem halben Jahrhundert verfolgt: Nach außen als Partei der arbeitenden Bevölkerung aufzutreten, sich in Wahrheit aber bedingungslos der wahren Macht im Staat – der Finanzelite – zu unterwerfen und deren politisches Geschäft zu erledigen.

Hier ein kurzer Abriss der wichtigsten Etappen auf diesem Weg:

1966 rechnete die Finanzelite angesichts der sich abzeichnenden ersten Rezession nach dem Krieg mit einer Verschärfung sozialer Auseinandersetzungen im Land. Da die CDU es über Jahre hinweg allein nicht geschafft hatte, Vorkehrungen für mögliche Unruhen zu treffen, trat die SPD einer Großen Koalition unter dem ehemaligen NSDAP-Mitglied Kiesinger bei und sicherte so den Notstandsgesetzen die notwendige Zweidrittelmehrheit.

Nach den Studentenunruhen und dem wochenlangen Generalstreik in Frankreich 1968 nahmen die sozialen Spannungen in Deutschland zu. Die Finanzelite brauchte dringend eine Kraft, die ihr half, den immer stärker werdenden Widerstand gegen das System aufzufangen. Mit Hilfe der FDP übernahm die SPD unter Willy Brandt 1969 die Regierung und machte sich umgehend ans Werk – einerseits durch Zugeständnisse an die Gewerkschaftsbasis, andererseits durch den „Radikalenerlass“, ein verfassungswidriges Berufsverbot für Kritiker des Systems.

1973 ging der Nachkriegsboom unwiderruflich zu Ende, die soziale Lage in Deutschland heizte sich weiter auf. Trotz aller Bemühungen gelang es Brandt nicht, der zunehmenden Massenstreiks Herr zu werden. Als er sogar zweistelligen Lohnerhöhungen zustimmte, wurde es der Finanzelite zu bunt. Sie forderte einen Kurswechsel.

Die Folge: Willy Brandt wurde durch den ehemaligen Wehrmachtsoffizier Helmut Schmidt ersetzt. Schmidt bedankte sich für seine Ernennung durch Sozialkürzungen und Massenentlassungen, ebnete der Energiewirtschaft durch die Durchsetzung des Baus von   Atomkraftwerken gegen den Willen eines großen Teils der Bevölkerung den Weg ins Atomzeitalter und erschloss den Großbanken neue Verdienstmöglichkeiten,

 » Lees verder

KenFM-Spezial: Coexist – Der Islam | KenFM.de

KenFM-Spezial: Coexist – Der Islam | KenFM.de

15-01-18 09:43:00,

Lieber Pieter,
schön, daß hier wenigstens eine Person noch antwortet. Von Diskussion ist auf dieser Seite nicht viel zu spüren.
Der Autor, den ich zitiert habe, steckt in der Tat im Mainstream-Narrativ über die 9/11-Ereignisse fest. Das haben Sie richtig erkannt. Auf KenFM werden wir aber vermutlich kaum jemanden finden, der noch an die offizielle Lüge glaubt; ich selbstverständlich auch nicht.
Trotzdem fand ich wichtig, was Bassam Tibi zu sagen hat und ich führte ihn vor allem deshalb an, weil er Muslim ist. Sogar Muslime scheinen also diesem Terrorframe aufzusitzen; das ist erst mal die Basis, von der aus Diskussionen stattfinden müssten, finden Sie nicht auch?

Ich selbst bin jemand, der weder einer Partei noch einer Religionsgemeinschaft angehört. Und ich unterstütze Bestrebungen zur Unity of Man, so wie das der Weise Kirpal Singh getan hat (gestorben 1975).

Zur Versöhnung der Religionen bitte folgenden Text lesen. Da steht im Grunde alles drin, was Coexist gerne erreichen möchte, falls ich den Initiator richtig verstanden habe.

„DIE EINHEIT DES MENSCHEN
Mit Seinem letzten Rundschreiben vom 15. Mai 1974, gab Sant Kirpal Singh die Richtlinien für die Bewegung vor, und zeigte klar, was Seine Vision für Unity of Man ist

Der Mensch, als die höchste Stufe der gesamten Schöpfung, ist grundsätzlich überall der gleiche. Alle Menschen werden auf dieselbe Art geboren, empfangen alle Gaben der Natur auf gleiche Weise, haben denselben inneren und äußeren Aufbau und werden im Körper durch dieselbe Kraft kontrolliert, die unterschiedlich „Gott“, „Wort“ oder „Naam“ usw. genannt wird. Alle Menschen sind als Seelen gleich, verehren denselben Gott und sind bewusste Wesen; vom selben Geist wie Gott, sind sie Glieder Seiner Familie und sind so miteinander als Brüder und Schwestern in Ihm verbunden.

2. Alle erwachten und erleuchteten Meister und spirituellen Lehrer, die zu verschiedenen Zeiten und an verschiedenen Orten auf diese Welt kamen, haben in ihrer Sprache und auf ihre Art diese unveränderliche Wahrheit hervorgehoben. Sie sagen, dass alle Menschen, ungeachtet ihrer Zugehörigkeit zu bestimmten Gesellschaftsschichten und Religionen, eine Gemeinschaft bilden.

3. Guru Nanak, der große Lehrer und Messias des Friedens, sagte: Das Höchste ist, sich zur universalen Bruderschaft zu erheben, ja, alle Geschöpfe, als seinesgleichen zu betrachten.

4. Indiens altehrwürdiges Mantra Vasudeva kutumb bukam stellt denselben Grundsatz auf: Die ganze Menschheit ist eine Familie.

 » Lees verder

Kriegsverbrecher auf freiem Fuß

Kriegsverbrecher auf freiem Fuß

15-01-18 09:42:00,

Es sind derart viele Fälle, dass ich hier nicht alle aufführen kann. Exemplarisch habe ich drei Ereignisse aus verschiedenen Jahrzehnten ausgewählt:

  • den illegalen Angriff der europäischen Demokratien Großbritannien und Frankreich auf Ägypten 1956;
  • den Terroranschlag der französischen Demokratie auf das Schiff Rainbow Warrior der Umweltorganisation Greenpeace 1985 sowie
  • den illegalen Angriff von US-Präsident Donald Trump auf Syrien am 7. April 2017.

Weil die Massenmedien weder in den europäischen noch den amerikanischen Demokratien diese Verbrechen offen ansprechen und kritisieren und weil bisher die verantwortlichen Politiker auch nicht von einem Gericht verurteilt wurden, hält sich in der Bevölkerung der angreifenden Staaten hartnäckig der Irrglaube, dass Demokratien nie Kriege beginnen und auch niemals Terror als Instrument der Politik einsetzen würden.

Doch die genannten drei Beispiele belegen eindrücklich:

Demokratien, die dem NATO-Militärbündnis angehören sowie im UNO-Sicherheitsrat über ein Veto-Recht verfügen, durch das sie sich vor Verurteilung schützen können, haben wiederholt andere Länder angegriffen.

Das ist illegal. Denn in der UNO-Charta von 1945 heißt es in Artikel 2 Ziffer 4:

»Alle Mitglieder unterlassen in ihren internationalen Beziehungen jede … Anwendung von Gewalt.«

Die Charta billigt den Einsatz von Gewalt nur dann, wenn ein angegriffener Staat sich verteidigt oder der UN-Sicherheitsrat den Militärschlag genehmigt hat. In allen anderen Fällen verbietet die UNO Kriege. Terroranschläge sind zudem immer verboten.

Ägypten ist strategisch ein wichtiges Land, weil der 1869 eröffnete und 160 Kilometer lange Suezkanal für die Versorgung Europas mit Erdöl eine zentrale Rolle spielt. Der Kanal verbindet das Mittelmeer mit dem Roten Meer und erspart den Schiffen vom Persischen Golf nach Europa den Weg um Afrika. Der Kanal wird heute täglich von Tankern passiert, die Erdöl und verflüssigtes Erdgas auf den europäischen Markt bringen.

Für Gamal Abdel Nasser, der Ägypten in den 1950er-Jahren als Präsident regierte, war der Suezkanal ein verhasstes Symbol des europäischen Kolonialismus. Denn die lange und schmale Wasserstraße durch die ägyptische Wüste war von den Franzosen erbaut worden und befand sich danach als private Suezkanal-Gesellschaft im gemeinsamen Besitz von Frankreich und der Kolonialmacht Großbritannien.

Nasser verfolgte im Kalten Krieg eine nationalistische Neutralitätspolitik und pflegte die Zusammenarbeit mit Indien und Jugoslawien, deren Blockfreiheit er bewunderte. Um zu verhindern, dass Ägypten in den Einflussbereich der kommunistischen Sowjetunion geriet,

 » Lees verder

Ein scharfes Schwert

Ein scharfes Schwert

15-01-18 09:41:00,

Die Macht des Dokumentarfilms wurde mir erstmals beim Schnitt meines ersten Films The Quiet Mutiny bewusst.

Im Kommentar erwähne ich ein Huhn, auf das mein Team und ich stießen, als wir mit amerikanischen Soldaten in Vietnam auf Patrouille waren.

“Das muss ein Vietkong-Huhn sein – ein kommunistisches Huhn“, sagte der Sergeant. Er notierte in seinem Bericht: “Feind gesichtet”.

Dieser Augenblick mit dem Huhn schien die Farce des Krieges zu verdeutlichen, und so nahm ich die Szene in den Film auf.

Vermutlich war das unklug.

Die Filmaufsicht des kommerziellen Fernsehens in Großbritannien, damals die Independent Television Authority oder ITA – hatte verlangt, mein Skript zu sehen.

Welche Quelle ich denn hätte für die politische Ausrichtung des Huhns, wurde ich gefragt. Handelte es sich denn tatsächlich um ein kommunistisches Huhn oder hätte es auch ein pro-amerikanisches Huhn sein können?

Dieser Unsinn hatte natürlich einen ernsten Hintergrund; als The Quiet Mutiny im Jahr 1970 von ITV ausgestrahlt wurde, beschwerte sich der US-Botschafter von Großbritannien, Walter Annenberg, ein persönlicher Freund Präsident Richard Nixons, bei der ITA.

Er beschwerte sich nicht über das Huhn, sondern über den ganzen Film. „Ich beabsichtige, das Weiße Haus zu informieren”, schrieb der Botschafter. Herrje.

The Quiet Mutity hatte offenbart, dass sich die US-Armee in Vietnam aufrieb. Es herrschte offene Rebellion: Zum Kriegsdienst eingezogene Männer lehnten sich gegen Befehle auf und schossen ihren Offizieren in den Rücken oder töteten und verwundeten sie mit Granaten, während sie schliefen.

Nichts davon wurde in den Nachrichten gebracht. Es bedeutete nämlich, dass der Krieg verloren war; und man war dem Überbringer dieser Nachricht nicht eben dankbar.

Der Generaldirektor der ITA war Sir Robert Fraser. Er zitierte Denis Foreman, damals Programmdirektor bei Granada TV, zu sich und explodierte förmlich. Sir Robert warf mit Kraftausdrücken um sich und beschrieb mich als „gefährlichen Subversiven“.

Was dem Regulierer und dem Botschafter Sorgen bereitete, war die schiere Macht einer einzigen Dokumentation: Die Macht seiner Fakten und Zeugen: insbesondere junge Soldaten, die die Wahrheit aussprachen und die der Filmemacher teilnahmsvoll in Szene gesetzt hatte.

Ich war damals Zeitungsjournalist. Ich hatte nie zuvor einen Film gemacht und verdanke Charles Denton, einem abtrünnigen BBC-Producer, wichtige Einsichten.

 » Lees verder

Angst essen Israelkritik auf

Angst essen Israelkritik auf

15-01-18 09:41:00,

Es ist an der Zeit, dass Linke, Progressive und Protestbewegungen meinungsfreier, mutiger und politisch informierter über den blockierten Frieden in Nahost debattieren. Denn die Chancen für eine nationale Selbstbestimmung der Palästinenser neben dem israelischen Staat sind günstiger, als es angesichts der Trump-Netanyahu-Allianz erscheinen mag. Die Alternative ist die fortschreitende Zerstörung der Region, inklusive atomarer Risiken.

Die Antisemitismuskeule wird immer heftiger und infamer geschwungen. Eine Universitätslehrerin in Hildesheim verlor vor gut einem Jahr im Zuge von Unterstellungen ihre Seminartätigkeit. Auch eine Politik-Dozentin an der FU Berlin wurde vorläufig von der Lehre entfernt. Beide wurden wegen ihrer Israelkritik als antisemitisch diffamiert.

Der Musiker Roger Waters von Pink Floyd wurde wegen seiner Unterstützung von Boykott-Maßnahmen, die sich gegen die Menschenrechtsverletzungen in Israel richten, an den Antisemitismus-Pranger gestellt. Die ARD beendete daraufhin die Medienpartnerschaft mit ihm und strahlt nun nicht wie geplant sein Konzert aus.

Jüngst traf es den Linkenpolitiker Dieter Dehm. Im Neuen Deutschland entlarvte Daniela Dahn daraufhin die Vorwürfe der Frankfurter Rundschau gegen Dehm nicht nur als haltlos und diffamierend, sondern als perfiden Bruch mit elementaren journalistischen Standards. Natürlich sind die Beschuldigten genauso wenig antisemitisch wie der Papst. Im Gegenteil: Sie engagieren sich für Konfliktlösungen, Frieden und Gerechtigkeit in der Region.

Es ist wie immer: Der Vorwurf des Antisemitismus ist ein wunderbares Instrument, Kritiker, Störenfriede oder Leute, die man nicht mag, zu stigmatisieren. Der Antisemitismus-Vorwurf funktioniert dabei, wie wenn man jemanden mit Dreck bewirft. Es bleibt immer etwas davon hängen. Der Verdacht lässt sich nicht widerlegen, selbst durch noch so inbrünstige Bekenntnisse.

Das Denunziationssystem arbeitet dabei erschreckend effizient und nachhaltig. Als ich vor einigen Jahren auf einem großen Taz-Kongress im Berliner Haus der Kulturen der Welt im Gespräch mit jungen Studenten auf Noam Chomsky zu sprechen kam, wiesen sie als Erstes darauf hin, dass er doch irgendwie den Holocaust in Frage gestellt habe. Sie spielten auf die sogenannte „Faurisson-Affäre“ an, die fast vierzig Jahre zurückliegt. Chomsky hatte damals die Meinungsfreiheit eines französischen Literaturprofessors verteidigt (wie 600 andere Intellektuelle und Wissenschaftler). Der Hintergrund war, dass Faurisson gewaltsam bedroht, von der Universität deswegen entlassen, dann unter anderem zu einer Gefängnisstrafe auf Bewährung verurteilt wurde, weil er privat ein Pamphlet gedruckt hatte, dass die Existenz der Gaskammern in Frage gestellt hatte.

Chomsky fasste den Sachverhalt später so zusammen:

„He was then brought to trial for ‘falsification of History’,

 » Lees verder

Der ganz normale Krieg

Der ganz normale Krieg

15-01-18 09:41:00,

Diesen Beitrag schrieb ich aus einer subjektiv politisch linken Perspektive. Einer Perspektive, der ich mich emotional verbunden fühle, ohne sie rational beschreiben zu können. Das ist in meiner Biografie begründet, doch inzwischen stellen sich viele Fragen in mir, wenn es um die linke Bewegung als einer gesellschaftspolitischen Strömung geht. Offenheit verdeutlicht sich, wenn man auch vor unbequemen Fragen nicht zurückschreckt. Das möchte ich in diesem Beitrag leben.

Was ich in den letzten Monaten zum politischen Aktionismus der Partei Die LINKE (a1) erfahren durfte, hat in mir letzte Illusionen zerstreut, dass unsere Demokratie reformierbar wäre, wenn eine neue, mit „besonders fortschrittlichen“ Werten (mit einer selbstredend rein subjektiven Wertebestimmung) auftretende Partei Regierungsgewalt erhalten würde. Damit meine ich nicht einmal ihre Rolle im deutschen Parlament sondern vor allem ihr Auftreten innerhalb der Partei und gegenüber Menschen, die sich doch erklärtermaßen und traditionell ebenfalls LINKS sehen. Doch erkenne ich zu überdenkende Verhaltensmuster nicht nur bei der Partei Die LINKE sondern auch bei den Linken als einer Bewegung, die Fortschritt, sozialen Ausgleich und Frieden auf ihrer Agenda trägt.

Die Ursachen dafür sind (allerdings nicht allein) systemisch beschreibbar und ich möchte deutlich machen, dass ich an dieser Stelle nicht das Regierungssystem der repräsentativen Demokratie anprangere. Auch sie bildet nur ein universell gelebtes Prinzip in unseren Gesellschaften ab, dessen Wahrnehmung wir uns allerdings beständig zu entziehen suchen.

Die LINKE ist also für mich nun nicht plötzlich „böse“ geworden, sondern zerstörte meine Erwartungshaltungen in sie. Sie hat in positiver Weise mein Denken daraufhin sensibilisiert, inwieweit Erwartungshaltungen überhaupt sinnvoll sind; sinnvoll gegenüber sich selbst aber vor allem sinnvoll gegenüber Anderen. Daher halte ich auch eine Abrechnung (Verurteilung) ihrer Politik – sowohl innerhalb ihrer selbst als auch im Rahmen ihres Mandats – für unangebracht. Da gibt es nämlich nichts abzurechnen. Eine ehrliche Analyse die uns sehr wohl auch auf uns selbst zurückführt, halte ich dagegen für umso notwendiger.

Es ist ein probates Mittel, auf die Herrschenden zu zeigen und unermüdlich deren Vergehen offen zu legen. Das überwiegend mit der erklärten Absicht, eine bessere Welt zu errichten. (a2) So wie allerdings die Herrschenden ebenso inbrünstig ihre guten Absichten verteidigen und ihre Widersacher entsprechend bekämpfen müssen, die ja beabsichtigen, das gute Werk zu zerstören.

Sowohl die Einen als auch die Anderen befinden sich dabei in einer ideologischen Filterblase.

 » Lees verder

Syrien: Eine Kampagne falscher Twittermeldungen rollt auf uns zu – Der verzweifelte Versuch des Westens die letzten Daesh-Überreste zu unterstützen | www.konjunktion.info

Syrien: Eine Kampagne falscher Twittermeldungen rollt auf uns zu – Der verzweifelte Versuch des Westens die letzten Daesh-Überreste zu unterstützen | www.konjunktion.info

14-01-18 05:07:00,

Das syrische Militär hat in den letzten Monaten (mit Unterstützung Russlands, Irans und der Hisbollah) zahlreiche Gebiete zurück erobern können. Auch in der Provinz Idlib befindet sich die Armee Damaskus weiter auf dem Vormarsch. Idlib ist das letzte, größere Gebiet, das sich noch unter der Kontrolle des vom Westen unterstützten Daesh befindet.

Der Verlust dieses letzten Rückzugsgebiets der Terroristen bringt einmal mehr die Hochleistungspresse auf den Plan, die natürlich ganz im Auftrag ihrer Herren Angst hat, dass Assad auch diese letzte Hochburg erobert. Die westliche Hochleistungspresse setzt dabei erneut das gern genommene Mem der “Bombardierung von Zivilisten durch Assad” ein. Die exakt gleiche Geschichte, die wir bereits bei der Befreiung Homs, Deir ez-Zour und Aleppo lesen mussten. Wird dem gleichen “Berichterstattungszeitplan” gefolgt, werden wir alsbald hören, dass Assad und Putin selbst die Bombardierungen befohlen haben und dass in Idlib “das letzte vorhandene Krankenhaus vom Diktator Assad zerstört wurde”. Analog zu Aleppo werden wir dann feststellen müssen, dass es in Idlib zahlreiche “letzte Krankenhäuser” gibt, bevor – hoffentlich – die Befreiung der Provinz erfolgt ist.

Die jetzt anlaufende Propagandakampagne gegen das syrische Militär und seiner Operation in Idlib wird bereits jetzt in den sozialen Netzen “eingeführt”. So konnte die für al-Sura schreibende Journalistin Sarah Abed eine Twitter-Kampagne identifizieren, die den Hashtag #Outrage4Idlib benutzt, um die syrischen Militäroperation zu verunglimpfen und falsche “Gräueltaten” dem syrischen Militär anzulasten.

Ein kleiner Auszug aus dem Artikel Syrian Opposition Groups Fabricate “Atrocities” For Media Campaign In Idlib (Syrische Oppositionsgruppen erfinden “Grausamkeiten” für eine Medienkampagne in Idlib) von Sarah Abed:

Während die Syrische Arabische Armee (SAA) große Fortschritte bei der Befreiung von Idlib und den umliegenden Gebieten macht, nutzen Gruppen, die die syrische Al-Qaida (HTS) unterstützen, Twitter, um eine Propagandakampagne gegen die SAA zu starten. Eine massenproduzierte Liste vorgefertigter Tweets, die “Grausamkeiten” aufzeigen [sollen], die noch bevorstehen, wurde von Oppositionsgruppen veröffentlicht, um Unterstützung für die syrische Al Qaida zu erhalten, die derzeit in Idlib gegen syrische Regierungstruppen kämpft.

Solche fiktiven Tweets dienen dazu, die anti-syrische Regierung in den sozialen Medien zu fördern,

 » Lees verder

Perspektiven auf die Blockchain: “Vom demokratischen Ansatz bei Bitcoin ist nicht mehr viel übrig”

Perspektiven auf die Blockchain: “Vom demokratischen Ansatz bei Bitcoin ist nicht mehr viel übrig”

13-01-18 10:35:00,

Einigen Leuten geht es bei Bitcoin und Blockchain um wesentlich mehr als Finanzspekulation. So sehen manche das Ende des Staates gekommen und träumen von einer sich selbst steuernden Gesellschaft auf Basis von vernetzten intelligenten Maschinen. Von einer Welt ohne Grenzen mit frei zugänglichen Wirtschaftsräumen. In einer dreiteiligen Interview-Serie sprechen wir mit Menschen über die Blockchain. Los geht es mit Prof. Dr. Rüdiger Weis. Er ist Mathematiker, Informatiker und Kryptograph an der Beuth-Hochschule für Technik Berlin.

Wir finanzieren uns fast vollständig aus Spenden von Leserinnen und Lesern. Unterstütze unsere Arbeit mit einer Spende oder einem Dauerauftrag.

Mit der Blockchain hat sich eine neue Projektionsfläche für eine Vielfalt an gesellschaftlichen Wünschen und Idealvorstellungen aufgetan. Das Versprechen: Eine globale Datenbank, die nicht manipulierbar und absolut transparent ist. Keine Informationsasymmetrien, keine Übervorteilung. Ist die Blockchain der Exit-Plan, um einer sich nicht vertrauenden und unsolidarischen Menschheit zu entkommen?

Demokratische Alternative zum Geldsystem

netzpolitik.org: Kannst du in drei Sätzen erklären, was Blockchain ist?

Rüdiger Weis: Unter Blockchain versteht man eine Mischung aus unterschiedlichen Technologien aus der Informatik und Mathematik, die gewährleistet, dass Daten in einer bestimmten Reihenfolge angeordnet werden. Mit diesem relativ einfachen Grundkonzept kann man Dinge wie eine Buchhaltung realisieren, indem man die Daten in ein öffentlich zugängliches und kryptographisch gesichertes, verteiltes Logbuch schreibt. Der revolutionäre Durchbruch kam mit der Implementierung von Bitcoin als kryptographische Währung.

netzpolitik.org: Was ist das Neuartige bei Bitcoin?

Rüdiger Weis: Das Neuartige ist eigentlich, dass da eine Gruppe von Leuten, die dem bestehenden staatlichen Geldsystem sehr kritisch gegenübersteht, versucht eine demokratische Alternative zu bauen. Die ersten Ideen dazu kamen aus Amerika, wo Libertäre und auch sogenannte Krypto-Anarchisten Modelle entwickelt haben, mit denen sie darauf abzielten, eine Währung zu generieren, die weder auf staatlicher Kontrolle noch auf der Kontrolle von großen Organisationen beruht. Der eigentliche Ansatz war zu sagen, wir machen eine demokratische, für alle nachvollziehbare Art des Geldsystems.

netzpolitik.org: Inwiefern ist der Staat in diesem System von seiner Rolle befreit?

Rüdiger Weis: Das ist ein interessantes Thema aus der Volkswirtschaftslehre. Hier geht es darum, wer die Geldmenge bestimmt. Im Falle des gängigen Geldsystems bestimmen die Staaten oder die Zentralbanken unterschiedliche Konstruktionen, während es bei Bitcoin eine harte Begrenzung der Menge der auszugebenden Bitcoins gibt.

 » Lees verder

Die soziale Frage – ohne Klassenkampf keine Hegemonie – www.NachDenkSeiten.de

Die soziale Frage – ohne Klassenkampf keine Hegemonie – www.NachDenkSeiten.de

13-01-18 10:31:00,

13. Januar 2018 um 11:30 Uhr | Verantwortlich:

Die soziale Frage – ohne Klassenkampf keine Hegemonie

Veröffentlicht in: Neoliberalismus und Monetarismus, Soziale Gerechtigkeit, SPD, Ungleichheit, Armut, Reichtum

Andrea Ypsilanti hat ein Buch geschrieben mit dem Titel “Und morgen regieren wir uns selbst“, das heute im Westend Verlag erscheint. Darin analysiert sie die Krise der europäischen Sozialdemokratie, spricht sich gegen eine erneute große Koalition aus, fordert die Demokratisierung der inneren Strukturen und entwickelt Ideen, wie die gesellschaftliche Linke zusammenfinden kann, um der neoliberalen Politik einen ernsthaften sozial-ökologischen Umbau entgegenzusetzen. Ein Auszug. Albrecht Müller.

»There’s class warfare, all right, but it’s my class, the rich class, that’s making war, and we’re winning.« Buffett sagte das nicht aus Überheblichkeit, sondern mit Sorge. Investoren wie er oder George Soros erkennen sehr wohl, dass die Schere zwischen oben und unten immer weiter auseinandergeht. Thomas Piketty führt in seinem Werk Das Kapital im 21. Jahrhundert (2016) überzeugend aus, dass die Besitzer von Finanzvermögen, Aktien, Immobilien, Anleihen und so weiter gar nicht anders können, als immer reicher zu werden. Es genüge, einfach stillzuhalten und die Erträge des »passiven« Einkommens anzuhäufen. Der reale Produktionsprozess, der den gesellschaftlichen und materiellen Reichtum erwirtschaftet, kommt dabei nicht mehr mit. Das ist keine moralische Position, sondern einfache Empirie.

Es genügt also nicht, wenn Sozialdemokrat*innen in immer neuen Varianten in Wahlkämpfen die Platte der sozialen Gerechtigkeit auflegen. Es geht eben nicht nur um gute Löhne oder gute Arbeit. Es geht darum, wie die Klassenfrage aufgerufen und die Auseinandersetzung geführt wird. Der Klassenkampf von oben ist real, subtil, medial hegemonial. Das kommt zum Ausdruck, wenn leichtfertig und defätistisch anerkannt wird, dass man eben nicht gegen die Finanzmärkte, das »scheue Reh des Kapitals«, Politik machen könne. Wenn man diese Form der Herrschaft und Ideologie quasi als ein Naturgesetz hinnimmt, in dessen Rahmen höchstens leichte Verbesserungen möglich sind und der Kapitalismus nur »gezähmt« werden kann, wird Gegenhegemonie kaum zu verwirklichen sein. Die Marktsozialdemokratie hat diese Haltung verinnerlicht. Sie hat sich danach ausgerichtet. Die zweite Formation im Klassenkampf ist horizontal. Dem Neoliberalismus ist es gelungen, die unteren sozialen Klassen gegeneinander aufzuwiegeln und auszuspielen. Nun steht er wie der Zauberlehrling vor den Geistern,

 » Lees verder

Parteien sondieren – Bevölkerung lässt es in Vollnarkose über sich ergehen

Parteien sondieren – Bevölkerung lässt es in Vollnarkose über sich ergehen

12-01-18 12:40:00,

Monitoring (Überwachung) während einer Narkose. Bild: docP/ CC BY-SA 3.0 DE

  1. Parteien sondieren – Bevölkerung lässt es in Vollnarkose über sich ergehen

  2. Klimaziele und Renditeerwartungen


  3. Auf einer Seite lesen

Doch das Desinteresse an den Verhandlungen sollte nicht als unpolitisch missverstanden werden

“Vorsicht, lassen Sie sich nicht breitschlagen.” Dieser Appell der Politsatiregruppe Büro für Ungewöhnliche Maßnahmen an die SPD-Sondierungsgruppe, die Regierungsmöglichkeiten mit der Union erkunden soll, fand in den Medien keine Resonanz. Dabei erinnerte der Brief die SPD-Politiker an ihre Wahlversprechungen, die Mietsteigerungen zu bremsen:

Laut einer Umfrage befürchten 47% der Berlinerinnen wegen Mietsteigerungen ihre Wohnung zu verlieren – ähnlich wie in den meisten Städten. Katastrophale Spekulanten-freundliche Gesetze führen immer massenhafter zu willkürlichen Luxus-Modernisierungen, völlig legalen Wuchermieten, Verarmung, Entmietung und faktische Vertreibung der Menschen aus Ihrer Heimat. Solche Gesetze wie z.B. der Umlage-§ 559 müssen abgeschafft oder grundlegend novelliert werden, damit die Menschen nicht in permanenter Angst leben müssen! Die Härtefall-Klausel ist nur ein Deckmäntelchen – aber faktisch völlig unzureichend. Das schafft gerade in Deutschland eine Situation, die schlimmer ist als im Mittelalter! Dort wurden die Menschen nur mit einem “Zehnten” Teil ausgeplündert – heute darf es hierzulande schon ein Vielfaches sein.”

Büro für Ungewöhnliche Maßnahmen

Nun kann man es für naiv halten, die Parteien an ihre Wahlversprechen und die SPD an die Bedeutung ihres Anfangsbuchstabens zu erinnern. Unbestreitbar ist aber die Angst vor hohen Mieten ein Thema, das viele Menschen bis in die Mittelschichten umtreibt.

In dem genannten Brief werden mit der Abschaffung des Modernisierungs-Umlage-Gesetzes nach § 559 BGB Maßnahmen genannt, die bei einem vorhandenen politischen Willen umgesetzt werden könnten. Kurt Jotter vom Büro für Ungewöhnliche Maßnahmen empfiehlt der SPD, solche Themen in den Vordergrund zu stellen.

Sollte die Realisierung an der Union scheitern und es zu Neuwahlen kommen, könnte sie mit solchen sozialen Wegmarken vielleicht sogar wieder Stimmen gewinnen bzw. für Parlamentsmehrheiten sorgen, die eine Koalition links von der Union möglich machen würden.

Nur allein die Tatsache, dass diese Mehrheiten nie genutzt wurden, als es sie bis zu den letzten Wahlen noch gab,

 » Lees verder

One World Art Connection – Eine Initiative für Jugend, Kunst & inter­kultu­rellen Dialog

One World Art Connection – Eine Initiative für Jugend, Kunst & inter­kultu­rellen Dialog

12-01-18 12:32:00,

One World Art Connection – Eine Initiative für Jugend, Kunst & inter­kultu­rellen Dialog

In diesem Video stellen wir One World Art Connection e.V. vor, der 2009 als gemein­nütziger Verein zur Förderung von Jugend, Kunst und inter­kultu­rellen Dialog gegründet wurde. OWAC unterstützt in eigenen Münchner Pro­jekten und in Zu­sam­men­arbeit mit der Stiftung Lauterbacher Mühle junge Musiker verschiedener Nationalitäten durch Ausbildungen, Workshops, Konzerte und Veröffentlichungen.

Website: www.one-world-art-connection.de

VIDEO: Eine Initiative für Jugend, Kunst & inter­kultu­rellen Dialog

Wenn Sie weitere Vereine kennenlernen möchten, die mit lösungsorientierter Arbeit Tag für Tag einen Beitrag leisten, besuchen Sie unsere YouTube-Playlist „Der Funke“.

Spenden Sie, um unabhängige Medien zu unterstützen!

Klicken Sie hier oder auf das Bild.

Banner Spende Webseite_D

ÜBER ONE WORLD ART CONNECTION E.V. (OWAC)

Website: www.one-world-art-connection.de

OWAC wurde 2009 als gemein­nütziger Verein zur Förderung von Jugend, Kunst und inter­kultu­rellem Dialog gegründet.

OWAC unterstützt in eigenen Münchner Pro­jekten und in Zu­sam­men­arbeit mit der Stiftung Lauterbacher Mühle junge Musiker verschiedener Nationalitäten durch Ausbildungen, Workshops, Konzerte und Veröffentlichungen.

RSS

Facebook

Twitter

Google+

One World Art Connection – Eine Initiative für Jugend, Kunst & inter­kultu­rellen Dialog

Email

SHARE  » Lees verder

China: “Geordneter Ausstieg” aus dem Bitcoin

China: “Geordneter Ausstieg” aus dem Bitcoin

11-01-18 09:39:00,

Bild: CC0

Kryptowährung erfordert inzwischen einen gewaltigen Rechenaufwand. Entsprechend beginnt der Strombedarf exorbitant zu werden

China will einen geordneten Ausstieg aus dem sogenannten Bitcoin-Mining. Das berichteten Anfang der Woche verschiedene Medien. Offenbar wurde eine interministerielle Arbeitsgruppe eingerichtet, die sich mit der Eindämmung der Kryptowährung befasst.

Diese hat die Provinzbehörden angewiesen, die mit Bitcoins befassten Unternehmen “aktiv aus den Aktivitäten hinaus zu geleiten” (“actively guide”). Auf Twitter findet sich offenbar das Original der entsprechenden Anweisung auf Chinesisch.

Den Behörden ist die digitale, von keiner Zentralbank kontrollierbare Währung schon seit längerem ein Dorn im Auge. Mancher Beobachter sinniert bereits über potenzielle Folgen der Bitcoin-Spekulation für die Realwirtschaft.

Nun soll in der Volksrepublik daher offenbar der “geordnete Ausstieg” durchgesetzt werden, das heißt, man möchte offenbar nach Möglichkeit Turbulenzen und ein Übergreifen auf die Finanzmärkte verhindern.

Energieverbrauch

Und es gibt noch einen ganz handfesten Grund, der Hysterie Einhalt zu gebieten: der Energiebedarf. Bitcoins werden von Computern errechnet, und diese Berechnungen, so sieht es die Bitcoin-Software vor, werden mit der Zeit immer komplizierter. Vor einigen Jahren reichte noch ein Laptop, um ein paar Bitcoins zu erzeugen, heißt es in einer Beschreibung der Plattform Extremetech.

Inzwischen sind aber beachtliche Rechnerleistungen notwendig, und entsprechend steigt der Stromverbrauch immer mehr. Im vergangenen Jahr soll die Erzeugung neuer Bitcoins 20,5 Milliarden Kilowattstunden Strom verbraucht haben. Das entspricht dem bundesweiten Strombedarf für etwas mehr als zwei Winterwochen.

Inzwischen schätzt der Bitcoin Energy Consumption Index den Bitcoin-Jahresverbrauch bereits auf 39,44 Milliarden Kilowattstunden. Das entspricht schon fast dem Jahresverbrauch der 7,4-Millionen-Einwohner-Stadt Hongkong. Die aktuellen, aufs Jahr hochgerechneten Energiekosten betragen demnach knapp zwei Milliarden US-Dollar.

Der enorme Energiebedarf besteht allerdings nicht nur für die Erzeugung neuer Bitcoins, sondern auch für die aufwendigen Transaktionen, mit denen bezahlt wird und diese Zahlungen verifiziert werden. Zur Zeit verbraucht eine einzige Transaktion 332 Kilowattstunden. Das entspricht fast einem Zehntel des Jahresverbrauchs eines deutschen Durchschnittshaushalt oder Stromkosten von rund 90 Euro.

Nicht ganz legal

Im vergangenen Jahr soll etwas mehr als die Hälfte der neuen Bitcoins in China errechnet worden sein. Dort haben sich findige Menschen offensichtlich darauf spezialisiert, vor allem in Provinzen mit niedrigen Strompreisen Computer aufzustellen und neue Bitcoins zu errechnen.

 » Lees verder

Report: Unser drittes deutschlandweites Treffen in Frankfurt

Report: Unser drittes deutschlandweites Treffen in Frankfurt

10-01-18 04:35:00,

Report: Unser drittes deutschlandweites Treffen in Frankfurt

DiEM25 Germany Team

Mi 01, 2018, DSC News

Am dritten Wochenende im Oktober 2017 hat DiEM25 in Frankfurt das bislang größte deutschlandweite Treffen abgehalten.
Fast 100 DiEMer und Nichtmitglieder strömten in das Finanzkapital des Landes ein, um Themen von der Rolle und Macht der EZB bis hin zum Potenzial für eine europäische Verfassung zu diskutieren.
Die dreitägige Veranstaltung befasste sich auch mit Fragen, die sehr wichtig für die Ausrichtung von DiEM25 selbst waren: Insbesondere, ob unsere Bewegung eine eigene Wahlidentität entwickeln sollte. In einem der am besten besuchten Workshops diskutierten die Teilnehmer über die Vor- und Nachteile von DiEM25, seine Position als Bewegung zu erhalten, Partei zu werden und einen sogenannten “Wahlflügel” zu gründen.

Viele Mitglieder befürworteten diesen Vorschlag, während andere empfahlen, der Bewegung eine organische Entwicklung zu ermöglichen und ihre politische Basis zu stärken, bevor sie Wahlen durchführen. Alle Teilnehmer erkannten jedoch die Dringlichkeit, einen progressiven Widerstand gegen den Wiederaufstieg des Nationalismus zu leisten.
In anderen Workshops diskutierten die Delegierten, wie Frauen im Rahmen von DiEM25 und in Europa im Allgemeinen besser einbezogen und unterstützt werden können. Sie erkundeten das Konzept von Rebel Cities, und untersuchten soziale und politische Theorien über die Umwelt, mit besonderem Bezug auf die Ideen des Philosophen Bruno Latour.
Ziel des deutschlandweiten Treffens war es nicht nur, konkrete Aktionen zu diskutieren und zu entwickeln, sondern auch DiEMer zu vernetzen und Ideen auszutauschen.

Ein Mitglied von DiEM25 kommentierte: “Wir haben bei diesem Treffen neue Wege beschritten und den Dialog darüber vorangetrieben, wie eine alternative Politik entwickelt werden kann, nicht nur für Deutschland, sondern für ganz Europa”.
Ein anderer sagte: “Ich bin zu dieser Veranstaltung gekommen, in der Hoffnung, Menschen aus verschiedenen Städten und Ländern zu treffen und mit ihnen in Kontakt zu treten und etwas Motivation zu bekommen, und genau das ist passiert.”
Am Samstagabend fand eine Podiumsdiskussion mit Rednern aus verschiedenen politischen und sozialen Bewegungen statt, die sich mit der Frage beschäftigten, wie eine fortschrittliche Agenda auf europäischer Bühne am besten gefördert werden kann.

Germany-wide meeting in Frankfurt

Die Veranstaltung endete am Sonntagnachmittag mit der Verabschiedung einer acht Punkte umfassenden “Frankfurter Erklärung”, deren Text in Kürze veröffentlicht wird.

Ein detaillierter Bericht der Veranstaltung wird den Mitgliedern zu gegebener Zeit zur Verfügung stehen.

 » Lees verder

Studie: Die biometrische Datenbank SIBIOS und die Menschenrechte in Argentinien

Studie: Die biometrische Datenbank SIBIOS und die Menschenrechte in Argentinien

10-01-18 03:40:00,

Die argentinische Bürgerrechtsorganisation Asociación por los Derechos Civiles (ADC) hat eine Studie zu Biometrie und Menschenrechten veröffentlicht. Die Studie (PDF) analysiert das argentinische biometrische Identifikationssystem SIBIOS, gibt aber auch Hinweise auf generelle Probleme der Nutzung biometrischer Merkmale.

Wir finanzieren uns fast vollständig aus Spenden von Leserinnen und Lesern. Unterstütze unsere Arbeit mit einer Spende oder einem Dauerauftrag.

Biometrische Daten lassen sich in drei Klassen aufteilen: biologische Daten, morphologische Daten und verhaltensbasierte Daten. Zu den biologischen Daten gehören Gendaten und Blutdaten, zu den morphologischen Daten wie Fingerabdrücke, Gesichtsbiometrie, Iris, aber auch die Stimme. Zu den verhaltensbasierten Daten gehören die menschliche Gangart oder die Art zu schreiben oder zu tippen.

In den letzten Jahren ist die Nutzung biometrischer Daten stark angestiegen und hat in den Alltag Einzug gehalten, beispielsweise beim Entsperren von Smartphones durch den Fingerabdruck. Dabei sind biometrische Daten, im Gegensatz zu einem Passwort, nicht wirklich geheim. Im Gegensatz zu einem Passwort kann ein Mensch dazu gezwungen werden, seinen Fingerabdruck abzugeben oder sein Gesicht fotografieren zu lassen. Dies sei vor allem bei der Nutzung der Biometrie zu Sicherheitszwecken ein Unsicherheitsfaktor, heißt es in der Studie.

Fehlerquoten führen zur fälschlichen Kriminalisierung

Zudem hätten Systeme zur biometrischen Erkennung eine Fehlerquote, die einerseits die Merkmale nicht erkennt oder falsch zuordnet. Zudem könne ein Daten-Bias die Erkennung verzerren. Werde nun ein System, beispielsweise zur Gesichtserkennung, angewandt, würde ein falsche Erkennung schnell zur fälschlichen Kriminalisierung oder sozialen Exklusion von Personen führen. Ein weiteres Problem sei die zentrale Speicherung von biometrischen Daten, die schon allein aus Gesichtspunkten der IT-Sicherheit schwierig sei und Angriffe ermögliche.

Zu diesen Problemfeldern treten die unsichtbaren Gefahren der biometrischen Überwachung. Systeme, die einer Identifizierung dienen, üben einen dämpfenden Effekt (chilling effect) auf die Freiheit aus. Wer sich überall mit vollem Namen erfasst sieht, wird sich anders verhalten als jemand, der unbeobachtet handeln kann. Die Studie hebt die Wichtigkeit der Privatsphäre hervor:

Privatsphäre ist das Recht einer Person, selbst zu entscheiden, inwieweit sie bereit ist, ihre Gedanken, Gefühle und persönlichen Erfahrungen mit anderen zu teilen. Dank der Privatsphäre können wir Räume schaffen, um alles, was uns zu Menschen macht, wie unsere familiären und romantischen Bindungen, Freundschaften, berufliche Beziehungen, unsere Vorlieben, Gedanken und all das, was unsere Persönlichkeit ausmacht,

 » Lees verder

Allianz ELIANT Newsletter

Allianz ELIANT Newsletter

10-01-18 03:28:00,

Liebe ELIANT Freunde,

In ihrer Eröffnungsrede an der ELIANT-Konferenz vom 28. November 2017 wies Martine Reicherts, Generaldirektorin der EU-Kommission Bildung und Kultur, auf die Bedeutung der von ELIANT organisierten digitalen Debatte hin und sagte: “Wir müssen den Menschen zurück in den Mittelpunkt der Gesellschaft stellen. Die Gesellschaft braucht Menschen wie Sie. Es ist eine Frage von Herz, Freundschaft und gemeinsamen Werten und wir sollten uns auf alles konzentrieren, was uns verbindet, auch wenn wir viele Dinge anders sehen.”

Anschliessend sprach Prof. Fuchs, ein internationaler Experte für Kognitionswissenschaft, wie existentiell für Kinder körperliche Aktivität, soziale Interaktion und emotionales Engagement sind. Diese drei bilden zusammen eine integrale Einheit, und das Gehirn braucht alle drei, um sich in den ersten 16 Lebensjahren gut entwickeln zu können. Und Prof. Gertrud Teuchert-Noodt schloss ihre Ausführung mit Einsteins Worten: “Lernen ist Erfahrung. Alles andere ist nur Information.”

Die ELIANT-Konferenz vom 28. November mit mehr als 160 Teilnehmern war ein großer Erfolg und hat wesentlich dazu beigetragen, die Bedeutung der altersgerechten Nutzung digitaler Medien für die Entwicklung der Kinder und ihren Fähigkeiten aufzuzeigen. Hier finden Sie Videos, schriftliche Zusammenfassungen, Bilder und die Twitter-Geschichte dieser Konferenz.

Mit herzlichen Grüßen und den besten Wünschen zum Neuen Jahr

Ihre
Michaela Glöckler

 » Lees verder

Roundup/Glyphosat: Neue Studie zeigt Veränderungen der Darmmikrobiome von Ratten | www.konjunktion.info

Roundup/Glyphosat: Neue Studie zeigt Veränderungen der Darmmikrobiome von Ratten | www.konjunktion.info

10-01-18 11:31:00,

Glyphosate - Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt Wikipedia/GlyphosateGlyphosate - Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt Wikipedia/Glyphosate

Glyphosate – Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt Wikipedia / Glyphosate

Eine neue Studie zu Glyphosat hat jetzt festgestellt, dass eine Roundup-Exposition zu erheblichen Veränderungen im Darmmikrobiom von Ratten führt.

Diese Studie wurde von einem Forscherteam an der Universitè Caen Normandie, Frankreich um Professor Gilles-Eric Seralini durchgeführt. Seralini ist Molekularbiologe und für seine wichtigen Studien zu genmanipuliertem Mais bei gleichzeitigem Einsatz von Glyphosat bekannt. Seine damaligen Ergebnisse zeigten, dass Ratten beim Verzehr von GMO-Mais, der mit Roundup behandelt wurde, Krebs bekommen. Es ist daher wenig verwunderlich, dass Monsanto als Hersteller von Roundup damals Maßnahmen einleitete, damit Seralini die Studie widerrufen musste. Später wurde die Forschungsarbeit in “angepasster Form” veröffentlicht.

In seiner neuesten Studie wurden Stuhlproben von Ratten analysiert, um Aussagen zu den Darmmikrobiomen machen zu können. In vitro gezüchtete Bakterien, wobei als Nährboden Kot von Kontrolltieren verwendet wurde, erhielten in einer zweiten Versuchsreihe eine Behandlung mit drei Roundup-Konzentrationen: 0,1 ppb, 400 ppm und 5.000 ppm.

Die Mannschaft um Seralini stellte dabei fest, dass eine geschlechtsspezifische Veränderung der Darmmikrobiomen bei weiblichen Ratten eintrat. So gab es einen Anstieg bei der Bacteroidetes-Familie S24-7, während die Lactobacillae-Bakterienfamilie abnahm. Diese Veränderung trat bei allen drei Dosen auf, was darauf hindeutet, dass diese in erster Linie auf den in Roundup eingesetzten Wirkstoff Glyphosat zurückzuführen ist und nicht auf die verabreichte Menge.

Zahlreiche Erkrankungen werden heute mit der sogenannten Darm-Mikrobiota-Dysbiose, wie entzündliche Darmerkrankungen und Darmkrebs, in Verbindung gebracht. Zudem geht man davon aus, dass die Darmgesundheit, Einfluss auf Krankheiten wie Diabetes, Asthma, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Lebererkrankungen, Fettleibigkeit und Autismus nehmen kann. Die französischen Forscher wiesen darauf hin, dass der stattfindende Anstieg der Darmkrankheiten in den westlichen Industrieländern nicht allein genetische Gründe haben kann, sondern dass auch Umweltfaktoren (wie der Einsatz von Roundup) eine große Rolle spielen.

Diese neue Studie könnte durchaus der Anstoß für weitere Studien in einem größere Umfang sein, die zeigen, dass Roundup auch zu Veränderungen der Darmmikrobiomen beim Menschen führen kann.

Die Initiative GM Watch fordert seit längerem weitere Untersuchungen bzgl. Roundup und dem Auftreten von Leberschäden.

 » Lees verder

Licht vom Gelben Stern – Funken der Menschlichkeit in der Zeit des Holocaust | Magazin Info3

Licht vom Gelben Stern – Funken der Menschlichkeit in der Zeit des Holocaust | Magazin Info3

10-01-18 11:08:00,

Wir freuen uns, in der Reihe „Veranstaltungen zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus“, organisiert vom Landtag in Rheinland-Pfalz, mit dem Buch „Licht vom Gelben Stern“ unseres Autors Robert O. Fisch beteiligt zu sein. Auszüge aus dem Buch des Autors, der heute über 90-jährig in Minnesota/USA lebt, werden gelesen von der Staatsschauspielerin Gaby Reinhardt, die sich seit Jahren für die Erinnerung an die jüdische Kultur in Deutschland engagiert. Die Übersetzerin Anne-Katrin Weise und Dr. Jens Heisterkamp vom Info3 Verlag werden einführende Worte sprechen.

Robert O. Fisch an seinem 91. Geburtstag. Foto: privat/Info3 Verlag

Der ungarische Jude Robert O. Fisch wurde 1944 als 19-Jähriger in seiner Heimatstadt Budapest von den Nationalsozialisten verhaftet. Er überlebte die Konzentrationslager Mauthausen und Gunskirchen und einen 55 Kilometer langen Todesmarsch. Später emigrierte er in die USA, lebte dort als Arzt, Maler und Schriftsteller. Zeitlebens war es ihm ein Anliegen, vor allem an jüngere Menschen seine Erfahrungen weiterzugeben. Die ihm wichtigste Botschaft lautet: Nicht Hass und Menschenfeindlichkeit, sondern die Liebe soll das letzte Wort behalten.

 

Eine deutschsprachige Auswahl seiner Erinnerungen an Lager und Todesmärsche ist im Info3 Verlag, Frankfurt am Main, erschienen.

Voranmeldung unter: post@buechergilde-mainz.de
oder Tel.: (06131) 22 23 40
Veranstaltende: Buchhandlung Erlesenes & Büchergilde
Mainz in Kooperation mit dem Verein für Sozialgeschichte
Mainz e.V. und der Stiftung „Haus des
Erinnerns – für Demokratie und Akzeptanz“

 
Ich mag Info3  » Lees verder

Saddam Husseins Vernehmer bei der CIA enthüllt Lügen des Irakkriegs

Saddam Husseins Vernehmer bei der CIA enthüllt Lügen des Irakkriegs

09-01-18 08:28:00,

Saddam Husseins Vernehmer bei der CIA enthüllt Lügen des Irakkriegs

In diesem von Democracy Now! produzierten und von acTVism München ins Deutsche übertragene Video enthüllt John Nixon, der CIA-Analyst, der Saddam Hussein nach seiner Gefangennahme vor ca. 14 Jahren verhört hat, dass vieles von dem, was die CIA zum Zeitpunkt der Invasion über Saddam Hussein zu wissen glaubte, falsch war. Unter anderem ergab Nixons Vernehmung von Hussein, dass Hussein bis 2003 die Macht weitgehend an seine Berater übergeben hatte, so dass er sich auf das Schreiben eines Buches konzentrieren konnte, und auch, dass es kein Programm für Massenvernichtungswaffen gab. Diese Warnungen, so Nixon, wurden von den höchsten Behörden in Washington ignoriert.

Dieses Video wurde ursprünglich am 28.12.2016 von Democracy Now! veröffentlicht.

VIDEO: Saddam Husseins Vernehmer bei der CIA enthüllt Lügen des Irakkriegs

Um die vollständige Abschrift zu diesem Video zu lesen, klicken Sie hier.

Spenden Sie, um unabhängige Medien zu unterstützen!

Klicken Sie hier oder auf das Bild.

Banner Spende Webseite_D

ÜBER DEMOCRACY NOW!

Democracy Now! ist ein landesweites, tägliches, unabhängiges, preisgekröntes Nachrichtenprogramm, das von den Journalisten Amy Goodman und Juan Gonzalez moderiert wird und Pionierarbeit für die größte öffentliche Medienkooperation in den USA leistet.

Der War and Peace Report von Democracy Now! bietet Zugang zu Menschen und Perspektiven, die in den von US-Unternehmen gesponserten Medien selten zu hören sind, darunter unabhängige und internationale Journalisten, einfache Menschen aus der ganzen Welt, die direkt von der US-Außenpolitik betroffen sind, Graswurzel- und Friedensaktivisten, Künstler, Akademiker und unabhängige Analysten. Darüber hinaus bietet Democracy Now! richtige Debatten an – Debatten unter Menschen, die ganz unterschiedliche Positionen vertreten, wie z.B. unter Sprechern des Weißen Hauses oder des Pentagon auf der einen und Aktivisten auf der anderen Seite.

RSS

Facebook

Twitter

Google+

Saddam Husseins Vernehmer bei der CIA enthüllt Lügen des Irakkriegs

Email

SHARE  » Lees verder

Facebook: Verbesserte Gesichtserkennung durch künstliche Intelligenz bei hochgeladenen Bildern | www.konjunktion.info

Facebook: Verbesserte Gesichtserkennung durch künstliche Intelligenz bei hochgeladenen Bildern | www.konjunktion.info

09-01-18 08:26:00,

Soziale Medien - Bildquelle: Pixabay / geralt; CC0 Creative Commons, freie kommerzielle Nutzung, kein Bildnachweis nötigSoziale Medien - Bildquelle: Pixabay / geralt; CC0 Creative Commons, freie kommerzielle Nutzung, kein Bildnachweis nötig

Soziale Medien – Bildquelle: Pixabay / geralt; CC0 Creative Commons, freie kommerzielle Nutzung, kein Bildnachweis nötig

Im Laufe des Jahres will Facebook seine neue Gesichtserkennungstechnologie auf seiner Website einsetzen, die – basierend auf künstlicher Intelligenz – hochgeladenen Bilder analysiert und Gesichter erkennen kann aufgrund zuvor hochgeladener, anderer Fotos. An und für sich eine bekannte und bereits eingesetzte Technik oder besser gesagt Überwachungstechnologie, die noch etwas “verbessert” wurde.

Die KI-gestützte Technologie soll nach Angaben von Facebook selbst dabei die “Privatsphäre schützen”. Die alternative Plattform Natural News schreibt dazu:

Facebook wird den umstrittenen Plan im Namen des “Schutzes Ihrer Privatsphäre” veröffentlichen. Facebook verspricht, Nutzer darauf aufmerksam zu machen, wenn jemand ein Foto von Ihnen auf Facebook hochlädt. Diese Funktion soll Benutzern helfen, “festzustellen, wenn andere versuchen Ihr Bild als Profilbild zu verwenden.” Diese Funktion ist nur eine Fassade, um die Privatsphäre der Nutzer zu beeinträchtigen, da Facebook die Erlaubnis erhält, Ihre Fotos zu analysieren und Ihre Verbindungen und Aufenthaltsorte zu verfolgen.

(Facebook will roll the controversial plan out all in the name of “protecting your privacy.” Facebook promises to alert users when someone uploads a photo of them to Facebook. This feature supposedly helps users “detect when others might be attempting to use your image as their profile picture.” This feature is just a façade to invade user privacy, as Facebook gets permission to analyze your photos and track your connections and whereabouts.)

Facebook zwingt beim Einsatz der neuen Technologie einmal mehr seine Nutzer dazu, dass sie aktiv diese Berechtigung der Gesichtserkennung deaktivieren. Standardmäßig wird Facebook nämlich die Funktion auf “aktiviert” schalten, was der Großteil der Nutzer nicht ändern wird.

Eine weitere “Verbesserung” bei der Gesichtserkennung mittels der eingesetzten KI-Technologie ist, dass das System selbst Gesichter erkennen kann, wenn die Person abgedreht zur Kamera fotografiert wurde. Bereits im Januar 2015 schrieb das renommierte Fachmagazin ARS Technica zu der damals in der Entwicklung befindlichen Technik:

Facebook-Forscher haben neue Forschungen vorgestellt, die es ermöglichen,

 » Lees verder

Die NATO. Eine Tragödie in drei Akten. – JusticeNow!

Die NATO. Eine Tragödie in drei Akten. – JusticeNow!

09-01-18 06:49:00,

Im vergangenen Jahr beschäftigte sich JusticeNow! intensiv mit der North Atlantic Treaty Organization, der NATO – dem mächtigsten Militärbündnis der Menschheitsgeschichte, dem seit vergangenem Sommer 29 Staaten angehören. Das Ergebnis dieser umfangreichen Recherchen ist ein NATO-Special in drei Akten, welche hier kurz vorgestellt werden und durch einen Klick auf die Titelbilder aufgerufen werden können.

Aggressive Expansion und Identitätskrise eines Angriffsbündnisses

Teil 1 der Reihe beschäftigt sich mit der aggressiven Expansion der NATO: der Osterweiterung, die im Jahre 1999 begann und die kein Ende zu kennen scheint. Die damit einhergehende Identitätskrise wird ebenso behandelt wie die Heuchelei des gebetsmühlenartig vorgebrachten westlichen Wertekanon aus „Freiheit, Demokratie, Menschenrechten und Rechtsstaatlichkeit“.

Das folgende GIF fasst die Expansion zusammen, und kann von diesem Link heraus geteilt werden.

Die Köpfe der mächtigsten Militärallianz aller Zeiten müssen vor Gericht gestellt werden.

Teil 2 der Reihe beschäftigt sich mit den drei großen Kriegen der NATO: Kosovo, Afghanistan, Libyen. Alle diese Kriege sind völkerrechtswidrig, damit gehören Hunderte Regierungschefs und hohe Minister der NATO-Mitgliedsstaaten, deren Generäle und alle hohen NATO-Funktionäre der letzten 20 Jahre als Kriegsverbrecher vor internationale Gerichte gestellt.

Die NATO muss sich auflösen, um die Hochrüstung der Welt zu verhindern.

Teil 3 der Reihe beschäftigt sich mit der auf Konfrontation ausgerichteten Zukunft der NATO: Das 2-Prozent-BIP-Dogma führt zu einer massiven Hochrüstung des europäischen Kontinents im dreistelligen Milliardenbereich jährlich. Weiterhin führen Expansionismus und illegale Kriege der NATO dazu, dass sich auch China – dem als aufsteigende Supermacht das 21. Jahrhundert „gehören“ wird – seine militärischen Lakaien um sich schart und die Welt zu einer Zeit, in der wir nichts mehr bräuchten als die Demilitarisierung der internationalen Politik, in einen ungekannten globalen Rüstungswettlauf eintritt. Um den großen Knall zu verhindern, muss die (schrittweise) Auflösung der NATO jetzt auf die Agenda gesetzt werden.

Wenn Dir dieses NATO-Special gefällt, würdest Du JusticeNow! weiterhelfen, indem Du diesen Übersichtsartikel in den sozialen Medien teilst oder Deinen Freunden, Familie, Feinden davon erzählst. Du kannst JusticeNow! auch auf Facebook oder Twitter folgen oder uns mit einer Spende unterstützen:

Dir gefällt der Artikel? Dann unterstütze doch unsere Arbeit,

 » Lees verder

US-Airlines testen biometrische Fotos als Ersatz für Bordkarten

US-Airlines testen biometrische Fotos als Ersatz für Bordkarten

09-01-18 06:30:00,

Die Empfehlung, mindestens zwei Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein, hat besonders an größeren Flughäfen seine Berechtigung. Denn die erhöhten Sicherheitskontrollen sorgen an einigen Stationen wie dem Check-in, der Sicherheitskontrolle und dem Boarding für erhebliche Menschenschlangen und entsprechenden Missmut bei den Passagieren – insbesondere wenn Passagierlisten bei Ausfällen per Hand abgeglichen werden müssen.

Optimierungen dieser Pflicht-Wartestellen werden laufend vorgenommen. Verzweigte Wartebereiche erzeugen den Eindruck einer geringeren Wartezeit. Die Möglichkeit des Online-Check-ins macht diesen selbst am Flughafen oft bereits überflüssig – insofern man nur mit Handgepäck reist.

Die US-amerikanischen Airlines JetBlue Airways Corp. und Delta Air Lines Inc. gehen nun auch das problematische Boarding an. In verschiedenen Testläufen wird versucht, den herkömmlichen Boarding-Pass durch biometrische Fotos zu ersetzen, berichtet Bloomberg. Bisher ist dies nur an ausgewählten Flughäfen bzw. auf der Strecke von Boston nach Aruba in der Karibik möglich.

Dafür werden spezielle Kameras aufgestellt, die das aufgenommene Foto mit den Pässem imd Datenbanken der Behörden abgleichen. Dafür werden Informationen der Zoll- und Grenzschutzbehörde erstmals genutzt, meldet diese in einer Pressemitteilung. Im besten Fall erfolgt wenige Sekunden später die Freigabe. Delta will sogar noch einen Schritt weitergehen und auch die Gepäckabgabe auf diese Weise automatisieren.

Zudem testet die Airline die Identifizierung einzelner Passagiere mittels Fingerabdruck aus. „Wir steuern schnell auf den Tag zu, an dem Fingerabdrücke, die Iris oder auch das gesamte Gesicht die einzige Art von Identifikation sind, die man braucht“, sagt Gil West, CEO von Delta.

Unbekannt ist das Verfahren auch in Europa nicht. Laut dem Innovationsportal Trends der Zukunft hat auch die niederländische Fluggesellschaft KLM ein derartiges Verfahren getestet, während Deutschland zunehmend auf die automatisierte Passkontrolle mittels Scanner und Kamera setzt.

 » Lees verder

Für Kohleabbau: Bekannter Immerather Dom abgerissen

Für Kohleabbau: Bekannter Immerather Dom abgerissen

09-01-18 01:19:00,

Von Alf van Beem – Eigenes Werk, Gemeinfrei, Link

Umweltaktivisten wollten den Abriss des Immerather Doms im letzten Moment noch verhindern. Doch dann rückten zwei Bagger aus und zerstörten den Dom, dessen Wurzeln bis ins 12. Jahrhundert zurückreichen.

Wer patriotische Medien will, muss diese auch unterstützen.
Abonniere jetzt das Magazin Info-DIREKT!

Die Kirche war ein Wahrzeichen der Region und eigentlich denkmalgeschützt. Jetzt sollen die „Rückbauarbeiten“ innerhalb von nur zwei Wochen abgeschlossen sein, um auf dem Gebiet Braunkohleabbau betreiben zu können.

Umweltaktivisten ketteten sich an Bagger

Gestern nahmen 300 Personen an einer Protestkundgebung teil und auch heute morgen versuchten Umweltaktivisten noch, den Abbruch zu verhindern. Sie kletterten auf die Fassade der Kirche und ketteten sich an einen Bagger. Ihre Transparente trugen die Aufschrift „Wer Kultur zerstört, zerstört auch Menschen“.

Die Polizei beendete schließlich die Aktion gegen den Abriss und die Bagger konnten ausrücken, um den künftigen Braunkohleabbau zu ermöglichen. Die Kirche St. Lambertus, im Volksmund als „Immerather Dom“ bekannt, liegt nämlich auf dem Gebiet des Braunkohletagebaus Garzweiler II, der von RWE Power betrieben wird. Auf Facebook gibt es mehrere Videos, die den Abriss dokumentieren:

Kirche aus dem 12. Jahrhundert

Die romanische Kirche stammt aus dem 12. Jahrhundert. Im 14. Jahrhundert wurde sie erweitert. 1888 erfolgte ein Abbruch der alten Kirche, um sie mit den Spenden der Bürger im neoromanischen Stil zu erneuern. Kurz vor dem heutigen Abriss konnten in einem Noteinsatz noch die künstlerischen Glasfenster gerettet werden. Auch in Keyenburg und Kuckum stehen Kirchen, die in den nächsten Jahren dem Kohleabbau weichen sollen.

Folge der Glaubenskrise?

Das Abendland leidet an einer Glaubens- und Identitätskrise. Info-DIREKT hat sich in seiner aktuellen Ausgabe auf Spurensuche begeben, um die Gründe zu erforschen und Alternativen vorzustellen. Abonnieren Sie Info-DIREKT noch heute und erfahren Sie mehr über die Hintergründe: Jetzt Abonnieren!

Share on Facebook
Facebook

Share on Google+
Google+

Tweet about this on Twitter
Twitter

Share on LinkedIn
Linkedin

Share on VK
VK

Share on Tumblr
Tumblr

Email this to someone
email


 » Lees verder

Politiker im Trauma: „Nicht nur Trump ist herzlich zur Therapie eingeladen“ – Experte

Politiker im Trauma: „Nicht nur Trump ist herzlich zur Therapie eingeladen“ – Experte

09-01-18 12:21:00,

Panorama

11:00 09.01.2018(aktualisiert 18:15 09.01.2018) Zum Kurzlink

Das derzeitige Politik- und Wirtschaftssystem bringt immer mehr Menschen hervor, die traumatisiert, also seelisch verletzt sind. Das sagt der renommierte Psychotherapeut Franz Ruppert aus München im exklusiven Sputnik-Interview. Laut ihm entsteht ein Trauma schon früh im Kindesalter. „Auch unsere Politiker sind betroffen“, warnt der Forscher.

„Die Gesellschaft ist traumatisiert, weil ganz viele ihrer Mitglieder traumatisiert sind“, sagte Ruppert gegenüber Sputnik. „Umgekehrt ist eine Gesellschaft wieder traumatisierend und schafft wieder neue Traumatisierungen. Das bedingt sich wechselseitig und durchzieht das gesamte, gesellschaftliche System.“ Das Problem sei in allen gesellschaftlichen Bereichen zu finden, so Ruppert. Der Professor für Psychologie an der Katholischen Stiftungshochschule München arbeitet als Psychotherapeut mit eigener Praxis in der bayerischen Landeshauptstadt. Er hält er in ganz Europa, Asien und den USA Vorträge und Seminare zu der von ihm begründeten „Identitätsorientierten Psychotraumatherapie“.

Er prägte den Begriff der „Traumabiografie“. Das bedeutet, dass viele Menschen nicht nur an den Folgen einer einmaligen Traumatisierung leiden, sondern ihr ganzes Leben durch Auswirkungen ihrer frühen Traumata (Mehrzahl von Trauma) bestimmt werden. In der Regel ist das den Betroffenen nur selten bewusst. „Ich definiere Trauma als Psychotrauma“, so der Therapeut. Es gehe um unterdrückte, abgespaltene Gefühle. „Ein Mensch spaltet sich psychisch.“ Diese Spaltung erfolge, sobald er überfordernde Eindrücke und Reize von außen sowie unterdrückte Emotionen im Inneren nicht mehr übereinstimmend verarbeiten kann. Es komme zur inneren Spaltung, um negative Inhalte aus dem Bewusstsein fernzuhalten.

Ist die politische Elite traumatisiert?

Die Menschen würden vom System mit ihren Traumatisierungen allein gelassen. Ein Grund dafür sei, dass Politiker oft selbst traumatisiert seien. „Wie soll es dann auch anders sein? Die kommen ja aus der Gesellschaft.“ Jede gesellschaftliche Gruppe könne betroffen sein. „Ich habe in meiner psychotherapeutischen Praxis Menschen aus allen Gesellschaftsschichten und kann dann sehen: Was führt eigentlich dazu, dass sich Menschen in das verstricken, was ich ‚Täter-Opfer-Dynamik‘ nenne?“ Da gehe es vor allem um Schuldzuweisungen. Der Täter schiebe die Schuld auf sein Opfer. Das Opfer wiederum schiebe die Schuld auf den Täter. „Eine unheilvolle Dynamik. Jeder denkt immer, er ist Opfer – aber in Wirklichkeit ist er oft auch ein Täter.“ 

©
AP Photo / Pablo Martinez Monsivais

Das sei auch bei Politikern der Fall.

 » Lees verder

Pech für Erdogan: PKK deckt MIT-Agenten-Netzwerk auf

Pech für Erdogan: PKK deckt MIT-Agenten-Netzwerk auf

09-01-18 09:06:00,

Die gefangen genommenen angeblichen MIT-Agenten. Foto: Mit freundlicher Genehmigung von ANF

  1. Pech für Erdogan: PKK deckt MIT-Agenten-Netzwerk auf

  2. Panik-Cyber-Attacken auf ANF


  3. Auf einer Seite lesen

Mordbefehle direkt vom MIT? Das Scheitern der Friedensgespräche zwischen türkischer Regierung und PKK-Führung im Jahre 2014 erscheint in neuem Licht

Die PKK hat offensichtlich das Agenten-Netzwerk des türkischen Geheimdienstes MIT in der kurdischen Autonomieregion im Nordirak ausgehoben. Die von der PKK im letzten August gefangen genommenen MIT-Agenten (siehe dazu: Türkischer Geheimdienst liefert Steilvorlage für Agententhriller) haben der kurdischen Nachrichten Agentur ANF zufolge umfangreiche Aussagen über MIT-Operationen gemacht, die bis nach Europa reichen.

Neue Details zu den Morden von Paris

Am vergangenen Wochenende demonstrierten 25.000 Menschen in Paris gegen die Menschenrechtsverletzungen in der Türkei und gedachten der Opfer des Attentats an drei Kurdinnen am 9. Januar 2013. Sie forderten, Erdogan müsse vor Gericht gestellt werden.

Am 9. Januar 2013 wurden die drei kurdischen Politikerinnen Sakine Cansiz, Fidan Dogan und Leyla Saylemez in Paris ermordet. Die französische Justiz ging zwar von einer Beteiligung des türkischen Geheimdienstes aus, zögerte den Prozess allerdings so lange hinaus, bis der mutmaßliche Mörder Ömer Güney wenige Wochen vor dem für Januar 2017 angesetzten Prozesstermin in der Untersuchungshaft verstarb.

Anhand der Aussagen der oben genannten inhaftierten MIT-Agenten scheint nun auch der Mord an den drei kurdischen Politikerinnen Cansiz, Dogan und Saylemez 2013 in Paris aufgeklärt werden zu können. Demnach kam der Auftrag zu diesen Morden direkt aus Ankara, berichtet Fatma Adir von der Union der Gemeinschaften Kurdistans (KCK). Bereits Anfang 2014 wurde ein Dokument und eine Tonbandaufnahme zu den Morden in Paris veröffentlicht.

Auf dem Dokument befanden sich die Unterschriften von vier MIT-Führungspersonen, darunter Sabahattin Asal, der unter dem Namen “Ozan” bekannt war. Asal, der gemeinsam mit Muhammed Dervişoğlu im Namen der türkischen Regierung an den Friedens-Gesprächen mit PKK-Chef Abdullah Öcalan in Imralı teilnahm, soll der verantwortliche Planer der Morde an den drei kurdischen Frauen in Paris sein.

Behauptungen zur Sabotage der Friedensgespräche zwischen Regierung und PKK

Dies ist deswegen wichtig,

 » Lees verder

Executive Order: Bereitet Trump ein Vorgehen gegen Hillary Clinton vor? | www.konjunktion.info

Executive Order: Bereitet Trump ein Vorgehen gegen Hillary Clinton vor? | www.konjunktion.info

08-01-18 08:51:00,

Executive Order - Bildquelle: www.konjunktion.infoExecutive Order - Bildquelle: www.konjunktion.info

Executive Order – Bildquelle: http://www.konjunktion.info

In unregelmäßigen Abständen werde ich auch frei zugängliche Artikel verfassen, da deren Inhalte einem größeren Adressatenkreis zugänglich gemacht werden müssen, als nur dem des geschlossenen Mitgliederbereichs von http://www.konjunktion.info. Jedoch gilt bzgl. der Kommentierung, dass diese nur nach Anmeldung möglich ist.

Am 21. Dezember 2017 erließ US-Präsident Donald Trump die Executive Order Blocking the Property of Persons Involved in Serious Human Rights Abuse or Corruption (Sperrung des Eigentums von Personen, die an schweren Menschenrechtsverletzungen oder Korruption beteiligt sind).

Diese Executive Order wurde bislang von der Hochleistungspresse so gut wie totgeschwiegen. Die ableitbaren Konsequenzen aus dieser Executive Order sind gerade auch für die Medien bzw. die dahinterstehenden Eigentümer ein Damoklesschwert, das es tunlichst gilt nicht in der Öffentlichkeit zu verbreiten.

Der aus meinen Augen wichtigste Teil dieser Executive Order im Wortlaut:

Ich, DONALD J. TRUMP, Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, stelle fest, dass die Häufigkeit und die Schwere von Menschenrechtsverletzungen und Korruption, die ihren Ursprung ganz oder teilweise außerhalb der Vereinigten Staaten haben, wie sie begangen oder gelenkt werden von Personen, die im Anhang zu dieser Verordnung aufgeführt sind, einen solchen Umfang und eine solche Schwere erreicht haben, dass sie die Stabilität der internationalen politischen und wirtschaftlichen Systeme bedrohen. Menschenrechtsverletzungen und Korruption untergraben die Werte, die eine wesentliche Grundlage für stabile, sichere und funktionierende Gesellschaften bilden; verheerende Auswirkungen auf Einzelpersonen haben; demokratische Institutionen schwächen; die Rechtsstaatlichkeit herabsetzen; fortgesetzte gewaltsame Konflikte fortführen; die Aktivitäten gefährlicher Personen erleichtern; und die wirtschaftlichen Märkte untergraben. Die Vereinigten Staaten versuchen, spürbare und signifikante Konsequenzen für diejenigen zu erzwingen, die schwere Menschenrechtsverletzungen begehen oder Korruption betreiben, sowie das Finanzsystem der Vereinigten Staaten vor Missbrauch durch dieselben Personen zu schützen.

Ich stelle daher fest, dass ernste Menschenrechtsverletzungen und Korruption auf der ganzen Welt eine ungewöhnliche und außerordentliche Bedrohung für die nationale Sicherheit, die Außenpolitik und die Wirtschaft der Vereinigten Staaten darstellen, und erkläre hiermit einen nationalen Notfall, um dieser Bedrohung zu begegnen.

(I, DONALD J. TRUMP, President of the United States of America, find that the prevalence and severity of human rights abuse and corruption that have their source, in whole or in substantial part, outside the United States, such as those committed or directed by persons listed in the Annex to this order,

 » Lees verder

Korea: Nun also reden sie wieder – www.NachDenkSeiten.de

Korea: Nun also reden sie wieder – www.NachDenkSeiten.de

08-01-18 08:49:00,

8. Januar 2018 um 9:28 Uhr | Verantwortlich:

Korea: Nun also reden sie wieder

Veröffentlicht in: Außen- und Sicherheitspolitik, Länderberichte, Strategien der Meinungsmache

Im folgenden Beitrag gibt der Politikwissenschaftler und Publizist Dr. Rainer Werning aus aktuellem Anlass einen Überblick über den Konflikt zwischen Südkorea und Nordkorea und die seltsame Begleitung des Geschehens durch den Westen, insbesondere den aktuellen Präsidenten der USA. Interessant, selbst wenn Sie nur die Zeit zum Überfliegen haben sollten. Albrecht Müller.

Korea: Nun also reden sie wiederVon Rainer Werning

Nordkorea setzt inmitten des Atomstreits mit Washington auf die Wiederbelebung des Dialogs mit dem Süden – ein solcher innerkoreanischer Annäherungsprozess war trotz erbitterter gegenseitiger Anfeindungen auch in der Vergangenheit möglich

Wäre die aktuelle Sicherheitslage in Nordostasien im Allgemeinen und auf der Koreanischen Halbinsel im Besonderen nicht so prekär, könnte man meinen, der seit Beginn dieses Jahres erfolgte Schlagabtausch zwischen Mister Trump und Genossen Kim gleiche einer Rivalität zweier aufgedrehter Steiff-Teddybären darüber, wer denn nun den größeren Knopf im Ohr hat. Hatte der nordkoreanische Machthaber Kim Jong-Un in seiner Neujahrsansprache darauf hingewiesen, dass «sein Atomwaffenknopf immer auf seinem Schreibtisch» sei, twitterte der Mann im Weißen Haus flugs retour: «Würde jemand aus seinem verarmten und ausgehungertem Regime ihn bitte darüber informieren», so US-Präsident Donald Trump, «dass auch ich einen Atomwaffenknopf habe. Der ist nicht nur größer, sondern funktioniert auch».

Während in den sogenannten Leitmedien im Westen hervorgehoben wurde, Kim Jong-Un halte unerbittlich an seiner atomaren Bedrohungsstrategie fest, fiel die Interpretation seiner Neujahrsansprache vor allem in beiden Korea gänzlich anders aus. Kim feierte darin zwar sein Land und die Fortschritte, die es in seinem Atomprogramm als angemessenen Schutz vor einem US-Angriff gemacht habe. Bedeutsamer indes war die an die Moon Jae-In-Regierung in Seoul adressierte Botschaft, nach über zweijähriger Pause wieder bilaterale Gespräche auf hochrangiger Ebene zu führen. Wenn sich also nun ab dem 9. Januar die Chefunterhändler Pjöngjangs und Seouls wieder im Grenzort Panmunjom treffen, stehen nicht nur die Teilnahme Nordkoreas an den Olympischen Winterspielen im nächsten Monat und die Verbesserung der beidseitigen Beziehungen auf der Agenda.

Es geht vielmehr darum, jene Entspannungssignale weiterzuverfolgen, die bis dato dreimal ausgesandt worden waren. Da sind notwendige Blicke in die Vergangenheit angesagt,

 » Lees verder

Vögel füttern im Winter?

Vögel füttern im Winter?

07-01-18 03:43:00,

Star (Sturnus vulgaris), Vogel des Jahres 2018. Foto: Michael Graf (Oflow) / CC BY-SA 3.0 DE

  1. Vögel füttern im Winter?

  2. Kann die Fütterung Tiere verändern?


  3. Auf einer Seite lesen

Dramatisches Vogelsterben: Naturnahe Lebensräume sind in Monokulturen und Großstädten kaum noch zu finden

In Deutschland gibt es immer weniger Singvögel. Laut dem NABU sind in den letzten zwölf Jahren 12,7 Millionen Brutpaare verloren gegangen. Demnach verschwanden 25 Millionen Vögel verschiedenster Arten – 15 Prozent des gesamten Vogelbestandes. Eine der wichtigsten Ursachen für diese Entwicklung dürfte in der veränderten Futtergrundlage liegen.

Rund 60 Prozent aller heimischen Vögel ernähren sich von Insekten. Verschwinden sie, gehen die Vogelbestände zurück. So haben Wissenschaftler an 2000 Orten in Deutschland, die seit 1990 regelmäßig überwacht werden, eine stetig abnehmende Vielfalt festgestellt. Glaubt man dem niederländischen Ökologen Hans de Kroon, sind selbst bisher häufige Arten wie Spatzen und Elstern seltener anzutreffen als früher.

Viele Arten wie Stare, Buchfinken oder Wintergoldhähnchen können in den ausgeräumten Agrarlandschaften kaum noch überleben. Eine der Ursachen ist auch hier der massive Insektenschwund. Erst im Oktober erregte eine Studie Aufmerksamkeit, die auf das dramatische Insektensterben in Deutschland hinwies.

Eigens hierfür hatten Wissenschaftler den Fang aus Insektenfallen, die in 62 Naturschutzgebieten aufgestellt worden waren, über einen Zeitraum von 27 Jahren ausgewertet. Im Ergebnis war die Biomasse von flugfähigen Insekten um mehr als 75 Prozent zurückgegangen.

Nichts mehr zu holen

Der Spatz, auch Sperling genannt, gilt als besonders anpassungsfähig. Einst folgte er dem Menschen in die von ihm erbauten Siedlungen, wo er gerne Brotkrümel und Essensreste aufpickt. Neben Sämereien, Getreide, Knospen, Obst gehören aber auch Wirbellose zu seinem Nahrungsspektrum.

So brauchen die Spatzenküken Fleisch in Form von Insekten. Außerdem lieben Spatzen ähnlich wie Stare, Buchfinken oder Wintergoldhähnchen unordentliche Ecken mit Hecken, Blühkräutern und Wildpflanzen. Doch die sind in den sauber aufgeräumten Vorgärten mit den kurz gehaltenen Rasen immer seltener zu finden. In Großstädten wie Hamburg und München sind Spatzen selten geworden.

Noch in den 1950er Jahren fanden die einheimischen Vögel auf den Getreidefeldern und Kartoffeläckern über eine Million Tonnen Samen von Feldkräutern.

 » Lees verder