Härter die Boten nie schuften, als zu der Weihnachtszeit – www.NachDenkSeiten.de

21-12-17 11:26:00,

20. Dezember 2017 um 12:34 Uhr | Verantwortlich:

Härter die Boten nie schuften, als zu der Weihnachtszeit

Veröffentlicht in: Arbeitsmarkt und Arbeitsmarktpolitik, Audio-Podcast, Wertedebatte

Der Glühwein fließt und der Tannenbaum steht. Weihnachten steht vor der Tür. Das Fest der Nächstenliebe ist bekanntlich heute eher das große Fest des Schenkens und Beschenkens. Während der Onlinehandel zum Fest schon mal den Champagner kühlstellen und die fette Weihnachtsgans schlachten kann, brechen die Menschen, denen wir die glücklichen Augen unserer beschenkten Lieben zu verdanken haben, unter dem Stress zusammen. Denn weder das Christkind noch der Weihnachtsmann bringen die Geschenke, sondern die Boten von DHL und Hermes, denen die fleißigen Elfen bei Amazon und die unsichtbaren kleinen Helfer im fernen China die Pakete gepackt haben. Alle zweieinhalb Minuten müsste ein Zusteller ein Paket ausliefern, um in der Vorweihnachtszeit den Plan zu erfüllen. Dabei ist gerade die Paketzustellung immer noch ein Dorado für systematische Ausbeutung der Mitarbeiter und massenhafte Umgehung des Mindestlohns. Von Jens Berger.

Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.

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Am Heiligabend noch schnell in die überfüllte Stadt, keinen Parkplatz finden, im Gedränge Platzangst bekommen und dann völlig entnervt nach Hause kommen, um die übellaunige Verwandtschaft zu verköstigen … dieser Weihnachtsalbtraum gehört schon lange der Vergangenheit an. Wenn der Heiligabend ein normaler Werktag ist, kann man seine Geschenke noch am Vormittag bequem am Rechner online einkaufen und mit Amazon Prime vom DHL-Paketboten just in time unter den Weihnachtsbaum liefern lassen. Dies klappt zumindest in zahlreichen Städten und Metropolregionen. Wer auf dem Land lebt, sollte seine Online-Weihnachtseinkäufe lieber schon am 23. Dezember tätigen. Schöne neue Welt. Und dies ist wohl erst der Anfang.

Wer etwas mehr Zeit hat, kann schon heute den kompletten deutschen Einzelhandel auch online überspringen und direkt beim Produzenten in China einkaufen. Eine neue Maus für den Computer für 1,68 Euro, ein Baumwoll-T-Shirt für 2,99 Euro oder eine Herren-Uhr mit Kunstlederarmband für 1,51 Euro – wohlgemerkt inklusive Versandkosten, also Porto für die Luftfracht aus China und Zustellungen per Einschreiben durch DHL. Das klingt verrückt? Ist es auch. Die Globalisierung hat längst auch den Privatkonsum erreicht und solche Preise sind natürlich nur machbar,

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USA: Forscher dürfen wieder an noch tödlicheren Viren tüfteln

21-12-17 11:24:00,

USA hoben Moratorium für Forschungsfinanzierung zur Stärkung von Vireneigenschaften auf

Die US-Regierung hat das Moratorium für die Forschungsfinanzierung zur “Stärkung von Vireneigenschaften” aufgehoben. Dadurch könnten Wissenschaftler – auch unfreiwillig – tödliche Virenstämme von bekannten Infektionserregern entwickeln, berichtet Science Alert. Einige Experten sprechen sich klar dagegen aus und befürchten einen Anstieg von krankheitserregenden Viren.

Wie Francis Collins, Direktor der National Institutes of Health, sagt, werden die Forschungen zur Grippe, zum MERS-Coronavirus und zum SARS-Virus es ermöglichen, wirksame Lösungen zur Bekämpfung dieser Infektionen zu entwickeln.

Die Gegner dieser Entscheidung sind allerdings darüber besorgt, dass mit der Wiederaufnahme der Finanzierung das Risiko für die Verbreitung von pathogenen Infektionserregern außerhalb der Labore ansteigen könnte. Die Mitarbeiter des National Institutes of Health bestätigten jedoch, dass eine Reihe von Bedingungen aufgestellt wurde, die beachtet werden müssen, um die Finanzierung zu erhalten. Unter anderem müssen die Labore sichere Arbeitsbedingungen sowie einen Notfallplan für Extremsituationen vorlegen.

Mehr lesen – Impfstoff gegen Dengue-Fieber aus Frankreich könnte philippinische Kinder krank machen

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Wie werden Meinung & Demokratie gesteuert | Prof. Rainer Mausfeld

21-12-17 11:22:00,

RÜCKBLICK: Wie werden Meinung und Demokratie gesteuert | Prof. Rainer Mausfeld

Am 01. Mai 2017 sprach Rainer Mausfeld im Theater Leo 17 in München auf einer Veranstaltung der ödp.

In diesem Video erklärt der Professor für Allgemeine Psychologie an der Christian-Albrechts-Universität Kiel, Prof. Rainer Mausfeld, wie die Demokratie durch Meinungsmanagement gesteuert wird. Dabei spannt er einen Bogen, beginnend vor rund 200 Jahren bis in die Gegenwart. Im Anschluss an seinen Vortrag beantwortet Mausfeld eine Reihe von Publikumsfragen.

  • Was lässt sich über die Geschichte der Propaganda sagen und wie wurde jene im 20. Jahrhundert angewendet?
  • Wie wird dieses Wissen heute angewandt, um soziale Bewegungen (Podemos, Occupy, etc.) zu zerschlagen?
  • Wer hat die Macht die Meinung der Menschen zu beeinflussen und wie wird diese Macht eingesetzt?

Diese und weitere Fragen werden in folgendem Video beantwortet.

VIDEO: Wie werden Meinung und Demokratie gesteuert

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ÜBER PROF. RAINER MAUSFELD

Rainer MausfeldRainer Mausfeld, geboren 1949, studierte Psychologie, Mathematik und Philosophie in Bonn.

Er ist Professor für Allgemeine Psychologie an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und arbeitet im Bereich der Wahrnehmungs- und Kognitionsforschung.

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Etablierte geschockt: AfD applaudiert bei Rede von Linken-Politiker

21-12-17 11:00:00,

Screenshot: YouTube

Der deutsche Bundestag stimmte letzte Woche über die Fortsetzung des Bundeswehreinsatzes ab. Der Linke-Abgeordnete Alexander Neu kritisierte den Einsatz scharf und erhielt dafür Applaus von der AfD. Die etablierten Parteien sind geschockt.

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„Die Bundesregierung wirbt also jetzt für die Fortsetzung des – sagen wir – ‚Anti-IS‘-Einsatzes. Nur: Der IS ist besiegt – die irakische Regierung, die syrische Regierung haben das letzte Woche kundgetan und ich meine, die müssen es ja wissen. Das sind ja die Regierungen ihrer Länder“, begann Alexander Neu von der Partei Die Linke seine Rede.

Applaus von AfD-Fraktion

In Richtung der Bundesregierung fragte er: „Für wie doof halten Sie uns eigentlich? In der Tat: Es wirkt auf den ersten Blick absurd, dass obwohl der IS besiegt ist, sie eine Verlängerung des Anti-IS-Einsatzes wollen.“ Die Anti-IS-Koalition sei in Wahrheit eine Anti-Assad- und Anti-Irak-Koalition.

Dafür erhielt Alexander Neu Applaus von der AfD-Fraktion.

Etablierte Parteien schockiert

Dass im Bundestag nun sachliche und nicht nur parteipolitische Interessen vertreten werden, schockiert die etablierten Parteien. Harbarth von der CDU/CSU-Fraktion unterbrach die Rede und fragte zynisch: „Haben Sie Ihre Rede mit der AfD abgestimmt, weil von der AfD bei den Linken ganz schön viel Beifall kommt? Ist das jetzt eine Koalition aus extrem links und extrem rechts?“ Kritik am Applaus kam auch vom Grünen Jürgen Trittin: „Über weite Teile der Ihrer Rede hat die eigene Fraktion nicht geklatscht, aber die AfD. Vielleicht sollten Sie noch einmal über Ihre Argumente nachdenken.“

Alexander Neu konterte überlegen auf die Unterbrechung durch die CDU/CSU: „Die Linke hat es nicht nötig, mit der AfD irgendwas abzustimmen. Fakten sprechen für sich. Und wenn Sie Faktenblind sind, ist es in der Tat ein Problem der Parteien in dieser Mitte!“

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Jerusalem-Streit: US-Präsident droht UN-Staaten

21-12-17 10:56:00,

(Bild: Bild: Andrew Shiva / CC BY-SA 4.0 )

Resolution über umstrittene Entscheidung von Donald Trump heute in der UN-Generalversammlung. Washington will Kritikern Gelder streichen

US-Präsident Donald Trump hat am Mittwoch den übrigen 192 Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen damit gedroht, Hilfszahlungen einzustellen, sollten sie sich gegen seine Entscheidung stellen, Jerusalem als ungeteilte Hauptstadt Israels anzuerkennen. Der Republikaner reagierte damit auf eine für den heutigen Donnerstag angesetzte Abstimmung der UN-Vollversammlung über eine Resolution gegen seine Entscheidung.

Seine Regierung werde das Votum “genau beobachten”, so Trump. Zugleich warf er den Unterstützern der Resolution vor, den USA gegenüber “undankbar” zu sein. “Sie nehmen Millionen von US-Dollar, sogar Milliarden von US-Dollar, und dann sprechen sie sich gegen uns aus”, sagte er. “Also, wir werden diese Abstimmungen genau beobachten. Sollen sie gegen uns votieren, dann sparen wir eine Menge ein. Uns schert das nicht”, sagte er am Rande einer Kabinettsitzung in Washington.

Zuvor bereits hatte die US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Nikki Haley, einen Brief an die Delegationen der UN-Mitgliedsstaaten geschickt und darin ähnliche Worte gewählt: Die USA würden sich jedes Land merken, dass sich der Trump-kritischen Resolution anschließt, berichtete die New York Times über das Schreiben, das der Redaktion vorlag:

“Vor der Abstimmung sollten Sie wissen, dass die USA und der Präsident diese Abstimmung persönlich nehmen.”

Das liberale Blatt hinterfragte die Ankündigung des US-Präsidenten umgehend. Es sei nur schwer vorstellbar, wie Trump diese Drohung wahrmachen kann, weil solche Sanktionsmaßnahmen einige der strategischen Verbündeten der USA im arabischen Raum betreffen würde. Einige der laufenden Hilfsprogramme seien zudem – wie im Fall von Ägypten etwa – vom Kongress beschlossen worden. Der Präsident könne diese Gelder zwar einseitig zurückhalten, eine komplette Aufhebung der Hilfen aber würde neue Gesetze nötig machen.

Die UN-Generalversammlung wird heute über die von Ägypten eingebrachte Resolution entscheiden. Darin heißt es, die Unterzeichnerstaaten “bedauern zutiefst die Entscheidung zum Status von Israel” durch die Trump-Regierung. Zugleich werden die UN-Staaten in dem Text aufgefordert, ihre Botschaften nicht aus Tel Aviv nach Jerusalem zu verlegen.

Am Montag hatten die USA bereits eine von Ägypten eingebrachte Resolution blockiert, in der Washington aufgerufen wurde, die Entscheidung zu Jerusalem zurückzunehmen. 14 Mitglieder des Sicherheitsrates stimmten dafür,

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