USA: Neuverschuldung steigt allein im Mai um 208 Milliarden US-Dollar – 1 Billionen neue Schulden bis Ende des Jahres | www.konjunktion.info

usa:-neuverschuldung-steigt-allein-im-mai-um-208-milliarden-us-dollar-–-1-billionen-neue-schulden-bis-ende-des-jahres-|-wwwkonjunktion.info

14-06-19 01:03:00,

US-Dollar - Bildquelle: Pixabay / JESHOOTS-com; Pixabay LicenseUS-Dollar - Bildquelle: Pixabay / JESHOOTS-com; Pixabay License

US-Dollar – Bildquelle: Pixabay / JESHOOTS-com; Pixabay License

Die US-Administration hat dieser Tage bekannt gegeben, dass im Mai 208 Milliarden US-Dollar mehr ausgegeben als an Steuer eingenommen wurden. Die “Mehrausgaben” flossen vornehmlich in die Bereiche Militär und Sozialprogramme (Medicare) wie das US-Finanzministerium am Mittwoch verlautbarte.

Dieses Mai-Defizit ist das größte das jemals in einem Mai aufgebaut wurde und übertraf die ursprüngliche Vorhersage von 185,5 Milliarden US-Dollar deutlich um 22,5 Milliarden. Insgesamt gab die US-Regierung 21% mehr als im Mai des Vorjahres aus (Mai 2019: 440 Milliarden US-Dollar).

Die Zahlen belegen, dass die USA unter den Kosten für das Militär und die Sozialprogramme implodieren werden. Parallel dazu mussten die US-Amerikaner Zusatzkosten von 2 Milliarden US-Dollar (von 3 [Mai Vorjahr] auf 5 Milliarden) aufgrund der Strafzölle bzw. des Handelskrieges bezahlen. Die vom US-Regime auferlegten Zölle auf Produkte, beispielsweise aus China, wurden von den Handelspartnern mehr oder weniger 1:1 auf die Produkte umgelegt, die letztlich von den US-Konsumenten getragen werden müssen.

Im bisherigen Fiskaljahr stieg die Neuverschuldung um 207 Milliarden US-Dollar im Vergleich zum fiskalischen Vorjahr. Lag diese im fiskalischen Vorjahr noch bei 532 Milliarden, beträgt sie aktuell bereits 739 Milliarden US-Dollar. Sollte sich dieser Trend verstetigen, werden die USA eine weitere Billionen auf ihren Schuldenberg türmen.

Diese Geldpolitik der USA wird den US-Dollar schwächen und ich sehe aktuell keine Anzeichen einer Besserung.

Quellen:
U.S. government posts $208 billion deficit in May
FINANCIAL CRISIS: THE TRADE WAR COST AMERICANS $1.4 BILLION PER MONTH LAST YEAR
The Coming Collapse of the U.S. Economic System — Blame the U.S. Dollar

Ein Artikel bildet zwangsweise die Meinung eines Einzelnen ab. In Zeiten der Propaganda und Gegenpropaganda ist es daher umso wichtiger sich mit allen Informationen kritisch auseinander zu setzen. Dies gilt auch für die hier aufbereiteten Artikel, die nach besten Wissen und Gewissen verfasst sind. Um die Nachvollziehbarkeit der Informationen zu gewährleisten, werden alle Quellen, die in den Artikeln verwendet werden, am Ende aufgeführt. Es ist jeder eingeladen diese zu besuchen und sich ein eigenes Bild mit anderen Schlussfolgerungen zu machen.

www.konjunktion.info unterstützen:

Unterstützen

Ähnliche Artikel:

  1. USA: Ausländische Zentralbanken verkaufen in US-Dollar lautende Papiere
  2. Finanzsystem: Das Schlimmste ist,

 » Lees verder

The Wolff of Wall Street: Steuervermeidung | KenFM.de

the-wolff-of-wall-street:-steuervermeidung-|-kenfm.de

14-06-19 12:58:00,

Dieser Artikel ist auch als kostenlose MP3 für Dich verfügbar!

Download MP3

Geld regiert die Welt. Nur, wer regiert das Geld?

Wirtschaftsjournalist Ernst Wolff erklärt jeden Freitagmittag, um 12:00 Uhr, Begriffe, Mechanismen und Gesetze aus der Finanzbranche, die uns täglich als alternativlos verkauft werden, aber nur Wenige verstehen. Das soll sich ändern! THE WOLFF OF WALL STREET erklärt uns heute: „Steuervermeidung“.

Der Staat braucht, um zu funktionieren, Geld. Das treibt er von seinen Bürgern ein, indem er sie Steuern zahlen lässt – und zwar anteilig, so dass die, die mehr haben oder mehr einnehmen, auch mehr zahlen. Sollte man meinen…

In der realen Welt sieht das allerdings anders aus. Da zahlen die, die am meisten einnehmen, am wenigsten und die, die am meisten haben – häufig gar nichts, und das ganz legal.

Woran das liegt? Zuerst einmal an den bestehenden Gesetzen. Das Vermögensrecht sorgt dafür, dass Vermögen geringer besteuert werden als Einkommen. Das Erbrecht sorgt dafür, dass den Erben riesiger Vermögen anteilig wesentlich weniger abverlangt wird als den Erben kleiner Vermögen. Und das Stiftungsrecht bietet Reichen und Ultrareichen jede Menge Möglichkeiten, ihre Steuerlast zu reduzieren – und das nicht nur im eigenen Land.

Dann gibt es die Steuerparadiese oder Steueroasen. Dazu zählen Länder wie die Schweiz, Irland oder die Niederlande, Stadtstaaten wie Singapur oder Hongkong, Inseln wie Guernsey, die Cayman Islands oder Mauritius – um nur eine kleine Auswahl zu nennen.

Diese Steueroasen bieten sehr wohlhabenden Privatpersonen an, ihren Wohnsitz dorthin zu verlegen und entweder sehr geringe oder gar keine Steuern zu zahlen, und sie bieten finanzstarken Konzernen an, dort Zweigniederlassungen in Form von Briefkastenfirmen zu gründen und so Steuerzahlungen auf Gewinne in den Ländern, in denen sie erzielt werden, zu vermeiden.

Die Steueroasen helfen also, den Ländern Steuern vorzuenthalten, in denen das Geld verdient und deren Infrastruktur, deren Ressourcen und deren Arbeitskräfte dabei genutzt werden. Vor allem aber schaden sie den schwächsten Teilen der Gesellschaft, und zwar aus folgendem Grund: Der größte Posten in allen Staatshaushalten sind die Sozialausgaben, und wann immer gespart werden muss, wird bei ihnen angesetzt, und zwar bei dem Teil der Bevölkerung, von dem am wenigsten Widerstand zu erwarten ist – und das sind – die Armen,

 » Lees verder

Bluthunde des Justizministeriums auf der Spur von John Brennan

bluthunde-des-justizministeriums-auf-der-spur-von-john-brennan

14-06-19 12:25:00,

Es ist nur eine Frage der Zeit, dass die Ermittler des US-Justizministeriums den ehemaligen CIA-Direktor John Brennan, dem sie auf den Fersen sind, als Chefproduzenten der Russiagate-Geschichte identifizieren, sagt Ray McGovern. Übersetzung aus dem Englischen von Thilo Haase und Stefanie Intveen.

Die New York Times hat am Donnerstagmorgen schlechte Nachrichten für eine ihrer beliebtesten anonymen Quellen, den ehemaligen CIA-Direktor John Brennan.

Die Times berichtet, das Justizministerium plane, hochrangige CIA-Offiziere zu befragen; es wolle sich mit der Behauptung beschäftigen, der russische Präsident Wladimir Putin habe den russischen Geheimdienst angewiesen, in die Wahlen 2016 einzugreifen, um Donald J. Trump zu helfen. Ermittler des Justizministeriums werden nach Beweisen für diese bemerkenswerte Behauptung suchen, die im Abschlussbericht von Sonderermittler Robert Mueller nicht enthalten war.

Obwohl die Theorie der geheimen Absprache und Verschwörung („collusion conspiracy“) beerdigt wurde, glauben weiterhin viele Amerikaner, einschließlich der Mitglieder des Kongresses, rechts wie links, das beweisarme Mem von Medien und “ehemaligen Geheimdienstoffizieren”, dass der Kreml bei den Präsidentschaftswahlen 2016 massiv eingegriffen habe.

Man kann sich der Analogie mit den falschen Beweisen für Massenvernichtungswaffen im Irak nicht entziehen. Wie 2002 und 2003, als die Manie für die Invasion des Irak stieg, haben die Medien des Establishments einfach wieder das aufgebrüht, was ihnen Nachrichtenquellen wie Brennan über Russia-Gate erzählten. Niemand hatte Augen dafür, als Brennan im Mai 2017 vor einem Parlamentsausschuss sagte: “Ich kann nichts beweisen.”

 
Leak, kein Hack

 

Wie wir “Veteran Intelligence Professionals for Sanity” in den letzten gut zwei Jahren mehrfach gewarnt haben, gibt es keine zuverlässigen forensischen Beweise, die die Geschichte unterstützen, dass Russland das DNC gehackt hat. Außerdem habe ich in einem Artikel, den ich im Mai geschrieben habe – “Orwellian Cloud Hovers Over Russia Gate”-, erneut darauf hingewiesen, dass zunehmende forensische Beweise aus Metadaten eindeutig auf einen internen DNC-Job hinweisen – ein Leak, nicht ein Hack, von Russland oder sonst jemand.

Brennan und seine Partner, FBI-Direktor James Comey und National Intelligence Director James Clapper, erfanden also den Inhalt für eine dünne, aber explosive Suppe und fütterten damit die hungrigen Stenografen, die heute als russlandbesessene Journalisten durchgehen.

 
Ist das Spiel aus?

 

Es dürfte nur eine Frage der Zeit sein,

 » Lees verder

Arroganz und Ignoranz sind die beste Werbung für die AfD

arroganz-und-ignoranz-sind-die-beste-werbung-fur-die-afd

14-06-19 09:26:00,

Die herbstlichen Landtagswahlen in drei ostdeutschen Bundesländern drohen Umfragen zufolge zu einem Achtungserfolg der AfD zu werden. Doch anstatt sich mit den Gründen für die offensichtliche Unzufriedenheit mit der Politik der etablierten Parteien auseinanderzusetzen, zu denen im Osten auch die Linke gehört, übt sich der politisch-mediale Sektor schon jetzt einmal in vorzeitiger Wählerbeschimpfung. Anja Meier giftet in der taz über die „verächtliche Haltung“ der Ostdeutschen, die trotz unserer „schönen Steuermilliarden“ ihrer „kommoden Diktatur nachtrauern“ und Mark Schieritz fordert in der ZEIT sogar, man solle „den Osten ignorieren“ und sich auch ansonsten nicht von „abgehängten Regionen“ irgendwelche Themen aufzwingen lassen. Derlei triefende Arroganz und Ignoranz sagt einiges über das Demokratieverständnis der Hauptstadtjournalisten aus und ist schlussendlich die beste Werbung, die die AfD sich vorstellen kann. Von Jens Berger.

Wähler ist nicht gleich Wähler, Unzufriedenheit ist nicht gleich Unzufriedenheit. Als bei den Europawahlen 20 Prozent der Wähler ihr Kreuz bei den Grünen machten, war dies sicher auch eine Folge der Unzufriedenheit mit der Umwelt- und Klimapolitik der Regierungsparteien. Könnten Sie sich aber vorstellen, dass die ZEIT einen Leitartikel abdruckt, in dem einer ihrer Redakteure die Politik aufruft, diese „Grünfinken“ aus den „urbanen Regionen“ zu ignorieren, da die Politik sich nicht einer Minderheit, die Nichtwähler einbezogen ja gerade mal 10 Prozent der Bevölkerung entspricht, irgendwelche Themen aufzwingen lassen darf? Sicher nicht, den Unzufriedenheit die dazu führt, dass junge, urbane Akademiker die Grünen wählen, ist offenbar „gute Unzufriedenheit“, während Unzufriedenheit, die dazu führt, dass alte, meist ärmere Menschen auf dem Land die AfD wählen, eine „schlechte Unzufriedenheit“ ist. Klar, wenn man selbst ein junger urbaner Akademiker ist, der in Harvard und an der London School of Economics Volkswirtschaft studiert hat und bei der elitär-linksliberalen ZEIT über Wirtschaftspolitik schreibt, kann man das so sehen – zumindest dann, wenn man sich selbst und seine Bubble für den Nabel der Welt hält.

Und genau das ist das Problem mit dem Hauptstadtjournalismus. Elitäre Schnösel schreiben darüber, wie elitäre Schnösel die Welt sehen und was sie sich von der Politik wünschen. Demokratie ist in diesem Selbstverständnis dann die hohe Kunst, den Rest des Volkes alle vier oder fünf Jahre sein Kreuzchen bei der „richtigen“ Partei machen zu lassen. Was richtig oder falsch ist, entscheiden natürlich die Vordenker in den Redaktionsstuben. Was wissen denn René aus Sachsen und Mandy aus Brandenburg schon von echter Politik?

 » Lees verder

Leere “CBD Versprechungen” meiden: Wissen worauf es ankommt bevor man sich CBD-Öl besorgt

leere-“cbd-versprechungen”-meiden:-wissen-worauf-es-ankommt-bevor-man-sich-cbd-ol-besorgt

14-06-19 08:45:00,

Es gibt zahlreiche CBD Öle auf dem Markt, die aber nicht alle gleich gut sind. Es gibt nämlich unzählige leere Versprechungen vor denen man sich in acht geben sollte.

 

Immer mehr Menschen werden sich der Vorteile von CBD Öl bewusst. Bei CBD handelt es sich um ein Cannabinoid, das keine berauschende Wirkung hat und daher von mehr und mehr Menschen gegen gesundheitliche Beschwerden angewandt wird. Die wohl bekannteste Verbindungen aus der Cannabispflanze ist wahrscheinlich das THC (Tetrahydrocannabinol). Obwohl sowohl CBD als auch THC von der Cannabispflanze produziert werden und beide gesundheitsfördernde Wirkungen haben, verursacht das THC das typische High.

 

 

Obwohl die gesundheitlichen Vorteile von CBD Öl immer besser wissenschaftlich belegt werden, haftet der schlechte Ruf als Droge noch immer am Cannabis. Einige der vielseitigen Wirkungen von CBD Öl sind: Schmerzlinderung, Entzündungshemmung, Entspannung, Angstreduktion und Verbesserung der Qualität des Schlafs.

CBD kann auf verschiedene Weisen eingenommen werden: man kann es oral einnehmen in Form von Tropfen oder Paste, es gibt außerdem CBD Cremen, Globuli, Tabletten oder sogar E Liquids zum Rauchen. Der erste Kauf von CBD Öl ist nicht gerade einfach, da es auf viele Dinge zu achten gilt.

Es gibt inzwischen nämlich eine Vielzahl an CBD Produkten auf dem Markt, die sich in vielen Eigenschaften stark voneinander unterscheiden können. So unterscheiden sich CBD Öle nicht nur hinsichtlich ihrer CBD Konzentration, die selbstverständlich eine große Rolle bezüglich der Wirkung spielt, sondern beispielsweise auch in ihrem Herstellungsverfahren, ihrer Reinheit und der Herkunft des Hanfs.

CBD Öl wird am häufigsten zur Schmerzlinderung eingenommen. Auch um Entzündungen zu reduzieren und Angstzustände zu lindern kann es sehr gut angewandt werden. Viele Leute möchten weniger Medikamente einnehmen und sehen sich daher nach natürlichen Alternativen um, vor allem dann, wenn sich altersbedingt die Zahl der verschriebenen Medikamente erhöht.

Für viele von ihnen ist CBD Öl die Lösung, nach der sie gesucht haben. Aber nicht alle CBD Öle sind gleichwertig. Das richtige Produkt zu wählen ist daher von großer Bedeutung.

1. Wo wurde der Hanf angebaut und was könnte er beinhalten?

Hanf ist ein Bioakkumulator, was bedeutet, dass er sowohl die guten Stoffe als auch die schlechten aus der Luft, dem Wasser und dem Boden,

 » Lees verder

Tagesdosis 13.6.2019 – SPD und Linke im Panikmodus. Bürger hört die Signale. | KenFM.de

tagesdosis-1362019-–-spd-und-linke-im-panikmodus-burger-hort-die-signale-|-kenfm.de

13-06-19 12:40:00,

Dieser Artikel ist auch als kostenlose MP3 für Dich verfügbar!

Download MP3

Ein Kommentar von Bernhard Loyen.

Es ist schon erstaunlich, dass die etablierten Parteien dieses Landes tatsächlich anscheinend denken, irgendwie geht es immer weiter. Es muss ja weitergehen. Über Jahrzehnte marschierte das Wahlvolk brav zu den Urnen, in jüngster Zeit wurde eher getrottet.

Es ergab sich eine offensichtliche Entfremdung zwischen der Politik und den Menschen, aber es zeigte sich keinerlei Reaktion, kein Aufmucken bei denen, die sich dann doch für das demokratisch verbriefte Kreuzchen entschieden. Zumindest bis zum Jahr 2019.

Immer wieder. Was wäre alles möglich gewesen im Jahre 1990. Ein Neustart. Welche Wege ungeahnten Ausmaßes waren realisierbar, um ein gesellschaftliches Experiment zu wagen. Beide deutsche Staaten wirkten Ende der 1980er gelähmt in ihrer Existenz. Die DDR im Trott des Daseins, wirtschaftlich angeschlagen, jedoch nicht bankrott, wie heutige Erkenntnisse zeigen. Das andere, vermeintlich starke Deutschland auch nicht so goldglänzend, wie es leider auf die späteren Mitbürger sinnblockierend wirkte.

Zitat: Das politisch untätige „Warten auf den Markt“ hatte zur Folge, daß Millionen Menschen in der Bundesrepublik, einem der reichsten Staaten der Welt, in eine „neue Armut“ abgedrängt wurden. Ende Oktober 1987 erhielten die 751.700 Empfänger von Arbeitslosengeld durchschnittlich 984 DM im Monat, die 500.400 Bezieher von Arbeitslosenhilfe im Schnitt 806 DM. 37 Prozent der gemeldeten Arbeitslosen erhielten 1987 überhaupt keine Unterstützung. Man kann sicher sein, daß die Politiker der Bonner Regierungskoalition sich entschieden für eine rigorose Bekämpfung der Arbeitslosigkeit einsetzen würden, müßten sie auch nur ein halbes Jahr lang mit diesen Einkünften auskommen (1).

Sie sehen, gut 30 Jahre später annähernd alles beim Alten, nur noch schlimmer, erbärmlicher, härter, halt gnadenloser mit entsprechenden Varianten. Die Verzweiflung, Ideenlosigkeit bei der Politik hinsichtlich der finalen Abwendung durch die Restwähler schlägt aktuell skurrile Blüten.

Der Freitag titelte jüngst, Zitat: Sie werden zu Zwergen, CDU und SPD. Sind die beiden Volksparteien noch zu retten? Jede Strategie dazu hat einen Haken. Das ist nicht weiter schlimm (2).

Dem kann man nur zustimmen, weil wer würde sie,

 » Lees verder

Brexit: Die Wahrscheinlichkeit eines “No Deals” nimmt weiter zu | www.konjunktion.info

brexit:-die-wahrscheinlichkeit-eines-“no-deals”-nimmt-weiter-zu-|-wwwkonjunktion.info

13-06-19 08:06:00,

EU und Brexit - Bildquelle: Pixabay / fotoblend; Pixabay LicenseEU und Brexit - Bildquelle: Pixabay / fotoblend; Pixabay License

EU und Brexit – Bildquelle: Pixabay / fotoblend; Pixabay License

Obwohl Boris Johnson öffentlich gesagt hat, dass er kein “No Deal”-Szenario erwartet, wenn Großbritannien sein nächstes Brexit-Ultimatum im Oktober reißt, gehe ich derzeit davon aus, dass genau das passieren wird. Ein “No Deal” ist einer der finalen Auslöser, die ich bereits als Ereignisse definiert habe, hinter denen sich die Internationalisten/Globalisten/Eliten( IGE) verschanzen können, wenn es zum von ihnen ausgelösten ökonomischen Zusammenbruch kommt.

Der Brexit bzw. ein solches “No Deal”-Szenario ist viel zu nützlich, da dann die IGE die “Populisten” für das Platzen der “Blase aller Blasen” verantwortlich machen können, die sie selbst erzeugt haben. Und Johnson leistet mit seinen Äußerungen genau diesem Bild Vorschub.

Ein Versuch, den nächsten britischen Premierminister daran zu hindern, einen No-Deal-Brexit zu erzwingen, ist gescheitert, nachdem das Unterhaus einen Oppositionsantrag abgelehnt hatte, der das Vereinigte Königreich daran hindern sollte, die EU im Oktober ohne Deal zu verlassen.

Die Mitglieder des Parlaments haben 309 zu 298 gegen einen Antrag des Labour-Chefs Jeremy Corbyn gestimmt, der von einer parteiübergreifenden Gruppe von Abgeordneten, einschließlich des konservativen Abgeordneten und des ehemaligen Ministers Oliver Letwin, unterstützt wurde, der den Weg bereiten sollte, einen Austritt Großbritanniens aus der EU ohne Einigung zu verhindern.

“Dies ist eine enttäuschende, knappe Niederlage”, sagte Keir Starmer, Sekretär des Shadow Brexit, nach dem Ergebnis.

“Aber dies ist nur der Anfang und nicht das Ende unserer Bemühungen, eine Nichteinigung zu blockieren. Labour steht bereit, alle erdenklichen Mechanismen zu nutzen, um Arbeitsplätze, Wirtschaft und Gemeinden vor den katastrophalen Folgen eines Brexit ohne Einigung zu schützen”, fügte er hinzu.

Acht Labour-Abgeordnete schlossen sich der Regierung an, um sich dem Antrag zu widersetzen, und ein Dutzend enthielten sich erneut der Stimme.

(A bid to block Britain’s next prime minister from forcing a no-deal Brexit has failed after the House of Commons rejected an opposition motion designed to block the UK from leaving the EU without a deal in October.

Members of Parliament voted 309-298 against a motion tabled by Labour leader Jeremy Corbyn and supported by a cross-party group of MPs,

 » Lees verder

Die Macht um Acht (28) | KenFM.de

die-macht-um-acht-(28)-|-kenfm.de

12-06-19 08:41:00,

Dieser Artikel ist auch als kostenlose MP3 für Dich verfügbar!

Download MP3

Tagesschau säuselt!

Von Substanz keine Spur.

„Menschen warten viel zu lange auf Frieden“, zitiert die Tagesschau Außenminister Heiko Maas und verbirgt hinter diesem Säusel-Ton die harten Fakten. Denn die ukrainische Regierung, die der Herr Außenminister besucht hatte, will immer noch nicht das Minsker Abkommen erfüllen, das sie selbst unterzeichnet hat. Auch an das Abkommen, das den Zugang zum Asowschen Meer durch die Straße von Kertsch regelt, hatte die ukrainische Regierung nicht eingehalten. Deshalb sind ein paar ukrainische Matrosen inhaftiert, deren Freilassung von Maas gefordert wurde. Aber mit den harten völkerrechtlichen Fakten will sich die Tagesschau nicht aufhalten, da zwitschert sie lieber von Freiheit.

Auch die andauernden SPD-Trauerspiele, der unansehnliche Tod der alten sozialdemokratischen Partei findet bei der Tagesschau keine saubere Berichterstattung: Statt über Inhalte schwätzt die wichtigste deutsche Nachrichtensendung lieber über das permanente Personalkarussell der SPD. Von der Agenda 2010, dem Abbau sozialer Gerechtigkeit in Programm und Handeln der SPD, kein Wort. Obwohl wirklich jeder weiß, dass es die Änderung der SPD-Inhalte waren, die deren Absturz in der Wählergunst verursacht haben. Wer das verschweigt, bringt keine Nachrichten, der zwitschert dummes Zeug in den Äther und durch die Kabel.

Einen Höhepunkt leistete sich die ARD-Redaktion mit dieser Überschrift: „75 Jahre D-Day – Ein Geschenk der Geschichte“. Statt Gebrauchslyrik abzuliefern, hätte die Tagesschau Nachrichten bringen müssen. Zwar wurde von den Feiern zum D-Day berichtet, aber dass von den vier Alliierten der Anti-Hitlerkoalition nur drei in Portsmouth, dem Ort von dem aus die Invasion in die Normandie damals gestartet war, anwesend waren, erwähnt die Tagesschau nicht: Die Russen waren nicht eingeladen. Obwohl sie in den großen Schlachten rund um Moskau und am Kursker Bogen mit riesigen Verlusten den Erfolg der „zweiten“ Front erst ermöglicht hatten.

Zwar mochte die Tagesschau noch berichten, dass die deutsche Bundeskanzlerin als neue vierte Alliierte in England auftrat, aber Zusammenhänge wollte sie mal wieder nicht vermitteln. Weder stellte die ARD die Frage, warum denn die Russen nicht eingeladen wurden, noch mochte sie die echten deutschen Alliierten gegen Hitler, den deutschen Widerstand, erwähnen. Zwar war der nur klein und sicher nicht entscheidend für den Sieg gegen die Nazis,

 » Lees verder

Späte Chancen

spate-chancen

12-06-19 08:32:00,

Älter werdende Menschen werden in der Öffentlichkeit oft verzerrt dargestellt. Beim Thema Rente zeigen Zeitungen fast immer Bilder von gebrechlichen, auf der Parkbank sitzenden Senioren, die mit knöchernen Händen einen Spazierstock halten. Oder der alte Mensch ist grauhaarig, geht über den Rollator gebeugt oder wird im Rollstuhl über den Gehweg geschoben, ist zudem langsam im Denken und schon ein wenig „tüdelig“.

Diesem Klischee des zunehmenden Verfalls ist entschieden entgegen zu treten, denn jeder Mensch, auch der Betagte, hat immer eine Würde: weil er Mensch ist, und es bis zu seinem Tode bleibt — auch dann, wenn er gebrechlich ist. Das Leben aller Menschen (gerade auch der Älteren) darf nicht dem ökonomischen Sachzwangdenken, sprich seiner reinen Funktionalität hinsichtlich eines Kosten/Nutzen-Denkens, unterworfen werden.

Der Jugendwahn, wonach der Mensch nach Aussehen und Leistungsfähigkeit beurteilt wird, darf nicht Maßstab des Zusammenlebens zwischen den Generationen sein, weil dann der Mensch selbst nicht mehr im Mittelpunkt steht, sondern die neoliberalen Regeln, denen er unterworfen ist.

Die Polarisierung von Jung gegen Alt, im Sinne von: „Wir müssen für die Alten schuften“, ist Gift für das Miteinander in einer Gesellschaft. Vielmehr bedarf es der beidseitigen Befruchtung: Die Jungen können sich an den Alten orientieren — weil diese mehr Lebenserfahrung haben —, und umgekehrt können Jüngere, beispielsweise hinsichtlich der Bedienung digitaler Arbeitsmittel, Älteren Hilfestellung geben. So können neue Räume der Begegnung geschaffen werden, die Alt, aber auch Jung, aus der Isolation, der Einsamkeit herausholen, und die Menschen ein Miteinander ermöglichen, das ihrer sozialen Natur gerecht wird.

Damit entstehen gerade für jüngere Menschen „reale“ Gegenwelten zu den oftmals oberflächlichen und distanzierten digitalen Welten. Hier können junge Menschen erfahren, dass das Leben im Alter sehr lebenswert sein kann. Das gibt den Jungen Hoffnung. Der Mensch entfaltet auch im Alter seine Kreativität im Austausch mit Jüngeren und umgekehrt.

In unserer Gesellschaft muss viel mehr über Chancen des Älterwerdens gesprochen werden. Ältere können ihr Erfahrungswissen weitergeben. Denken wir an das Ehrenamt, so sind es überwiegend Rentner, die sich auf kommunaler Ebene im Stadtrat für das Gemeinwohl engagieren.

Weitere Beispiele bieten Sportvereine, Lesepaten, Tafeln oder die Flüchtlingshilfe.

Hier gilt es schlummernde Potenziale zu wecken und gemeinsam Fähigkeiten zu entwickeln, wobei die Beteiligten oft gegenseitige Wertschätzung und Respekt füreinander erfahren.

Das soziale Miteinander können insbesondere — aber nicht ausschließlich — diejenigen fördern,

 » Lees verder

Das empathische Selbst

das-empathische-selbst

12-06-19 08:28:00,

Der Beitrag orientiert sich an einem Kapitel aus dem gerade erschienenen Buch zu diesem Thema (1). Darin werden insbesondere gesellschaftliche Experimente des kommunitären Zusammenlebens und gemeinwohlorientierten Arbeitens betrachtet, in denen im lebensweltlichen Alltag bereits eine Veränderung des Individuellen angelegt ist. Ausgespart bleiben hierbei allerdings auch nicht kritische Überlegungen zu kommunitären Irrwegen. In einem ersten Schritt wird das gemeinte Verständnis von Persönlichkeitsbildung im Sinne innerer Erfahrung offen gelegt. Im nächsten Schritt wird dann der Zusammenhang zwischen Persönlichkeitsbildung und Gemeinschaftsform betrachtet.

“Alle wollen die Welt verändern,

aber keiner sich selbst.“ Lew Tolstoi.

Die Theorie der Kommunikation von Habermas (2) und die damit verbundene Diskursethik stellen die Grundlage von kommunikativen Gemeinschaftserfahrungen dar, die als friedfertig zu bezeichnen sind und auch als Grundlage gelungener internationaler Kommunikation gelten können. Einerseits setzen Kommunikationsprozesse, die auf gleichen Sprechchancen und auf einer diskursiven Beratungs- und Entscheidungskultur beruhen, einen gewissen Bildungsstand der einbezogenen Akteure voraus, andererseits stellen sie auch kommunikative Erfahrungssituationen dar, die aus sich heraus bilden und zur Weiterentwicklung der Kommunikationspartner beitragen können.

Zentral für die Art kommunikativer Erfahrungen und innerer Reifungsprozesse, die hier gemeint sind, ist der Begriff der Empathie. Das Einfühlungsvermögen in emotionaler und kognitiver Hinsicht gegenüber einem Kommunikationspartner ist die Voraussetzung für Gemeinschaftserfahrungen, die bilden können. Jeremy Rifkin setzt den Empathiebegriff als so bedeutend an, dass er von der „empathic civilization‘ als der notwendigen gesellschaftlichen Zukunftsform spricht, die dadurch gekennzeichnet ist, dass sich ein Mensch in einen anderen Menschen hineinversetzt, ihn zu verstehen sucht und anhand dieses Eindrucks sein eigenes Denken, Fühlen und Handeln überprüft.

Rifkin ist davon überzeugt — und führt dies an zahlreichen menschheitsgeschichtlichen Beispielen aus — dass der Mensch nicht nur egozentrisch, aggressiv und machtbetont ist, also — in Anlehnung an Hobbes — dem Menschen ein Wolf ist, sondern auch von seiner Natur her eine prioritäre Fähigkeit zur Empathie besitzt:

„What does this tell us about human nature? It is possible that human beings are not inherently evil or intrinsically self-interested and materialistic, but are of a very different nature — an empathic one — and that all over the other drives that we have considered to be primary — aggression, violence, selfish behavior, acquisitiveness — are in fact secondary drives that flow from repression or denial of our most basic instinct?“ (3).

 » Lees verder

Finanzsystem: Putin und das Ende des US-Dollars als Weltreservewährung | www.konjunktion.info

finanzsystem:-putin-und-das-ende-des-us-dollars-als-weltreservewahrung-|-wwwkonjunktion.info

12-06-19 01:40:00,

Wladimir Putin - Bildquelle: Wikipedia / www.kremlin.ruWladimir Putin - Bildquelle: Wikipedia / www.kremlin.ru

Wladimir Putin – Bildquelle: Wikipedia / www.kremlin.ru

Bereits zum zweiten Mal hat der russische Präsident Wladimir Putin verlautbaren lassen, dass aus seiner Sicht dem US-Dollar nicht mehr der Status der Weltreservewährung und damit dessen Privilegien zustehen.

In einer Rede vor dem International Economic Forum in St. Petersburg, dem “russischen Davos”, ging er erneut auf den Missbrauch, den das US-Regime mittels der eigenen Währung betreibt, ein. Der Status der Weltreservewährung bzw. dessen “einseitige Nutzung” durch das Herausgeberland sollte aus der Sicht Putins heute nicht mehr erlaubt werden. Die Fähigkeit andere Staaten durch den Einsatz der eigenen Währung in eine “gewünschte Richtung zu drängen”, die Washington natürlich bestimmt, sei nicht mehr zeitgemäß und muss daher nach Meinung des russischen Präsidenten ein Ende finden.

In einer Rede auf einer Plenarsitzung warf Putin Washington vor, “seine Zuständigkeit auf die ganze Welt auszuweiten”.

“Dieses Modell widerspricht jedoch nicht nur der Logik einer normalen internationalen Kommunikation. Hauptsächlich dient es nicht den Interessen der Zukunft.”

(In a speech at a plenary session, Mr Putin accused Washington of seeking to “extend its jurisdiction to the whole world.”

“But this model not only contradicts the logic of normal international communication. The main thing is, it does not serve the interests of the future.”)

Ich habe bereits mehrfach darüber geschrieben, dass Russland Bestrebungen verfolgt, eine Gold gestützte Kryptowährung als globale Fakturierungseinheit einzusetzen. Das oben zitierte “Hauptsächlich dient es nicht den Interessen der Zukunft.” muss letztlich derart gelesen werden, dass der US-Dollar nicht mehr den Interessen der Zukunft des Establishments dient und damit ganz im Sinne der Internationalisten/Globalisten/Eliten (IGE) fallen muss. Peking und Moskau arbeiten seit längerem daran, den US-Dollar im weltweiten Handel durch andere Zahlungsmechanismen und Währungen zu ersetzen und Putins Ausführungen bestätigen letztlich meine bislang getroffenen Annahmen.

Die Business Times schreibt zur Rede Putins und seinen Äußerungen bzgl. des US-Dollars:

Veränderungen in der Weltwirtschaft “erfordern die Anpassung der internationalen Finanzorganisationen (und) ein Umdenken in Bezug auf die Rolle des Dollars, der sich zu einem Druckinstrument des Emissionslandes für den Rest der Welt entwickelt hat”,

 » Lees verder

Von einem Elend in das andere – über Seenot und Gewissensnot

von-einem-elend-in-das-andere-–-uber-seenot-und-gewissensnot

12-06-19 01:34:00,

Dürfen wir Flüchtlinge „einfach ertrinken lassen“? Moralisch ist die Antwort schnell zur Hand: Natürlich nicht! Aber die Frage ist bereits so formuliert, dass von vornherein jedem Zweifel, jeder Differenzierung ein Makel angeheftet wird: „Du kannst doch nicht einfach…“ Dieses Wort „einfach“ ist sehr verräterisch. Es wird eingefügt, wohl wissend, dass die Antwort in Wirklichkeit gar nicht so einfach ist. Ein Plädoyer für die Hinnahme des Unvereinbaren von Gerhard Fulda.

Die gefährliche Route über das Mittelmeer ist ja nur ein Teilelement einer viel umfassenderen Notlage. Es beginnt mit den elenden Lebensbedingungen in vielen afrikanischen Ländern, mit Krieg und Bürgerkrieg. Die Eliten sind korrupt; das Wirtschaftssystem begünstigt die Besitzenden.

Es geht weiter mit der Ausbeutung durch Schleuser und mit den menschenunwürdigen Zuständen in primitivsten Flüchtlingslagern. Wer es bis nach Europa schafft, stößt auf politische Missachtung, Ablehnung von Asylanträgen, haftähnliche Unterbringung und zwangsweise Rückführung.

In den europäischen Ländern, dem Sehnsuchtsziel der Flüchtlinge und Migranten, wächst die Angst vor Überfremdung. Europaweit verlieren die Linken – Rechte und Populisten stellen die demokratischen und rechtsstaatlichen Grundsätze in Frage. Ihre Ausländerfeindlichkeit verschärft das Problem.

Die Komplexität all dieser miteinander verbundenen Gefahrenlagen deutet bereits an, dass es einfache Lösungen nicht geben kann. Verbesserungen bei einem einzigen Teilaspekt können das Problem nur in einen anderen Teilaspekt verschieben, nicht aber lösen.

Vom Völkerrecht ist keine Hilfe zu erwarten.

Internationales Recht existiert mit der Genfer Flüchtlingskonvention von 1951 und deren ergänzendem Protokoll von 1967 zur Rechtsstellung von Flüchtlingen, die aber für die meisten der zuvor genannten Probleme politischer Natur keinerlei Lösungen anbieten können.

Trotzdem wird bei uns in der politischen Diskussion gerade bei den bildkräftig über das Fernsehen zu uns kommenden Seenotkatastrophen gern mit dem Schlagwort „völkerrechtswidrig“ politische Unterstützung gesucht.

Gemeint sind dann die Nothilfebestimmungen des Seerechtsübereinkommens von 1982. Es ist aber sehr fraglich, ob die Verpflichtung zur Rettung Schiffbrüchiger auch dann greift, wenn sich große Auswandererströme absichtlich in Seenot bringen wollen. Und zwar deshalb, weil ihnen andere Einreisemöglichkeiten nach Europa durch die Politik und die Gesetzgebungen der potentiellen Aufnahmeländer versperrt worden sind.

Beim Abschluss der Seerechtskonvention hat sich noch niemand vorstellen können, dass der Text in seinem Wortlaut auf eine große Auswanderungsbewegung angewandt werden könnte.

Die Verhandlungen über dieses Abkommen wären gescheitert,

 » Lees verder

Vollbremsung

vollbremsung

12-06-19 01:12:00,

Das Auto muss weg

1. Jedes Jahr sterben 1,35 Millionen Menschen auf den Straßen der Welt durch Verkehrsunfälle, Tendenz steigend. Zählt man die Umweltbelastung durch das Kfz dazu, kommt man damit auf jährlich drei Millionen Tote. Inklusive der autobedingten Umweltverschmutzung macht das von Beginn der Motorisierung an bis zum Jahr 2030 mindestens 200 Millionen Todesopfer – mehr als durch alle Kriege. Das Auto frisst zudem immer mehr Öl, das trotz Fracking vermutlich in 40 Jahren aufgebraucht sein wird. Dann ist Schicht im Schacht. Das Kfz hat bis dahin große Teile der Erde vergiftet und sich einen immer größeren Anteil an der Klimaerwärmung herausgefahren, Hunger produziert und unglaublichen Raum gefressen. Umweltkatastrophen und Kriege folgen. Doch Halt, wer wird denn gleich in die Luft gehen? Bitte durchatmen, solange es noch klappt. Denn zum globalen Fahren gegen die Wand wird es nicht kommen. Wir legen eine Vollbremsung hin. Doch zuerst noch einige Ursachen.

2. Kapitalismus per se erfordert eine immer schnellere Bewegung von Waren als auch einen immer größeren Warenausstoß. Die Bewegung des Kapitals ist maßlos. Dies überträgt sich auf unser ganzes Leben und eben auch auf die Art und Weise, wie wir uns bewegen. Wir wollen immer schneller immer weiter. Wir sind scheinbar zur Maßlosigkeit verurteilt. Einzig wirtschaftliche Krisen bremsen kurzzeitig dieses Hamsterrad.

Vor allem das von Faschisten gepushte Auto hat uns bewegungssüchtig gemacht. “Das goldenen Zeitalter” des Fordismus nach dem Zweiten Weltkrieg machte das Auto für breite Schichten erwerbbar. Die Droge kann nur von einer Bewegung von unten gebremst werden. Es mehren sich die Anzeichen, dass wir uns in einer Zeitenwende befinden.

3. Das Auto gaukelt uns Individualität und mühelose Überwindung des Raums vor. Diese Leichtigkeit der Bewegung ist die ursprüngliche Glücksverheißung des Kfz, wir potenzieren unsere Kraft, ohne uns groß anstrengen zu müssen. Das schwere Ding auf vier Rädern erscheint uns als Maschine, die uns das Leben und den äußeren Zwang zur Beschleunigung erleichtert, und dafür gehen wir über Leichen. Wir werden zu Süchtigen. Obwohl wir uns immer gleich lang im Verkehrsraum aufhalten und im Schnitt nicht mehr als drei Wege am Tag zurücklegen, fahren wir immer weiter und immer schneller. Wir gewinnen im Verkehr jedoch keine Zeit, so schnell wir uns auch bewegen. Die junge automeidende Generation in der Stadt ist der Ansatzpunkt einer Wende,

 » Lees verder

Die russische Regierung diskutiert die Einführung der Vier-Tage-Arbeitswoche | Anti-Spiegel

die-russische-regierung-diskutiert-die-einfuhrung-der-vier-tage-arbeitswoche-|-anti-spiegel

11-06-19 11:41:00,

In Russland wird diskutiert, ob die Fünf-Tage-Woche noch aktuell ist oder ob es Sinn macht, eine Vier-Tage-Woche einzuführen.

Der russische Premierminister Medwedew hat heute auf einer internationalen Konferenz über Arbeit gesagt, dass er nicht ausschließt, dass in Zukunft eine Vier-Tage-Woche Grundlage des sozialen Models wird. Seiner Meinung nach sollte das Wachstum der Produktivität nicht zu Arbeitsplatzabbau, sondern zu einer Reduzierung der Arbeitszeit führen.

Als Beispiel führte Medwedew Henry Ford an, der die Wochenarbeitszeit seinerzeit von 48 auf 40 Stunden reduziert hat und damit einen starken Anstieg der Produktivität seiner Arbeiter erreicht hat. Aber er nannte auch ein aktuelles Beispiel. Eine Firma in Neuseeland hat die Vier-Tage-Woche bei voller Bezahlung des zusätzlichen freien Tages eingeführt, was dazu geführt hat, dass die Produktivität pro Arbeitsstunde um 20 Prozent gestiegen ist. Außerdem leiden die Mitarbeiter seltener unter Stress.

Medwedew sagte weiter:

„Das ist natürlich alles noch nicht vollständig durchdacht und uns steht noch eine ernsthafte Diskussion bevor, aber das sind sehr wichtige Ergebnisse.“

Die stellvertretende russische Premierministerin Tatjana Golikova sagte dazu, dass vor allem die Frage der Gehälter bei einem Übergang zur Vier-Tage-Woche diskutiert werden muss. Sie zitierte Organisationen, die fordern, dass dabei die Gehälter nicht gekürzt werden dürfen und sie fügte hinzu, dass eine solche Reform viele Gesetzesänderungen in der Arbeitsgesetzgebung erfordert:

„Dass muss man genau analysieren, aber wir arbeiten daran.“

Ich glaube zwar nicht, dass das in Russland bald Realität wird, aber Russland ist in einigen Dingen sehr kreativ. So gilt zum Beispiel in Russland, dass ein Feiertag, der auf das Wochenende fällt, nicht „verloren geht“. Fällt ein Feiertag zum Beispiel auf einen Samstag, wird entweder der Freitag oder der Montag von der Regierung zum landesweit arbeitsfreien Tag erklärt. Flexibel sind die Russen auch, wenn ein Feiertag zum Beispiel auf einen Dienstag fällt, dann wird der vorherige Samstag zum Arbeitstag und der Montag zum freien Tag erklärt, sodass die Menschen trotzdem ein langes Wochenende mit Brückentag haben. Und vor Feiertagen ist auch die Arbeitszeit gesetzlich geregelt: der Arbeitstag vor einem Feiertag ist eine Stunde kürzer, als an normalen Tagen.

Und zwischen Sylvester und dem orthodoxen Weihnachten ist Anfang Januar ganz Russland „geschlossen“: In diesem Jahr waren die Tage vom 30. Dezember bis zum 8.

 » Lees verder

Ukraine-Update: Selensky feuert reihenweise leitende Beamte und seine Partei führt haushoch in Umfragen | Anti-Spiegel

ukraine-update:-selensky-feuert-reihenweise-leitende-beamte-und-seine-partei-fuhrt-haushoch-in-umfragen-|-anti-spiegel

11-06-19 11:37:00,

In der Ukraine entscheidet das Verfassungsgericht über die vorzeitige Auflösung des Parlaments und Selensky hat währenddessen heute viele personelle Veränderungen verkündet.

Zwei Umfragen zur Parlamentswahl in der Ukraine haben ergeben, dass die Partei von Selensky haushoch führt. Sie kommt demnach auf 43% bzw. 48% der Stimmen, gefolgt von der Partei „Oppositionsblock für das Leben“ mit 12%, die ihre Wurzeln im russischen Osten der Ukraine hat und für eine Verbesserung der Beziehungen mit Russland kämpft. Poroschenkos Partei, die er in „Europäische Solidarität“ umbenannt hat, kommt auf 8-9%, Timoschenko ebenfalls. Darüber hinaus scheinen noch zwei kleine Parteien an der Fünf-Prozent-Hürde zu rütteln. Ein solches Ergebnis könnte sogar eine Zweidrittel-Mehrheit für Selensky bedeuten und zu einer Machtfülle führen, wie es sie in dem Land noch nie gegeben hat. Allerdings werden in der Ukraine die Hälfte der Abgeordneten direkt und nicht über Parteilisten gewählt, weshalb die Zusammensetzung der ukrainischen Rada immer etwas unberechenbar ist.

Das erklärt, warum sich das Parlament so vehement gegen die von Selensky beschlossene Auflösung wehrt, denn die meisten Abgeordneten werden demnächst nicht nur Macht und Einfluss verlieren, sondern auch ihre parlamentarische Immunität. Das Verfassungsgericht hat heute seine Beratungen über die Anfechtung der Auflösung des Parlaments begonnen. Medienberichten zufolge wird bis zum 29 Juni mit einer Entscheidung gerechnet.

Unterdessen nahm Selensky heute einige Personalentscheidungen vor. Er unterzeichnete die Anweisung, den Generalstaatsanwalt zu entlassen, der noch ein Mann von Poroschenko ist und um dessen Ernennung es seinerzeit großen Streit gab, denn Generalstaatsanwalt Lutsenko ist nicht einmal Jurist, wie es das ukrainische Gesetz für die Position vorschreibt. Aber unter Poroschenko war Treue wichtiger als Qualifikation oder Gesetze.

Selensky ernannte heute einen Chef für den Auslandsgeheimdienst. Die Wahl fiel auf einen Parteigänger von Timoschenko, der früher auch mal eine leitende Funktion im Geheimdienst SBU hatte.

Beim SBU feuerte Selensky heute gleich mehrere leitende Mitarbeiter. Zwei Stellvertreter des Geheimdienstchefs mussten heute ihren Hut nehmen und auch fünf regionale Leiter des Geheimdienstes in Gebieten. Dabei wurde darauf hingewiesen, dass es sich um die Regionen der Ukraine handelt, „in denen es in der Vergangenheit viel Schmuggel gab“.

Außerdem hat Selensky heute 15 der 24 Gouverneure der Ukraine entlassen und er hat angekündigt, die anderen auch feuern zu wollen.

 » Lees verder

Brasilien: Lula da Silva war offenbar nach Justizmanipulation inhaftiert worden

brasilien:-lula-da-silva-war-offenbar-nach-justizmanipulation-inhaftiert-worden

11-06-19 03:44:00,

Bolsonaro mit Sérgio Moro, der Lula als Ermittlungsrichter hinter Gitter brachte und von Bolsanaro als Justizminister eingesetzt wurde. 2019_Cerim%C3%B4nia_de_Imposi%C3%A7%C3%A3o_de_Ins%C3%ADgnias_da_Ordem_do_Rio_Branco_-_32822077087.jpg:Bild: Marcos Corrêa/PR/CC BY-SA-2.0

Leak belastet Justizminister Moro massiv. Bundesregierung: Verfahren gegen Lula da Silva “nicht politisch motiviert oder rechtsstaatswidrig”

In Brasilien hat der amtierende Justizminister Sérgio Moro in seiner Zeit als Ermittlungsrichter offenbar vorsätzlich dafür gesorgt, dass der ehemalige Präsident Luiz Inácio Lula da Silva inhaftiert wird, um ihn an einer Kandidatur bei der Präsidentschaftswahl 2018 zu hindern. Dafür habe er wiederholt Staatsanwälten Tipps gegeben, wie eine international weiterhin umstrittene Korruptionsanklage gegen den Politiker vorangetrieben werden kann.

Nach einem Bericht des Investigativ-Portals The Intercept hat Moro Staatsanwälten von seinem Handy aus wiederholt Ratschläge, Kritik und Tipps zukommen lassen, um die Untersuchungen im Fall “Lava Jato” (Autowäsche) voranzutreiben. Dabei handelt es sich um einen ausgedehnten Korruptionsskandal, in den staatliche und halbstaatliche Unternehmen sowie Politiker verwickelt sind. Lula da Silva wurde in diesem Zusammenhang 2016 angeklagt und 2017 von Moro selbst zu gut neuneinhalb Jahren Haft verurteilt. Dieses Strafmaß wurde später noch einmal erhöht. In Brasilien und international sind Prozess und Urteil massiv umstritten, weil gegen Lula keine belastbaren Beweise vorgelegt werden konnten.

Nach Meinungsumfragen hätte Lula die Präsidentschaftswahl 2018 gewonnen, wenn er nicht inhaftiert worden wäre. Ein von der linksgerichteten Arbeiterpartei kurzfristig ernannter Ersatzkandidat, Fernando Haddad, war dem rechtsextremen Wahlsieger Jair Bolsonaro unterlegen. Nach seiner Wahl ernannte Bolsonaro Moro zum Justizminister.

Moro hatte Lula da Silva in seiner international harsch kritisierten Urteilsbegründung zu einer neunjährigen Freiheitsstrafe verurteilt. Der Jurist warf dem Politiker vor, von einer Baufirma als Bestechung eine renovierte Wohnung am Meer erhalten zu haben. Dieser Vorwurf konnte aber nie durch Dokumente belegt werden.

Am Sonntag hatte The Intercept Auszüge aus umfangreichen Chat-Protokollen der Messenger-App Telegram veröffentlicht, die mutmaßlich vom Mobiltelefon Moros stammen. Es liege ein “riesiger Fundus” von Gruppenchats vor, die zudem Audiodateien, Videos und anderen Dokumente enthalten.

Auszüge aus Chats zwischen Staatsanwälten enthalten offenbar auch Äußerungen von Deltan Dallagnol, dem leitenden Staatsanwalt in der Lava-Jato-Untersuchung. Dallagnol äußerte demnach noch vier Tage vor der Anklageerhebung im September 2016 Zweifel an der Stichhaltigkeit der Vorwürfe gegen Lula da Silva.

“Es ist, als würde man die andere Mannschaft daran hindern zu spielen.

 » Lees verder

Tagesdosis 11.6.2019 – Die System-Medien | KenFM.de

tagesdosis-1162019-–-die-system-medien-|-kenfm.de

11-06-19 02:50:00,

Der Kapitalismus erlaubt nicht die Diskussion über den Austritt aus der NATO, fördert aber eine Debatte, damit alle Geschlechter und sexuelle Minoritäten Soldaten werden können.

Es ist etwas faul in Medienhausen. Einiges. Es ist nicht übertrieben, von einer Krise des Mediensystems zu sprechen.

Ein Schlaglicht: Einerseits kristallisieren in der deutschen Bevölkerung bei einer wissenschaftlichen Befragung zur Glaubwürdigkeit der Medien die Antworten an beiden Enden des Spektrums aus. Sowohl die Anzahl der Menschen, die den Medien überhaupt nicht trauen, als auch die Anzahl, die ihnen voll und ganz vertraut, wird seit Jahren größer. Diese Spaltung in konträre Lager mit völlig unterschiedlicher Sicht auf die Realität ist ein Symptom der westlichen Gesellschaften.

Erstaunlicherweise ist in China die Anzahl der Menschen, die Vertrauen in Medien haben, etwa doppelt so groß wie in den USA. Hätten Sie das für möglich gehalten? Bemerken Sie den Widerspruchsgeist in sich, der sofort an die Luft will? „In China können die Leute doch nicht frei antworten. Da gibt es doch gar keine freien Medien, denen man vertrauen könnte. Die Daten können nicht stimmen. Wer hat die Umfrage gemacht?“

Mit anderen Worten: Sie wollen es nicht wahr haben. Auch das ist ein Symptom für die Medienkrise. Denn woher stammt ihre falsche Weltsicht, derer sie so sicher sind? Aus den Medien. Wie fast alles, was sie von der Außenwelt wissen. Und wie ist das möglich? Haben die Journalisten selbst so wenig Ahnung von China? Oder lügen sie? Eher nicht. Aber sie neigen wie wir alle dazu, Dinge nicht wahrzunehmen, die unseren Vorurteilen widersprechen.

Für den normalen Menschen ist das eine Frage der Aufmerksamkeitsökonomie. Vorurteile sind bis zu einem gewissen Grad sinnvoll. Wir kommen im praktischen Leben nicht ohne Vorurteile zurecht, weil wir zu viel zu schnell entscheiden müssen, als dass wir den Dingen immer auf den Grund gehen könnten. Aber im Journalismus sind Vorurteile ein systemisches Versagen. Es ist seine Aufgabe, eigentlich bei jedem Bericht den Dingen auf den Grund zu gehen. Zumindest aber, nicht ständig komplett daneben zu liegen.

Ein weiteres und wirklich lustiges Beispiel ist die Tatsache, dass „Lügenpresse“ im Jahr 2014 zum Unwort des Jahres wurde und Claas Relotius 2014 von CNN zum Journalisten des Jahres ernannt wurde. Die etablierten Medien, die sich selbst den Titel „Qualitätsmedien“ verleihen und vorbehalten und vor „Fake News“ warnen,

 » Lees verder

Der “Spiegel” bringt den Juso-Vorsitzenden auf den Titel und versucht, ihn zum kommenden SPD-Vorsitzenden hoch zu schreiben.

der-“spiegel”-bringt-den-juso-vorsitzenden-auf-den-titel-und-versucht,-ihn-zum-kommenden-spd-vorsitzenden-hoch-zu-schreiben.

11-06-19 12:36:00,

Das geschieht mit einem Strauß von manipulativen Formulierungen. Die NachDenkSeiten geben die ersten Seiten dieses Spiegeltitels wieder, am Rande versehen mit Fragen und Bemerkungen. Das zwangsläufige Fazit: Wie so oft kann man sich die Lektüre dieses angeblichen Nachrichtenmagazins sparen. Prüfen Sie selbst. Albrecht Müller.

Es wird unentwegt maßlos übertrieben.

Eine Mutmaßung folgt der anderen.

Eine Behauptung ohne Beleg folgt der anderen.

Die Quellen absonderlicher Aussagen werden nicht genannt. Sie bleiben anonym. Zum Beispiel wird von “mächtigen Genossen” gesprochen.

Fazit: Die gesamte Titelgeschichte ist ein Beleg für die manipulative Kraft des “Spiegel”. Dass er immer noch Leser findet, ist erstaunlich.

Hier die wichtigsten Seiten der Titelgeschichte mit handschriftlichen Anmerkungen:

Die Spiegel-Leser werden einige Seiten vorher, auf Seite 6 des “Spiegel” implizit auf die große Leistung des Juso-Vorsitzenden eingestimmt, auf den Widerstand gegen die große Koalition.

Diese Koalition will ich partout nicht verteidigen, aber die ewige Aggression gegen diese Koalition, die ständig ohne Beleg und vor allem ohne Aussage darüber getätigt wird, was denn die Alternative wäre, geht einem schon ganz schön auf die Nerven.

Hier also wieder und zwar als Leitartikel von Dirk Kurbjuweit. Hier wird dem Bundespräsidenten vorgeworfen, ihm sei die Bildung der letzten und zurzeit amtierenden großen Koalition zu verdanken.

Der Person des amtierenden Bundespräsidenten Steinmeier kann man in der Tat und berechtigterweise vieles vorwerfen. Er hat einen beachtlichen Anteil am Niedergang der SPD und unseres Landes. Er war Gerhard Schröders Gehilfe bei der Konzeption der Durchsetzung der Agenda 2010. Darunter leidet seine Partei bis heute. Gemessen daran ist sein Drängen auf die letzte große Koalition zwischen Merkel und Nahles harmlos.

Übrigens kann man an diesem Leitartikel auch ganz gut beobachten, wie die Methode “B sagen und A transportieren” funktioniert. Man muss wie in diesem Fall jemanden angreifen und transportiert damit zugleich die Botschaft, dass der Gegenstand des Angriffs negativ zu bewerten ist. Also: Steinmeier wird angegriffen wegen seiner Rolle bei der Bildung der großen Koalition und damit ist über diese Koalition der Stab gebrochen.

 » Lees verder

10 Dinge worauf man beim Bezug von CBD-Öl achten sollte

10-dinge-worauf-man-beim-bezug-von-cbd-ol-achten-sollte

11-06-19 09:15:00,

Es gibt zahlreiche CBD Öle auf dem Markt, die aber nicht alle gleich gut sind. Es gibt nämlich unzählige leere Versprechungen – erfahren Sie daher in diesem Artikel, worauf Sie vor dem CBD Öl Kaufen achten sollten.

 

Immer mehr Menschen werden sich der Vorteile von CBD Öl bewusst. Bei CBD handelt es sich um ein Cannabinoid, das keine berauschende Wirkung hat und daher von mehr und mehr Menschen gegen gesundheitliche Beschwerden angewandt wird. Die wohl bekannteste Verbindungen aus der Cannabispflanze ist wahrscheinlich das THC (Tetrahydrocannabinol). Obwohl sowohl CBD als auch THC von der Cannabispflanze produziert werden und beide gesundheitsfördernde Wirkungen haben, verursacht das THC das typische High.

 

 

Obwohl die gesundheitlichen Vorteile von CBD Öl immer besser wissenschaftlich belegt werden, haftet der schlechte Ruf als Droge noch immer am Cannabis. Einige der vielseitigen Wirkungen von CBD Öl sind: Schmerzlinderung, Entzündungshemmung, Entspannung, Angstreduktion und Verbesserung der Qualität des Schlafs.

CBD kann auf verschiedene Weisen eingenommen werden: man kann es oral einnehmen in Form von Tropfen oder Paste, es gibt außerdem CBD Cremen, Globuli, Tabletten oder sogar E Liquids zum Rauchen. Der erste Kauf von CBD Öl ist nicht gerade einfach, da es auf viele Dinge zu achten gilt.

Es gibt inzwischen nämlich eine Vielzahl an CBD Produkten auf dem Markt, die sich in vielen Eigenschaften stark voneinander unterscheiden können. So unterscheiden sich CBD Öle nicht nur hinsichtlich ihrer CBD Konzentration, die selbstverständlich eine große Rolle bezüglich der Wirkung spielt, sondern beispielsweise auch in ihrem Herstellungsverfahren, ihrer Reinheit und der Herkunft des Hanfs.

CBD Öl wird am häufigsten zur Schmerzlinderung eingenommen. Auch um Entzündungen zu reduzieren und Angstzustände zu lindern kann es sehr gut angewandt werden. Viele Leute möchten weniger Medikamente einnehmen und sehen sich daher nach natürlichen Alternativen um, vor allem dann, wenn sich altersbedingt die Zahl der verschriebenen Medikamente erhöht.

Für viele von ihnen ist CBD Öl die Lösung, nach der sie gesucht haben. Aber nicht alle CBD Öle sind gleichwertig. Das richtige Produkt zu wählen ist daher von großer Bedeutung.

1. Wo wurde der Hanf angebaut und was könnte er beinhalten?

Hanf ist ein Bioakkumulator, was bedeutet, dass er sowohl die guten Stoffe als auch die schlechten aus der Luft,

 » Lees verder

5G: Polnischer Premierminister schließt sich Appell zum Stopp von 5G an | www.konjunktion.info

5g:-polnischer-premierminister-schliest-sich-appell-zum-stopp-von-5g-an-|-wwwkonjunktion.info

11-06-19 09:12:00,

International Appeal - Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt www.5gspaceappeal.orgInternational Appeal - Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt www.5gspaceappeal.org

International Appeal – Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt www.5gspaceappeal.org

Der polnische Premierminister Mateusz Morawiecki hat dieser Tage seine Unterschrift unter dem Internationalen Appell zum Stopp des 5G-Technologieausbaus gesetzt. Eine sehr bemerkenswerte und natürlich in der Hochleistungspresse fast vollständig ignorierte Handlung.

5G, das weltweit von Regierungen und Telekomunternehmen geradezu euphorisch als neuer Heilsbringer gefeiert wird, wird inzwischen von über 2.000 Forschern und 1.400 Medizinern als Gefahr für Flora, Fauna und den Menschen erachtet. Bislang gibt es seitens der Unternehmen, die 5G aufbauen wollen, keine durchgeführten Sicherheitstests ob der Un-/Gefährlichkeit der neuen Technologie – trotz 10- bis 100-fach höherer Frequenzen im Vergleich zu den alten Techniken 3G und 4G.

5g benötigt ein Vielfaches an Sendemasten, mit Abständen, die nicht mehr als 10 bis 12 Grundstückslängen groß sein dürfen, will man die Technik in Städten einsetzen. Die Forscher warnen vor eine nie gekannten elektromagnetischen Belastung der Einwohner.

Schon 2017 äußerten mehr als 230 Forscher und Ärzte aus 41 Staaten ihre ernsthaften Besorgnisse wegen der immer mehr zunehmenden Belastung durch Elektromagnetische Frequenzen (EMF). Bereits vor 5G haben “zahlreiche Forschungsberichte gezeigt, dass EMF Auswirkungen auf lebende Organismen haben” und zwar bereits “bei Werten, die weit unter den nationalen und internationalen Grenzwerten liegen”.

Diese Auswirkungen können ein erhöhtes Krebsrisiko sein, Zellstress, Zunahme der freien Radikale im Körper, genetische Schäden, strukturelle und funktionelle Veränderungen der menschlichen Reproduktionsorgane, Lern- und Erinnerungsstörungen, neurologische Schwierigkeiten und andere Probleme. Dabei sind diese Folgen nicht allein auf den Menschen beschränkt, da auch die Beweise zunehmen, dass ähnliche Effekte bei Pflanzen und Tieren auftreten.

Weltweit werden einzelne (Groß-)Städte und deren Einwohner als “Versuchstiere” missbraucht, in dem man erste 5G-Sendeanlagen aufstellt, um die “Effektivität von 5G zu testen”; jedoch werden keine gesundheitlichen Auswirkungen parallel dazu erfasst.

Die größte bislang auf der Welt durchgeführte Studie zu 5G, das National Toxicology Program (NTP), hat eine signifikante Erhöhung von Herzproblemen und Hirntumoren bei Versuchstieren festgestellt, die den EMF-Feldern unter den vorgegebenen Richtlinienwerten der International Commission on Non-Ionizing Radiation Protection (ICNIRP) von 5G (die in den meisten Ländern als Referenz gelten) ausgesetzt worden waren.

 » Lees verder

Geheimer Dreiergipfel von Jerusalem, von Thierry Meyssan

geheimer-dreiergipfel-von-jerusalem,-von-thierry-meyssan

11-06-19 08:53:00,

Ein Gipfel von amerikanischen, israelischen und russischen nationalen Sicherheitsberatern wurde in Jerusalem angekündigt. Es geht darum, das Durcheinander der Achse des Widerstandes aufzulösen, die Sicherheit aller Staaten des Nahen Ostens zu garantieren und eine zwischen den Vereinigten Staaten und Russland geteilte Oberhoheit über alle Akteure sicherzustellen, einschließlich Israel.

JPEG - 33 kB
Nikolai Patruschev und John Bolton werden sich in Jerusalem, im Beisein von Meir Ben-Schabbat treffen.

Ein Gipfel mit drei nationalen Sicherheitsberatern aus den USA, Israel und Russland wird im Juni 2019 in Jerusalem stattfinden. Dieses beispiellose Ereignis hat bereits zu “Offenbarungen” und zu “Dementis” geführt über das, was dort diskutiert werden soll. Fast alle Kommentatoren gehen von falschen Vorstellungen aus, die sie alle unisono wiederholen. Wir müssen sie zurechtrücken, bevor wir bewerten, was auf diesem Gipfel auf dem Spiel steht.

Das Spiel der Großmächte in der Region

Während des Kalten Krieges ist es der US-Strategie der Eindämmung (Containment) gelungen, den sowjetischen Einfluss im Nahen Osten abzuwehren. Nach dem Zusammenbruch der UdSSR hat Russland die Region verlassen und ist dorthin erst mit dem westlichen Krieg gegen Syrien zurückgekehrt.

Russland ist in der Levante seit der Kaiserin Katherina II. präsent (außer von 1991-2011), die auf Wunsch der Einwohner ihre Flotte sandte, um Beirut zu verteidigen. Russlands Politik zielt zunächst darauf ab, die Wiege des Christentums (das Damaskus ist und nicht Jerusalem) zu schützen, das Fundament der russischen Kultur. Auf diese Weise hat Russland seinen Einfluss auf den östlichen Mittelmeerraum erweitert und ist bis zu den warmen Gewässern des Indischen Ozeans gekommen.

Im Jahr 2011 war Russland der einzige Staat, der die farbigen Revolutionen des Maghreb (den “Arabischen Frühling”) von den Kriegen gegen Libyen und Syrien unterschieden hat. Der Westen, der seine eigene Interpretation dieser Ereignisse besitzt, hat noch immer nicht die Mühe aufgebracht, um die Ansicht Russlands zu verstehen. Es geht hier nicht darum, festzustellen, wer Recht hat und wer nicht – das ist ein anderes Thema [1]—, sondern um zuzugeben, dass es zwei völlig verschiedene Narrative der Fakten gibt. Es ist erwähnenswert, dass der Westen zustimmt, dass Moskau nicht verdaut hat, wie der Westen die Resolution, die die Zivilbevölkerung in Libyen schützen sollte, verletzt hat. So anerkennt der Westen, dass es nicht die Russen waren, sondern der westliche Imperialismus, der das Problem geschaffen hat, dem wir heute gegenüberstehen.

 » Lees verder

Große Koalition in AfD-Fashion

grose-koalition-in-afd-fashion

11-06-19 07:53:00,

„Knast für Flüchtlinge

Weniger Sozialleistungen

Zwangsunterbringung in Lagern

Arbeitsverbot

Schnellere Abschiebungen

Strafen für Helfer“

So etwas könnte auf einem AfD-Plakat stehen oder zu einer Pegida-Demonstration aufrufen oder ein NPD-Plakat („Ist der Ali kriminell, in die Heimat aber schnell“) übertrumpen. Tastsächlich fassen diese Headlines der Frankfurter Rundschau vom 7. Juni 2019 zusammen, was als Gesetzespaket im Deutschen Bundestag verabschiedet wurde – mit einer ziemlich fetten Mehrheit all derer, die sich zur Mitte zählen, also mit den Stimmen der Großen Koalition aus CDU und SPD. Die Grünen und die Partei DIE LINKE stimmten dagegen. Von Wolf Wetzel.

Jetzt kommt das „Hau-ab-Gesetz“ (FR)

„Das ‚Hau-ab-Gesetz‘ öffnet den Weg für schrankenlose Inhaftierungen und Abschiebungen nach vorheriger Entrechtung und Isolation in den Ankerzentren.“ (Günter Burkhardt, Geschäftsführer Pro Asyl)

Am 7. Juni 2019 wurde ein Paket von Verschärfungen im Bundestag verabschiedet. Die Verschärfungen richten sich nicht gegen Unternehmen, die seit Jahrzehnten organisierten Betrug betreiben (von Cum-Ex-Geschäften, Herausgabe toxischer „Wert“papiere durch Banken bis hin zu „Dieselgate“, an dem alle großen Autokonzerne beteiligt sind). In diesem Kontext wurde bis heute kein „Notstand“ ausgerufen, sondern Business as usual betrieben.

Notstand herrscht hingegen in der Flüchtlingsfrage. Insgesamt sieben Verschärfungen in den Asyl- und Aufenthaltsgesetzen zielen auf Menschen, die nach Deutschland geflüchtet sind und mit diesem „Hau-ab-Gesetz“ vertrieben werden sollen. Dazu gehört u.a. die extreme Verschärfung der Abschiebehaft und die Legalisierung eines „Ausreisegewahrsams“. Mit dem „Geordnete-Rückkehr-Gesetz“ will CDU und SPD die Zahl der Abschiebungen von Flüchtlingen erhöhen:

„Ein zentraler Punkt bei diesem Gesetz ist, dass Ausländer, die bei der Beschaffung von Papieren für ihre Ausreise nicht helfen, in Haft genommen werden können. Zudem sollen Abschiebehäftlinge laut Entwurf in normalen Gefängnissen untergebracht werden können – wenn auch räumlich getrennt von regulären Strafgefangenen.“ (FR vom 6. Juni 2019)

Dazu gehört auch die Verschärfung des Asylbewerberleistungsgesetzes, das mit dem Recht auf ein menschenwürdiges Minimum aufräumt:

„Es soll Sanktionen geben bis hin zu einem völligen Leistungsausschluss nach zwei Wochen für anerkannte Flüchtlinge, die aus einem anderen EU-Land nach Deutschland weiterwandern.“ (Kerstin Becker, Referentin für Flüchtlingspolitik beim Paritätischen Gesamtverband, fr. de vom 6. Juni 2019)

Und da in ein Paket noch mehr reinpasst und alles en bloc durch den Bundestag „gepeitscht“ wurde,

 » Lees verder

Kurz eingeworfen: Trump verkündet “Einigung” mit Mexiko – Strafzölle ausgesetzt | www.konjunktion.info

kurz-eingeworfen:-trump-verkundet-“einigung”-mit-mexiko-–-strafzolle-ausgesetzt-|-wwwkonjunktion.info

11-06-19 07:49:00,

Kurz eingeworfen - Bildquelle: Wikipedia / 4028mdk09Kurz eingeworfen - Bildquelle: Wikipedia / 4028mdk09

Kurz eingeworfen – Bildquelle: Wikipedia / 4028mdk09

Offiziell hat Donald Trump die Strafzölle vorerst ausgesetzt. Bleibt die Frage, wie lange dieser “Waffenstillstand” Bestand haben wird?

Betrachtet man die jüngere Geschichte US-amerikanischer Verhandlungsführung und die angeblichen “kurz bevorstehenden erfolgreichen Gespräche mit China im Handelskrieg” oder die nie stattgefundenen Einigungen mit Nord-Korea, denke ich derzeit, dass die “Lösung” mit Mexiko nicht von allzu langer Dauer sein wird – wenn sie überhaupt implementiert wird.

Wir sollten nicht überrascht sein, wenn wir in der Hochleistungspresse lesen müssen, dass die Strafzölle gegen Mexiko in den nächsten Monaten wieder auf das Tableau kommen.

Präsident Donald Trump sagte am Freitag, er werde doch keine Zölle gegen Mexiko erheben und erklärte sich bereit, neue Maßnahmen zu ergreifen, um den illegalen Zustrom von Migranten in die Vereinigten Staaten zu stoppen.

“Die von den USA am Montag gegen Mexiko geplanten Zölle werden hiermit auf unbestimmte Zeit ausgesetzt”, twitterte der Präsident.

Er fügte hinzu: “Mexiko hat seinerseits zugestimmt, strenge Maßnahmen zu ergreifen, um die Flut der Migration durch Mexiko und bis zu unserer südlichen Grenze einzudämmen.”

Mexikos Außenminister Marcelo Ebrard bestätigte in einem Tweet die Einigung. In einem separaten Tweet dankte er allen, die Mexiko bei seinen Verhandlungen mit den Vereinigten Staaten unterstützt haben.

(President Donald Trump said Friday he will not put tariffs on Mexico after all, saying it has agreed to take new measures to stop the illegal flow of migrants into the United States.

“The Tariffs scheduled to be implemented by the U.S. on Monday, against Mexico, are hereby indefinitely suspended,” the president tweeted.

He added: “Mexico, in turn, has agreed to take strong measures to stem the tide of Migration through Mexico, and to our Southern Border.”

Mexico Foreign Minister Marcelo Ebrard in a tweet confirmed the agreement. In a separate tweet, he thanked all who supported Mexico through its negotiations with the United States.)

Quelle:
Trump pulls Mexico tariff threat while claiming deal over migrants reached

Ein Artikel bildet zwangsweise die Meinung eines Einzelnen ab. In Zeiten der Propaganda und Gegenpropaganda ist es daher umso wichtiger sich mit allen Informationen kritisch auseinander zu setzen.  » Lees verder

Wer ist hier der Boss?

wer-ist-hier-der-boss?

10-06-19 07:08:00,

Warum ich mein Smartphone nicht mehr liebe

Damit ihr die Überschrift verstehen könnt, muss ich etwas weiter ausholen. Die Geschichte beginnt, als ich 12 Jahre alt war. Ich ging auf die Realschule und war schon einmal sitzen geblieben. Ich war ein lausiger Schüler, hatte schlechte Noten und schrieb die Hausaufgaben meistens am Morgen vor der Schule ab. Für die meisten Menschen war ich unsichtbar; oft war das Schönste des Tages für mich abends zu Bett zu gehen und Bücher zu lesen. Soweit zur Ausgangssituation.

Ich hatte schon damals ein Faible für Gadgets, auch wenn niemand sie zu dieser Zeit so genannt hätte. Eigentlich waren es auch keine. Aus irgendeinem Grunde übten Geräte wie Fotoapparate oder Radio-Recorder auf mich eine magische Anziehungskraft aus. Ich denke, dass ich damals schon verstand, dass im Gerät eine technische Apparatur war, die die Funktion realisierte. Wer sie beherrschte, konnte damit tolle Bilder oder eine individuelle Musiksammlung erzeugen. Etwas Neues erschaffen. Aber ich wollte weder Fotograf noch DJ werden und die eigentliche Funktion habe ich stets schnell verstanden. Darum wurden diese Geräte schnell langweilig.

So ist es vermutlich zu erklären, dass ich beim Blättern in einem Quelle-Katalog immer wieder bei den Seiten mit den Taschenrechnern hängen blieb. Die Taschenrechner mit ihren vielen Tasten hatten es mir angetan. Viel mehr Tasten als an einem Fotoapparat oder einem Radio-Recorder! Ich dachte, dass ich dann ja an einem solchen Gerät auch viel länger Spaß haben müsste. Meine Mutter arbeitete in dieser Zeit als Verkäuferin in einem Laden neben einem Quelle-Laden und eines Tages brachte sie einen extrem günstigen 4-Grundrechenarten Taschenrechner mit nach Hause. Mein Vater besah ihn sich eine Zeit lang und schenkte ihn dann mir.

Ich spielte mit ihm und stellte fest, dass er nur 6 Stellen und noch nicht einmal ein Komma besaß. Das machte ihn auch für mich schnell langweilig. Darum blätterte ich weiter im Katalog und eines Tages gab es da Taschenrechner mit viel mehr Tasten und Funktionen. Zum Beispiel ‘sin’, ‘cos’, ‘tan’, ‘x^2’, ‘ln’ und ‘log’. Und noch viel spannender: ‘STO’ und ‘RCL’! Ich verdiente mir selbst durch Heimarbeit etwas Geld und kaufte mir einen Privileg SR58D-NC. Die neuen Funktionen gaben meinem Bedürfnis nach unbekannten Funktionalitäten neues Futter, da ich sie schlicht nicht verstand. Ich war an einem Punkt angelangt,

 » Lees verder

Die Alliierte Merkel. D-Day ohne Rüstungsindustrie unhistorisch | KenFM.de

die-alliierte-merkel-d-day-ohne-rustungsindustrie-unhistorisch-|-kenfm.de

10-06-19 07:08:00,

Von Uli Gellermann.

Da waren sie, die tapferen Menschen, die damals, vor 75 Jahren von Portsmouth, von der englischen Südküste ablegten, um in der Normandie den Kampf gegen Hitler-Deutschland aufzunehmen. Und mitten in den Alliierten die deutsche Kanzlerin. Eine Alliierte ehrenhalber, die sich von der Queen hat bitten lassen. Wer erinnert, dass Merkels Vor-Väter und -Mütter doch mehrheitlich auf der Naziseite gewesen sind, der ist vielleicht auch so verstiegen, die Russen auf dem Gruppenbild der Anti-Hitler-Koalition rund um die englische Königin zu vermissen. Doch längst sind die Alliierten im Medien-Jargon auf drei zusammengeschrumpft: Die USA, Frankreich und England. Zwar waren die Russen auch irgendwie am Krieg gegen Nazi-Deutschland beteiligt, aber zur Feier des „Geschenk der Geschichte„, wie Angela Merkel die Invasion der West-Alliierten nannte, waren sie schon mal gar nicht eingeladen.

Natürlich begann die Niederlage der Nazis an der Ostfront: Erst Anfang Dezember 1941, als Hitlers Blitzkriegsstrategie durch eine Gegenoffensive der Roten Armee vor Moskau gestoppt wurde, erst als die Wehrmacht ohne das Öl aus dem Kaukasus und die vielen anderen schönen Raub-Ressourcen auskommen musste, erst dann eröffneten die USA und ihre Verbündeten die „Zweite Front“. Jene militärische Offensive, der die im Osten, in Stalingrad und im Kursker Bogen schwer angeschlagene deutsche Armee nicht mehr die alte Kraft entgegenzusetzen hatte. Nun also statt Putin Merkel beim D-Day. – Fraglos haben die Deutschen sich nicht selbst vom Nazi-Regime befreit, dieses Geschenk musste man ihnen schon aufzwingen. Aber es gab Deutsche, die in der Emigration, in den Gefängnissen und Konzentrationslagern der Nazis an der Niederlage Hitlers arbeiteten. Nicht sehr wirksam, aber gefahrvoll und ehrenhaft. Sie waren die wenigen Alliierten der Alliierten in Deutschland. Ihrer wurde in Portsmouth mit keinem Wort gedacht. Statt dessen war jene Kanzlerin eigeladen, die Jahr für Jahr ihre Verteidigungsminister zur Münchner Rüstungsmesse, der sogenannten „Sicherheitskonferenz“ delegiert. Dort, wo die Erben der Nazi-Industrie sich die Hände reichen und auf die nächsten Auslandseinsätze wetten.

Beinahe hätten die Nazis ihren Krieg gewonnen. Mit der legendären 8,8-cm Flugabwehrkanone von Rheinmetall. Mit dem bewährten Granatwerfer 34 aus demselben Rüstungsbetrieb in Düsseldorf. Mit dem höchst zuverlässigen Standardgewehr 41, entwickelt und hergestellt von der Walther GmbH, die auch heute noch im Geschäft ist und auf die Kolben ihrer Gewehre jede Menge Kerben schnitzen könnte: So viele böse Feinde konnten mit dem Produkt ins Jenseits befördert werden.

 » Lees verder

Ironie in den Nachrichten – Das russische Fernsehen über Trump, den “Meister der Deals” | Anti-Spiegel

ironie-in-den-nachrichten-–-das-russische-fernsehen-uber-trump,-den-“meister-der-deals”-|-anti-spiegel

10-06-19 06:48:00,

In der Sendung „Nachrichten der Woche“ nahm sich das russische Fernsehen am Sonntag die bisherige Bilanz von Donald Trump als US-Präsident vor. Die Bilanz fiel nicht gut aus und wieder einmal ging es bei der russischen Nachrichten nicht ohne Ironie und Sarkasmus ab. Ich habe den unterhaltsamen Beitrag daher übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

Am 4. Juni begann der Staatsbesuch des US-Präsidenten in Großbritannien. Trump fühlte sich völlig frei und selbstsicher, sagte, Boris Johnson sei nach Theresa May der beste Kandidat als Premierminister und den Bürgermeister von London nannte er einen „Looser“ . Und dann riet er Großbritannien noch, der EU die 50 Milliarden Dollar für den Brexit nicht zu bezahlen.

Fast drei Jahre ist es her, dass Trump zum Präsidenten gewählt wurde, aber der Geschäftsmann hat sich nicht zum Staatsmann entwickelt. Trump sind diplomatische Konventionen fremd und er redet immer öfter von „Deals“. Wie auch sonst? Schließlich hat er ein ganzes Buch darüber geschrieben: „The Art of Making Deals“. Doch was sind die Ergebnisse des „Meisters der Deals“ als Präsident der Vereinigten Staaten?

Bisher gibt es nur viele gebrochene „Deals“, wenn wir Trumps Lieblingswort verwenden wollen. Dabei handelt es sich um internationale Abkommen, sei es in den Bereichen Klima, Handel oder Sicherheit, wie etwa der Bruch des Vertrags über das Verbot von Kurz- und Mittelstreckenraketen mit Russland oder das Abkommen über das iranische Atomprogramm. Und, Sie werden lachen, es gibt bisher keinen Deal, den Trump gemacht hat, wenn man von der riesigen Menge an amerikanischen Waffen absieht, die an die Saudis verkauft wurden. Aber das bestätigt nur unsere Beobachtung. Trump ist immer noch nur Geschäftsmann. Und reden tut er nur über Deals. Allerdings nur über versprochene.

Auch der scheidenden Theresa May versprach er einen Deal: „Während sich Großbritannien auf einen Austritt aus der EU vorbereitet, haben sich die USA verpflichtet, ein phänomenalen Deal über den Handel zwischen den USA und Großbritannien zu schließen“ sagte Donald Trump.

In der ersten Maihälfte sprach er auch über einen Deal mit China, doch der „Deal“ sollte nur für die USA von Vorteil sein: „Mein Respekt vor Präsident Xi und meine Freundschaft zu ihm sind endlos, aber wie ich ihm schon oft gesagt habe, muss es für die USA ein großartiger Deal sein, sonst macht es keinen Sinn“ sagte Trump.

 » Lees verder

Staatskrise in Moldawien – Die Hintergründe und die Vorgeschichte | Anti-Spiegel

staatskrise-in-moldawien-–-die-hintergrunde-und-die-vorgeschichte-|-anti-spiegel

10-06-19 07:19:00,

In Moldawien ist es zu einer massiven Staatskrise gekommen. Daher möchte ich hier die Vorgeschichte erzählen, da kaum jemand in Deutschland von der Sache vorher gehört hat.

Moldawien ist ein kleiner Staat, der zwischen der Ukraine und Rumänien liegt. Das Land ist bettelarm und entstand beim Zerfall der Sowjetunion, seine Bevölkerung setzt sich aus Rumänen (ca. 80%), Ukrainern, Russen und anderen Minderheiten zusammen.

Ein Teil des Landes, Transnistrien, hat sich beim Zerfall der Sowjetunion von dem kleinen Land abgespalten, wurde jedoch international bis heute nicht anerkannt. In Transnistrien unterscheidet sich die Zusammensetzung der Bevölkerung vom Rest Moldawiens. Dort stellen Rumänen, Ukrainer und Russen jeweils etwa ein Drittel der Bevölkerung.

Da in den beiden Ländern viele Russen leben und auch viele Russen wegen der dortigen Armut nach Russland gegangen sind, spielt das Land in der russischen Wahrnehmung durchaus eine wichtige Rolle. Über den sich anbahnenden Konflikt in dem Land wurde in den russischen Medien in den letzten Monaten viel berichtet. Ich habe oft überlegt, ob ich etwas dazu schreibe, habe es aber nicht getan, weil es in Deutschland vor dem Hintergrund von Strache– oder Rezo-Videos, Iran-Konflikt und Ukraine-Wahl kaum auf großes Interesse gestoßen wäre.

Nun ist die Staatskrise offen ausgebrochen und deutsche Medien haben das Thema am Sonntag aufgegriffen, weshalb ich die Vorgeschichte auch darstellen wollte. Am Sonntag erschien zu dem Thema ein Artikel bei der russischen Nachrichtenagentur TASS, der die Vorgeschichte sehr gut zusammenfasst. Daher habe ich beschlossen, den Artikel zu übersetzen, anstatt einen eigenen, inhaltlich identischen Artikel zu schreiben.

Beginn der Übersetzung:

Moldawien erhielt nach dreimonatigem Warten eine neue Regierung. Die Sozialistische Partei und die pro-europäische Acum bildeten eine parlamentarische Mehrheit. Gleichzeitig erklärte das Verfassungsgericht, dass das Parlament die Regierung nicht innerhalb der vorgesehenen Zeit gebildet habe. Die Richter beschlossen, die Aufgaben des amtierenden Ministerpräsidenten an Pavel Filip zu übergeben, woraufhin der ein Dekret zur Auflösung des Parlaments unterzeichnete. Präsident Igor Dodon sah darin einen Versuch, die Macht zu usurpieren.

Wie begann das alles?

Am 24. Februar fanden in Moldawien Parlamentswahlen statt. Drei große Formationen bildeten das 101-köpfige Parlament, die Sozialistische Partei (35 Sitze), die den Präsidenten unterstützt, die von der Regierung kontrollierte Demokratische Partei (30 Sitze) und die pro-europäische Acum („Jetzt“) mit 26 Sitzen.

 » Lees verder

KenFM im Gespräch mit: Franz Alt (“Lust auf Zukunft”) | KenFM.de

kenfm-im-gesprach-mit:-franz-alt-(“lust-auf-zukunft”)-|-kenfm.de

09-06-19 07:21:00,

Dieser Artikel ist auch als kostenlose MP3 für Dich verfügbar!

Download MP3

Dr. Franz Alt ist ein journalistisches Urgestein. 20 Jahre lang moderierte er beim SWR das Politmagazin „Report“ und baute im selben Sender die erste Zukunftsredaktion der ARD auf.

Das Thema Zukunft sollte ihn bis heute nicht mehr loslassen. Franz Alts aktuelles Buch heißt „Lust auf Zukunft: Wie unsere Gesellschaft die Wende schaffen wird“ und handelt von den großen Herausforderungen, die der Mensch jetzt bewältigen muss. Dabei stehen insbesondere der Klimawandel und die an ihn gekoppelte Energiewende im Vordergrund. Als Verfechter der Solarenergie, setzt sich Alt mit unermüdlichem Einsatz dafür ein, dass Deutschland den Weg zu seiner längst verloren gegangenen Vorreiterrolle beim Klimaschutz zurückfindet. Dass hierzulande auf diesem Weg „die Lichter ausgehen würden“, hält er für einen längst widerlegten Mythos. „Frieden durch Sonne, statt Krieg um Öl“ ist stattdessen sein Motto, das sich wie ein roter Faden durch die vergangenen Jahrzehnte seiner Tätigkeit zieht.

Mit dieser langjährigen Einstellung ist Alt zweifellos ein Pionier auf dem Gebiet des lösungsorientierten Journalismus. Und genau um diese Art Journalismus geht es auch bei KenFM.

Dies haben wir zum Anlass genommen, ihn zu einem kritischen Gespräch über den Status Quo unserer Gesellschaft und den Herausforderungen der Zukunft in unser Studio nach Berlin einzuladen.

Wir konnten feststellen: Mit seinen 80 Jahren kommt unser Gast alles andere als „alt“ daher.

Inhaltsübersicht:

0:07:53 Der Energiemix in Deutschland

0:19:01 Solarstrom ist Sozialstrom

0:27:40 Mobilität, verschmutzte Luft und Diesel-Motoren

0:33:09 Stromsicherheit durch Atomkraftwerke?

0:38:48 Der Klimawandel und der Einfluss des Menschen

0:48:11 Fleischkonsum und Energieverbrauch

0:54:36 Arbeit, Bildung und künstliche Intelligenz

1:04:43 Finanzkapitalismus und Ungleichheit

1:14:09 Du sollst nicht töten

1:21:54 Forderungen an die Leser

1:26:36 Zukunft Holzbau und ökologischer Landbau

+++

KenFM jetzt auch als kostenlose App für Android- und iOS-Geräte verfügbar! Über unsere Homepage kommt Ihr zu den Stores von Apple und Google.

 » Lees verder

Die Überbevölkerungs-Hysterie | KenFM.de

die-uberbevolkerungs-hysterie-|-kenfm.de

09-06-19 01:01:00,

Der Geburtenrückgang in Europa folgt einem Plan, die nicht-amerikanische Bevölkerung zu reduzieren. Exklusivabdruck aus „Kindheit 6.7“.

von Michael Hüter.

Seit mehr als dreißig Jahren wird uns regelmäßig das Szenario einer Überbevölkerung an die Wand gemalt und ins Hirn gebrannt. Zuerst in Artikeln sogenannter Leitmedien bis hin zu Berichten, Kommentaren und Blogeinträgen im Internet lautet nach wie vor der wiederkehrende Tenor: Die Weltbevölkerung würde kontinuierlich und letztlich ins Unermessliche weiter steigen. Mitgeliefert werden bei diesen prophetischen Ankündigungen Zahlen: 8 Milliarden, 10 Milliarden, und irgendwann seien es 12 Milliarden. Im Nebensatz heißt es zumeist: bei derzeitiger Prognose. Diese Meldungen sind durchwegs falsch und sie wurden und werden nicht ohne Eigeninteresse, vor allem von den USA, über offizielle europäische Institutionen und Medien, die nicht genauer prüfen, in Umlauf gebracht. Interessanterweise von oft (super-) reichen Personen wie Rockefeller und Kissinger und von amerikanischen Wirtschafts- und Finanzinstitutionen wie IWF und WTO. Der folgende Beitrag ist ein Auszug aus dem Buch von Michael Hüter mit dem Titel „Kindheit 6.7“.

Henry Kissinger startete im Jahr 1974 den groß angelegten Bevölkerungsplan, als er das geheime „National Security Study Memorandum 200“ verfasste. Darin schreibt er: „Das oberste Gebot der US-Außenpolitik ist die Bevölkerungsreduktion“; in anderen Ländern wohlgemerkt!

Bei der darauffolgenden UNO-Bevölkerungskonferenz 1974 einigten sich 137 Staaten darauf, das Bevölkerungswachstum aufzuhalten. Die Angst vor der Überbevölkerung erfasste die ganze Welt und Staaten praktizierten — oft unter politischem und wirtschaftlichem Druck — Bevölkerungsreduktionen auf unterschiedliche Weise. Dass Deutschland seit Ende der siebziger Jahre innerhalb Europas die geringste Geburtenzahl aufweist, kann man mit Ironie auch so kommentieren: Es hat den amerikanischen Auftrag „zur Geburtenreduktion“ am konsequentesten umgesetzt.

Tatsache ist: Würden wir die derzeit etwa 8 Milliarden Menschen in einem so kleinen Land wie Österreich stehend versammeln, hätten sie allesamt auch noch ungefähr einen Quadratmeter Platz, um sich zu bewegen. Dem sehenswerten Dokumentarfilm Population Boom von Werner Boote liegt eine zentrale Frage zugrunde. — Wenn wir, wie vielfach behauptet, „überbevölkert“ sind, wer von uns ist dann zuviel (1)?

Kommen wir also zum aktuellen und faktischen (weltweiten) Geburtenrückgang und zur „überalterten“ Gesellschaft. Das ist auch in der jüngeren Geschichte Europas keineswegs ein neues Phänomen. Seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, der sogenannten „Industriellen Revolution“ und der Eskalation der Schule(n) und Erziehung, begannen die Geburten in vielen Teilen des Kontinents zu sinken.

 » Lees verder

Bibel, Mammon & Regime Change – Der evangelikale Feldzug in Lateinamerika – Teil 1: das Fußvolk und die Milliardäre

bibel,-mammon-&-regime-change-–-der-evangelikale-feldzug-in-lateinamerika-–-teil-1:-das-fusvolk-und-die-milliardare

09-06-19 01:00:00,

Im Jahr 2018 wurden in Lateinamerika drei Präsidenten mit überwältigender Unterstützung und zig Millionen Stimmen evangelikaler Kirchen und Sekten gewählt. In Brasilien der rechtsradikale Jair Bolsonaro, in Costa Rica der Fernseh-Prediger Fabricio Alvarado und in Mexiko selbst der Mitte-Links-Kandidat Andrés Manuel López Obrador, mit Beteiligung der evangelikal dominierten Partido Encuentro Social (Partei der Sozialen Begegnung). Ein Bericht von Frederico Füllgraf.

Eines steht fest und ist Gegenstand vielfacher Untersuchungen und Überraschungen: Die Präsenz evangelikaler Kirchen im politischen Leben der verschiedenen lateinamerikanischen Länder hat in den letzten Jahren erheblich zugenommen. Zu den Hintergründen und Erklärungen gehört zweifellos der abnehmende Einfluss der Katholischen Kirche. In Lateinamerika verlassen stündlich 400 Menschen die seit der Conquista nahezu hegemonial wirkende Kirche Roms.

Erklärten sich im Jahr 2007 immerhin 66 Prozent aller Chilenen als praktizierende Katholiken, waren es nach Erhebungen der Katholischen Universität Chiles und des Meinungsforschungsinstituts GfK Adimark aus dem Jahr 2017 nur noch 59 Prozent. In Guatemala definieren sich bereits 30 Prozent der Bevölkerung als evangelisch. Nach Angaben des brasilianischen Instituts für Geographie und Statistik (IBGE) waren nach der jüngsten Volkszählung von 2010 von den insgesamt 210 Millionen Einwohnern des Landes etwa 42,3 Millionen – also 22,2 Prozent der Bevölkerung – Mitglieder evangelikaler Kirchen und Sekten.

„Brasilien ist die Avantgarde des globalen Trends der christlichen Pfingstler-Gemeinde” und „das Epizentrum des Weltchristentums, mit der größten evangelikalen Bevölkerung”, alarmiert Andrew Chesnut in seinem Buch Born Again in Brazil: The Pentecostal Boom and the Pathogens of Poverty. Hielte sich dieser Trend stabil, wäre bis spätestens 2050 die Hälfte aller Brasilianer evangelisch. Ganz zu schweigen von den USA: In einigen Landesgegenden erreicht das Hoch evangelikaler Sekten eine explosionsartige Expansion um die 1.000 Prozent im Jahr.

Sind einige der Ursachen – Priester-Nachwuchs-Krise, mangelnde seelsorgerische und soziale Betreuung, Sexualskandale – für die Abwanderung von der katholischen Kirche verständlich, so sind die Hintergründe des Trends höchst umstritten und der rechtsradikal ausgerichtete Vormarsch der Evangelikalen in der Politik eine eklatante Bedrohung der Demokratie.

Nach Angaben vom August 2018 zählt die Evangelische Parlamentarische Front (FPE) in der brasilianischen Abgeordnetenkammer 182 Parlamentarier, darunter 82 militante Evangelikale, die 23 Bundesstaaten und 19 unterschiedliche evangelische Konfessionen vertreten. Sie stimmten für den Sturz von Präsidentin Dilma Rousseff und für eine ultrakonservative Agenda, wie zum Beispiel gegen die Abtreibung,

 » Lees verder

STANDPUNKTE • Militär oder Dialog – Truppen oder Entwicklung? | KenFM.de

standpunkte-•-militar-oder-dialog-–-truppen-oder-entwicklung?-|-kenfm.de

08-06-19 06:18:00,

Dieser Artikel ist auch als kostenlose MP3 für Dich verfügbar!

Download MP3

Mali zwischen Terrorismus & Drogen-Mafia, ländlichem Aufruhr & sozialer Revolte.

Ein Standpunkt von Georges Hallermayer.

Die Situation in Mali ist trotz massiver internationaler „Hilfszahlungen“ und des Einsatzes von einigen zehntausend Anti-Terror-Kämpfern nach wie vor instabil. Das nordafrikanische Land macht ähnliche Erfahrungen wie andere von Djihadisten terrorisierte Regionen: Der dschihadistische Terror kann nicht alleine mit militärischen Mitteln besiegt werden, Investitionen in Wirtschaft, Sozial- und Bildungswesen sind zumindest ebenso wichtig.

Djihadismus – Anstoß zum Neokolonialismus 2.0

Vor dem Hintergrund geschrumpfter französischer Investitionen und eines massiv gesunkenen Handelsvolumen auf der einen Seite, den beachtlichen Infrastrukturinvestitionen Chinas und seit 2011 größter Handelspartner des Kontinents auf der anderen Seite, stand der französische Imperialismus vor der Herausforderung, eine Tendenzwende zu erzwingen und seine Dominanz (wieder) zur Geltung zu bringen. Der beispiellose Weg der VR China aus Armut, Abhängigkeit und Unterentwicklung gilt in Westafrika als Entwicklungsmodell, noch vor dem „american way of life“ und dem „Black Empowerment“ Südafrikas – in Mali (und Niger) sahen das für Europäer unvorstellbare 80 % der Bevölkerung, in Nigeria sogar 83 %“ – eine geostrategische Herausforderung ersten Ranges.

Die panafrikanische Führungsmacht Libyen und ihr „grüner Weg“ war 2011 kaum zerstört, da gab dem französischen Präsidenten Francois Hollande in Mali ein Militärputsch 2012 in der Hauptstadt Bamako – der gleichzeitige sezessionistische Aufstand der Tuaregs im Norden und die Invasion djihadistischer Gruppen, aus Libyen ins Land strömend – die Chance, der amtierenden Regierung „zuhilfe“ zu kommen: mit der Militärmission „Serval“ – Nr 47 seit 1960, eine Modifizierung der 68er Blaupause, mit der malische Präsident Mobido Keita gestürzt worden war. Wie der Senegalese Demba Moussa Dembele, der Vize-Präsident des renommierten internationalen Netzwerks Frantz Fanon schrieb, führte „der französische Staat unter dem Deckmantel des Antiterror-Kampfes eine Offensive zur Rekolonisierung von Mali“.

Die Vereinten Nationen traten mit der Stabilisierungsmission MINUSMA in den Kampf ein. Um sich ihren eigenen Anteil zu sichern, sprang Deutschland über die Europäische Union mit „Ausbildungsmissionen“ (EUTEM, EUCAP) ein, an denen sich auch die Bundeswehr beteiligt. Ausbildung, das neokoloniale Paradigma des alten kolonialen „zivilisatorischen Missionsgeistes“. 

Zwei Jahre brauchte es,

 » Lees verder

Tagesdosis 8.6.2019 – Sie „hängen nicht nur Plakate“ | KenFM.de

tagesdosis-862019-–-sie-„hangen-nicht-nur-plakate“-|-kenfm.de

08-06-19 02:48:00,

Dieser Artikel ist auch als kostenlose MP3 für Dich verfügbar!

Download MP3

Ein Kommentar von Susan Bonath

Es war eine gezielte Hinrichtung. Kopfschuss, abgefeuert aus einer Kleinkaliberwaffe, also einer Pistole oder einem Revolver, aus nächster Nähe. Das stand ziemlich schnell fest, nachdem der Kasseler Regierungspräsident Walter Lübcke am vergangenen Wochenende in einer Blutlache auf der Terrasse seines Hauses in Wolfhagen-Istha gefunden wurde. Die Waffe fehlt, Suizid schließen die Ermittler aus. Just in der Nacht seiner Tötung fand keine hundert Meter vom Tatort entfernt eine Kirmes statt, was eine Funkzellenabfrage massiv erschwert. Alles spricht für eine geplante Hinrichtung des CDU-Politikers.

Angesichts dessen hält sich die Empörung in den Medien und der Politik in merkwürdigen Grenzen. Nach den G20-Protesten war das ganz anders. Von Springer über Bauer bis Madsack. Die Journallie kochte über mit Spekulationen und Fahndungsaufrufen. Lübckes Hinrichtung nimmt weniger Raum ein. Auf rechtsextremen Portalen feiert der Mob sie sogar. Auf der Facebookseite der AfD Greiz-Altenburg hieß es beispielsweise hämisch: „nun hast du Deutschland verlassen. Haha.“

Lübcke wurde 2015 zum Hassobjekt der rechten Szene. Ja, auch CDU-Politiker können in deren Visier geraten, wenn sie der „Merkel-Fraktion“ angehören. Auch wenn diese in der Realität ihre sozialdarwinistische Politik ziemlich nah an der Seite der AfD betreibt, werfen ihr Rechtsextreme vor, sie habe die Grenzen für Flüchtlinge geöffnet. Hier beginnt bereits die Lüge: Die Grenzen waren 2015 bereits offen. Man hat sie nur nicht abgeriegelt. Lübcke setzte im Oktober 2015 die Errichtung einer Erstaufnahmestelle durch. Bei einer Infoveranstaltung wehrte er Attacken aus dem Kasseler Pegida-Ableger ab, bestand darauf, „grundlegende christliche und zivilisatorische Werte“ einzuhalten. „Wer diese Werte nicht vertritt, kann dieses Land jederzeit verlassen, sagte der CDU-Mann damals. Dies sei „die Freiheit eines jeden Deutschen“.

In der Folge wurde er mit Morddrohungen überschüttet. Auf einer Pegida-Kundgebung in Dresden Ende 2015 forderte der rechtsextreme Schriftsteller Akif Pirinçci Lübckes »Ausreise« und bedauerte, dass »die KZs leider außer Betrieb« seien. Das AfD-nahe Blog Politically Incorrect (PI) veröffentlichte Lübckes private Daten, darunter die Wohnadresse. Kommentatoren riefen zu Hausbesuchen auf. Wegen der Drohungen erhielt der Regierungspräsident zeitweise Polizeischutz. Immer wieder verbreiteten rechte Blogs ein Video von Lübckes Aussage.

 » Lees verder

Kein Krieg gegen den Iran!

kein-krieg-gegen-den-iran!

08-06-19 02:42:00,

Der Aufruf in drei Sprachen (Deutsch, Englisch und Persisch) sowie die Namensliste der Unterstützer sind hier zu lesen.

Menschen, die diese Angelegenheit unterstützen möchten, können ihre Zustimmung schriftlich bekunden und ihre Daten (Vor- und Nachname, Wohnort sowie ggf. Organisation) an afsaneyebahar@gmail.com schicken.

Rubikon unterstützt die Forderungen dieses Aufrufs und veröffentlicht ihn im Wortlaut:

Als Iranerinnen und Iraner, die seit längerer Zeit in Deutschland arbeiten und leben, sich aktiv am gesellschaftlichen Leben beteiligen sowie dieses Land als ihre zweite Heimat betrachten, verfolgen wir mit größter Sorge und Betroffenheit die wachsende Gefahr eines Krieges gegen unsere angestammte iranische Heimat. Wir wenden uns an unsere deutschen Mitbürgerinnen und Mitbürger sowie an die deutsche Bundesregierung und rufen sie mit Nachdruck dazu auf, alles in ihrer Macht Stehende zu tun, um den drohenden Krieg zu verhindern.

Ein Krieg gegen den Iran wird nicht nur für die iranische Bevölkerung verhängnisvoll sein und abertausende menschliche Opfer verursachen. Er ist geeignet, die gesamte Region des Mittleren und Nahen Ostens für einen längeren Zeitraum ins Chaos zu stürzen. Ein solcher Krieg hätte nach unserer Auffassung auch schwerwiegende Folgen für Europa und den Frieden in der Welt.

Wir sind uns darüber im Klaren, dass die Möglichkeiten der Einflussnahme Deutschlands und der Europäischen Union auf die US-Regierung beschränkt sind. Andererseits sind wir auch überzeugt, dass die USA ohne Unterstützung ihrer Verbündeten, insbesondere in Europa, es nicht wagen werden, einen Krieg gegen den Iran vom Zaun zu brechen. Deshalb fordern wir unsere deutsche Bundesregierung mit allem Nachdruck dazu auf, schon jetzt klar und unmissverständlich zu erklären, dass Deutschland sich an einem Krieg gegen den Iran nicht beteiligen und den USA untersagen wird, ihre militärischen Einrichtungen auf deutschem Boden (u.a. diverse militärische Hauptquartiere in Ramstein-Miesenbach und das Europäische Kommando der USA in Stuttgart-Vaihingen) im Falle eines solchen Krieges einzusetzen. Wir bitten die Bundesregierung, auch die Europäische Union für eine klare Stellungnahme gegen den Krieg zu gewinnen.

Wir unterstützen nachdrücklich alle Bemühungen der deutschen Bundesregierung und der Europäischen Union zur Bewahrung des Iran-Atomabkommens und bitten sie, zusammen mit den anderen Unterzeichnerstaaten dieses Abkommens, der Russischen Föderation und der Volksrepublik China, eine humanitäre internationale Initiative zur Aufhebung aller Iran-Sanktionen zu starten. Des Weiteren schlagen wir vor, die seit November 2018 in New York laufenden Verhandlungen für die Einrichtung einer von Massenvernichtungswaffen freien Zone im Mittleren und Nahen Osten aktiv zu unterstützen sowie sich für die Teilnahme der USA und Israels an diesen Verhandlungen einzusetzen.

 » Lees verder