Maschinen an die Macht? Warum künstliche Intelligenz vieles ersetzen wird! (Spieltheorie)

Professor Dr. Christian Rieck hat einen sehr bekannten YouTube Kanal zum Thema Spieltheorie. Er ist Professor für Finance und Wirtschaftstheorie. Heute sprechen wir über Politik, künstliche Intelligenz, Geld, Deflation und Inflation.

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Europa als Vorreiter für den Frieden statt Nachzügler im Wettrüsten – “Nein” zu FCAS!

22-06-21 10:16:00,

21. Juni 2021

SCAF-Modell, Austellung Le Bourget, 2019. Bild: JohnNewton8/CC BY-SA 4.0

Offener Brief an die Parlamentarier der Bundestagsfraktionen aus Sicht von vier Forschern der künstlichen Intelligenz

Sehr geehrte Mitglieder des deutschen Bundestags,

als Forscher der künstlichen Intelligenz (KI) warnen wir Sie ausdrücklich vor den Risiken der autonomen Kriegsführung. Wir rufen Sie auf, alles dafür zu unternehmen, dass am 23. Juni im Haushalts- und Finanzausschuss gegen die weitere Finanzierung des Future Combat Air Systems (FCAS) und für globale Zusammenarbeit, Stabilität und Frieden entschieden wird.

Das französisch-deutsch-spanische Rüstungsprojekt “FCAS” ist geplant als ein auf künstlicher Intelligenz und, teils bewaffneten, Drohnenschwärmen basierendes Waffensystem. Im Zentrum steht ein Kampfflugzeug, das laut Planungen des französischen Senats auch ferngelenkt oder autonom gesteuert und atomar bewaffnet werden soll. Allein die Entwicklungskosten werden auf 100 Milliarden Euro, die Kosten für das gesamte Projekt auf bis zu 500 Milliarden Euro geschätzt.

So verwundert es nicht, dass selbst der Bundesrechnungshof und das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr die Bundesrepublik vor der Unterzeichnung des Vertrages warnen, weil FCAS unberechenbare Kosten verursachen würde und bei seiner Fertigstellung bereits veraltet sei: Die Vorstellung, Europa könnte mit FCAS im technologischen Wettrüsten der Supermächte mithalten, ist weder realistisch noch verantwortlich gegenüber dieser und künftigen Generationen.

Die weitere Entwicklung des Projekts würde die Rüstungsspirale verschärfen und es der Bundesrepublik unmöglich machen, sich auf internationaler Ebene glaubhaft für die Abrüstung und die notwendige Ächtung autonomer Waffen einzusetzen.

Die Entwicklung von FCAS wird vom französischen Senat mit dem Argument begründet:

Wir dürfen nicht wie der weltbeste Schachspieler sein, der einen Computer nicht mehr schlagen kann!

Diese Argumentation unterschlägt, dass im Frieden alle gewinnen, während es in dem zukünftigen, automatisiertem Krieg hochgerüsteter Staaten nur Verlierer geben wird. Dieses technologische “Wahnrüsten” würde unweigerlich zur Entwicklung gewaltiger, gegenseitiger, automatisierter Vernichtungspotentiale führen. Unser Kollege Stewart Russell hat daher schon 2015 autonome Waffen als die Massenvernichtungswaffen der Zukunft und eine der größten Gefahren für die Zukunft der Menschheit benannt.

Während K- Algorithmen in einer Vielzahl ziviler Anwendungen Menschen helfen können, ist deren Anwendung in militärischen Bereichen unverantwortlich. Zwar können moderne KI-Algorithmen aus Daten “lernen”, aber nicht im menschlichen Sinn.

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Neue alte Feinde

22-06-21 09:59:00,

Sommerschuh stellt in der Berliner Zeitung bereits im Vorspann seines Artikels die diskussionswürdige Frage: „Ist mit dem endgültigen Urteil gegen den bosnisch-serbischen Armeechef Ratko Mladić die Aufarbeitung der Kriegsverbrechen in Jugoslawien wirklich abgeschlossen?“ Anschließend beginnt er mit der Aufzählung der damaligen Kriegsverbrechen:

„Achtundsiebzig Tage lang bombardierte die NATO 1999 ohne UNO-Mandat serbische Krankenhäuser, Schulen, Wasserwerke und Chemiebetriebe. Dieser erste Angriffskrieg mit deutscher Beteiligung seit 1945 führte zu einer ökologischen und humanen Katastrophe. Doch Kirchen, Umweltverbände und Bündnis 90/Die Grünen schweigen bis heute“ (4).

Angeheizt wurde die Kriegsstimmung vom grünen Außenminister Joschka Fischer und seinem Kollegen Rudolf Scharping, schreibt Sommerschuh weiter. Die bewusst irreführenden Behauptungen der beiden Politiker, ein Eingreifen sei dringend nötig, um „ethnische Säuberungen“, weitere „Vertreibungen“ und eine „humanitäre Katastrophe“ zu verhindern, seien vom Oberstleutnant a. D. Jochen Scholz, dem ehemaligen Referenten beim Generalinspekteur der Bundeswehr im Verteidigungsministerium, längst widerlegt und schon vielfach bestätigt.

Schon im Sommer 1999 erklärte der britische General und ehemalige Befehlshaber der UN-Schutztruppe in Bosnien, Michael Rose, im Arte-Film des ORB von Sascha Adameck „Bomben auf Chemiewerke“ laut Sommerschuh:

„Das Ziel war, die Militärmaschinerie Miloševićs auszuschalten und zu zerstören. Doch das endete in einem Misserfolg. Daraufhin erweiterte man die Liste der Ziele auf sogenannte zivilmilitärische Ziele, also Brücken, Straßen, Stromversorgung, Krankenhäuser und sogar Fernsehstationen.“

Man kann diese erschreckenden Kriegsverbrechen von 1999 gar nicht oft genug erwähnen, weil die offizielle westliche Geschichtsschreibung die historische Wahrheit versucht zu verfälschen: Die US-NATO zerstörte oder beschädigte im Jahr 1999 60 Brücken, 110 Krankenhäuser, 480 Schulobjekte, 365 Klöster, das Fernsehzentrum, die Strom- und Wasserversorgung und 121 Industriebetriebe. Dabei fanden in diesem Krieg mit dem Codewort „Barmherziger Engel“ 2.500 Menschen den Tod. Als besonders zynisches Kriegsverbrechen bezeichnet Sommerschuh den Einsatz von über 30.000 hochgiftigen und radioaktiven Urangeschossen an über 80 Orten und die vorsätzliche Bombardierung der großen Chemiezentren in Pančevo, Novi Sad und Bor.

Unter der Zwischenüberschrift „Serbien hat die heute europaweit meisten Fälle von Lungenkrebs“ berichtet der beherzte Journalist sodann über den verursachten Genozid:

„Schon wenige Jahre nach Kriegsende beobachteten serbische Mediziner wie der führende Belgrader Onkologe Slobodan Cikaric und die Neurologin Danica Grujicic einen dramatischen Anstieg der Krebsrate und Sterblichkeit. Heute liegt Serbien bei Lungen- und Brustkrebs an der Spitze Europas. Erst im Mai 2018 konnten Ärzte im westorientierten Belgrader Parlament die Gründung einer Untersuchungskommission für alle Folgen der Angriffe mit Uranmunition und auf die Chemieindustrie durchsetzen.

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Der Schicksals-Knotenpunkt

22-06-21 09:59:00,

Seit ein paar Wochen geht es im Nahen Osten dramatisch zu, es ist Krieg. Die Nachrichtenflut überrollte gerade die Welt, in einem Moment, wo ein Bürgerkomitee aus Ärzten, Juristen und anderen beunruhigten Menschen in Israel eine warnende Stimme zu den erheblichen Nebenwirkungen der so „beispielhaften“ Impfkampagne in Israel mit Pfizer/BioNTec-Impfstoff erhebt. Dieser Bericht wird nun wohl kaum zur Kenntnis genommen werden (1).

Die Berichterstattung aller Alt-Medien hob und hebt immer wieder vor allem auf die antiisraelischen und gegen Juden gerichteten Sprüche und Parolen von Demonstranten ab. Sogar bei Reitschuster sah ich einen empörten Kommentar vom 3. Mai mit dem Titel „Antiisraelische und antisemitische Hass-Chöre, mitten in Berlin …“.

Waren es nicht in diesen letzten Wochen vor allem pro-palästinensische Demonstrationen? Gab es keinen Grund dafür, wenn seit fast 75 Jahren die reiche Welt über illegale Landnahme, illegalen Wasserraub, illegale Kolonialisierung, Zerstörung der sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Lebens- und Umweltbedingungen durch die Besatzungsmacht hinweggeht und höchstens alle Jahre gebetsmühlenartig über „das Recht auf den 1947 von den Vereinten Nationen (UN) versprochenen eigenen palästinensischen Staat“ schwafelt, die Palästinenser zur Mäßigung und zum Abwarten auffordert und gleichzeitig nichts für die Einlösung dieses Rechts tut?

Der Anlass der Proteste war und ist eine erprobte Taktik der Besatzungsmacht zur Vertreibung palästinensischer Bewohner aus angestammten Vierteln.

Sheikh Jarrah war das erste außerhalb der Altstadt gebaute Wohnviertel nobler Jerusalemer Familien mit modernen Villen, viele im Bauhausstil. Die am 24. April 1948 geplante komplette Zerstörung und Entvölkerung durch jüdische Streitkräfte nach dem „Plan Dalet“ wurde nur durch das Eingreifen britischer Militärs verhindert (2). Unter der Besatzung werden nicht mehr militärische Mittel angewendet, sondern „quasi gesetzliche“. Unter dem Vorwand planerischer Notwendigkeiten für eine Nutzung oder Neubebauung im Interesse israelischer, jüdischer Bürger wird die palästinensische Bewohnerschaft im Ostteil der Stadt „legal“ herausgeworfen. Aktuell geschieht dies zum soundso vielten Mal nun schon in Stadtteil Sheikh Jarrah nördlich der Altstadt.

„Seit mehr als zwei Wochen stehen mehr als 100 Bewohner des östlichen Viertels Kerem Al-Ajoni von Sheikh Jarrah vor dem Rauswurf. Die Umgebung ist durch Militär und Polizei hermetisch abgeriegelt. Besucher und Unterstützer werden nicht mehr hineingelassen, nur israelische Siedler haben freien Zugang. Die von Vertreibung bedrohten Bewohner leben seit Tagen in einem militärischen Sperrgebiet, Soldaten stürmen ihre Wohnungen ohne Warnung, sie sind Opfer von Stinkbomben, Dreckwasser, Gummigeschossen und Zielscheibe verschiedenster Aggressionen. Die Ausgangssperre wurde noch verschärft,

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Wie das Bundeskanzleramt ein System der Geschichtsfälschung verteidigt …

22-06-21 09:55:00,

Globke (2. Reihe Mitte) in Bratislava, 1941, mit Nazi-Innenminister Frick (1. Reihe 3.v. links). Bild: Bundesarchiv, CC-BY-SA 3.0

… und welche Rolle die Konrad-Adenauer-Stiftung dabei spielt. Neue Dokumente des BND liefern Indizien, wie die historische Wahrheit verschleiert werden soll

Einige Behörden haben inzwischen ihre NS-Vergangenheit vor und nach 1945 aufgearbeitet. Selbst der Bundesnachrichtendienst (BND) hat eine externe Kommission in seinem Archiv forschen lassen. Nur eine Institution sperrt sich beharrlich, das Bundeskanzleramt.

Und das hängt vor allem mit einer Person zusammen: Hans Globke, Kommentator der Nürnberger Rassengesetze, hoher Beamter in Hitlers Reichsinnenministerium und später allmächtiger Staatssekretär von CDU-Bundeskanzler von Konrad Adenauer.

Schon seit den 1950er-Jahren stand Globke im Zentrum der Kritik als Symbol für die NS-Kontinuität im Bonner Staat. Sie kam aus dem Ostblock, von der westdeutschen Opposition – nur aus Israel kam sie nicht. 1960 erteilte das Kanzleramt dem BND den Sonderauftrag, dafür zu sorgen, dass im Prozess in Jerusalem gegen den SS-Mann Adolf Eichmann Globkes Name nicht erwähnt wurde.

Und der Pullacher Dienst, damals unter dem Kommando von Nazi-Generalmajor Reinhard Gehlen, sorgte sich. Er witterte eine “kommunistische Hetzkampagne” gegen “Globus”, wie er Adenauers Staatssekretär intern nannte. Die DDR veröffentlichte Bücher über ihn und stellte Globke in Abwesenheit vor Gericht.

Bis heute sorgt das Kanzleramt – bis auf einige historische Ausrutscher stets in der Hand der Christdemokraten – dafür, dass die Globke-Akten unter Verschluss bleiben. Globke hatte sie bei seinem Ausscheiden aus dem Amt einfach mit nach Hause genommen, und seine Erben gaben sie an die parteinahe Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS).

Und diese private Einrichtung geht mit dem Nachlass, darunter Verschlusssachen und “geheim”-Gestempeltes, so um, wie es die C-Parteien wünschen. Einige Historiker oder angehende Historiker wurden mit diesen amtlichen Dokumenten gefüttert und andere nicht. Bevorzugt werden die Stipendiaten der KAS.

Sogar das Bundesverfassungsgericht hatte 2017 in einem von mir erstrittenen Urteil klargestellt, dass diese Akten weiterhin Bundeseigentum seien. Doch das Kanzleramt weigert sich hartnäckig, diese Akten an das Bundesarchiv zu schicken, wo sie laut Bundesarchivgesetz hingehören.

Meine Verfassungsklage ist anhängig, und Rechtsanwalt David Werdermann wünscht sich ein “Machtwort, zumal das Gericht im vorangegangenen Verfahren bereits entschieden hat, dass die Privatisierung von amtlichen Unterlagen nicht in Ordnung ist”. Aber die Karlsruher Richter scheinen keine Eile zu haben.

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